SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 7
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung




         Systematische Auswahl von
         IT-Lösungen zur Planung                                                                                   – Teil 1 –
         von Bernd Koschitzki, Claudia Maron, Karsten Oehler, Peter Schentler, Matthias Schmitt,
         Steffen Sindl, Markus Steiner und Helmut Willmann




     Effiziente Planung ist ohne IT-Unterstüt-          erheblichen Einfluss auf das „geeignete” Sys-      folgsfaktoren bei der Systemauswahl be-
     zung kaum denkbar, eine moderne Budge-             tem. Zu nennen seien hier exemplarisch Um-         schränken kann. Nach diesem Assessment
     tierung benötigt moderne Verfahren der Infor-      felddynamik, Branche, Unternehmensgröße            sollte das auszuwählende Unternehmen
     mationsunterstützung. Das muss keine neue          und noch einige mehr, die wir im Verlauf des       eine bessere Vorstellung über sein benötig-
     Software sein, schließlich gibt es seit Jahren     Beitrages erläutern. Insofern haben sich unsere    tes Planungssystem haben und damit auch
     etablierte, gute Lösungen. Allerdings ist es ge-   Aktivitäten nicht nur darauf beschränkt, einen     zielgerichteter in einen Auswahlprozess
     rade die Vielfältigkeit einer möglichen Unter-     (weiteren) Anforderungskatalog zu entwickeln       gehen.
     stützung, die den Unternehmen das Leben bei        und diesen auf die verfügbaren Produktklassen
     der Auswahl schwer macht. Das Angebot              anzuwenden. Wir werden vielmehr die Umfeld-
     reicht von der einfachen Tabellenkalkulation       faktoren für eine Priorisierung der Anforde-       Das Auswahlverfahren
     bis zur hoch spezialisierten Planungssoftware.     rungen verwenden. Da dies aber nur exempla-
                                                        risch erfolgen kann, ist in einer konkreten Aus-   Es existieren umfassende Anforderungskata-
     Im Rahmen des ICV-Facharbeitskreises Moder-        wahlsituation die Bedeutung jedes Kriteriums       loge, die häufig bei der Softwareauswahl zum
     ne Budgetierung (www.controllerverein.de) hat      im Hinblick auf die individuellen Umfeldfaktoren   Einsatz kommen. Hier werden Seiten von allge-
     sich die Arbeitsgruppe IT der Aufgabe gestellt,    des (softwareauswählenden) Unternehmens zu         meinen Anforderungen gewälzt, ohne die indivi-
     Empfehlungen für eine effektive Softwareunter-     hinterfragen.                                      duellen Anforderungen genau zu berücksichti-
     stützung zu erarbeiten. Dabei ist schnell deut-                                                       gen. Dieses kostet auf beiden Seiten, Käufer und
     lich geworden, dass es die optimale Lösung         Wir sehen Vorteile darin, dass nicht mehr hun-     Verkäufer, unnötige Ressourcen. Hier wollen wir
     nicht gibt und auch nicht geben kann. Die          derte von Fragen aus standardisierten Berater-     ansetzen. Wir empfehlen, in einer Vorphase die
     individuellen Ausprägungen der Umfeldfaktoren      fragebögen beantwortet werden müssen, son-         Umfeldfaktoren zu analysieren, um Schwer-
28   des auswählenden Unternehmens haben einen          dern dass man sich auf die wesentlichen Er-        punkte bei der Auswahl setzen zu können.
CM Juli / August 2011



Dazu legen wir folgenden Prozess zugrunde
(s. Abbildung 1):

1. Festlegung der strategischen Ziele bzw. des
   strategischen Nutzens, die nach Einführung
   einer modernen Unternehmensplanung er-
   reicht werden sollen.

2. Festlegung bzw. Konkretisierung der Organi-
   sations- und IT-Ziele. Wenn eine generelle
   Outsourcing-Strategie bzw. SaaS-Strategie
   verfolgt wird, sieht die spätere Lösung deut-
   lich anders aus, als bei einer eher konserva-      Abb. 1: Auswahlprozess

   tiven Ausrichtung.
                                                    Die Diskussion um die geeignete Informations-         ändert sich die Situation grundlegend. Die Aus-
3. Klärung der grundsätzlichen Anforderungen        systemunterstützung bezieht sich primär auf           wirkungen von Änderungen sind dann kaum
   anhand von Umfeldfaktoren. Es sind auch          den Bereich Gestaltungsempfehlungen. Dem-             noch abzuschätzen. Während die Konfigurati-
   deshalb so vielfältige Werkzeuge am Markt,       entsprechend sind auch die Faktoren „Einfach-         onsflexibilität von Tabellenkalkulationssystemen
   weil die Planungsaufgabe in den Unterneh-        heit“, „Flexibilität“ und „Integration“ für die Be-   wohl praktisch uneingeschränkt ist, sind Ände-
   men sehr unterschiedlich wahrgenommen            urteilung von Softwaresystemen von hoher Be-          rungen zur Laufzeit aufgrund der mangelnden
   wird.                                            deutung. Unser Faktorenkatalog orientiert sich        Strukturierungsmöglichkeiten äußerst riskant.
                                                    am beschriebenen Rahmen. Wir unterschieden            Eine Übersicht über die Kriterien gibt Abbildung 3.
4. Identifikation der aktuellen Problempunkte       allerdings in Erweiterung zum bestehenden
   und Formulierung der Gestaltungsziele. Ty-       Rahmen zwischen Konfigurations- und An-
   pische Gestaltungsziele können Beschleuni-       passungsflexibilität. Konfigurationsflexibilität      Werkzeugklassen
   gung, Transparenz oder höhere Datenquali-        bezieht sich auf die erstmalige Einrichtung der
   tät sein.                                        Lösung, während sich die Anpassungsflexibilität       Nachfolgend findet sich eine kurze Beschrei-
                                                    auf Änderungen im laufenden Beitrieb erstreckt.       bung der Software-Klassen, die wir anhand ty-
5. Auswahl der geeigneten Werkzeug-Katego-          Diese Unterscheidung ist wichtig, da eine hohe        pischer Vertreter analysiert haben:
   rie aufgrund der Schwerpunkte.                   Konfigurationsflexibilität häufig mit einer gerin-
                                                    geren Anpassungsflexibilität verbunden ist.           · Tabellenkalkulation: Die Tabellenkalkulati-
6. Betrachtung verschiedener Anbieter inner-                                                                on dürfte das am häufigsten eingesetzte
   halb dieser Werkzeugklasse. Hier wird übli-      Zunächst ist der Freiraum, den Tabellenkalkula-         Werkzeug im Controlling sein. In diesem Pro-
   cherweise zwischen einer sogenannten             tionen bieten, nur wenig beschränkt. Über so            duktsegment dominiert seit Jahren Microsoft
   Long- und einer Shortlist unterschieden. Im      genannte Add-In-Komponenten können Daten-               Excel. Andere Anbieter (z. B. IBM mit Sym-
   ersten Schritt schaut man sich 4 bis 5 Pro-      banken, Simulationswerkzeuge, Risikovertei-             phony) oder OpenSource-Lösungen wie
   dukte an. Hierbei sollte man sich auf die        lungen und vieles mehr eingebunden werden.              OpenOffice gewinnen allerdings zunehmend
   wesentlichen Faktoren (z. B. die Top 5) fo-      Ist das System jedoch erst einmal im Einsatz,           an Bedeutung.
   kussieren. Anschließend geht man dann mit
   2 oder 3 Anbietern (die Shortlist) in eine De-
   tailbetrachtung, wobei häufig ein ausführ-
   licher Workshop durchgeführt wird.



Anforderungen an die IT-Unter-
stützung

Die fachlich-organisatorischen Anforderungen
der modernen Budgetierung sind bereits um-
fassend beschrieben worden (siehe ICV-Fach-
arbeitskreis „Moderne Budgetierung“ 2009).
Ankerpunkt sind die Ebenen Gestaltungsemp-
fehlungen und Fundamente (s. Abbildung 2).            Abb. 2: Dimensionen der Modernen Budgetierung                                                             29
Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung



                                                                                                      · Klassische ERP-Lösung: In dem ERP-inte-
                                                                                                        grierten Ansatz und mit dem Einbezug einer
                                                                                                        Ergebnisplanung lassen sich umfassende
                                                                                                        Planungslösungen umsetzen. Es werden
                                                                                                        zum Teil sehr ausgefeilte Planungsfunktiona-
                                                                                                        litäten bereitgestellt. Verbreitete Produkte
                                                                                                        sind SAP ERP, INFOR LN und Microsoft Dy-
                                                                                                        namics NAV.

                                                                                                      · ERP mit dedizierter Planungsfunktionali-
                                                                                                        tät: Einige ERP-Produkte sind stark control-
                                                                                                        lingorientiert. In diesem Rahmen werden
                                                                                                        Funktionalitäten aus dem Istbereich direkt für
                                                                                                        Planungsfunktionen genutzt. So kann bei-
                                                                                                        spielsweise auf Basis der Lohnrechnung eine
                                                                                                        sehr detaillierte Personalkostenplanung und
                                                                                                        auf Basis der Anlagenbuchhaltung die Investi-
                                                                                                        tionsplanung inklusive Abschreibungsplanung
                                                                                                        durchgeführt werden. Plan-Istvergleiche fin-
                                                                                                        den dann direkt im ERP-System statt. Ein Bei-
                                                                                                        spiel dafür ist das CSS-Produkt eGecko.

                                                                                                      · Tabellenkalkulationserweiterungen mit
                                                                                                        enger ERP-Anbindung: Um die Nachteile
                                                                                                        einer relativ starren Eingabefunktionalität
                                                                                                        eines ERP-Systems abzumildern, sind Er-
                                                                                                        gänzungswerkzeuge entwickelt worden, die
                                                                                                        unter Verzicht einer eigenen Stammdaten-
                                                                                                        haltung Daten aus ERP übernehmen und
                                                                                                        eine Planung in der Tabellenkalkulation er-
                                                                                                        möglichen. Nach Abschluss der Eingaben
                                                                                                        werden die Daten zurück in das ERP-System
                                                                                                        übertragen. Anbieter dieser Werkzeugklasse
                                                                                                        ist beispielsweise die Firma Kern AG mit dem
                                                                                                        System OPO.


      Abb. 3: Kriterien für die Softwareauswahl                                                       · DW-basierte Planung: Obwohl Data-Ware-
                                                                                                        houses ursprünglich als nichtschreibend
     · OLAP-Systeme: Diese fokussieren sehr             Planungssysteme werden Lösungen be-             ausgelegt waren, eignen sie sich aufgrund
      stark auf die mehrdimensionale Datenhal-          zeichnet, die das Kerngebiet des rechnungs-     ihrer Speicher- und Verdichtungsmöglich-
      tung und sind in der Regel in die Tabellenkal-    wesenorientierten Controllings (u. a. Er-       keiten zur Planung. Dies haben einige Anbie-
      kulation integriert. Verbreitete Produkte sind    folgs-, Bilanz- und Finanzplanung, Kosten-      ter genutzt und das Data Warehouse um Pla-
      unter anderem Oracle (Hyperion) Essbase,          planung) adressieren und hier bereits einen     nungsfunktionalitäten angereichert. So wird
      IBM Cognos TM1, Infor ALEA und Jedox              mehr oder weniger vordefinierten Rahmen         das Data Warehouse um Workflow, Masken-
      Palo. Einige Produkte wie beispielsweise IBM      vorgeben. Verbreitete Systeme sind Corpo-       generator und Datenmanipulationsfunktio-
      Cognos TM1 bieten bereits deutlich mehr als       rate Planner oder Professional Planner.         nen erweitert.
      die pure analytische Datenspeicherung an.
      So wird exemplarisch eine Workflow-Unter-        · Generische Planungssysteme: Diese un-
      stützung bei der Datenerfassung angeboten         terstützen alle Arten der Planung und defi-   Einschätzung der Werkzeugklassen
                                                        nieren deutlich weniger in Bezug auf Pla-
     · Spezifische Planungssysteme: Wir unter-          nungsverfahren vor. Typische Anbieter sind    Zum Abschluss des ersten Teils wollen wir die
      scheiden zwischen spezifischen und gene-          SAP BO BPC, Oracle (Hyperion) Planning        Werkzeugklassen in Bezug auf den dargestell-
30    rischen Planungssystemen. Als spezifische         oder IBM Cognos Planning.                     ten Fragebogen noch etwas detaillierter be-
CM Juli / August 2011



trachten. In der Arbeitsgruppe existiert hierzu     Einsatz in kleineren Unternehmen in einem we-      und können nur mit viel Aufwand angepasst
umfangreiche Dokumentation. Die hier aufge-         nig dynamischen Umfeld sinnvoll ist, stoßen        werden. Die Datenstrukturen und Dimensi-
führten Bereiche spiegeln nur eine Zusammen-        Tabellenkalkulationsprogramme bei zu-              onstabellen sind vorgegeben und können
fassung auf der Basis der wesentlichen Emp-         nehmender Datenmenge bzw. zuneh-                   nicht einfach verändert werden. Dadurch kann
fehlungen wider.                                    menden Anforderungen an Anpassungsfle-             der Planungsverantwortliche nicht flexibel auf
                                                    xibilität und Einfachheit schnell an ihre          strukturelle Veränderungen reagieren. Bei Un-
                                                    Grenzen.                                           ternehmen, die sehr dynamisch interne Struk-
Tabellenkalkulationen                                                                                  turen verändern, stellt dies eine große Heraus-
                                                                                                       forderung dar.
Die Tabellenkalkulation ist sicher die in der       Klassische ERP-Lösung
Budgetierung am häufigsten eingesetzte                                                                 Eine Integration der strategischen Planung wird
Werkzeugklasse. Doch ist das nur eine be-           Die Entscheidung, ein umfassendes ERP-Sys-         nur rudimentär unterstützt. Die Stärken in der
queme Lösung, die durchgeführt wird, weil die       tem wie SAP als führendes Werkzeug für die         Konzernplanung (Konsolidierung) können nur
Programme ohnehin vorhanden sind, oder              Planung einzusetzen, hat den großen Vorteil,       genutzt werden, wenn den legalen Einheiten ein
eignen sich Tabellenkalkulationsprogramme           dass alle Standard-Funktionalitäten, die für die   internationales, standardisiertes ERP-System
tatsächlich in besonderer Weise für die Bud-        operativen Prozesse zur Verfügung stehen, ge-      zur Verfügung steht. Die Praxis zeigt jedoch,
getierung?                                          nutzt werden können. Diese müssen nicht re-        dass die technischen Voraussetzungen oft nicht
                                                    dundant in einem separaten Planungs-               vorhanden sind.
Tabellenkalkulationsprogramme spielen ihre          werkzeug aufgebaut werden. Dies erspart
Stärken besonders hinsichtlich der Konfigura-       viel Zeit und Aufwand, und zudem müssen die
tionsflexibilität aus. Flexible Planungszeiträu-    Governance-, Risk- und Compliance-Anfor-           Tabellenkalkulationserweiterungen mit
me wie beim Rolling Forecast, komplexe Daten-       derungen nicht neu überprüft werden.               enger ERP-Anbindung
strukturen oder auch unterschiedlichste Daten-
analysen lassen sich in Programmen wie MS           Alle vorhandenen Berichte, Ist-Informationen,      Bei diesem Lösungsansatz behält das ERP-
Excel problemlos, wenn auch unter teilweise er-     Stammdaten und komplexe Leistungsbezie-            System seine führende Rolle. Die Kombination
heblichem Zeitaufwand, einrichten. Leider sind      hungen (Kostenstellen / Kostenstellenhierar-       mit Excel ermöglicht die Nutzung aller Vorteile
die Programme bei weitem nicht so flexibel,         chie, Projekte, Kostenarten, Produkte / Pro-       der ERP-Werkzeugklasse und der Werkzeug-
wenn es um nachträgliche Anpassungen der            dukthierarchie, Verrechnungen etc.) können         klasse Tabellenkalkulation. Die fehlende Adres-
Datenmodelle geht. Besonders in einem dyna-         genutzt werden. Somit ermöglicht das ERP die       satenorientierung bei ERP-Systemen wird mit
mischen Umfeld wird es sehr mühsam, Ände-           Planung bis zur untersten Detaillierungsebene.     der Excel-Integration mehr als kompensiert und
rungen in Produktportfolio oder Kundenstruk-        Auch die Nutzung des vorhandenen Berechti-         führt zu einer Lösung, die den Kriterien einer
turen regelmäßig „nachzuziehen”.                    gungskonzeptes erspart viel Zeit und sichert       modernen Budgetierung an vielen Stellen ent-
                                                    die Daten vor unberechtigtem Zugriff.              spricht:
Bezüglich Integration und Einfachheit gibt es
bei Tabellenkalkulationsprogrammen Licht und        Für die Konzernplanung können gesellschafts-       · Planungsmasken zur Erfassung der Daten
Schatten. Aufgrund der hohen Konfigurations-        übergreifende, komplexe Beziehungen vali-            können eigenverantwortlich durch die Con-
flexibilität lassen sich mit entsprechendem Auf-    diert und konsolidiert werden. Somit ist die         troller gestaltet und mit Excel-Makros intelli-
wand durchaus hoch integrierte Planungsmo-          Binnenumsatzeliminierung (bei Sender-Emp-            gent unterstützt werden. Der verantwortliche
delle abbilden, bei denen z. B. die Teilplanungen   fänger-Beziehungen) kein Problem. Auch die           Manager kann über eine vertraute Struktur
einzelner Funktionsbereiche oder auch Projekt-      Integration von Teilplanungen (Personal, Inves-      alle notwendigen und gegenseitig abhän-
planungen integriert werden. Allerdings lässt       titionen, Kosten etc.) und verschiedenen Pla-        gigen Planungsinformationen (Mitarbeiter /
die Einfachheit der Handhabung solch komple-        nungsmodellen (z. B. rollierende Planung,            Personalkosten, Investitionen / AfA etc.) ein-
xer Systeme sowohl für Planer als auch für          Forecast) wird mit Hilfe einer Versionsverwal-       tragen. Dies ermöglicht eine Integration aller
Planungsverantwortliche sehr zu wünschen            tung unterstützt und sorgt für die notwendige        Teilplanungen und zusätzlich wird die maß-
übrig, ganz zu schweigen von der mit wachsen-       Datenkonsistenz.                                     nahmenorientierte Projektplanung unter-
der Komplexität exponentiell abnehmenden                                                                 stützt.
Performanz.                                         Der große Nachteil von ERP-Systemen
                                                    liegt häufig bei der fehlenden Adressaten-         · Der Manager (Planer) hat das Ergebnis sei-
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass        orientierung. Die Erfassung der Planungser-          ner Planung immer im Blick und kann ver-
der Einsatz von Tabellenkalkulationsprogram-        gebnisse ist nicht für Führungskräfte geeignet       schiedene Szenarien durchspielen, Stunden-
men in der Budgetierung nur in gewissen Kon-        und muss durch die Controller über verschie-         sätze simulieren und das finale Ergebnis an
stellationen bezüglich der oben beschriebenen       dene Planungstransaktionen schrittweise er-          das System übergeben. Dies kann offline
Umfeldfaktoren zu empfehlen ist: Während ein        folgen. Die Planungsmasken sind relativ starr        oder online (innerhalb SAP) erfolgen.             31
Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung



     · Ist-Daten (Historie) oder Ergebnisse aus             plate gelesen, Planung übergeben bzw. frei-      und das Planungssystem sind ERP-gestützte
       der strategischen Planung können automa-             gegeben) verfolgt werden.                        Lösungen sehr komfortabel zu bedienen und
       tisch in das Planungstemplate integriert                                                              der Einarbeitungsaufwand für die Planung
       werden. Auch qualitative Informationen            Da das ERP-System führend bleibt, werden die        wird reduziert. Die Oberfläche ist mittels
       (Textfelder) werden erfasst, dokumentiert         Nachteile hinsichtlich Datenstrukturen, Dimen-      Maskendesigner userspezifisch konfigurier-
       und über Planungstabellen mit den ent-            sionen und fehlender Flexibilität bei dyna-         bar. Planungszeiträume sind in der Regel frei
       sprechenden quantifizierten Informationen         mischen Veränderungen der internen Struk-           definierbar und auch rollierend möglich.
       verknüpft.                                        turen nicht wesentlich verbessert. Der volle
                                                         Nutzen einer integrierten Konzernplanung            Die Mehrzahl der modernen ERP-Lösungen
     · Bottom-up erstellte Planungsergebnisse            kann auch hier nur bei einer völligen Har-          ist wahlweise als Rich-Client oder als Weblö-
       können auf allen Führungsebenen (z. B. Kos-       monisierung und Standardisierung des                sung verfügbar. Wenn ein Workflowsystem im
       tenstellenhierarchie) sofort und mit der not-     ERP-Systems ausgeschöpft werden. Dies ist           ERP vorhanden ist, besteht zudem eine starke
       wendigen Datenkonsistenz und eliminiertem         aber aktuell in der Praxis eher ein theoretisches   Prozessunterstützung. Standardplanungsmo-
       Binnenumsatz (bei Sekundärkosten) zur Ver-        Modell, wird jedoch in der Zukunft bei Konzern-     delle sind vorhanden und orientieren sich an
       fügung gestellt werden.                           strukturen von zunehmender Bedeutung sein.          Ist-Auswertungen. Die Planung verschie-
                                                                                                             dener Dimensionen ist möglich, aber nicht so
     · Eine integrierte Statusverwaltung zeigt zu je-                                                        komfortabel wie im OLAP-Bereich.
       der Zeit den Fortschritt des Planungspro-         ERP mit dedizierter Planungsfunktionalität
       zesses. Über Ampelfunktionen der Pla-                                                                 Durch die direkte Verbindung von Ist- und
       nungsobjekte (z. B. Kostenstellen, Projekte)      Durch Nutzung einer einheitlichen Oberfläche        Plandaten und Nutzung gleicher Logik kön-
       kann zentral der Status (z. B. Planungstem-       für die operative Transaktionsverarbeitung          nen Analysen einfach individuell eingerichtet
                                                                                                             und versandt werden. Überall ist ein Drill-down
        Autoren                                                                                              bis auf die Ursprungsbelege möglich. Das Repor-
                                                                                                             ting ist mittels Reportdesigner frei gestaltbar.
                                            Bernd Koschitzki
                                                                                                             Die Datenstrukturen sind im Rahmen der Vor-
                                         ist Geschäftsführer bei CSS GmbH Dresden.                           gaben des Ist-Systems frei definierbar. Über
                                                                                                             alle Dimensionen gibt es mehrere Hierarchien.
                                                                                                             Auf Basis der Ist-Details ist auch in der Planung
                                                                                                             jeder Detailierungsgrad möglich. Grundlegende
                                                                                                             Planungsmethode ist Bottom-up. Top-down
                                            Claudia Maron
                                                                                                             wird nicht in gleicher Weise unterstützt wie
                                                                                                             durch OLAP-Lösungen.

                                         ist Leiterin Unternehmensplanung bei DATEV eg.
                                                                                                             Es gibt nur ein Berechtigungssystem für Pla-
                                                                                                             nung und Ist. Berechtigungen können sowohl
                                                                                                             auf Felder in den Masken wie auch auf Daten-
                                                                                                             satzebene vergeben werden. Die Rechteverga-
                                                                                                             be erfolgt durch einfache Zuordnung von Rollen.
                                            Dr. Karsten Oehler
                                                                                                             Die Integration von strategischer und ope-
                                                                                                             rativer Planung und die Unterstützung ver-
                                         ist Leiter Fachvertriebsberatung BA bei IBM Deutschland GmbH.
                                                                                                             schiedener Planungsarten (auch Liquiditätspla-
                                                                                                             nung, Projekte, Personal, Investitionen, Absatz
                                                                                                             und Gemeinkosten) nebeneinander sind sehr
                                                                                                             gut gelöst. Sofern auch das Personalwesen
                                                                                                             zum ERP gehört, ist eine direkte Verbindung zu
                                            Dr. Peter Schentler                                              Zielvereinbarungen, Personalrating und
                                                                                                             Lohnabrechnung möglich. Unstrukturierte Da-
                                         ist Managing Consultant im Competence Center Controlling &          ten wie Dokumente etc. werden im Zusammen-
                                         Finanzen bei Horváth & Partners Management Consultants in
                                         Wien.                                                               spiel mit eigenem oder fremdem Dokumenten-
                                                                                                             managementsystem integriert. Kommentare
                                                                                                             werden mit User und Zeitstempel direkt im Sys-
32                                                                                                           tem hinterlegt.
CM Juli / August 2011



Das grundlegende Problem dieser Lösungen            Eine enge Integration zwischen einzelnen Teil-          tungsfähig, so dass die Grenze zu den gene-
ergibt sich direkt aus dem Vorteil der Integra-     planungen ist aufgrund der komplexen Model-             rischen Planungssystemen mehr und mehr
tion. Wenn man es nutzen möchte, werden             lierung von Treiberbeziehungen nur schwer               verschwindet. So stehen häufig „out of the box“
die Vorteile nur wirksam, sofern das kom-           möglich. Bis zu einer geringen Umfeldkomplexi-          automatische Verteilungs- und Kopierfunk-
plette ERP-System ausgetauscht wird. Im             tät ist eine Integration noch realisierbar, dies        tionen zur Verfügung.
Gegensatz zu anderen Lösungen, die sich in die      findet aber seine Grenzen in einer eventuell not-
bestehende IT-Umgebung einfügen, sind die           wendigen Echtzeitberechnung.                            Auch Workflow-Komponenten sind gelegentlich
entstehenden Kosten und der organisatorische                                                                bei OLAP-Werkzeugen anzutreffen, aber nicht
Aufwand deshalb unverhältnismäßig hoch.             Komplexe Planungsmodelle für Simulati-                  alle OLAP-Datenbanken unterstützen einen
                                                    onen sind weniger zu empfehlen. Zum einen               Workflow. Allerdings sind erfahrene Berater in
                                                    ist die Modellierung recht „vielschichtig” und          der Lage, dies mit den durch die Anwendung
Datawarehouse-basierte Planung                      zum anderen müssen in der Regel mehrere Kal-            bereitgestellten Funktionen wie Regel-Engine,
                                                    kulationsprogramme hintereinander ausgeführt            flexible Eingabemasken usw. umzusetzen.
Datawarehouse-Lösungen zeichnen sich in der         werden, was einer Echtzeitsimulation entge-             Eine große Stärke von OLAP-basierten
Regel durch eine hohe Skalierbarkeit aus. Dies      gensteht.                                               Planungssystemen ist die gute individu-
ist einleuchtend, denn Data-Warehouse-An-                                                                   elle Abbildung von Treiberabhängigkeiten.
wendungen können große Datenmengen                                                                          Insbesondere wenn es hier um komplexere
effizient speichern. Somit sind insbesondere        OLAP-basierte Planung                                   Abhängigkeiten geht, die nach Möglichkeit
große Unternehmen in der Lage, einen umfas-                                                                 auch noch zur Echtzeit aufgelöst werden, kann
senden Planungsprozess zu unterstützen.             Teilweise sind OLAP-basierte Systeme im Be-             OLAP seine Stärken in der schnellen Berech-
                                                    zug auf Planungskomfort mittlerweile sehr leis-         nung ausspielen.
DW-basierte Lösungen sind meist zentralistisch
aufgebaut. Damit ist eine übergreifende Steue-         Autoren
rung möglich und eine Workflowunterstützung
in der Regel gegeben. Allerdings führt der kon-                                             Dr. Matthias Schmitt
sequente Zentralismus erfahrungsgemäß dazu,
dass solche Lösungen nur bei einer hohen                                                ist freiberuflicher Unternehmensberater und beschäftigt sich
Standardisierbarkeit der Planungsmethoden                                               mit Controlling-Themen aller Art.
zum Einsatz kommen können. Häufig bleiben
dabei aber individuelle Anforderungen auf der
Strecke.
                                                                                            Steffen Sindl
Gängige Planungskomfortfunktionen wie bei-
spielsweise eine automatische Wertevertei-                                              ist Inhaber der Firma Sindl Controllingsysteme.
lung oder eine Vorbelegung lassen sich reali-
sieren, müssen aber relativ aufwändig konfi-
guriert werden. Hierzu stehen Planungsspra-
chen zur Verfügung, die konventionellen
Programmiersprachen ähneln und spezifische                                                  Markus Steiner
Funktionen wie Kopieren oder Justieren be-
reitstellen.
                                                                                        ist Berater bei Detecon AG, Schweiz.

Die Konfiguration lässt in der Regel viele
Freiräume. Über diverse Zusatzwerkzeuge
lassen sich individuelle Planungsanforderungen
abdecken. Allerdings führt ein zu hoher Be-
reichsindividualismus auch zu einer hohen                                                   Helmut Willmann
Komplexität, was sich negativ auf spätere mög-
liche Anpassungen auswirkt.                                                             ist bei Sick AG, CU Controlling-Services.
Im Rahmen des Planungsprozesses ist es von
Vorteil, dass Ist-Belege für die Analyse zur Ver-
fügung stehen, wenn sie in das Data Ware-
house eingestellt worden sind.                                                                                                                                33
Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung



     Zwar ist die Konfigurationsflexibilität ausge-       stellung einer integrierten Ergebnis-, Finanz-      Eine Workflow-Unterstützung wird gewöhnlich
     sprochen hoch, da auf generischen Würfel-            und Bilanzplanung ein großes Plus dieser Lö-        geboten. Damit können auch komplexere Pla-
     strukturen geplant wird, aber bei der Anpas-         sungen. Sollen diese Modelle aber in sich wei-      nungsprozesse unterstützt werden.
     sungsflexibilität sind einige Einschränkungen zu     ter detailliert oder weiter „unterbaut“ werden,
     beachten. So besteht beispielsweise keine au-        stößt man unter Umständen an Grenzen.               Betriebswirtschaftliche Inhalte werden häufig
     tomatische Verknüpfung zwischen Elementen                                                                über Vorlagen bereitgestellt. Diese sind zwar
     und Kalkulationsscript. Löscht oder ändert man       Die Integration von strategischer und ope-          nicht so bewährt wie eine programmierte Vor-
     etwa ein Dimensionselement, ist nicht sicher-        rativer Planung ist oft nur in Ansätzen rea-        definition (z. B. die Logik der integrierten Er-
     gestellt, dass die Kalkulation anschließend          lisiert. Auch wird eine Konzernplanung nur bei      folgs- und Finanzplanung), können aber leichter
     noch korrekt arbeitet. Bei einem komplexen           den darauf spezialisierten Anbietern umfassend      angepasst werden. Dies ist insbesondere für
     Würfelgefüge kann dies unter Umständen zu            unterstützt, während bei vielen Anbietern Kon-      Unternehmen interessant, die bereits über ei-
     Integritätsproblemen führen.                         solidierungsbedürfnisse nur mit größerem Auf-       nen hohen Reifegrad verfügen.
                                                          wand umgesetzt werden können.
     Eine enge Integration wird durch die mögliche                                                            Die Modellierungsbandbreite ist hoch, so
     Echtzeitverknüpfung erreicht. So lassen sich         Die Integration mit anderen IT-Systemen ist         dass beliebige Teilplanungen im System abge-
     auch komplexe Planungssysteme gut integrie-          oft nur mit größerem Programmieraufwand             bildet werden können. Komplexe Modellie-
     ren. Eine weitere Stärke liegt im Aufbau kom-        möglich, wobei die durch Assistenten ge-            rungsanforderungen können unter Umständen
     plexer Simulationsmodelle. Je stärker die            stützten Importwerkzeuge hier inzwischen            aufwändiger zu implementieren sein.
     Echtzeitkalkulation ausgeprägt ist, desto            eine sehr gute Qualität haben. Verbindungen
     leichter lassen sich umfassende Simulati-            zu Anreizsystemen sind in der Regel nicht vor-
     onsmodelle aufbauen. Einige Anbieter unter-          gesehen.                                            Zusammenfassung
     stützen dies durch weitere spezielle Funktionen      Spezifische Planungssysteme lösen bei
     wie lokale Simulationsvarianten.                     kleineren und mittleren Unternehmen oft             In diesem ersten Beitrag haben wir mit der Dis-
                                                          Excel-Planungslösungen ab und bieten hier           kussion eines Anforderungskatalogs und einer
                                                          aufgrund der gut strukturierten und weitest-        groben Marktbetrachtung die Grundlagen für
     Spezifische Planungssysteme                          gehend vordefinierten betriebswirtschaft-           eine qualifizierte Auswahl geschaffen. Im zwei-
                                                          lichen Intelligenz einen deutlichen Mehrwert.       ten Teil, im September- / Oktober-CM, werden
     Spezifische Planungssysteme punkten vor              Bei großen Unternehmen stoßen diese Lö-             wir wesentliche Umfeldfaktoren vorstellen und
     allem beim Prinzip Einfachheit. Durch vorde-         sungen bei zu großer Komplexität ggf. an ihre       die Wirkungen auf den Anforderungskatalog
     finierte Eingabestrukturen werden die Eingabe-       Grenzen.                                            skizzieren, um eine individuelle Priorisierung
     anforderungen der Planer einfach und wirt-                                                               der Anforderungen zu ermöglichen.
     schaftlich unterstützt. Auch ist der Bereich Re-
     porting und Analyse bereits betriebswirtschaft-      Generische Planungssysteme
     lich vorgedacht, so dass hier direkt einsetzbare                                                         Literatur
     Instrumente zur Verfügung stehen, die noch in-       Generische Planungssysteme unterstützen die
     dividualisierbar bzw. erweiterbar sind. Die Pro-     Eingabe in der Regel komfortabel. Die Masken        ICV-Facharbeitskreis „Moderne Budgetierung”
     gramme sind zumeist intuitiv bedienbar, der          können leicht angepasst werden. Auch der Be-        (Hrsg.): Der Controlling-Berater, Band 3, Frei-
     Komfort für die Planer ist hoch und der für die      nutzerkomfort im Bezug auf die top-down und         burg im Breisgau 2009
     Bedienung der Systeme notwendige Schu-               bottom-up-Planung ist allgemein hoch. So ist
     lungsaufwand oftmals im Vergleich zu anderen         die Eingabe auf allen Ebenen möglich. Zahl-
     Systemklassen deutlich geringer.                     reiche Verteilungsfunktionen stehen zur Verfü-
     Im Prinzip Flexibilität gibt es bei spezifischen     gung, ohne dass zusätzlich programmiert oder
     Planungssystemen Einschränkungen, da z. B.           konfiguriert werden muss. Individuelle Pla-
     die Oberflächen der Programme definiert und          nungssichten für spezifische Fragestellungen
     die Eingabemasken im Wesentlichen nicht än-          können leicht implementiert werden.
     derbar sind. Durch inzwischen in dieser Sys-
     temklasse verbreitete Excel-Add-ins kann             Die Besonderheit dieser Systeme ist, dass
     dieser Nachteil aber umgangen werden, da             gleichermaßen Konfigurations- und Anpas-
     (von) den Planenden hier flexibel Eingabemas-        sungsflexibilität hoch sind. So lassen sich in
     ken erstellt werden können.                          der Regel Systementscheidungen nachträglich
                                                          relativ problemlos revidieren. Dies findet jedoch
     Im Prinzip Integration ist die inhaltliche Konsis-   meistens seine Grenze in der organisatorischen
34   tenz der oftmals vordefinierten Modelle zur Er-      Machbarkeit.                                        Teil 2 folgt im September- / Oktober-CM

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Tuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl FolienTuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl Folienguest49e60a
 
04 moderne budgetierung
04 moderne budgetierung04 moderne budgetierung
04 moderne budgetierungICV_eV
 
03 moderne budgetierung rossegger-2012-v3
03 moderne budgetierung rossegger-2012-v303 moderne budgetierung rossegger-2012-v3
03 moderne budgetierung rossegger-2012-v3ICV_eV
 
Fhdw itstco 16072011_final_www
Fhdw itstco 16072011_final_wwwFhdw itstco 16072011_final_www
Fhdw itstco 16072011_final_wwwCGI Germany
 
Detecon planungsstudie icv_23112012v3_o_n
Detecon planungsstudie icv_23112012v3_o_nDetecon planungsstudie icv_23112012v3_o_n
Detecon planungsstudie icv_23112012v3_o_nICV_eV
 
BOARD Broschüre
BOARD BroschüreBOARD Broschüre
BOARD BroschüreSDG Group
 
Datenqualitätsmanagement heute und morgen
Datenqualitätsmanagement heute und morgenDatenqualitätsmanagement heute und morgen
Datenqualitätsmanagement heute und morgenVizlib Ltd.
 
pmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtiger
pmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtigerpmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtiger
pmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtigerPMCC Consulting GmbH
 

Was ist angesagt? (12)

Tuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl FolienTuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl Folien
 
04 moderne budgetierung
04 moderne budgetierung04 moderne budgetierung
04 moderne budgetierung
 
03 moderne budgetierung rossegger-2012-v3
03 moderne budgetierung rossegger-2012-v303 moderne budgetierung rossegger-2012-v3
03 moderne budgetierung rossegger-2012-v3
 
NICE Performance Management
NICE Performance ManagementNICE Performance Management
NICE Performance Management
 
Erp und bi
Erp und biErp und bi
Erp und bi
 
Boczek+friebe
Boczek+friebeBoczek+friebe
Boczek+friebe
 
Fhdw itstco 16072011_final_www
Fhdw itstco 16072011_final_wwwFhdw itstco 16072011_final_www
Fhdw itstco 16072011_final_www
 
Detecon planungsstudie icv_23112012v3_o_n
Detecon planungsstudie icv_23112012v3_o_nDetecon planungsstudie icv_23112012v3_o_n
Detecon planungsstudie icv_23112012v3_o_n
 
BOARD Broschüre
BOARD BroschüreBOARD Broschüre
BOARD Broschüre
 
Datenqualitätsmanagement heute und morgen
Datenqualitätsmanagement heute und morgenDatenqualitätsmanagement heute und morgen
Datenqualitätsmanagement heute und morgen
 
pmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtiger
pmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtigerpmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtiger
pmcc consulting_vortrag_projekte_oder_prozesse_wasistwichtiger
 
Smart.con SAP 2012 Agenda
Smart.con SAP 2012 AgendaSmart.con SAP 2012 Agenda
Smart.con SAP 2012 Agenda
 

Andere mochten auch

SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...
SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...
SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...Swiss eHealth Forum
 
Netcat con bactrack
Netcat con bactrackNetcat con bactrack
Netcat con bactrackluised139
 
BusinessModelGeneration
BusinessModelGenerationBusinessModelGeneration
BusinessModelGenerationYeounjoon Kim
 
Präsentation sikander
Präsentation sikanderPräsentation sikander
Präsentation sikanderICV_eV
 
Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...
Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...
Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...Stacey Huber
 
Tarea seminario 2
Tarea seminario 2Tarea seminario 2
Tarea seminario 2juanrora
 
Weihnachten in der Türkei
Weihnachten in der TürkeiWeihnachten in der Türkei
Weihnachten in der TürkeiNokku1993
 
Rubrica tpack (1)miguel
Rubrica tpack (1)miguelRubrica tpack (1)miguel
Rubrica tpack (1)migueljaravilla64
 
JokerSite.de - Präsentation #1
JokerSite.de - Präsentation #1JokerSite.de - Präsentation #1
JokerSite.de - Präsentation #1vschiebel
 
Definición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestría
Definición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestríaDefinición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestría
Definición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestríaorcas08
 
SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...
SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...
SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...Swiss eHealth Forum
 
Meridol halitosis mundspülung
Meridol halitosis mundspülungMeridol halitosis mundspülung
Meridol halitosis mundspülunginfozelg
 
SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...
SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...
SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...Swiss eHealth Forum
 
Bildungsstreik von Johannes Hiry
Bildungsstreik von Johannes HiryBildungsstreik von Johannes Hiry
Bildungsstreik von Johannes HiryMacht Bildung
 
Start small, think big - Responsive Web Design
Start small, think big - Responsive Web DesignStart small, think big - Responsive Web Design
Start small, think big - Responsive Web Designintuio GmbH
 

Andere mochten auch (20)

SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...
SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...
SeHF 2013 | Elektronisches Patientendossiert im Kanton St. Gallen (Ralf Brand...
 
Netcat con bactrack
Netcat con bactrackNetcat con bactrack
Netcat con bactrack
 
BusinessModelGeneration
BusinessModelGenerationBusinessModelGeneration
BusinessModelGeneration
 
Präsentation sikander
Präsentation sikanderPräsentation sikander
Präsentation sikander
 
Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...
Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...
Darío N. Rolón: Vigilancia Informática y responsabilidad penal de los proveed...
 
Tarea seminario 2
Tarea seminario 2Tarea seminario 2
Tarea seminario 2
 
Presentación exposición de rené encuentro conipenj
Presentación  exposición de rené encuentro conipenjPresentación  exposición de rené encuentro conipenj
Presentación exposición de rené encuentro conipenj
 
Weihnachten in der Türkei
Weihnachten in der TürkeiWeihnachten in der Türkei
Weihnachten in der Türkei
 
Fno media kit 2
Fno media kit 2Fno media kit 2
Fno media kit 2
 
Rubrica tpack (1)miguel
Rubrica tpack (1)miguelRubrica tpack (1)miguel
Rubrica tpack (1)miguel
 
JokerSite.de - Präsentation #1
JokerSite.de - Präsentation #1JokerSite.de - Präsentation #1
JokerSite.de - Präsentation #1
 
Definición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestría
Definición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestríaDefinición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestría
Definición de conceptos eléctricos y expresiones matemáticas proyecto maestría
 
SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...
SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...
SeHF 2013 | Das Apothekennetz OVAN im Rahmen der eHealth-Stratege (David Volt...
 
Meridol halitosis mundspülung
Meridol halitosis mundspülungMeridol halitosis mundspülung
Meridol halitosis mundspülung
 
SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...
SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...
SeHF 2013 | Die Arztpraxis - fit für eHealth: Praxisinterner Mehrwert durch e...
 
Bildungsstreik von Johannes Hiry
Bildungsstreik von Johannes HiryBildungsstreik von Johannes Hiry
Bildungsstreik von Johannes Hiry
 
Act! Produktbroschüre Version v16
Act! Produktbroschüre Version v16Act! Produktbroschüre Version v16
Act! Produktbroschüre Version v16
 
Start small, think big - Responsive Web Design
Start small, think big - Responsive Web DesignStart small, think big - Responsive Web Design
Start small, think big - Responsive Web Design
 
2010f1n2
2010f1n22010f1n2
2010f1n2
 
2. cantidad física
2. cantidad física2. cantidad física
2. cantidad física
 

Ähnlich wie Systematische auswahl von it lösunen zur planung teil 1

Auswahlhilfe ERP-Software
Auswahlhilfe ERP-SoftwareAuswahlhilfe ERP-Software
Auswahlhilfe ERP-SoftwareJessica Vitali
 
Der ultimative Guide fürs Kostenmanagement
Der ultimative Guide fürs KostenmanagementDer ultimative Guide fürs Kostenmanagement
Der ultimative Guide fürs KostenmanagementTim Kalbitzer
 
Do's and Don'ts der Personalkostenplanung
Do's and Don'ts der PersonalkostenplanungDo's and Don'ts der Personalkostenplanung
Do's and Don'ts der PersonalkostenplanungIBsolution GmbH
 
White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...
White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...
White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...Axel Oppermann
 
Erfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-Management
Erfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-ManagementErfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-Management
Erfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-ManagementGernot Sauerborn
 
Projektmanagement-Software Leitfaden
Projektmanagement-Software LeitfadenProjektmanagement-Software Leitfaden
Projektmanagement-Software LeitfadenProjekt Magazin
 
Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...
Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...
Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...Daniel Eiduzzis
 
Moderne budgetierung einfachheit
Moderne budgetierung einfachheitModerne budgetierung einfachheit
Moderne budgetierung einfachheitICV_eV
 
Moderne budgetierung integration
Moderne budgetierung integrationModerne budgetierung integration
Moderne budgetierung integrationICV_eV
 
Die Einführung eines Sozialmanagement-Systems
Die Einführung eines Sozialmanagement-SystemsDie Einführung eines Sozialmanagement-Systems
Die Einführung eines Sozialmanagement-SystemsAlmut
 
XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»
XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»
XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»Digicomp Academy AG
 
Unternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und Ressourcenmanagement
Unternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und RessourcenmanagementUnternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und Ressourcenmanagement
Unternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und Ressourcenmanagementphoron
 
Moderne budgetierung fundamente_final
Moderne budgetierung fundamente_finalModerne budgetierung fundamente_final
Moderne budgetierung fundamente_finalICV_eV
 
Software trends veranstaltungsprogramm_neu
Software trends veranstaltungsprogramm_neuSoftware trends veranstaltungsprogramm_neu
Software trends veranstaltungsprogramm_neuCON.ECT Eventmanagement
 
Enterprise 2.0 Stude Saia-Burgess Conrols AG
Enterprise 2.0 Stude  Saia-Burgess Conrols AG Enterprise 2.0 Stude  Saia-Burgess Conrols AG
Enterprise 2.0 Stude Saia-Burgess Conrols AG Jürgen Lauber
 
Projektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im Vorteil
Projektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im VorteilProjektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im Vorteil
Projektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im Vorteilbhoeck
 

Ähnlich wie Systematische auswahl von it lösunen zur planung teil 1 (20)

Auswahlhilfe ERP-Software
Auswahlhilfe ERP-SoftwareAuswahlhilfe ERP-Software
Auswahlhilfe ERP-Software
 
Der ultimative Guide fürs Kostenmanagement
Der ultimative Guide fürs KostenmanagementDer ultimative Guide fürs Kostenmanagement
Der ultimative Guide fürs Kostenmanagement
 
Do's and Don'ts der Personalkostenplanung
Do's and Don'ts der PersonalkostenplanungDo's and Don'ts der Personalkostenplanung
Do's and Don'ts der Personalkostenplanung
 
Whitepaper erp softwareauswahl
Whitepaper erp softwareauswahlWhitepaper erp softwareauswahl
Whitepaper erp softwareauswahl
 
White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...
White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...
White Paper: Ganzheitliche Schulungskonzepte als Erfolgsfaktor einer Office E...
 
Erfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-Management
Erfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-ManagementErfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-Management
Erfolgreiche Transformation durch professionelles Programm-Management
 
Das ERP-System im Überblick
Das ERP-System im ÜberblickDas ERP-System im Überblick
Das ERP-System im Überblick
 
Projektmanagement-Software Leitfaden
Projektmanagement-Software LeitfadenProjektmanagement-Software Leitfaden
Projektmanagement-Software Leitfaden
 
Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...
Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...
Reporting- und Business-Intelligence-Werkzeuge für den Controller: Grundlagen...
 
Moderne budgetierung einfachheit
Moderne budgetierung einfachheitModerne budgetierung einfachheit
Moderne budgetierung einfachheit
 
Moderne budgetierung integration
Moderne budgetierung integrationModerne budgetierung integration
Moderne budgetierung integration
 
Die Einführung eines Sozialmanagement-Systems
Die Einführung eines Sozialmanagement-SystemsDie Einführung eines Sozialmanagement-Systems
Die Einführung eines Sozialmanagement-Systems
 
XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»
XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»
XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»
 
Unternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und Ressourcenmanagement
Unternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und RessourcenmanagementUnternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und Ressourcenmanagement
Unternehmensweites Projekt‐, Portfolio‐ und Ressourcenmanagement
 
2011 01 06 10-15 steffen drawert
2011 01 06 10-15 steffen drawert2011 01 06 10-15 steffen drawert
2011 01 06 10-15 steffen drawert
 
Moderne budgetierung fundamente_final
Moderne budgetierung fundamente_finalModerne budgetierung fundamente_final
Moderne budgetierung fundamente_final
 
Ita Oktober 09 Automotive It
Ita Oktober 09 Automotive ItIta Oktober 09 Automotive It
Ita Oktober 09 Automotive It
 
Software trends veranstaltungsprogramm_neu
Software trends veranstaltungsprogramm_neuSoftware trends veranstaltungsprogramm_neu
Software trends veranstaltungsprogramm_neu
 
Enterprise 2.0 Stude Saia-Burgess Conrols AG
Enterprise 2.0 Stude  Saia-Burgess Conrols AG Enterprise 2.0 Stude  Saia-Burgess Conrols AG
Enterprise 2.0 Stude Saia-Burgess Conrols AG
 
Projektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im Vorteil
Projektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im VorteilProjektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im Vorteil
Projektbasierte ERP-Lösungen im Consulting klar im Vorteil
 

Mehr von ICV_eV

Die ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die Teilnehmer
Die ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die TeilnehmerDie ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die Teilnehmer
Die ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die TeilnehmerICV_eV
 
2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyer2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyerICV_eV
 
2016 12. cab
2016  12. cab2016  12. cab
2016 12. cabICV_eV
 
2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyer2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyerICV_eV
 
Forum gesundheitswesen 2016 programm
Forum gesundheitswesen 2016 programmForum gesundheitswesen 2016 programm
Forum gesundheitswesen 2016 programmICV_eV
 
Cab11 flyer 2015_final
Cab11 flyer 2015_finalCab11 flyer 2015_final
Cab11 flyer 2015_finalICV_eV
 
Big data-konferenz 2015
Big data-konferenz 2015Big data-konferenz 2015
Big data-konferenz 2015ICV_eV
 
Präsentation entwicklung der ccs])
Präsentation entwicklung der ccs])Präsentation entwicklung der ccs])
Präsentation entwicklung der ccs])ICV_eV
 
2015 nordtagung programmflyer
2015 nordtagung programmflyer2015 nordtagung programmflyer
2015 nordtagung programmflyerICV_eV
 
2015 cab11 flyer
2015  cab11 flyer2015  cab11 flyer
2015 cab11 flyerICV_eV
 
Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1ICV_eV
 
Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1ICV_eV
 
2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyer
2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyer2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyer
2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyerICV_eV
 
Forum gesundheitswesen 2015 programm
Forum gesundheitswesen 2015 programmForum gesundheitswesen 2015 programm
Forum gesundheitswesen 2015 programmICV_eV
 
Controlling flyer 14 cib_internetversion
Controlling flyer 14 cib_internetversionControlling flyer 14 cib_internetversion
Controlling flyer 14 cib_internetversionICV_eV
 
Cc2015 programm final
Cc2015 programm finalCc2015 programm final
Cc2015 programm finalICV_eV
 
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_short
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_short2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_short
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_shortICV_eV
 
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014
2014 12 31_icv_bulletin_december_20142014 12 31_icv_bulletin_december_2014
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014ICV_eV
 
2014 11 29_munich_ppt_poland
2014 11 29_munich_ppt_poland2014 11 29_munich_ppt_poland
2014 11 29_munich_ppt_polandICV_eV
 
Icv big data dream car en final
Icv big data dream car en finalIcv big data dream car en final
Icv big data dream car en finalICV_eV
 

Mehr von ICV_eV (20)

Die ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die Teilnehmer
Die ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die TeilnehmerDie ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die Teilnehmer
Die ICV-Digitalisierungsoffensive - das sagen die Teilnehmer
 
2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyer2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyer
 
2016 12. cab
2016  12. cab2016  12. cab
2016 12. cab
 
2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyer2016 ccs stuttgart flyer
2016 ccs stuttgart flyer
 
Forum gesundheitswesen 2016 programm
Forum gesundheitswesen 2016 programmForum gesundheitswesen 2016 programm
Forum gesundheitswesen 2016 programm
 
Cab11 flyer 2015_final
Cab11 flyer 2015_finalCab11 flyer 2015_final
Cab11 flyer 2015_final
 
Big data-konferenz 2015
Big data-konferenz 2015Big data-konferenz 2015
Big data-konferenz 2015
 
Präsentation entwicklung der ccs])
Präsentation entwicklung der ccs])Präsentation entwicklung der ccs])
Präsentation entwicklung der ccs])
 
2015 nordtagung programmflyer
2015 nordtagung programmflyer2015 nordtagung programmflyer
2015 nordtagung programmflyer
 
2015 cab11 flyer
2015  cab11 flyer2015  cab11 flyer
2015 cab11 flyer
 
Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1
 
Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1Ccs 2015 flyer v1
Ccs 2015 flyer v1
 
2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyer
2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyer2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyer
2015 controller tagung schweizer arbeitskreise flyer
 
Forum gesundheitswesen 2015 programm
Forum gesundheitswesen 2015 programmForum gesundheitswesen 2015 programm
Forum gesundheitswesen 2015 programm
 
Controlling flyer 14 cib_internetversion
Controlling flyer 14 cib_internetversionControlling flyer 14 cib_internetversion
Controlling flyer 14 cib_internetversion
 
Cc2015 programm final
Cc2015 programm finalCc2015 programm final
Cc2015 programm final
 
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_short
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_short2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_short
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014_short
 
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014
2014 12 31_icv_bulletin_december_20142014 12 31_icv_bulletin_december_2014
2014 12 31_icv_bulletin_december_2014
 
2014 11 29_munich_ppt_poland
2014 11 29_munich_ppt_poland2014 11 29_munich_ppt_poland
2014 11 29_munich_ppt_poland
 
Icv big data dream car en final
Icv big data dream car en finalIcv big data dream car en final
Icv big data dream car en final
 

Systematische auswahl von it lösunen zur planung teil 1

  • 1. Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung – Teil 1 – von Bernd Koschitzki, Claudia Maron, Karsten Oehler, Peter Schentler, Matthias Schmitt, Steffen Sindl, Markus Steiner und Helmut Willmann Effiziente Planung ist ohne IT-Unterstüt- erheblichen Einfluss auf das „geeignete” Sys- folgsfaktoren bei der Systemauswahl be- zung kaum denkbar, eine moderne Budge- tem. Zu nennen seien hier exemplarisch Um- schränken kann. Nach diesem Assessment tierung benötigt moderne Verfahren der Infor- felddynamik, Branche, Unternehmensgröße sollte das auszuwählende Unternehmen mationsunterstützung. Das muss keine neue und noch einige mehr, die wir im Verlauf des eine bessere Vorstellung über sein benötig- Software sein, schließlich gibt es seit Jahren Beitrages erläutern. Insofern haben sich unsere tes Planungssystem haben und damit auch etablierte, gute Lösungen. Allerdings ist es ge- Aktivitäten nicht nur darauf beschränkt, einen zielgerichteter in einen Auswahlprozess rade die Vielfältigkeit einer möglichen Unter- (weiteren) Anforderungskatalog zu entwickeln gehen. stützung, die den Unternehmen das Leben bei und diesen auf die verfügbaren Produktklassen der Auswahl schwer macht. Das Angebot anzuwenden. Wir werden vielmehr die Umfeld- reicht von der einfachen Tabellenkalkulation faktoren für eine Priorisierung der Anforde- Das Auswahlverfahren bis zur hoch spezialisierten Planungssoftware. rungen verwenden. Da dies aber nur exempla- risch erfolgen kann, ist in einer konkreten Aus- Es existieren umfassende Anforderungskata- Im Rahmen des ICV-Facharbeitskreises Moder- wahlsituation die Bedeutung jedes Kriteriums loge, die häufig bei der Softwareauswahl zum ne Budgetierung (www.controllerverein.de) hat im Hinblick auf die individuellen Umfeldfaktoren Einsatz kommen. Hier werden Seiten von allge- sich die Arbeitsgruppe IT der Aufgabe gestellt, des (softwareauswählenden) Unternehmens zu meinen Anforderungen gewälzt, ohne die indivi- Empfehlungen für eine effektive Softwareunter- hinterfragen. duellen Anforderungen genau zu berücksichti- stützung zu erarbeiten. Dabei ist schnell deut- gen. Dieses kostet auf beiden Seiten, Käufer und lich geworden, dass es die optimale Lösung Wir sehen Vorteile darin, dass nicht mehr hun- Verkäufer, unnötige Ressourcen. Hier wollen wir nicht gibt und auch nicht geben kann. Die derte von Fragen aus standardisierten Berater- ansetzen. Wir empfehlen, in einer Vorphase die individuellen Ausprägungen der Umfeldfaktoren fragebögen beantwortet werden müssen, son- Umfeldfaktoren zu analysieren, um Schwer- 28 des auswählenden Unternehmens haben einen dern dass man sich auf die wesentlichen Er- punkte bei der Auswahl setzen zu können.
  • 2. CM Juli / August 2011 Dazu legen wir folgenden Prozess zugrunde (s. Abbildung 1): 1. Festlegung der strategischen Ziele bzw. des strategischen Nutzens, die nach Einführung einer modernen Unternehmensplanung er- reicht werden sollen. 2. Festlegung bzw. Konkretisierung der Organi- sations- und IT-Ziele. Wenn eine generelle Outsourcing-Strategie bzw. SaaS-Strategie verfolgt wird, sieht die spätere Lösung deut- lich anders aus, als bei einer eher konserva- Abb. 1: Auswahlprozess tiven Ausrichtung. Die Diskussion um die geeignete Informations- ändert sich die Situation grundlegend. Die Aus- 3. Klärung der grundsätzlichen Anforderungen systemunterstützung bezieht sich primär auf wirkungen von Änderungen sind dann kaum anhand von Umfeldfaktoren. Es sind auch den Bereich Gestaltungsempfehlungen. Dem- noch abzuschätzen. Während die Konfigurati- deshalb so vielfältige Werkzeuge am Markt, entsprechend sind auch die Faktoren „Einfach- onsflexibilität von Tabellenkalkulationssystemen weil die Planungsaufgabe in den Unterneh- heit“, „Flexibilität“ und „Integration“ für die Be- wohl praktisch uneingeschränkt ist, sind Ände- men sehr unterschiedlich wahrgenommen urteilung von Softwaresystemen von hoher Be- rungen zur Laufzeit aufgrund der mangelnden wird. deutung. Unser Faktorenkatalog orientiert sich Strukturierungsmöglichkeiten äußerst riskant. am beschriebenen Rahmen. Wir unterschieden Eine Übersicht über die Kriterien gibt Abbildung 3. 4. Identifikation der aktuellen Problempunkte allerdings in Erweiterung zum bestehenden und Formulierung der Gestaltungsziele. Ty- Rahmen zwischen Konfigurations- und An- pische Gestaltungsziele können Beschleuni- passungsflexibilität. Konfigurationsflexibilität Werkzeugklassen gung, Transparenz oder höhere Datenquali- bezieht sich auf die erstmalige Einrichtung der tät sein. Lösung, während sich die Anpassungsflexibilität Nachfolgend findet sich eine kurze Beschrei- auf Änderungen im laufenden Beitrieb erstreckt. bung der Software-Klassen, die wir anhand ty- 5. Auswahl der geeigneten Werkzeug-Katego- Diese Unterscheidung ist wichtig, da eine hohe pischer Vertreter analysiert haben: rie aufgrund der Schwerpunkte. Konfigurationsflexibilität häufig mit einer gerin- geren Anpassungsflexibilität verbunden ist. · Tabellenkalkulation: Die Tabellenkalkulati- 6. Betrachtung verschiedener Anbieter inner- on dürfte das am häufigsten eingesetzte halb dieser Werkzeugklasse. Hier wird übli- Zunächst ist der Freiraum, den Tabellenkalkula- Werkzeug im Controlling sein. In diesem Pro- cherweise zwischen einer sogenannten tionen bieten, nur wenig beschränkt. Über so duktsegment dominiert seit Jahren Microsoft Long- und einer Shortlist unterschieden. Im genannte Add-In-Komponenten können Daten- Excel. Andere Anbieter (z. B. IBM mit Sym- ersten Schritt schaut man sich 4 bis 5 Pro- banken, Simulationswerkzeuge, Risikovertei- phony) oder OpenSource-Lösungen wie dukte an. Hierbei sollte man sich auf die lungen und vieles mehr eingebunden werden. OpenOffice gewinnen allerdings zunehmend wesentlichen Faktoren (z. B. die Top 5) fo- Ist das System jedoch erst einmal im Einsatz, an Bedeutung. kussieren. Anschließend geht man dann mit 2 oder 3 Anbietern (die Shortlist) in eine De- tailbetrachtung, wobei häufig ein ausführ- licher Workshop durchgeführt wird. Anforderungen an die IT-Unter- stützung Die fachlich-organisatorischen Anforderungen der modernen Budgetierung sind bereits um- fassend beschrieben worden (siehe ICV-Fach- arbeitskreis „Moderne Budgetierung“ 2009). Ankerpunkt sind die Ebenen Gestaltungsemp- fehlungen und Fundamente (s. Abbildung 2). Abb. 2: Dimensionen der Modernen Budgetierung 29
  • 3. Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung · Klassische ERP-Lösung: In dem ERP-inte- grierten Ansatz und mit dem Einbezug einer Ergebnisplanung lassen sich umfassende Planungslösungen umsetzen. Es werden zum Teil sehr ausgefeilte Planungsfunktiona- litäten bereitgestellt. Verbreitete Produkte sind SAP ERP, INFOR LN und Microsoft Dy- namics NAV. · ERP mit dedizierter Planungsfunktionali- tät: Einige ERP-Produkte sind stark control- lingorientiert. In diesem Rahmen werden Funktionalitäten aus dem Istbereich direkt für Planungsfunktionen genutzt. So kann bei- spielsweise auf Basis der Lohnrechnung eine sehr detaillierte Personalkostenplanung und auf Basis der Anlagenbuchhaltung die Investi- tionsplanung inklusive Abschreibungsplanung durchgeführt werden. Plan-Istvergleiche fin- den dann direkt im ERP-System statt. Ein Bei- spiel dafür ist das CSS-Produkt eGecko. · Tabellenkalkulationserweiterungen mit enger ERP-Anbindung: Um die Nachteile einer relativ starren Eingabefunktionalität eines ERP-Systems abzumildern, sind Er- gänzungswerkzeuge entwickelt worden, die unter Verzicht einer eigenen Stammdaten- haltung Daten aus ERP übernehmen und eine Planung in der Tabellenkalkulation er- möglichen. Nach Abschluss der Eingaben werden die Daten zurück in das ERP-System übertragen. Anbieter dieser Werkzeugklasse ist beispielsweise die Firma Kern AG mit dem System OPO. Abb. 3: Kriterien für die Softwareauswahl · DW-basierte Planung: Obwohl Data-Ware- houses ursprünglich als nichtschreibend · OLAP-Systeme: Diese fokussieren sehr Planungssysteme werden Lösungen be- ausgelegt waren, eignen sie sich aufgrund stark auf die mehrdimensionale Datenhal- zeichnet, die das Kerngebiet des rechnungs- ihrer Speicher- und Verdichtungsmöglich- tung und sind in der Regel in die Tabellenkal- wesenorientierten Controllings (u. a. Er- keiten zur Planung. Dies haben einige Anbie- kulation integriert. Verbreitete Produkte sind folgs-, Bilanz- und Finanzplanung, Kosten- ter genutzt und das Data Warehouse um Pla- unter anderem Oracle (Hyperion) Essbase, planung) adressieren und hier bereits einen nungsfunktionalitäten angereichert. So wird IBM Cognos TM1, Infor ALEA und Jedox mehr oder weniger vordefinierten Rahmen das Data Warehouse um Workflow, Masken- Palo. Einige Produkte wie beispielsweise IBM vorgeben. Verbreitete Systeme sind Corpo- generator und Datenmanipulationsfunktio- Cognos TM1 bieten bereits deutlich mehr als rate Planner oder Professional Planner. nen erweitert. die pure analytische Datenspeicherung an. So wird exemplarisch eine Workflow-Unter- · Generische Planungssysteme: Diese un- stützung bei der Datenerfassung angeboten terstützen alle Arten der Planung und defi- Einschätzung der Werkzeugklassen nieren deutlich weniger in Bezug auf Pla- · Spezifische Planungssysteme: Wir unter- nungsverfahren vor. Typische Anbieter sind Zum Abschluss des ersten Teils wollen wir die scheiden zwischen spezifischen und gene- SAP BO BPC, Oracle (Hyperion) Planning Werkzeugklassen in Bezug auf den dargestell- 30 rischen Planungssystemen. Als spezifische oder IBM Cognos Planning. ten Fragebogen noch etwas detaillierter be-
  • 4. CM Juli / August 2011 trachten. In der Arbeitsgruppe existiert hierzu Einsatz in kleineren Unternehmen in einem we- und können nur mit viel Aufwand angepasst umfangreiche Dokumentation. Die hier aufge- nig dynamischen Umfeld sinnvoll ist, stoßen werden. Die Datenstrukturen und Dimensi- führten Bereiche spiegeln nur eine Zusammen- Tabellenkalkulationsprogramme bei zu- onstabellen sind vorgegeben und können fassung auf der Basis der wesentlichen Emp- nehmender Datenmenge bzw. zuneh- nicht einfach verändert werden. Dadurch kann fehlungen wider. menden Anforderungen an Anpassungsfle- der Planungsverantwortliche nicht flexibel auf xibilität und Einfachheit schnell an ihre strukturelle Veränderungen reagieren. Bei Un- Grenzen. ternehmen, die sehr dynamisch interne Struk- Tabellenkalkulationen turen verändern, stellt dies eine große Heraus- forderung dar. Die Tabellenkalkulation ist sicher die in der Klassische ERP-Lösung Budgetierung am häufigsten eingesetzte Eine Integration der strategischen Planung wird Werkzeugklasse. Doch ist das nur eine be- Die Entscheidung, ein umfassendes ERP-Sys- nur rudimentär unterstützt. Die Stärken in der queme Lösung, die durchgeführt wird, weil die tem wie SAP als führendes Werkzeug für die Konzernplanung (Konsolidierung) können nur Programme ohnehin vorhanden sind, oder Planung einzusetzen, hat den großen Vorteil, genutzt werden, wenn den legalen Einheiten ein eignen sich Tabellenkalkulationsprogramme dass alle Standard-Funktionalitäten, die für die internationales, standardisiertes ERP-System tatsächlich in besonderer Weise für die Bud- operativen Prozesse zur Verfügung stehen, ge- zur Verfügung steht. Die Praxis zeigt jedoch, getierung? nutzt werden können. Diese müssen nicht re- dass die technischen Voraussetzungen oft nicht dundant in einem separaten Planungs- vorhanden sind. Tabellenkalkulationsprogramme spielen ihre werkzeug aufgebaut werden. Dies erspart Stärken besonders hinsichtlich der Konfigura- viel Zeit und Aufwand, und zudem müssen die tionsflexibilität aus. Flexible Planungszeiträu- Governance-, Risk- und Compliance-Anfor- Tabellenkalkulationserweiterungen mit me wie beim Rolling Forecast, komplexe Daten- derungen nicht neu überprüft werden. enger ERP-Anbindung strukturen oder auch unterschiedlichste Daten- analysen lassen sich in Programmen wie MS Alle vorhandenen Berichte, Ist-Informationen, Bei diesem Lösungsansatz behält das ERP- Excel problemlos, wenn auch unter teilweise er- Stammdaten und komplexe Leistungsbezie- System seine führende Rolle. Die Kombination heblichem Zeitaufwand, einrichten. Leider sind hungen (Kostenstellen / Kostenstellenhierar- mit Excel ermöglicht die Nutzung aller Vorteile die Programme bei weitem nicht so flexibel, chie, Projekte, Kostenarten, Produkte / Pro- der ERP-Werkzeugklasse und der Werkzeug- wenn es um nachträgliche Anpassungen der dukthierarchie, Verrechnungen etc.) können klasse Tabellenkalkulation. Die fehlende Adres- Datenmodelle geht. Besonders in einem dyna- genutzt werden. Somit ermöglicht das ERP die satenorientierung bei ERP-Systemen wird mit mischen Umfeld wird es sehr mühsam, Ände- Planung bis zur untersten Detaillierungsebene. der Excel-Integration mehr als kompensiert und rungen in Produktportfolio oder Kundenstruk- Auch die Nutzung des vorhandenen Berechti- führt zu einer Lösung, die den Kriterien einer turen regelmäßig „nachzuziehen”. gungskonzeptes erspart viel Zeit und sichert modernen Budgetierung an vielen Stellen ent- die Daten vor unberechtigtem Zugriff. spricht: Bezüglich Integration und Einfachheit gibt es bei Tabellenkalkulationsprogrammen Licht und Für die Konzernplanung können gesellschafts- · Planungsmasken zur Erfassung der Daten Schatten. Aufgrund der hohen Konfigurations- übergreifende, komplexe Beziehungen vali- können eigenverantwortlich durch die Con- flexibilität lassen sich mit entsprechendem Auf- diert und konsolidiert werden. Somit ist die troller gestaltet und mit Excel-Makros intelli- wand durchaus hoch integrierte Planungsmo- Binnenumsatzeliminierung (bei Sender-Emp- gent unterstützt werden. Der verantwortliche delle abbilden, bei denen z. B. die Teilplanungen fänger-Beziehungen) kein Problem. Auch die Manager kann über eine vertraute Struktur einzelner Funktionsbereiche oder auch Projekt- Integration von Teilplanungen (Personal, Inves- alle notwendigen und gegenseitig abhän- planungen integriert werden. Allerdings lässt titionen, Kosten etc.) und verschiedenen Pla- gigen Planungsinformationen (Mitarbeiter / die Einfachheit der Handhabung solch komple- nungsmodellen (z. B. rollierende Planung, Personalkosten, Investitionen / AfA etc.) ein- xer Systeme sowohl für Planer als auch für Forecast) wird mit Hilfe einer Versionsverwal- tragen. Dies ermöglicht eine Integration aller Planungsverantwortliche sehr zu wünschen tung unterstützt und sorgt für die notwendige Teilplanungen und zusätzlich wird die maß- übrig, ganz zu schweigen von der mit wachsen- Datenkonsistenz. nahmenorientierte Projektplanung unter- der Komplexität exponentiell abnehmenden stützt. Performanz. Der große Nachteil von ERP-Systemen liegt häufig bei der fehlenden Adressaten- · Der Manager (Planer) hat das Ergebnis sei- Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass orientierung. Die Erfassung der Planungser- ner Planung immer im Blick und kann ver- der Einsatz von Tabellenkalkulationsprogram- gebnisse ist nicht für Führungskräfte geeignet schiedene Szenarien durchspielen, Stunden- men in der Budgetierung nur in gewissen Kon- und muss durch die Controller über verschie- sätze simulieren und das finale Ergebnis an stellationen bezüglich der oben beschriebenen dene Planungstransaktionen schrittweise er- das System übergeben. Dies kann offline Umfeldfaktoren zu empfehlen ist: Während ein folgen. Die Planungsmasken sind relativ starr oder online (innerhalb SAP) erfolgen. 31
  • 5. Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung · Ist-Daten (Historie) oder Ergebnisse aus plate gelesen, Planung übergeben bzw. frei- und das Planungssystem sind ERP-gestützte der strategischen Planung können automa- gegeben) verfolgt werden. Lösungen sehr komfortabel zu bedienen und tisch in das Planungstemplate integriert der Einarbeitungsaufwand für die Planung werden. Auch qualitative Informationen Da das ERP-System führend bleibt, werden die wird reduziert. Die Oberfläche ist mittels (Textfelder) werden erfasst, dokumentiert Nachteile hinsichtlich Datenstrukturen, Dimen- Maskendesigner userspezifisch konfigurier- und über Planungstabellen mit den ent- sionen und fehlender Flexibilität bei dyna- bar. Planungszeiträume sind in der Regel frei sprechenden quantifizierten Informationen mischen Veränderungen der internen Struk- definierbar und auch rollierend möglich. verknüpft. turen nicht wesentlich verbessert. Der volle Nutzen einer integrierten Konzernplanung Die Mehrzahl der modernen ERP-Lösungen · Bottom-up erstellte Planungsergebnisse kann auch hier nur bei einer völligen Har- ist wahlweise als Rich-Client oder als Weblö- können auf allen Führungsebenen (z. B. Kos- monisierung und Standardisierung des sung verfügbar. Wenn ein Workflowsystem im tenstellenhierarchie) sofort und mit der not- ERP-Systems ausgeschöpft werden. Dies ist ERP vorhanden ist, besteht zudem eine starke wendigen Datenkonsistenz und eliminiertem aber aktuell in der Praxis eher ein theoretisches Prozessunterstützung. Standardplanungsmo- Binnenumsatz (bei Sekundärkosten) zur Ver- Modell, wird jedoch in der Zukunft bei Konzern- delle sind vorhanden und orientieren sich an fügung gestellt werden. strukturen von zunehmender Bedeutung sein. Ist-Auswertungen. Die Planung verschie- dener Dimensionen ist möglich, aber nicht so · Eine integrierte Statusverwaltung zeigt zu je- komfortabel wie im OLAP-Bereich. der Zeit den Fortschritt des Planungspro- ERP mit dedizierter Planungsfunktionalität zesses. Über Ampelfunktionen der Pla- Durch die direkte Verbindung von Ist- und nungsobjekte (z. B. Kostenstellen, Projekte) Durch Nutzung einer einheitlichen Oberfläche Plandaten und Nutzung gleicher Logik kön- kann zentral der Status (z. B. Planungstem- für die operative Transaktionsverarbeitung nen Analysen einfach individuell eingerichtet und versandt werden. Überall ist ein Drill-down Autoren bis auf die Ursprungsbelege möglich. Das Repor- ting ist mittels Reportdesigner frei gestaltbar. Bernd Koschitzki Die Datenstrukturen sind im Rahmen der Vor- ist Geschäftsführer bei CSS GmbH Dresden. gaben des Ist-Systems frei definierbar. Über alle Dimensionen gibt es mehrere Hierarchien. Auf Basis der Ist-Details ist auch in der Planung jeder Detailierungsgrad möglich. Grundlegende Planungsmethode ist Bottom-up. Top-down Claudia Maron wird nicht in gleicher Weise unterstützt wie durch OLAP-Lösungen. ist Leiterin Unternehmensplanung bei DATEV eg. Es gibt nur ein Berechtigungssystem für Pla- nung und Ist. Berechtigungen können sowohl auf Felder in den Masken wie auch auf Daten- satzebene vergeben werden. Die Rechteverga- be erfolgt durch einfache Zuordnung von Rollen. Dr. Karsten Oehler Die Integration von strategischer und ope- rativer Planung und die Unterstützung ver- ist Leiter Fachvertriebsberatung BA bei IBM Deutschland GmbH. schiedener Planungsarten (auch Liquiditätspla- nung, Projekte, Personal, Investitionen, Absatz und Gemeinkosten) nebeneinander sind sehr gut gelöst. Sofern auch das Personalwesen zum ERP gehört, ist eine direkte Verbindung zu Dr. Peter Schentler Zielvereinbarungen, Personalrating und Lohnabrechnung möglich. Unstrukturierte Da- ist Managing Consultant im Competence Center Controlling & ten wie Dokumente etc. werden im Zusammen- Finanzen bei Horváth & Partners Management Consultants in Wien. spiel mit eigenem oder fremdem Dokumenten- managementsystem integriert. Kommentare werden mit User und Zeitstempel direkt im Sys- 32 tem hinterlegt.
  • 6. CM Juli / August 2011 Das grundlegende Problem dieser Lösungen Eine enge Integration zwischen einzelnen Teil- tungsfähig, so dass die Grenze zu den gene- ergibt sich direkt aus dem Vorteil der Integra- planungen ist aufgrund der komplexen Model- rischen Planungssystemen mehr und mehr tion. Wenn man es nutzen möchte, werden lierung von Treiberbeziehungen nur schwer verschwindet. So stehen häufig „out of the box“ die Vorteile nur wirksam, sofern das kom- möglich. Bis zu einer geringen Umfeldkomplexi- automatische Verteilungs- und Kopierfunk- plette ERP-System ausgetauscht wird. Im tät ist eine Integration noch realisierbar, dies tionen zur Verfügung. Gegensatz zu anderen Lösungen, die sich in die findet aber seine Grenzen in einer eventuell not- bestehende IT-Umgebung einfügen, sind die wendigen Echtzeitberechnung. Auch Workflow-Komponenten sind gelegentlich entstehenden Kosten und der organisatorische bei OLAP-Werkzeugen anzutreffen, aber nicht Aufwand deshalb unverhältnismäßig hoch. Komplexe Planungsmodelle für Simulati- alle OLAP-Datenbanken unterstützen einen onen sind weniger zu empfehlen. Zum einen Workflow. Allerdings sind erfahrene Berater in ist die Modellierung recht „vielschichtig” und der Lage, dies mit den durch die Anwendung Datawarehouse-basierte Planung zum anderen müssen in der Regel mehrere Kal- bereitgestellten Funktionen wie Regel-Engine, kulationsprogramme hintereinander ausgeführt flexible Eingabemasken usw. umzusetzen. Datawarehouse-Lösungen zeichnen sich in der werden, was einer Echtzeitsimulation entge- Eine große Stärke von OLAP-basierten Regel durch eine hohe Skalierbarkeit aus. Dies gensteht. Planungssystemen ist die gute individu- ist einleuchtend, denn Data-Warehouse-An- elle Abbildung von Treiberabhängigkeiten. wendungen können große Datenmengen Insbesondere wenn es hier um komplexere effizient speichern. Somit sind insbesondere OLAP-basierte Planung Abhängigkeiten geht, die nach Möglichkeit große Unternehmen in der Lage, einen umfas- auch noch zur Echtzeit aufgelöst werden, kann senden Planungsprozess zu unterstützen. Teilweise sind OLAP-basierte Systeme im Be- OLAP seine Stärken in der schnellen Berech- zug auf Planungskomfort mittlerweile sehr leis- nung ausspielen. DW-basierte Lösungen sind meist zentralistisch aufgebaut. Damit ist eine übergreifende Steue- Autoren rung möglich und eine Workflowunterstützung in der Regel gegeben. Allerdings führt der kon- Dr. Matthias Schmitt sequente Zentralismus erfahrungsgemäß dazu, dass solche Lösungen nur bei einer hohen ist freiberuflicher Unternehmensberater und beschäftigt sich Standardisierbarkeit der Planungsmethoden mit Controlling-Themen aller Art. zum Einsatz kommen können. Häufig bleiben dabei aber individuelle Anforderungen auf der Strecke. Steffen Sindl Gängige Planungskomfortfunktionen wie bei- spielsweise eine automatische Wertevertei- ist Inhaber der Firma Sindl Controllingsysteme. lung oder eine Vorbelegung lassen sich reali- sieren, müssen aber relativ aufwändig konfi- guriert werden. Hierzu stehen Planungsspra- chen zur Verfügung, die konventionellen Programmiersprachen ähneln und spezifische Markus Steiner Funktionen wie Kopieren oder Justieren be- reitstellen. ist Berater bei Detecon AG, Schweiz. Die Konfiguration lässt in der Regel viele Freiräume. Über diverse Zusatzwerkzeuge lassen sich individuelle Planungsanforderungen abdecken. Allerdings führt ein zu hoher Be- reichsindividualismus auch zu einer hohen Helmut Willmann Komplexität, was sich negativ auf spätere mög- liche Anpassungen auswirkt. ist bei Sick AG, CU Controlling-Services. Im Rahmen des Planungsprozesses ist es von Vorteil, dass Ist-Belege für die Analyse zur Ver- fügung stehen, wenn sie in das Data Ware- house eingestellt worden sind. 33
  • 7. Systematische Auswahl von IT-Lösungen zur Planung Zwar ist die Konfigurationsflexibilität ausge- stellung einer integrierten Ergebnis-, Finanz- Eine Workflow-Unterstützung wird gewöhnlich sprochen hoch, da auf generischen Würfel- und Bilanzplanung ein großes Plus dieser Lö- geboten. Damit können auch komplexere Pla- strukturen geplant wird, aber bei der Anpas- sungen. Sollen diese Modelle aber in sich wei- nungsprozesse unterstützt werden. sungsflexibilität sind einige Einschränkungen zu ter detailliert oder weiter „unterbaut“ werden, beachten. So besteht beispielsweise keine au- stößt man unter Umständen an Grenzen. Betriebswirtschaftliche Inhalte werden häufig tomatische Verknüpfung zwischen Elementen über Vorlagen bereitgestellt. Diese sind zwar und Kalkulationsscript. Löscht oder ändert man Die Integration von strategischer und ope- nicht so bewährt wie eine programmierte Vor- etwa ein Dimensionselement, ist nicht sicher- rativer Planung ist oft nur in Ansätzen rea- definition (z. B. die Logik der integrierten Er- gestellt, dass die Kalkulation anschließend lisiert. Auch wird eine Konzernplanung nur bei folgs- und Finanzplanung), können aber leichter noch korrekt arbeitet. Bei einem komplexen den darauf spezialisierten Anbietern umfassend angepasst werden. Dies ist insbesondere für Würfelgefüge kann dies unter Umständen zu unterstützt, während bei vielen Anbietern Kon- Unternehmen interessant, die bereits über ei- Integritätsproblemen führen. solidierungsbedürfnisse nur mit größerem Auf- nen hohen Reifegrad verfügen. wand umgesetzt werden können. Eine enge Integration wird durch die mögliche Die Modellierungsbandbreite ist hoch, so Echtzeitverknüpfung erreicht. So lassen sich Die Integration mit anderen IT-Systemen ist dass beliebige Teilplanungen im System abge- auch komplexe Planungssysteme gut integrie- oft nur mit größerem Programmieraufwand bildet werden können. Komplexe Modellie- ren. Eine weitere Stärke liegt im Aufbau kom- möglich, wobei die durch Assistenten ge- rungsanforderungen können unter Umständen plexer Simulationsmodelle. Je stärker die stützten Importwerkzeuge hier inzwischen aufwändiger zu implementieren sein. Echtzeitkalkulation ausgeprägt ist, desto eine sehr gute Qualität haben. Verbindungen leichter lassen sich umfassende Simulati- zu Anreizsystemen sind in der Regel nicht vor- onsmodelle aufbauen. Einige Anbieter unter- gesehen. Zusammenfassung stützen dies durch weitere spezielle Funktionen Spezifische Planungssysteme lösen bei wie lokale Simulationsvarianten. kleineren und mittleren Unternehmen oft In diesem ersten Beitrag haben wir mit der Dis- Excel-Planungslösungen ab und bieten hier kussion eines Anforderungskatalogs und einer aufgrund der gut strukturierten und weitest- groben Marktbetrachtung die Grundlagen für Spezifische Planungssysteme gehend vordefinierten betriebswirtschaft- eine qualifizierte Auswahl geschaffen. Im zwei- lichen Intelligenz einen deutlichen Mehrwert. ten Teil, im September- / Oktober-CM, werden Spezifische Planungssysteme punkten vor Bei großen Unternehmen stoßen diese Lö- wir wesentliche Umfeldfaktoren vorstellen und allem beim Prinzip Einfachheit. Durch vorde- sungen bei zu großer Komplexität ggf. an ihre die Wirkungen auf den Anforderungskatalog finierte Eingabestrukturen werden die Eingabe- Grenzen. skizzieren, um eine individuelle Priorisierung anforderungen der Planer einfach und wirt- der Anforderungen zu ermöglichen. schaftlich unterstützt. Auch ist der Bereich Re- porting und Analyse bereits betriebswirtschaft- Generische Planungssysteme lich vorgedacht, so dass hier direkt einsetzbare Literatur Instrumente zur Verfügung stehen, die noch in- Generische Planungssysteme unterstützen die dividualisierbar bzw. erweiterbar sind. Die Pro- Eingabe in der Regel komfortabel. Die Masken ICV-Facharbeitskreis „Moderne Budgetierung” gramme sind zumeist intuitiv bedienbar, der können leicht angepasst werden. Auch der Be- (Hrsg.): Der Controlling-Berater, Band 3, Frei- Komfort für die Planer ist hoch und der für die nutzerkomfort im Bezug auf die top-down und burg im Breisgau 2009 Bedienung der Systeme notwendige Schu- bottom-up-Planung ist allgemein hoch. So ist lungsaufwand oftmals im Vergleich zu anderen die Eingabe auf allen Ebenen möglich. Zahl- Systemklassen deutlich geringer. reiche Verteilungsfunktionen stehen zur Verfü- Im Prinzip Flexibilität gibt es bei spezifischen gung, ohne dass zusätzlich programmiert oder Planungssystemen Einschränkungen, da z. B. konfiguriert werden muss. Individuelle Pla- die Oberflächen der Programme definiert und nungssichten für spezifische Fragestellungen die Eingabemasken im Wesentlichen nicht än- können leicht implementiert werden. derbar sind. Durch inzwischen in dieser Sys- temklasse verbreitete Excel-Add-ins kann Die Besonderheit dieser Systeme ist, dass dieser Nachteil aber umgangen werden, da gleichermaßen Konfigurations- und Anpas- (von) den Planenden hier flexibel Eingabemas- sungsflexibilität hoch sind. So lassen sich in ken erstellt werden können. der Regel Systementscheidungen nachträglich relativ problemlos revidieren. Dies findet jedoch Im Prinzip Integration ist die inhaltliche Konsis- meistens seine Grenze in der organisatorischen 34 tenz der oftmals vordefinierten Modelle zur Er- Machbarkeit. Teil 2 folgt im September- / Oktober-CM