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Lutz Diwell            Staatssekretär a.D. und Rechtsanwalt‣ Schellenberg Unternehmeranwälte                              ...
Roland Berger Strategy Consultants     ist eine der weltweit führenden StrategieberatungenUnser Profil               1967 ...
Finanzkrise - welche ??‣ Startpunkt 2007 I Herbst 2008 I entscheidend 2009  • Bankenkrise, toxikologische Assets, Liquidit...
Es geht um Milliarden !‣ Was ist eine Milliarde?‣ Vorstellung?‣ Ja, von 10.000 € pro Monat !‣ Pro Tag ?‣ 365 Tage im Jahr ...
Bankenkrise ist wie Krise im Unternehmen?  „Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack    ...
Was tut das Unternehmen im Krisenfall?‣ erstmal: wenn es gut geht, wachsam sein! was ist zu tun, wenn?‣ was kann Auslöser ...
Vom brennenden Haus zum Flächenbrand -               die Entwicklung 2008‣ USA: Lehmann Brothers zog den Versicherer AIG u...
Was taten wir?- die Analyse: Gefahr von außen, aber verschuldet importiert- gemeinsames Vorgehen der Staaten in den Format...
BMF GeschF + GS       BuBank                                                               BK          KfW                ...
Kommunikation nach innen‣ Anfragen und Anträge in großer Zahl  • Garantien (15 Mrd. hier, 10 Mrd. dort)  • EKap-Bedarfe (A...
Kommunikation nach außen‣ klar und entschlossen 5.10.2008:  „Private Spareinlagen sind  sicher“‣ Abstimmung mit EU-Kommiss...
Öffentlichkeitsarbeit?‣ Grundsatz: keine!‣ keine Fenstererklärungen!‣ jede Entscheidung trifft auf  hochgradig empfindlich...
aus dem Stand - entschlossen - gestalterisch!                   Anforderungen an das Risikomanagement‣ Reporting und Risik...
Die Wirtschaft ....Auszug Kurt Tucholsky 1930:...Triffts hingegen große Banken,kommt die ganze Welt ins Wanken -auch die S...
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08 finanzkrise

  1. 1. Finanzkrise 2008/2009 Kommunikation notwendiger Veränderungen ICV 27.10.2012 1
  2. 2. Lutz Diwell Staatssekretär a.D. und Rechtsanwalt‣ Schellenberg Unternehmeranwälte Berlin, Kurfürstendamm‣ Roland Berger Strategy Consultants Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf ....... Diwell ICV 27.10.2012 2
  3. 3. Roland Berger Strategy Consultants ist eine der weltweit führenden StrategieberatungenUnser Profil 1967 von Roland Berger in Deutschland gegründet 51 Büros in 36 Ländern mit rund 2.700 Mitarbeitern Rund 240 PartnerCa. 1.000 weltweit agierende Klienten 3
  4. 4. Finanzkrise - welche ??‣ Startpunkt 2007 I Herbst 2008 I entscheidend 2009 • Bankenkrise, toxikologische Assets, Liquiditätsprobleme • Folgeprobleme der Realwirtschaft‣ und seitdem in den laufenden Jahren 2011/12: „Krise 2.0“ • Staatsverschuldung • Euroraum und Geldstabilität • der € am Abgrund ? • Wirkung in der Realwirtschaft nachfolgend Diwell ICV 27.10.2012 4
  5. 5. Es geht um Milliarden !‣ Was ist eine Milliarde?‣ Vorstellung?‣ Ja, von 10.000 € pro Monat !‣ Pro Tag ?‣ 365 Tage im Jahr = 3,3 Mill. €‣ 27,4 Jahre = 100 Mill. €‣ 274 Jahre = 1 Mrd. € ! Diwell ICV 27.10.2012 5
  6. 6. Bankenkrise ist wie Krise im Unternehmen? „Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“ (Max Frisch)‣ Subprime-Kredite‣ US-Immobilienmarkt 2007-2008‣ hohe Ausfallraten‣ schlechte Aktiva ohne Markt‣ Abschreibungsnotwendigkeit‣ in D: Sachsen LB, IKB, HRE ...‣ Interbankenhandel ausgesetzt‣ Liquiditätsengpässe Diwell ICV 27.10.2012 6
  7. 7. Was tut das Unternehmen im Krisenfall?‣ erstmal: wenn es gut geht, wachsam sein! was ist zu tun, wenn?‣ was kann Auslöser sein? wo liegen die Stellhebel? welche Erfahrungen liegen aus der Vergangenheit vor?‣ trifft es mich allein? gibt es branchenorientierte Lösungen? gibt es Kooperationspartner für Lösungswege?‣ schaffe ich es alleine? brauche ich Unterstützung?‣ ist die Aufbauorganisation ok? ist strukturell oder personell neu zu gliedern? Diwell ICV 27.10.2012 7
  8. 8. Vom brennenden Haus zum Flächenbrand - die Entwicklung 2008‣ USA: Lehmann Brothers zog den Versicherer AIG und Institute wie Fannie Mae und Mutual mit: Notenbank interveniert‣ GB: Lloyds, Royal Bank of Scottland und Barclays benötigen staatliche Unterstützung: 250 Mrd. bereitgestellt‣ Autofirmen erleiden weltweit Absatztiefs (Opel, GM, Ford)‣ Island steht vor dem Staatsbankrott‣ in D: • Pfandbriefbanken , Landesbanken, Versicherungen schlingern • HSH Nord, BayLB, HRE, WestLB • Warenhäuser, Textilketten schließen, SAP meldet Abschwung Diwell ICV 27.10.2012 8
  9. 9. Was taten wir?- die Analyse: Gefahr von außen, aber verschuldet importiert- gemeinsames Vorgehen der Staaten in den Formationen G8, G20, 27 EU-Staaten, Ecofin, Euro-Staaten- in D: kein Krisenstab, keine Risikomanagementstruktur, keine gesonderten politische Abstimmungsmöglichkeit➡ FMStFG - ein Maßnahmegesetz mit AusführungsVO ➡ Gesetzgebung innerhalb 1 Woche -> Stabilisierungsfonds ➡ Entscheidergremien mit Arbeitsstruktur ➡ Bereitstellung eines Sondervermögens Diwell ICV 27.10.2012 9
  10. 10. BMF GeschF + GS BuBank BK KfW FMSt-LKA BMWi Lenkungsausschuss BMJ FinAgentur interministeriell LäVertr Vor- und Nachbereitung Vorschlag und Ausführung FMSA = SoFFin = Bundesanstalt für Sonderfonds für Leitungsausschuss FinanzmarktstabilisierungFinanzmarktstabilisierung Aktualitäten, Anfragen, Anträge, Horrormeldungen HRE Geschäftsbanken Landesbanken Versicherungen Diwell ICV 27.10.2012 10
  11. 11. Kommunikation nach innen‣ Anfragen und Anträge in großer Zahl • Garantien (15 Mrd. hier, 10 Mrd. dort) • EKap-Bedarfe (Aufstockungen um 3,5 oder 11 Mrd.)‣ Kooperation der Apparate (Ministerien, BuBank, neue Anstalt, externe Berater)‣ bedeutsam: systemische Bedeutung des Antragstellers sowie Stressszenarien und ihre Erörterung,‣ Entscheider (LKA): 5 Personen unterschiedlicher Einbindung mit Standing, zur Not per Abstimmung‣ problematisch: richtigen Bedingungen • Restrukturierung - Hilfe zur Selbsthilfe • zeitliche Begrenzung - Eingriff in die Vergütungssysteme Diwell ICV 27.10.2012 11
  12. 12. Kommunikation nach außen‣ klar und entschlossen 5.10.2008: „Private Spareinlagen sind sicher“‣ Abstimmung mit EU-Kommission‣ Handeln der Exekutive vor und für den Deutschen Bundestag / Bundesrat‣ Ländereinbindung auf verschiedenen Ebenen‣ Abstimmung auf EU Regierungsebene: Europäischer Rat Dez. 08 u.a. Diwell ICV 27.10.2012 12
  13. 13. Öffentlichkeitsarbeit?‣ Grundsatz: keine!‣ keine Fenstererklärungen!‣ jede Entscheidung trifft auf hochgradig empfindliche Börsianer‣ ggfls. Chef der SoFFin oder Nr. 17/2009 Antragsteller selbst vorgeschickt Diwell ICV 27.10.2012 13
  14. 14. aus dem Stand - entschlossen - gestalterisch! Anforderungen an das Risikomanagement‣ Reporting und Risikomanagment : im Einklang mit den Anforderungen?‣ abstrakte Planung und praktische Umsetzung deckungsgleich?‣ Verhältnis Wachstum / Gewinn vertretbar?‣ Einschätzung von Risiken externer und interner Art!‣ Beziehungen innerhalb des Unternehmens: kommunikationsgeprägt? Diwell ICV 27.10.2012 14
  15. 15. Die Wirtschaft ....Auszug Kurt Tucholsky 1930:...Triffts hingegen große Banken,kommt die ganze Welt ins Wanken -auch die Spekulantenbrutzittert jetzt um Hab und Gut! Soll man das System gefährden?Da muß eingeschritten werden:Der Gewinn, der bleibt privat,die Verluste kauft der Staat. Dazu braucht der Staat Kredite,und das bringt erneut Profite,hat man doch in jenem Landdie Regierung in der Hand. Für die Zechen dieser Frechenhat der Kleine Mann zu blechenund - das ist das Feine ja -nicht nur in Amerika! .... Diwell ICV 27.10.2012 15

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