Neustart als Marke Ich

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Skript meines Selbstmarketing-Seminars in Berlin und Frankfurt am Main

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Neustart als Marke Ich

  1. 1. NEUSTART ALS MARKE ICH Dirk Hannemann, Trainer aus Berlin www.dirkhannemann.berlin
  2. 2. Seite | 2 Gelungenes Selbstmarketing Hallo Dirk, ich möchte mich nochmals herzlich bedanken für das tolle VHS-Seminar zur Marke Ich. Es hat mir sehr geholfen, endlich das greifbar zu machen, was ich schon seit einigen Monaten in meinem Unterbewusstsein fühlte. Dass nämlich mein gegenwärtiger "Job" nicht mein Beruf ist. Erfolg ist nur möglich, wenn wir unsere Stärken leben und uns nicht darauf konzentrieren, unsere Schwächen ausbessern zu wollen. Nach den 2 Tagen Kurs konnte ich meine Stärken nun definieren, und ich fühlte mich vor allem durch das Abschlussplakat richtig aufgebaut. Als ich am Montag morgens ins Büro zurückkam, geschah Folgendes: ein Vorstandsmitglied (wegen seiner "Temperamentsausbrüche" eher gefürchtet) verlangte explizit nach mir, weil die eigene Sekretärin weiterhin krank war und das Büro in Chaos zu versinken drohte. Habe ich also in der Firma schon ein Image (die Bürofrau, die Ordnung schafft?) Beschwingt betrat ich sein Büro, und als ich seine Nervosität sah, weil er den Überblick verloren hatte, dachte ich an Deine Worte "Du verkaufst Sicherheit". Und genau das tat ich auch, ruhig und gelassen. Jedenfalls habe ich eine gute Woche bei ihm verbracht, war wieder in meinem alten Element und fühlte meine im Kurs gewonnene Einschätzung bestätigt. Dieses "Erfolgserlebnis" wollte ich Dir gerne mitteilen. Ich werde die Arbeitsblätter nun noch einmal in Ruhe durcharbeiten, versuchen, mein Profil noch zu schärfen und dann allmählich die Suche nach einer Position angehen, die wieder besser zu mir passt. Ich habe ja nun quasi einen Kompass. Nochmals Danke - und vielleicht bis zu einem Wiedersehen bei der VHS. Viele Grüße Xxxxx-Xxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxx ("die dunkelhaarige Bürofrau")
  3. 3. Seite | 3 Inhalt DIE IDEE DES SELBSTMARKETING Der Weg vom Imange zur Marke Ich 4 Dress to impress – die riichtige Optik 6 Die 5 Erfolgsfaktoren der Marke Ich 7 Die Bühne finden: Werbung machen 8 METHODEN SWOT, das Stärken-Schwächen-Profil 9 USP, das Alleinstellungsmerkmal 11 AIDA – Aufmerksamkeit fü die Marke Ich 12 4P – de richtige Marketing-Mix 13 Was eine Marke ausmacht – 10 Goldene Regeln 14 Die Gesetze der Markenführung 15 Elevator Pitch, die Marke Ich in Miniatur – Ziele 16 Elevator Pitch, die Marke Ich in Miniatur – Tools 17 Storybranding: Geschichten der Marke Ich 18 Geschafft: Das Positive Vorurteil 19 Erfolgsnachweise: Ergebnisse des Seminares 20 5 Kleidungsstile 21 Literatur 24 Quellen 25 Trainer 26
  4. 4. Seite | 4 Der Weg vom Image… Stärken-Schwächen-Profil Nicht nur nach beruflichen oder privaten Krisen kommen Menschen manchmal an den Punkt, wo sie ihre Persönlichkeit auf den Prüfstand stellen und sich fragen, ob sie nicht etwas in ihrem Leben ändern sollten. Eine Methode, die Persönlichkeit weiterzuentwickeln, ist es, sich als „Marke Ich“ zu definieren und die Facetten der eigenen Persönlichkeiten möglichst stimmig zu gestalten. Image Wie der Mensch sich selbst sieht, das nennt man Selbstbild. Fremdbild heißen die Vorstellungen, die sich andere von uns machen. Selbstbild und Fremdbild müssen nicht übereinstimmen. Zwischen beiden vermittelt das Image, das ein Mensch von sich entwirft – ein möglichst positives Bild von sich. Es ist übrigens wünschenswert, ein möglichst freundliches Bild von sich selbst zu haben, das spricht für einen gesunden Selbstwert. . Blinder Fleck Wir wünschen uns, dass andere uns so positiv sehen, wie wir uns selbst darstellen. Doch erstens glauben nicht alle das Bild, das wir von uns entwerfen. Zweitens haben andere Menschen andere Werte. Was wir für führungsstark halten, wirkt auf andere vielleicht dominant. Die Schwierigkeit besteht darin, sich als Mensch treu zu bleiben, aber ebenso darauf zu achten, dass die eigenen Einstellungen zum Umfeld passen, in dem man gut ankommen möchte. Feedback hilft, den blinden Fleck der Selbstwahrnehmung zu korrigieren.
  5. 5. Seite | 5 … zur bewusst gestalteten Marke Ich Neuausrichtung Der Prozess von einem eher zufällig entstehenden Image („dein Image ist, was die Leute hinter deinem Rücken über dich reden“) hin zu einer bewusst gestalteten „Marke Ich“ beginnt damit, sich über die Ziele im Leben klar zu werden – was möchte ich erreichen? Welches Ergebnis möchte ich sehen? Es folgt eine ehrliche Analyse, welche Einstellungen einem auf dem Weg zum Ziel helfen und welche nicht – auch, welche Kompetenzen noch fehlen. To-Do-Liste Wenn die Ziele SMART definiert sind (spezifisch-konkret, messbar, aktiv beeinflussbar, realistisch, terminiert), kann die Umsetzung beginnen. Für die Entwicklung einer neuen Marke gilt dabei das Wort von Goethe, „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN.“ Mit kleinen Schritten das Profil schärfen, etwa jede Woche dienstags und donnerstags mit einem Kollegen aus einer anderen Abteilung in der Cafeteria verabreden, um Kontakte zu knüpfen, oder sich in jeder Sitzung zwei Mal zu Wort melden, so kommt der Prozess voran. Manchmal ist es aber ratsam, eine große, lang aufgeschobene Sache gleich am Anfang zu erledigen. Marke Ich, Anfang und Ende Erste Erfolge sind schnell zu sehen – die Vorgesetzte, die einen nach dem Gespräch ganz anders wahrnimmt, oder das gute Gefühl, einmal nein gesagt zu haben. So nimmt das Bild eines „Projektleiters IT im internationalen Umfeld“ immer
  6. 6. Seite | 6 Dress to impress – die richtige Optik Die Marke Ich muss Substanz haben und doch ist der erste Eindruck einer Person schon genug, um eine Person zu klassifizieren. Kleidung, Haarschnitt, Accessoires und eine gute Kenntnis der Etikette sind darum wichtig. Oberflächliche Signale formen zunächst einmal die Identität in der Öffentlichkeit. Nur wer den ersten Optik-Test bestanden hat, bekommt überhaupt die Gelegenheit, innere Werte zu zeigen. Es gilt die Regel: „Zieh Dich für den Job an, den Du haben willst, nicht für den, den Du hast.“ 1. Finde Vorbilder Man kann nach Männern und Frauen Ausschau halten, deren öffentlichen Auftritt man für besonders gelungen hält. In der Praxis fällt es einem dann gar nicht so leicht, gelungen Beispiele für sich selbst zu benennen. Das kann bei Frauen schon daran liegen, dass es gar nicht so viele weibliche Führungskräfte gibt, zumal wenn man in Deutschland bleiben möchte. Die Lässigkeit eines Steve Jobs ist allerdings auch bei Männern nur schwer zu finden, wenn es das sein soll – wenig formal, aber mit großer Selbstsicherheit. Sheryl Sandberg, die zweite Frau bei Facebook hinter Mark Zuckerberg, hat mit ihrem Buch „Lean In“ Furore gemacht und tritt ebenfalls sympathisch und selbstbewusst auf. Eine Stilikone wie Katherine Hepburn, Jackie Kennedy-Onassis oder Kate Middleton ist sie nicht. Für Männer stellt sich das Problem, dass Modetipps eher für Frauen gelten. Wenn man ein Vorbild gefunden hat, mit deren Botschaft und Erscheinung man sich identifizieren kann, kann man sich bei schwierigen Entscheidungen fragen: „Was würde X machen?“ 2. Entscheide Dich für eine Botschaft Der erste Schritt dabei, seine Erscheinung zu überarbeiten, ist festzulegen, wofür man eigentlich steht. Auch, welches Ziel möchte ich mit meiner Marke erreichen? Diese Orientierung wird sich in der Kleidung zeigen und darin, wie großen Wert ein Mensch auf materielle Dinge und Statussymbole legt wird („Mein Haus, mein Auto, mein Pferd“). Ideal ist es, das eigene Selbstmarketing mit einem Motto (einem „Claim“) oder der einer Vision zu verbinden. Zumindest aber der eigene Charakter und die Kernkompetenzen sollten klar sein, um sich für einen entsprechenden Stil zu entscheiden. Die Botschaft wird sich wiederfinden müssen in einer möglichst originellen Mischung zwischen den Standards, die ein Berufsbild aufweist (Bank heißt Anzug oder Kostüm), und wie man den Spielraum ausgestaltet, mit dem man Individualität beschreiben kann. Innerhalb der Kaufleute zum Beispiel kann jemanden konzeptionelle Stärke auszeichnen oder eben Macherqualitäten.
  7. 7. Seite | 7 3. Äußerlichkeiten abstimmen Als nächstes sollte man überleben, wie diese Werte, diese Botschaft sich in einen Look übertragen lassen. . Das bedeutet, dass die Kleiderwahl dieses Mal nicht nur nach gefällt oder gefällt nicht vorgenommen wird, sondern damit zusätzlich eine einheitliche Aussage getroffen werden soll, Dabei kann man sich dabei gut beraten lassen, von modewussten Bekannten mit Tipps für Boutiquen und Kaufhäuser sowie von den Profis vor Ort. Es gilt, eine Basis-Garderobe zusammenzustellen, die man vielseitig kombinieren kann mit besonders aussagekräftigen Teilen von Designern (oder Second Hand- Stücken). Die Erfahrung zeigt, dass mit ein bisschen Beratung bei der Suche nach einem Stil schnell zu guten Ergebnissen gelangt. 4. Bleib bei Deinem Stil Wenn die Worte stimmen und das Outfit, gilt es im nächsten Schritt, dass die Psyche nachzieht – man muss das auch darstellen, was man aussagen möchte. Man beobachtet sich dabei, dass man sich in jeder Alltagssituation überlegt, wie denn jetzt ein korrektes Verhalten der neuen Marke Ich aussehen würde. Gemäß dem Vorbild aus Stufe 1 könnte man sich dann fragen, „Was würde jetzt Barbara Schöneberger machen?“ Man spielt bei sich „Markenpolizei“. Das macht es auch die Wirtschaft nicht anders – die Berater von McKinsey tragen immer schwarze Anzüge und Kostüme, die Distanz ausstrahlen, und dazu passt auch das kühle Auftreten. Als Deine Markenpolizei musst Du jedes Verhalten, mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten, überprüfen und jede Mail, jeden Beitrag in der Sitzung und jede Präsentation. Indem die Botschaft einheitlich wird, gewinnt sie an Wirkung. 5. Ständige Anpassung Mit Deinen zunehmenden Erfahrungen verändern sich auch Deine Werte und damit die Botschaft Deiner Marke. Besonders deutlich wird das bei einer Beförderung oder bei einem neuen Arbeitgeber. Nach einer Zeit hat das Üben ein Ende und Du bist wirklich Deine Marke: Botschaft, Erscheinung, Reden und Handeln sind eins. Erst ist das Markendenken etwas anstrengend, aber am Ende vereinfacht es Entscheidungen stark. Die Marke Ich nimmt mit der Zeit immer mehr Gestalt an – sie wird Schritt für Schritt umgesetzt, aber am besten immer mit dem klaren Ziel im Blick. Die Idee einer Marke Ich steht somit am Anfang einer Entwicklung und ist auch ihr Endergebnis.
  8. 8. Seite | 8 Die fünf Erfolgsfaktoren der Marke Ich Dorothea Assig / Dorothee Echter: Ambition (Campus-Verlag, 2012) Welche der fünf Faktoren für eine Karriere sind bei mir gut ausgeprägt? Ambition Brennende Leidenschaft für ein Thema, ich fühle eine Mission Können Ich habe wertvolle Qualifikationen und soziale Kompetenz Bühne Wenn mir etwas gut gelingt, wird es von anderen bemerkt Resonanz Die wichtigen Leute akzeptieren mich als einer von ihnen Psyche Ich kenne den Preis des Erfolgs und bin bereit, ihn zu zahlen Meine Schulnote im Fach „Bereit für die Karriere“ ………………………………………………………………………………………………
  9. 9. Seite | 9 Die Bühne finden „80 percent of my success was just showing up.“ Woody Allen Wie werde ich meine Marke sichtbar machen, um gute Resonanz zu bekommen? Maßnahme Nr. 1 ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Maßnahme Nr. 2 ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Maßnahme Nr. 3 …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………
  10. 10. Seite | 10 SWOT: Das Stärken-Schwächen-Profil SWOT-Analyse Stärken Schwächen Chancen Risiken SWOT 2 Warnradar Diese Stärken helfen mir dabei, meine Chancen zu nutzen Diese Schwächen muss ich kontrollieren, damit ich meine Chancen nicht vergebe Diese Stärken werden mir helfen, mögliche Krisen zu bewältigen Diese Schwäche muss ich kontrollieren, damit ein Risiko nicht Wirklichkeit wird SWOT = Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats
  11. 11. Seite | 11 Alleinstellungsmerkmal (USP) DREI MARKENFRAGEN 1. Was macht mich im Kern aus? Wofür möchte ich gesehen werden? 2. Welchen greifbaren Nutzen habe ich? Was ist mein Beitrag zur Gesellschaft? 3. Welche Eigenschaft macht meine Stärke besonders im Vergleich zu Wettbewerbern mit einem ähnlichen Profil? Zu 1. Das ist meine Kernkompetenz: Das kann ich besonders gut: ……………………….………………………………………………………………………………………………… Zu 2. Diese Eigenschaft ist nützlich für andere, weil: ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Zu 3. So setze ich mich von Leuten mit ähnlichem Profil ab Das können zwar viele: ………………………………………………..…………………………………………………………………………………. Aber nur ich bin (mache, kann) dabei noch……………………………………………………………….…………………………………… Daraus ergibt sich mein Alleinstellungsmerkmal ………………………………………………………………………………………………………………………………………………..………………………… Als Alleinstellungsmerkmal (engl. unique selling proposition oder unique selling point, USP) wird im Marketing das herausragende Leistungsmerkmal bezeichnet, mit dem sich ein Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt. Es ist ein einzigartiges Nutzenversprechen, das mit dem Produkt verbunden wird.
  12. 12. Seite | 12 AIDA: Aufmerksamkeit für die Marke Ich Wie mache ich auf meine Marke aufmerksam? Wie mache ich auf eine bestimmte Stärke aufmerksam? Wie mache ich einen Wunsch bemerkbar? Zu „Attention“, einen Hingucker entwickeln: Wer soll gucken? Wo? Warum? ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Zu „Interest“ u. „Desire“, Nutzen des Gegenüber: Warum soll er sich wünschen? ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… A Attention (Aufmerksamkeit) Aufmerksamkeit der Zielgruppe für Angebot erreicht: „Aha, das gibt es bei uns.“ Interest (Interesse) Zielgruppe interessiert sich für Leistung: „Find ich gut!“ Desire (Verlangen) Wunsch nach Verwirklichung des Angebots geweckt: „Müssen wir machen.“ Action (Aktion) Zielgruppe entscheidet, Angebot zu verwirklichen: „So geht‘s!“ I D A
  13. 13. Seite | 13 4P: Der richtige Marketing-Mix Produkt, Preis, Promotion, Platz – vier Faktoren guten Marketings Wie ist mein Selbstmarketing nach der Formel der „4 P“ zu bewerten? Produkt Ich weiß, was mich für andere so wertvoll macht Preis Ich weiß, wo ich leistungsmäßig stehe, und werde gut bezahlt Promotion Mein Image passt zu mir, es gefällt mir und viele kennen mich Platz Arbeitsort, Arbeitszeit, Arbeitsaufgaben – auf meiner Stelle kann ich zeigen, was ich draufhabe Meine Schulnote im Fach „Der richtige Marketing-Mix“ …………………………………………………………………………………………
  14. 14. Seite | 14 Was eine Marke ausmacht und was nicht 10 Goldene Regeln ‚Marke Ich‘ (1) Fokus: Finde heraus, wofür Du stirbst! (Jamie Oliver: kochen) (2) Wettbewerb: Achte auf Deine Mitbewerber! (Wissen alle, was Du kannst?) (3) Entscheide, ob Du in der Hand schmilzt oder im Mund! (unverwechselbares Merkmal M&M) (4) Relevanz: Sei den guten Streit wert! (Wo bist Du mal anderer Meinung?) (5) Qualität und Authentizität bei der Verpackung: nicht außen hui, innen hui! (authentisch und ehrlich wie Trigema) (6) Echtheit: Paula bleibt Paula, und Horst bleibt Horst. Gut so! (nicht verstellen wie Scharping) (7) Wiedererkennung: Setze Deinen Anker! (Cindy Crawford hat den Schönheitsfleck, und Du?) (8) Werde Aktivist! (Wie klappert man in Deinem Handwerk?) (9) In der Kraft liegt die Ruhe! (Nicht hyperaktiv wirken, sondern relaxt wie Gandhi) (10) Lieber 1 Freund als 100 Freundchen (tragfähiges Netzwerk?) Zu Punkt 1 – Meine eigene Leidenschaft (Ambition): …………………………………………….……………………….………………………………………………………………………………………………… Zu Punkt 4 – Für diese Überzeugung streite ich mich gerne: …………………………………………….……………………….………………………………………………………………………………………………… Zu Punkt 8 – Auf dieser Bühne kann man meine Stärken am besten erkennen: …………………………………………….……………………….………………………………………………………………………………………………… Aus den 10 Punkten… Was kann ich schon gut? Was kann ich noch nicht so gut? …………………………………………….……………………….………………………………………………………………………………………………… (10 Goldene Regeln der Marke Ich, Quelle Jon Christoph Berndt, siehe Literaturverzeichnis)
  15. 15. Seite | 15 Gesetze der Markenführung Wann die Marke Ich steht 1. Eine Marke ist ein Qualitätsversprechen 2. Eine Marke tritt immer und überall typisch auf 3. Eine Marke lebt von Fakten, sie ist kein Luftschloss 4. Eine Marke macht etwas besonders, anders als die anderen 5. Eine Marke zieht Grenzen, Beliebigkeit wäre Gift 6. Eine Marke kennt keinen Stillstand, Neuerungen werden stimmig integriert 7. Eine Markt hat Selbstähnlichkeit, sie ist in jedem Detail erkennbar 8. Eine Marke zeigt sich in jedem Arbeitsprodukt als Leistungsbeweis 9. Eine Marke lebt in den Köpfen der Kundschaft und vererbt sich dort 10. Eine Marke lädt ihren Akku auf, wenn ihre Kundschaft mit ihr Erfahrungen macht Was ist typisch für Deine Marke Ich? Woran erkennt man in Deiner Firma, dass Du den Auftrag erledigt hast (dass Du die Präsentation gehalten hast)? …………………………………………….……………………….………………………………………………………………………………………………… Welche Eigenheit Deiner Marke Ich kann sich in jedem Detail zeigen, z.B. optisch, sowohl bei Kleidung, Arbeitsplatz, Schmuck und technischen Accessoires? Welcher Wert zeigt sich in jeder Arbeit, jeder Kommunikation, jedem Verhalten? …………………………………………….……………………….…………………………………………………………………………………………………
  16. 16. Seite | 16 Elevator Pitch - Ziele DREI ZIELE DES PITCHES 1. Was ist mein Produkt? Was ist meine Ware? Wofür werde ich bezahlt? 2. Wer ist meine Zielgruppe? Wen möchte ich überzeugen? 3. Was ist mein Ziel, was möchte ich bei der Zielgruppe erreichen? Zu 1. Das will ich verkaufen: …………………………………………….……………………….………………………………………………………………………………………………… Zu 2. An den oder an die will ich verkaufen: ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Zu 3. Das will ich damit erreichen: Minimalziel: ………………….………………………………………………..…………………………………………………………………………………. Maximalziel: ………………….……………………..………………………..…………………………………………………………………………………. (Drei Ziele des Elevator Pitchs, Quelle Joachim Skambraks)
  17. 17. Seite | 17 Elevator Pitch - Tools DREI INSTRUMENTE DES PITCHES 1. Metaphern – Male Bilder in ihre Köpfe 2. Non-Ego – Argumentiere mit dem Nutzen des anderen 3. Slogan – Schaffe einprägsame Formulierungen Zu 1. Dieses Bild kann ich benutzen, um mich oder meine Fähigkeit darzustellen: …………………………………………….……………………….………………………………………………………………………………………………… Zu 2. Welche „Schmerzen“ kannst Du bei anderen heilen und wie argumentierst Du also mit dem Nutzen des Gegenübers? ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Zu 3. Mit welchem Slogan kann man Deine Fähigkeiten gut zusammenfassen? …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………
  18. 18. Seite | 18 Geschichte(n) der Marke Ich Mit Storytelling Werte vermitteln Geschichten vermitteln Werte und sind deswegen für eine gute Marke Ich wichtig, die bestimmte Eigenschaften verkörpern will. So kann ein Manager zum Beispiel die eigenen Erfolge auf angeberische Weise anpreisen und wirkt dabei unsympathisch. Oder aber er erzählt eine Geschichte von einer großen Niederlage, wie er damit umgegangen ist und was er daraus gelernt hat. Ihm fliegen unsere Herzen zu und gleichzeitig wissen wir, was dieser Mensch heute für Qualitäten hat. Pixar-Pitch, um von Entwicklungen zu erzählen Pixar, das Animations-Filmstudio (Toy Story, Nemo), nach den Regeln Chefautorin Emma Coats, in der Übertragung durch den Autor Dan Pink („Drive“, „To Sell Is Human“). 1. Es war einmal… 2. Jeden Tag… 3. Eines Tages aber… 4. Deswegen geschah es… 5. Und deswegen geschah es… 6. Bis schließlich… Sechs Geschichten, die Vertrauen erwecken Nach Annette Simmons, Expertin in Storytelling, sind diese sechs Geschichten über den Präsentator die Voraussetzung dafür, dass das Publikum dem Menschen am Mikrofon vertrauen kann. 1. Wer bist Du? Was bist Du für ein Typ? 2. Wieso stehst Du hier? 3. Wohin geht die Reise im Business? 4. Für welchen Wert stehst Du und was hast Du mal dafür gekämpft? 5. Was kannst Du uns über die Sache erklären, dass wir sie besser verstehen? 6. „Ich weiß, was Sie jetzt denken“ / „Ich weiß, wie Sie sich jetzt fühlen“ Frank-Sinatra-Beweis für Talent Frank Sinatra sang über New York, „if you can make it there, you can make it anywhere“. Welche Namen oder Ereignisse hast Du in Deinem Lebenslauf, die dem Zuhörer sagen – wer es dort geschafft hat bzw. wer dieses und jenes erreicht hat, der hat bewiesen, dass er wirklich Talent hat?
  19. 19. Seite | 19 Geschafft: Das „Positive Vorurteil“ ZIEL DER MARKENFÜHRUNG Bei einer guten Marke vertraut man darauf, dass sie „immer so ist“, wie man sie kennengelernt hat, sie hat Kontinuität. Also, welche positiven Erfahrungen machen Menschen mit mir, sodass sie davon ausgehen, dass ich immer so (intelligent, einfühlsam) bin, in jeder Lebenslage? In Gegenwart und Vergangenheit Erfahrungen, die Leute mit mir aktuell machen oder früher gemacht haben Das halten sie darum von mir, ich bin angeblich immer… In der Zukunft Diese Erfahrungen werden Leute mit mir in Zukunft machen Sie werden dann von mir denken, dass ich immer so … bin
  20. 20. Seite | 20 Erfolgsnachweise: Ergebnis des Seminars Marke Ich Ich bin ………………………...………………………………………[X-Typ] und ich helfe …………………………..………………………[Y-Leuten] mit ………………………………………..……………..………[Z-Diensten] Vision Da sehe ich mich in ………… Jahren: ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, Mission Das tue ich heute, damit die Vision Wirklichkeit wird: ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
  21. 21. Seite | 21 Metapher Wenn andere die „Feuerwehrfrau im Personalmanagement“ sind oder „troubleshooter“ oder „Schnittstelle zwischen Produktion und Vetrieb“, dann bin ich: ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, Claim Für andere gilt „Hart in der Sache, weich zu den Menschen“ oder „Die Kreative, die Termine einhält“ und für mich steht der Slogan… ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
  22. 22. Seite | 22 5 Kleidungsstile, die frau kennen sollte Von Kinga Bartczak Montag, 20. Juli, 2015 (www.femalexperts.com) Einer modebewussten Frau ist der Leitspruch „dress to impress“ nicht fremd. Ein persönlicher Kleidungsstil ist eine Art des Ausdrucks. Wir wollen uns von dem Mainstream abheben, unsere Individualität betonen und manchmal auch unsere aktuelle Stimmung unterstreichen. Stoffe, Schnitte und Farbakzente helfen uns bei diesem Prozess, der oft eine jahrelange Entwicklung bedeutet. In der Arbeitswelt scheint unsere Individualität zunächst eingeschränkt, da bestimmte Kleidungsstile vorherrschen, denen wir uns meist nicht entziehen können. So suchen wir nach Rat, wie wir durch den Dschungel an Kleidungsvorschriften durchsehen können, ohne dabei unseren eigenen Stil zu verlieren. Wie das gelingt und worauf Sie achten müssen, wenn das nächste Mal ein bestimmter Dresscode gefragt ist, erfahren Sie mit den folgenden fünf Erläuterungen. 1. Business wear – Großer Auftritt im edlen Stil Sollten Sie zu einem Event, Meeting oder einer Konferenz eingeladen werden und Ihr Chef oder Ihre Kollegen antworten auf Ihre Kleidungsfrage business wear, so ist Ihr Handlungsspielraum klar: Ein schickes Kostüm oder ein Hosenanzug mit Bluse sind hier gefragt. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihre Schulterpartie stets bedeckt ist. Die Farben sollten hierbei dezent ausgewählt werden und sich entweder im hellen Bereich (weiß, beige, champagner) oder kalten Bereich (grau, olive, dunkelblau) bewegen. Achten Sie zudem stets auf gutes Material. Bei diesem Dresscode lohnt es sich durchaus eine etwas schickere und edlere Bluse zu wählen. Da man zudem nicht riesige Taschen mit „Equipment für den Notfall“ mit sich rumtragen kann, sollten Sie evtl. auf eine Scotchguard- Imprägnierung achten, so dass Sie im Notfall Flecken ausbürsten können. Falls Sie auf Ihren edlen Bleistiftrock nicht verzichten möchten, gilt: Die Rocklänge muss mindestens bis zum Knie (auch als „knie-umspielend“ beschrieben) reichen und sie sollten eine blickdichte Nylon-Strumpfhose dazu tragen. Nehmen Sie sich eine Ersatzstrumpfhose mit, denn Laufmaschen sind ein absolutes „no-go“. Die Absatzhöhe Ihrer Schuhe sollte 5cm nicht überschreiten. Peeptoes, High Heels und Pfennigabsätze sind nicht gern gesehen, lassen Sie diese also lieber im Schrank. Wählen Sie grundsätzlich keine Schuhe, auf denen Sie nicht laufen können. Ein fester und sicherer Gang ist wichtig für Ihre Performance und sollte nicht durch falsches Schuhwerk gestört werden. Kleine Ohrstecker, eine Armbanduhr, dezentes Parfüm und eine Hochsteckfrisur, runden den perfekten Business-Look ab. 2. Business casual – Kreieren Sie elegante Lässigkeit Bei diesem Stil bleibt der Blazer an! Hier können Sie eine Bluse jedoch durchaus durch ein edles Shirt oder einen Strick-, Baumwoll- oder Kaschmirpullover ersetzen. Auch bei der Farbwahl haben Sie mehr Spielraum. Entsprechend sind Farben wie flieder, rot oder grün, sofern nicht wild miteinander kombiniert, durchaus erlaubt.
  23. 23. Seite | 23 Achten Sie immer darauf, dass Ihre Kleidung blickdicht ist, keinen tiefen V-Ausschnitt hat und eine gute Qualität aufweist. Im Sommer eignen sich eher leichtere Stoffe wie beispielsweise Seide oder Leinen, während Sie im Winter auf Baumwolle oder Kaschmir zurückgreifen können. Bei der Wahl des Make- ups und des Schmucks gilt im Büroalltag meist: Entscheiden Sie sich für einen bestimmten Bereich, den Sie betonen möchten. Schminken Sie sich also nicht in grellen, sondern in Nude-Tönen und tragen Sie nicht unzählige Accessoires, sondern ein oder zwei Lieblingsstücke. Es gilt, anders als manchmal im privaten Bereich: weniger ist mehr. Fragen Sie sich bei der Wahl Ihres Outfits, Make-up und der Accessoires: Welche Signale möchte ich mit meinem Stil senden? Wie möchte ich mich darstellen? Ihr Schuhwerk ist grundsätzlich an die jeweilige Jahreszeit anzupassen. Im Sommer dürfen Sie entsprechend Sandaletten oder Peeptoes tragen, solange nur ein Fußbereich gezeigt wird (Entweder Ferse oder Zehen). Achten Sie unbedingt auf gepflegte Füße! Im Winter können Sie auf edle Stiefel zurückgreifen, solange es sich nicht um Overknees handelt. 3. Smart casual – Harmonische Kombinationen für den Büroalltag Bei diesem Stil dürfen Sie Ihrem bequemen Look noch einen Schritt näher kommen. Stoffhosen und edle ¾ Shirts sind hier erlaubt, sowie eine Kombination aus eleganter Jeans und beispielsweise einem Twinset. Es handelt sich hierbei um eine Art legeres Businessoutfit, bei welchem Sie unabhängig vom klassischen Blazer kombinieren dürfen. Denkbar wäre auch eine Hose mit einem Top, einem Oversize-Cardigan und Pumps. Enganliegende Oberteile sind erlaubt, hautenge jedoch nicht, schließlich gehen Sie immer noch ins Büro und nicht zu einer Party. Abgesehen vom klassischen weiß und schwarz, können Sie auch bei der Farbwahl der Hosen Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Achten Sie jedoch auf eine gewisse Harmonie, sodass Sie nicht „verkleidet“ wirken. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen und modern, stylisch, jedoch stets seriös auftreten. 4. Creative casual – Personal Branding leicht gemacht! Sie arbeiten in Bereichen wie Marketing, Social Media, Werbung oder Webdesign? Dann dürfen Sie sich klar nach dem Motto stylen: Kreative Branche = kreativer Kleidungsstil. Blusen, Shirts, Pullover, sowie Jeans, Baumwollröcke oder Chinos in allen möglichen Farben sind erlaubt. Das vorherrschende Credo lautet hier: Lebe deine Kreativität. Selbstverständlich handelt es sich hierbei immer noch um ein Bürooutfit, weshalb Sie nicht wie ein Paradiesvogel auftreten sollten. Sie können jedoch durchaus (saubere) Sneakers, Chucks oder Stiefeletten zu Ihrem Outfit tragen. Offenes (gepflegtes) Haar, kleine Spangen oder eine schicke und auffällige Brille sind ebenfalls möglich. Letztlich soll Ihre äußere Erscheinung Ihre Seriosität und Persönlichkeit widerspiegeln, achten Sie hier also ebenfalls darauf, welches Statement Sie mit Ihrem Outfit setzen möchten.
  24. 24. Seite | 24 5. Casual wear – Wohlfühl-Feeling ohne Jogginghose Bei dem Begriff Casual wear handelt es sich um elegante Freizeitbekleidung. Trotz dessen sollten Sie kurze Shorts, gewagte T-Shirts und die Leggings aus den 90ern lieber zu Hause lassen. Auch kurze Kleider, High Heels und auffällige Schminke ist hierbei nicht gerne gesehen, auch wenn es vielleicht Ihrem privaten Geschmack entspricht. Erlaubt sind z.B ein Shirt oder ein Pullover, der eine Schulterpartie unbedeckt lässt. Auch ein Bleistiftrock mit Shirt oder eine schickes Etuikleid (Es ist immer noch auf die Knielänge zu achten!) können Sie bei diesem Dresscode tragen. Sollten Sie sich für eine Hose entscheiden, gehört die Bluse stets in den Hosenbund. Denken Sie auch daran: Wo es Gürtelschlaufen gibt, da gehört auch ein Gürtel durch, ansonsten wirkt das Outfit schnell etwas vernachlässigt. Berücksichtigen Sie auch hier Ihren persönlichen Wohlfühlfaktor, damit Sie sich im Büro entspannt auf Ihre Arbeit konzentrieren können, ohne ständig an Ihrer Kleidung herumzupfen zu müssen. Grundsätzlich gilt bei jedem Stil: Gepflegt, sauber und dem Anlass entsprechend auffällig. Dem eigenen Stil treu bleiben und gleichzeitig dem Dresscode folgen ist durchaus möglich und gilt als wichtiger Karrierefaktor, damit nicht nur Ihre Arbeit, sondern auch Ihre Person einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Literaturtipp: Katharina Starlay, „Stilgeheimnisse“ (2012)
  25. 25. Seite | 25 Literatur Härter/Öttl: Selbst-Marketing – Zeigen Sie, was in Ihnen steckt! Gitte Härter / Christine Öttl, Verlag Gräfe und Unzer 2009 (nur noch antiquarisch) Ausführlicher, lesbarer Ratgeber mit prägnanten Informationen und praxisorientierten Tipps zu den wichtigsten Themen der Rhetorik im Beruf wie Versöhnen, Verstehen, Durchsetzen und Präsentieren. Schick: Der Ich-Faktor: Erfolgreich durch Selbstmarketing Elisabeth Schick, Hanser-Verlag 2010 Gut strukturiertes, aufwendig gestaltetes Arbeitsbuch, um eine stimmige Persönlichkeit zu schaffen, geschrieben von einer ehemaligen Unternehmensberaterin auf Basis von Marketing-Modellen. Berndt: Die stärkste Marke sind sie selbst Jon Christoph Berndt, Kösel-Verlag 2009 Hilfreicher, gut lesbarer Ratgeber, der die Methoden von Werbeagenturen für die Marke Ich adaptiert. Die Selbstdarstellung des Autors mit seiner Eitelkeit bringt schafft zusätzlichen Unterhaltungswert. Neuorientierung Osterwalder: Business Model YOU Tim Clark / Alex Osterwalder / Yves Pigneur, Campus-Verlag 2012 Sich selbst als Start-up sehen die eigene Idee für eine Selbstständigkeit als Geschäftsmodell entwerfen mit neun Elementen. Visualisierung der Idee im „Business Model Canvas“ vor, das Geschäftsmodell als Muster (Vorlagen für PowerPoint siehe presentationload.de). Mit vielen Beispieln von Ärztin über Grafikdesigner bis Hundesitter. Kötter / Kursawe: Design Your Life Robert Kötter, Marius Kursawe, Campus-Verlag 2015 Frisch geschrieben und ansprechend gestaltet für die Zielgruppe Kreative: Wie man mit dem Ansatz „Design Thinking“ sein Leben neu aufstellen kann. Schönes Bild von Reglern am Mischpult („Wie wichtig ist Dir Freizeit? Karriere?...“) für individuelle Feinabstimmung. Visualierung von Wendepunkten des Lebens als „LifeQuake“ usw. Viele Beispiele.
  26. 26. Seite | 26 Ursula M. Wagner: Das Kairos-Prinzip Robert Kötter, Marius Kursawe, Campus-Verlag 2015 Kairos steht im Altgriechischen für „Nutze den Moment!“. Die Autorin zeigt die Möglichkeiten für den besten Zeitpunkt zum beruflichen Wechsel. Sehr gelungen die Visualisierung der wichtigsten Einstellungen und des Lebensverlaufs auf einer Seite. Arbeitet mit einer Methode, die das Leben in Phasen von 7 Jahren aufteilt, deswegen vielleicht besser geeignet für lebenserfahre Leser ab 35. Lebendige Beispiele aus der Coaching-Praxis. Diesbrock: Das Pferd ist tot! Steigen Sie ab! Tom Diesbrock, Campus-Verlag 2014 (aktualisierte Neuausgabe) Diesbrock: Butter bei die Fische! Selbstcoaching für berufliche Neuorientierung Tom Diesbrock, Campus-Verlag 2012 Mutmacher für den beruflichen Neustart mit sinnvollen Anleihen zu den Methoden im Projektmanagement. Kitz / Tusch: Das Frustjobkillerbuch Volker Kitz und Manuel Tusch, Campus-Verlag 2010 Kitz / Tusch: Ich will so werden, wie ich bin Volker Kitz und Manuel Kusch, Campus-Verlag 2012 Ideen gegen den täglichen Frust im Job und Ratgeber auf dem Weg zu der eigenen Berufung. Sehr lesbare Schreibe und gute Visualisierungen. Sher: Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüssste, was ich will Barbara Sher, dtv-Verlag 2011 Zehn Denkblockaden, die uns davon abhalten, die wahre Berufung zu finden, z.B. „Ich kann mich nicht für eines entscheiden“ oder die Sehnsucht nach dem „sicheren Hafen“. Von der Autorin gibt es viele weitere Bestseller, die alle sehr lesenswert sind.
  27. 27. Seite | 27 Stärken nutzen Buckingham: Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt! Gallup Strengthfinder Marcus Buckingham / Donald O. Clifton: Campus-Verlag 2014 (Sonderauflage) Buckingham: Entwickle Deine Stärken. Gallup Strengthfinder 2.0 Tom Rath: redlinge-Verlag 2014 (Sonderauflage) 34 Leitmotive für Talente kann man für sich entdecken (Buckingham) und richtig anwenden (Rath). Entwickelt von einem der größten Personalberatungen, dem Gallup-Institut. Hofert: Was sind meine Stärken? Entdecke, was in Dir steckt Svenja Hofert: Gabal-Verlag 2015 Die profilierteste deutsche Karriereberaterin (neben Angelika Guldner, „Karrierenavigator“) mit ihrem eigenen Ansatz, ein persönliches Stärkenprofil für sich zu erstellen. Entwirft 50 Profile von „Macher“ bis „Graf Zahl“ im Instrument „StärkenNavigator“. Reiss: Wer bin ich und was will ich wirklich? 16 Lebensmotive erkennen und nutzen Steven Reiss: Gabal-Verlag 2009 Der Mensch funktioniert nach 16 Lebensmotiven – die einen suchen nach Anerkennung oder Zugehörigkeit, die anderen streben nach Macht oder Status. Praxisorientiertes Handbuch, um sich ein Profil zu erstellen, um rauszufinden, was einen wirklich glücklich macht. Stilfragen Starlay: Stilgeheimnisse. Tricks und Kniffe für erfolgreiches Auftreten Katharina Starlay, Frankfurter Allgemeine Buch, 2012 Kurzer, prägnanter Ratgeber in modischen Stilfragen und Etikette für Mann und Frau. Sehr brauchbar für eine erste Orientierung im Feld. Berest u.a.: How To Be Parisian wherever you are: Stil und Lässigkeit à la française Anne Berest, Caroline de Maigret, Audrey Diwan, Sophie Mas: btb-Verlag 2015 Kultbestseller in deutscher Ausgabe. Vier Amerikanerinnen in Paris beschreiben, wie die moderne Pariserin diese Lässigkeit hinbekommt. Mehr als ein Ratgeber für Mode und Lifestyle, sondern eine frische, freche Lebenshilfe ohne verstaubte und weltfremde Allüren.
  28. 28. Seite | 28 Quellen Video mit Sascha Lobo auf der re:publica „Marke Ich - Sascha Lobo gefällt das“ auf youtube, Link http://bit.ly/HRne6N Mitmach-Video zum Elevator Pitch „Elevator Pitch lernen mit Formel 3+3“ auf youtube, Link http://bit.ly/1cow8Sk Präsentation zu 10 Regeln der Marke Ich „Die Marke Ich“ auf slideshare.net, Link http://bit.ly/172ghZO Präsentation zur Bedeutung von Selbstmarketing „Einführung in das Selbstmarketing“, Link http://bit.ly/1boWhP2 Internet-Anleitung „The Complete Guide To Your Personal Brand“ https://www.quicksprout.com/the-complete-guide-to-building-your-personal-brand/ von Neil Patel und Aaron Agius Schritte: 1. Vision entwerfen 2. Zielgruppe definieren 3. Instrumente für Online-Welt und reale Welt besorgen 4. Reichweite erhöhen mit Networking 5. Wie man in die Presse kommt 6. Kontakt zu Mentoren herstellen 7. Feinsteuerung des Prozesse 8. Authentizität nicht vergessen Ideal für Künstler etc., die über Social Media Marketing nachdenken
  29. 29. Seite | 29 Trainer Dirk Hannemann, Trainer aus Berlin Seit 2005 Trainings und Coachings für Präsentationen und Verhandlungen sowie für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmarketing. Dozent für Personal- und Organisationsentwicklung sowie Personalmarketing bei IHK Berlin und WBS TRAINING AG (Klett Verlag) (seit 2008). Für PricewaterhouseCoopers internes Change Management (1997-1999), externes Change Management für Capgemini (2000-2005), Projekte bei Daimler, Siemens, Aventis, SAP usw. Zeitungsreporter Saarbrücker Zeitung, TV-Moderator Saarländischer Rundfunk, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundeswehr (1985-1989). Politologe, Frankfurt am Main (1997). Kontakt Dirk Hannemann Scharnweberstraße 48 10247 Berlin Tel. 0049 +176 76246098 dirk.hannemann@gmx.de www.dirkhannemann.berlin

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