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Q & A
Kritische Fragen
souverän beantworten
Dirk Hannemann, Berlin
Dirk Hannemann, Berlin 2
Fragen sind Teil des Vortrags
Dirk Hannemann, Berlin 3
Flexibilität gefragt
Redner gibt Kontrolle über
Inhalte aus der Hand
Treffende Antworten auf
individuelle Fragen
Kritik elegant parieren
Dirk Hannemann, Berlin 4
Kritik als Chance
Widerlegte Einwände sind die
besten Argumente
Kraft des Einwands für eigene
Argumentation nutzen (Aikido)
Auch Angriffe auf persönlicher
Ebene sachlich beantworten
Fragerunde leiten
Perfekte Antworten
Inhaltliche Fallen
Feindselige Fragen
Dirk Hannemann, Berlin 6
Questions & Answers leiten
Positive Einstellung
Fragen erst nach dem Vortrag
Gut starten in Fragerunde
Gelungener Abschluss
Dirk Hannemann, Berlin 7
Schwierige Fragesteller
Jeder soll die Chance haben,
eine Frage zu stellen
Problem, wenn ein
Fragesteller dominiert
Frage als Co-Referat
Dirk Hannemann, Berlin 8
Fragestellern helfen
Nervöse Fragesteller
Konfuse Fragen
Non-verbale Signale
kontrollieren, die man an den
Fragesteller sendet
Dirk Hannemann, Berlin 9
Schwierige Situationen
Unterbrechung
Bereits gefragt
Bereits in der Präsentation
Irrelevant
Wirr
Mehrere Fragen
Schwafelei
Dirk Hannemann, Berlin 10
Fragenspeicher einrichten
Tipps & Tricks
Fragerunde leiten
Perfekte Antworten
Inhaltliche Fallen
Feindselige Fragen
Dirk Hannemann, Berlin 12
Frage richtig verstehen
Basis für gute Antworten ist
gutes Zuhören bei der Frage
Nicht auf Stichwort
vorformulierten Text abspulen
Volle Aufmerksamkeit
Notizen machen
Dirk Hannemann, Berlin 13
Technik Paraphrasieren
Wiederholen der Frage für das
ganze Publikum
Frage richtig verstehen
Frage nach eigenen Vorlieben
umformulieren (Vorsicht!)
Dirk Hannemann, Berlin 14
Perfekte Antwort entwerfen
Kurz fassen
Auf Präsentation beziehen
Eigene Erfahrungen
Dirk Hannemann, Berlin 15
Perfekte Antwort übermitteln
Von der Vortrags-Prinzessin
zum Q&A-Aschenputtel
häufiger Fehler
Wonach wird gefragt –
Informationen, Meinungen,
Menschliches?
Nicht defensiv sprechen.
Dirk Hannemann, Berlin 16
Prinzip KISS
Keinen zweiten Vortrag aus der
Antwort machen
Keep it short and simple
Keep it simple, stupid!
Dirk Hannemann, Berlin 17
Wenn Sie überfragt sind
Keine Ausflüchte
Keine Versprechungen
Frage weitergeben
Dirk Hannemann, Berlin 18
Wenn Sie keine Antwort wissen,
nicht raten – niemals!
Tipps & Tricks
Dirk Hannemann, Berlin 19
Ping Pong mit Publikum
Ziel ein Dialog, der immer mit
allen Zuhörern geführt wird
Frage ist Ping, Antwort Pong
Versuchen, im Austausch mit
dem Publikum den Ball im
Spiel zu halten.
Dirk Hannemann, Berlin 20
Keine Kieselsteine werfen
Nicht von oben herab
„Wie ich eben schon
ausgeführt habe…“
„Ich erkläre es Ihnen gerne
noch einmal.“
„Ganz einfach, Herr Meier…“
„Gute Frage, Frau Schmidt!“
Fragerunde leiten
Perfekte Antworten
Inhaltliche Fallen
Feindselige Fragen
Dirk Hannemann, Berlin 22
Häufige Fragefallen
„Ja oder nein?“
Festlegungsfalle
„So oder so?“
Aufgezwungene Wahl
„Was ist Ihnen am liebsten?“
Bestenliste-Frage
Dirk Hannemann, Berlin 23
Problem: Frage mit Unterstellung
„Es ist ja bekannt, dass Sie XY
planen. Haben Sie die Kosten
unter Kontrolle?“
Unterstellung im ersten Teil
des Satzes.
Antwortreflex ausgelöst mit
Frage im zweitem Teil
Dirk Hannemann, Berlin 24
Lösung: Antwort korrigiert Unterstellung
„Ob wir XY machen, ist noch
nicht entschieden, darum kann
ich zu Kosten nichts sagen.“
Fehler wäre, nur auf zweiten
Teil der Frage einzugehen
Dirk Hannemann, Berlin 25
Problem: Frage mit falscher Vorannahme
„Frauen haben ja so ihre ganz
besonderen Probleme als
Führungskraft. Was ist für Sie
ein guter Grund zur
Kündigung?“
Prämisse über Frauen als
Chef untergeschoben
Dirk Hannemann, Berlin 26
Lösung: Mit Antwort Annahme aufgreifen
„Personalentscheidungen sind
nie leicht, ob Mann oder Frau.
Wir alle sind an das
Arbeitsrecht gebunden.“
Keine schöne Antwort geben
auf eine faule Frage
Dirk Hannemann, Berlin 27
Problem: Wenn der Inhalt unangenehm ist
„Werden alle Mitarbeiter
übernommen, wenn die Firma
verkauft wird?“
Heikle Frage, deswegen
Versuchung, unangenehmen
Themen auszuweichen
Dirk Hannemann, Berlin 28
Lösung: Mit Antwort eine Brücke bauen
„Was Sie doch wissen wollen,
ist, ob die Firma auch in
Zukunft zu ihrer sozialen
Verantwortung steht…“
Frage nicht ausweichen, aber
lieber überleiten zum großen
Ganzen
Dirk Hannemann, Berlin 29
Mit Brücken das Blickfeld weiten,
aber nicht Fragen ignorieren.
Tipps & Tricks
Dirk Hannemann, Berlin 30
Problem: Guter Kern schlecht verpackt
Helfen, wenn der Fragesteller
es nicht auf den Punkt bringt
Unverständliche, langwierige
Frage
Sachlich richtiger Kern,
enthalten in giftiger
Verpackung
Dirk Hannemann, Berlin 31
Lösung: Frage umformulieren
„Wenn ich den sachlichen Kern
Ihrer Frage richtig deute, …“
Frage so formulieren, dass Sie
sie gut beantworten können
Fragerunde leiten
Perfekte Antworten
Inhaltliche Fallen
Feindselige Fragen
Dirk Hannemann, Berlin 33
Nicht zünden lassen
Sache bleibt im Vordergrund
Keine Feinde im Publikum
schaffen
Wenn wunder Punkt getroffen,
„Du zündest mich nicht“ zu
sich sagen
Beleidigungen zurückweisen
Dirk Hannemann, Berlin 34
Problem: Versteckte Anfeindung
Fangfrage
Frage mit Hintergedanken
Persönliche Provokation
„Die Profite werden am Ende
auf jeden Fall stimmen, soviel
ist schon mal klar.“
Dirk Hannemann, Berlin 35
Lösung: Mit Antwort Absicht offenlegen
„Denken Sie bei dieser Frage an
etwas Besonderes?“
Der Fragesteller soll als Erstes
das böse Wort in den Mund
nehmen („Ausbeutung“ oder
„Egoismus“), wir tun ihm
diesen Gefallen nicht
Dirk Hannemann, Berlin 36
Problem: Emotionale Attacke
Generalkritik am Redner
„Sie als Beraterin verdienen
doch noch am sozialen
Kahlschlag – je mehr Köpfe
rollen, umso besser für Sie!“
Dirk Hannemann, Berlin 37
Lösung: Neutralisieren auf gemeinsamer Basis
„In meinem Beruf hat man es
häufig mit sozialen Krisen zu
tun. Lassen Sie uns zusammen
an guten Lösungen arbeiten.“
Emotional geladene Wörter
neutral formulieren
Dirk Hannemann, Berlin 38
Schlagfertigkeit unpassend
Zum Schlagen vorbereitet?
Zuschlagen und dann mit der
Sache fertig sein?
Zuschlagen, um sein
Gegenüber fertigzumachen?
Wortsinn passt nicht zur
Persona des Redners
plus
INHALTLICHE FRAGEN
Drei Techniken der
Einwandbehandlung
Dirk Hannemann, Berlin 40
Problem: Wenn ein K.0.-Kriterium genannt wird
„Die Idee klingt ja nicht
schlecht, aber dafür fällt ja
ein ganzer Tag Schulung an,
und das kurz vor der Saison.
Dafür haben wir definitiv keine
Zeit!“
Vom Faktor Zeit hängt alles ab
Dirk Hannemann, Berlin 41
Lösung: Antwort mit Bumerang „gerade weil…“
„Ja, die Schulung ist nötig. Aber
mit dem neuen System sparen Sie
im ersten Monat schon einen Tag
Arbeitszeit und danach immer
wieder. Gerade weil Sie Zeit
sparen wollen, ist das Training am
System so wichtig.“
K.O.-Kriterium wird Top-Argument
Dirk Hannemann, Berlin 42
Problem: Geäußerte Bedenken treffen zu
„Die Kosten und der Aufwand
bei der Einführung des neuen
Systems bringen ganz schön
Sand in das Getriebe.“
Ein objektiv richtiger Punkt,
der nicht weggewischt werden
kann!
Dirk Hannemann, Berlin 43
Lösung: Antwort als Einerseits, Andererseits
„Ja, das neue System ist
komplex. Andererseits, wenn
das System erst einmal läuft,
sind die Qualitätsprobleme ein
für alle Mal Vergangenheit.“
Die Vorteile den Nachteilen
gegenüberstellen
Dirk Hannemann, Berlin 44
Problem: Pauschaler Angriff
„Schöne Idee, aber das wird
bei uns nicht klappen –
langwierig in der Umsetzung,
verbunden mit horrenden
Kosten und was das wirklich
bringt, weiß keiner!“
Alles Mist!
Dirk Hannemann, Berlin 45
Lösung: Antwort in Judo-Technik
„Frage ist sehr berechtigt!“ (-)
„Bei Ihrer Erfahrung kennen Sie
die Fehler…“ (-)
„Sie als hart kalkulierender
Kaufmann…“ (Schmeichelei)
„Wir bieten Garantien!“ (+)
„Läuft doch schon!“ (+)
Dirk Hannemann, Berlin 46
Phasen der Judo-Technik
Du hast recht *koooomm*
So, so recht! *koooooomm*
Ein Toller bist du! *knutscha*
Aber erstens… *weeeeeeg*
Und zweitens… *weeeeeeg*
Und drittens! (der Nachburner)
Dirk Hannemann, Berlin 47
Fragen-Hitliste
Frage nach Geld
Frage nach Zeit
Theorie und Praxis
Erfahrung vs. Offenheit
Dirk Hannemann, Berlin 48
Fazit zu kritischen Fragen
Aus Angst vor Fragen wird
Spaß am lebendigen Dialog
Vorher: Furcht, dass
Kompetenz „in Frage gestellt“
Nachher: Freude über
Interesse an unserem Thema
Dirk Hannemann, Berlin 49
Viel Erfolg!
Dirk Hannemann
Politologe, Frankfurt am Main (1997). Seit 2005 Trainings und
Coachings für Präsentationen und Verhandlungen sowie für
Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmarketing.
Dozent für Personal- und Organisationsentwicklung sowie
Personalmarketing bei IHK Berlin und WBS TRAINING AG
(Klett Verlag).
Zeitungsreporter, TV-Moderator, Öffentlichkeitsarbeit.
Für PricewaterhouseCoopers internes Change Management,
(1997-1999), externes Change Management für Capgemini
(2000-2005), Projekte bei Daimler, Siemens, SAP usw.
Kontakt
Dirk Hannemann
Scharnweberstraße 48
10247 Berlin
Tel. 0049 +176 76246098
dirk.hannemann@gmx.de
www.dirkhannemann.berlin
Facebook „Dirk Hannemann,
Trainer aus Berlin“
www.procampblog.com
www.berlinoldschool.com
Zur Person
Dirk Hannemann, Berlin 50
Honorar Tagessatz 915 Euro
Bei Inhouse-Trainings in Berlin und Brandenburg können in der Regel
Reisespesen entfallen, da Wohnort Berlin.
Workshop „Präsentieren nach Zen-Prinzip“ (2 Tage)
Honorar 1.830 EUR
Anreise 0 EUR
Übernachtung 0 EUR
Skripte (6 Teilnehmer) 300 EUR
Material 50 EUR
Gesamt 2.180 EUR
Endsumme
zzgl. Mwst. 414 EUR
Preis 2.594 EUR
Bei dieser Rechungsstellung wird davon ausgegangen, dass Materialien
wie Flipchart incl. Papier und Stifte vom Auftraggeber gestellt werden,
ebenso der Raum und die Bewirtung am Trainingsort gewährleistet ist.
Jeder Teilnehmer erhält ein reichhaltiges Skript von 100+ Seiten zu allen
Inhalten des Trainings am Tag des Trainings ausgehändigt. Die Erstellung
und Produktion übernimmt der Trainer. Im Preis enthalten sind die Kosten
für Kopien, Leitz-Ordner, Bindung, Register, USB-Stick, Materialien.
Enthaltene Leistungen
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Dirk Hannemann, Berlin 51

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Kritische Fragen souverän beantworten

  • 1. Q & A Kritische Fragen souverän beantworten Dirk Hannemann, Berlin
  • 2. Dirk Hannemann, Berlin 2 Fragen sind Teil des Vortrags
  • 3. Dirk Hannemann, Berlin 3 Flexibilität gefragt Redner gibt Kontrolle über Inhalte aus der Hand Treffende Antworten auf individuelle Fragen Kritik elegant parieren
  • 4. Dirk Hannemann, Berlin 4 Kritik als Chance Widerlegte Einwände sind die besten Argumente Kraft des Einwands für eigene Argumentation nutzen (Aikido) Auch Angriffe auf persönlicher Ebene sachlich beantworten
  • 6. Dirk Hannemann, Berlin 6 Questions & Answers leiten Positive Einstellung Fragen erst nach dem Vortrag Gut starten in Fragerunde Gelungener Abschluss
  • 7. Dirk Hannemann, Berlin 7 Schwierige Fragesteller Jeder soll die Chance haben, eine Frage zu stellen Problem, wenn ein Fragesteller dominiert Frage als Co-Referat
  • 8. Dirk Hannemann, Berlin 8 Fragestellern helfen Nervöse Fragesteller Konfuse Fragen Non-verbale Signale kontrollieren, die man an den Fragesteller sendet
  • 9. Dirk Hannemann, Berlin 9 Schwierige Situationen Unterbrechung Bereits gefragt Bereits in der Präsentation Irrelevant Wirr Mehrere Fragen Schwafelei
  • 10. Dirk Hannemann, Berlin 10 Fragenspeicher einrichten Tipps & Tricks
  • 12. Dirk Hannemann, Berlin 12 Frage richtig verstehen Basis für gute Antworten ist gutes Zuhören bei der Frage Nicht auf Stichwort vorformulierten Text abspulen Volle Aufmerksamkeit Notizen machen
  • 13. Dirk Hannemann, Berlin 13 Technik Paraphrasieren Wiederholen der Frage für das ganze Publikum Frage richtig verstehen Frage nach eigenen Vorlieben umformulieren (Vorsicht!)
  • 14. Dirk Hannemann, Berlin 14 Perfekte Antwort entwerfen Kurz fassen Auf Präsentation beziehen Eigene Erfahrungen
  • 15. Dirk Hannemann, Berlin 15 Perfekte Antwort übermitteln Von der Vortrags-Prinzessin zum Q&A-Aschenputtel häufiger Fehler Wonach wird gefragt – Informationen, Meinungen, Menschliches? Nicht defensiv sprechen.
  • 16. Dirk Hannemann, Berlin 16 Prinzip KISS Keinen zweiten Vortrag aus der Antwort machen Keep it short and simple Keep it simple, stupid!
  • 17. Dirk Hannemann, Berlin 17 Wenn Sie überfragt sind Keine Ausflüchte Keine Versprechungen Frage weitergeben
  • 18. Dirk Hannemann, Berlin 18 Wenn Sie keine Antwort wissen, nicht raten – niemals! Tipps & Tricks
  • 19. Dirk Hannemann, Berlin 19 Ping Pong mit Publikum Ziel ein Dialog, der immer mit allen Zuhörern geführt wird Frage ist Ping, Antwort Pong Versuchen, im Austausch mit dem Publikum den Ball im Spiel zu halten.
  • 20. Dirk Hannemann, Berlin 20 Keine Kieselsteine werfen Nicht von oben herab „Wie ich eben schon ausgeführt habe…“ „Ich erkläre es Ihnen gerne noch einmal.“ „Ganz einfach, Herr Meier…“ „Gute Frage, Frau Schmidt!“
  • 22. Dirk Hannemann, Berlin 22 Häufige Fragefallen „Ja oder nein?“ Festlegungsfalle „So oder so?“ Aufgezwungene Wahl „Was ist Ihnen am liebsten?“ Bestenliste-Frage
  • 23. Dirk Hannemann, Berlin 23 Problem: Frage mit Unterstellung „Es ist ja bekannt, dass Sie XY planen. Haben Sie die Kosten unter Kontrolle?“ Unterstellung im ersten Teil des Satzes. Antwortreflex ausgelöst mit Frage im zweitem Teil
  • 24. Dirk Hannemann, Berlin 24 Lösung: Antwort korrigiert Unterstellung „Ob wir XY machen, ist noch nicht entschieden, darum kann ich zu Kosten nichts sagen.“ Fehler wäre, nur auf zweiten Teil der Frage einzugehen
  • 25. Dirk Hannemann, Berlin 25 Problem: Frage mit falscher Vorannahme „Frauen haben ja so ihre ganz besonderen Probleme als Führungskraft. Was ist für Sie ein guter Grund zur Kündigung?“ Prämisse über Frauen als Chef untergeschoben
  • 26. Dirk Hannemann, Berlin 26 Lösung: Mit Antwort Annahme aufgreifen „Personalentscheidungen sind nie leicht, ob Mann oder Frau. Wir alle sind an das Arbeitsrecht gebunden.“ Keine schöne Antwort geben auf eine faule Frage
  • 27. Dirk Hannemann, Berlin 27 Problem: Wenn der Inhalt unangenehm ist „Werden alle Mitarbeiter übernommen, wenn die Firma verkauft wird?“ Heikle Frage, deswegen Versuchung, unangenehmen Themen auszuweichen
  • 28. Dirk Hannemann, Berlin 28 Lösung: Mit Antwort eine Brücke bauen „Was Sie doch wissen wollen, ist, ob die Firma auch in Zukunft zu ihrer sozialen Verantwortung steht…“ Frage nicht ausweichen, aber lieber überleiten zum großen Ganzen
  • 29. Dirk Hannemann, Berlin 29 Mit Brücken das Blickfeld weiten, aber nicht Fragen ignorieren. Tipps & Tricks
  • 30. Dirk Hannemann, Berlin 30 Problem: Guter Kern schlecht verpackt Helfen, wenn der Fragesteller es nicht auf den Punkt bringt Unverständliche, langwierige Frage Sachlich richtiger Kern, enthalten in giftiger Verpackung
  • 31. Dirk Hannemann, Berlin 31 Lösung: Frage umformulieren „Wenn ich den sachlichen Kern Ihrer Frage richtig deute, …“ Frage so formulieren, dass Sie sie gut beantworten können
  • 33. Dirk Hannemann, Berlin 33 Nicht zünden lassen Sache bleibt im Vordergrund Keine Feinde im Publikum schaffen Wenn wunder Punkt getroffen, „Du zündest mich nicht“ zu sich sagen Beleidigungen zurückweisen
  • 34. Dirk Hannemann, Berlin 34 Problem: Versteckte Anfeindung Fangfrage Frage mit Hintergedanken Persönliche Provokation „Die Profite werden am Ende auf jeden Fall stimmen, soviel ist schon mal klar.“
  • 35. Dirk Hannemann, Berlin 35 Lösung: Mit Antwort Absicht offenlegen „Denken Sie bei dieser Frage an etwas Besonderes?“ Der Fragesteller soll als Erstes das böse Wort in den Mund nehmen („Ausbeutung“ oder „Egoismus“), wir tun ihm diesen Gefallen nicht
  • 36. Dirk Hannemann, Berlin 36 Problem: Emotionale Attacke Generalkritik am Redner „Sie als Beraterin verdienen doch noch am sozialen Kahlschlag – je mehr Köpfe rollen, umso besser für Sie!“
  • 37. Dirk Hannemann, Berlin 37 Lösung: Neutralisieren auf gemeinsamer Basis „In meinem Beruf hat man es häufig mit sozialen Krisen zu tun. Lassen Sie uns zusammen an guten Lösungen arbeiten.“ Emotional geladene Wörter neutral formulieren
  • 38. Dirk Hannemann, Berlin 38 Schlagfertigkeit unpassend Zum Schlagen vorbereitet? Zuschlagen und dann mit der Sache fertig sein? Zuschlagen, um sein Gegenüber fertigzumachen? Wortsinn passt nicht zur Persona des Redners
  • 39. plus INHALTLICHE FRAGEN Drei Techniken der Einwandbehandlung
  • 40. Dirk Hannemann, Berlin 40 Problem: Wenn ein K.0.-Kriterium genannt wird „Die Idee klingt ja nicht schlecht, aber dafür fällt ja ein ganzer Tag Schulung an, und das kurz vor der Saison. Dafür haben wir definitiv keine Zeit!“ Vom Faktor Zeit hängt alles ab
  • 41. Dirk Hannemann, Berlin 41 Lösung: Antwort mit Bumerang „gerade weil…“ „Ja, die Schulung ist nötig. Aber mit dem neuen System sparen Sie im ersten Monat schon einen Tag Arbeitszeit und danach immer wieder. Gerade weil Sie Zeit sparen wollen, ist das Training am System so wichtig.“ K.O.-Kriterium wird Top-Argument
  • 42. Dirk Hannemann, Berlin 42 Problem: Geäußerte Bedenken treffen zu „Die Kosten und der Aufwand bei der Einführung des neuen Systems bringen ganz schön Sand in das Getriebe.“ Ein objektiv richtiger Punkt, der nicht weggewischt werden kann!
  • 43. Dirk Hannemann, Berlin 43 Lösung: Antwort als Einerseits, Andererseits „Ja, das neue System ist komplex. Andererseits, wenn das System erst einmal läuft, sind die Qualitätsprobleme ein für alle Mal Vergangenheit.“ Die Vorteile den Nachteilen gegenüberstellen
  • 44. Dirk Hannemann, Berlin 44 Problem: Pauschaler Angriff „Schöne Idee, aber das wird bei uns nicht klappen – langwierig in der Umsetzung, verbunden mit horrenden Kosten und was das wirklich bringt, weiß keiner!“ Alles Mist!
  • 45. Dirk Hannemann, Berlin 45 Lösung: Antwort in Judo-Technik „Frage ist sehr berechtigt!“ (-) „Bei Ihrer Erfahrung kennen Sie die Fehler…“ (-) „Sie als hart kalkulierender Kaufmann…“ (Schmeichelei) „Wir bieten Garantien!“ (+) „Läuft doch schon!“ (+)
  • 46. Dirk Hannemann, Berlin 46 Phasen der Judo-Technik Du hast recht *koooomm* So, so recht! *koooooomm* Ein Toller bist du! *knutscha* Aber erstens… *weeeeeeg* Und zweitens… *weeeeeeg* Und drittens! (der Nachburner)
  • 47. Dirk Hannemann, Berlin 47 Fragen-Hitliste Frage nach Geld Frage nach Zeit Theorie und Praxis Erfahrung vs. Offenheit
  • 48. Dirk Hannemann, Berlin 48 Fazit zu kritischen Fragen Aus Angst vor Fragen wird Spaß am lebendigen Dialog Vorher: Furcht, dass Kompetenz „in Frage gestellt“ Nachher: Freude über Interesse an unserem Thema
  • 49. Dirk Hannemann, Berlin 49 Viel Erfolg!
  • 50. Dirk Hannemann Politologe, Frankfurt am Main (1997). Seit 2005 Trainings und Coachings für Präsentationen und Verhandlungen sowie für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmarketing. Dozent für Personal- und Organisationsentwicklung sowie Personalmarketing bei IHK Berlin und WBS TRAINING AG (Klett Verlag). Zeitungsreporter, TV-Moderator, Öffentlichkeitsarbeit. Für PricewaterhouseCoopers internes Change Management, (1997-1999), externes Change Management für Capgemini (2000-2005), Projekte bei Daimler, Siemens, SAP usw. Kontakt Dirk Hannemann Scharnweberstraße 48 10247 Berlin Tel. 0049 +176 76246098 dirk.hannemann@gmx.de www.dirkhannemann.berlin Facebook „Dirk Hannemann, Trainer aus Berlin“ www.procampblog.com www.berlinoldschool.com Zur Person Dirk Hannemann, Berlin 50
  • 51. Honorar Tagessatz 915 Euro Bei Inhouse-Trainings in Berlin und Brandenburg können in der Regel Reisespesen entfallen, da Wohnort Berlin. Workshop „Präsentieren nach Zen-Prinzip“ (2 Tage) Honorar 1.830 EUR Anreise 0 EUR Übernachtung 0 EUR Skripte (6 Teilnehmer) 300 EUR Material 50 EUR Gesamt 2.180 EUR Endsumme zzgl. Mwst. 414 EUR Preis 2.594 EUR Bei dieser Rechungsstellung wird davon ausgegangen, dass Materialien wie Flipchart incl. Papier und Stifte vom Auftraggeber gestellt werden, ebenso der Raum und die Bewirtung am Trainingsort gewährleistet ist. Jeder Teilnehmer erhält ein reichhaltiges Skript von 100+ Seiten zu allen Inhalten des Trainings am Tag des Trainings ausgehändigt. Die Erstellung und Produktion übernimmt der Trainer. Im Preis enthalten sind die Kosten für Kopien, Leitz-Ordner, Bindung, Register, USB-Stick, Materialien. Enthaltene Leistungen Beispielangebot Firmentraining in Berlin Dirk Hannemann, Berlin 51