SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 16
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Green Meeting und Postwachstum
Impulse für ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement der
Zukunft




Prof. Dr. Uwe Schneidewind

2. Tagung „greenmeetings and events“, Darmstadt, 26.-27.02.2013
Übersicht

 Nachhaltigkeit und Transformation
 Drei Ebenen von Veränderung
 Zu den besonderen Potenzialen von Green-Meetings und -Events für eine
  neue Wohlstandskultur




                                               Seite 2          Wuppertal Institut
Wohlstand und Nachhaltigkeit
 Zwei Entkopplungsebenen


                                  Lebens-
                                  qualität



                                          Befriedigender
                                             Konsum                           Ökonomisches
                                                                               Wachstum
                                                      10
                                                                Nachhaltige
                                                                Produktion
                                                                      und



                             4
                                                                     Konsum
                                  Effiziente
                                 Produktion




                                                             Natur-
                                                           Verbrauch




Quelle: Wuppertal Institut                                   Seite
                                                                3                Wuppertal Institut
Drei Lern- und Transformationsebenen zur Nachhaltigkeit
 Vorm First Order- zum Transformative Change


   Ebene                                 Prinzip               Beispiel M obilität     M eetings/Events
                                                                                          Effizienz von
                                 Vorgegebene Ziele
     First Order                                              Von 5- zum 3- und 1-      Gebäudetechnik,
                                  im bestehenden
   Learning/Change                                                Liter-Auto              Energie- und
                                 Rahmen effizient
                                                                                          Ressourcen-
                                     erreichen.
                                                                                          management
                                                                                        Neue Konferenz-
                                                               E-Mobilität, neue
    Second Order                   Ziele strategisch                                   formate/-elemente:
                                                               Mobilitätsmuster,
   Learning/Change                 neu ausrichten.                                    Video-Conferencing,
                                                                 Car-Sharing
                                                                                        Bio-Catering, ...
                                                               Raum- und Stadt-
                                                                                      Events/Meetings als
                                        Ziele in                   planung,
                                                                                      Kulturverstärker, als
    Transformative                  übergeordneten            Zusammenspiel von
                                                                                        transformative
   Learning/Change                  Bezugsrahmen              Arbeiten und Leben,
                                                                                        Dienstleistung
                                      reflektieren               Grad globaler
                                                                Arbeitsteilung



Quelle: In Anhlehnung an Schneidewind/Singer-Brodowski 2013                   Seite
                                                                                 4                 Wuppertal Institut
Meetings/Events und Wohlstandskulturen
 Meetings als Katalysator für unterschiedliche Wohlstandsmodelle

         Bestehende Muster         Trans-             Neue Muster
             verstärken          Formatives           ermöglichen
                                  Potenzial
                                 von Events




Source: Schneidewind u.a. 1997                Seite
                                                 5                  Wuppertal Institut
Theoretische Zugänge (1/3)
 Eventkultur und Nachhaltigkeit

   Erlebnisgesellschaft (Opaschowki), Erlebnisrationalität (Schulze)
   Kulturelle Trends: Symbolisierung, Ästhetisierung, Personalisierung,
    Emotionalisierung, Medialisierung
   Veränderte Ansprüche der Öffentlichkeit an Unternehmen und Politik (Buß)
   Ökonomie der Aufmerksamkeit (Franck): Steigerungsspiele und
    Sättigungstendenzen
   Vermittlung von Marken und Images: Unternehmen als Kulturproduzenten
    (Bendixen, Pfriem)
   Die kulturelle Beziehung zwischen Erlebnisorientierung und Nachhaltigkeit
    ist weitgehend ungeklärt
   Vermittlung von Marken und Images: Bedeutungszuwachs der Live-
    Kommunikation und dialogischer Kommunikationsformen




Quelle: Wuppertal Institut                           Seite 6            Wuppertal Institut
Theoretische Zugänge (2/3)
 Eventkultur und Nachhaltigkeit

   Erlebnis- und Inszenierungskulturen sind Bestandteil der Alltagskulturen
    geworden; auch Bereiche der Umweltkommunikation werden zunehmend
    in Erlebniskultur-Konzepte integriert.
   Erlebnis- und Inszenierungskulturen sind Bestandteil einer ästhetischen
    Ökonomie. Hierbei geht es darum „den Dingen und Menschen ein
    Aussehen zu geben und sie ins rechte Licht zu rücken“ (Gernot Böhme).
   In der ästhetischen Ökonomie verselbständigt sich die Ästhetik und
    Inszenierung zu einem eigenständigen Werttypus. Der Verschönerung der
    Welt, dem Erwecken von Begehren und der Steigerung des Lebens kommt
    eine wachsende Bedeutung zu (Schulze 2000)




Quelle: Wuppertal Institut                          Seite 7           Wuppertal Institut
Theoretische Zugänge (3/3)
 Kultur der Nachhaltigkeit – Kulturen im Wettbewerb

   Kulturen sind soziale Beziehungssysteme, in denen sich die Akteure auf
    der Basis gemeinsam geteilter Werte verhalten
   Es gibt viele Eventkulturen: Ausdifferenzierung von Life-styles,
    Musikrichtungen, Präsentationsformen.
   Es gibt nur eine schwach ausgeprägte Nachhaltigkeitskultur - nachhaltige
    Produktions- und Konsummuster sind noch nicht mehrheitsfähig!
   Effizienz, Suffizienz und Konsistenz - Dominanz der Effizienzstrategien, da
    mit ökonomische Strategien kompatibel
   „To meet the needs of future generations“ - Generationengerechtigkeit -
    wie macht man das?




Quelle: Wuppertal Institut                            Seite 8          Wuppertal Institut
Events im Kontext verstehen
 Eventkultur im Zusammenspiel von Gesellschaft, Unternehmen, Produkten




Quelle: Wuppertal Institut                  Seite 9        Wuppertal Institut
Das transformative Potenzial von Events nutzen
 Bausteine für einen Kulturwandel der Eventpraxis




                 Verhaltens- u.
                  Einstellungs-    Innovation der
                  änderungen       Eventplanung
                                                          Verbesserung der
                                                             langfristigen
                                                          Bindungswirkung
                                    Nachhaltige
                                                              der Events
                   Responsible     Gestaltung des
                    Marketing       Ressourcen-
                                     einsatzes



      Von der kurzatmigen Effekthascherei
       zur strategischen Einbettung in Wertekontexte



Quelle: Wuppertal Institut                             Seite 10        Wuppertal Institut
Events: Routinebruch als Chance
    Events als Plattform für die „4 E´s“?


                                     Entrümpelung =) Vereinfachung ermöglichen
 Vermeiden         • Unterkunft
                   • Reizentflutung


                                         Entschleunigung =) Neue Rhythmen erlernen
Verlangsamen       • Neue Rhythmen erproben (Ernährung, sich besprechen).



  Dem Markt                     Entkommerzialisierung =) Eigenarbeit erfahrbar machen
   entziehen
                    • Wohn-Sharing
                    • Selber-Kochen


                                                Entflechtung =) Regionalität erfahren
    Regiona-        • Regionale Ernährung
     lisieren       • Die Umgebung erfahrbar machen




   Quelle: Schneidewind/Palzkill 2011, zu den 5 „E“s: Sachs 1994, Paech 2010   Seite
                                                                                  11    Wuppertal Institut
Das tranformative Potenzial von Events nutzen!




 Vielen Dank!
Quellen



          Seite 13   Wuppertal Institut
Quellen zur vertieften Lektüre
 Kultur der Nachhaltigkeit – Kulturen im Wettbewerb

   Projekt „Eventkultur und Nachhaltigkeit“ des Wuppertal Institutes:
    http://wupperinst.org/de/projekte/details/wi/p/s/pd/80/ (Mit mehreren
    Literaturverweisen)
   Palzkill, A./Schneidewind, U. (2013): Entrümpelung, Entschleunigung,
    Entflechtung und Entkommerzialisierung: Suffizienz als Business Case, in:
    Ökologisches Wirtschaften 1/2013, S. 23-24.




Quelle: Wuppertal Institut                            Seite 14          Wuppertal Institut
Back-Up-Folien
Drei Lern- und Transformationsebenen zur Nachhaltigkeit
 Vorm First Order- zum Transformative Change




Quelle: Schneidewind/Singer-Brodowski 2013    Seite
                                                 16        Wuppertal Institut

Weitere ähnliche Inhalte

Ähnlich wie Präsentation Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie

Modul 7 7.1 presentation_german
Modul 7 7.1 presentation_germanModul 7 7.1 presentation_german
Modul 7 7.1 presentation_germanTamunaNL
 
grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case
grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Casegrün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case
grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business CaseTorsten Henning Hensel
 
Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...
Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...
Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...Florian Lüdeke-Freund
 
Green Meetings Und Social Media Marketing
Green Meetings Und Social Media MarketingGreen Meetings Und Social Media Marketing
Green Meetings Und Social Media MarketingBrita Moosmann
 
110110 nachhaltigkeit woher wohin
110110 nachhaltigkeit woher  wohin110110 nachhaltigkeit woher  wohin
110110 nachhaltigkeit woher wohinStefanieHoefling
 
110110 nachhaltigkeit woher wohin
110110 nachhaltigkeit woher  wohin110110 nachhaltigkeit woher  wohin
110110 nachhaltigkeit woher wohinMenzenberg
 
Corporate Real Estate Management und der Nachhaltigkeitsgedanke
Corporate Real Estate Management und der NachhaltigkeitsgedankeCorporate Real Estate Management und der Nachhaltigkeitsgedanke
Corporate Real Estate Management und der NachhaltigkeitsgedankeGerhard Mey
 
Ecomode modul 8 german
Ecomode  modul  8 germanEcomode  modul  8 german
Ecomode modul 8 germanTamunaNL
 
Modul 6.1 german
Modul 6.1 germanModul 6.1 german
Modul 6.1 germanTamunaNL
 
Modul 7.7.2 presentation german
Modul 7.7.2 presentation germanModul 7.7.2 presentation german
Modul 7.7.2 presentation germanTamunaNL
 
Nachhaltigkeit als Entwicklungsparadigma
Nachhaltigkeit als EntwicklungsparadigmaNachhaltigkeit als Entwicklungsparadigma
Nachhaltigkeit als EntwicklungsparadigmaMartin Herrndorf
 
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptxPROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptxcaniceconsulting
 
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptxPROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptxcaniceconsulting
 
Nachhaltigkeit lokal 20120523
Nachhaltigkeit lokal 20120523Nachhaltigkeit lokal 20120523
Nachhaltigkeit lokal 20120523Ulrich Holzbaur
 
Industrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KG
Industrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KGIndustrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KG
Industrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KGCONTASKG
 
Circular Economy & European Grean Deal
Circular Economy & European Grean DealCircular Economy & European Grean Deal
Circular Economy & European Grean DealMarkus Will
 
Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur
Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur
Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur André Schleiter
 
Vortrag marketing club übersicht ulrich holzbaur
Vortrag marketing club übersicht ulrich holzbaurVortrag marketing club übersicht ulrich holzbaur
Vortrag marketing club übersicht ulrich holzbaurUlrich Holzbaur
 

Ähnlich wie Präsentation Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie (20)

Modul 7 7.1 presentation_german
Modul 7 7.1 presentation_germanModul 7 7.1 presentation_german
Modul 7 7.1 presentation_german
 
grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case
grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Casegrün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case
grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case
 
Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...
Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...
Geschäftsmodellinnovationen für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke - Henning...
 
Green Meetings Und Social Media Marketing
Green Meetings Und Social Media MarketingGreen Meetings Und Social Media Marketing
Green Meetings Und Social Media Marketing
 
110110 nachhaltigkeit woher wohin
110110 nachhaltigkeit woher  wohin110110 nachhaltigkeit woher  wohin
110110 nachhaltigkeit woher wohin
 
110110 nachhaltigkeit woher wohin
110110 nachhaltigkeit woher  wohin110110 nachhaltigkeit woher  wohin
110110 nachhaltigkeit woher wohin
 
Corporate Real Estate Management und der Nachhaltigkeitsgedanke
Corporate Real Estate Management und der NachhaltigkeitsgedankeCorporate Real Estate Management und der Nachhaltigkeitsgedanke
Corporate Real Estate Management und der Nachhaltigkeitsgedanke
 
Ecomode modul 8 german
Ecomode  modul  8 germanEcomode  modul  8 german
Ecomode modul 8 german
 
Modul 6.1 german
Modul 6.1 germanModul 6.1 german
Modul 6.1 german
 
Modul 7.7.2 presentation german
Modul 7.7.2 presentation germanModul 7.7.2 presentation german
Modul 7.7.2 presentation german
 
Webinar
WebinarWebinar
Webinar
 
Nachhaltigkeit als Entwicklungsparadigma
Nachhaltigkeit als EntwicklungsparadigmaNachhaltigkeit als Entwicklungsparadigma
Nachhaltigkeit als Entwicklungsparadigma
 
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptxPROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
 
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptxPROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
PROSPER - Module 4 Unit 1 de.pptx
 
Nachhaltigkeit lokal 20120523
Nachhaltigkeit lokal 20120523Nachhaltigkeit lokal 20120523
Nachhaltigkeit lokal 20120523
 
Industrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KG
Industrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KGIndustrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KG
Industrie 4.0 als Veränderungsprozess – Vortrag CONTAS KG
 
Circular Economy & European Grean Deal
Circular Economy & European Grean DealCircular Economy & European Grean Deal
Circular Economy & European Grean Deal
 
Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur
Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur
Neue perspektiven zum nachhaltigen Erfolg durch Unternemenskultur
 
Nachhaltiges Marketing
Nachhaltiges MarketingNachhaltiges Marketing
Nachhaltiges Marketing
 
Vortrag marketing club übersicht ulrich holzbaur
Vortrag marketing club übersicht ulrich holzbaurVortrag marketing club übersicht ulrich holzbaur
Vortrag marketing club übersicht ulrich holzbaur
 

Mehr von GCB German Convention Bureau e.V.

Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...
Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...
Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim FachkräftemangelErfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim FachkräftemangelGCB German Convention Bureau e.V.
 
Integration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der Zukunft
Integration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der ZukunftIntegration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der Zukunft
Integration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der ZukunftGCB German Convention Bureau e.V.
 
Swiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond Hierarchy
Swiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond HierarchySwiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond Hierarchy
Swiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond HierarchyGCB German Convention Bureau e.V.
 
Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...
Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...
Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...
Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...
Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...
Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...
Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...
Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...
Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?
Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?
Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?GCB German Convention Bureau e.V.
 
So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...
So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...
So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...
Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...
Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...
Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...
Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...
Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...
Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...
Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...
Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...GCB German Convention Bureau e.V.
 
Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...
Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...
Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...GCB German Convention Bureau e.V.
 

Mehr von GCB German Convention Bureau e.V. (20)

Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...
Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...
Leadership 4.0: Die (R)Evolution der Führungsrolle - Marco Niebling & Anja Wa...
 
Wir arbeiten anders: Agiles Arbeiten mit Design Thinking
Wir arbeiten anders: Agiles Arbeiten mit Design ThinkingWir arbeiten anders: Agiles Arbeiten mit Design Thinking
Wir arbeiten anders: Agiles Arbeiten mit Design Thinking
 
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel...
 
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim FachkräftemangelErfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel
Erfolgsfaktor Unternehmenskultur: Aktion statt Reaktion beim Fachkräftemangel
 
Integration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der Zukunft
Integration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der ZukunftIntegration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der Zukunft
Integration – Interaktion – Innovation: Das Convention Center der Zukunft
 
Swiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond Hierarchy
Swiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond HierarchySwiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond Hierarchy
Swiss-Austrian Lecture - Marc Stoffel, Organizations beyond Hierarchy
 
Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...
Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...
Safety First: Wie reagieren Sie als Destinatination auf die aktuellen Sicherh...
 
Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...
Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...
Wie funktioniert erfolgreiche Eventplanung im digitalen Zeitalter? Diskutiere...
 
Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...
Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...
Ob Storytelling, Blogger-Relations oder Social Media - So punkten Sie mit mod...
 
Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...
Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...
Interaktion, Partizipation, (Net-) Working – Eventformate kennenlernen, erleb...
 
Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?
Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?
Brownbag-Session: Wie sparen Sie Energiekosten in Ihrer Immobilie?
 
So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...
So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...
So machen Sie Ihren Standort zu einem prickelnden Erlebnis - Willkommen bei d...
 
Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...
Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...
Behindert ist man nicht. Behindert wird man. - Veranstaltungen barrierefrei o...
 
Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...
Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...
Nachhaltige Veranstaltungstechnik heißt mehr Qualität - anhand von praktische...
 
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Jürgen May, 2bdi...
 
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Johanna Quatmann...
 
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...
Nachhaltige Unternehmensführung - von der Kür zur Pflicht! - Matthias Lisson,...
 
Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...
Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...
Konzepte zur Gebäudeinstandhaltung, Sanierung & Modernisierung von Kongress- ...
 
Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...
Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...
Barrierefreies Tagen am Beispiel „SightCity“ – Wie machen Sie Ihre Kongress- ...
 
Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...
Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...
Das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus - Dr. Dirk Glaesser, World...
 

Präsentation Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie

  • 1. Green Meeting und Postwachstum Impulse für ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement der Zukunft Prof. Dr. Uwe Schneidewind 2. Tagung „greenmeetings and events“, Darmstadt, 26.-27.02.2013
  • 2. Übersicht  Nachhaltigkeit und Transformation  Drei Ebenen von Veränderung  Zu den besonderen Potenzialen von Green-Meetings und -Events für eine neue Wohlstandskultur Seite 2 Wuppertal Institut
  • 3. Wohlstand und Nachhaltigkeit Zwei Entkopplungsebenen Lebens- qualität Befriedigender Konsum Ökonomisches Wachstum 10 Nachhaltige Produktion und 4 Konsum Effiziente Produktion Natur- Verbrauch Quelle: Wuppertal Institut Seite 3 Wuppertal Institut
  • 4. Drei Lern- und Transformationsebenen zur Nachhaltigkeit Vorm First Order- zum Transformative Change Ebene Prinzip Beispiel M obilität M eetings/Events Effizienz von Vorgegebene Ziele First Order Von 5- zum 3- und 1- Gebäudetechnik, im bestehenden Learning/Change Liter-Auto Energie- und Rahmen effizient Ressourcen- erreichen. management Neue Konferenz- E-Mobilität, neue Second Order Ziele strategisch formate/-elemente: Mobilitätsmuster, Learning/Change neu ausrichten. Video-Conferencing, Car-Sharing Bio-Catering, ... Raum- und Stadt- Events/Meetings als Ziele in planung, Kulturverstärker, als Transformative übergeordneten Zusammenspiel von transformative Learning/Change Bezugsrahmen Arbeiten und Leben, Dienstleistung reflektieren Grad globaler Arbeitsteilung Quelle: In Anhlehnung an Schneidewind/Singer-Brodowski 2013 Seite 4 Wuppertal Institut
  • 5. Meetings/Events und Wohlstandskulturen Meetings als Katalysator für unterschiedliche Wohlstandsmodelle Bestehende Muster Trans- Neue Muster verstärken Formatives ermöglichen Potenzial von Events Source: Schneidewind u.a. 1997 Seite 5 Wuppertal Institut
  • 6. Theoretische Zugänge (1/3) Eventkultur und Nachhaltigkeit  Erlebnisgesellschaft (Opaschowki), Erlebnisrationalität (Schulze)  Kulturelle Trends: Symbolisierung, Ästhetisierung, Personalisierung, Emotionalisierung, Medialisierung  Veränderte Ansprüche der Öffentlichkeit an Unternehmen und Politik (Buß)  Ökonomie der Aufmerksamkeit (Franck): Steigerungsspiele und Sättigungstendenzen  Vermittlung von Marken und Images: Unternehmen als Kulturproduzenten (Bendixen, Pfriem)  Die kulturelle Beziehung zwischen Erlebnisorientierung und Nachhaltigkeit ist weitgehend ungeklärt  Vermittlung von Marken und Images: Bedeutungszuwachs der Live- Kommunikation und dialogischer Kommunikationsformen Quelle: Wuppertal Institut Seite 6 Wuppertal Institut
  • 7. Theoretische Zugänge (2/3) Eventkultur und Nachhaltigkeit  Erlebnis- und Inszenierungskulturen sind Bestandteil der Alltagskulturen geworden; auch Bereiche der Umweltkommunikation werden zunehmend in Erlebniskultur-Konzepte integriert.  Erlebnis- und Inszenierungskulturen sind Bestandteil einer ästhetischen Ökonomie. Hierbei geht es darum „den Dingen und Menschen ein Aussehen zu geben und sie ins rechte Licht zu rücken“ (Gernot Böhme).  In der ästhetischen Ökonomie verselbständigt sich die Ästhetik und Inszenierung zu einem eigenständigen Werttypus. Der Verschönerung der Welt, dem Erwecken von Begehren und der Steigerung des Lebens kommt eine wachsende Bedeutung zu (Schulze 2000) Quelle: Wuppertal Institut Seite 7 Wuppertal Institut
  • 8. Theoretische Zugänge (3/3) Kultur der Nachhaltigkeit – Kulturen im Wettbewerb  Kulturen sind soziale Beziehungssysteme, in denen sich die Akteure auf der Basis gemeinsam geteilter Werte verhalten  Es gibt viele Eventkulturen: Ausdifferenzierung von Life-styles, Musikrichtungen, Präsentationsformen.  Es gibt nur eine schwach ausgeprägte Nachhaltigkeitskultur - nachhaltige Produktions- und Konsummuster sind noch nicht mehrheitsfähig!  Effizienz, Suffizienz und Konsistenz - Dominanz der Effizienzstrategien, da mit ökonomische Strategien kompatibel  „To meet the needs of future generations“ - Generationengerechtigkeit - wie macht man das? Quelle: Wuppertal Institut Seite 8 Wuppertal Institut
  • 9. Events im Kontext verstehen Eventkultur im Zusammenspiel von Gesellschaft, Unternehmen, Produkten Quelle: Wuppertal Institut Seite 9 Wuppertal Institut
  • 10. Das transformative Potenzial von Events nutzen Bausteine für einen Kulturwandel der Eventpraxis Verhaltens- u. Einstellungs- Innovation der änderungen Eventplanung Verbesserung der langfristigen Bindungswirkung Nachhaltige der Events Responsible Gestaltung des Marketing Ressourcen- einsatzes Von der kurzatmigen Effekthascherei zur strategischen Einbettung in Wertekontexte Quelle: Wuppertal Institut Seite 10 Wuppertal Institut
  • 11. Events: Routinebruch als Chance Events als Plattform für die „4 E´s“? Entrümpelung =) Vereinfachung ermöglichen Vermeiden • Unterkunft • Reizentflutung Entschleunigung =) Neue Rhythmen erlernen Verlangsamen • Neue Rhythmen erproben (Ernährung, sich besprechen). Dem Markt Entkommerzialisierung =) Eigenarbeit erfahrbar machen entziehen • Wohn-Sharing • Selber-Kochen Entflechtung =) Regionalität erfahren Regiona- • Regionale Ernährung lisieren • Die Umgebung erfahrbar machen Quelle: Schneidewind/Palzkill 2011, zu den 5 „E“s: Sachs 1994, Paech 2010 Seite 11 Wuppertal Institut
  • 12. Das tranformative Potenzial von Events nutzen! Vielen Dank!
  • 13. Quellen Seite 13 Wuppertal Institut
  • 14. Quellen zur vertieften Lektüre Kultur der Nachhaltigkeit – Kulturen im Wettbewerb  Projekt „Eventkultur und Nachhaltigkeit“ des Wuppertal Institutes: http://wupperinst.org/de/projekte/details/wi/p/s/pd/80/ (Mit mehreren Literaturverweisen)  Palzkill, A./Schneidewind, U. (2013): Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung: Suffizienz als Business Case, in: Ökologisches Wirtschaften 1/2013, S. 23-24. Quelle: Wuppertal Institut Seite 14 Wuppertal Institut
  • 16. Drei Lern- und Transformationsebenen zur Nachhaltigkeit Vorm First Order- zum Transformative Change Quelle: Schneidewind/Singer-Brodowski 2013 Seite 16 Wuppertal Institut