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Wie bei anderen Zertifizierungsformen: 3 Instanzen
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Future Skills sichtbar machen. Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Badges zur Dokumentation von Schlüsselkompetenzen der Zukunft an deutschen Hochschulen

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Welche Kompetenzen braucht man auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft? Im Kontext der Debatte um Digitalisierung und Automatisierung am Arbeitsmarkt entfacht diese Debatte erneut. Unter der Annahme, dass die Digitalisierung schnell voranschreitet und dies zu einer Transformation am Arbeitsplatz führt, erhalten insbesondere die Kompetenzen neue Relevanz, die nicht durch Automatisierung ersetzbar sind. Aber, ob jemanden diese Kompetenzen hat, wird oft nur unzureichend über die klassische formale Zertifizierung beim Hochschulabschluss ersichtlich. Dieses Problem verursacht Schwierigkeiten für den Übergang zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt, denn die Arbeitgeber können nicht ausreichend erkennen, über welche Schlüsselkompetenzen der Zukunft Personen verfügen. Der Workshopbeitrag möchte die Anwendung von Badge-Technologien zur Sichtbarmachung von Future Skills, wie sie derzeit schrittweise von verschiedenen Akteuren definiert werden, zur Diskussion stellen und damit die Grundlage für eine neue Initiative in Deutschland legen.

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Future Skills sichtbar machen. Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Badges zur Dokumentation von Schlüsselkompetenzen der Zukunft an deutschen Hochschulen

  1. 1. Future Skills sichtbar machen. Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Dokumentation von Schlüsselkompetenzen Zukunft an deutschen Hochschulen Dr. Dominic Orr d.orr@fibs.eu @dominicorr Quelle:https://bskilled.today/nachBestätigungmeiner Kompetenzfür‘publicspeaking’;) Workshop Digitale Kompetenz-/Qualifikationsnachweise DeLFI/HDI Konferenz 2018 an der Goethe Universität Frankfurt/Main 10.9.2018
  2. 2. „Es kommt auf die Fertigkeiten und Fähigkeiten an. Nicht auf die Formalqualifikationen“ – Ariane Reinhart, Personalchefin Continental, Zeit 30.8.2018 versus „Prediction: employers slogging through 100+ applications will not be interested in ‘granular information about their learning’, they'll care about if you completed your credential and if it's the one they're looking for.” – Twitteruser Noah Arney @ndarney, 9.9.2018 Zwei Sichtweisen auf die Bedeutung von formalen Qualifikationen
  3. 3. Hintergrund: reicht Zertifizierung im Massenhochschulsystem aus? CEDEFOP.(2018).Insightsintoskillshortagesandskill mismatch.PublicationsOfficeoftheEuropeanUnion. https://doi.org/10.2801/645011  Trotz Expansion bleibt Hochschulbildung eine Sicherung gegen Arbeitslosigkeit und das Kompetenzprofil ist laut CEDEFOP-Studie in der Regel passender als für Personen ohne Hochschulabschluss
  4. 4.  Die ungeklärte Frage bleibt warum. Thesen sind: • Implizites Kompetenzprofil von Hochschulabsolventen: sie erwerben indirekt durch das Studium auch soziale und emotionale Kompetenzen, im Job sichern • Lernaffinität: Hochschulabsolventen nehmen deutlich häufiger an Weiterbildungskursen teil, um ihre Kompetenzen und Fähigkeiten Personen ohne Hochschulabschluss • Genau diese zwei Qualitäten werden für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang immer wichtiger in der Zukunft Hintergrund: reicht Zertifizierung im Massenhochschulsystem aus?
  5. 5. Nedelkoska, L., & Quintini, G. (2018). Automation, skills use and training (OECD Social, Employment and Migration Working Papers). https://doi.org/10.1787/2e2f4eea-en • Soziale Intelligenz - die Fähigkeit, bei komplexen sozialen Beziehungen effektiv zu arbeiten, zusammenzuarbeiten, sich einzufühlen, kulturelle Sensibilitäten zu erkennen, für andere zu sorgen. • Kognitive Intelligenz - die Fähigkeit zur Problemlösung, komplexes Denken und die Fähigkeit, kreativ zu sein oder die „Regeln“ neu zu definieren. • Wahrnehmung und Manipulation - die Fertigkeit, körperlicheAufgaben in einer unstrukturierten Arbeitsumgebung auszuführen. CC BY: Gerd Leonard, author of Technology vs. Humanity: The coming clash between man and machine Technische Engpässe bei der Automatisierung (lt. Frey & Osbrey)
  6. 6. McKinsey Global Institute (2017): Jobs lost, jobs gained: Workforce transitions in a time of automation Notwendigkeit des Berufswechsels in Zukunftsszenarien • In den entwickelten Volkswirtschaften werden ein Drittel der Arbeitnehmer bis 2030 den Arbeitsplatz wechseln müssen. • In den Schwellenländern weniger aufgrund von Unterschieden in denVolkswirtschaften (weniger Komplexität und niedrigere Löhne) und der Infrastruktur; ein Zehntel der Arbeitnehmer dürfte bis 2030 den Arbeitsplatz wechseln müssen.
  7. 7. • Kompetenzen und Fähigkeiten von Personen explizit im persönlichen Profil zu erfassen • …dabei auch den Kontext des Erwerbs bzw. der Aneignung erfassen Dieser Ansatz hat zweiVorteile gegenüber der aktuellen Zertifizierung in Form eines Hochschulabschlusses : 1. Das Kompetenzprofil einer Person wird umfassender und Kompetenzen und Fähigkeiten erfassen, die Einsicht in die soziale und kognitive Intelligenz einer Person belegen. Damit hilft das Profil bei der Rekrutierung von Hochschulabsolventen sowie bei Empfehlungen zur Jobsuche Gesucht wird eine Zertifizierung also, die…
  8. 8. • Kompetenzen und Fähigkeiten von Personen explizit im persönlichen Profil zu erfassen • …dabei auch den Kontext des Erwerbs bzw. der Aneignung erfassen Dieser Ansatz hat zweiVorteile gegenüber der aktuellen Zertifizierung in Form eines Hochschulabschlusses : 2. Da auch Kompetenzen und Fähigkeiten erfasst werden, die außerhalb der Hochschulbildung erworben werden… a) bietet diese Form einen lückenlosen Übergang zwischen Hochschulbildung und Lernen amArbeitsplatz b) bietet diese Form Integrationschancen und neue Lernwege für bislang ‚bildungsferne‘Teile der Bevölkerung, die sich ebenfalls weiterbilden müssen Gesucht wird eine Zertifizierung also, die…
  9. 9. Wie bei anderen Zertifizierungsformen: 3 Instanzen  Instanzen, die Badges in Anerkennung solcher Aktivitäten vergeben (issuer)  Instanzen, die die Badges durch ihre Leistung erworben haben (earner / recipient) und  Instanzen, die als dritte Parteien, die Badges als Leistungsnachweis verwenden (consumer) Consumer / Arbeitgeber Mozilla Alliance for Excellent Education. (2013). Expanding Education and Workforce Opportunities Through Digital Badges. Mozilla. Retrieved from http://all4ed.org/wp-content/uploads/2013/09/DigitalBadges.pdf
  10. 10. Drei Beispiele: 1 im Hochschulbereich  „21 ct. Skills“ von Education Design Lab  Kriterien zentral festgelegt, Studiereden erwerben Badges an ihrer eigenen Hochschule  Badges können z.B. bei Credly gespeichert werden https://eddesignlab.org/wp- content/uploads/2018/03/badge_menu_v11-1.pdf
  11. 11. Drei Beispiele: 2 in der privaten Wirtschaft  Kompetenzprofile bei IBM  Kriterien zentral von IBM festgelegt, Angestellte, IBM- Partner und private Personen erwerben Badges bei unterschiedlichen Anbietern  Badges können z.B. bei Acclaim gespeichert werden  Badges werden von manchen Hochschulen als Zugangsqualifikation akzeptiert
  12. 12. Drei Beispiele: 3 zwischen Privatpersonen  bskilled.today für Selbstdefinition von Kompetenzen mit Verifikation von anderen Personen oder Organisationen  Experiment, das sehr auf die Förderung der Wertschätzung und Anerkennung von Personen in der Gesellschaft fokussiert  Erarbeitet im Rahmen des Summer of Code in Belgien
  13. 13. „Es kommt auf die Fertigkeiten und Fähigkeiten an. Nicht auf die Formalqualifikationen“ – Ariane Reinhart, Personalchefin Continental, Zeit 30.8.2018 versus „Prediction: employers slogging through 100+ applications will not be interested in ‘granular information about their learning’, they'll care about if you completed your credential and if it's the one they're looking for.” – Twitteruser Noah Arney @ndarney, 9.9.2018 Zwei Sichtweisen auf die Bedeutung von formalen Qualifikationen
  14. 14. Aktivitäten & Diskussionen zu open badges und Kompetenzprofile • Darüber hinaus sind Kamingespräche mit der deutschen Wirtschaft für den Herbst geplant, die die Möglichkeiten und Akzeptanz von Badges in der deutschen Wirtschaft diskutieren wollen. • Geplante Mitglieder: Dominic Orr, Ilona Buchem und Florian Rampelt
  15. 15. FiBS, Michaelkirchstr. 17/18, D-10179 Berlin,Germany Tel: +49 (0)30 8471 223-0 · Fax: +49 (0)30 8471223-29 www.fibs.eu ENHANCING LIFELONG LEARNING FOR ALL Research Institute · Consulting · ThinkTank Germany · Europe ·Worldwide

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