SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 82
Social Entrepreneurship
      Strategien und Erfolgsfaktoren
Gliederung
I. MIKROEBENE:                                             II. MAKROEBENE:

Persönlichkeitsmerkmale des                                Positionierung
Social Entrepreneurs                                       1.  Marktsituation
1.    Ziele & Motivation                                   2.    Geschäftsfeld
2.    Ausbildung & Vorerfahrungen                          3.    Gesellschaftliches Klima
3.    Geschäftsidee

Organisationsstruktur                                      Kommunikationsstrategien
1.    Unternehmensorganisation                             1.    Marketing
2.    Rechtsform                                           2.    PR & Öffentlichkeitsarbeit
3.    Finanzierung




  Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                      23.05.2011
Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Mikroebene: Der Social Entrepreneur




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Ausbildung & Vorerfahrungen




Rose Volz-Schmidt
}     selbst Mutter von drei Kindern
}     ausgebildete Sozialpädagogin
}     leitete 15 Jahre lang Familien-Bildungsstätten
}     Idee zu „wellcome“ wurde nach der Geburt ihrer ersten Tochter geboren
}     Angebotslücke in der Unterstützung junger Familien schließen



                               Gründung von „wellcome“ 2006

      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren        23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee

}     „ moderne Nachbarschaftshilfe“
}     unbürokratische und praktische Hilfe in den Familien
}     durch ehrenamtliche Mitarbeiter
       }    Unterstützung
       }    Entlastung
       }    Vorbeugung vor Krisen
}     geringe oder keine Entlohnung
       „(…) denn am Geld darf es nicht scheitern!“ (zit. Rose-Volz Schmidt)




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                  23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee



}     Social Franchising
       ist die „angepasste Anwendung von Techniken des
       kommerziellen Franchising auf Projekte in Non-Profit-Sektor,
       um ein gemeinnütziges Ziel zu erreichen“.




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee

}     Franchisegeber: Zentrale in Hamburg
}     Franchisenehmer: gemeinnützige Organisationen
       }    Kath. Familienbildung Köln e. V.
       }    Zentrum für Familien Martin-Luther-Haus in Aachen
       }    Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e. V. in Saarbrücken
       }    pro familia Lörrach e. V.
       }    Ev. Familien-Bildungsstätte in Hamburg Niendorf
}     vertragsgebundene Zusammenarbeit
}     einheitliche Qualitätsstandards & gemeinsame Philosophie




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren             23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation




                                                          }    dezentrale Struktur
                                                          }    regional beschränkt
                                                          }    autonome
                                                                Organisationsbereiche
                                                          }    Aufgabe beschränken
                                                                sich auf
                                                                }    bestimmte Gruppe von
                                                                      Adressaten
                                                                }    bestimmte Regionen




 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                              23.05.2011
Organisationsstruktur
Rechtsform
}     gemeinnützige GmbH (gGmbH)
}     nach § 52 der Abgabenordnung muss die Körperschaft einen
       gemeinnützigen Zwecke verfolgen
       }    „Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder
             sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern“.
}     nach § 51 der Abgabenordnung werden Steuervergünstigungen gewährt,
       die "ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige oder
       kirchliche Zwecke“ verfolgen.
       }    Befreiung von Körperschafts-, Gewerbe-, Grund-, Erbschafts- und
             Schenkungssteuer,
       }    Ermäßigung oder Befreiung von der Umsatzsteuer
       }    Zugang zu öffentlichen und privaten Zuwendungen, die an Steuerbegünstigungen
             anknüpfen
       }    Fundraising – d.h. Beschaffung von Spenden, Erbschaften etc. auf Basis der
             Spendenabzugsfähigkeit
}     nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 Abgabenordnung dürfen die „Mittel der Körperschaft
       (…) nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.“


      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                         23.05.2011
Organisationsstruktur
Finanzierung

}     Zentrale finanziert sich
       }    überregionales Fundraising (Spenden und Sponsoring)
       }    geringe Gründungspauschale
       }    regelmäßige Lizenzzahlungen von Franchisenehmern
}     regionalen Standorte sind finanziell unabhängig und
       finanzieren sich über:
       }    öffentliche Mittel, Spenden
       }    geringe Aufwendungen der Familien
       }    ehrenamtliche Tätigkeiten




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren       23.05.2011
Makroebene: Markt und Umwelt




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Positionierung
Marktsituation/Geschäftsfeld
}     Kinderbetreuung = Tertiärsektor (Dienstleistungssektor)
}     Konkurrenz
       }    Öffentliche Einrichtungen
             }  Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern (0-3 Jahre)
                   ¨    Kindertagespflege/ Kindergrippe
             }    Betreuung von Kleinkindern und Vorschulkinder (3-7 Jahre)
                   ¨    Kindergärten
       }    Private Einrichtungen
             }  Betreuung von Kleinkindern und Schulkindern
                   ¨  Tagesmütter
                   ¨  Kita GmbHs




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                   23.05.2011
Positionierung
Gesellschaftliches Klima




                                       Quelle: Zeit online am 09 Mai 2011




                                                          Quelle: Zeit online am 19. Mai 2011


                                                                       Quelle: Hamburger Abendblatt am 12. Mai 2011




                                                                            Quelle: Zeit online am 23. Februar 2011




 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                                     23.05.2011
Kommunikationsstrategien
Marketing




}     „wellcome als Marke“
}     Verpflichtung die Marke
       „wellcome“ hervorzuheben
}     eigenes Logo unauffälliger
       platzieren




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Marketing
Kommunikationsstrategie




                                                          Quelle: wellcome/pro familia Lörrach e. V.



 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                             23.05.2011
Marketing
Kommunikationsstrategie




                                           Quelle: wellcome/Kita Die halben Meter e. V. in Hamburg-Eimsbüttel




 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                            23.05.2011
Marketing
PR und Öffentlichkeitsarbeit


                                                          }    Website und Newsletter
                                                          }    regionalen und überregionalen
                                                                Tageszeitungen
                                                          }    Erfolge kommunizieren
                                                                }    Schirmherrschaft (Angela
                                                                      Merkel)
                                                                }    Auszeichnungen & Preise
                                                                }    Eröffnung neuer Standorte
                                                          }    Transparenz, Glaubwürdigkeit
                                                                und persönliche Ansprache



 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                      23.05.2011
Fragen?




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneuers
Ziele & Motivationen




  "foodwatch entlarvt die verbraucherfeindlichen
  Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft
  für das Recht der Verbraucher auf qualitativ
  gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche
  Lebensmittel.."
  (Foodwatch)




 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Ausbildung & Vorerfahrungen



Dr. Thilo Bode

}     Studium der Soziologie mit 19 Jahren
}     3 Jahre später Beginn eines VWL Studiums
       }    Anschließende Promotion
}     Berufliche Tätigkeiten:
       }    Projektmanager bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau
       }    selbstständiger Gutachter für Entwicklungsfragen
       }    Vorstandsassistent bei einem mittelständischen Metallkonzern
       }    Leitung Greenpeace-Deutschland, später Greenpeace International
       }    2002: Foodwatch- Gründung
             }    Auslöser: Schock des BSE-Skandals. Bode fragte sich: Wer vertritt eigentlich die
                   Interessen der Verbraucher?




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee


Was will foodwatch?

}     Gesetzgebung soll Verbraucherrecht schützen
       }    nicht einseitig das der Industrie
}     Verbraucher soll wissen, was in Lebensmitteln steckt
}     Keine irreführenden/falschen Produktversprechungen
}     Lebensmittel sollen Gesundheit der Verbraucher nicht gefährden
}     Die Verbrauchen müssen ihre Macht nutzen:
       }    „Solange wir uns nicht gemeinsam wehren, sitzt die Lebensmittelwirtschaft am
             längeren Hebel“




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                         23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation

foodwatch e. v.

Ø     9 Vollzeit -und 3 Teilzeitstellen




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation

Die Köpfe. Und ihre Helfer.

Thilo Bode, Matthias Wolfschmidt
Ø  Geschäftsführung/ Stellvertreter
Ø  Leiten foodwatch-Team




Doreen Altmann
Ø  Rechnungswesen


           Michaela Poburski
          Ø  Assistenz



 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation

Kampagnen



                                   Matthias Wolfschmidt
                                Leiter Strategie und Kampagnen




       Oliver Huizinga                                     Anne Markwardt
       Trainee Kampagnen                                  Kampagne abgespeist.de

 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                            23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation

Marketing/ Fundraising




                                     Gabriele Richter,
                                Leiterin Marketing & Fundraising




       Delciza Naghiu                                     Tanja Baur
       Trainee Marketing/Fundraising                          Teamleiter Dialoger

 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                     23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation

Öffentlichkeitsarbeit




                                     Martin Rücker
                         Pressesprecher/Leiter Presse- u. PR-arbeit




       Andreas Winkler                                     Christina Groß
        Trainee Presse/PR                             Onlineredakteurin/ Presse/PR

 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                23.05.2011
Organisationsstruktur
Rechtsform

foodwatch e. v. (eingetragener Verein)

}     Zweck des Vereins
       }    ausschließlich/ unmittelbar gemeinnützige Zwecke
       }    Förderung des Verbraucherschutzes durch Verbraucherberatung und –aufklärung
}     Von der Gewerbesteuer befreit
}     Teilnehmer der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“
       }    Transparenz bei gemeinnützigen Organisationen




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                       23.05.2011
Organisationsstruktur
Finanzierung

Allgemeine Fakten

}     Staatliche Gelder werden nicht in Anspruch genommen
       }    sicherstellen, dass keine anderen Interessen als die der Verbraucher die Arbeit
             beeinflussen
}     Keine Spenden aus der Wirtschaft, wenn:
       }    Interessenkonflikte entstehen/ Einfluss auf inhaltliche Arbeit genommen werden soll
}     Großspender werden namentlich auf der foodwatch-Website benannt




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                              23.05.2011
Organisationsstruktur
Finanzierung

Allgemeine Fakten

}     Startkapital von ca. 1,5 Mio. Euro zum Aufbau der Organisation
       }    Darunter ca. 500.000 Euro Darlehen
}     Stand 2007:
       }    80 Prozent des laufenden Budgets durch Mitgliedseinnahmen finanziert
}     Stand 2009:
       }    Finanzierung zu 100 % durch Förderbeiträge
}     Ziel: komplette Selbstfinanzierung durch Mitgliedseinnahmen bis 2011




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                        23.05.2011
Organisationsstruktur
Finanzierung

Einnahmen 2009




                                                          Bildquelle: http://foodwatch.de/ueber_uns/finanzen/index_ger.html

 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                               23.05.2011
Organisationsstruktur
Finanzierung

Ausgaben 2009




                                                          Bildquelle: http://foodwatch.de/ueber_uns/finanzen/index_ger.html

 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                               23.05.2011
Makroebene: Markt und Umwelt




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Positionierung
Marktsituation

Konkurrenten

}     Foodwatch bietet Verbraucherschutz als Dienstleistung an
}     Vergleichbare Konkurrenten:
       }    Die Verbraucher Initiative e.V.
             }    Schwerpunkt : ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherschutz
             }    Einsatz für ökologische und sozial verträgliche Warenproduktion
       }    Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen
             }    Überwachungs- und Kontrollsystem für Lebensmittel
             }    Erfüllung der Erwartungen der Verbrauchen, für ungefährliche, wahrheitsgetreu
                   gekennzeichnete und unter gewissen ethisch-moralischen Vorgaben hergestellte
                   Lebensmittel




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                  23.05.2011
Positionierung
Marktsituation

Konkurrenten

}     Foodwatch differenziert sich:
       }    Keine Beanspruchung staatliche Fördergelder
       }    Wirtschaftliche Förderung nur, wenn sie unabhängig vom Content sind
       }    Focus des Vereins auf Inhaltsstoffen/ gesunden Lebensmitteln
       }    Verbraucher steht im Fokus
             }    sollen Freiheit der Wahl haben
             }    Bsp. konventioneller Landwirtschaft/Landwirtschaft mit Gentechnologie
       }    Kein Urteil über Schnäppchenmentalität der Verbraucher
             }    Preis kein Signal für die Qualität
             }    moralische Urteile tritt foodwatch nicht




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                               23.05.2011
Positionierung
Geschäftsfeld

Wo agiert Foodwatch?

}     Ausgangspunkt Lebensmittelmarkt funktioniert zum Nachteil der
       Verbraucher
       }    Verbraucher haben im Lebensmittelmarkt kaum Rechte
}     Zielstellung: Verbraucher müssen sich organisieren und gemeinsam für
       Rechte einstehen
       }    Bewusster einkaufen


}     Langfristige Aufklärungskampagnen
}     Kurzfriste, u.a. spontane Aktionen à Situationsangepasst




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren           23.05.2011
Positionierung
Gesellschaftliches Klima




                                                          Quelle: Stern online am 06. Januar 2011

 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                  23.05.2011
Kommunikationsstrategien
Marketing
Social Marketing

}    kommerzielle Marketinginstrumenten werden genutzt, um:
      }    bestimmte Gruppe zum Annehmen von Auffassungen, Einstellungen, Gewohnheiten
            oder Verhaltensweisen zu bringen
}    Grundgedanke:
      }    Probleme in Bereichen wie Gesundheitsversorgung effizienter lösen




      Mikroebene: Social Entrepreneur                                           23.05.2011
Kommunikationsstrategien
Marketing



}     Kampagnen für die Stärkung der Verbraucherrechte
       }    aufspüren von Probleme, deren Ausmaß erkennen
       }    wissenschaftliche Studien/Labor-Tests beauftragen
       }    Ausgangssituation analysieren
       }    Ziele und Strategien festlegen
       }    informieren & mobilisieren der Verbraucher




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren     23.05.2011
Kommunikationsstrategien
Marketing


}     Beispielkampagne: Mc Donald‘s




                       http://www.youtube.com/watch?v=WBTvKaV9zrs




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren        23.05.2011
Kommunikationsstrategien
Marketing


MC DONALD‘S

}     Grundlegendes Problem:
       }    Verarbeiteten Rinder wurden mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert
       }    Kunden werden über Gentechnik-Einsatz nicht informiert
       }    Statt Wahlfreiheit Zwang zur indirekten, unwissentlichen Unterstützung von
             Gentechnik
}     Aktivitäten
       }    Informationskampagne: Offline – vor Ort; Online – Website; PM – Mediales Interesse
       }    Mitmach-Aufforderung:
             }    Offline-“Mitmach-Aktion“ à Unterschriftensammlung vor Mc Donald‘s Filialen
             }    Online-„Mitmach-Aktion“ à Name, Adresse
             }    Bannerwerbung für „Burgerbewegung“ auf eigener Website schalten



      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                              23.05.2011
Marketing
PR und Öffentlichkeitsarbeit


           „An einem durchschnittlichen Tag werden mehr als fünf Artikel über
             } 
        foodwatch gedruckt, senden Fernseh- und Hörfunksender mindestens einen
                              Beitrag über unsere Arbeit.“


}     Onlineaktionen
       }          Website-Publikationen, Facebook, Twitter
}     Newsletter
       }          laufenden Kampagnen, aktuellen Themen, Protest-Aktionen
}     foodwatch-Nachrichten
       }          Mitgliedermagazin à erscheint einmal im Quartal
w     Publizieren von Erfolgen



      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                 23.05.2011
Fragen?




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Ziele & Motivation




    „Eine wirtschaftlich erfolgreiche und
    sozial ökologisch vertretbare
    Wertschöpfungskette
    vom Acker bis auf den Teller schaffen.“

            Nachhaltige ökologische Landwirtschaft
            finanzierbar machen
            Steigerung der Effizienz und Förderung von
            Synergieeffekten in ökonomischer, sozialer
            und ökologischer Hinsicht.


 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Ausbildung & Vorerfahrungen

Christian Hiß

}  Ist auf dem Demeterhof Hiß in Eichstetten
    (Baden-Württemberg) aufgewachsen
}  Gärtnermeister
}  hat einen Online-Master in
    “social finance” in Plymouth, U.K absolviert
}  ist innerhalb des Vorstandes für die Geschäftsbereiche
    fachlich- inhaltliche Unternehmensentwicklung,
    Öffentlichkeitsarbeit, Begleitforschung und
    Kapitalakquisition zuständig
}  ist "Ashoka Fellow„


      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee

}    Vernetzung mit anderen Unternehmen der regionalen
      Wertschöpfungskette
}    Kauf von bestehenden Betrieben der Wertschöpfungskette
}    Gründung von neuen Unternehmen
}    Finanzierung von landwirtschaftlichen Betrieben
}    bietet Landwirten eine Alternative zu Fremdkapital
}    Finanzielle Beteiligungen an Unternehmen der
      Regionalwirtschaft
      }     Dabei agiert die AG nicht als Kreditgeber, sondern Investor
}    Steuerung der Regionalentwicklung durch Kapitalwirtschaft
}    Begleitung und Beratung der Betriebe

            Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation

}    Hauptversammlung der Aktionäre
      }    Innerhalb der ersten 8 Monate eines jeden Jahres
}    Aufsichtsrat als Kontrollorgan
      }    Wird alle 5 Jahre durch die Aktionärsversammlung gewählt
}    Vorstand zur Unternehmensleitung
      }    Wird vom Aufsichtsrat benannt
      }    Bestehend aus Experten im Feld der biologischen
            Landwirtschaft




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation
}    Pacht- oder Beteiligungsvertrag, der den kooperierenden
      Unternehmen Kriterien vorgibt
      }    Nachhaltigkeit der regionalen Nahrungsmittelversorgung
      }    Offenheit gegenüber der Regionalwert AG und den weiteren
            Partnerbetrieben durch Finanzbericht und Jahresbilanz (jährliche
            Berichterstattung )
      }    Erfüllung der ökologischen, sozialen und ökonomischen
            Kriterien:
      }    Ökologisch: nach der EU – Verordnung ökologische
            Bewirtschaftung
      }    Sozial: Möglichkeit zur Ausbildung, Integration sozial
            schwächerer Menschen in die Arbeitswelt, gerechte Entlohnung
      }    Ökonomisch: unternehmerische Qualifikation, eine fachliche
            Ausbildung wird verlangt

      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation

 Wertschöpfugskette




  Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Rechtsform

}     Regionalwert AG ist eine Bürgeraktiengesellschaft
}     Besitzt rund 3.400 Aktien im Wert von je 500 Euro
}     Die 320 Shareholder, die gleichzeitig auch Konsumenten
       sind, sind zur Teilnahme, Beratung und
       Entscheidungstreffung aufgefordert
       }  beteiligen sich, um regionale Wirtschaftsstrukturen zu
           erhalten, aufzubauen und weiterzuentwickeln
       }    Bürger keine Spendengeber sondern Mitbeteiliger
}     Aktien nicht frei handelbar, an keiner Börse notiert
}     AG organisiert selbst Verkauf und Kauf
       }    Kennt alle ihre Aktionäre

      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Finanzierung

}     Die Regionalwert AG finanziert sich durch Bürger, die
       sich mit Hilfe von Aktien an der AG beteiligen
       }    stille Beteiligungen
       }    Gesellschafteranteile mit Stimmberechtigung
}  erwirbt landwirtschaftliche Betriebe sowie Unternehmen
    aus vor- und nachgelagerten Bereichen in der Region
    Freiburg und verpachtet/vermietet sie an qualifizierte
    Unternehmer
}  Gewinnbeteiligung bei Bauern, die vorher von
    Regionalwert AG unterstützt wurden
       }    Sie bleibt stiller Beteiligter

      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Finanzierung

}     Beratungstätigkeiten für landwirtschaftliche Betriebe
       }    Entwicklung von Handlungsalternativen, um die finanzielle Situation
             und damit die Zukunftsfähigkeit zu verbessern
       }    Erstellung von Geschäftsplänen und Kapitalbedarfsplanungen
}     Gewinnorientierung ist gleichwertig mit der
       sozialökologischen Wertbildung
}     "Mir geht es nicht um Gemeinnützigkeit. Die Regionalwert AG ist
       kein Spendensammler, sondern ein Wirtschaftsunternehmen. Geld ist
       wichtig„ so Christian Hiß
}     Bisher hat die Regionalwert AG aber noch keine Dividende
       ausgezahlt, mit mehr als 2% Dividende können die Aktionäre
       zukünftlich nicht rechnen
       }  Eher idealistischer Zweck



      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Makroebene: Markt und Umwelt




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Positionierung
Marktsituation/Geschäftsfeld

}  betriebswirtschaftliche Entwicklung der Betriebe
    stand in den letzten Jahren in der Landwirtschaft im
    Vordergrund
    }  soziale und ökologische Nachhaltigkeit wurde dabei
        oft vernachlässigt
}  Landwirte brauchen zur Existenzgründung viel
    Kapital, doch die Produktionsmittel kosten wesentlich
    mehr Geld, als sie in der Anfangszeit einnehmen
    können
}  Konkurrenz
       }    Andere Ökobauern (regional sowie national)


      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Positionierung
Gesellschaftliches Klima

Probleme, besonders von Kleinbetrieben, die
nachhaltig agieren:
}  Fehlende Hofnachfolgekonzepte in der
    Landwirtschaft
}  fehlendes Kapital für Existenzgründung und sozial-
    ökologische Investitionen
}  Leistungen der Landwirtschaft von der Allgemeinheit
    nicht genug anerkannt
}  Spezialisierung der Arbeit löst Zusammenhänge auf
  }    Wertschöpfungskette unterbrochen

 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Kommunikationsstrategien
Marketing

}     PR-Arbeit
       }    Bsp.: Laudatio von Umwelt-
             ministerin Tanja Gönner
             (12. Juni 2010)
       }    Interviews (regional/ national)



}     Transparenz
       }    Veröffentlichung eines jährlichen Geschäftsberichtes sorgt
             für Transparenz gegenüber den Aktionären


      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Fragen?




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Mikroebene: Der Social Entrepreneur




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
 Ausbildung & Vorerfahrungen




Felipe Vergara (Co-Founder und CEO)


}     MBA in Finanzwissenschaft an der Wharton
       Business School (Pennsylvania)
}     Weiterer Abschluss als Wirtschaftsingenieur an der
       Universidad de Los Andes (Kolumbien)
}     Arbeitete als Berater bei McKinsey & Company (New York)
}     Preise und Auszeichnungen als erfolgreicher Social Entrepreneur
}     Gründung von vier Unternehmen im Bildungs- und Finanzwesen


      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren      23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Ziele & Motivation
}     in vielen Ländern Lateinamerikas ist der Zugang zu höherer Bildung stark
       vom Status und Einkommen der Familie geprägt
}     individuelle schulische Leistung zweitrangig
}     Maßnahmen zur Studienfinanzierung ineffizient
}     teure + risikoreiche Kredite


à3 von 4 qualifizierten Schülern besuchen keine Hochschule in Lateinamerika
à Nur 12% haben einen Bachelorabschluss


       “Education accounts for roughly 70% of a country´s wealth, yet
       approximately 88% of the world´s youth cannot pay for university.
       The Lumni model has the potential to change this.”
       (Hilde Schwab, Schwab Foundation for Social Entrepreneurship)

      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren               23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee

}     Investition in die Bildung durch den Wert der zukünftigen Einnahmen
}     Lumni erstellt und verwaltet Social Investment Fonds
}     Diese werden in die Ausbildung von Schülern investiert
}     Im Gegenzug zahlen Studenten nach dem Hochschulabschluss einen fixen
       Prozentsatz vom Einkommen zurück (10 Jahre)
}     Einkommen > Rückzahlungsrate à Geringes Schuldenrisiko




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren        23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee

}     Win-Win-Szenario:

}     Investor:
       }    Investition in die Zukunft der Jugend als das wertvollste Kapital der
             Gesellschaft
       }    ROI beträgt laut Lumni 7,5 % (bei U.S. Fonds 3,5%)
}     Studenten:
       }    keine festen Raten (unabhängig vom Einkommen)
       }    Keine Zinsen und Gebühren
       }    Sondern fixer Prozentsatz vom Einkommen
       }    Müssen im besten Fall weniger zurück zahlen als sie erhalten haben
       }    Hilfe bei der Jobsuche


      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                  23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee


}     Lumni ermöglicht Schülern in Chile,
       Kolumbien, Mexiko und den USA (vor allem
       Hispanics) den Zugang zur Universität

}     Bisher konnten $15 Millionen von ca. 100
       Investoren eingenommen werden

}     Finanzierung von ca. 2.000 Studenten aus
       einkommensschwachen, bzw. sehr
       einkommensschwachen Familien



      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee


}     Human Capital

       }    Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen, das in Personen verkörpert
             ist sowie durch Ausbildung, Weiterbildung und Erfahrung
             erworben wird
       }    Begriff wurde 1964 von Gary Becker geprägt
       }    erst die Ausbildung befähigt ein Individuum volkswirtschaftlich
             produktiv tätig zu werden
       }    Investitionen in Humankapital: Ausgaben für Erziehung, Aus- und
             Weiterbildung



      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren         23.05.2011
Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs
Geschäftsidee

                                                          Strategie:
                                                          }    Größte Herausforderung: den ROI von
                                                                Investitionen in Humankapital
                                                                verdeutlichen
                                                          }    Erfolge kommunizieren (vor allem im
                                                                Anfangsstadium)
                                                          }    Auswahl von vielversprechenden
                                                                Studentengruppen
                                                          }    Studiengänge mit hochbezahlten Jobs
                                                          }    Einkommen vorhersagen




 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                               23.05.2011
Organisationsstruktur
Unternehmensorganisation


}     Felipe Vergara (Co-Founder and CEO)
}     Miguel Palacios (Co-Founder and Head of R&D)
}     Noga Leviner (General Manager, Lumni USA)
}     Luis Miguel Rubin (General Manager, Lumni Mexico)
}     Rodrigo Reynoso (Operations Director, Lumni Mexico)
}     Edna Salcedo (General Manager Lumni Colombia)
}     Matías Valdivieso (General Manager, Lumni Chile)
}     Vanessa Velasquez (Operations Director, Lumni Chile)
}     Juan David Herreño (Research Director)




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Organisationsstruktur
Rechtsform und Finanzierung


}     Inc. – Amerikanische Kapitalgesellschaft („Corporation“)
}     Erstellung und Verwaltung von Investmentfonds (=Kapitalanlage)
}     Ein Anleger wird mit Kauf von Investmentfondsanteilen Miteigentümer am
       Fondsvermögen
}     hat Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren         23.05.2011
Makroebene: Markt und Umwelt




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Positionierung
Marktsituation/Geschäftsfeld


}     Der Investition in Humankapital wurde in Entwicklungs-
       ländern bisher keine Bedeutung geschenkt
}     Lumni brachte dieses Konzept als erstes Unternehmen nach
       Lateinamerika
}     Geringe Konkurrenzsituation mit anderen Bildungsfonds

}     Ausweitung des Konzepts auf den amerikanischen Raum
       aufgrund vieler Hispanics mit geringem Bildungsgrad
}     Zugang zum größten Kapitalmarkt der Welt
}     Konkurrenz: Studienkredite



      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Positionierung
Gesellschaftliches Klima



}  begabte Schüler, deren Familien sich die Kosten für ihre
    Ausbildung nicht leisten können
}  Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst
}  Fachkräftemangel


à Lumni-Modell erscheint sowohl aus Sicht der Studenten
  als auch der Investoren sinnvoll




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Kommunikationsstrategien
Marketing

}    4 verschiedene Zielgruppen:
      Studenten, Bildungseinrichtungen, Kooperationspartner,
      Investoren




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Kommunikationsstrategie
Marketing

}    Länderspezifische Ansprache der Studenten auf eigenen Webseiten




                                                                            Chile


 USA


                                                               Mexiko/Kolumbien
      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren            23.05.2011
Kommunikationsstrategie
PR und Öffentlichkeitsarbeit


                                                          }    Zentrale Webseite + länder-
                                                                spezifische Webseiten
                                                          }    Erfolge kommunizieren!
                                                                }    Case Studies
                                                                      (Kooperationspartner, Investoren,
                                                                      Bildungseinrichtungen)
                                                                }    Auszeichnungen & Preise
                                                          }    persönliche Ansprache von
                                                                Bildungseinrichtungen und
                                                                Kooperationspartnern




 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                       23.05.2011
Fragen?




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Unsere Hypothesen




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Social Entrepreneurs vs. „herkömmlichen“ Entrepreneurs
Unterschiede

}     Motivation/Ziele
       }    Gemeinwohl vs. Gewinnstreben
             }    Wirtschaften für das Allgemeinwohl
             }    Überschüsse fließen ins Unternehmen


}     Geschäftsidee
       }    innovativ vs. konventionell

}     Rechtsformen
       }    gemeinnützig vs. Kapitalsicherung

}     Finanzierung
       }    Finanzierung durch die Gemeinschaft (Gründerphase) vs. Langfristige
             Gewinnerzielung (Erlös-Kosten)




      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                       23.05.2011
Social Entrepreneurs & „herkömmlichen“ Entrepreneurs
Gemeinsamkeiten

}     Positionierung
       }    Analyse der Marktsituation
       }    Position am Markt finden

}     Marketing
       }    Marketingmaßnahmen
       }    Orientierung an der Zielgruppe

}     Visionen
       }    Wachstum des Unternehmens


}     Kommunikationsstrategien
       }    PR/ Marketingkampagnen
       }    Publizieren der Erfolge
       }    Darstellung der Gründerpersönlichkeit


      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Stimmt‘s?




Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren   23.05.2011
Quelle
}     Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen (2011) Online unter: http://www.afgvs.sg.ch/ [22. Mai 2011]
}     Bundesministerium für Justiz (2011): Abgabenrdnung. Online unter: http://bundesrecht.juris.de/ao_1977/index.html
       [22.Mai 2011]
}     Die Verbraucher Initiative e.V. (2011) Online unter: http://www.verbraucher.org [19. Mai 2011]
}     Foodwatch (2011) Online unter: http://www.foodwatch.de [18. Mai 2011]
}     Holt, Thomas. Christian Koch (2005): Gemeinnützige GmbH. München.
}     Social Franchising (2008): Eine Methode zur systematischen Vervielfältigung gemeinnütziger Projekte.
       Bundesverband Deutsche Stiftungen. Online unter:
       http://www.stiftungen.org/uploads/tx_ttproducts/datasheet/WZ_Social_Franchising.pdf [21.Mai 2011]
}     Wellcome online (2011) Online unter:
       http://www.wellcome-online.de/cgi-bin/adframe/index_start.html?id=13060613499 [22.Mai 2011]
}     Stern online (2011) Online unter:
       http://www.stern.de/gesundheit/die-groessten-lebensmittelskandale-eine-chronologie-der-
       unappetitlichkeit-1640578-83ad1056dae79f8e.html [22. Mai 2011]
}     Regionalwert AG online (2011) unter: http://www.regionalwert-ag.de
}     http://www.insm.de/insm/Wissen/Lexikon/h/Humankapital.html [21. Mai 2011]
}     http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=VY2X9V[21. Mai 2011]
}     http://latintrade.com/2010/02/the-cost-of-opportunity [21. Mai 2011]
}     http://www.schwabfound.org/pdf/schwabfound/seoy/SEOY2011_NewsRelease_LatinAmerica_en.pdf [18. Mai 2011]
}     http://www.philanthropyforum.org/images/forum/Lumni.pdf [20. Mai 2011]
}     http://www.lumni.net/index.html [20. Mai 2011]
}     http://usa.ashoka.org/node/176 [20. Mai 2011]



      Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren                                             23.05.2011

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch (17)

Hydrovar Retrofit
Hydrovar RetrofitHydrovar Retrofit
Hydrovar Retrofit
 
Comunidad post55
Comunidad post55Comunidad post55
Comunidad post55
 
Los ríos profundos 3 4
Los ríos profundos 3  4Los ríos profundos 3  4
Los ríos profundos 3 4
 
Elizabeth Tancibok Resume
Elizabeth Tancibok ResumeElizabeth Tancibok Resume
Elizabeth Tancibok Resume
 
Paparan pkg & angka kredit guru
Paparan pkg & angka kredit guruPaparan pkg & angka kredit guru
Paparan pkg & angka kredit guru
 
L'e-mailing en 2016 #pwge16
L'e-mailing en 2016 #pwge16L'e-mailing en 2016 #pwge16
L'e-mailing en 2016 #pwge16
 
Nuevas tecnologiascomoentenderlas
Nuevas tecnologiascomoentenderlasNuevas tecnologiascomoentenderlas
Nuevas tecnologiascomoentenderlas
 
Dossier de Prensa Bodegas Mezquita
Dossier de Prensa Bodegas MezquitaDossier de Prensa Bodegas Mezquita
Dossier de Prensa Bodegas Mezquita
 
Social Tourism, Are You Ready?
Social Tourism, Are You Ready?Social Tourism, Are You Ready?
Social Tourism, Are You Ready?
 
El pisco sour
El pisco sourEl pisco sour
El pisco sour
 
Boda en el Gran Hotel La Toja, la antesala del Paraíso.
Boda en el Gran Hotel La Toja, la antesala del Paraíso.Boda en el Gran Hotel La Toja, la antesala del Paraíso.
Boda en el Gran Hotel La Toja, la antesala del Paraíso.
 
102319217 win link-1000-user-manual-spanish
102319217 win link-1000-user-manual-spanish102319217 win link-1000-user-manual-spanish
102319217 win link-1000-user-manual-spanish
 
Pilares del lobbying efectivo
Pilares del lobbying efectivoPilares del lobbying efectivo
Pilares del lobbying efectivo
 
Formato prerregistro
Formato prerregistroFormato prerregistro
Formato prerregistro
 
Research Methods: Design and Analysis
Research Methods: Design and AnalysisResearch Methods: Design and Analysis
Research Methods: Design and Analysis
 
Language acquisition slide share. bassante m
Language acquisition slide share. bassante mLanguage acquisition slide share. bassante m
Language acquisition slide share. bassante m
 
Aurum Statement of Credentials
Aurum Statement of CredentialsAurum Statement of Credentials
Aurum Statement of Credentials
 

Ähnlich wie 230511 - Strategien & Erfolgsfaktoren

Engagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im Detail
Engagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im DetailEngagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im Detail
Engagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im DetailPHINEO gemeinnützige AG
 
MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)
MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)
MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)MiPo-Konferenz / Hochschule Aalen
 
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienUmsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienEva Eckenhofer
 
Online Marketing für NGOs und NPOs
Online Marketing für NGOs und NPOsOnline Marketing für NGOs und NPOs
Online Marketing für NGOs und NPOsEva Hieninger
 
4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und MarketingIlonaRiesen
 
Social Entrepreneurship
Social EntrepreneurshipSocial Entrepreneurship
Social Entrepreneurshipverenascharf
 
Wirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für Unternehmen
Wirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für UnternehmenWirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für Unternehmen
Wirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für UnternehmenPHINEO gemeinnützige AG
 
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienUmsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienVirtual Identity AG
 
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienUmsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategienvi knallgrau
 
NetPress Webinar Social Media Strategie für KMUs
NetPress Webinar Social Media Strategie für KMUsNetPress Webinar Social Media Strategie für KMUs
NetPress Webinar Social Media Strategie für KMUsNetPress GmbH
 
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-MarketingMichaela Schäfer
 
ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...
ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...
ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...armelleguillermet
 
Vortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus Hagelberg
Vortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus HagelbergVortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus Hagelberg
Vortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus Hagelberggushagelberg
 
Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...
Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...
Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...Laub & Partner GmbH
 

Ähnlich wie 230511 - Strategien & Erfolgsfaktoren (20)

Engagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im Detail
Engagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im DetailEngagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im Detail
Engagement mit Wirkung - Die PHINEO-Analysemethode im Detail
 
MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)
MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)
MiPo'11: Markenkommunikation im Social Web (Dr. Andreas Goepfert)
 
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienUmsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
 
Eos EF Update_Sept2019
Eos EF Update_Sept2019Eos EF Update_Sept2019
Eos EF Update_Sept2019
 
Online Marketing für NGOs und NPOs
Online Marketing für NGOs und NPOsOnline Marketing für NGOs und NPOs
Online Marketing für NGOs und NPOs
 
Social Media - Lecture
Social Media - LectureSocial Media - Lecture
Social Media - Lecture
 
4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
4.1.6 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
 
Social Entrepreneurship
Social EntrepreneurshipSocial Entrepreneurship
Social Entrepreneurship
 
Wirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für Unternehmen
Wirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für UnternehmenWirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für Unternehmen
Wirkungsvolles Corporate Volunteering: Praxistipps und -tool für Unternehmen
 
Social Media Consulting
Social Media ConsultingSocial Media Consulting
Social Media Consulting
 
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienUmsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
 
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media StrategienUmsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
Umsetzung und Implementierung von Social Media Strategien
 
Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
Wegweiser für Ihre KommunikationsstrategieWegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
 
NetPress Webinar Social Media Strategie für KMUs
NetPress Webinar Social Media Strategie für KMUsNetPress Webinar Social Media Strategie für KMUs
NetPress Webinar Social Media Strategie für KMUs
 
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
 
Agenda Setting für Gründer
Agenda Setting für GründerAgenda Setting für Gründer
Agenda Setting für Gründer
 
MSL Germany stellt sich an der FH Koeln vor
MSL Germany stellt sich an der FH Koeln vorMSL Germany stellt sich an der FH Koeln vor
MSL Germany stellt sich an der FH Koeln vor
 
ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...
ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...
ASIS - Training #8 - Training für Trainer – Wie können Sie Sozialunternehmert...
 
Vortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus Hagelberg
Vortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus HagelbergVortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus Hagelberg
Vortrag Gemeinwohl-Ökonomie VH Ulm, Deutschland, 4.11.2014 Gus Hagelberg
 
Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...
Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...
Social Media für Unternehmen – Eine Checkliste für strategische Entscheidunge...
 

Mehr von Dennis Brüntje

Die Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und Marketingalternative
Die Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und MarketingalternativeDie Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und Marketingalternative
Die Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und MarketingalternativeDennis Brüntje
 
Serial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum Mittelstand
Serial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum MittelstandSerial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum Mittelstand
Serial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum MittelstandDennis Brüntje
 
Die Menge macht's – Crowdfunding als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdfunding als FinanzierungsalternativeDie Menge macht's – Crowdfunding als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdfunding als FinanzierungsalternativeDennis Brüntje
 
Die Menge macht's – Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdinvesting als FinanzierungsalternativeDie Menge macht's – Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdinvesting als FinanzierungsalternativeDennis Brüntje
 
Reward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-Ups
Reward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-UpsReward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-Ups
Reward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-UpsDennis Brüntje
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)Dennis Brüntje
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)Dennis Brüntje
 
Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?
Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?
Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?Dennis Brüntje
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Masse machts - Crowdinvesting als FinanzierungsalternativeDie Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Masse machts - Crowdinvesting als FinanzierungsalternativeDennis Brüntje
 
Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)
Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)
Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)Dennis Brüntje
 
Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)
Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)
Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)Dennis Brüntje
 
Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)
Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)
Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)Dennis Brüntje
 
Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)
Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)
Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)Dennis Brüntje
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...
Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...
Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...Dennis Brüntje
 
Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)
Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)
Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)Dennis Brüntje
 
Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)
Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)
Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)Dennis Brüntje
 
Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?
Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?
Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?Dennis Brüntje
 
270611 - Status Quo Team 4
270611 - Status Quo Team 4270611 - Status Quo Team 4
270611 - Status Quo Team 4Dennis Brüntje
 
270611 - Status Quo Team 3
270611 - Status Quo Team 3270611 - Status Quo Team 3
270611 - Status Quo Team 3Dennis Brüntje
 
270611 - Status Quo Team 2
270611 - Status Quo Team 2270611 - Status Quo Team 2
270611 - Status Quo Team 2Dennis Brüntje
 

Mehr von Dennis Brüntje (20)

Die Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und Marketingalternative
Die Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und MarketingalternativeDie Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und Marketingalternative
Die Masse machts - Crowdfunding als Finanzierungs- und Marketingalternative
 
Serial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum Mittelstand
Serial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum MittelstandSerial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum Mittelstand
Serial Crowdfunding/-investing – Der Weg vom Startup zum Mittelstand
 
Die Menge macht's – Crowdfunding als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdfunding als FinanzierungsalternativeDie Menge macht's – Crowdfunding als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdfunding als Finanzierungsalternative
 
Die Menge macht's – Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdinvesting als FinanzierungsalternativeDie Menge macht's – Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Menge macht's – Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
 
Reward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-Ups
Reward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-UpsReward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-Ups
Reward-Based Crowdfunding for Technology-Oriented Start-Ups
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (Ferienakademie)
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative (aktualisiert)
 
Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?
Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?
Wie tickt die Crowd? Was finanziert die Crowd?
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Masse machts - Crowdinvesting als FinanzierungsalternativeDie Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
Die Masse machts - Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
 
Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)
Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)
Crowdinvesting im internationalen Vergleich (Team 6)
 
Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)
Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)
Crowdfunding im internationalen Vergleich (Team 5)
 
Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)
Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)
Erfolgsfaktoren im Crowdfunding (Team 4)
 
Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)
Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)
Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting (Team 3)
 
Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...
Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...
Die Masse machts - Crowdinvesting als Alternative zur Finanzierung von Existe...
 
Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)
Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)
Überblick Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland (Team 2)
 
Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)
Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)
Überblick Crowdfunding-Plattformen in Deutschland (Team 1)
 
Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?
Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?
Crowdfunding and Co-Creation. What are fruitful interconnections?
 
270611 - Status Quo Team 4
270611 - Status Quo Team 4270611 - Status Quo Team 4
270611 - Status Quo Team 4
 
270611 - Status Quo Team 3
270611 - Status Quo Team 3270611 - Status Quo Team 3
270611 - Status Quo Team 3
 
270611 - Status Quo Team 2
270611 - Status Quo Team 2270611 - Status Quo Team 2
270611 - Status Quo Team 2
 

230511 - Strategien & Erfolgsfaktoren

  • 1. Social Entrepreneurship Strategien und Erfolgsfaktoren
  • 2. Gliederung I. MIKROEBENE: II. MAKROEBENE: Persönlichkeitsmerkmale des Positionierung Social Entrepreneurs 1.  Marktsituation 1.  Ziele & Motivation 2.  Geschäftsfeld 2.  Ausbildung & Vorerfahrungen 3.  Gesellschaftliches Klima 3.  Geschäftsidee Organisationsstruktur Kommunikationsstrategien 1.  Unternehmensorganisation 1.  Marketing 2.  Rechtsform 2.  PR & Öffentlichkeitsarbeit 3.  Finanzierung Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 3. Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 4. Mikroebene: Der Social Entrepreneur Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 5. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Ausbildung & Vorerfahrungen Rose Volz-Schmidt }  selbst Mutter von drei Kindern }  ausgebildete Sozialpädagogin }  leitete 15 Jahre lang Familien-Bildungsstätten }  Idee zu „wellcome“ wurde nach der Geburt ihrer ersten Tochter geboren }  Angebotslücke in der Unterstützung junger Familien schließen Gründung von „wellcome“ 2006 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 6. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  „ moderne Nachbarschaftshilfe“ }  unbürokratische und praktische Hilfe in den Familien }  durch ehrenamtliche Mitarbeiter }  Unterstützung }  Entlastung }  Vorbeugung vor Krisen }  geringe oder keine Entlohnung „(…) denn am Geld darf es nicht scheitern!“ (zit. Rose-Volz Schmidt) Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 7. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  Social Franchising ist die „angepasste Anwendung von Techniken des kommerziellen Franchising auf Projekte in Non-Profit-Sektor, um ein gemeinnütziges Ziel zu erreichen“. Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 8. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  Franchisegeber: Zentrale in Hamburg }  Franchisenehmer: gemeinnützige Organisationen }  Kath. Familienbildung Köln e. V. }  Zentrum für Familien Martin-Luther-Haus in Aachen }  Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e. V. in Saarbrücken }  pro familia Lörrach e. V. }  Ev. Familien-Bildungsstätte in Hamburg Niendorf }  vertragsgebundene Zusammenarbeit }  einheitliche Qualitätsstandards & gemeinsame Philosophie Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 9. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation }  dezentrale Struktur }  regional beschränkt }  autonome Organisationsbereiche }  Aufgabe beschränken sich auf }  bestimmte Gruppe von Adressaten }  bestimmte Regionen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 10. Organisationsstruktur Rechtsform }  gemeinnützige GmbH (gGmbH) }  nach § 52 der Abgabenordnung muss die Körperschaft einen gemeinnützigen Zwecke verfolgen }  „Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern“. }  nach § 51 der Abgabenordnung werden Steuervergünstigungen gewährt, die "ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke“ verfolgen. }  Befreiung von Körperschafts-, Gewerbe-, Grund-, Erbschafts- und Schenkungssteuer, }  Ermäßigung oder Befreiung von der Umsatzsteuer }  Zugang zu öffentlichen und privaten Zuwendungen, die an Steuerbegünstigungen anknüpfen }  Fundraising – d.h. Beschaffung von Spenden, Erbschaften etc. auf Basis der Spendenabzugsfähigkeit }  nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 Abgabenordnung dürfen die „Mittel der Körperschaft (…) nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.“ Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 11. Organisationsstruktur Finanzierung }  Zentrale finanziert sich }  überregionales Fundraising (Spenden und Sponsoring) }  geringe Gründungspauschale }  regelmäßige Lizenzzahlungen von Franchisenehmern }  regionalen Standorte sind finanziell unabhängig und finanzieren sich über: }  öffentliche Mittel, Spenden }  geringe Aufwendungen der Familien }  ehrenamtliche Tätigkeiten Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 12. Makroebene: Markt und Umwelt Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 13. Positionierung Marktsituation/Geschäftsfeld }  Kinderbetreuung = Tertiärsektor (Dienstleistungssektor) }  Konkurrenz }  Öffentliche Einrichtungen }  Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern (0-3 Jahre) ¨  Kindertagespflege/ Kindergrippe }  Betreuung von Kleinkindern und Vorschulkinder (3-7 Jahre) ¨  Kindergärten }  Private Einrichtungen }  Betreuung von Kleinkindern und Schulkindern ¨  Tagesmütter ¨  Kita GmbHs Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 14. Positionierung Gesellschaftliches Klima Quelle: Zeit online am 09 Mai 2011 Quelle: Zeit online am 19. Mai 2011 Quelle: Hamburger Abendblatt am 12. Mai 2011 Quelle: Zeit online am 23. Februar 2011 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 15. Kommunikationsstrategien Marketing }  „wellcome als Marke“ }  Verpflichtung die Marke „wellcome“ hervorzuheben }  eigenes Logo unauffälliger platzieren Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 16. Marketing Kommunikationsstrategie Quelle: wellcome/pro familia Lörrach e. V. Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 17. Marketing Kommunikationsstrategie Quelle: wellcome/Kita Die halben Meter e. V. in Hamburg-Eimsbüttel Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 18. Marketing PR und Öffentlichkeitsarbeit }  Website und Newsletter }  regionalen und überregionalen Tageszeitungen }  Erfolge kommunizieren }  Schirmherrschaft (Angela Merkel) }  Auszeichnungen & Preise }  Eröffnung neuer Standorte }  Transparenz, Glaubwürdigkeit und persönliche Ansprache Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 19. Fragen? Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 20. Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 21. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneuers Ziele & Motivationen "foodwatch entlarvt die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucher auf qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche Lebensmittel.." (Foodwatch) Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 22. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Ausbildung & Vorerfahrungen Dr. Thilo Bode }  Studium der Soziologie mit 19 Jahren }  3 Jahre später Beginn eines VWL Studiums }  Anschließende Promotion }  Berufliche Tätigkeiten: }  Projektmanager bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau }  selbstständiger Gutachter für Entwicklungsfragen }  Vorstandsassistent bei einem mittelständischen Metallkonzern }  Leitung Greenpeace-Deutschland, später Greenpeace International }  2002: Foodwatch- Gründung }  Auslöser: Schock des BSE-Skandals. Bode fragte sich: Wer vertritt eigentlich die Interessen der Verbraucher? Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 23. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee Was will foodwatch? }  Gesetzgebung soll Verbraucherrecht schützen }  nicht einseitig das der Industrie }  Verbraucher soll wissen, was in Lebensmitteln steckt }  Keine irreführenden/falschen Produktversprechungen }  Lebensmittel sollen Gesundheit der Verbraucher nicht gefährden }  Die Verbrauchen müssen ihre Macht nutzen: }  „Solange wir uns nicht gemeinsam wehren, sitzt die Lebensmittelwirtschaft am längeren Hebel“ Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 24. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation foodwatch e. v. Ø  9 Vollzeit -und 3 Teilzeitstellen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 25. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation Die Köpfe. Und ihre Helfer. Thilo Bode, Matthias Wolfschmidt Ø  Geschäftsführung/ Stellvertreter Ø  Leiten foodwatch-Team Doreen Altmann Ø  Rechnungswesen Michaela Poburski Ø  Assistenz Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 26. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation Kampagnen Matthias Wolfschmidt Leiter Strategie und Kampagnen Oliver Huizinga Anne Markwardt Trainee Kampagnen Kampagne abgespeist.de Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 27. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation Marketing/ Fundraising Gabriele Richter, Leiterin Marketing & Fundraising Delciza Naghiu Tanja Baur Trainee Marketing/Fundraising Teamleiter Dialoger Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 28. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation Öffentlichkeitsarbeit Martin Rücker Pressesprecher/Leiter Presse- u. PR-arbeit Andreas Winkler Christina Groß Trainee Presse/PR Onlineredakteurin/ Presse/PR Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 29. Organisationsstruktur Rechtsform foodwatch e. v. (eingetragener Verein) }  Zweck des Vereins }  ausschließlich/ unmittelbar gemeinnützige Zwecke }  Förderung des Verbraucherschutzes durch Verbraucherberatung und –aufklärung }  Von der Gewerbesteuer befreit }  Teilnehmer der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ }  Transparenz bei gemeinnützigen Organisationen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 30. Organisationsstruktur Finanzierung Allgemeine Fakten }  Staatliche Gelder werden nicht in Anspruch genommen }  sicherstellen, dass keine anderen Interessen als die der Verbraucher die Arbeit beeinflussen }  Keine Spenden aus der Wirtschaft, wenn: }  Interessenkonflikte entstehen/ Einfluss auf inhaltliche Arbeit genommen werden soll }  Großspender werden namentlich auf der foodwatch-Website benannt Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 31. Organisationsstruktur Finanzierung Allgemeine Fakten }  Startkapital von ca. 1,5 Mio. Euro zum Aufbau der Organisation }  Darunter ca. 500.000 Euro Darlehen }  Stand 2007: }  80 Prozent des laufenden Budgets durch Mitgliedseinnahmen finanziert }  Stand 2009: }  Finanzierung zu 100 % durch Förderbeiträge }  Ziel: komplette Selbstfinanzierung durch Mitgliedseinnahmen bis 2011 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 32. Organisationsstruktur Finanzierung Einnahmen 2009 Bildquelle: http://foodwatch.de/ueber_uns/finanzen/index_ger.html Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 33. Organisationsstruktur Finanzierung Ausgaben 2009 Bildquelle: http://foodwatch.de/ueber_uns/finanzen/index_ger.html Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 34. Makroebene: Markt und Umwelt Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 35. Positionierung Marktsituation Konkurrenten }  Foodwatch bietet Verbraucherschutz als Dienstleistung an }  Vergleichbare Konkurrenten: }  Die Verbraucher Initiative e.V. }  Schwerpunkt : ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherschutz }  Einsatz für ökologische und sozial verträgliche Warenproduktion }  Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen }  Überwachungs- und Kontrollsystem für Lebensmittel }  Erfüllung der Erwartungen der Verbrauchen, für ungefährliche, wahrheitsgetreu gekennzeichnete und unter gewissen ethisch-moralischen Vorgaben hergestellte Lebensmittel Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 36. Positionierung Marktsituation Konkurrenten }  Foodwatch differenziert sich: }  Keine Beanspruchung staatliche Fördergelder }  Wirtschaftliche Förderung nur, wenn sie unabhängig vom Content sind }  Focus des Vereins auf Inhaltsstoffen/ gesunden Lebensmitteln }  Verbraucher steht im Fokus }  sollen Freiheit der Wahl haben }  Bsp. konventioneller Landwirtschaft/Landwirtschaft mit Gentechnologie }  Kein Urteil über Schnäppchenmentalität der Verbraucher }  Preis kein Signal für die Qualität }  moralische Urteile tritt foodwatch nicht Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 37. Positionierung Geschäftsfeld Wo agiert Foodwatch? }  Ausgangspunkt Lebensmittelmarkt funktioniert zum Nachteil der Verbraucher }  Verbraucher haben im Lebensmittelmarkt kaum Rechte }  Zielstellung: Verbraucher müssen sich organisieren und gemeinsam für Rechte einstehen }  Bewusster einkaufen }  Langfristige Aufklärungskampagnen }  Kurzfriste, u.a. spontane Aktionen à Situationsangepasst Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 38. Positionierung Gesellschaftliches Klima Quelle: Stern online am 06. Januar 2011 Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 39. Kommunikationsstrategien Marketing Social Marketing }  kommerzielle Marketinginstrumenten werden genutzt, um: }  bestimmte Gruppe zum Annehmen von Auffassungen, Einstellungen, Gewohnheiten oder Verhaltensweisen zu bringen }  Grundgedanke: }  Probleme in Bereichen wie Gesundheitsversorgung effizienter lösen Mikroebene: Social Entrepreneur 23.05.2011
  • 40. Kommunikationsstrategien Marketing }  Kampagnen für die Stärkung der Verbraucherrechte }  aufspüren von Probleme, deren Ausmaß erkennen }  wissenschaftliche Studien/Labor-Tests beauftragen }  Ausgangssituation analysieren }  Ziele und Strategien festlegen }  informieren & mobilisieren der Verbraucher Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 41. Kommunikationsstrategien Marketing }  Beispielkampagne: Mc Donald‘s http://www.youtube.com/watch?v=WBTvKaV9zrs Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 42. Kommunikationsstrategien Marketing MC DONALD‘S }  Grundlegendes Problem: }  Verarbeiteten Rinder wurden mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert }  Kunden werden über Gentechnik-Einsatz nicht informiert }  Statt Wahlfreiheit Zwang zur indirekten, unwissentlichen Unterstützung von Gentechnik }  Aktivitäten }  Informationskampagne: Offline – vor Ort; Online – Website; PM – Mediales Interesse }  Mitmach-Aufforderung: }  Offline-“Mitmach-Aktion“ à Unterschriftensammlung vor Mc Donald‘s Filialen }  Online-„Mitmach-Aktion“ à Name, Adresse }  Bannerwerbung für „Burgerbewegung“ auf eigener Website schalten Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 43. Marketing PR und Öffentlichkeitsarbeit „An einem durchschnittlichen Tag werden mehr als fünf Artikel über }  foodwatch gedruckt, senden Fernseh- und Hörfunksender mindestens einen Beitrag über unsere Arbeit.“ }  Onlineaktionen }  Website-Publikationen, Facebook, Twitter }  Newsletter }  laufenden Kampagnen, aktuellen Themen, Protest-Aktionen }  foodwatch-Nachrichten }  Mitgliedermagazin à erscheint einmal im Quartal w  Publizieren von Erfolgen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 44. Fragen? Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 45. Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 46. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Ziele & Motivation „Eine wirtschaftlich erfolgreiche und sozial ökologisch vertretbare Wertschöpfungskette vom Acker bis auf den Teller schaffen.“ Nachhaltige ökologische Landwirtschaft finanzierbar machen Steigerung der Effizienz und Förderung von Synergieeffekten in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht. Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 47. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Ausbildung & Vorerfahrungen Christian Hiß }  Ist auf dem Demeterhof Hiß in Eichstetten (Baden-Württemberg) aufgewachsen }  Gärtnermeister }  hat einen Online-Master in “social finance” in Plymouth, U.K absolviert }  ist innerhalb des Vorstandes für die Geschäftsbereiche fachlich- inhaltliche Unternehmensentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Begleitforschung und Kapitalakquisition zuständig }  ist "Ashoka Fellow„ Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 48. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  Vernetzung mit anderen Unternehmen der regionalen Wertschöpfungskette }  Kauf von bestehenden Betrieben der Wertschöpfungskette }  Gründung von neuen Unternehmen }  Finanzierung von landwirtschaftlichen Betrieben }  bietet Landwirten eine Alternative zu Fremdkapital }  Finanzielle Beteiligungen an Unternehmen der Regionalwirtschaft }  Dabei agiert die AG nicht als Kreditgeber, sondern Investor }  Steuerung der Regionalentwicklung durch Kapitalwirtschaft }  Begleitung und Beratung der Betriebe Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 49. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation }  Hauptversammlung der Aktionäre }  Innerhalb der ersten 8 Monate eines jeden Jahres }  Aufsichtsrat als Kontrollorgan }  Wird alle 5 Jahre durch die Aktionärsversammlung gewählt }  Vorstand zur Unternehmensleitung }  Wird vom Aufsichtsrat benannt }  Bestehend aus Experten im Feld der biologischen Landwirtschaft Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 50. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation }  Pacht- oder Beteiligungsvertrag, der den kooperierenden Unternehmen Kriterien vorgibt }  Nachhaltigkeit der regionalen Nahrungsmittelversorgung }  Offenheit gegenüber der Regionalwert AG und den weiteren Partnerbetrieben durch Finanzbericht und Jahresbilanz (jährliche Berichterstattung ) }  Erfüllung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien: }  Ökologisch: nach der EU – Verordnung ökologische Bewirtschaftung }  Sozial: Möglichkeit zur Ausbildung, Integration sozial schwächerer Menschen in die Arbeitswelt, gerechte Entlohnung }  Ökonomisch: unternehmerische Qualifikation, eine fachliche Ausbildung wird verlangt Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 51. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation Wertschöpfugskette Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 52. Organisationsstruktur Rechtsform }  Regionalwert AG ist eine Bürgeraktiengesellschaft }  Besitzt rund 3.400 Aktien im Wert von je 500 Euro }  Die 320 Shareholder, die gleichzeitig auch Konsumenten sind, sind zur Teilnahme, Beratung und Entscheidungstreffung aufgefordert }  beteiligen sich, um regionale Wirtschaftsstrukturen zu erhalten, aufzubauen und weiterzuentwickeln }  Bürger keine Spendengeber sondern Mitbeteiliger }  Aktien nicht frei handelbar, an keiner Börse notiert }  AG organisiert selbst Verkauf und Kauf }  Kennt alle ihre Aktionäre Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 53. Organisationsstruktur Finanzierung }  Die Regionalwert AG finanziert sich durch Bürger, die sich mit Hilfe von Aktien an der AG beteiligen }  stille Beteiligungen }  Gesellschafteranteile mit Stimmberechtigung }  erwirbt landwirtschaftliche Betriebe sowie Unternehmen aus vor- und nachgelagerten Bereichen in der Region Freiburg und verpachtet/vermietet sie an qualifizierte Unternehmer }  Gewinnbeteiligung bei Bauern, die vorher von Regionalwert AG unterstützt wurden }  Sie bleibt stiller Beteiligter Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 54. Organisationsstruktur Finanzierung }  Beratungstätigkeiten für landwirtschaftliche Betriebe }  Entwicklung von Handlungsalternativen, um die finanzielle Situation und damit die Zukunftsfähigkeit zu verbessern }  Erstellung von Geschäftsplänen und Kapitalbedarfsplanungen }  Gewinnorientierung ist gleichwertig mit der sozialökologischen Wertbildung }  "Mir geht es nicht um Gemeinnützigkeit. Die Regionalwert AG ist kein Spendensammler, sondern ein Wirtschaftsunternehmen. Geld ist wichtig„ so Christian Hiß }  Bisher hat die Regionalwert AG aber noch keine Dividende ausgezahlt, mit mehr als 2% Dividende können die Aktionäre zukünftlich nicht rechnen }  Eher idealistischer Zweck Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 55. Makroebene: Markt und Umwelt Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 56. Positionierung Marktsituation/Geschäftsfeld }  betriebswirtschaftliche Entwicklung der Betriebe stand in den letzten Jahren in der Landwirtschaft im Vordergrund }  soziale und ökologische Nachhaltigkeit wurde dabei oft vernachlässigt }  Landwirte brauchen zur Existenzgründung viel Kapital, doch die Produktionsmittel kosten wesentlich mehr Geld, als sie in der Anfangszeit einnehmen können }  Konkurrenz }  Andere Ökobauern (regional sowie national) Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 57. Positionierung Gesellschaftliches Klima Probleme, besonders von Kleinbetrieben, die nachhaltig agieren: }  Fehlende Hofnachfolgekonzepte in der Landwirtschaft }  fehlendes Kapital für Existenzgründung und sozial- ökologische Investitionen }  Leistungen der Landwirtschaft von der Allgemeinheit nicht genug anerkannt }  Spezialisierung der Arbeit löst Zusammenhänge auf }  Wertschöpfungskette unterbrochen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 58. Kommunikationsstrategien Marketing }  PR-Arbeit }  Bsp.: Laudatio von Umwelt- ministerin Tanja Gönner (12. Juni 2010) }  Interviews (regional/ national) }  Transparenz }  Veröffentlichung eines jährlichen Geschäftsberichtes sorgt für Transparenz gegenüber den Aktionären Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 59. Fragen? Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 60. Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 61. Mikroebene: Der Social Entrepreneur Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 62. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Ausbildung & Vorerfahrungen Felipe Vergara (Co-Founder und CEO) }  MBA in Finanzwissenschaft an der Wharton Business School (Pennsylvania) }  Weiterer Abschluss als Wirtschaftsingenieur an der Universidad de Los Andes (Kolumbien) }  Arbeitete als Berater bei McKinsey & Company (New York) }  Preise und Auszeichnungen als erfolgreicher Social Entrepreneur }  Gründung von vier Unternehmen im Bildungs- und Finanzwesen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 63. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Ziele & Motivation }  in vielen Ländern Lateinamerikas ist der Zugang zu höherer Bildung stark vom Status und Einkommen der Familie geprägt }  individuelle schulische Leistung zweitrangig }  Maßnahmen zur Studienfinanzierung ineffizient }  teure + risikoreiche Kredite à3 von 4 qualifizierten Schülern besuchen keine Hochschule in Lateinamerika à Nur 12% haben einen Bachelorabschluss “Education accounts for roughly 70% of a country´s wealth, yet approximately 88% of the world´s youth cannot pay for university. The Lumni model has the potential to change this.” (Hilde Schwab, Schwab Foundation for Social Entrepreneurship) Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 64. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  Investition in die Bildung durch den Wert der zukünftigen Einnahmen }  Lumni erstellt und verwaltet Social Investment Fonds }  Diese werden in die Ausbildung von Schülern investiert }  Im Gegenzug zahlen Studenten nach dem Hochschulabschluss einen fixen Prozentsatz vom Einkommen zurück (10 Jahre) }  Einkommen > Rückzahlungsrate à Geringes Schuldenrisiko Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 65. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  Win-Win-Szenario: }  Investor: }  Investition in die Zukunft der Jugend als das wertvollste Kapital der Gesellschaft }  ROI beträgt laut Lumni 7,5 % (bei U.S. Fonds 3,5%) }  Studenten: }  keine festen Raten (unabhängig vom Einkommen) }  Keine Zinsen und Gebühren }  Sondern fixer Prozentsatz vom Einkommen }  Müssen im besten Fall weniger zurück zahlen als sie erhalten haben }  Hilfe bei der Jobsuche Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 66. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  Lumni ermöglicht Schülern in Chile, Kolumbien, Mexiko und den USA (vor allem Hispanics) den Zugang zur Universität }  Bisher konnten $15 Millionen von ca. 100 Investoren eingenommen werden }  Finanzierung von ca. 2.000 Studenten aus einkommensschwachen, bzw. sehr einkommensschwachen Familien Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 67. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee }  Human Capital }  Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen, das in Personen verkörpert ist sowie durch Ausbildung, Weiterbildung und Erfahrung erworben wird }  Begriff wurde 1964 von Gary Becker geprägt }  erst die Ausbildung befähigt ein Individuum volkswirtschaftlich produktiv tätig zu werden }  Investitionen in Humankapital: Ausgaben für Erziehung, Aus- und Weiterbildung Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 68. Persönlichkeitsmerkmale des Entrepreneurs Geschäftsidee Strategie: }  Größte Herausforderung: den ROI von Investitionen in Humankapital verdeutlichen }  Erfolge kommunizieren (vor allem im Anfangsstadium) }  Auswahl von vielversprechenden Studentengruppen }  Studiengänge mit hochbezahlten Jobs }  Einkommen vorhersagen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 69. Organisationsstruktur Unternehmensorganisation }  Felipe Vergara (Co-Founder and CEO) }  Miguel Palacios (Co-Founder and Head of R&D) }  Noga Leviner (General Manager, Lumni USA) }  Luis Miguel Rubin (General Manager, Lumni Mexico) }  Rodrigo Reynoso (Operations Director, Lumni Mexico) }  Edna Salcedo (General Manager Lumni Colombia) }  Matías Valdivieso (General Manager, Lumni Chile) }  Vanessa Velasquez (Operations Director, Lumni Chile) }  Juan David Herreño (Research Director) Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 70. Organisationsstruktur Rechtsform und Finanzierung }  Inc. – Amerikanische Kapitalgesellschaft („Corporation“) }  Erstellung und Verwaltung von Investmentfonds (=Kapitalanlage) }  Ein Anleger wird mit Kauf von Investmentfondsanteilen Miteigentümer am Fondsvermögen }  hat Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 71. Makroebene: Markt und Umwelt Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 72. Positionierung Marktsituation/Geschäftsfeld }  Der Investition in Humankapital wurde in Entwicklungs- ländern bisher keine Bedeutung geschenkt }  Lumni brachte dieses Konzept als erstes Unternehmen nach Lateinamerika }  Geringe Konkurrenzsituation mit anderen Bildungsfonds }  Ausweitung des Konzepts auf den amerikanischen Raum aufgrund vieler Hispanics mit geringem Bildungsgrad }  Zugang zum größten Kapitalmarkt der Welt }  Konkurrenz: Studienkredite Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 73. Positionierung Gesellschaftliches Klima }  begabte Schüler, deren Familien sich die Kosten für ihre Ausbildung nicht leisten können }  Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst }  Fachkräftemangel à Lumni-Modell erscheint sowohl aus Sicht der Studenten als auch der Investoren sinnvoll Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 74. Kommunikationsstrategien Marketing }  4 verschiedene Zielgruppen: Studenten, Bildungseinrichtungen, Kooperationspartner, Investoren Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 75. Kommunikationsstrategie Marketing }  Länderspezifische Ansprache der Studenten auf eigenen Webseiten Chile USA Mexiko/Kolumbien Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 76. Kommunikationsstrategie PR und Öffentlichkeitsarbeit }  Zentrale Webseite + länder- spezifische Webseiten }  Erfolge kommunizieren! }  Case Studies (Kooperationspartner, Investoren, Bildungseinrichtungen) }  Auszeichnungen & Preise }  persönliche Ansprache von Bildungseinrichtungen und Kooperationspartnern Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 77. Fragen? Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 78. Unsere Hypothesen Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 79. Social Entrepreneurs vs. „herkömmlichen“ Entrepreneurs Unterschiede }  Motivation/Ziele }  Gemeinwohl vs. Gewinnstreben }  Wirtschaften für das Allgemeinwohl }  Überschüsse fließen ins Unternehmen }  Geschäftsidee }  innovativ vs. konventionell }  Rechtsformen }  gemeinnützig vs. Kapitalsicherung }  Finanzierung }  Finanzierung durch die Gemeinschaft (Gründerphase) vs. Langfristige Gewinnerzielung (Erlös-Kosten) Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 80. Social Entrepreneurs & „herkömmlichen“ Entrepreneurs Gemeinsamkeiten }  Positionierung }  Analyse der Marktsituation }  Position am Markt finden }  Marketing }  Marketingmaßnahmen }  Orientierung an der Zielgruppe }  Visionen }  Wachstum des Unternehmens }  Kommunikationsstrategien }  PR/ Marketingkampagnen }  Publizieren der Erfolge }  Darstellung der Gründerpersönlichkeit Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 81. Stimmt‘s? Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011
  • 82. Quelle }  Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen (2011) Online unter: http://www.afgvs.sg.ch/ [22. Mai 2011] }  Bundesministerium für Justiz (2011): Abgabenrdnung. Online unter: http://bundesrecht.juris.de/ao_1977/index.html [22.Mai 2011] }  Die Verbraucher Initiative e.V. (2011) Online unter: http://www.verbraucher.org [19. Mai 2011] }  Foodwatch (2011) Online unter: http://www.foodwatch.de [18. Mai 2011] }  Holt, Thomas. Christian Koch (2005): Gemeinnützige GmbH. München. }  Social Franchising (2008): Eine Methode zur systematischen Vervielfältigung gemeinnütziger Projekte. Bundesverband Deutsche Stiftungen. Online unter: http://www.stiftungen.org/uploads/tx_ttproducts/datasheet/WZ_Social_Franchising.pdf [21.Mai 2011] }  Wellcome online (2011) Online unter: http://www.wellcome-online.de/cgi-bin/adframe/index_start.html?id=13060613499 [22.Mai 2011] }  Stern online (2011) Online unter: http://www.stern.de/gesundheit/die-groessten-lebensmittelskandale-eine-chronologie-der- unappetitlichkeit-1640578-83ad1056dae79f8e.html [22. Mai 2011] }  Regionalwert AG online (2011) unter: http://www.regionalwert-ag.de }  http://www.insm.de/insm/Wissen/Lexikon/h/Humankapital.html [21. Mai 2011] }  http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=VY2X9V[21. Mai 2011] }  http://latintrade.com/2010/02/the-cost-of-opportunity [21. Mai 2011] }  http://www.schwabfound.org/pdf/schwabfound/seoy/SEOY2011_NewsRelease_LatinAmerica_en.pdf [18. Mai 2011] }  http://www.philanthropyforum.org/images/forum/Lumni.pdf [20. Mai 2011] }  http://www.lumni.net/index.html [20. Mai 2011] }  http://usa.ashoka.org/node/176 [20. Mai 2011] Social Entrepreneurship - Strategien & Erfolgsfaktoren 23.05.2011