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Digital Health 4 Digital Workers - Impuls zu Führung

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Ich wurde zum 19.10.2020 vom BPM (Bundesverband der Personalmanager) eingeladen, einen Impuls zu Führung zu geben.

Basis meiner Überlegungen war dabei, die Art und Weise wie wir Menschen in der westlichen Gesellschaft denken, zu beleuchten. Aristoteles mit seiner Metaphysik spielt in diesem Kontext eine große Rolle. Wir denken nämlich in Dichotomien, in "0" und "1", und merken dabei zu wenig, wie wir damit Lebendigkeit tilgen.

Ich habe einen Ausweg aufgezeigt und dabei auf den Lehrer Aristoteles' verwiesen, auf Platon mit seiner Tugendlehre.

Ich wurde zum 19.10.2020 vom BPM (Bundesverband der Personalmanager) eingeladen, einen Impuls zu Führung zu geben.

Basis meiner Überlegungen war dabei, die Art und Weise wie wir Menschen in der westlichen Gesellschaft denken, zu beleuchten. Aristoteles mit seiner Metaphysik spielt in diesem Kontext eine große Rolle. Wir denken nämlich in Dichotomien, in "0" und "1", und merken dabei zu wenig, wie wir damit Lebendigkeit tilgen.

Ich habe einen Ausweg aufgezeigt und dabei auf den Lehrer Aristoteles' verwiesen, auf Platon mit seiner Tugendlehre.

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  2. 2. S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G Conny Dethloff – Meine Reise des Verstehens 2 Zeit Radikaler KonstruktivistRationalist, Realist Ich muss π π Ich sehe die Welt, wie sie ist. Ich sehe Welt, wie ich funktioniere. 1974 2006 Heute Logbuch der Reise des Verstehens: https://blog-conny-dethloff.de/
  3. 3. S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G Agenda 3 1 3 2 Immer mehr Unbestimmtheit prägt unsere Welt Meine Führungsprinzipien basieren auf Unbestimmtheit Mit den bekannten Werkzeugen im Kontext Führung töten wir Unbestimmtheit
  4. 4. S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G4 Alle Menschen können im Internet produzieren, nicht nur konsumieren. (Web 2.0) Daten verbreiten sich rasend schnell um den Globus (Rechner werden immer schneller). Daten werden immer und überall gemessen (verbesserte Sensoren). Daten werden immer und überall gespeichert (Speicherplatz immer billiger). Was NEU ist: immer mehr wirklichkeitsemulierte Systeme Stete Weiterentwicklung der Technologie Immer mehr parallel laufende wirklichkeitsemulierte Systeme
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  10. 10. S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G Unbestimmtheit wird ständig und unbewusst von uns „getötet“. 10 Quelle: Klaus Eidenschink „Jenseits von eindeutig, wahr und gut!“ (https://metatheorie-der-veraenderung.info/wp-content/uploads/2015/06/Jenseits-von-eindeutig-wahr-und-gut.pdf)  Da hast du dir widersprochen! (= Widersprüche sind ein Merkmal des Irrtums)  Was ist das Ziel Ihres Vorgehens? (= Man kann am Anfang wissen, was am Ende herauskommen soll)  Das müssen Sie mit Fakten belegen! (= Objektivität ist möglich und hilfreich)  Was mache ich, wenn...? (= Handlungsorientierung erfolgt durch Rezepte und Regeln)  Das ist doch nur ein Gefühl! (= Affekte sind für die Wahrheitsfindung nicht bedeutsam oder eher hinderlich)  Theoretisch mag das gut sein, praktisch taugt es nichts (= Die Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis ist nützlich)  Das ist wissenschaftlich belegt! (= Die Wissenschaften können festliegende Wahrheiten erkennen).  Der Plan war gut, die Umsetzung war schlecht! (= Die Zukunft kann durch rationales Planen unter Kontrolle gebracht werden).
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  15. 15. S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G Ich bin für die Menschen da, nicht umgekehrt. Ich bestelle Menschen nicht zu mir. Ich gehe zu ihnen. Prinzipien, die mein Denken und Handeln prägen Bei Einstellungen von Menschen schaue ich mir vorher keinen CV oder Zeugnisse an. Die erste Begegnung sollte bestenfalls eine reale sein. Ich frage auch keine Methoden oder Tools ab. Ich erfrage nur das, was schwer bis gar nicht erlernbar ist. Ich sollte nicht in einen Genehmigungsmodus verfallen, da ich nicht der „Papa“ von erwachsenen Menschen bin. Ich bin vorsichtig beim Fragenstellen: Ich möchte Menschen nicht in ihrer Arbeit stören, sondern helfen bzw. „challengen“. Meine Mailbox darf maximal 1 Tag alt sein. Ich sollte vorhandene Meetings der Teams nicht kapern, sondern diese nutzen, um mich zu informieren, wenn ich es für notwendig erachte. Ich bin niemals qua Rolle Teilnehmer an Meetings, sondern nur wenn Menschen glauben, dass ich ihnen helfen kann. Dann sollten sie auf mich zukommen, nicht ich auf sie. 15
  16. 16. S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G Kontakt Conny Dethloff borisgloger consulting GmbH Senior Management Consultant T: +49 (0) 151 441 37 381 E: conny.dethloff@borisgloger.com

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