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Zeichnen für Designer
                    Christoph Mühlbauer, 01.02.2011




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Inhalt

                    1. Wofür zeichnet ein Designer/Entwickler?

                    2. Einflüsse der Produktskizzen

                    3. Der Design-/Entwicklungsprozess

                    4. Konzeptdesign

                    5. Zeichentechniken

                    6. Werkzeuge und Materialien

                    7. Technische Hilfsmittel




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Wofür zeichnet ein Designer/Entwickler?




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Bedeutung der Skizzen
                                                                                                                            Erstellen

                    ‣ Mit Hilfe von Skizzen können Ideen schnell und
                      verständlich Anderen aufgezeigt werden.
                            - Frühe Ideenbildung
                            - Zusammenhänge darstellen
                                                                         Idee                SKETCH                                   Ausdruck
                            - Mit Anderen diskutieren
                            - Aktives Brainstorming
                                                                                Interpretieren

                    ‣ Die Zeichnungen sollen Informationen über
                      komplexe dreidimensionale Formen
                      enthalten und vermitteln, um neuen Kunden
                      noch nicht bekannten Produkten eine
                      Persönlichkeit zu geben und ihre Benutzung zu
                      erleichtern.


                    ‣ Ein Designer muss eine ganze Reihe höchst
                      unterschiedlicher Zeichenfertigkeiten haben.
                      In der Konzeptphase muss er beispielsweise
                      nicht nur seine Ideen zu Papier bringen, er muss
                      auch mit ein paar gesetzten Strichen erklären
                      können, wie das Produkt sich anfühlt und
                      funktioniert.                                                http://www.npbka.com/images/morbidelli-project-1978-11-72dpi.jpg



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Mittwoch, 2. Februar 2011
Die Zeichnung erfüllt
                    drei wichtige Funktionen
                    ‣ Sie visualisiert und analysiert Ideen und
                      vereinfacht vielschichtige Probleme, um sie
                      verständlich zu machen.


                    ‣ Sie dient dazu, dem Kunden von Ideen zu
                      überzeugen und ihm zu versichern, dass der
                      Auftrag in seinem Sinn erfüllt wird.


                    ‣ Sie liefert den für Produktion, Montage und
                      Marketing Verantwortlichen vollständige und
                      eindeutige Informationen.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Einflüsse der Produktskizzen




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Geschichte
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                                                                                                                                                            Dibutades zog die Umrisse des Schattens ihres
                                                                                                                                                            Liebhabers nach (Projektion), die ihr Vater ausschnitt und
                    ‣ Symbolzeichnungen gibt es seit der                                                                                                    in eine Skulptur verwandelte.
                      Bronzezeit. In Fontalba existiert ein Grundriss
                      eines Ochsenpflugs von 1500 v. Chr.


                    ‣ Heutige, von Designer benutzten
                      Zeichenmethoden, entwickelten sich in Europa
                      im Mittelalter separat in verschiedenen
                      Fachgebieten.
                      Die Schule „ein Objekt - eine Zeichnung“ ist auf
                      die Perspektivisten zurückzuführen,
                      die Mehrfachansicht mit Aufriss und Grundriss
                      schufen hauptsächlich die Architekten.


                    ‣ Die Methode für die Darstellung komplexer
                      plastischer Flächen - oft gleichzeitig in zwei
                      Dimensionen gewölbt - stammen überwiegend
                      aus dem Schiffsbau.
                      Im späten 16. Jahrhundert wurden
                      Schiffskonstruktionen in drei Ebenen dargestellt:
                      Linienriss (Seitenansicht), Aufriss
                      (Vorderansicht), und Spantenriss (Grundriss).
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                                                                          http://projectionsystems.files.wordpress.com/http://www.lib-art.com/imgpainting/6/3/5736-the-origin-of-painting-dibutades-t-jean-baptiste-regnault.jpg/09/francine-van-hove-dibutades-2007.jpg

Mittwoch, 2. Februar 2011
Der Design-/Entwicklungsprozess




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Der Design-/Entwicklungsprozess
                    1. Der Designer oder das Studio erhält vom Kunden ein so genanntes Briefing, also den Auftrag mit konkreten Vorgaben.
                       In der Regel haben Marketingspezialisten des Kunden den Bedarf an einem neuen Produkt festgelegt.


                    2. Dann wird ein Team, meist aus einem Projektleiter und mehreren Experten (Entwickler, Designingenieur usw.) aufgestellt.


                    3. Im Anschluss beginnen Designer/Entwickler zu überlegen, suchen alte Briefumschläge zum Bekritzeln, und legen dem
                       Kunden zum vereinbarten Termin mehrere Vorschläge vor, in der Regel mit Präsentationszeichnungen und 3-D-Modellen.




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                                                                                                  http://www.nasa.ualberta.ca/images/meeting2.jpg

Mittwoch, 2. Februar 2011
Der Designprozess

                            Die Konzeptskizze                                                Präsentationszeichnungen                                                   Der Übersichtsplan

                            Die erste Phase ist die                                          Die zweite Phase ist etwas                                                 Das sogenannte technische
                            Konzeptskizze. In der Theorie                                    völlig anderes. Hier sollen                                                Design folgt unimittelbar auf
                            versteht man darunter „eine                                      dem Kunden oder Investoren                                                 das Konzeptdesign.
                            Sammlung visueller Hinweise,                                     mehrere hochauflösende,                                                     Hier werden ausführliche
                            die dem unterrichteten                                           möglichst realistische Bilder                                              Maßzeichnungen für
                            Betrachter ein Design                                            gezeigt werden.                                                            Produktion und Montage
                            andeuten kann.“                                                  Heute wird die Präsentations-                                              angefertigt.
                                                                                             zeichnung mit einem 2D/3D-
                                                                                             Bildbearbeitungsprogramm
                                                                                             vollendet.




                              http://www.modopo.com/uploads/pics/EL71_design_sketch_2.jpg   http://media2.blackfalconmedia.com/2009/3/large/jac-mini-car-sketch_2.jpg         http://elexagmbh.de/images/Lochbilder%20Formlocher.jpg

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Mittwoch, 2. Februar 2011
Konzeptskizze




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Definitionen
                    ‣ In der Konzeptphase hat der Designer im
                      Designzyklus den größten Spaß.
                      Er skizziert die verrücktesten Ideen, bevor er
                      an die Praxis denkt. Allerdings ist er nie so frei
                      wie ein Künstler, denn er muss an die
                      Wünsche der Kunden denken.


                    ‣ Der Computer ist für das Konzeptdesign noch
                      nicht geeignet. Es wird aber an
                      computerunterstützten Konzeptsystemen
                      gefeilt, denn je eher Designer und
                      Konstrukteure zusammenarbeiten können,
                      desto kürzer ist die Vorlaufzeit und umso
                      geringer die Kosten.


                    ‣ Konzeptzeichnungen erlauben einen Einblick in
                      die Gedankenwelt des Designers.
                      Sie kristallisieren einen Gedanken heraus,
                      bewerten ihn und entwickeln ihn weiter.


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                                                                           http://www.brookbanham.com/sketches/sketch-9.jpg

Mittwoch, 2. Februar 2011
Bewertung des Designs
                    ‣ Im späteren Verlauf seiner Arbeit braucht der
                      Designer immer genauere Zeichnungen, um
                      zu bestätigen, dass die erste spontane Idee
                      auch tatsächlich funktioniert.


                    ‣ Auf Basis einer maßstabsgetreuen Zeichnung,
                      zeichnet der Designer dann, meist per Hand,
                      eine Parallelprojektion, einen groben ersten
                      Versuch eines Übersichtsplans.


                    ‣ Bei einer Parallelprojektion müssen alle drei
                      Ansichten zusammen maßstäblich gezeichnet
                      werden - vielleicht passen die Einzelteile in einer   Parallelprojektion   Transparentpapier

                      Ansicht gut zusammen, während es in einer
                      anderen Probleme gibt.


                    ‣ Mit Auflagefolien aus Transparentpapier, Mylar
                      oder Pauspapier kann man mit der Position
                      von Einzelteilen experimentieren, um zu
                      prüfen, ob es Kollisionen gibt.
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Mittwoch, 2. Februar 2011
Designer vs. Kunde
                    ‣ Der Designer möchte das Konzept schnell
                      und flexibel visualisieren und es immer wieder
                      leicht ändern können.
                      Soll der Computer zum Einsatz kommen,
                      müssen geometrische Informationen leicht
                      eingegeben werden und dürfen nicht zu
                      präzise sein.


                    ‣ Der Kunde hätte gern die Konzept- und
                      Präsentationsphase in die spätere
                      Konstruktionsphase integriert und würde
                      gerne andere Spezialisten an allen Phasen
                      des Designprozesses beteiligen.


                    ‣ Bei den Skizzen wird zwischen freien
                                                                      schematische Skizze nach Vorgabe   Produktfoto
                      Themenskizzen und schematischen
                      Skizzen nach Vorgabe, bei denen das
                      Äußere des Produktes eine Rolle spielt.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Konzeptskizze aus der
                    Nähe
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                                                                                            zusätzlicher externer Speicher für
                    ‣ Bei der Konzeptskizze denkt der Designer mit                         3-D-Ideen, die man auswerten und
                      dem Stift laut nach.                                                    zur Produktion weiterer Ideen
                      Das Zeichnen ist ein Mittel zur Herausarbeitung                              manipulieren kann.“
                      vager Vorstellungen, deren Weiterverfolgung
                      lohnt oder nicht lohnt (Bewertung)
                                                                        Bryan Lawsons, Architekt

                    ‣ Häufig können sich aus einer einfachen
                      Konzeptskizze zur Darstellung schon weitere
                      Konzeptideen ergeben.

                                                                                   „Zeichnen ist ein
                    ‣ Konzeptskizzen scheinen auf den ersten Blick             interaktiver Prozess, ein
                      preiswert herzustellen zu sein, doch der              Prozess des Erforschens und
                      Designer muss sich darüber im Klaren sein,                     Verstehens.“
                      dass sich hier die Kosten des Projektes
                      manifestieren.
                                                                                                    Dick Powell, Designer




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Ist der Computer eine
                    Hilfe?
                    ‣ Kein Computer, auch nicht die so genannten
                      Expertensysteme, ist zum gegenwärtigen
                      Zeitpunkt in der Lage, die verschiedenen
                      Ideen und Einflüsse, die der Designer aus
                      Kunst, Kultur und Alltag erfährt,
                      aufzunehmen, zu verarbeiten und
                      umzusetzen.


                    ‣ Der Computer kann zwar nicht entwerfen, ist
                      aber ein fähiger und unermüdlicher Helfer,
                      der praktische Botengänge macht und Bleistifte
                      spitzt, Archive verwaltet und mühsame
                      Berechnungen durchführt - und er mischt sich
                      nie ein, wenn er nicht gefragt ist.

                                                                       Programm „Alias SketchBook Pro“ zeigt simulierte Bleistifthärten
                    Hybrideinsatz:                                     von 4H bis 4B in verschiedenen Strichstärken.
                    Einige Designer kombinieren Handzeichnungen
                    mit Computerunterstützung und verschiedener
                    Software.


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Mittwoch, 2. Februar 2011
Zeichentechniken




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Pen and Paper
                    ‣ Traditionellstes Werkzeug um Sketches
                      anzufertigen.


                    ‣ Computer sind nicht überall vorhanden - Pen &
                      Paper dagegen schon.


                    ‣ Anders als die hochpräzisen, endgültigen
                      Computermodelle ist die Skizze auf Papier eine                                                  Buch: BillBuxton, Sketching User Experience

                      grobe Vorstellung von Dingen, die noch gar
                      nicht existieren.




                                                                       http://www.didntyouhear.com/wp-content/uploads/2007/08/450_buymy.jpg



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Mittwoch, 2. Februar 2011
Storyboard
                    ‣ Storyboard erzählt eine Geschichte.


                    ‣ Die Übergänge sind das Entscheidende.


                    ‣ Post Its sind hier gut verwendbar, da sie leicht
                      zum Austauschen sind.




                                                                         Buch: BillBuxton, Sketching User Experience



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Mittwoch, 2. Februar 2011
State Transition
                    Diagrams
                    ‣ Gleicht dem eines Klickstreams.


                    ‣ Sketches erhalten Verbindungen zu anderen
                      Sketches.


                    ‣ Wird häufig bei Navigationsstrukturen
                      verwendet.


                    ‣ Gewährleistet einen guten Überblick über
                      digitale Anwendungen und ihrer Übergänge zum
                      anderen Screen.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Zeichentechniken - Kontext




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Kontext
                    ‣ Zeichnungen werden in verschiedenen
                      Situationen zur Kommunikation verwendet

                            - Ideengenerierung,
                            - Brainstorming oder als
                            - erklärende Zeichnungen.


                    ‣ Sobald eine Idee Leuten präsentiert wird, die
                      nichts mit Design zu tun haben braucht man
                      eine spezielle Art der Zeichnung.


                    ‣ Nicht nur das Produkt selbst, sondern auch
                      dessen Auswirkungen auf das reale Leben,
                      um die Produktidee verständlicher oder          http://cityofsound.typepad.com/blog/images/facets.diagram.gif


                      überzeugender zu machen, wird dargestellt.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Con-Text Sketching
                    ‣ Gefühle und Kontext während der Benutzung
                      zeigen.


                    ‣ Interaktions-Details sind nur Nebengeschichte.




                                                                       Buch: BillBuxton, Sketching User Experience


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Mittwoch, 2. Februar 2011
Hybrid-Sketches
                    ‣ Kontrast erzeugen (Low- und Full-Fidelity-
                      Elements).


                    ‣ Lenkt Fokus auf bestimmte Elemente.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Videosketch
                    ‣ Zeigt wie User mit dem System interagieren.


                    ‣ Zeigt in welchem Kontext es benutzt wird.


                    ‣ Videotechniken (zoom, sound usw.) können
                      verwendet werden.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Videosketch
                    ‣ Zeigt wie User mit dem System interagieren.


                    ‣ Zeigt in welchem Kontext es benutzt wird.


                    ‣ Videotechniken (zoom, sound usw.) können
                      verwendet werden.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Werkzeuge und Materialien




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Werkzeuge und Materialien

                     Blei-, Farbstift und Radierer

                    ‣ Konzeptionsphase - eher weiche.

                    ‣ Präsentations- und Konstruktionszeichnungen -
                      eher harte mit meißelförmiger Spitze.

                    ‣ Kontrollierbar und vielseitig (versch. Tönungen).

                    ‣ Veränderbar (ausradieren).

                    ‣ Grafitstifte für Skizzen mit starken Kontrasten
                      und großen Flächen.

                    ‣ Stifte mit einem vom Kopiergeräten nicht
                      reproduzierbaren Blau für versteckte Linien.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Werkzeuge und Materialien

                     Pastellstifte und -kreide

                    ‣ Präsentationszeichnungen für zarte Töne und
                      zum Rendering.

                    ‣ Weniger für Linien geeignet.

                    ‣ Weiche Pastellkreide für Mischeffekte
                      (Airbrusheffekt).

                    ‣ Es gibt über 550 Farbschattierungen.

                    ‣ Farben sehr anfällig und müssen mit PVA-
                      Fixativ überzogen werden (Farben dunkeln
                      nach).

                    ‣ Können pulverisiert und mit Watte verrieben
                      werden.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Werkzeuge und Materialien

                     Füllfederhalter, Faser- und Kugelschreiber
                                                                              „Er ist nicht das einfachste Medium.
                    ‣ Werden in der Konzeptphase benutzt.
                                                                         Er klebt, und die Linienstärke lässt sich nicht
                                                                       ändern. Aber er ist schnell. Man kann schraffieren
                    ‣ Wasserbasierte Faserschreiber eigenen sich gut    und durch Änderungen des Druckes Halbtöne
                      für allgemeine Skizzen.                                      erzeugen.“ (Kugelschreiber)

                    ‣ Einige Designer genießen es, dass man
                      Kugelschreiberlinien nicht löschen kann.                            Angus Hyland, Pentagram-Designer




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Werkzeuge und Materialien

                     Marker

                    ‣ Markertechnik ähnelt Aquarellbildern.


                    ‣ Eher für Flächen geeignet.


                    ‣ Marker hat Airbrush bei Designzeichnungen
                      abgelöst.


                    ‣ Computer (Photoshop) löste die Markertechnik
                      ab.


                    ‣ Kurzfristige Technik, da die Farben ausbleichen.

                                                                         Alexander Ähnebring, Uhr Mountaineer




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Werkzeuge und Materialien

                     Farbe und Tusche

                    ‣ Geeignet zum kolorieren von Zeichnungen.


                    ‣ Unterscheidung Auqarellfarben (leicht deckend)
                      und Gouachefarben (Deckfarben).


                    ‣ Gouachefarben werden für Glanzlichter in
                      Markerzeichnungen verwendet.


                    ‣ Acrylfarben und Farben auf PVC-Basis haften      Shin Azumi, Sessel Trace
                      auf allen Oberflächen.




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Werkzeuge und Materialien

                     Airbrush

                    ‣ Früher sehr verbreitet gewesen.


                    ‣ Nahezu abgelöst durch Photoshop und Corel
                      Painter.


                    ‣ Tool für Liebhaber und Nostalgiker.            http://www.harder-airbrush.de/images/colani_02.gif




                    ‣ 3D Effekte lassen sich sehr gut herstellen .


                    ‣ Aurignac-Menschen kannten die Spritztechnik
                      bereits vor 35.000 Jahren.




                                                                                                                          http://www.danielsimon.net/cardesigndata/danielsimon_cars_1.jpg




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Technische Hilfsmittel




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Digitale Sketching-Tools
                    ‣ Heute, ob man will oder nicht, ist der Computer in
                      jeder Phase des Designprozesses zum
                      unverzichtbaren Werkzeug für den Designer
                      geworden.


                    ‣ Es gibt eine Vielzahl digitaler Helfer die dem
                      Designer das Zeichnen jedoch nicht abnehmen.
                            - Adobe Fireworks/Photoshop
                            - Art Pad
                            - Pidoco
                            - OmniGraffle                                   Balsamiq        Pencil Project
                            - Ajax Sketch
                            - iSketch
                            - usw...




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Mittwoch, 2. Februar 2011
CAD-Systeme
                    ‣ Für den Designer ist CAD ein zweischneidiges
                      Schwert.
                      Es kann den Designprozess beschleunigen,
                      vereinfachen und integrieren, gibt aber dem
                      Gestalter mehr Verantwortung für die Integrität
                      des endgültigen Designs.


                    ‣ Aufgrund mathematischer Effizienz des CAD-
                      Systems ist es auf vorbei mit der gern
                      zitierten „künstlerischen Freiheit“. Es gibt
                      keine unregelmäßigen Winkel und keine
                      wackeligen Linien mehr zwischen zwei locker
                      vermessenen Punkten.




                                                                        CAD-System
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Mittwoch, 2. Februar 2011
Eingabe- und
                    Ausgabegeräte

                     Eingabegerät
                    ‣ Stift & Grafiktablett
                                                                                                                                                      http://ecx.images-amazon.com/images/I/11IqKa8QsXL._
                                                                   http://thinkorthwim.com/wp-content/uploads/2007/01/02aug-sw7s-cintiq.jpg           SL500_AA300_.jpg

                    ‣ Art Marker
                                                                                                      Bildschirm-Tablet                                                                Airbrushstift
                    ‣ Airbrushstift

                    ‣ Touchscreen

                    ‣ Scanner

                    ‣ 3D Koordinatensysteme (Automobilindustrie)




                     Ausgabegerät
                    ‣ 3D Drucker

                                                                                                  http://www.beyond-print.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/FAH-cover-image.jpg



                                                                                                                                                       3D Drucker
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Mittwoch, 2. Februar 2011
Vorteile der Handskizze
                    ‣ Eine grobe Konzeptskizze mit Bleistift oder
                      Kugelschreiber auf Papier kann einem
                      Kunden vermitteln, dass sich das
                      vorgeschlagene Design noch in der
                      Entwicklung befindet und der Prozess noch
                      nicht abgeschlossen ist.


                    ‣ Die Idee ist noch nicht zu fixiert und lässt
                      verschiedene Interpretationen zu.


                    ‣ Ideen sketchen, darüber reden, wieder
                      sketchen, darüber reden,
                      sketchen ...entwickeln.


                    ‣ Eigenschaften: Schnell, billig, detailreduziert,
                      wegwerfbar, mehrdeutig, verschiedenartig.          http://www.markus-wyss.ch/aktuell/images/handskizze.jpg




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Literatur
                    ‣ Sketching - Zeichentechniken für Produktdesigner, Koos eissen und Roselien Steur


                    ‣ Zeichnen für Designer - Zeichenfertigkeiten, Konzeptskizzen..., Alan Pipes


                    ‣ Design Basics: Von der Idee zum Produkt, Gerhard Heufler


                    ‣ Darstellungstechnik: Entwurf, Umsetzung, Präsentation, Alexander Ott


                    ‣ Sketching User Experience, Bill Buxton




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Mittwoch, 2. Februar 2011
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.




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Mittwoch, 2. Februar 2011

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  • 1. Zeichnen für Designer Christoph Mühlbauer, 01.02.2011 1 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 2. Inhalt 1. Wofür zeichnet ein Designer/Entwickler? 2. Einflüsse der Produktskizzen 3. Der Design-/Entwicklungsprozess 4. Konzeptdesign 5. Zeichentechniken 6. Werkzeuge und Materialien 7. Technische Hilfsmittel 2 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 3. Wofür zeichnet ein Designer/Entwickler? 3 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 4. Bedeutung der Skizzen Erstellen ‣ Mit Hilfe von Skizzen können Ideen schnell und verständlich Anderen aufgezeigt werden. - Frühe Ideenbildung - Zusammenhänge darstellen Idee SKETCH Ausdruck - Mit Anderen diskutieren - Aktives Brainstorming Interpretieren ‣ Die Zeichnungen sollen Informationen über komplexe dreidimensionale Formen enthalten und vermitteln, um neuen Kunden noch nicht bekannten Produkten eine Persönlichkeit zu geben und ihre Benutzung zu erleichtern. ‣ Ein Designer muss eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Zeichenfertigkeiten haben. In der Konzeptphase muss er beispielsweise nicht nur seine Ideen zu Papier bringen, er muss auch mit ein paar gesetzten Strichen erklären können, wie das Produkt sich anfühlt und funktioniert. http://www.npbka.com/images/morbidelli-project-1978-11-72dpi.jpg 4 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 5. Die Zeichnung erfüllt drei wichtige Funktionen ‣ Sie visualisiert und analysiert Ideen und vereinfacht vielschichtige Probleme, um sie verständlich zu machen. ‣ Sie dient dazu, dem Kunden von Ideen zu überzeugen und ihm zu versichern, dass der Auftrag in seinem Sinn erfüllt wird. ‣ Sie liefert den für Produktion, Montage und Marketing Verantwortlichen vollständige und eindeutige Informationen. 5 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 6. Einflüsse der Produktskizzen 6 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 7. Geschichte Griechischen Mythologie: Dibutades zog die Umrisse des Schattens ihres Liebhabers nach (Projektion), die ihr Vater ausschnitt und ‣ Symbolzeichnungen gibt es seit der in eine Skulptur verwandelte. Bronzezeit. In Fontalba existiert ein Grundriss eines Ochsenpflugs von 1500 v. Chr. ‣ Heutige, von Designer benutzten Zeichenmethoden, entwickelten sich in Europa im Mittelalter separat in verschiedenen Fachgebieten. Die Schule „ein Objekt - eine Zeichnung“ ist auf die Perspektivisten zurückzuführen, die Mehrfachansicht mit Aufriss und Grundriss schufen hauptsächlich die Architekten. ‣ Die Methode für die Darstellung komplexer plastischer Flächen - oft gleichzeitig in zwei Dimensionen gewölbt - stammen überwiegend aus dem Schiffsbau. Im späten 16. Jahrhundert wurden Schiffskonstruktionen in drei Ebenen dargestellt: Linienriss (Seitenansicht), Aufriss (Vorderansicht), und Spantenriss (Grundriss). 7 http://projectionsystems.files.wordpress.com/http://www.lib-art.com/imgpainting/6/3/5736-the-origin-of-painting-dibutades-t-jean-baptiste-regnault.jpg/09/francine-van-hove-dibutades-2007.jpg Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 8. Der Design-/Entwicklungsprozess 8 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 9. Der Design-/Entwicklungsprozess 1. Der Designer oder das Studio erhält vom Kunden ein so genanntes Briefing, also den Auftrag mit konkreten Vorgaben. In der Regel haben Marketingspezialisten des Kunden den Bedarf an einem neuen Produkt festgelegt. 2. Dann wird ein Team, meist aus einem Projektleiter und mehreren Experten (Entwickler, Designingenieur usw.) aufgestellt. 3. Im Anschluss beginnen Designer/Entwickler zu überlegen, suchen alte Briefumschläge zum Bekritzeln, und legen dem Kunden zum vereinbarten Termin mehrere Vorschläge vor, in der Regel mit Präsentationszeichnungen und 3-D-Modellen. 9 http://www.nasa.ualberta.ca/images/meeting2.jpg Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 10. Der Designprozess Die Konzeptskizze Präsentationszeichnungen Der Übersichtsplan Die erste Phase ist die Die zweite Phase ist etwas Das sogenannte technische Konzeptskizze. In der Theorie völlig anderes. Hier sollen Design folgt unimittelbar auf versteht man darunter „eine dem Kunden oder Investoren das Konzeptdesign. Sammlung visueller Hinweise, mehrere hochauflösende, Hier werden ausführliche die dem unterrichteten möglichst realistische Bilder Maßzeichnungen für Betrachter ein Design gezeigt werden. Produktion und Montage andeuten kann.“ Heute wird die Präsentations- angefertigt. zeichnung mit einem 2D/3D- Bildbearbeitungsprogramm vollendet. http://www.modopo.com/uploads/pics/EL71_design_sketch_2.jpg http://media2.blackfalconmedia.com/2009/3/large/jac-mini-car-sketch_2.jpg http://elexagmbh.de/images/Lochbilder%20Formlocher.jpg 10 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 11. Konzeptskizze 11 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 12. Definitionen ‣ In der Konzeptphase hat der Designer im Designzyklus den größten Spaß. Er skizziert die verrücktesten Ideen, bevor er an die Praxis denkt. Allerdings ist er nie so frei wie ein Künstler, denn er muss an die Wünsche der Kunden denken. ‣ Der Computer ist für das Konzeptdesign noch nicht geeignet. Es wird aber an computerunterstützten Konzeptsystemen gefeilt, denn je eher Designer und Konstrukteure zusammenarbeiten können, desto kürzer ist die Vorlaufzeit und umso geringer die Kosten. ‣ Konzeptzeichnungen erlauben einen Einblick in die Gedankenwelt des Designers. Sie kristallisieren einen Gedanken heraus, bewerten ihn und entwickeln ihn weiter. 12 http://www.brookbanham.com/sketches/sketch-9.jpg Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 13. Bewertung des Designs ‣ Im späteren Verlauf seiner Arbeit braucht der Designer immer genauere Zeichnungen, um zu bestätigen, dass die erste spontane Idee auch tatsächlich funktioniert. ‣ Auf Basis einer maßstabsgetreuen Zeichnung, zeichnet der Designer dann, meist per Hand, eine Parallelprojektion, einen groben ersten Versuch eines Übersichtsplans. ‣ Bei einer Parallelprojektion müssen alle drei Ansichten zusammen maßstäblich gezeichnet werden - vielleicht passen die Einzelteile in einer Parallelprojektion Transparentpapier Ansicht gut zusammen, während es in einer anderen Probleme gibt. ‣ Mit Auflagefolien aus Transparentpapier, Mylar oder Pauspapier kann man mit der Position von Einzelteilen experimentieren, um zu prüfen, ob es Kollisionen gibt. 13 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 14. Designer vs. Kunde ‣ Der Designer möchte das Konzept schnell und flexibel visualisieren und es immer wieder leicht ändern können. Soll der Computer zum Einsatz kommen, müssen geometrische Informationen leicht eingegeben werden und dürfen nicht zu präzise sein. ‣ Der Kunde hätte gern die Konzept- und Präsentationsphase in die spätere Konstruktionsphase integriert und würde gerne andere Spezialisten an allen Phasen des Designprozesses beteiligen. ‣ Bei den Skizzen wird zwischen freien schematische Skizze nach Vorgabe Produktfoto Themenskizzen und schematischen Skizzen nach Vorgabe, bei denen das Äußere des Produktes eine Rolle spielt. 14 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 15. Konzeptskizze aus der Nähe „Skizzen sind eine Art zusätzlicher externer Speicher für ‣ Bei der Konzeptskizze denkt der Designer mit 3-D-Ideen, die man auswerten und dem Stift laut nach. zur Produktion weiterer Ideen Das Zeichnen ist ein Mittel zur Herausarbeitung manipulieren kann.“ vager Vorstellungen, deren Weiterverfolgung lohnt oder nicht lohnt (Bewertung) Bryan Lawsons, Architekt ‣ Häufig können sich aus einer einfachen Konzeptskizze zur Darstellung schon weitere Konzeptideen ergeben. „Zeichnen ist ein ‣ Konzeptskizzen scheinen auf den ersten Blick interaktiver Prozess, ein preiswert herzustellen zu sein, doch der Prozess des Erforschens und Designer muss sich darüber im Klaren sein, Verstehens.“ dass sich hier die Kosten des Projektes manifestieren. Dick Powell, Designer 15 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 16. Ist der Computer eine Hilfe? ‣ Kein Computer, auch nicht die so genannten Expertensysteme, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Lage, die verschiedenen Ideen und Einflüsse, die der Designer aus Kunst, Kultur und Alltag erfährt, aufzunehmen, zu verarbeiten und umzusetzen. ‣ Der Computer kann zwar nicht entwerfen, ist aber ein fähiger und unermüdlicher Helfer, der praktische Botengänge macht und Bleistifte spitzt, Archive verwaltet und mühsame Berechnungen durchführt - und er mischt sich nie ein, wenn er nicht gefragt ist. Programm „Alias SketchBook Pro“ zeigt simulierte Bleistifthärten Hybrideinsatz: von 4H bis 4B in verschiedenen Strichstärken. Einige Designer kombinieren Handzeichnungen mit Computerunterstützung und verschiedener Software. 16 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 17. Zeichentechniken 17 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 18. Pen and Paper ‣ Traditionellstes Werkzeug um Sketches anzufertigen. ‣ Computer sind nicht überall vorhanden - Pen & Paper dagegen schon. ‣ Anders als die hochpräzisen, endgültigen Computermodelle ist die Skizze auf Papier eine Buch: BillBuxton, Sketching User Experience grobe Vorstellung von Dingen, die noch gar nicht existieren. http://www.didntyouhear.com/wp-content/uploads/2007/08/450_buymy.jpg 18 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 19. Storyboard ‣ Storyboard erzählt eine Geschichte. ‣ Die Übergänge sind das Entscheidende. ‣ Post Its sind hier gut verwendbar, da sie leicht zum Austauschen sind. Buch: BillBuxton, Sketching User Experience 19 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 20. State Transition Diagrams ‣ Gleicht dem eines Klickstreams. ‣ Sketches erhalten Verbindungen zu anderen Sketches. ‣ Wird häufig bei Navigationsstrukturen verwendet. ‣ Gewährleistet einen guten Überblick über digitale Anwendungen und ihrer Übergänge zum anderen Screen. 20 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 21. Zeichentechniken - Kontext 21 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 22. Kontext ‣ Zeichnungen werden in verschiedenen Situationen zur Kommunikation verwendet - Ideengenerierung, - Brainstorming oder als - erklärende Zeichnungen. ‣ Sobald eine Idee Leuten präsentiert wird, die nichts mit Design zu tun haben braucht man eine spezielle Art der Zeichnung. ‣ Nicht nur das Produkt selbst, sondern auch dessen Auswirkungen auf das reale Leben, um die Produktidee verständlicher oder http://cityofsound.typepad.com/blog/images/facets.diagram.gif überzeugender zu machen, wird dargestellt. 22 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 23. Con-Text Sketching ‣ Gefühle und Kontext während der Benutzung zeigen. ‣ Interaktions-Details sind nur Nebengeschichte. Buch: BillBuxton, Sketching User Experience 23 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 24. Hybrid-Sketches ‣ Kontrast erzeugen (Low- und Full-Fidelity- Elements). ‣ Lenkt Fokus auf bestimmte Elemente. 24 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 25. Videosketch ‣ Zeigt wie User mit dem System interagieren. ‣ Zeigt in welchem Kontext es benutzt wird. ‣ Videotechniken (zoom, sound usw.) können verwendet werden. 25 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 26. Videosketch ‣ Zeigt wie User mit dem System interagieren. ‣ Zeigt in welchem Kontext es benutzt wird. ‣ Videotechniken (zoom, sound usw.) können verwendet werden. 25 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 27. Werkzeuge und Materialien 26 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 28. Werkzeuge und Materialien Blei-, Farbstift und Radierer ‣ Konzeptionsphase - eher weiche. ‣ Präsentations- und Konstruktionszeichnungen - eher harte mit meißelförmiger Spitze. ‣ Kontrollierbar und vielseitig (versch. Tönungen). ‣ Veränderbar (ausradieren). ‣ Grafitstifte für Skizzen mit starken Kontrasten und großen Flächen. ‣ Stifte mit einem vom Kopiergeräten nicht reproduzierbaren Blau für versteckte Linien. 27 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 29. Werkzeuge und Materialien Pastellstifte und -kreide ‣ Präsentationszeichnungen für zarte Töne und zum Rendering. ‣ Weniger für Linien geeignet. ‣ Weiche Pastellkreide für Mischeffekte (Airbrusheffekt). ‣ Es gibt über 550 Farbschattierungen. ‣ Farben sehr anfällig und müssen mit PVA- Fixativ überzogen werden (Farben dunkeln nach). ‣ Können pulverisiert und mit Watte verrieben werden. 28 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 30. Werkzeuge und Materialien Füllfederhalter, Faser- und Kugelschreiber „Er ist nicht das einfachste Medium. ‣ Werden in der Konzeptphase benutzt. Er klebt, und die Linienstärke lässt sich nicht ändern. Aber er ist schnell. Man kann schraffieren ‣ Wasserbasierte Faserschreiber eigenen sich gut und durch Änderungen des Druckes Halbtöne für allgemeine Skizzen. erzeugen.“ (Kugelschreiber) ‣ Einige Designer genießen es, dass man Kugelschreiberlinien nicht löschen kann. Angus Hyland, Pentagram-Designer 29 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 31. Werkzeuge und Materialien Marker ‣ Markertechnik ähnelt Aquarellbildern. ‣ Eher für Flächen geeignet. ‣ Marker hat Airbrush bei Designzeichnungen abgelöst. ‣ Computer (Photoshop) löste die Markertechnik ab. ‣ Kurzfristige Technik, da die Farben ausbleichen. Alexander Ähnebring, Uhr Mountaineer 30 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 32. Werkzeuge und Materialien Farbe und Tusche ‣ Geeignet zum kolorieren von Zeichnungen. ‣ Unterscheidung Auqarellfarben (leicht deckend) und Gouachefarben (Deckfarben). ‣ Gouachefarben werden für Glanzlichter in Markerzeichnungen verwendet. ‣ Acrylfarben und Farben auf PVC-Basis haften Shin Azumi, Sessel Trace auf allen Oberflächen. 31 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 33. Werkzeuge und Materialien Airbrush ‣ Früher sehr verbreitet gewesen. ‣ Nahezu abgelöst durch Photoshop und Corel Painter. ‣ Tool für Liebhaber und Nostalgiker. http://www.harder-airbrush.de/images/colani_02.gif ‣ 3D Effekte lassen sich sehr gut herstellen . ‣ Aurignac-Menschen kannten die Spritztechnik bereits vor 35.000 Jahren. http://www.danielsimon.net/cardesigndata/danielsimon_cars_1.jpg 32 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 34. Technische Hilfsmittel 33 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 35. Digitale Sketching-Tools ‣ Heute, ob man will oder nicht, ist der Computer in jeder Phase des Designprozesses zum unverzichtbaren Werkzeug für den Designer geworden. ‣ Es gibt eine Vielzahl digitaler Helfer die dem Designer das Zeichnen jedoch nicht abnehmen. - Adobe Fireworks/Photoshop - Art Pad - Pidoco - OmniGraffle Balsamiq Pencil Project - Ajax Sketch - iSketch - usw... 34 Sketch Book Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 36. CAD-Systeme ‣ Für den Designer ist CAD ein zweischneidiges Schwert. Es kann den Designprozess beschleunigen, vereinfachen und integrieren, gibt aber dem Gestalter mehr Verantwortung für die Integrität des endgültigen Designs. ‣ Aufgrund mathematischer Effizienz des CAD- Systems ist es auf vorbei mit der gern zitierten „künstlerischen Freiheit“. Es gibt keine unregelmäßigen Winkel und keine wackeligen Linien mehr zwischen zwei locker vermessenen Punkten. CAD-System 35 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 37. Eingabe- und Ausgabegeräte Eingabegerät ‣ Stift & Grafiktablett http://ecx.images-amazon.com/images/I/11IqKa8QsXL._ http://thinkorthwim.com/wp-content/uploads/2007/01/02aug-sw7s-cintiq.jpg SL500_AA300_.jpg ‣ Art Marker Bildschirm-Tablet Airbrushstift ‣ Airbrushstift ‣ Touchscreen ‣ Scanner ‣ 3D Koordinatensysteme (Automobilindustrie) Ausgabegerät ‣ 3D Drucker http://www.beyond-print.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/FAH-cover-image.jpg 3D Drucker 36 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 38. Vorteile der Handskizze ‣ Eine grobe Konzeptskizze mit Bleistift oder Kugelschreiber auf Papier kann einem Kunden vermitteln, dass sich das vorgeschlagene Design noch in der Entwicklung befindet und der Prozess noch nicht abgeschlossen ist. ‣ Die Idee ist noch nicht zu fixiert und lässt verschiedene Interpretationen zu. ‣ Ideen sketchen, darüber reden, wieder sketchen, darüber reden, sketchen ...entwickeln. ‣ Eigenschaften: Schnell, billig, detailreduziert, wegwerfbar, mehrdeutig, verschiedenartig. http://www.markus-wyss.ch/aktuell/images/handskizze.jpg 37 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 39. Literatur ‣ Sketching - Zeichentechniken für Produktdesigner, Koos eissen und Roselien Steur ‣ Zeichnen für Designer - Zeichenfertigkeiten, Konzeptskizzen..., Alan Pipes ‣ Design Basics: Von der Idee zum Produkt, Gerhard Heufler ‣ Darstellungstechnik: Entwurf, Umsetzung, Präsentation, Alexander Ott ‣ Sketching User Experience, Bill Buxton 38 Mittwoch, 2. Februar 2011
  • 40. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. 39 Mittwoch, 2. Februar 2011