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Social Service Engineering in der Praxis – Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern

Ein Vortrag zum Social Service Engineering in der Praxis - Pflege und Kita

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Social Service Engineering in der Praxis –
Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern
Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 2
Erhebung der Unterstützungsbedarfe
Vorgehen
Methoden: Dokumentenanalysen, leitfadengestützte teilstandardisierte Einzel- und
Gruppeninterviews, schriftliche Befragungen, Prozessmodellierung mittels Notationssprache
BPMN, Stakeholder- und Touchpoint-Analyse
Sicht der
Arbeitspsychologie
Erhebung der
Arbeitsanforderungen
Kriterien der humanen
Arbeitsgestaltung,
GDA-Merkmalsbereiche
Beschäftigte
Sicht des
Service Engineering
Analyse der Dienstleistung
Kinderbetreuung bzw.
Pflege
Effizienz, Qualität,
Kundenzufriedenheit
Kund:innen
Handlungsfelder
Gestaltungs-
empfehlungen
Integration
Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 3
Erhebung von Unterstützungsbedarfen
Praxispartner
zwei Kindertageseinrichtungen (Kitas) eines Kitaträgervereins
• 45 Erzieher:innen, circa 280 Kinder
• 21 Erzieher:innen, circa 140 Kinder
Pflegedienst mit drei Bereichen
• Ambulante Pflege: 12 Pflegekräfte
• Buurtzorg-Team: 6 Pflegekräfte
• Betreutes Wohnen: 6 Pflegekräfte
https://pixabay.com
Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 4
Gemeinsame Handlungsfelder
Ergebnisse
Übersicht der Handlungsfelder
Kita Pflege
Handlungsfelder in den
Kindertageseinrichtungen
Handlungsfelder im
Pflegedienst
1. Aufgaben und Rollen
2. Autonomie in den
Pflegeteams
3. Pausengestaltung
1. Ideen- & Veränderungsmanagement
2. Informationsflussgestaltung
3. Qualifizierung & Wissensmanagement
4. Prozessgestaltung
5. Kooperation mit Externen
6. Soziale Beziehungen im Team
7. Arbeits- und Gesundheitsschutz
1. Arbeitsanforderungen in
den Kita-Bereichen
2. Feedback
3. Betreuungsschlüssel
Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 5
Relevanz
• Interaktionsarbeit unterliegt einem stetigen Wandel
• der Umgang mit sich ändernden Bedingungen erfordert organisationalen Wandel
Situation
• bisher keine systematische Mitwirkung der Beschäftigten
• Ansprechen von Veränderungsideen oder Anliegen: Dienst-
beratung, Einzelgespräche mit Leitungsebene, „Team-Tage“
• Verbesserungsideen oftmals nicht stringent weiterverfolgt
Ziele
• systematische Sammlung, Dokumentation und Umsetzung der eingegangenen Ideen
• Nutzen des Expertenwissens, z. B. für die Verbesserung von Arbeitsabläufen
• Förderung der Beteiligung und Wertschätzung der Beschäftigten
Gemeinsames Handlungsfeld
Ideen- und Veränderungsmanagement
Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 6
Relevanz
• Abwechslungsreichtum hinsichtlich kognitiver, sozialer und körperlicher
Arbeitsanforderungen (Anforderungsvielfalt)
• reduziert einseitige Belastungen und Dequalifizierungsprozesse
• trägt zu einer hohen Motivation und Arbeitszufriedenheit bei
Situation
• 3 Bereiche: Krippenbereich, Übergangsbereich und Kindergartenbereich
• Unterschiede in den Arbeitsaufgaben und ihren qualitativen Arbeitsanforderungen
• z. B. Krippenbereich: besonders hohe körperliche sowie emotional-soziale Anforderungen,
Monotonieerleben durch repetitive pflegerische Aufgaben
Ziele
• psychische und physische Anforderungsvielfalt für die Beschäftigten erhöhen
Handlungsfeld in der Kita
Arbeitsanforderungen in den Kita-Bereichen

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Social Service Engineering in der Praxis – Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern

  • 1. Social Service Engineering in der Praxis – Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern
  • 2. Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 2 Erhebung der Unterstützungsbedarfe Vorgehen Methoden: Dokumentenanalysen, leitfadengestützte teilstandardisierte Einzel- und Gruppeninterviews, schriftliche Befragungen, Prozessmodellierung mittels Notationssprache BPMN, Stakeholder- und Touchpoint-Analyse Sicht der Arbeitspsychologie Erhebung der Arbeitsanforderungen Kriterien der humanen Arbeitsgestaltung, GDA-Merkmalsbereiche Beschäftigte Sicht des Service Engineering Analyse der Dienstleistung Kinderbetreuung bzw. Pflege Effizienz, Qualität, Kundenzufriedenheit Kund:innen Handlungsfelder Gestaltungs- empfehlungen Integration
  • 3. Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 3 Erhebung von Unterstützungsbedarfen Praxispartner zwei Kindertageseinrichtungen (Kitas) eines Kitaträgervereins • 45 Erzieher:innen, circa 280 Kinder • 21 Erzieher:innen, circa 140 Kinder Pflegedienst mit drei Bereichen • Ambulante Pflege: 12 Pflegekräfte • Buurtzorg-Team: 6 Pflegekräfte • Betreutes Wohnen: 6 Pflegekräfte https://pixabay.com
  • 4. Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 4 Gemeinsame Handlungsfelder Ergebnisse Übersicht der Handlungsfelder Kita Pflege Handlungsfelder in den Kindertageseinrichtungen Handlungsfelder im Pflegedienst 1. Aufgaben und Rollen 2. Autonomie in den Pflegeteams 3. Pausengestaltung 1. Ideen- & Veränderungsmanagement 2. Informationsflussgestaltung 3. Qualifizierung & Wissensmanagement 4. Prozessgestaltung 5. Kooperation mit Externen 6. Soziale Beziehungen im Team 7. Arbeits- und Gesundheitsschutz 1. Arbeitsanforderungen in den Kita-Bereichen 2. Feedback 3. Betreuungsschlüssel
  • 5. Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 5 Relevanz • Interaktionsarbeit unterliegt einem stetigen Wandel • der Umgang mit sich ändernden Bedingungen erfordert organisationalen Wandel Situation • bisher keine systematische Mitwirkung der Beschäftigten • Ansprechen von Veränderungsideen oder Anliegen: Dienst- beratung, Einzelgespräche mit Leitungsebene, „Team-Tage“ • Verbesserungsideen oftmals nicht stringent weiterverfolgt Ziele • systematische Sammlung, Dokumentation und Umsetzung der eingegangenen Ideen • Nutzen des Expertenwissens, z. B. für die Verbesserung von Arbeitsabläufen • Förderung der Beteiligung und Wertschätzung der Beschäftigten Gemeinsames Handlungsfeld Ideen- und Veränderungsmanagement
  • 6. Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 6 Relevanz • Abwechslungsreichtum hinsichtlich kognitiver, sozialer und körperlicher Arbeitsanforderungen (Anforderungsvielfalt) • reduziert einseitige Belastungen und Dequalifizierungsprozesse • trägt zu einer hohen Motivation und Arbeitszufriedenheit bei Situation • 3 Bereiche: Krippenbereich, Übergangsbereich und Kindergartenbereich • Unterschiede in den Arbeitsaufgaben und ihren qualitativen Arbeitsanforderungen • z. B. Krippenbereich: besonders hohe körperliche sowie emotional-soziale Anforderungen, Monotonieerleben durch repetitive pflegerische Aufgaben Ziele • psychische und physische Anforderungsvielfalt für die Beschäftigten erhöhen Handlungsfeld in der Kita Arbeitsanforderungen in den Kita-Bereichen
  • 7. Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 7 Handlungsfeld in der Pflege Aufgaben und Rollen Relevanz • Nutzung neuer Pflegemodelle: selbstbestimmte Gestaltung des Arbeitsalltags durch die Pflegekräfte für eine möglichst patientengerechte, bürokratiearme und flexible Pflege Situation • Buurtzorg-Team: Transformation hin zu einer weitestgehend hierarchiefreien Organisation • Veränderung von Arbeitsaufgaben: Pflegekräfte, Geschäftsführung, Pflegedienstleitung • prinzipiell sind alle Pflegekräfte für alle Aufgabenbereiche (z. B. Medikamentenbestellung, Dienstplanerstellung) verantwortlich • unklare Verantwortlichkeiten: Verantwortungsdiffusion, Konflikte Ziel • Klärung der Aufgaben und Rollen der jeweiligen Pflegekräfte • ggf. Benennung von Hauptverantwortlichen und Stellvertreter:innen und Rotationsverfahren
  • 8. Unterstützungsbedarfe bei den Praxispartnern Folie 8 Herzlichen Dank Die Autor:innen danken den Praxispartner:innen des SO-SERVE-Projektkonsortiums für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Förderhinweis: Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SO-SERVE (SOCIAL SERVICE ENGINEERING – Synergien von Arbeits- und Dienstleistungswissenschaft für die Verbesserung von Arbeit an und mit Menschen nutzen) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Zukunft der Arbeit“ (Förderkennzeichen 02L18A180 ff.) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Präsentation liegt bei den Autor:innen.