Transaktionsanalyse kennenlernen

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Transaktionsanalyse kennenlernen

  1. 1. Transaktionsanalyse kennenlernen Transaktionsanalytiker PTSTA-E Supervisor EASC / bso Coach EASC / bso Ausbilder mit eidg. Fachausweis Jürg Bolliger
  2. 2. Was ist Transaktionsanalyse? Mit der Transaktionsanalyse lernen Menschen … • die Persönlichkeit zu entwickeln • ihre Potentiale auszuschöpfen • effektiver zu kommunizieren
  3. 3. Begründer 1910 – 1970 amerikanischer Arzt und Psychiater Dr. Eric Berne
  4. 4. Anwendungsfelder Psychotherapie Beratung Pädagogik / Erwachsenenbildung Organisationen
  5. 5. TA im Web www.dsgta.ch www.dgta.de www.ögta.at www.transaktionsanalytiker.ch CH: D: A:
  6. 6. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Transaktionsanalyse Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Passivität (Problemlösung)
  7. 7. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Transaktionsanalyse Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Passivität (Problemlösung)
  8. 8. Menschenbild Jeder Mensch … • hat einen Kern, der liebenswert und wichtig ist - unabhängig vom Verhalten • kann denken • ist fähig, Verantwortung für sich zu übernehmen • ist fähig, sich zu entwickeln
  9. 9. Menschenbild Jeder Mensch … • hat einen Kern, der liebenswert und wichtig ist - unabhängig vom Verhalten • kann denken • ist fähig, Verantwortung für sich zu übernehmen • ist fähig, sich zu entwickeln → Menschen sind OK
  10. 10. Grundeinstellungen ich bin ok – du bist ok → einsteigen, vorankommen ich nicht bin ok – du bist ok → abrücken, weggehen ich bin ok – du bist nicht ok → loswerden, abschieben ich bin nicht ok – du bist nicht ok → nirgends hinkommen, aufgeben
  11. 11. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Transaktionsanalyse Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Passivität (Problemlösung)
  12. 12. Ich-Zustände
  13. 13. Ich-Zustände Eltern-Ich-Zustände Erwachsenen-Ich-Zustände Kind-Ich-Zustände
  14. 14. Ich-Zustände fürsorgliches Eltern-Ich Erwachenen-Ich freies Kind-Ich kritisches Eltern-Ich angepasstes Kind-Ich rebellisches Kind-Ich
  15. 15. Egogramm
  16. 16. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Transaktionsanalyse Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Passivität (Problemlösung)
  17. 17. Transaktionen
  18. 18. Parallele Transaktionen A: Wann ist der Zug aus Bern angekommen? B: Um 14.32 Uhr.
  19. 19. Parallele Transaktionen A: Entschuldigung, dürfte ich vielleicht ausnahmsweise mal ganz kurz etwas sagen? B: Das glaub' ich ja nicht! Ausgerechnet du! Du bist doch Schuld am ganzen Schlamassel!
  20. 20. Erste Kommunikationsregel Solange die Transaktionen parallel verlaufen, kann die Kommunikation unbegrenzt weitergehen.
  21. 21. Gekreuzte Transaktionen A: Wie spät ist es? B: Es tut mir schrecklich leid, dass ich mich verspätet habe. Ich verspreche Ihnen hoch und heilig, es wird nie wieder vorkommen.
  22. 22. Gekreuzte Transaktionen A: Was Sie da geschrieben haben, ist eine Katastrophe – viel zu viele Fehler! B: Ich sehe, dass ich drei Recht- schreibefehler gemacht habe. Wie beurteilen Sie den übrigen Teil meiner Arbeit? .
  23. 23. Zweite Kommunikationsregel Eine gekreuzte Transaktion bedeutet eine Störung im Kommunikationsfluss.
  24. 24. Verdeckte Transaktionen A: Was hast du mit der Zeitung gemacht? (Du bist sehr unordentlich!) B: Ich habe sie schon ins Altpapier getan. (Entschuldigung, ich habe heute aufgeräumt. War das nicht gut?) .
  25. 25. Verdeckte Transaktionen A: Was hast du mit der Zeitung gemacht? (Du bist sehr unordentlich!) B: Es tut mir sehr leid, ich habe sie schon ins Altpapier gelegt. Es wird nie wieder vorkommen.
  26. 26. Dritte Kommunikationsregel Bei einer verdeckten Transaktion bestimmt die psychologische (verdeckte) Ebene den weiteren Verlauf der Kommunikation.
  27. 27. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Transaktionsanalyse Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Passivität (Problemlösung)
  28. 28. Spiele Verhaltensmuster, … • die immer nach dem gleichen Schema ablaufen. • die eine Folge verdeckter Transaktionen beinhalten. • zu denen ein Moment der Verwirrung gehört. • die am Schluss bei den beteiligten Personen ungute Gefühle hinterlassen.
  29. 29. Das Dramadreieck RetterVerfolger Opfer
  30. 30. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Transaktionsanalyse Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Passivität (Problemlösung)
  31. 31. Skript Vorstellungen … • über sich selbst. • über die anderen Menschen. • über die Welt und das Leben. • darüber, wie es am besten durchs Leben kommen wird.
  32. 32. Skriptzirkel
  33. 33. Antreiber Sei perfekt! Streng dich an! Sei anderen gefällig! Sei stark! Beeil dich!
  34. 34. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Transaktionsanalyse Passivität (Problemlösung)
  35. 35. Strokes Zuwendung positiv - negativ bedingt - bedingungslos
  36. 36. Strokes positiv-bedingungslos z. B. „Ich mag dich.“ positiv-bedingt z. B. „Das hast du gut gemacht.“ negativ-bedingt z. B. „Dein Hemd gefällt mir nicht.“ negativ-bedingungslos z. B. „Du bist doof.“
  37. 37. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Transaktionsanalyse Passivität (Problemlösung)
  38. 38. Passivität Wie Menschen Dinge nicht, bzw. nicht effektiv tun.
  39. 39. Discounten Unbewusst Informationen nicht zur Kenntnis nehmen, die für die Lösung eines Problems relevant sind • sich selbst • andere • die Situation
  40. 40. Passive Verhaltensweisen • Nichts tun • Überanpassung • Agitation • Selbstbeeinträchtigung oder Gewalt
  41. 41. Ich-Zustände (Persönlichkeit) Transaktionen (Kommunikation) Skript (Lebensgeschichtlicher Hintergrund) Spiele (Kommunikative Muster) Strokes (Zuwendung) Grundeinstellungen (Haltungen) Autonomie (Ziel der TA-Arbeit) Transaktionsanalyse Passivität (Problemlösung)
  42. 42. Autonomie Bewusstheit Spontaneität Intimität
  43. 43. Jürg Bolliger www.meet-and-move.ch www.transaktionsanalytiker.ch meet & move GmbH

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