Hungerhilfe in Turkana, Kenia
Foto Essay
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abgelegen. Man kann per Flugzeug von Nairobi dorthin fliegen
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wenn die Versorgung knapp wird,
sind es die Alten, die Kranken und
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dem Kind gelaufen, weil er gehört
hat, es gibt vielleicht Hilfe.
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geht dorthin, wo die meisten
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Sie bekommen Mais und Bohnen. Einmal
im Monat gibt es auch Zucker und
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Für die Kinder gibt es außerdem
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dem man einen Brei herstellen
kann. Das ist besonders für ...
Fridah Buria trifft zufällig zwei
Mädchen und kann ihnen jeweils
eine Flasche Wasser geben.
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Lebensmittelkrise in Samburu –
einer Gegend in der Landesmitte,
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Einen Hoffnungsschimmer gibt es. Seit der Hungersnot 2011-12 begann Edfri mit Unterstützung
von HOPE ein Fischerei-Projekt.
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Es gibt Potential zum weiteren Ausbau dieses Projektes. Sowie
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Solche Projekte vermitteln einfach Hoffnung in einer Situation, die hoffnungslos
erscheint.
Edward Buria: Leiter von
Edfri International
„Wir müssen nun die Ausgabe
von Lebensmitteln erhöhen. Es
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Vielen Dank an alle, die gespendet haben. Leben wird
gerettet durch diese Aktion.
Vielen vielen Dank!
Spenden
HOPE e.V. ist anerkannt als ein mildtätigen Zwecken dienender Verein. Eingetragen im
Vereinsregister beim Amtsgeri...
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HUNGER HILFE IN TURKANA, KENIA 2014

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Bericht einer Hilfsaktion in Kenia durch HOPE e.V.

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HUNGER HILFE IN TURKANA, KENIA 2014

  1. 1. Hungerhilfe in Turkana, Kenia Foto Essay
  2. 2. Turkana ist ein Distrikt im Nordwesten Kenias. Es ist recht abgelegen. Man kann per Flugzeug von Nairobi dorthin fliegen oder den langen Weg per Straße nehmen. Je näher man an Turkana kommt um so schlechter die Straßen. Brücken sind teilweise kaputt und nicht mehr befahrbar. Es gibt Strecken auf denen man nur im Konvoi und mit bewaffneter Begleitung fahren kann. Kommt man erst an, spürt man die erbarmslose Hitze, die die trockene Halbwüste durch die Jahrtausende gebleicht hat. Und es leben Menschen dort: die Turkana. Sie sind von der Welt unbekannt und von der kenianischen Regierung vergessen. In guten Zeiten ist das Leben hart. Aber jetzt gibt es Dürre. Es wächst nichts mehr. Die letzte Ernte konnte man nicht einfahren. Und nun hungern die Menschen.
  3. 3. Wie immer in Zeiten der Not, wenn die Versorgung knapp wird, sind es die Alten, die Kranken und die Kinder, die zuerst leiden. Diese Frau ist ganz abgemagert. Sie hat keine Kraft mehr aufzustehen.
  4. 4. Der alte Mann ist stundenlang mit dem Kind gelaufen, weil er gehört hat, es gibt vielleicht Hilfe. Erschöpft kann er sich nicht mehr bewegen. Er sitzt nun unter dem Baum.
  5. 5. Schon früh am jenem Morgen haben sich die Mitarbeiter von Edfri International auf den Weg gemacht. Der LKW ist geladen und die Hilfsaktion kann stattfinden.
  6. 6. An diesem Tag sind mehrere Fahrzeuge unterwegs. Der LKW geht dorthin, wo die meisten Menschen auf Hilfe warten. Das kleinere Allradfahrzeug fährt schneller und tiefer in den Busch, um einigen Menschen in abgelegenen Orten etwas zu essen zu bringen.
  7. 7. Sie tun was sie können. Aber sie können nicht allen helfen und was sie zu verteilen haben reicht, den Familien zwei Wochen lang Nahrung zu geben. Es kommen aber immer mehr Menschen, die in Not sind. „Helft uns, sonst sterben unsere Familien.“
  8. 8. Sie bekommen Mais und Bohnen. Einmal im Monat gibt es auch Zucker und Speiseöl.
  9. 9. Für die Kinder gibt es außerdem UNIMIX. Das ist ein Pulver, aus dem man einen Brei herstellen kann. Das ist besonders für die Kinder aber auch für die Alten und Schwachen geeignet. Der Pulver ist reich an Mineralien, Vitaminen und Proteinen. Er schenkt Kraft und baut die Widerstandsfähigkeit auf.
  10. 10. Fridah Buria trifft zufällig zwei Mädchen und kann ihnen jeweils eine Flasche Wasser geben.
  11. 11. Mittlerweile gibt es auch eine Lebensmittelkrise in Samburu – einer Gegend in der Landesmitte, nördlich vom Berg Kenia. Edfris und HOPE Mitarbeiter sind öfter dort gewesen in der Vergangenheit. Die Sanddämme haben geholfen, dass die Not nicht ganz so groß war wie in den vergangenen Jahren. Als es bekannt wurde, dass es Wasser gibt in den Dämmen, sind die Menschen von Weitem gekommen. Das Wasser reicht hält nicht für alle. Leider.
  12. 12. Einen Hoffnungsschimmer gibt es. Seit der Hungersnot 2011-12 begann Edfri mit Unterstützung von HOPE ein Fischerei-Projekt.
  13. 13. Der Turkana See Es gibt einen großen See in Turkana: der Turkana-See! Er hat eine Fläche von 6405km² (im Vergleich: der Bodensee hat eine Fläche von 536km²). Er hat eine durchschnittliche Tiefe von30m aber in manchen Stellen mehr als 100m tief und es tummelt von Fischen.
  14. 14. 2011 halfen wir einer Gruppe von Flüchtlingen durch die Krise. Sie haben ihr Vieh verloren; von bewaffneten Banditen gestohlen und so hatten sie keinen Lebensunterhalt mehr. Hinzu kam die Lebensmitteln Knappheit. Einige Familien machten sich auf und gründeten eine Genossenschaft – eine Fischerei- Genossenschaft.
  15. 15. HOPE wirkte mit bei dieser Gründung. Boote wurden angeschafft und sie begannen, den See zu befischen. Die Fische wurden ausgenommen und trockneten schnell in dem Klima. Zwei Motorräder voll bepackt brachten die Ware zur Markt. Inzwischen ist ein drittes Motorrad hinzugekommen und HOPE Spender ermöglichten den Kauf eines dritten Bootes.
  16. 16. Der Fisch, reich an Proteinen ist besonders wichtig in dieser schweren Zeit. Die Diät der vom Hunger Bedrohten wird angereichert und Mitglieder der Fischerei-Genossenschaft haben ihr Auskommen.
  17. 17. Ursprünglich waren es ca. 50 Menschen, die von dem Projekt unterstützt wurden. Inzwischen ist die Zahl auf mehr als 100 angewachsen.
  18. 18. Es gibt Potential zum weiteren Ausbau dieses Projektes. Sowie wir die Mittel haben, reichen wir sie weiter an die Freunde in Turkana.
  19. 19. Solche Projekte vermitteln einfach Hoffnung in einer Situation, die hoffnungslos erscheint.
  20. 20. Edward Buria: Leiter von Edfri International „Wir müssen nun die Ausgabe von Lebensmitteln erhöhen. Es reicht nicht mehr aus, Nahrung jede zweite Woche zu bekommen, wir müssen nun jede Woche kommen. Die Lage wird immer schlimmer und immer mehr Menschen werden davon bedroht werden. Außerdem ist nicht nur Turkana davon betroffen sondern die Krise weitet sich auf andere Landesteile aus. Wir sind enorm unter Druck und erreichen das Ende unserer Ressourcen: Lebensmittel aber auch unsere physische und emotionelle Kraft. Wir beten für Regen aber bitte Herr, keine Überschwemmungen!“
  21. 21. Vielen Dank an alle, die gespendet haben. Leben wird gerettet durch diese Aktion. Vielen vielen Dank!
  22. 22. Spenden HOPE e.V. ist anerkannt als ein mildtätigen Zwecken dienender Verein. Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigsburg unter VR 1456. Spenden können steuerlich geltend gemacht werden. Am Ende des Jahres stellen wir eine Spendenbescheinigung aus, sofern bei Überweisungen die Anschrift des Spenders mitgeteilt wird. Bankverbindung IBAN: DE20 6006 2909 0036 3000 04 BIC: GENODES1MCH Volksbank Strohgäu EG Siemensstraße 22 D - 71254 Ditzingen Tel.: +49 (0) 79 42 94 11 17 mail@hope-ev.org www.hope-ev.org Vorstände: Robert Hatton, Dr. Friedhelm Ernst, Micha Siebeneich

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