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     kollaborative Ontologiereifung



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Agenda

Motivation
  Das Spag(h)etti-Problem
  Ontologien als Abhilfe?


Kollaborative O l i if
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Social-Tagging-Systeme
                  Social Tagging Systeme

Mit die erfolgreichsten Web 2.0-
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Social-Tagging-Systeme
Social Tagging Systeme




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Anwendungsfall

BMBF-Projekt Im Wissensnetz

Ziel:
   Unterstützung effizienter interdisziplinärer
   Wissenschöpfungsproz...
Das Spag(h)etti Problem
                        Spag(h)etti-Problem

(Falsche) Schreibweise
  „Spagetti“ vs. „Spaghetti“, ...
Ontologien als Abhilfe?

Ontologien ermöglichen semantische Relationen zw.
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Begriffen

… aber schwieriger handzuhaben &...
Ontologien als Abhilfe?

Probleme bei der Ontologieentwicklung:
  Werkzeuge sind auf Wissensingenieure ausgerichtet
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Folksonomies vs Ontologien
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Ansatz der kollaborativen
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Kollaborativ erstellte Ontologien – ei...
Das Prozessmodell der Ontologiereifung




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Werkzeuge zur Unterstützung

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SOBOLEO




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Phänomene jenseits der
                 Ontologieelement-Erstellung

Beobachtete Phänomene:
  um Hilfe bitten
  Akzeptanz ...
Erweitertes Modell der Ontologiereifung
  Individual: development of competencies for communication, acceptance of comprom...
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!




Simone Braun
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FZI Forschungszentrum Infor...
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Von Tags zu semantischen Beziehungen - kollaborative Ontologiereifung

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Veröffentlicht am

presentation at the workshop "Good Tags and Bad Tags - Social Tagging in der Wissensorganisation", Tuebingen, Feb. 21/22 2008

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Von Tags zu semantischen Beziehungen - kollaborative Ontologiereifung

  1. 1. Von Tags zu semantischen Beziehungen: kollaborative Ontologiereifung FZI Simone Braun Forschungszentrum Andreas Schmidt Informatik Andreas Walter an der Universität Karlsruhe Valentin Zacharias 1
  2. 2. Agenda Motivation Das Spag(h)etti-Problem Ontologien als Abhilfe? Kollaborative O l i if K ll b i Ontologiereifung Werkzeuge zur Unterstützung W k U t tüt ImageNotion SOBOLEO Erweiterte Ontologiereifung g g 2 2
  3. 3. Social-Tagging-Systeme Social Tagging Systeme Mit die erfolgreichsten Web 2.0- Anwendungen g Wichtige Eigenschaften: kollaborativ informell leichtgewichtig l i ht i hti einfach nutzbar einfach verständlich Tags zur Navigation & Suche “Now! ...That should clear up a few p things around here!” (by Gary Larson) 3 3
  4. 4. Social-Tagging-Systeme Social Tagging Systeme 4 4
  5. 5. Anwendungsfall BMBF-Projekt Im Wissensnetz Ziel: Unterstützung effizienter interdisziplinärer Wissenschöpfungsprozesse i eScience-Bereich Wi hö f im S i B i h Herausforderung: Vernetzung von Forschern & Inhalten aus unterschiedlichsten Disziplinen Bsp. Kunststoffbereich 5 5
  6. 6. Das Spag(h)etti Problem Spag(h)etti-Problem (Falsche) Schreibweise „Spagetti“ vs. „Spaghetti“, „SpaghettiCarbonara“ vs. „Spaghetti_Carbonara“, „Nudel“ vs. Nudeln“ Mehrsprachigkeit „Pasta“ vs. „Noodles“ vs. „Nudeln“ P t “ N dl “ N d l “ Homonymie „noodle noodle“ Synonymie „Spaghettoni = „Vermicellini Spaghettoni“ Vermicellini“ Unterschiedliche Abstraktionsebenen „Spaghetti „Spaghetti“ „Spaghettini „Spaghettini“ „Pasta“ „Vermicelli“ „Spaghettoni“ 6 „Ziti“ 6
  7. 7. Ontologien als Abhilfe? Ontologien ermöglichen semantische Relationen zw. g Begriffen … aber schwieriger handzuhaben & von Nutzern wg. schwerfälligen Pflegeprozessen kaum akzeptiert Werkzeuge sind auf Wi W k i d f Wissensingenieure ausgerichtet i i i ht t Trennung von Ontologieentwicklung & -pflege Nutzer können Domänenwissen nicht selbst einbringen nicht mit einbringen, anderen weiter entwickeln Weiterentwicklung ist ein zeitaufwändiger Prozess Ontologie wird fehlerbehaftet & unvollständig 7 7
  8. 8. Ontologien als Abhilfe? Probleme bei der Ontologieentwicklung: Werkzeuge sind auf Wissensingenieure ausgerichtet g g g dadurch teurer & mehr fehlerbehaftet organisationale Barrieren durch getrennte Personengruppen in der Erstellung & N t E t ll Nutzung technische Barrieren durch unterschiedliche Werkzeuge zur Erstellung & Pflege und zur Anwendung der Ontologie g g g g Ontologieentwicklung ist ein Lern- und Reifungsprozess 8 8
  9. 9. Folksonomies vs Ontologien vs. Folksonomies wg. fehlender Struktur & rein syntaktischem Bezug limitiert g Ontologien durch Trennung von Erstellung & Anwendung problematisch Integration von Social Semantic Tagging und leichtgewichtiger kollaborativer Ontologieentwicklung 9 9
  10. 10. Ansatz der kollaborativen Ontologiereifung Kollaborativ erstellte Ontologien – ein Gleichgewicht aus: g g Angemessenheit/Nützlichkeit Repräsentation der Domäne enge Kopplung zw. Nutzung und Ä Änderung der Ontologieelemente Soziale Übereinkunft • Repräsentation des gemeinsamen Verständnisses in der Community • L Lernprozess unter d N t t den Nutzern o vertiefen ihr Verständnis über die reale Welt o erarbeiten ein Vokabular (Ontologieelement) zur Beschreibung der Welt Formalität/Struktur • Ontologieerstellung - ein Prozess kontinuierlicher g g Weiterentwicklung • evt. Ko-Existenz unterschiedlicher Formalitätsgrade 10
  11. 11. Das Prozessmodell der Ontologiereifung Synonymie fehlende fehlende Konzepte unterschiedliche Mehrsprachigkeit Führung (falsche) Schreibweise Abstraktionsebenen Homonymie “Pasta” “Pasta ¬Eier “Spaghetti Carbonara” Spaghetti Carbonara vs. i.O. i O für Eiweiß Eiweiß- allergiker” “Spaghetti” vs. “Spagetti” “noodle” “Spaghetti” 11
  12. 12. Werkzeuge zur Unterstützung ImageNotion SOBOLEO Collaborative Semantic Social Bookmarking and Image Annotation and Lightweight Engineering of Ontology Construction Ontologies 12
  13. 13. ImageNotion http://www.imagenotion.com 13
  14. 14. SOBOLEO http//:www.soboleo.com htt // b l 14
  15. 15. Phänomene jenseits der Ontologieelement-Erstellung Beobachtete Phänomene: um Hilfe bitten Akzeptanz von Kritik und Tipps Übernahme der Gruppenleitung Kooperation Spezialisierung Homogenisierung Interesse an Hintergrundwissen betrifft vorhandenes Wissen & soziale Strukturen 15 15
  16. 16. Erweitertes Modell der Ontologiereifung Individual: development of competencies for communication, acceptance of compromises and rules Collective: cultivation of rules & formation of groups Social dimension interacts with interacts with Artifacts Individual: learning & alignment Collective C ll ti 16 Collective: knowledge maturing Knowledge dimension 16
  17. 17. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Simone Braun Collective FZI Forschungszentrum Informatik Simone.Braun@fzi.de 17 http://fzi.de/ipe 17

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