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Big Jump Challenge
                     Abschlussdokumentation
             2012
Big Jump
Challenge 2012
Biebrich   Rhein
MaWiDa Jumpen
MaWiDa Jumpen
Hamburg   Binnenalster
Jump die Alster rein
Viva con Agua jumpt die Alster
Jump die Alster rein
Viva con Agua jumpt die Alster
Altstadt - Flashmob: Wasserschlacht am Jungfernstieg - Hamburg-Mitte...                         http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article2310380/Fla... Flashmob an der Binnenalster - barmstedter-zeitung.de                                                     http://www.barmstedter-zeitung.de/nachrichten/norddeutschland/artikel...



                                                                                                                                                                                  NORDDEUTSCHLAND

                                                                                                                                                                                  Flashmob an der Binnenalster
            (http://www.abendblatt.de/)
                                                                                                                                                                                                                                                                                             

                                                                                                                                                                                                                                                                                             DRUCKEN | VERSENDEN
             HAMBURG-MITTE
             ALTSTADT                                                                                                                                                                                                                                                                            Empfehlen     0             Twittern   0

                Flashmob: Wasserschlacht am Jungfernstieg
                Lisa Fröhling 17.06.2012, 18:46 Uhr

                Um für mehr Gewässerschutz zu werben, lieferten sich maritim verkleidete Aktivisten mitten in der Stadt
                eine Alsterwasser-Schlacht.
                                                                                                         HAMBURG. Die einen kamen als Fisch,
                                                                                                         Taucher oder Meerjungfrau verkleidet, andere
                                                                                                         in Badehose oder Bikini und mit
                                                                                                         Quietscheentchen in der Hand, wieder andere                              dpa
                                                                                                         schafften Luftmatratzen und Planschebecken
                                                                                                                                                                                  HAMBURG. Unterstützer der Wasserinitiative "Viva con Agua" protestierten am europäischen Flussbadetag mit einem Flashmob gegen die
                                                                                                         heran. Mitten in der Innenstadt, am                                      schlechte Qualität des Alsterwassers. Alle Hamburger waren eingeladen, gestern ab 14 Uhr am Alsterufer Verbesserungen im Gewässerschutz
                                                                                                         Jungfernstieg, wo heute viele den                                        einzufordern. Die Hamburger Wasser-Aktivisten sind eins von mehr als 30 Teams bundesweit, die im Rahmen der bundesweiten
                                                                                                         verkaufoffenen Sonntag zum Bummeln                                       Bildungskampagne "Big Jump Challenge 2012" eine Aktion für sauberere Gewässer organisierten. Während Schulklassen, Jugend- und

                                                                                                         nutzten, hieß es heute: "Ohne Wasser kein                                Umweltgruppen ihren Forderungen überwiegend mit einem Sprung ins kühle Nass Nachdruck verliehen, haben sich die Hamburger bewusst für
                                                                                                                                                                                  einen Flashmob an Land entschieden. Die Teilnehmer (Foto)waren aufgerufen, sich zum Thema "Ohne Wasser kein Spaß" zu kostümieren .
                                                                                                         Spaß". Unterstützer der Wasserinitiative "Viva
                                                                                                         con agua"(http://www.vivaconagua.org/)                                     
                                                                                                         lieferten sich hier am Nachmittag eine
                                                                                                                                                                           Flashmob: Kaltes Alster-Bad für sauberes Wasser | Nachrichten - Ham...                                    http://www.mopo.de/nachrichten/kaltes-bad-fuer-sauberes-wasser--fla...
                                                                                                         Wasserschlacht – "natürlich nicht mit
                                                                                                         Trinkwasser, sondern mit Alsterwasser", betont                           Leserkommentare
             Bundesweit sprangen bei der Aktion "Big Jump Challenge" tausende Jugendliche gleichzeitig   Mit-Organisatorin Clara Freitag. Das wurde mit
             ins Wasser. In Hamburg wäre so ein "Massen-Sprung" zu gefährlich gewesen – stattdessen
             daher ein symbolischer Sprung über einen aufgemalten Fluss
                                                                                                         Eimern aus der Binnenalster geschöpft.                                   Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden

             Foto: dpa/DPA                                                                                                                                                        Warum muss ich mich anmelden/registrieren?
                                                                                                         +++++Der rote Faden: Wasserträger für eine
                                                                                                                                                                                  Der A. Beig Verlag distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle
                                                                                                         bessere Welt+++++(http://www.abendblatt.de                               Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder.
                                                                                                                                                                                                               DI 22° MI 22° DO 22°                                      Jobs | Werben/Mediadaten | RSS | Abo | Sitemap
             /hamburg/article2288422/Wassertraeger-fuer-eine-bessere-Welt.html)
                                                                                                                                                                                  Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare!
             Und um genau dieses Alsterwasser ging es bei der Aktion auch: "Wir möchten, dass noch mehr für eine
             Verbesserung der Wasserqualität getan wird", erklärt Freitag. In den vergangenen Jahren habe sich da zwar schon                                                                                                      REGIONAL SPORT NEWS RATGEBER GIRLS SPIELE VIDEOS SHOP
                                                                                                                                                                                                                                                                          Zeitung zur Probe
             einiges zum Positiven entwickelt und das Alsterwasser entspreche mittlerweile weitgehend den Richtlinien. "Aber                                                                                  Nachrichten | Polizei | Promi & Show | Politik | Kolumnen | Lust auf mehr? Ihre A. Beig Tageszeitung jetzt
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             man könnte immer noch mehr dafür tun, dass die Alster renaturiert wird", so Freitag. Probleme bringe zum Beispiel                                                                                                                                            2 Wochen kostenlos testen.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                            MOPO › Hamburg › Nachrichten
             das Hamburger Abwassersystem mit sich: "Regen- und Mischwasser laufen da eigentlich in zwei separaten
             Kanälen nebeneinander", erklärt die 20-Jährige, "das Regenwasser wird dann in die Alster geleitet. Doch wenn es
             stark regnet, treten die beiden separaten Kanäle über die Ufer." Dann vermischten sich Regen- und Mischwasser,                                                                Twittern   0                @mopo folgen                          0           Empfehlen
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             so dass zum Teil auch Abwasser in die Alster gelangen könne. "Und auch Müll, der in die Alster geworfen wird, ist                                                                                                                                                                      Kommentare: 2
             ein Problem", sagte Freitag.                                                                                                                                            
                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Empfehlen: E-Mail
             +++++Fast 900 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser+++++ (http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen                                                               
                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Kontakt: Redaktion
             /article2213957/Fast-900-Millionen-Menschen-ohne-sauberes-Trinkwasser.html)
                                                                                                                                                                                     
                                                                                 Der Flashmob in der Hamburger Innenstadt war                                                                                                                                                                       Artikel: Drucken

                                                                                 Teil der "Big Jump Challenge", einer
                                                                                 bundesweiten Aktion, die "Viva con agua"                                                                                                                                                                      
                                                                                                                                                                                  © A-BEIG.de 2009
                                                                                 anlässlich des europäischen Flussbadetags
                                                                                                                                                                                  Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der A.Beig Druckerei und Verlag GmbH Hamburgs größte
                                                                                                                                                                                                                                                                                   » & Co. KG                               » MOPO testet
                                                                                 initiiert hatte. Um ein Zeichen für den                                                                                                                                                                        Coups
                                                                                 Gewässerschutz zu setzen, sprangen dabei
                                                                                 deutschlandweit tausende Jugendliche                                                               Norddeutschland                              Sport                                       Deutschland & Welt                           Lokales
                                                                                                                                                                                    Übersicht                                    Lokaler Sport                               Politik                                      Pinneberg
                                                                                 gleichzeitig ins Wasser. "Ursprünglich war auch
                                                                                 in Hamburg so ein Jump geplant", erklärt Clara
             Nur ein paar Jugendliche sprangen in die Binnenalster               Freitag, "aber mit so vielen Leuten gleichzeitig in
                                                                   Foto: dpa/DPA
                                                                                 die Alster zu springen, wäre zu gefährlich                                             1 von 2                                                                                                                                                                03.07.2012 13:40
                                                                                 gewesen. Da haben wir keine Genehmigung
             bekommen." Deshalb sprangen nur einige wenige in die Alster. Die anderen veranstalteten stattdessen die

                                                                                                                                                                                        Flashmob an der Binnenalster: Diese Hamburger Jugendlichen protestieren gegen Wasserverschmutzung.
                                                                                                                                                                                        Foto: dpa




      Presse
1 von 2                                                                                                                                              17.06.2012 20:55                Für mehr Sauberkeit in unseren Flüssen und Seen: Unterstützt von der
                                                                                                                                                                                     Wasserinitiative "Viva con Aqua" und dem "CISV Hamburg" gingen am
                                                                                                                                                                                     Sonntag einige unerschrockene Hamburger Jugendliche in der Binnenalster
                                                                                                                                                                                     baden. Mit ihrem Flashmob protestierten die Jungen und Mädchen gegen die
                                                                                                                                                                                     schlechte Qualität des Alsterwassers.

                                                                                                                                                                                     In ganz Deutschland fanden am europaweiten Flussbadetag ähnliche
                                                                                                                                                                                     Aktionen statt. Überall mit dem gleichen Hintergrund: Die Teilnehmer wollten
Kiel   Kieler Förde
CISpringtV
Viva con Agua Kiel springt ins Wasser für Wasser!
Köln   Decksteiner Weiher
Weiher Jumpen Köln
Weiher Jumpen Köln
Presse
Nagold   Nagold
Big Jump 2012 - Natürlich (in) Nagold
Ausstellung Stadtsparkasse
Presse
Rathenow   Havel
Havel-Jumper
Presse
Troisdorf   Sieg
JumpIGS
JumpIGS
Wolfsburg   Mühlenriede
Mühlenriede
Bei traumhaftem Wetter wurde am
              17.06.2012 die erste Station eines
              Naturerlebnislehrpfades am
              Gewässeruntersuchungsplatz der
              Mühlenriede eingeweiht, den
              Schüler des Gymnasiums
              Fallersleben in diesem Schuljahr im
              Rahmen des Seminarfach-
              Unterrichtes geplant haben.

Mühlenriede
Mühlenriede
Presse
Mühlenriede
Mühlenriede
Greifswald   Ryck
Ryck-Jump
Ryck-Jump
Rottenburg   Neckar
Inscensus Neckarus
Radolfzell   Bodensee
Raus mit euch
Raus mit euch
Berlin   Landwehrkanal
betterjump
betterjump
betterjump - Partner
Landeslehrstätte
                   Oder
     Oderbruch
1. Big Jump in die Oder | Helenesee
Schönebeck   Elbe
Elbebadetag Schönebeck
Elbebadetag Schönebeck
Lüneburg   Ilmenau
JB JUMPS!
JB JUMPS!
Freising   Pullinger Weiher
SRM Frog Leap
Gdansk
Tribute to Chuck Norris
Kassel   Fulda
Viva con Agua Kassel, Dynamo Windrad und die Grünen vereinen sich
mit der Fulda
Viva con Agua Kassel, Dynamo Windrad und die Grünen vereinen sich
mit der Fulda
Rossdorf   Erbsenbach
JWS Rossdorf - Ja wir springen!
JWS Rossdorf - Ja wir springen!
Fischbachtal   Naturschwimmbad Fischbachtal
Fischbachtaljump
Les Rosaires   mon petit bassin
seau d'eau
Berlin   Teufelssee
Die Seeteufel vom Teufelssee
Die Seeteufel vom Teufelssee
Experteninterviews
Gesine Schwan
Lest im Interview mit unserer
Schirmherrin Gesine Schwan
warum es so wichtig ist, sich für
saubere Gewässer einzusetzen
und ob sie am 17. Juni 2012 mit
uns ins Wasser springen wird!
Interview Gesine Schwan
Frau Schwan, an welchem Fluss oder See        daher nicht einfach Experten die Umsetzung
sind Sie groß geworden?                       übernehmen?
Am Heiligensee im Norden Berlins.             Weil es sich immer auch um kontroverse
                                              Entscheidungen handelt, die zwischen den
Konnten Sie in diesem See baden?              verschiedenen Interessenten  und politischen
Ja, ich war im Sommer mehr im Wasser als an   Akteuren mit Hilfe der Experten entschieden
Land.                                         werden sollten. Die Zivilgesellschaft spielt hier
                                              eine wichtige Rolle, dass das Allgemeinwohl im
Das sind schöne Erinnerungen – die leider     Blick bleibt – und auch als Ideengeber. Der “Big
heute nur noch wenige Menschen haben.         Jump” ist ja gerade eine Idee wie wir die
Wegen der sozialen und ökologischen           öffentliche Auseinandersetzung mit dem
Probleme unserer Flüsse und Seen fordert      Gewässerschutz fördern können. Dass wir uns
die europäische Wasserrahmenrichtlinie bis    gemeinsam trauen, und damit auch das
2015 einen guten ökologischen und             Vertrauen in eine partizipative Umsetzung
chemischen Zustand der                        stärken.
Oberflächengewässer.
Dazu ist laut Artikel 15 der Richtlinie die   Aber warum sollten sich SchülerInnen an
“aktive Beteiligung” aller interessierten     Aktionen zum Gewässerschutz beteiligen?
Stellen zu fördern. Demnach sind              Ist es doch die Generation der Eltern, die für
Öffentlichkeit und Partizipation im           den Zustand der Flüsse und Seen
Gesetzestext selbst festgelegt. Doch das      verantwortlich ist!
Gesetz ist äußerst komplex. Warum können
Interview Gesine Schwan

Wir übernehmen immer eine Welt, die wir nicht
selbst gestaltet haben, aber verantwortlich
weiterentwickeln müssen. Auch unsere Eltern
waren schon in dieser Lage.

Würden Sie – zum Big Jump 2012 – mit
anderen in den Heiligensee oder einen
anderen See oder Fluss springen?
Als Schirmherrin möchte ich natürlich alle
Jumps unterstützen. Im Geiste bin ich dabei,
wenn die “Big Jump” Initiative zum großen
Sprung für mehr Bildung, Teilhabe und
Gewässerschutz ansetzt!!

Vielen Dank für das Gespräch, wir freuen
uns sehr Sie als Schirmherrin dabei zu
haben!
Benny Adrion
Viva con Agua
An einem sonnigen Tag im Mai traf sich
Kathrin vom Big Jump Team mit Benny
Adrion, dem Gründer von Viva con Agua
und Unterstützer der Big Jump Challenge.
Benny hat früher professionell Fußball in
Stuttgart und beim FC St. Pauli gespielt. Im
Jahr 2005 hat er Viva con Agua in Hamburg
gegründet, um Wasserprojekte in
Entwicklungsländern zu unterstützen, die
von der Welthungerhilfe durchgeführt
werden.
Interview Benny Adrion

Hallo Benny, sag mal was machst du               überleben kann, deswegen kann man da
eigentlich am 17. Juni um 15 Uhr?                baden.
Da springe ich für mehr Gewässerschutz ins
Wasser.                                          Gruselig! Aber zurück zum Big Jump. Was
                                                 versprichst du dir davon?
Weißt du auch schon wo?                          Der Big Jump steht bald an und wird bei uns
Die Vorbereitungen laufen, der genaue Ort wird   schon seit langem vorbereitet und
auf unserer Jump-Seite bekannt gegeben.          angekündigt. Er steht dick und fett in unserem
                                                 Kalender und alle freuen sich drauf!
Weißt du noch, wann du das letzte mal in         Ich hoffe, dass es großen Spaß machen wird
einem Fluss oder See gebadet hast?               und dass viele Leute sich beteiligen werden.
Boah, da muss ich überlegen. Ist schon eine      Das ist eigentlich meine Erwartung! Große
Weile her, Meer gilt nicht?                      Beteiligung! Das Ganze klappt ja nur, wenn in
Hmm...wahrscheinlich in Äthiopien im Lake        vielen Städten viele Leute mitmachen, nur
Langano, der einzige See in dem man dort         dann kann das Projekt ein Erfolg werden.
baden kann, weil in anderen die Bilharziose-
Gefahr so hoch ist. Das ist ein                  Hast einen Tipp für alle Schüler, die etwas
Krankheitserreger, der dir die Harnröhre hoch    für den Gewässerschutz tun möchten, aber
kriech. Dieser Langano See ist so                nicht so recht wissen mit wem sie den Big
schwefelhaltig, dass da gar kein Erreger         Jump durchführen sollen?
Es ist immer gut, wenn man es schafft, seine      macht sich einen Ablaufplan und verteilt die
Schule dazu zu bekommen mitzumachen.              Aufgaben.
Wenn man als Schüler Lust hat mitzumachen,
kann man sich nicht nur selbst beteiligen,        Danke Benny, das war sehr aufschlussreich
sondern direkt zur Schule oder Klasse gehen       und freuen uns, dass du am 17. Juni mit
und sagen ‘Hey, ich habe eine coole Idee,         dabei bist!
unterstützt mich bitte mal! Lasst uns an dem      Sehr gerne, sehr gerne.
und dem Tag einen Ausflug machen mit der
ganzen Schule oder der Klasse und alle
springen zusammen ins Wasser‘. Also die
Schule quasi als Multiplikator nutzen. Das wäre
ganz cool und schulfrei ist ja auch nicht
schlecht.

Hast du direkte Tipps für die Planung? Was
muss man deiner Meinung nach beachten,
damit die Veranstaltung richtig erfolgreich
wird?
Für eine erfolgreiche Veranstaltung, haben wir
ja mittlerweile gelernt, dass natürlich Planung
sehr wichtig ist. Das heißt man sollte doch im
Zweifel mehr Zeit mit der Planung einer
solchen Veranstaltung verbringen, als man es
sonst machen würde. Je besser man das
vorbereitet, desto stressfreier wird die
Umsetzung. Es ist im Nachhinein sehr viel
entspannter und einfacher, wenn man sich
vorher die Zeit nimmt, um die Veranstaltung
komplett durchzuplanen. Am besten man
Tim Edler
realities:united
Den Traum von sauberen Gewässern
und deren Nutzung haben auch
Berliner Innenstadtbewohner noch
nicht aufgegeben. Jassa vom Big Jump
Challenge Team hat mit dem
Architekten und Jury-Mitglied Tim Edler
über sein Flussbadprojekt, Stadtkultur
und die natürliche Reinigung von
Gewässern gesprochen.
Interview Tim Edler

Ein Teilabschnitt des Seitenkanals der            Was tun Sie innerhalb des Projekts
Spree in Berlin soll umfunktioniert werden        hinsichtlich der Einleitung ungeklärten
und 2019 als Flussbad in Betrieb genommen         Abwassers in die Spree, damit zukünftig in
werden. Wie sind Sie zu der Idee des              ihr wieder gebadet werden kann?
Projekts gekommen?                                Das Wasser, was wir brauchen um den
Unser erstes Atelier lag an der Spree, genau da   “beschwimmbaren”  Bereich mit Nachschub
wo Hauptspree und Kupfergraben                    (ca. 0,5 m³/s) zu versorgen, stammt aus einem
zusammenfließen. Das war ein Gebäude, was          bepflanzten Kiesbett Filter mit etwa 3500 m²
schon so lange keine Nutzung mehr hatte,
dass der Eigentümer tatsächlich vergessen
hatte, dass es ihm gehört. Klingt wie das
Märchen von Dornröschen, aber es stimmt.
Aber als wir dann endlich drin waren (ein
Gebäude ohne Strom, Heizung oder fließend
Wasser) fingen wir an uns mit dem
umgebenden Stadtraum auseinanderzusetzen
und da haben wir erstaunliche Parallelen
gesehen. Ein Flussarm mit mehr als hundert
Jahren ohne Nutzung und eine Stadt die das
scheinbar vergessen hatte. Das klang nach
einem neuen Auftrag.
Interview Tim Edler
Fläche, der im Kanalbereich direkt oberhalb       gegeneinander abgewogen werden, sondern
angelegt ist. Angetrieben wird der                können einander ergänzen.
Filtervorgang von dem Höhenunterschied von        Es ist ein sehr guter Ort, mit diesem
etwa 1,25 m, der das Wasser durch den Filter      Modellprojekt sowohl das Potential einer
presst.                                           intakten Umwelt für die Lebensqualität zu
                                                  zeigen, als auch indirekt auf das weiterhin
Inwiefern trägt das Flussbad zur Stadtkultur      ungelöste Problem der
bei? Und was hat das Projekt mit                  Gewässerverschmutzung durch veraltete
Gewässerschutz zu tun?                            Abwassersysteme hinzuweisen. Beides zu
Der Umbau eines kompletten Flussarms in ein       verdeutlichen und dadurch die
Schwimmbad ist eine spektakuläre Geste.           entscheidenden, aber meist abstrakten
Besonders an diesem Ort, der für Berlin und       Änderungsprozesse zu beschleunigen könnte
vielleicht darüber hinaus eine wichtige           dann einer der wichtigsten Beiträge sein, den
identitätsgebende Funktion hat.                   dieses Projekt leisten kann.
Es ist interessant, an dieser Stelle zu zeigen,
dass eine neue Nutzung des Flusses möglich        Die Idee des Big Jumps verankert auch
ist und dass sie sich gut mit der gewachsenen     ethische Aspekte, wie z.B. zu unseren
Gestalt der Stadt und ihrer anderen Nutzungen     Flüssen und Seen wieder vermehrt Bezug
verbinden lässt. Eine vielschichtigere und        zu bekommen und sie mit in unser
interessantere Stadt entsteht. Repräsentation,    Heimatgefühl aufzunehmen. Verfolgen bzw.
Angebote der Bildung und der Kultur und die       vermitteln Sie mit Ihrem Projekt ebenfalls
Belange der Wohnbevölkerung müssen nicht          solche Gedanken? Und wenn ja wie?
Flussbad – realities:united
Interview Tim Edler
Wir versuchen eigentlich wenig über die             den wir thematisieren seit über 100 Jahren
romantischen Aspekte zu argumentieren. Es           überwiegend „arbeitslos“ ist. Aber natürlich
geht um viel Konkreteres, als um das                gibt es auch Vorbehalte – schließlich ist das
Heimatgefühl. In Berlin ganz konkret um die         nicht irgendwo, sondern das Ding läuft durch
Frage nach der Eigentümerschaft und einer           die „Gute Stube“ Berlins, das Weltkulturerbe
intelligenten Form der Nutzung. Wem gehört          der Museumsinsel.
der Fluss und wer darf damit was machen?            Wir müssen noch viel mehr informieren, weil
Wir sind fest davon überzeugt, dass die             für viele besorgte Menschen nicht gleich zu
Nutzung der Spree in Berlin als eine Ressource      erkennen ist, dass dieses Projekt nicht zu einer
der Erholung für Natur und Mensch sinnvoller        befürchteten weiteren „Eventisierung“ der
ist, als den Fluss nur als Straße und               Museumsinsel betragen soll, sondern, dass es
Abwasserkanal zu verstehen.                         im Gegenteil etwas „normale“ Nutzung und
Berlin kann viel von der Spree profitieren, aber     auch die Wohnbevölkerung Berlins an diesen
dafür muss die Stadt an ihre alte Tradition         touristischen Ort zurückbringen würde.
anknüpfen: Vernunft im Umgang mit den               Letztlich ist uns völlig klar, dass dieses Projekt
gegebenen Ressourcen.                               mit der Unterstützung einer breiten lokalen
                                                    Einwohnerschaft steht und fällt.
Auf welche Resonanz ist das Thema bisher            Das ist fast die Hauptsache, um die wir uns
bei den Berlinern gestoßen und was gibt es          jetzt kümmern müssen.
in dieser Hinsicht noch zu tun?
Fast alle reagieren sehr positiv – das hat sicher
auch damit zu tun, dass der Flussabschnitt,
Interview Tim Edler
Wo sehen Sie das Nutzenpotenzial des              und zusätzlich über die Spenden vieler, vieler
Flussbades für Berlin?                            Unterstützer.
Der ökonomische Nutzen des Projektes ist, dass
die Qualität des Lebensraums, für die vielen      Was war Ihre Motivation Jury-Mitglied des
Menschen, die in den dichten                      Schüler-Wettbewerbs zu werden bzw. mit der
Innenstadtbezirken Berlins wohnen, steigt. Auch   „Big Jump Challenge 2012“ zu kooperieren?
Berlin als “Sehnsuchtsort”, als eine Stadt, die   Wir brauchen noch viel mehr Ideen, Projekte und
deshalb lebt, weil Touristen und Zuziehende in    Menschen, die etwas machen. Es braucht einen
ihr etwas Besonderes sehen können, profitiert      langen Atem, alte Strukturen zu verändern. Wir
von diesem originellen neuen Aspekt einer         sind uns darüber im Klaren, dass alle Projekte
“kreativen” Großstadt. Vor allem auch, weil das   für eine positive Veränderung der Situation nur
Projekt sich nicht als Gegenentwurf zu der auf    dann einen Sinn haben, wenn Sie auf einer
Repräsentation angelegten Stadtentwicklung        breiten Basis entwickelt werden.
(Wiederaufbau des Schlosses,…) der Generation      
der Älteren versteht, sondern als ein             Was ist bisher ihr schönstes Badeerlebnis in
verbindendes Element, welches neue                einem See oder Fluss?
Nutzungsmöglichkeiten schafft ohne etwas          Früher war ich kein guter Schwimmer. Dann bin
Anderes dafür verbieten zu müssen.                ich mal in einem See geschwommen und
Deshalb und auch, weil die Idee ja eben nicht     plötzlich nach 400m ohne Wende- oder
darin besteht Zäune aufzubauen und Eintritt zu    Ausweichmanöver ist bei mir der Groschen
nehmen, soll das Flussbad wie andere typische     gefallen, wie das geht. Wahrscheinlich glaube
Projekte des öffentlichen Raums, Parks etwa,      ich seitdem, dass Schwimmbecken länger als
oder auch die heutige Nutzung als                 50m sein sollten.
Schifffahrtsweg über Steuern finanziert werden
Robert Arlinghaus
Wir haben mit unserem
Jurymitglied, dem
Binnenfischerei-Professor Robert
Arlinghaus, über den Fisch des
Jahres, die Probleme von
Flussfischarten und Fisch-
Gefühle gesprochen.
Interview Robert Arlinghaus

„Neunaugen“ sind der „Fisch des Jahres 2012“        Neunaugen sind bei der Vermehrung auf gut mit
in Deutschland. Was zeichnet diesen Fisch aus       Sauerstoff durchströmte Kiesbereiche in
– neun Augen?                                       Oberläufen von Bächen und Flüssen angewiesen.
Streng genommen sind Neunaugen gar keine            Durch Aufstau der Gewässer und der damit
Fische, sondern Rundmäuler. Im Unterschied zu       verbundenen Verschlammung der Laichplätze sind
den echten Fischen haben Neunaugen keine            kiesige Gebiete rar geworden, was sich dann
Kiefern und ein einfacheres Skelett. Es gibt        negativ auf das Aufkommen der Neunaugen
mindestens drei Neunaugenarten in Deutschland –     auswirkt.
Bachneunaugen, Flussneunaugen und
Meerneunaugen. Der Name Neunauge leitet sich
ab von den kleinen Kiemenöffnungen an der Seite,
die wie insgesamt neun Augen aussehen.
Neunaugen kennzeichnet eine ganz besondere
Lebensweise, da diese Tiere parasitisch von
anderen Fischen leben. Mit dem Rundmaul haften
sich Neunaugen an der Haut von Fischen fest und
„raspeln“ Haut und Schuppen ab.
 
Diese aalähnliche Art ist 500 Millionen Jahr alt,
jetzt steht er auf der „roten Liste“ für
gefährdete Tierarten. Wie konnte das
passieren?
Interview Robert Arlinghaus

Wenn wir als Neunaugen, Forellen oder             Tatsächlich wissen wir über das Gefühlsleben
Hechte durch Rhein, Elbe und Co.                  von Fischen sehr wenig. Eindeutig sind Fische
schwimmen, was sind eigentlich die                mit zum Teil erstaunlichen Fähigkeiten
wichtigsten Herausforderungen für „gute           ausgestattet, aber ob Emotionen im Spiel sind,
Fahrt“ in deutschen Flüssen?                      ist gänzlich ungeklärt.
Die chemische Wasserqualität ist heute nicht      Nichtsdestotrotz kann man das Wohlbefinden
mehr das große Problem. Das war zur Blütezeit     von Fischen durch unangemessene
der Industrialisierung noch ganz anders. Heute    Behandlung, Verletzung, schlechte
sind vor allem die Eindeichung, der Verlust von   Haltungsbedingungen in Aquarien oder der
Überflutungsflächen und die vielen                  Fischzucht beeinflussen. Fische werden dann
Wanderhindernisse durch Wehre, Staue oder         krank, verhalten sich sonderbar und sterben
Kleinkraftwerke das größte Problem für            schleichend.
Flussfischarten. Gute Fahrt erreicht man also       
durch die Renaturierung natürlicher
Überflutungsflächen sowie durch die
Abschaffung von Wanderbarrieren.
 
„Gute Fahrt“ ist ja auch eine Bewertung – 
aber haben Fische überhaupt
(Glücks)gefühle? Was wissen wir über Glück
und Wohlbefinden von Fischen?
Interview Robert Arlinghaus
Eine persönliche Frage an den Fisch-Prof:       Wenn Die Big Jump Teilnehmer sich für
Wie bist Du zu Deinem Thema                     Fische in deutschen Flüssen und Seen
Binnenfischerei gekommen? Was interessiert       einsetzen wollen, wofür lohnt es sich
und fasziniert Dich?                            besonders zu springen?
Ich war schon immer engagierter Angler, mich    Es lohnt sich für die Renaturierung der
haben Wasser und die Fischerei schon immer      Gewässer zu springen, insbesondere die
fasziniert. Was lag da also näher, als mein     Wiederherstellung natürlicher
Hobby zum Beruf zu machen. Ich befasse mit      Abflussbedingungen und die Bewahrung
der Erforschung von Fischen und dem Schutz      natürlicher Uferstrukturen. Das ist eine große
von natürlichen Fischbeständen sowie mit        gesellschaftliche Aufgabe, die sicher nur in
Fragen der Überfischung. Dazu führen wir viele   weniger besiedelten Gewässer großräumig
Experimente in Seen und Flüssen durch.          umgesetzt werden kann.
                                                Aber dann lohnen auch die kleinen Maßnahmen,
                                                vor allem die Wasserkraft ist für Fische
                                                problematisch.
Sven Christian
Sven Christian ist Spezialist in
ganzheitlicher
Regionalentwicklung. Wir haben
mir ihm über die Geschichte des
Finowkanals, seine Begeisterung
für den Big Jump und seine
Erfahrungen mit den Behörden
gesprochen.
Ein etwas in Vergessenheit geratener Wasserlauf
ist der Finowkanal. Dabei ist er die älteste
künstlich angelegte Wasserstraße, die als
Bundeswasserstraße noch mit dem Schiff
befahren werden kann. Ein erster Kanal wurde
schon Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet.
Nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg
wurde er Mitte des 18. Jahrhunderts
wiederhergestellt. Bis zur Eröffnung des Oder-
Havel-Kanals im Jahr 1914 war er eine
frequentierte Binnenwasserstraße. In den 60-er
Jahren fuhr das letzte Frachtschiff durch den
Kanal.
Aufgrund der sich daran anschließenden
extensiven Nutzung hat sich an den Ufern eine
üppige Vegetation entwickelt. Der Kanal gewann
einen flussähnlichen Charakter. Der Treidelweg,
von dem die Schiffe einst mit Muskelkraft
gezogen wurden, ist heute ein durchgängiger
Fahrradweg. Am Fluss ist der Tourismus heute ein
großer Faktor. Wie sieht es aber mit dem
Wassertourismus aus? Welche
Herausforderungen muss sich der Fluss heute
noch stellen? Über diese Fragen sprachen wir mit
Sven Christian. In seinem Eberswalder
Ingenieursbüro erstellt er nicht nur Konzepte für
punktuelle Flussbadenutzungen, sondern ist
Experte für eine ganzheitliche
Regionalentwicklung an Flüssen.
Interview Sven Christian

Guten Tag Herr Christian. Wie kam es zu        Freizeitmöglichkeiten am Fluss und natürlich
Ihrem beruflichen Interesse an der              auch im Fluss.
Flussbadenutzung?                              Anlass war übrigens die Begegnung mit einem
Mit Flussbadenutzungen lassen sich Umwelt-     älteren Ehepaar. Wir standen an einem Fluss
und Naturerfahrungen oft mitten in den         und unterhielten uns. Dabei kamen wir auch
Städten machen. Wendet man den berühmte        auf den Fluss zu sprechen und sie sagten mir,
Slogan „Was ich kenne, das möchte ich auch     dass sie in diesem Fluss schwimmen gelernt
schützen“ auf diese Erfahrung an, kann eine    hätten - für mich damals unvorstellbar. An
etablierte Flussbadenutzung auch im            demselben Fluss hatte ich meine Kindheit
Umkehrschluss dazu beitragen unsere Flüsse     verbracht und war niemals „drin“. Er stank und
nachhaltig von Schadstoffeinleitungen zu       sah nicht einladend aus. Der Fluss ist heute
schützen. Da ich aus dem Bereich               aber auch wieder so einladend zum Baden wie
der„nachhaltigen Landnutzung“ komme, bin       vor ca. 60-70 Jahren.
ich an beiden Komponenten der Thematik         Wie ist Ihr Bezug zum Finowkanal?
interessiert.                                  Aufgrund seines über Jahrzehnte entwickelten
Natürlich sehe ich auch berufliche              eher natürlichen Charakters und seiner
Perspektiven. Meine Auftraggeber, wie Städte   historischen Elemente, wie handbetriebene
und Gemeinden, haben den Anspruch ihren        Schleusen, Schleusenwärterhäuser etc., stellt
Bürgern eine hohe Lebensqualität zu bieten.    der Finowkanal eine Perle des Finowtales dar.
Dazu gehören auch die Lebens- und              Aber die Perle muss noch geputzt werden!
                                               Dazu möchte ich beitragen.
Interview Sven Christian
Ich selbst bin öfter auf dem Kanal mit dem         kommunale oder Industrieabwässer, gibt es nicht
Paddelboot unterwegs, allein oder mit Freunden,    mehr. Aber aufgrund eines in Teilen veralteten
nutze den Treidelweg und gehe am Messingwerk       Kanalnetzes der ZWA (nicht ausreichend
das ein oder andere Mal baden. Mit dem Bau der     dimensionierte Rohre/Überläufe bzw.
Stadtpromenade und der Öffnung der Stadt hin       Einleitungen aus alten/nicht mehr bekannten
zum Finowkanal hoffe ich auch im Stadtzentrum      Kanalteilstücken) sind doch des Öfteren diese
baden gehen zu können. Ein Ein- und Ausstieg       unbeabsichtigten Einleitungen festzustellen.
zum Wasser ist vorgesehen!                         Probleme gibt es noch beim Sediment aufgrund
                                                   der mehr als 300-jährigen Industriegeschichte.
Durch die Abwässer wurde der Finowkanal in
der Vergangenheit geschädigt, heute gibt es        Gibt es alternative Konzepte für die Nutzung
kaum noch Industrie in der Region. Wie hat         des Kanals?
sich die Wasserqualität verändert?                 Freizeit- und Tourismusnutzung des Kanals steht
Nach der EU-Badegewässer-Richtlinie werden         im Vordergrund. Wie diese stärker auf dem
(fast nur) hygienische Parameter zur Beurteilung   Wasser entwickelt werden kann ist derzeit
der Badetauglichkeit eines Gewässers               Diskussionsgegenstand in verschiedenen
herangezogen. Diese hygienischen Parameter         Gremien der Stadt und der Öffentlichkeit.
lassen wir zumindest vor jedem Flussbadetag
durch das Gesundheitsamt am geplanten
Badeort überprüfen. Bisher zeigten alle Werte       
Badetauglichkeit des Finowkanals an. Illegale
Einleitungen im engeren Sinne, seien es
Interview Sven Christian

Im letzten Jahr haben Sie sich am Big Jump      Wo könnten Teilnehmer des Wettbewerbs
beteiligt. Welche Resonanz gab es von den       im Bereich des Finowkanals in das Wasser
Teilnehmerinnen und Teilnehmern?                springen?
Es ist eine schöne Veranstaltung, an einem      Am Messingwerkhafen in Eberswalde/Stadtteil
schön gestalteten Ort am Finowkanal             Finow, am Steg des Kanusportclubs.
(Messingwerkhafen). Jährlich kommen mehr
Menschen. Ziel ist es weiterhin die             Möchten Sie den Teilnehmerinnen und
Öffentlichkeit auf den Kanal aufmerksam zu      Teilnehmern der Big Jump Challenge noch
machen und durch die Badenutzung einen          etwas „mit auf den Sprung“ geben?
(neuen) Bezug zum Gewässer herzustellen.        Nutzt die Gelegenheit! Springt zum Badetag in
Das große Ziel ist natürlich die durchgängige   euren Fluss und ggf. auch im Alltag!
„Beschwimmbarkeit“ des Kanals. Dazu
müssten wir an das Sediment ran.

Wie ist die Zusammenarbeit mit den für das
Gewässer zuständigen Behörden?
Sehr gut. Durch den Badetag und den Bau der
Stadtpromenade ist auch das ZWA für die
Thematik sensibilisiert und bemüht sich
auftretende Einleitungen so schnell wie
möglich zu beheben.
Projektpartner
Die Big Jump Challenge wird organisiert von
einem Verbund aus Umweltorganisationen,
gemeinnützigen Organisationen und einer sozial-
ökologischen Forschungsgruppe in Partnerschaft
mit dem Europäischen Flussnetzwerk.




GETIDOS, die sozial-ökologische
Forschungsgruppe an der Universität Greifswald
und dem Institut für ökologische
Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin, untersucht
die Rolle und das Potential von Social
Entrepreneurship, nachhaltige Problemlösungen
im Wassersektor umzusetzen.
Das betterplace lab ist die Forschungsabteilung
von Deutschlands größter Spendenplattform
betterplace.org und will soziales Handeln durch
den Einsatz digitaler Technologien wie Internet
und Mobiltelefonie verändern und verbessern.




Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. (VcA) ist ein
international tätiger, gemeinnütziger Verein mit
Ursprung in Hamburg – St. Pauli. Die vorrangigen
Ziele des Vereins sind die Verbesserung der
Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern
mit dem Partner “Die Welthungerhilfe” und somit
Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle;
Umweltschutz, insbesondere Gewässerschutz;
Schärfung des Bewusstseins aller Menschen für
das globale Thema Wasser und Bereitstellung
einer sozialen Plattform, die jeder mitgestalten
kann!
Grüne Liga – Das Netzwerk ökologischer
Bewegungen und die Experten zum Thema
Europäische Wasserrahmenrichtlinie.




Deutsche Umwelthilfe – Seit 1975 setzt sich der
gemeinnützige und bundesweit tätige Verband für
den Schutz von Umwelt und Natur ein und hat
2002 zusammen mit anderen Partnern den ersten
internationalen Elbebadetag veranstaltet. Seit
1997 gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit
Schulen im Netzwerk „Schulen für lebendige
Flüsse“.
Der Global Nature Fund (GNF) ist eine
unabhängige, internationale Stiftung für Umwelt
und Natur. Im Rahmen des internationalen
Netzwerks Living Lakes arbeitet der GNF
gemeinsam mit seinen Partnern an der Förderung
von Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung in
Seenregionen.




Das European Rivers Network (ERN) ist ein
europäisches Informations- und Arbeitsnetzwerk
von Organisationen und Einzelpersonen für den
Schutz der Flüsse und ein nachhaltiges
Wassermanagement.
© Big Jump Challenge 2012

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A C T I V I TÉ S P R A T I Q U E S Et B T
A C T I V I TÉ S  P R A T I Q U E S Et  B TA C T I V I TÉ S  P R A T I Q U E S Et  B T
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BJC Abschlussdokumentation

  • 1. Big Jump Challenge Abschlussdokumentation 2012
  • 3. Biebrich Rhein
  • 6. Hamburg Binnenalster
  • 7. Jump die Alster rein Viva con Agua jumpt die Alster
  • 8. Jump die Alster rein Viva con Agua jumpt die Alster
  • 9. Altstadt - Flashmob: Wasserschlacht am Jungfernstieg - Hamburg-Mitte... http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article2310380/Fla... Flashmob an der Binnenalster - barmstedter-zeitung.de http://www.barmstedter-zeitung.de/nachrichten/norddeutschland/artikel... NORDDEUTSCHLAND Flashmob an der Binnenalster (http://www.abendblatt.de/)  DRUCKEN | VERSENDEN HAMBURG-MITTE ALTSTADT Empfehlen 0 Twittern 0 Flashmob: Wasserschlacht am Jungfernstieg Lisa Fröhling 17.06.2012, 18:46 Uhr Um für mehr Gewässerschutz zu werben, lieferten sich maritim verkleidete Aktivisten mitten in der Stadt eine Alsterwasser-Schlacht. HAMBURG. Die einen kamen als Fisch, Taucher oder Meerjungfrau verkleidet, andere in Badehose oder Bikini und mit Quietscheentchen in der Hand, wieder andere dpa schafften Luftmatratzen und Planschebecken HAMBURG. Unterstützer der Wasserinitiative "Viva con Agua" protestierten am europäischen Flussbadetag mit einem Flashmob gegen die heran. Mitten in der Innenstadt, am schlechte Qualität des Alsterwassers. Alle Hamburger waren eingeladen, gestern ab 14 Uhr am Alsterufer Verbesserungen im Gewässerschutz Jungfernstieg, wo heute viele den einzufordern. Die Hamburger Wasser-Aktivisten sind eins von mehr als 30 Teams bundesweit, die im Rahmen der bundesweiten verkaufoffenen Sonntag zum Bummeln Bildungskampagne "Big Jump Challenge 2012" eine Aktion für sauberere Gewässer organisierten. Während Schulklassen, Jugend- und nutzten, hieß es heute: "Ohne Wasser kein Umweltgruppen ihren Forderungen überwiegend mit einem Sprung ins kühle Nass Nachdruck verliehen, haben sich die Hamburger bewusst für einen Flashmob an Land entschieden. Die Teilnehmer (Foto)waren aufgerufen, sich zum Thema "Ohne Wasser kein Spaß" zu kostümieren . Spaß". Unterstützer der Wasserinitiative "Viva con agua"(http://www.vivaconagua.org/)  lieferten sich hier am Nachmittag eine Flashmob: Kaltes Alster-Bad für sauberes Wasser | Nachrichten - Ham... http://www.mopo.de/nachrichten/kaltes-bad-fuer-sauberes-wasser--fla... Wasserschlacht – "natürlich nicht mit Trinkwasser, sondern mit Alsterwasser", betont Leserkommentare Bundesweit sprangen bei der Aktion "Big Jump Challenge" tausende Jugendliche gleichzeitig Mit-Organisatorin Clara Freitag. Das wurde mit ins Wasser. In Hamburg wäre so ein "Massen-Sprung" zu gefährlich gewesen – stattdessen daher ein symbolischer Sprung über einen aufgemalten Fluss Eimern aus der Binnenalster geschöpft. Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden Foto: dpa/DPA Warum muss ich mich anmelden/registrieren? +++++Der rote Faden: Wasserträger für eine Der A. Beig Verlag distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle bessere Welt+++++(http://www.abendblatt.de Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder. DI 22° MI 22° DO 22° Jobs | Werben/Mediadaten | RSS | Abo | Sitemap /hamburg/article2288422/Wassertraeger-fuer-eine-bessere-Welt.html) Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare! Und um genau dieses Alsterwasser ging es bei der Aktion auch: "Wir möchten, dass noch mehr für eine Verbesserung der Wasserqualität getan wird", erklärt Freitag. In den vergangenen Jahren habe sich da zwar schon REGIONAL SPORT NEWS RATGEBER GIRLS SPIELE VIDEOS SHOP Zeitung zur Probe einiges zum Positiven entwickelt und das Alsterwasser entspreche mittlerweile weitgehend den Richtlinien. "Aber Nachrichten | Polizei | Promi & Show | Politik | Kolumnen | Lust auf mehr? Ihre A. Beig Tageszeitung jetzt Veranstaltungen | Hamburg rockt man könnte immer noch mehr dafür tun, dass die Alster renaturiert wird", so Freitag. Probleme bringe zum Beispiel 2 Wochen kostenlos testen.  MOPO › Hamburg › Nachrichten das Hamburger Abwassersystem mit sich: "Regen- und Mischwasser laufen da eigentlich in zwei separaten Kanälen nebeneinander", erklärt die 20-Jährige, "das Regenwasser wird dann in die Alster geleitet. Doch wenn es stark regnet, treten die beiden separaten Kanäle über die Ufer." Dann vermischten sich Regen- und Mischwasser, Twittern 0 @mopo folgen 0 Empfehlen Datum: 17.6.2012 so dass zum Teil auch Abwasser in die Alster gelangen könne. "Und auch Müll, der in die Alster geworfen wird, ist Kommentare: 2 ein Problem", sagte Freitag.  Empfehlen: E-Mail +++++Fast 900 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser+++++ (http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen  Kontakt: Redaktion /article2213957/Fast-900-Millionen-Menschen-ohne-sauberes-Trinkwasser.html)  Der Flashmob in der Hamburger Innenstadt war Artikel: Drucken Teil der "Big Jump Challenge", einer bundesweiten Aktion, die "Viva con agua"  © A-BEIG.de 2009 anlässlich des europäischen Flussbadetags Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der A.Beig Druckerei und Verlag GmbH Hamburgs größte » & Co. KG » MOPO testet initiiert hatte. Um ein Zeichen für den Coups Gewässerschutz zu setzen, sprangen dabei deutschlandweit tausende Jugendliche Norddeutschland Sport Deutschland & Welt Lokales Übersicht Lokaler Sport Politik Pinneberg gleichzeitig ins Wasser. "Ursprünglich war auch in Hamburg so ein Jump geplant", erklärt Clara Nur ein paar Jugendliche sprangen in die Binnenalster Freitag, "aber mit so vielen Leuten gleichzeitig in Foto: dpa/DPA die Alster zu springen, wäre zu gefährlich 1 von 2 03.07.2012 13:40 gewesen. Da haben wir keine Genehmigung bekommen." Deshalb sprangen nur einige wenige in die Alster. Die anderen veranstalteten stattdessen die Flashmob an der Binnenalster: Diese Hamburger Jugendlichen protestieren gegen Wasserverschmutzung. Foto: dpa Presse 1 von 2 17.06.2012 20:55 Für mehr Sauberkeit in unseren Flüssen und Seen: Unterstützt von der Wasserinitiative "Viva con Aqua" und dem "CISV Hamburg" gingen am Sonntag einige unerschrockene Hamburger Jugendliche in der Binnenalster baden. Mit ihrem Flashmob protestierten die Jungen und Mädchen gegen die schlechte Qualität des Alsterwassers. In ganz Deutschland fanden am europaweiten Flussbadetag ähnliche Aktionen statt. Überall mit dem gleichen Hintergrund: Die Teilnehmer wollten
  • 10. Kiel Kieler Förde
  • 11. CISpringtV Viva con Agua Kiel springt ins Wasser für Wasser!
  • 12. Köln Decksteiner Weiher
  • 16. Nagold Nagold
  • 17. Big Jump 2012 - Natürlich (in) Nagold
  • 20. Rathenow Havel
  • 23. Troisdorf Sieg
  • 26. Wolfsburg Mühlenriede
  • 28. Bei traumhaftem Wetter wurde am 17.06.2012 die erste Station eines Naturerlebnislehrpfades am Gewässeruntersuchungsplatz der Mühlenriede eingeweiht, den Schüler des Gymnasiums Fallersleben in diesem Schuljahr im Rahmen des Seminarfach- Unterrichtes geplant haben. Mühlenriede
  • 33. Greifswald Ryck
  • 36. Rottenburg Neckar
  • 38. Radolfzell Bodensee
  • 41. Berlin Landwehrkanal
  • 45. Landeslehrstätte Oder Oderbruch
  • 46. 1. Big Jump in die Oder | Helenesee
  • 47.
  • 48. Schönebeck Elbe
  • 51. Lüneburg Ilmenau
  • 54. Freising Pullinger Weiher
  • 58. Kassel Fulda
  • 59. Viva con Agua Kassel, Dynamo Windrad und die Grünen vereinen sich mit der Fulda
  • 60. Viva con Agua Kassel, Dynamo Windrad und die Grünen vereinen sich mit der Fulda
  • 61. Rossdorf Erbsenbach
  • 62. JWS Rossdorf - Ja wir springen!
  • 63. JWS Rossdorf - Ja wir springen!
  • 64. Fischbachtal Naturschwimmbad Fischbachtal
  • 66. Les Rosaires mon petit bassin
  • 68. Berlin Teufelssee
  • 69. Die Seeteufel vom Teufelssee
  • 70. Die Seeteufel vom Teufelssee
  • 72. Gesine Schwan Lest im Interview mit unserer Schirmherrin Gesine Schwan warum es so wichtig ist, sich für saubere Gewässer einzusetzen und ob sie am 17. Juni 2012 mit uns ins Wasser springen wird!
  • 73. Interview Gesine Schwan Frau Schwan, an welchem Fluss oder See daher nicht einfach Experten die Umsetzung sind Sie groß geworden? übernehmen? Am Heiligensee im Norden Berlins. Weil es sich immer auch um kontroverse Entscheidungen handelt, die zwischen den Konnten Sie in diesem See baden? verschiedenen Interessenten  und politischen Ja, ich war im Sommer mehr im Wasser als an Akteuren mit Hilfe der Experten entschieden Land. werden sollten. Die Zivilgesellschaft spielt hier eine wichtige Rolle, dass das Allgemeinwohl im Das sind schöne Erinnerungen – die leider Blick bleibt – und auch als Ideengeber. Der “Big heute nur noch wenige Menschen haben. Jump” ist ja gerade eine Idee wie wir die Wegen der sozialen und ökologischen öffentliche Auseinandersetzung mit dem Probleme unserer Flüsse und Seen fordert Gewässerschutz fördern können. Dass wir uns die europäische Wasserrahmenrichtlinie bis gemeinsam trauen, und damit auch das 2015 einen guten ökologischen und Vertrauen in eine partizipative Umsetzung chemischen Zustand der stärken. Oberflächengewässer. Dazu ist laut Artikel 15 der Richtlinie die Aber warum sollten sich SchülerInnen an “aktive Beteiligung” aller interessierten Aktionen zum Gewässerschutz beteiligen? Stellen zu fördern. Demnach sind Ist es doch die Generation der Eltern, die für Öffentlichkeit und Partizipation im den Zustand der Flüsse und Seen Gesetzestext selbst festgelegt. Doch das verantwortlich ist! Gesetz ist äußerst komplex. Warum können
  • 74. Interview Gesine Schwan Wir übernehmen immer eine Welt, die wir nicht selbst gestaltet haben, aber verantwortlich weiterentwickeln müssen. Auch unsere Eltern waren schon in dieser Lage. Würden Sie – zum Big Jump 2012 – mit anderen in den Heiligensee oder einen anderen See oder Fluss springen? Als Schirmherrin möchte ich natürlich alle Jumps unterstützen. Im Geiste bin ich dabei, wenn die “Big Jump” Initiative zum großen Sprung für mehr Bildung, Teilhabe und Gewässerschutz ansetzt!! Vielen Dank für das Gespräch, wir freuen uns sehr Sie als Schirmherrin dabei zu haben!
  • 75. Benny Adrion Viva con Agua An einem sonnigen Tag im Mai traf sich Kathrin vom Big Jump Team mit Benny Adrion, dem Gründer von Viva con Agua und Unterstützer der Big Jump Challenge. Benny hat früher professionell Fußball in Stuttgart und beim FC St. Pauli gespielt. Im Jahr 2005 hat er Viva con Agua in Hamburg gegründet, um Wasserprojekte in Entwicklungsländern zu unterstützen, die von der Welthungerhilfe durchgeführt werden.
  • 76. Interview Benny Adrion Hallo Benny, sag mal was machst du überleben kann, deswegen kann man da eigentlich am 17. Juni um 15 Uhr? baden. Da springe ich für mehr Gewässerschutz ins Wasser. Gruselig! Aber zurück zum Big Jump. Was versprichst du dir davon? Weißt du auch schon wo? Der Big Jump steht bald an und wird bei uns Die Vorbereitungen laufen, der genaue Ort wird schon seit langem vorbereitet und auf unserer Jump-Seite bekannt gegeben. angekündigt. Er steht dick und fett in unserem Kalender und alle freuen sich drauf! Weißt du noch, wann du das letzte mal in Ich hoffe, dass es großen Spaß machen wird einem Fluss oder See gebadet hast? und dass viele Leute sich beteiligen werden. Boah, da muss ich überlegen. Ist schon eine Das ist eigentlich meine Erwartung! Große Weile her, Meer gilt nicht? Beteiligung! Das Ganze klappt ja nur, wenn in Hmm...wahrscheinlich in Äthiopien im Lake vielen Städten viele Leute mitmachen, nur Langano, der einzige See in dem man dort dann kann das Projekt ein Erfolg werden. baden kann, weil in anderen die Bilharziose- Gefahr so hoch ist. Das ist ein Hast einen Tipp für alle Schüler, die etwas Krankheitserreger, der dir die Harnröhre hoch für den Gewässerschutz tun möchten, aber kriech. Dieser Langano See ist so nicht so recht wissen mit wem sie den Big schwefelhaltig, dass da gar kein Erreger Jump durchführen sollen?
  • 77. Es ist immer gut, wenn man es schafft, seine macht sich einen Ablaufplan und verteilt die Schule dazu zu bekommen mitzumachen. Aufgaben. Wenn man als Schüler Lust hat mitzumachen, kann man sich nicht nur selbst beteiligen, Danke Benny, das war sehr aufschlussreich sondern direkt zur Schule oder Klasse gehen und freuen uns, dass du am 17. Juni mit und sagen ‘Hey, ich habe eine coole Idee, dabei bist! unterstützt mich bitte mal! Lasst uns an dem Sehr gerne, sehr gerne. und dem Tag einen Ausflug machen mit der ganzen Schule oder der Klasse und alle springen zusammen ins Wasser‘. Also die Schule quasi als Multiplikator nutzen. Das wäre ganz cool und schulfrei ist ja auch nicht schlecht. Hast du direkte Tipps für die Planung? Was muss man deiner Meinung nach beachten, damit die Veranstaltung richtig erfolgreich wird? Für eine erfolgreiche Veranstaltung, haben wir ja mittlerweile gelernt, dass natürlich Planung sehr wichtig ist. Das heißt man sollte doch im Zweifel mehr Zeit mit der Planung einer solchen Veranstaltung verbringen, als man es sonst machen würde. Je besser man das vorbereitet, desto stressfreier wird die Umsetzung. Es ist im Nachhinein sehr viel entspannter und einfacher, wenn man sich vorher die Zeit nimmt, um die Veranstaltung komplett durchzuplanen. Am besten man
  • 78. Tim Edler realities:united Den Traum von sauberen Gewässern und deren Nutzung haben auch Berliner Innenstadtbewohner noch nicht aufgegeben. Jassa vom Big Jump Challenge Team hat mit dem Architekten und Jury-Mitglied Tim Edler über sein Flussbadprojekt, Stadtkultur und die natürliche Reinigung von Gewässern gesprochen.
  • 79. Interview Tim Edler Ein Teilabschnitt des Seitenkanals der Was tun Sie innerhalb des Projekts Spree in Berlin soll umfunktioniert werden hinsichtlich der Einleitung ungeklärten und 2019 als Flussbad in Betrieb genommen Abwassers in die Spree, damit zukünftig in werden. Wie sind Sie zu der Idee des ihr wieder gebadet werden kann? Projekts gekommen? Das Wasser, was wir brauchen um den Unser erstes Atelier lag an der Spree, genau da “beschwimmbaren”  Bereich mit Nachschub wo Hauptspree und Kupfergraben (ca. 0,5 m³/s) zu versorgen, stammt aus einem zusammenfließen. Das war ein Gebäude, was bepflanzten Kiesbett Filter mit etwa 3500 m² schon so lange keine Nutzung mehr hatte, dass der Eigentümer tatsächlich vergessen hatte, dass es ihm gehört. Klingt wie das Märchen von Dornröschen, aber es stimmt. Aber als wir dann endlich drin waren (ein Gebäude ohne Strom, Heizung oder fließend Wasser) fingen wir an uns mit dem umgebenden Stadtraum auseinanderzusetzen und da haben wir erstaunliche Parallelen gesehen. Ein Flussarm mit mehr als hundert Jahren ohne Nutzung und eine Stadt die das scheinbar vergessen hatte. Das klang nach einem neuen Auftrag.
  • 80. Interview Tim Edler Fläche, der im Kanalbereich direkt oberhalb gegeneinander abgewogen werden, sondern angelegt ist. Angetrieben wird der können einander ergänzen. Filtervorgang von dem Höhenunterschied von Es ist ein sehr guter Ort, mit diesem etwa 1,25 m, der das Wasser durch den Filter Modellprojekt sowohl das Potential einer presst. intakten Umwelt für die Lebensqualität zu zeigen, als auch indirekt auf das weiterhin Inwiefern trägt das Flussbad zur Stadtkultur ungelöste Problem der bei? Und was hat das Projekt mit Gewässerverschmutzung durch veraltete Gewässerschutz zu tun? Abwassersysteme hinzuweisen. Beides zu Der Umbau eines kompletten Flussarms in ein verdeutlichen und dadurch die Schwimmbad ist eine spektakuläre Geste. entscheidenden, aber meist abstrakten Besonders an diesem Ort, der für Berlin und Änderungsprozesse zu beschleunigen könnte vielleicht darüber hinaus eine wichtige dann einer der wichtigsten Beiträge sein, den identitätsgebende Funktion hat. dieses Projekt leisten kann. Es ist interessant, an dieser Stelle zu zeigen, dass eine neue Nutzung des Flusses möglich Die Idee des Big Jumps verankert auch ist und dass sie sich gut mit der gewachsenen ethische Aspekte, wie z.B. zu unseren Gestalt der Stadt und ihrer anderen Nutzungen Flüssen und Seen wieder vermehrt Bezug verbinden lässt. Eine vielschichtigere und zu bekommen und sie mit in unser interessantere Stadt entsteht. Repräsentation, Heimatgefühl aufzunehmen. Verfolgen bzw. Angebote der Bildung und der Kultur und die vermitteln Sie mit Ihrem Projekt ebenfalls Belange der Wohnbevölkerung müssen nicht solche Gedanken? Und wenn ja wie?
  • 82. Interview Tim Edler Wir versuchen eigentlich wenig über die den wir thematisieren seit über 100 Jahren romantischen Aspekte zu argumentieren. Es überwiegend „arbeitslos“ ist. Aber natürlich geht um viel Konkreteres, als um das gibt es auch Vorbehalte – schließlich ist das Heimatgefühl. In Berlin ganz konkret um die nicht irgendwo, sondern das Ding läuft durch Frage nach der Eigentümerschaft und einer die „Gute Stube“ Berlins, das Weltkulturerbe intelligenten Form der Nutzung. Wem gehört der Museumsinsel. der Fluss und wer darf damit was machen? Wir müssen noch viel mehr informieren, weil Wir sind fest davon überzeugt, dass die für viele besorgte Menschen nicht gleich zu Nutzung der Spree in Berlin als eine Ressource erkennen ist, dass dieses Projekt nicht zu einer der Erholung für Natur und Mensch sinnvoller befürchteten weiteren „Eventisierung“ der ist, als den Fluss nur als Straße und Museumsinsel betragen soll, sondern, dass es Abwasserkanal zu verstehen. im Gegenteil etwas „normale“ Nutzung und Berlin kann viel von der Spree profitieren, aber auch die Wohnbevölkerung Berlins an diesen dafür muss die Stadt an ihre alte Tradition touristischen Ort zurückbringen würde. anknüpfen: Vernunft im Umgang mit den Letztlich ist uns völlig klar, dass dieses Projekt gegebenen Ressourcen. mit der Unterstützung einer breiten lokalen   Einwohnerschaft steht und fällt. Auf welche Resonanz ist das Thema bisher Das ist fast die Hauptsache, um die wir uns bei den Berlinern gestoßen und was gibt es jetzt kümmern müssen. in dieser Hinsicht noch zu tun? Fast alle reagieren sehr positiv – das hat sicher auch damit zu tun, dass der Flussabschnitt,
  • 83. Interview Tim Edler Wo sehen Sie das Nutzenpotenzial des und zusätzlich über die Spenden vieler, vieler Flussbades für Berlin? Unterstützer. Der ökonomische Nutzen des Projektes ist, dass die Qualität des Lebensraums, für die vielen Was war Ihre Motivation Jury-Mitglied des Menschen, die in den dichten Schüler-Wettbewerbs zu werden bzw. mit der Innenstadtbezirken Berlins wohnen, steigt. Auch „Big Jump Challenge 2012“ zu kooperieren? Berlin als “Sehnsuchtsort”, als eine Stadt, die Wir brauchen noch viel mehr Ideen, Projekte und deshalb lebt, weil Touristen und Zuziehende in Menschen, die etwas machen. Es braucht einen ihr etwas Besonderes sehen können, profitiert langen Atem, alte Strukturen zu verändern. Wir von diesem originellen neuen Aspekt einer sind uns darüber im Klaren, dass alle Projekte “kreativen” Großstadt. Vor allem auch, weil das für eine positive Veränderung der Situation nur Projekt sich nicht als Gegenentwurf zu der auf dann einen Sinn haben, wenn Sie auf einer Repräsentation angelegten Stadtentwicklung breiten Basis entwickelt werden. (Wiederaufbau des Schlosses,…) der Generation   der Älteren versteht, sondern als ein Was ist bisher ihr schönstes Badeerlebnis in verbindendes Element, welches neue einem See oder Fluss? Nutzungsmöglichkeiten schafft ohne etwas Früher war ich kein guter Schwimmer. Dann bin Anderes dafür verbieten zu müssen. ich mal in einem See geschwommen und Deshalb und auch, weil die Idee ja eben nicht plötzlich nach 400m ohne Wende- oder darin besteht Zäune aufzubauen und Eintritt zu Ausweichmanöver ist bei mir der Groschen nehmen, soll das Flussbad wie andere typische gefallen, wie das geht. Wahrscheinlich glaube Projekte des öffentlichen Raums, Parks etwa, ich seitdem, dass Schwimmbecken länger als oder auch die heutige Nutzung als 50m sein sollten. Schifffahrtsweg über Steuern finanziert werden
  • 84. Robert Arlinghaus Wir haben mit unserem Jurymitglied, dem Binnenfischerei-Professor Robert Arlinghaus, über den Fisch des Jahres, die Probleme von Flussfischarten und Fisch- Gefühle gesprochen.
  • 85. Interview Robert Arlinghaus „Neunaugen“ sind der „Fisch des Jahres 2012“ Neunaugen sind bei der Vermehrung auf gut mit in Deutschland. Was zeichnet diesen Fisch aus Sauerstoff durchströmte Kiesbereiche in – neun Augen? Oberläufen von Bächen und Flüssen angewiesen. Streng genommen sind Neunaugen gar keine Durch Aufstau der Gewässer und der damit Fische, sondern Rundmäuler. Im Unterschied zu verbundenen Verschlammung der Laichplätze sind den echten Fischen haben Neunaugen keine kiesige Gebiete rar geworden, was sich dann Kiefern und ein einfacheres Skelett. Es gibt negativ auf das Aufkommen der Neunaugen mindestens drei Neunaugenarten in Deutschland – auswirkt. Bachneunaugen, Flussneunaugen und Meerneunaugen. Der Name Neunauge leitet sich ab von den kleinen Kiemenöffnungen an der Seite, die wie insgesamt neun Augen aussehen. Neunaugen kennzeichnet eine ganz besondere Lebensweise, da diese Tiere parasitisch von anderen Fischen leben. Mit dem Rundmaul haften sich Neunaugen an der Haut von Fischen fest und „raspeln“ Haut und Schuppen ab.   Diese aalähnliche Art ist 500 Millionen Jahr alt, jetzt steht er auf der „roten Liste“ für gefährdete Tierarten. Wie konnte das passieren?
  • 86. Interview Robert Arlinghaus Wenn wir als Neunaugen, Forellen oder Tatsächlich wissen wir über das Gefühlsleben Hechte durch Rhein, Elbe und Co. von Fischen sehr wenig. Eindeutig sind Fische schwimmen, was sind eigentlich die mit zum Teil erstaunlichen Fähigkeiten wichtigsten Herausforderungen für „gute ausgestattet, aber ob Emotionen im Spiel sind, Fahrt“ in deutschen Flüssen? ist gänzlich ungeklärt. Die chemische Wasserqualität ist heute nicht Nichtsdestotrotz kann man das Wohlbefinden mehr das große Problem. Das war zur Blütezeit von Fischen durch unangemessene der Industrialisierung noch ganz anders. Heute Behandlung, Verletzung, schlechte sind vor allem die Eindeichung, der Verlust von Haltungsbedingungen in Aquarien oder der Überflutungsflächen und die vielen Fischzucht beeinflussen. Fische werden dann Wanderhindernisse durch Wehre, Staue oder krank, verhalten sich sonderbar und sterben Kleinkraftwerke das größte Problem für schleichend. Flussfischarten. Gute Fahrt erreicht man also   durch die Renaturierung natürlicher Überflutungsflächen sowie durch die Abschaffung von Wanderbarrieren.   „Gute Fahrt“ ist ja auch eine Bewertung –  aber haben Fische überhaupt (Glücks)gefühle? Was wissen wir über Glück und Wohlbefinden von Fischen?
  • 87. Interview Robert Arlinghaus Eine persönliche Frage an den Fisch-Prof: Wenn Die Big Jump Teilnehmer sich für Wie bist Du zu Deinem Thema Fische in deutschen Flüssen und Seen Binnenfischerei gekommen? Was interessiert einsetzen wollen, wofür lohnt es sich und fasziniert Dich? besonders zu springen? Ich war schon immer engagierter Angler, mich Es lohnt sich für die Renaturierung der haben Wasser und die Fischerei schon immer Gewässer zu springen, insbesondere die fasziniert. Was lag da also näher, als mein Wiederherstellung natürlicher Hobby zum Beruf zu machen. Ich befasse mit Abflussbedingungen und die Bewahrung der Erforschung von Fischen und dem Schutz natürlicher Uferstrukturen. Das ist eine große von natürlichen Fischbeständen sowie mit gesellschaftliche Aufgabe, die sicher nur in Fragen der Überfischung. Dazu führen wir viele weniger besiedelten Gewässer großräumig Experimente in Seen und Flüssen durch. umgesetzt werden kann. Aber dann lohnen auch die kleinen Maßnahmen, vor allem die Wasserkraft ist für Fische problematisch.
  • 88. Sven Christian Sven Christian ist Spezialist in ganzheitlicher Regionalentwicklung. Wir haben mir ihm über die Geschichte des Finowkanals, seine Begeisterung für den Big Jump und seine Erfahrungen mit den Behörden gesprochen.
  • 89. Ein etwas in Vergessenheit geratener Wasserlauf ist der Finowkanal. Dabei ist er die älteste künstlich angelegte Wasserstraße, die als Bundeswasserstraße noch mit dem Schiff befahren werden kann. Ein erster Kanal wurde schon Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet. Nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde er Mitte des 18. Jahrhunderts wiederhergestellt. Bis zur Eröffnung des Oder- Havel-Kanals im Jahr 1914 war er eine frequentierte Binnenwasserstraße. In den 60-er Jahren fuhr das letzte Frachtschiff durch den Kanal. Aufgrund der sich daran anschließenden extensiven Nutzung hat sich an den Ufern eine üppige Vegetation entwickelt. Der Kanal gewann einen flussähnlichen Charakter. Der Treidelweg, von dem die Schiffe einst mit Muskelkraft gezogen wurden, ist heute ein durchgängiger Fahrradweg. Am Fluss ist der Tourismus heute ein großer Faktor. Wie sieht es aber mit dem Wassertourismus aus? Welche Herausforderungen muss sich der Fluss heute noch stellen? Über diese Fragen sprachen wir mit Sven Christian. In seinem Eberswalder Ingenieursbüro erstellt er nicht nur Konzepte für punktuelle Flussbadenutzungen, sondern ist Experte für eine ganzheitliche Regionalentwicklung an Flüssen.
  • 90. Interview Sven Christian Guten Tag Herr Christian. Wie kam es zu Freizeitmöglichkeiten am Fluss und natürlich Ihrem beruflichen Interesse an der auch im Fluss. Flussbadenutzung? Anlass war übrigens die Begegnung mit einem Mit Flussbadenutzungen lassen sich Umwelt- älteren Ehepaar. Wir standen an einem Fluss und Naturerfahrungen oft mitten in den und unterhielten uns. Dabei kamen wir auch Städten machen. Wendet man den berühmte auf den Fluss zu sprechen und sie sagten mir, Slogan „Was ich kenne, das möchte ich auch dass sie in diesem Fluss schwimmen gelernt schützen“ auf diese Erfahrung an, kann eine hätten - für mich damals unvorstellbar. An etablierte Flussbadenutzung auch im demselben Fluss hatte ich meine Kindheit Umkehrschluss dazu beitragen unsere Flüsse verbracht und war niemals „drin“. Er stank und nachhaltig von Schadstoffeinleitungen zu sah nicht einladend aus. Der Fluss ist heute schützen. Da ich aus dem Bereich aber auch wieder so einladend zum Baden wie der„nachhaltigen Landnutzung“ komme, bin vor ca. 60-70 Jahren. ich an beiden Komponenten der Thematik Wie ist Ihr Bezug zum Finowkanal? interessiert. Aufgrund seines über Jahrzehnte entwickelten Natürlich sehe ich auch berufliche eher natürlichen Charakters und seiner Perspektiven. Meine Auftraggeber, wie Städte historischen Elemente, wie handbetriebene und Gemeinden, haben den Anspruch ihren Schleusen, Schleusenwärterhäuser etc., stellt Bürgern eine hohe Lebensqualität zu bieten. der Finowkanal eine Perle des Finowtales dar. Dazu gehören auch die Lebens- und Aber die Perle muss noch geputzt werden! Dazu möchte ich beitragen.
  • 91. Interview Sven Christian Ich selbst bin öfter auf dem Kanal mit dem kommunale oder Industrieabwässer, gibt es nicht Paddelboot unterwegs, allein oder mit Freunden, mehr. Aber aufgrund eines in Teilen veralteten nutze den Treidelweg und gehe am Messingwerk Kanalnetzes der ZWA (nicht ausreichend das ein oder andere Mal baden. Mit dem Bau der dimensionierte Rohre/Überläufe bzw. Stadtpromenade und der Öffnung der Stadt hin Einleitungen aus alten/nicht mehr bekannten zum Finowkanal hoffe ich auch im Stadtzentrum Kanalteilstücken) sind doch des Öfteren diese baden gehen zu können. Ein Ein- und Ausstieg unbeabsichtigten Einleitungen festzustellen. zum Wasser ist vorgesehen! Probleme gibt es noch beim Sediment aufgrund   der mehr als 300-jährigen Industriegeschichte. Durch die Abwässer wurde der Finowkanal in der Vergangenheit geschädigt, heute gibt es Gibt es alternative Konzepte für die Nutzung kaum noch Industrie in der Region. Wie hat des Kanals? sich die Wasserqualität verändert? Freizeit- und Tourismusnutzung des Kanals steht Nach der EU-Badegewässer-Richtlinie werden im Vordergrund. Wie diese stärker auf dem (fast nur) hygienische Parameter zur Beurteilung Wasser entwickelt werden kann ist derzeit der Badetauglichkeit eines Gewässers Diskussionsgegenstand in verschiedenen herangezogen. Diese hygienischen Parameter Gremien der Stadt und der Öffentlichkeit. lassen wir zumindest vor jedem Flussbadetag durch das Gesundheitsamt am geplanten Badeort überprüfen. Bisher zeigten alle Werte   Badetauglichkeit des Finowkanals an. Illegale Einleitungen im engeren Sinne, seien es
  • 92. Interview Sven Christian Im letzten Jahr haben Sie sich am Big Jump Wo könnten Teilnehmer des Wettbewerbs beteiligt. Welche Resonanz gab es von den im Bereich des Finowkanals in das Wasser Teilnehmerinnen und Teilnehmern? springen? Es ist eine schöne Veranstaltung, an einem Am Messingwerkhafen in Eberswalde/Stadtteil schön gestalteten Ort am Finowkanal Finow, am Steg des Kanusportclubs. (Messingwerkhafen). Jährlich kommen mehr Menschen. Ziel ist es weiterhin die Möchten Sie den Teilnehmerinnen und Öffentlichkeit auf den Kanal aufmerksam zu Teilnehmern der Big Jump Challenge noch machen und durch die Badenutzung einen etwas „mit auf den Sprung“ geben? (neuen) Bezug zum Gewässer herzustellen. Nutzt die Gelegenheit! Springt zum Badetag in Das große Ziel ist natürlich die durchgängige euren Fluss und ggf. auch im Alltag! „Beschwimmbarkeit“ des Kanals. Dazu müssten wir an das Sediment ran. Wie ist die Zusammenarbeit mit den für das Gewässer zuständigen Behörden? Sehr gut. Durch den Badetag und den Bau der Stadtpromenade ist auch das ZWA für die Thematik sensibilisiert und bemüht sich auftretende Einleitungen so schnell wie möglich zu beheben.
  • 94. Die Big Jump Challenge wird organisiert von einem Verbund aus Umweltorganisationen, gemeinnützigen Organisationen und einer sozial- ökologischen Forschungsgruppe in Partnerschaft mit dem Europäischen Flussnetzwerk. GETIDOS, die sozial-ökologische Forschungsgruppe an der Universität Greifswald und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin, untersucht die Rolle und das Potential von Social Entrepreneurship, nachhaltige Problemlösungen im Wassersektor umzusetzen.
  • 95. Das betterplace lab ist die Forschungsabteilung von Deutschlands größter Spendenplattform betterplace.org und will soziales Handeln durch den Einsatz digitaler Technologien wie Internet und Mobiltelefonie verändern und verbessern. Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. (VcA) ist ein international tätiger, gemeinnütziger Verein mit Ursprung in Hamburg – St. Pauli. Die vorrangigen Ziele des Vereins sind die Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern mit dem Partner “Die Welthungerhilfe” und somit Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle; Umweltschutz, insbesondere Gewässerschutz; Schärfung des Bewusstseins aller Menschen für das globale Thema Wasser und Bereitstellung einer sozialen Plattform, die jeder mitgestalten kann!
  • 96. Grüne Liga – Das Netzwerk ökologischer Bewegungen und die Experten zum Thema Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Deutsche Umwelthilfe – Seit 1975 setzt sich der gemeinnützige und bundesweit tätige Verband für den Schutz von Umwelt und Natur ein und hat 2002 zusammen mit anderen Partnern den ersten internationalen Elbebadetag veranstaltet. Seit 1997 gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit Schulen im Netzwerk „Schulen für lebendige Flüsse“.
  • 97. Der Global Nature Fund (GNF) ist eine unabhängige, internationale Stiftung für Umwelt und Natur. Im Rahmen des internationalen Netzwerks Living Lakes arbeitet der GNF gemeinsam mit seinen Partnern an der Förderung von Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung in Seenregionen. Das European Rivers Network (ERN) ist ein europäisches Informations- und Arbeitsnetzwerk von Organisationen und Einzelpersonen für den Schutz der Flüsse und ein nachhaltiges Wassermanagement.
  • 98. © Big Jump Challenge 2012