Gesundheits-Apps, Video-Sprechstunden,
Dr. Google – Patienten im digitalen Wandel
Internes KVBW-Symposium zum Thema „eHeal...
Das Fazit vorab
 Patienten wollen ihren Arzt auch online kontaktieren
 Information über Gesundheitsfragen findet zunehme...
AGENDA
 AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die
Kommunikationsgewohnheiten verändert
 EMPIRIE: Wie sich das auf das Ha...
AGENDA
 AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die
Kommunikationsgewohnheiten verändert
 EMPIRIE: Wie sich das auf das Ha...
Deloitte 2014, Grafik aus: spectrum K 2016 5
Menschen kommunizieren zunehmend online
Beispiel hier: Internet- und Video-Telefonie
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Geschäftsprozesse werden immer häufiger virtuell erledigt
Beispiel hier: Online-Banking
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AGENDA
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Kommunikationsgewohnheiten verändert
 EMPIRIE: Wie sich das auf das Ha...
45 Prozent der Deutschen würden Video-Sprechstunden nutzen
Nutzungsbereitschaft bei Haus- und Fachärzten
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Zentrale Gründe gegen die Nutzung von Video-Sprechstunden
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Empirie bestätigt: Video funktioniert und hat Vorteile
Internationale Studienlage und Expertenbefragung
 Bei vielen Indik...
 Nutzen nicht ersichtlich
 Rechtliche Bedenken
 (Noch) Fehlende spezifische Vergütung
 Geringe Technikaffinität
 Sorg...
DENNOCH: Es entwickelt sich etwas
Zahlreiche Aktivitäten auf Projektebene
 Pilotprojekt BVDD & TK
 Projekt „TeleArzt“
 ...
Zwischenfazit – Bedeutung für Ärzte
Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation
Patienten wollen ihre Ärzte auch kontaktieren, o...
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Kommunikationsgewohnheiten verändert
 EMPIRIE: Wie sich das auf das Ha...
Immer mehr Patienten recherchieren online
Gesundheitsmonitor 2015: „Erst mal Dr. Google fragen?“
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 53% der deutschen On...
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Informationen haben Wirkung: Beispiel Online-Anbietervergleich
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Ärzte haben ambivalentes Verhältnis zu informierten Patienten
Ärztebefragung, Gesundheitsmonitor 2016
14.11.2016 |Patiente...
Evidenzbasierte Informationsangebote sind Ärzten häufig unbekannt
Ärztebefragung, Gesundheitsmonitor 2016
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Zwischenfazit – Bedeutung für Ärzte
Online-Gesundheitsinformation
Information über Gesundheitsfragen findet zunehmend im W...
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Kommunikationsgewohnheiten verändert
 EMPIRIE: Wie sich das auf das Ha...
 259.000 Gesundheits-Apps in den Stores:
+ 100.000 von Anfang 2015 bis 10/2016
(research to guidance 2016)
 3,5 Milliard...
Sieben Typen – als
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Bertelsmann Stiftung 2016
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Zentrale Chance: Apps stärken Selbstmanagement und Adhärenz (I)
Bislang wenig Evidenz, aber Konsens über Potenziale – Beis...
Zentrale Chance: Apps stärken Selbstmanagement und Adhärenz (II)
Entwicklungslinie: Personalisierte Information durch Küns...
Nicht „nur“ Medizin: Auch Geschäftsprozesse können erleichtert werden
Beispiel: Online-Terminvereinbarung (OTV) – Bislang ...
Bürger- / Patientenfrage System-Aufgabe
Was gibt es überhaupt? Markttransparenz
Was ist gut? Qualitätstransparenz
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Zwischenfazit – Bedeutung für Ärzte
Gesundheits-Apps
Gesundheits-Apps stärken das Selbstmanagement von Patienten. Das Smar...
AGENDA
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Kommunikationsgewohnheiten verändert
 EMPIRIE: Wie sich das auf das Ha...
Fazit & Empfehlungen
Auszug / Diskussionsgrundlage
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Gesundheits-Apps, Video-Sprechstunden, Dr. Google - Patienten im digitalen Wandel

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Wie verändert die Digitalisierung das Gesundheitshandeln von Patienten? Und wie wirkt digitale Gesundheit auf das Arzt-Patienten-Verhältnis? Am Beispiel von Video-Sprechstunden, Online-Gesundheitsinformationen und Gesundheits-Apps zeigt die Präsentation Veränderungsdynamiken auf und macht Vorschläge für den Umgang damit.

Die Präsentation wurde auf einem eHealth-Symposium der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg am 14.11.2016 gezeigt. Hintergrund: Die Bertelsmann Stiftung beschäftigt sich in ihrem Projekt "Der digitale Patient" systematisch mit den Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Weitere Infos finden Sie unter www.der-digitale-patient.de

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Gesundheits-Apps, Video-Sprechstunden, Dr. Google - Patienten im digitalen Wandel

  1. 1. Gesundheits-Apps, Video-Sprechstunden, Dr. Google – Patienten im digitalen Wandel Internes KVBW-Symposium zum Thema „eHealth“ | 14.11.2016 Timo Thranberend, Senior Project Manager, Bertelsmann Stiftung www.der-digitale-patient.de @PatientDigital
  2. 2. Das Fazit vorab  Patienten wollen ihren Arzt auch online kontaktieren  Information über Gesundheitsfragen findet zunehmend im Web statt  Gesundheits-Apps stärken das Selbstmanagement von Patienten Der digitale Wandel wirkt auf das Arzt-Patienten-Verhältnis. Technologien ermöglichen echtes Patient Empowerment. Darin liegen auch für Ärzte mehr Chancen als Risiken. Ärzte und ihre Standesvertreter sollten das jetzt proaktiv zu ihrem Thema machen. 214.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  3. 3. AGENDA  AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die Kommunikationsgewohnheiten verändert  EMPIRIE: Wie sich das auf das Handeln und die Erwartungen von Patienten auswirkt – und was das für Ärzte bedeutet  Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation (Video-Sprechstunden)  Online-Gesundheitsinformation („Dr. Google“)  Gesundheits-Apps  FAZIT & EMPFEHLUNGEN: Was nötig und möglich wäre, um die Veränderung aktiv zu gestalten 314.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  4. 4. AGENDA  AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die Kommunikationsgewohnheiten verändert  EMPIRIE: Wie sich das auf das Handeln und die Erwartungen von Patienten auswirkt – und was das für Ärzte bedeutet  Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation (Video-Sprechstunden)  Online-Gesundheitsinformation („Dr. Google“)  Gesundheits-Apps  FAZIT & EMPFEHLUNGEN: Was nötig und möglich wäre, um die Veränderung aktiv zu gestalten 414.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  5. 5. Deloitte 2014, Grafik aus: spectrum K 2016 5
  6. 6. Menschen kommunizieren zunehmend online Beispiel hier: Internet- und Video-Telefonie 15% 22% 27% 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% 30,0% 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 AnteilderInternet-bzw.Videotelefonie-Nutzer 6 Eurostat 2016 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  7. 7. Geschäftsprozesse werden immer häufiger virtuell erledigt Beispiel hier: Online-Banking 13 22 24 28 37 40 38 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 2004 2007 2009 2012 2014 2015 2016 Online-Banking-NutzerinMillionen 7 Bitkom 2016 (via statista.com/online-banking) 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  8. 8. AGENDA  AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die Kommunikationsgewohnheiten verändert  EMPIRIE: Wie sich das auf das Handeln und die Erwartungen von Patienten auswirkt – und was das für Ärzte bedeutet  Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation (Video-Sprechstunden)  Online-Gesundheitsinformation („Dr. Google“)  Gesundheits-Apps  FAZIT & EMPFEHLUNGEN: Was nötig und möglich wäre, um die Veränderung aktiv zu gestalten 814.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  9. 9. 45 Prozent der Deutschen würden Video-Sprechstunden nutzen Nutzungsbereitschaft bei Haus- und Fachärzten 914.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  10. 10. 10
  11. 11. ABER: Auch die Grenzen werden erkannt Zentrale Gründe gegen die Nutzung von Video-Sprechstunden 19 21 31 24 45 79 87 13 24 23 32 30 18 11 23 31 24 29 18 2 2 44 24 22 16 6 1 1 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Fühle mich technisch nicht in der Lage, Video zu nutzen Ich würde mich in dieser Situation unwohl fühlen oder wäre aufgeregt Ich habe Bedenken, dass die Datenverbindung unsicher ist Befürchte, dass sich das Verhältnis zu meinem Arzt verändern wird Per Video besteht kein unmittelbarer persönlicher Arzt-Kontakt Eine direkte körperliche Untersuchung ist nicht möglich Bei schweren Krankheiten möchte ich den Arzt persönlich sprechen Sehr wichtiger Grund Eher wichtiger Grund Eher unwichtiger Grund Völlig unwichtiger Grund 12 Angaben in Prozent; n = 1.258-1.484 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  12. 12. Empirie bestätigt: Video funktioniert und hat Vorteile Internationale Studienlage und Expertenbefragung  Bei vielen Indikationen und Behandlungsanlässen medizinisch gleichwertig  Gemeinsam vereinbarte Therapieziele werden besser erreicht  Langfristige Begleitung von chronisch Kranken einfacher möglich  Besonders für: Rückfragen, Beratungen, Befundbesprechungen, Zweitmeinungen  Zeit für das Wesentliche sparen  „Vorfilterfunktion“  Hausbesuche & Anfahrtswege vermeiden 1314.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  13. 13.  Nutzen nicht ersichtlich  Rechtliche Bedenken  (Noch) Fehlende spezifische Vergütung  Geringe Technikaffinität  Sorge um Arzt-Patienten-Verhältnis  Vertrauensverlust  Schichtspezifische Versorgung  Grundsätzlich: Angst vor Verlust der Kontrolle über Kommunikations-Setting (Experteninterviews, Bertelsmann Stiftung 2015) 14 61,3% 33,6% 1,6% 3,5% keine Nutzung bzw. nur bei gesetzlicher Verpflichtung Nutzung in Planung Nutzung in Vorbereitung wird bereits genutzt Nutzung von Video-Sprechstunden durch Ärzte (Ärztebefragung, Stiftung Gesundheit 2015) Ärzte haben noch Vorbehalte Rund 2/3 lehnen Video-Sprechstunden ab 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  14. 14. DENNOCH: Es entwickelt sich etwas Zahlreiche Aktivitäten auf Projektebene  Pilotprojekt BVDD & TK  Projekt „TeleArzt“  Anpassung Berufsordnung ÄK BaWü  AXA & Hausärzteverband  … „Fernverschreibungsverbot“ UND: Arzt-Patienten-Kommunikation geht sogar asynchron … 1514.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel „Etwa ein Drittel der Praxisbesuche unnötig“ (Ärzte Zeitung, 08.11.16)
  15. 15. Zwischenfazit – Bedeutung für Ärzte Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation Patienten wollen ihre Ärzte auch kontaktieren, ohne in die Praxis zu müssen. Weil es zunehmend ihren Kommunikationsgewohnheiten entspricht. Oder weil es für sie schwierig ist, überhaupt in die Praxis zu kommen. 1614.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel HERAUSFORDERUNGEN  Veränderte Erwartungshaltung  Neue Kommunikationslogik / neues Setting  Anpassung der Prozesse notwendig CHANCEN  Bessere Prozesse, Zeit fürs Wesentliche  Höhere Patientenbindung
  16. 16. AGENDA  AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die Kommunikationsgewohnheiten verändert  EMPIRIE: Wie sich das auf das Handeln und die Erwartungen von Patienten auswirkt – und was das für Ärzte bedeutet  Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation (Video-Sprechstunden)  Online-Gesundheitsinformation („Dr. Google“)  Gesundheits-Apps  FAZIT & EMPFEHLUNGEN: Was nötig und möglich wäre, um die Veränderung aktiv zu gestalten 1714.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  17. 17. Immer mehr Patienten recherchieren online Gesundheitsmonitor 2015: „Erst mal Dr. Google fragen?“ 18  53% der deutschen Onliner suchen regelmäßig nach Gesundheitsinformationen im Web – zentrale Motive:  (Allgemein) Bessere Information über Krankheiten und Risiken (59%)  Selbsthilfe bei einem akuten Gesundheitsproblem (49%)  Vorbereitung auf Behandlungsgespräch (25%)  Überprüfung von Empfehlungen des Arztes (19%)  Bedeutender Treiber: Unzufriedenheit mit dem Hausarzt  81% steigen immer oder meistens über eine Suchmaschine in die Suche ein – Herausforderung: Qualität von Informationen einschätzen 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  18. 18. 19 Informationen haben Wirkung: Beispiel Online-Anbietervergleich Weisse Liste: 36% der Nutzer überdenken ihre Entscheidung oder können sich dies vorstellen Die Informationen haben meine Entscheidung bestätigt Ich habe meine ursprüngliche Entscheidung überdacht Ich könnte mir vorstellen, meine ursprüngliche Entscheidung zu überdenken Ich hatte vorher noch keine Auswahl getroffen Wenn Sie vor Ihrem Besuch der Website bereits eine Auswahl getroffen hatten, wie hat das Angebot diese beeinflusst? (Onsite-Befragung, August 2015, n = 623) 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  19. 19. Ärzte haben ambivalentes Verhältnis zu informierten Patienten Ärztebefragung, Gesundheitsmonitor 2016 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel 20
  20. 20. Evidenzbasierte Informationsangebote sind Ärzten häufig unbekannt Ärztebefragung, Gesundheitsmonitor 2016 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel 21
  21. 21. Zwischenfazit – Bedeutung für Ärzte Online-Gesundheitsinformation Information über Gesundheitsfragen findet zunehmend im Web statt. Teils „ersetzt“ die Selbstinformation das Gespräch mit dem Arzt, teils versprechen sich Patienten hier vorbereitende oder ergänzende Information zum Arztbesuch. 2214.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel HERAUSFORDERUNGEN  Erodierendes Wissensmonopol  Veränderte Gesprächssituation  Kenntnis des Informationsmarktes CHANCEN  Mehr Therapietreue, bessere Outcomes  Unterstützung Shared Decision Making (Vor- und Nachbereitung Gespräche)
  22. 22. AGENDA  AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die Kommunikationsgewohnheiten verändert  EMPIRIE: Wie sich das auf das Handeln und die Erwartungen von Patienten auswirkt – und was das für Ärzte bedeutet  Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation (Video-Sprechstunden)  Online-Gesundheitsinformation („Dr. Google“)  Gesundheits-Apps  FAZIT & EMPFEHLUNGEN: Was nötig und möglich wäre, um die Veränderung aktiv zu gestalten 2314.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  23. 23.  259.000 Gesundheits-Apps in den Stores: + 100.000 von Anfang 2015 bis 10/2016 (research to guidance 2016)  3,5 Milliarden Downloads (2016)  Fast jeder dritte Deutsche hat eine Gesundheits-App auf seinem Smartphone installiert (Bertelsmann Stiftung 2015, unveröffentlicht) ABER:  Entwicklung vor allem auf dem 2. Gesundheitsmarkt, noch wenige „Apps auf Rezept“  Anwendungen für chronisch Kranke und Menschen mit Risikofaktoren unterrepräsentiert 10% 29% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 2014 2015 Gesundheits-Apps: Dynamische Entwicklung von Angebot & Verbreitung Wachsender Markt 24 + 19 % Verbreitung Gesundheits-Apps 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  24. 24. Sieben Typen – als App oder im Web 25 Bertelsmann Stiftung 2016 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  25. 25. 26 Eric Topol: The patient will see you know; Bildquelle: Twitter
  26. 26. Zentrale Chance: Apps stärken Selbstmanagement und Adhärenz (I) Bislang wenig Evidenz, aber Konsens über Potenziale – Beispiele 2714.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  27. 27. Zentrale Chance: Apps stärken Selbstmanagement und Adhärenz (II) Entwicklungslinie: Personalisierte Information durch Künstliche Intelligenz 2814.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  28. 28. Nicht „nur“ Medizin: Auch Geschäftsprozesse können erleichtert werden Beispiel: Online-Terminvereinbarung (OTV) – Bislang aber geringes Interesse bei Ärzten  13% der deutschen Onliner haben schon einmal das Angebot einer OTV genutzt (BITKOM 2016)  Weitere 33% können sich eine OTV vorstellen  Ärzte sollten offener gegenüber digitalen Angeboten sein, finden 65% 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel 29 (Ärztebefragung, Stiftung Gesundheit 2016)
  29. 29. Bürger- / Patientenfrage System-Aufgabe Was gibt es überhaupt? Markttransparenz Was ist gut? Qualitätstransparenz Ist das Angebot auf meine Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnitten? Teilhabechancen Was ist verlässlich und sicher? Zulassung / Zertifizierung Was wirkt wirklich? Nutzennachweis & Forschung Was ist gut für mich? Forschung (Fehlentwicklungen) Wer finanziert was, übernimmt meine Kasse die Kosten? Kostenerstattung Kann ich meine Daten an meinen Arzt übertragen? Interoperabilität Was passiert mit meinen Daten? Datensicherheit & Datenschutz 30 ABER: Noch gibt es an einigen Stellen Klärungsbedarf Fragen von Patienten und (regulatorische) „Baustellen“ für das System 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel www.der-digitale-patient.de/digital-health-transfer
  30. 30. Zwischenfazit – Bedeutung für Ärzte Gesundheits-Apps Gesundheits-Apps stärken das Selbstmanagement von Patienten. Das Smartphone wird dabei zum zentralen (Gesundheits-) Werkzeug in der Hand des Patienten. Der Markt entwickelt sich dynamisch. 3114.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel HERAUSFORDERUNGEN  Kenntnis Angebot / Markt  Interoperabilität CHANCEN  Bessere (gemeinsame) Therapiesteuerung  Höhere Therapietreue / Adhärenz  Vereinfachte Geschäftsprozesse
  31. 31. AGENDA  AUSGANGSLAGE: Wie der digitale Wandel die Kommunikationsgewohnheiten verändert  EMPIRIE: Wie sich das auf das Handeln und die Erwartungen von Patienten auswirkt – und was das für Ärzte bedeuten (kann)  Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation (Video-Sprechstunden)  Online-Gesundheitsinformation („Dr. Google“)  Gesundheits-Apps  FAZIT & EMPFEHLUNGEN: Was nötig und möglich wäre, um die Veränderung aktiv zu gestalten 3214.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  32. 32. Fazit & Empfehlungen Auszug / Diskussionsgrundlage Veränderungsdynamik Wie Ärzte (re)agieren können Was dafür nötig ist Patienten wollen ihren Arzt auch online kontaktieren.  Neue digitale Kanäle anbieten Gute Beispiele / Evidenz Praxisnahe Beratung Investitionskosten abfangen Rechtssicherheit Aus-Fort-undWeiterbildung Information über Gesundheitsfragen findet zunehmen im Netz statt  „Information Therapy“  Informationen kuratieren, eigenes Informationsangebot  Rückfragemöglichkeiten geben (siehe: digitale Kanäle) Gezielte Beratung (Leitfäden) Gesundheits-Apps stärken das Selbstmanagement von Patienten  Apps gezielt empfehlen (= „verschreiben“)  Technologien nutzen Markt- und Qualitätstransparenz Regulatorische Baustellen schließen Interoperabilität Kooperation Hersteller & Versorger 14.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel 33
  33. 33. Zurück zum Beginn Der digitale Wandel wirkt auf das Arzt-Patienten-Verhältnis. Technologien ermöglichen echtes Patient Empowerment. Darin liegen auch für Ärzte mehr Chancen als Risiken. Ärzte und ihre Standesvertreter sollten das jetzt proaktiv zu ihrem Thema machen. 3414.11.2016 |Patienten im digitalen Wandel
  34. 34. www.bertelsmann-stiftung.de Besuchen Sie uns auch auf www.der-digitale-patient.de

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