SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 33
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 1 -
Das Wort
von Neville Lancelot Goddard
Vortrag vom 2. März 1965
Im siebzehnten Kapitel lesen wir bei Lukas: „Als er in
ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzi-
ge entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen:
«Meister, hab Erbarmen mit uns». Als er sie sah, sag-
te er zu ihnen: «Geht, zeigt euch den Priestern». Und
während sie hingingen, wurden sie rein.“
Jedes Wort aus dem Evangelium ist eine Botschaft für
uns, denn die Bibel ist nur das Wort Gottes, das nicht
verschwiegen werden konnte und das sich auf keine an-
dere Weise ausdrücken lässt. Es wurde denen zuteil, die
dafür bereit waren.
Mithilfe dieser kleinen Geschichte können wir, Sie und
ich, unsere gesamte Welt verändern, wenn wir die wah-
re Aussage herausziehen. Was will uns diese Geschichte
sagen?
Bei dem Wort „Aussätzige“ denken Sie wahrscheinlich
an eine unreine Person, die von der menschlichen Ge-
sellschaft ferngehalten wird und sich nicht unter die
gesunden Menschen mischen darf, weil sie eine anste-
ckende Krankheit hat. Aber Sie und ich, wir wurden
gesellschaftlich, finanziell, intellektuell auf unzählige
Weisen geächtet - wir sind die Aussätzigen.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 2 -
Jesus sagte den Aussätzigen: „Zeigt euch den Pries-
tern!“ Im Altertum waren nicht nur jene Priester, die
die Menschen das Wort Gottes verkündeten, sondern
diese Leute waren auch Ärzte, und geächtete Kranke
brauchten eine besondere Bescheinigung, die es ihnen
gestattete, sich unter andere Menschen zu begeben.
Sie zeigen sich also den Priestern und falls diese Ihre
Reinheit bescheinigten, dass Sie rein waren, durften Sie
Kontakt mit anderen Menschen haben. „Während sie
hingingen, wurden sie rein.“ Was für eine Geschichte!
Wir - Sie und ich - wir haben vielleicht irgendein Prob-
lem, sagen wir finanzieller Art.
Wie können wir uns nun der tiefere Aussage dieser Ge-
schichte bedienen, um uns von der Mangelsituation zu
reinigen? Wie können wir materielle Sicherheit finden?
Zum einen sehen wir hier eine Handlung: Um etwas
Neues zu erzeugen, müssen wir das geistige Mobili-
ar umstellen. Damit meine ich jene Menschen, die wir
kennen. Wir haben Freunde, Bekannte und Verwandte,
und jeder Einzelne steht für ein Möbelstück in unserem
Geist. Jede Umstellung würde die Bedeutung verän-
dern.
Wenn ich heute ein gewisse Stellung innehätte und mir
wünschte in eine höhere, verantwortungsvollere und
besser bezahlte Stellung zu gelangen, würde ich mir vor
meinem geistigen Auge ausmalen, wie ich bereits in die-
ser angestrebten höheren Position wäre. Diese geistige
Umstellung würde mich in Bezug auf Kollegen und an-
dere Personen in dieser Firma automatisch verändern.
Jeder würde mich anders wahrnehmen, denn auch ich
würde sie anders wahrnehmen.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 3 -
Frieren Sie dieses Vorstellungsbild eine kurze Zeit lang
geistig ein; halten Sie es aufrecht. Machen Sie eine Mo-
mentaufnahme. Ähnlich wie Sie bei einem Portraitfo-
tografen eine Zeit lang stillhalten, halten Sie auch hier
kurz still.
Geistig halten Sie dieses innere Bild so lange aufrecht,
bis Sie gleichsam eine mentale Aufnahme davon ma-
chen können. Sehen Sie es sich mental an und atmen
Sie so lange ein, bis Sie ein Gefühl der Erleichte-
rung verspüren. Sie werden einen gewissen inneren
Schauer spüren.
Die Erleichterung gehört zu den am tiefsten empfun-
denen Gefühlen. Wenn Sie zum Beispiel auf jemanden
warten, sagen wir, auf Ihr Kind, und es dann zwar spät,
aber doch endlich nach Hause kommt, fühlen Sie sich
tief erleichtert. Zwei Stunden lang haben Sie gebangt
und Sie waren immer nervöser geworden, aber jetzt hö-
ren Sie die vertrauten Schritte im Treppenhaus und die
Stimme Ihres Kindes. Es gibt keine Freude, die mit ei-
ner solchen Erleichterung vergleichbar wäre.
Sie wollen also Ihre Erlebniswelt vergrößern; Sie wollen
über das bisher Gewohnte hinausgehen. Dazu müssen
Sie Ihre geistigen Möbelstücke umstellen. Wenn Sie da-
mit fertig sind, spüren Sie ein Gefühl der Befriedigung
und eine Erleichterung.
Danach tun Sie nichts weiter. Sie haben eine geistige
Prägung vorgenommen, das genügt. Auf eine Art und
Weise, die kein Mensch beschreiben kann, werden Sie
dann über eine Ereigniskette geführt und Ihr Wunsch-
bild wird sich zur rechten Zeit in Ihrer Welt verwirkli-
chen.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 4 -
Aber zunächst muss Ihr Vorstellungsbild keimen; erst
dann kann es sich entfalten.
Das also ist die Geschichte des Aussätzigen. Sie sind
der Aussätzige; ich bin der Aussätzige. „Zeigt euch den
Priestern!“ In der gesamten Bibel geht es um Vorstel-
lungsbilder. Sie zeigen sich den Priestern nicht phy-
sisch, die Rede ist von einer mentalen Reise.
Wie würde ich mich fühlen, wenn es bereits so wäre?
Wenn ich wirklich bereits von dieser Begrenzung befreit
wäre, wem würde ich es dann sagen?
In meinem Fall würde ich es meiner Frau und meiner
Tochter sagen und ich würde mit meinen Freunden da-
rüber reden. Genau das tue ich, jedoch in meiner Vor-
stellung. Ich verhalte mich innerlich so, als wäre ich be-
reits der Mensch, der ich sein will.
All das spielt sich in meiner geistigen Innenwelt ab.
Gott existiert und handelt nur in Menschen. Doch wer
ist Gott? Gott ist meine eigene, wunderbare Vorstel-
lungskraft. Einen anderen Gott gibt es nicht und sein
Name lautet auf alle Zeiten: Ich bin! „Ich bin, der ich
bin. Der Ich-bin hat mich zu euch gesandt“, heißt es bei
2, Mose 3,14.
Also rufe ich vor meinem geistigen Auge eine gewisse
Szene, einen angestrebten Zustand, auf und male mir
diesen plastisch aus. Ich konzentriere mich auf dieses
Vorstellungsbild und erstelle eine Momentaufnahme.
Durch tiefes Einatmen präge ich es meinem Unterbe-
wusstsein ein. Ich präge es mir selbst ein.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 5 -
Gottes Wille ist nun mein Wille, und deshalb muss es
zutage treten.
Gestatten Sie mir, Ihnen von einer Begebenheit zu be-
richten, welche Anfang der Fünfzigerjahre stattfand.
Damals besuchte mich meine kleine Nichte. Sie war auf
Barbados auf eine so genannte Mädchen-Oberschule
gegangen. Das ist dort eigentlich die höchste Schulstu-
fe. Wer eine solche Schule mit Auszeichnung absolviert,
kann ohne weitere Prüfungen auf eine Universität wie
Oxford oder Cambridge überwechseln. Zwei meiner
Neffen haben das getan und sind heute Ärzte.
Meine Nichte war also bei mir. Sie wollte Kranken-
schwester werden und bewarb sich bei der St. Lu-
ke‘s-Klinik in New York City. Das ist ein ausgezeich-
neten Krankenhaus, aber die Oberschwester war von
Anfang an voreingenommen und wollte meiner Nichte
einreden, dass ihre schulische Vorbildung nicht ausrei-
chen würde. Also suchte sie mich auf, ihre Eltern waren
auch dabei, und Sally begann zu weinen. Ihre Mutter,
meine einzige Schwester, fing ebenfalls zu weinen an.
Und ich sagte etwas leichtfertig: „Sally, mein Kleines,
du bist mit klaren Absichten hierher gekommen. Du
wolltest einen wunderbaren amerikanischen Arzt hei-
raten. Das ist dein eigentlicher Herzenswunsch. Ich
werde also zusehen, dass sich dieser Wunsch erfüllt.“
Mein Schwager war so angespannt, dass er explodier-
te. Er sagte: „Sally, ich werde dich zwei Jahre lang ir-
gendwo hinschicken, wo du willst auf dieser Welt. Und
nach zwei Jahren kommst du wieder nach Barbados.
Du brauchst diese Stelle nicht.“
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 6 -
Was die finanzielle Seite betraf, hatte er sicherlich recht.
Aber darum ging es Sally nicht. Sally wollte die Ausbil-
dung zur Krankenschwester machen.
Meine Frau sagte ihr: „Schau her, ich sag dir jetzt, was
ich für dich tun werde. Wir gehen zu meinem Haus-
arzt, der seine Praxis im Columbia Presbyterian Medi-
cal Center hat. Das ist ein einflussreicher Mann. Dort
bewirbst du dich neu, aber diesmal erzählst du nicht,
dass du von einer staatlichen Mädchen-Oberschule
kommst. In diesem Land versteht man das nicht. In
England denkt man bei so etwas an Eton, das ist ein
hervorragendes Internat, aber hier müssen wir eben
andere Begriffe verwenden.“
Also hat sie ihre Schule umgetauft und besuchte dann
die Columbia University. Dort gibt es eine Fakultät für
Pflegeberufe und Sally schloss die Ausbildung ab. Dort
lernte sie einen netten Arzt kennen - er war zwei Jahre
älter als sie. Mittlerweile sind sie verheiratet und haben
drei Kinder, das vierte ist unterwegs. Und alles, was ich
getan hatte, als sie tränenüberstömt in meiner Woh-
nung saß und ihre Mutter ebenfalls heulte, war, dass ich
mir geistige vorgestellt hatte, dass Sally glücklich mit
einem amerikanischen Arzt verheiratet war. Ein einzi-
ges Mal tief eingeatmet und die Erleichterung verspürt,
das war‘s. Ich kümmerte mich nicht darum, wie das im
Einzelnen vor sich gehen sollte, ob sie die Ausbildung
schaffte oder nicht. Und Sally lernte diesen wunderba-
ren Mann kennen.
Das ist das Bild des abgewiesenen Aussätzigen: „Du bist
für unsere Schule nicht gut genug.“ Und dann winselst
du um Gnade. Was ist Gnade?
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 7 -
Gnade ist gelebte Liebe. „Herr, lass Gnade walten!“
Gott ist Liebe, er ist deshalb gelebtes Tun. Sie selbst
sind derjenige, der zum Tun aufgefordert wird, denn
Gott wurde den Menschen gleich (Philipper 2,7). Sie
wenden sich deshalb nicht an einen äußeren Gott, son-
dern an sich selbst.
Sie haben nun also Ihr Vorstellungsbild. Bauen Sie die-
ses Bild vor Ihrem inneren Auge auf. Stellen Sie sich
diesen Menschen so vor, wie Sie ihn sehen wollen. Spü-
ren Sie die Freude, die Begeisterung, und glauben Sie
an die Realität Ihres verwirktlichten Bildes. Dieses Vor-
stellungsbild ist Gott in Aktion.
Soweit die Geschichte. Für den oberflächlichen Betrach-
ter ergibt sie keinen Sinn, doch wichtig ist, dass sie sich
verwirklichte, nicht, was Außenstehende davon halten.
Wenn ich mir selbst den Praxistest erbracht habe, ist
die Meinung Anderer unerheblich. Dann kann ich diese
Vorgehensweise ein ums andere Mal wiederholen.
Sie unternehmen keine praktischen Schritte. Sie gehen
lediglich geistig in die angestrebte Endsituation und
„fotografieren“ innerlich ein Standbild dieser Endszene.
Gehen Sie nicht mehr an den Anfang zurück; behalten
Sie immer das Ende im Auge! Sie machen eine Auf-
nahme von der Endszene, nicht vom Anfang, und dann
entwickeln Sie sie. Alsdann werden Sie über eine Er-
eigniskette zur praktischen Verwirklichung Ihres Vor-
stellungsbildes, das Sie sich eingeprägt hatten, geführt.
Um auf dieser Welt etwas Neues hervorzubringen, ver-
schieben Sie die „Möbelstücke“ in Ihrem Geist wunsch-
gemäß.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 8 -
Bei Jesaja 55,11 steht geschrieben: „Also soll das Wort,
das aus meinem Munde geht, auch sein. Es soll nicht
wieder leer zu mir zurückkehren, sondern das vollbrin-
gen, was ich wollte und das durchführen, wozu ich es
aussandte.“
Es soll nicht leer zu mir zurückkehren. Von welchem
Wort ist hier die Rede? Das sind keine „Worte“, so wie
wir sie heute verstehen; gemeint ist „die Bedeutung, der
Sinn“. „Am Anfang war das Wort und das Wort war
bei Gott und Gott war das Wort.“ Das griechische Wort
„Logos“, das hier als „Wort“ übersetzt ist, bedeutet
„Sinn“. Falls ich in einer fremden Sprache spräche und
diese keinen Sinn ergäbe, könnte ich nichts ausdrücken,
egal, wie oft ich die Sätze wiederholte. Wir brauchen ei-
nen Sinn. Richtig wiedergegeben heißt diese Aussage
deshalb: „Am Anfang war der Sinn und der Sinn war
bei Gott, das heißt, bei der menschlichen Vorstellungs-
kraft.“
Ich brauche mich nicht abzuplagen, um das gewünschte
Ergebnis herbeizuführen. Das Leben selbst wird es mir
bringen. Ich werde hierhin geführt, und dorthin, und
diese kleinen Ereignisse bringen mich letztendlich zur
Erfüllung meiner Prägung. Jeder besitzt die Freiheit,
dies zu tun. Niemand kann es Ihnen verwehren.
Manche werden Ihnen erzählen, dass sie es auf eine an-
dere Weise vollbracht hätten. Sollen sie erzählen, wozu
sie Lust haben. Sie, meine Damen und Herren, haben
jetzt eine einfache Methode kennengelernt, die bibli-
sche Methode. Vielleicht vergessen Sie die Ursache so-
gar, sobald es dann so weit ist. Das ergeht vielen so.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 9 -
Wenn es uns gut geht, neigen wir manchmal zur Über-
heblichkeit und bilden uns ein, dass wir es auf eine an-
dere Weise geschafft hätten. Wir genieren uns, unseren
Mitmenschen die wahre Ursache zu verraten. Vielleicht
sind wir auch nicht voll und ganz davon überzeugt, dass
es unsere eigene Erfolgsüberzeugung war, welche das
Endergebnis herbeibrachte. Also reden wir über die
Mittel und Wege und zollen diesen unsere Anerken-
nung. Wir lernten Herrn Schneider kennen und dieser
stellte uns Herrn Meier vor, und dadurch stießen wir
auf eine dritte Sache; also bilden wir uns ein, dass die-
ser Umstand der Grund für unser Gelingen gewesen sei.
Doch so ist es nicht; es musste so kommen.
Ich könnte unzählige Beispiele dafür anführen. Ich den-
ke zum Beispiel an mein Vater, wie er auf der Insel Bar-
bados auf einem kleinen Grundstück stand, gerade mal
140.000 Quadratmeter groß. Er blickte auf das Meer
hinaus. Vor kurzem hatte er von einer Dame, die mit
ihren Schwestern zusammenlebte, eine Kuh erstanden.
Die Schwestern besaßen eine Kuh, welche keine Milch
mehr gab, und sie wussten, dass die Kuh entweder ein-
gehen würde oder zum Metzger musste. Deshalb riefen
sie meinen Vater, der mit solchen Dingen handelte. Er
besaß einen Laden, wo es kein Fleisch gab, und handel-
te dort mit allem Möglichen, was es in einem kleinen
Laden so gab. Also gingen mein Vater und mein Bru-
der Victor zu den Schwestern, machten ihr Angebot -
welches angenommen wurde - und ließen die Kuh zum
Schlachthaus transportieren. Und dieses Grundstück
grenzte an einen herrlichen Strand und mein Vater sag-
te zu meinem Bruder: „Wäre das nicht ein schöner Ort
für ein Hotel?“ Das war das Bild, das ihm durch den
Kopf ging.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 10 -
Dann wandte er sich an die Damen und sagte: „Falls Sie
je einen Verkauf erwägen sollten, geben Sie mir eine
Chance!“ Das versprachen sie.
Die Jahre zogen ins Land, zwei der Schwestern verstar-
ben und für eine war es zu viel Arbeit. Also wollte sie
verkaufen.
Am Tag des Verkaufs war der Mann, der starkes Inte-
resse am Grundstück gezeigt hatte, geschäftlich in Rio
de Janeiro und hatte den Termin vergessen. Als er sich
wieder daran erinnerte, und seinem Anwalt ein Tele-
gramm schickte, war er bereits vierundzwanzig Stun-
den zu spät dran. Mein Vater hatte es bereits gekauft.
Heute steht dort ein wunderschönes Hotel. Es erstreckt
sich nicht über das gesamte Grundstück, sondern ist
mittlerweile von hübschen Häuschen umgeben. Aber
das Hotel steht so dort, wie es sich mein Vater ausge-
malt hatte.
So geht der Schöpfungsprozess vor sich. Man hat Ih-
nen erzählt, dass Gott die Welt durch das Wort erschuf.
Damit ist der Sinn gemeint. Jemand ist vielleicht nicht
in der Lage, etwas auszudrücken, aber er kann sich ein
Bild von etwas machen. Dadurch prägt er es sich ein.
Sehen Sie es klar vor Ihrem inneren Auge, prägen Sie es
sich mit einem tiefen Atemzug ein, und gehen Sie ganz
natürlich davon aus, dass es bereits erfüllt ist, genauso,
wie es im Psalm 37 heißt: „Befiehl dem Herrn deinen
Weg und vertraue ihm; er wird es fügen!“
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 11 -
Begrenzen Sie sich dabei nicht selbst. Bei Gott ist alles
möglich. Aber platzieren Sie ihn nicht irgendwo außen
hin! Gott wurde Mensch, damit der Mensch Gott wer-
den könne. Was immer der Mensch auch tut und wo er
sich aufhält, weiß er doch immer, dass es ihn gibt, dass
er ist. Ein Mensch könnte unter Gedächtnisschwund
leiden, und nicht wissen, wo er ist und was er ist, aber er
weiß zumindest immer, dass er da ist, dass es ihn gibt.
Niemand kann vergessen, dass es ihn gibt. Das ist die
Ichbinheit: Gott.
Er führt den Menschen durch die Brennöfen der Er-
fahrung und bringt ihn am Ende als er selbst hervor.
Auch dies wird in der Heiligen Schrift beschrieben, aber
die Menschen glauben es nicht. Die Menschen meinen,
dass vor zweitausend Jahren irgendwelche wundersame
Dinge geschehen seien. Nein, so ist es nicht! Es passiert
ständig! Jesus Christus ist nur ein Muster, ein Portrait
von Gottes Spiel. Es geht nicht um eine gynäkologisch
seltsame Geburt; damit hat es nichts zu tun. Es hat mit
Ihnen zu tun! Sie wurden auf eine andere Art geboren.
Sie finden sich in Ihrem eigenen Schädel wach - das
ist der erste Akt. Und Sie erkannten nicht, dass Sie tot
waren. Doch jetzt erkennen Sie, dass es so gewesen sein
muss, oder zumindest muss Sie jemand für tot gehalten
haben, ansonsten hätte man Sie nicht in den Schädel
gelegt. Denn Ihr Schädel wird zum Grab und in diesem
Schädel erwachen Sie, um dort zu entdecken, dass er ein
Grab ist. Dann kommen Sie aus diesem Schädel heraus,
um den Symbolismus vorzufinden, so wie er in der Bibel
beschrieben wird. Das Kind, von dem bei Lukas 2,12 die
Rede ist, ist das Zeichen für dieses fantastische Ereignis
; es ist in Windeln gewickelt. Und man findet es.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 12 -
Als Nächstes entwickelt sich alles in Ihnen. Es geschieht
alles in Ihnen, außen geschieht gar nichts. Wenn Sie die
biblischen Geschichten aufmerksam studieren, werden
Sie merken, dass kein einziges Ereignis von einem Auge
erblickt wurde; sondern immer nur von demjenigen,
der die Erfahrung gemacht hatte.
Ein Beispiel: Er entkam der Versuchung, kam in den
Tempel und man gab ihm das Buch Jesaja. Er öffnete
dieses Buch und las das 61. Kapitel. Zunächst nur ein
paar Worte, einen Vers, dann das halbe Kapitel: „Der
Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe
Botschaft bringe, damit ich den Gefangenen die Ent-
lassung und den Blinden das Augenlicht verkünde;
damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze, und ein
Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“
Dann schloss er die Buchrolle und gab sie dem Synago-
gendiener zurück. Als er sich dann wieder setzte, sagte
er zu dem Umstehenden: „Heute hat sich das Schrift-
wort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“
Lesen Sie diese Dinge bei Lukas selbst nach, nicht durch
diese kleine Passage. Er kommt aus der Wildnis, wo er
alleine war. Wenn er dort alleine war, wie konnte dann
jemand wissen, was sich ereignet hatte? Wie könnte
dann jemand über seine Versuchungen schreiben? Wer
könnte denn darüber schreiben, dass ich vierzig Tage
lang irgendwo alleine war, außer mir selbst? Nur ich
kann Ihnen darüber berichten, und Sie können es dann
zu Papier bringen. Entweder ich erzähle ich davon oder
Sie haben das Geheimnis auf irgendeine andere myste-
riöse Weise entdeckt.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 13 -
Doch so war es nicht. Ich, der es erlebt hat, habe Ih-
nen darüber berichtet. Und Sie glauben mir, oder auch
nicht. Und an diesem Tag wurde ich gesalbt. Ich wurde
gesalbt und der Geist Gottes ruhte auf mir. Doch wer
könnte darüber berichten, dass der Geist Gottes auf ihn
niederkam? Doch nur der Betroffene selbst. Und dieser
erzählt es Ihnen; andernfalls erfahren Sie es nicht.
Es geht also um ein Schauspiel, das sich im Menschen
selbst abspielt. Mit äußeren Ereignissen hat es nichts zu
tun.
Die Bibel ist von Anfang bis zum Ende eine Beschrei-
bung des göttlichen Schauspiels, das sich im Menschen
abspielt. Viele werden dies nicht glauben können. Doch
das spielt keine Rolle.
Leben Sie Ihr Leben, welches zu einem unabwendbaren
Ende führen wird, und dann werden Sie selbst erfah-
ren, dass Sie wiederhergestellt werden, dass Sie nicht
tot sind, sondern dieselben Wirren durchmachen, die
Sie auch im jetzigen Leben durchleben mussten. Und
Sie hören immer wieder dieselbe Geschichte, bis Ihr
Geist dann eines Tages fruchtbar genug ist, damit die-
se Geschichte Wurzeln fassen kann. Dann fängt sie zu
wachsen an, und Sie machen die Erfahrung. Doch das
braucht seine Zeit, denn der Geist des Menschen ist bis-
weilen hart wie Granit und lässt die Saat nicht keimen.
Bei vielen Menschen fällt die Saat nicht auf fruchtbaren
Boden. So wie es bei Matthäus heißt: „Ein Sämann ging
zum Säen aufs Feld. Als er säte, fiel ein Teil der Körner
auf den Weg, und die Vögel fraßen sie. Ein anderer Teil
fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und
ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief genug war.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 14 -
Als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt
und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, welche die
Saat erstickten.
Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und
brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach,
teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre.“
Es gibt auf dieser Erde hochgradig intelligente Men-
schen, die im weltlichen Bereich sehr erfolgreich sind.
Aber sie lehnen diese Aussagen ab. Das ist ihr gutes
Recht.
Versuchen Sie nicht einmal ansatzweise, diese Men-
schen zu überzeugen.
Lassen Sie sie nach ihrer Fasson glücklich werden, denn
der Geist muss durch die Brennöfen geläutert werden.
Auch diese Menschen werden sich dem Unausweichli-
chen stellen müssen, genauso wie Stalin, der sich ein-
bildete, er würde auf immer und ewig in seinem Körper
bleiben, oder wie Chruschtschow, der sich für allmäch-
tig hielt. Heute macht am sie zu Non-Personen gemacht
und radiert sie aus.
Doch in Wirklichkeit sind sie nicht tot. Sie wurden in ei-
nem anderen Leben wiederhergestellt, und in die beste
Ausgangsposition für ihre Zukunft gebracht, denn letzt-
endlich muss der Boden für die Aufnahme von Gottes
Wort bereitet werden. Dieses Wort beginnt mit dem
Abraham gemachten Versprechen: „Ich komme wieder
und du wirst einen Sohn haben.“
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 15 -
Und danach folgt die noch größere Entfaltung: zu Da-
vid. „Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu den
Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als dei-
nen Nachfolger einsetzen.“ Dann folgt die Erfüllung
dieser Verheißungen im Bewusstsein derer, die diese
Geschichten vernommen haben und sie akzeptierten.
Doch bis dahin sollten wir - im Wissen um diese Weis-
heiten und im Glauben daran - unsere jetzige Welt
schöner gestalten. Es spricht nichts gegen Geldbesitz.
Es spricht nichts dagegen, auf dieser Welt etwas Schö-
neres zu haben, als Sie jetzt besitzen. Lassen Sie es sich
von niemandem ausreden!
Lassen Sie sich auch von der Priesterschaft nicht be-
grenzen. Hören Sie Gottes Wort. Er gibt Ihnen die Ent-
scheidungsfreiheit. Wenn ich mich von hier nach dort
bewege und dann zurückblicke, hat sich der Raum ver-
ändert. Ich habe mich nicht abgemüht, ich habe keinen
Klimmzüge gemacht. Ich habe lediglich Tag für Tag die
frohe Botschaft für Andere gehört und mich in das Ge-
fühl versetzt, gute Nachrichten zu hören.
Etwa im Jahre 1941 oder 1942 wurde mir etwas klar.
Mir wurde bewusst, dass ich etwas besaß, das sich neun-
undneunzig Prozent der Menschen nicht im Traum vor-
stellen könnten. Ich brauche es nicht, aber ich habe es.
Sollte ich heute Nacht tot umfallen, wird es meine Frau
haben, später meine Tochter.
Machen Sie sich also keine Sorgen. Bei Gott ist alles
möglich und Gott ist Ihre wunderbare menschliche Vor-
stellungskraft.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 16 -
Lassen Sie sich völlig in die gute Botschaft für andere
Menschen hineinfallen. Vielleicht nennt man Sie einen
Naivling, vielleicht einen Narren - es spielt keine Rol-
le, in welche Schublade Sie gesteckt werden. Lassen Sie
sich auf keine Diskussionen ein. Sprechen Sie einfach
weiterhin das Wort Gottes; damit ist Ihr Vorstellungs-
bild gemeint, welches einen Sinn ergibt. Gehen Sie in-
nerlich ganz natürlich davon aus, Sie brauchen keine
hörbaren Worte dazu. Niemand kann Ihnen das Ergeb-
nis verwehren.
Ebenso wenig wie die Oberschwester in der St. Lu-
ke‘s-Klinik meiner Nichte verwehren konnte, dass sich
ihr Wunsch erfüllte. Die St.-Luke‘s Klinik ist sicherlich
ein hervorragendes Krankenhaus, aber jeder Arzt wird
Ihnen wohl bescheinigen, dass die Columbia-Univer-
sität noch eine Stufe höher steht. Die Professoren dort
sind allesamt Ärzte. Die Studenten erhalten eine vier-
jährige Ausbildung.
Nach menschlichen Ermessen hatte meine Nichte nicht
die Chance eines Schneeballs im Feuer, um auf diese
Universität zu kommen; ein Mädchen aus Barbados mit
einem Internatsabschluss. Als ich sie damals neckisch
aufzog und ihr sagte, sie würde einen amerikanischen
Arzt heiraten - während sie schluchzend in meiner
Wohnung saß - und ihr Vater unwirsch reagierte, wur-
de etwas aufgebrochen. Zwei Jahre später brachte sie
diesen jungen Praktikanten mit, einen netten Kerl. Die
Woche darauf war er wieder da. Nach etwa einem hal-
ben Dutzend Besuche wusste ich, dass sich hier etwas
Ernstes anbahnte. Sie heirateten auf Barbados.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 17 -
So also funktioniert das. Zerpflücken Sie es nicht mit
dem Verstand!
Der erste Schritt ist die geistige Umgestaltung, die Re-
vision. Sie nehmen Ihre geistigen Möbelstücke und ar-
rangieren sie um. Die meisten Menschen verrücken ihre
Möbel niemals; vielleicht schieben sie das eine oder an-
dere Möbelstück hie und da weg, um Staub zu saugen,
aber im Grunde lassen sie die Möbel dort stehen, wo sie
immer schon gestanden haben. Etwas anderes kommt
ihnen gar nicht in den Sinn. Das ist eine Analogie für die
geistige Festgefahrenheit dieser Menschen.
Sie können alle Strukturen in Ihrem Geist verändern.
Betrachten Sie diese Strukturen als mentale Möbelstü-
cke. Jeder ist Ihr Möbelstück: Ihre Freunde und alle
Umstände. Sie können sie so oft umarrangieren, wie es
Ihnen beliebt - jeden Abend, wenn Ihnen danach zumu-
te ist. Doch eigentlich ist das gar nicht nötig. Ein einiges
Mal tief einatmen - das reicht.
Es ist wie bei einer Schwangerschaft. Mit einer einzi-
gen Befruchtung ist es getan. Mehrere Befruchtungen
würden das Wachstum nicht beschleunigen. Von nun
an geht alles seinen natürlichen Gang. „Es gebührt euch
nicht, Zeit oder Stunde zu wissen. Die Weissagung wird
erfüllt werden und nicht ausbleiben!“ (Habakuk, 2,3).
Alles hat seine Zeit. Das Küken kommt nach drei Wo-
chen, das Lamm nach fünf Monaten, das Baby nach
neun, das Pferd nach zwölf Monaten. Doch zusätzliche
Prägungen oder Befruchtungen bringen das Ergebnis
nicht schneller herbei.
Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 18 -
Einmal reicht. Und dann lassen Sie es in Ruhe und le-
ben in der inneren Gewissheit, dass sich das Ergebnis
zur rechten Zeit zeigen wird. Gehen Sie Ihren Alltags-
verrichtungen nach und lassen Sie den Dingen ihren
Lauf.
Wir haben heute von den Aussätzigen gesprochen. Es
waren derer zehn. Aber nur einer kam zurück und be-
dankte sich. Und der Meister sagte: „Sind nicht zehn
rein geworden? Wo sind die übrigen neun?“
Ich kann einem kleinen Kind beibringen, dass man
Danke zu sagen hat. Das ist kinderleicht. Aber ich brau-
che ihm normalerweise nicht beizubringen, wie es sich
dankbar fühlt.
Auf das Fühlen kommt es an! Wenn Sie nur Danke sa-
gen, ohne es zu fühlen, handelt es sich um leere Worte.
Spüren Sie deshalb die Dankbarkeit, dass Ihr Herzens-
wunsch bereits erfüllt ist!
Wenn Sie wirklich glauben, was Sie heute gehört haben,
werden Sie auch aktiv werden. Sie werden sich „den
Priestern zeigen“. Die „Priester“ sind in diesem Fall Ihre
Mitmenschen, welche die Erfüllung Ihres Wunsches be-
zeugen.
Das ist die Bedeutung dieser kleinen biblischen Ge-
schichte. Jede dieser Geschichten hat einen tieferen
Sinn.
Zuhörerfragen und Antworten - 19 -
Fragen und Antworten im Anschluss an
den Vortrag „Das Wort“:
Frage:
Bei Johannes steht: „Da sagten seine Brüder: «Geh
fort von hier und zieh nach Judäa, damit auch deine
Jünger die Taten sehen, die du vollbringst. Denn nie-
mand, der öffentlich bekannt sein möchte, wirkt im
Verborgenen.»
Möchten Sie dazu etwas sagen?
Antwort:
Aus dem siebten Kapitel bei Johannes geht hervor, dass
sie ihm nicht glaubten. Das ist eine Geschichte, die je-
den Menschen auf dieser Welt betrifft. Sie werden in
eine Familie hineingeboren und dort kennt man Ihre
Schwächen und Grenzen, und das Schauspiel der Ewig-
keit entfaltet sich in Ihnen. Und nicht einmal Ihr Ehe-
partner, der Sie besser kennt als alle Anderen, würde
auch nur einen Augenblick lang glauben, dass die Ge-
schichte, die über Jesus erzählt wird, auf Sie zutreffen
würde.
In dieser Geschichte sagt er ihnen: „Meine Zeit ist noch
nicht erfüllt, aber eure Zeit ist immer hier.“ Das ist für
sich gesehen bereits eine gesamte Geschichte. Mit an-
deren Worten: Es ist äußerst schwierig, den heute hier
anwesenden Personen - oder auch den Milliarden auf
diesem Planeten - zu erzählen, dass sie nur eine Hülle
sind, und dass diese Hüllen dauerhafte Teile einer ewi-
gen Struktur des Universums sind.
Zuhörerfragen und Antworten - 20 -
Sie sind nur beseelt - ihre Zeit ist immer hier; sie immer
Teil der irdischen Welt.
Er spricht also von einer völlig anderen Welt. Er sagte:
„Meine Zeit ist noch nicht erfüllt“. Während er eine die-
ser Hüllen trägt, ist er noch Teil dieser Welt. Aber hat
einen Vorgeschmack auf eine künftige Welt erlebt und
wartet geduldig darauf, diese Hülle - die nur irdischen
Welt gehört - abzustreifen.
Wer würde Ihnen auf dieser Welt glauben? Er wirkt nun
im Verborgenen. Bei allen Unterfangen entwickeln sich
die Dinge im Innern. Sie gehen also im Verborgenen hi-
nein und im Verborgenen wieder hinaus, zurück in den
Zustand, welcher Teil der ewigen Struktur des Univer-
sums ist.
Frage:
Auf wen bezieht sich das Wort „Brüder“? Sind das die
Elohim?
Antwort:
Nein. Alle sind meine Brüder. Er sagte: „Wer sind mei-
ne Brüder? Wer ist meine Mutter?“ Jene nämlich, die
das Wort Gottes hören und sich danach richten.
Er lehnte es also ab, dass er nur einige Brüder habe. Vier
von ihnen sind in der Schrift als Brüder und Schwestern
genannt, zwar im Plural, aber nicht namentlich. Er hat-
te also eine Familie. Er sagte: „Wir sind ...“, was sich auf
eine Familie bezieht.
Zuhörerfragen und Antworten - 21 -
Aber er identifiziert sich nur mit dieser kleinen Familie,
sondern in dieser Hülle mit jedem gottgleichen Men-
schen auf der Welt. „Lasset uns den Menschen nach
seinem Ebenbild erschaffen!“ Dieses Etwas in mir,
das nach dem Ebenbild Gottes gemacht ist, das ist Je-
sus Christus, das heißt: Gott. Es befindet sich in jedem
Menschen und jeder Mensch wird eines Tages als Jesus
Christus erwachen. Doch da die Menschen diese Hüllen
tragen, können sie es nicht glauben; man hält Sie für
verrückt, denn ihrer Meinung nach ist Jesus Christus
ein Mann, der vor zweitausend Jahren gelebt hat. So hat
man es ihnen beigebracht und etwas anderes können
sie sich nicht vorstellen.
Erst heute habe ich im Time-Magazin gelesen, dass man
diese Woche diesen neuen kirchlichen Prinzen die Ehre
erweist. Es handelt sich um siebenundzwanzig Männer.
Bisher mussten sie sich niederwerfen und dem Papst
die Füße küssen. Das wurde jetzt abgeschafft, was auch
belegt, dass es ohnedies niemals richtig war. Der Fuß-
kuss entfällt bei diesem Zeremoniell also künftig. Der
Papst übergibt jetzt auch keinen Hut mehr; der Hut
wird nach Hause geschickt; er wird sowieso nie getra-
gen. Dort bleibt er, bis sein Besitzer stirbt und dann legt
man ihm den Hut auf die Stirn.
Sich niederzuwerfen, die sklavischte Haltung über-
haupt. All das hat mit der Realität nicht das Geringste
zu tun. Christus gestaltet sich im Menschen, selbst im
Einfachsten, dem niemand eines Blickes würdigt.
Zuhörerfragen und Antworten - 22 -
Vor einigen Jahren kam mein kleiner Neffe nach New
York City. Mein Sohn nahm ihn eines Abend mit auf
Sauftour und sie versumpften. Mein Sohn war zwar äl-
ter, aber sie waren beide noch Halbwüchsige.
Sie gingen also von Bar von Bar und kamen etwa um
zwei Uhr nachts nach Hause. Ich hörte das Gewürge im
Badezimmer.
Mein Neffe war katholisch, und er musste früh aufste-
hen, um zur Messe zu gehen. Mir war klar, dass er ver-
schlafen würde. Um etwa zehn Uhr kroch er aus den
Federn und ich machte ihm einen Kaffee. Er sagte: „Ich
muss in die Kirche gehen. Meine Mutter würde mir
nie verzeihen, wenn ich den Kirchgang schwänzte. Ich
muss es ihr schriftlich bestätigen.“
Der Kaffee brachte ihn wieder einigermaßen auf die
Beine. Wir wohnten in der 55. Straße und die Kirche
- St. Patrick‘s - steht an der Ecke 50. Straße und Fifth
Avenue. Es war also kein weiter Weg.
Es war ein herrlicher Morgen, und um etwa 10.30 Uhr
marschierten wir in Richtung St. Patrick‘s-Kirche. Er
schaffte es und zu seinem Leidwesen wurde ein Hoch-
amt, also eine feierliche Form der Messe, gehalten. Kar-
dinal Spellman höchstpersönlich hielt sie. Die Messe
dauerte ziemlich lang, und - wieder zuhause - konnte
er seiner Mutter in einem Brief berichten, dass er nicht
nur eine normale Messe besucht hatte, sondern sogar
ein Hochamt mit Kardinal Spellman. Damit war alles
wieder gut, weil ihn seine Mutter für gesegnet hielt; vor
der vorherigen Nacht erfuhr sie nichts.
Zuhörerfragen und Antworten - 23 -
Sehen Sie, ich bin jetzt fünfundfünzig Jahre alt. Die
Hälfte meiner Familie ist katholisch, die andere Hälfte
protestantisch. Aber sie vertragen sich alle gut mitein-
ander.
Anfangs waren wir alle Protestanten, aber nach und
nach verliebten sich drei meiner Brüder in katholische
Mädchen. Und da sie kinderreicher waren, als die pro-
testantische Seite, ergab sich über zwei Generationen
hinweg ein Verhältnis von 50:50.
Wenn ich zuhause auf Barbados bin und solche Ge-
schichten erzähle, hören die Katholiken weg. Für sie er-
gibt das keinen Sinn.
Aber die protestantische Seite verschließt sich ebenfalls.
Ich bin der Einzige der wegzog. Die Anderen blieben auf
den Barbados, waren fleißig und verdienten viel Geld.
Nun, mein Vater war ein vorbildlicher Mann. Er machte
keine Unterschiede, als es um Erbanteile ging.
Und so erhielt der verlorene Sohn, der Tausende von
Meilen entfernt lebte, denselben Anteil, wie alle übri-
gen. Ich wurde im Testament nicht nur bedacht, son-
dern erhielt einen wirklich bemerkenswerten Anteil. Als
der verlorene Sohn nach Hause kam, wartete das Mast-
kalb auf ihn.
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 24 -
Deutschsprachige Werke
Genauso hatte ich es mir ausgemalt
Feeling is the Secret -
Vom Erfühlten zum Erfüllten
Buch aus dem Jahre 1944
Kapitel 1: Das Gesetz und seine Wirkungsweise
Kapitel 2: Der Schlaf
Kapitel 3: Das Gebet
Kapitel 4: Glauben heißt Erfühle
Three Propositions -
Drei Prämissen
Vortrag aus dem Jahre 1954
At Your Command -
Auf Dein Geheiß
Buch aus dem Jahre 1939
How To Use Your Imagination -
So nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft
Vortrag aus dem Jahre 1955 - Siehe auch: https://goo.gl/YGVSfj
ISBN:
Amazon: 	978-1505299533
Buchhandel:
Taschenbuch: 	 978-3-74-1254-0
Gebundene Ausgabe: 	 978-3-7439-1255-7
E-Book: 	 978-3-7339-1256-4
PDF:	 https://goo.gl/e9yTbj	
E-Pub:	 https://goo.gl/cdksTZ
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 25 -
Bewusst-sein ist alles
The Power of Awareness
Buch aus dem Jahre 1952
Ich bin
Das Bewusstsein
Die Macht der erfolgsüberzeugten Vorwegnahme
Der Wunsch
Die Wahrheit, die Sie freimacht!
Konzentrierte Aufmerksamkeit
Die Geisteshaltung
Verzicht auf das Böse
Den Platz vorbereiten
Die Schöpfung
Eingriffsmöglichkeiten
Subjektive Ausrichtung
Hereinlassen
Mühelosigkeit
Die Krone der Mysterien
Persönliche Ohnmacht
Alles ist möglich!
Seid Täter des Wortes!
Das Wesentliche
Gerechtigkeit
Der freie Wille
Konsequente Beharrlichkeit
Acht praktische Beispiele
Fehlanwendungen
Der Glaube
Das Schicksal
Ehrerbietung
Boni:
Selbstbeobachtung, Zielfestlegung, Loslassen
Bonus: Kostenlose Kurzlektionen
Amazon: 	 978-1508778752
Buchhandel (Tredition GmbH):
Taschenbuch: 	 978-7439-1566-4
Hardcover: 	 978-7439-1567-1
E-Book: 	 978-7439-1568-8
PDF:	 https://goo.gl/a4TPmh
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 26 -
Die geheime Psychologie
biblischer Prinzipien
Core Lectures
Der Hauptteil enthält eine fünfteilige Vortragsreihe aus dem Jahre 1948
Lektion 1: Das Bewusstsein, die einzige Realität
Der Name Gottes	
Judas und Tamar
Jakob und Esau
Moses
Die Erfolgsformel
Lektion 2: Annahmen verfestigen sich zu Tatsachen
Jesus oder Barabbas
Der Garten Gethesame
Jericho und Rahab
Der Tabernakel
Das Gebet
Mögliche Erscheinungen nach der Mentalübung
Lektion 3: In der vierten Dimension denken
Der Besessene
Jaïrus und das tote Mädchen
Der Teich von Bethesda
Die Frau aus Samaria
Geistige Nahrung
Abdullah -- Wie ich zur Geisteswissenschaft kam
Irdischer und spiritueller Blickwinkel	
Die Wirkung - Wie lange dauert es?
Gebetstechnik
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 27 -
Die geheime Psychologie
biblischer Prinzipien
Lektion 4: Arbeiten Sie nur an sich selbst!
Wer bin ich? - Ihr Selbstbild
Abraham und die Magd Hagar
Vollkommenheit - eine mystische Erfahrung
Beten ist Hineinfühlen in den Endzustand
Drei Gebetstechniken
Die Gewohnheit, der unberittene Esel
Lektion 5: Halten Sie Ihr Vorstellungsbild aufrecht!
Was geht das dich an, Frau?
Keine Opfergaben nötig
Kurzformel für die Wunscherfüllung
Was ist die dimensional größere Welt?9
Das Böcklein in der Muttermilch
Amazon: 	 978-1508552413
E-Book (PDF): 	 https://goo.gl/M1x9fT
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 28 -
Es ist bereits so -
Allem Anschein zum Trotz
Teil 1: The Law And The Promise -
Das Gebot und die Verheißung
Kommentierte Erfahrungsberichte von Besuchern von Nevilles Vorträgen:
Kapitel 1:
Die Vorstellung führt zur Realität
Kapitel 2:
Darin verweilen!
Bau eines Wohn- und Bürogebäudes
Bezug eines Traumhauses
Kapitel 3:
Das Rad zurückdrehen!
Erfolgreicher Grundstücksverkauf
Erfüllter Partnerwunsch
Inkasso ohne Schwierigkeiten
Heilung eines Rückenleidens
Kapitel 4:
Erdichtung gibt es nicht!
Voraussage des Untergangs der Titanic
Übernahme eines Tanzstudios
Verwirklichung eines Romaninhalts
Kapitel 5:
Raffinierte Einfädelung
Einkommenssteigerung durch geistige Rückschau
Gewinn beim Pferderennen
Kapitel 6:
Visionäre Launen
Erwerb einer seltenen Opernschallplatte
Gewonnene Gerichtsverhandlung
Wiederfinden entwendeten Inventars
Kreuzfahrt
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 29 -
Es ist bereits so -
Allem Anschein zum Trotz
Kapitel 7:
Stimmungen
Unverhoffte Geldzuwendung
Vorgezogenes Erbe
Befreiung von Warzen
Kapitel 8:
Durch die Glasplatte spähen
Heilung von einer Nervenbeschädigung
Gesundung des Bruders
Astralreise
Kapitel 9:
Sich hineinbegeben!
Verkauf eines mehrstöckigen Hauses
Europareise
Rundumrenovierung eines Hauses
Kapitel 10:
Was nicht erscheint
Gedankenübertragung von Großmutter auf Enkelin
Verhaltensbesserung bei einem störenden Schüler
Kapitel 11:
Der Töpfer
Geschäftlicher Erfolg einer Künstlerin
Gratisbesuch einer Pantomimevorstellung
Unerwarteter Großauftrag
Kapitel 12:
Geistige Verhaltensweisen
Gedankenübertragung auf einen Bettler
Gedankenübertragung auf die Schwiegermutter
Inkasso eines Privatdarlehens
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 30 -
Es ist bereits so -
Kapitel 13:
Banalitäten
Hutgeschenk
Experiment mit Spatzen
Kostenloses Gemälde
Kapitel 14:
Der schöpferische Augenblick
Rasante Verwirklichung eines Vorstellungsbildes
Sicherheit in Gefahrenlage
Teil 2: Out Of This World - Nicht von dieser Welt
Kapitel 1:
Denken in der vierten Dimension
Kapitel 2:
Annahmen werden Tatsachen
Zusammenfassung der Erfolgsformel
Kapitel 3:
Die Macht der Vorstellung
Kapitel 4:
Ändern Sie nur sich selbst!
Ein mystisches Erlebnis
Bonus:
Über 100 Kurzlektionen (per E-Mail/Online), Anmeldelink und drei
Beispiele
Amazon: 	 978-1507746660
Taschenbuch: 	 978-3-7439-1641-8
Gebunden: 	 978-7439-1642-5
E-Book: 	 978-3-7439-1632-2
E-Pub:	 https://goo.gl/NtaeMT
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 31 -
Selbstgespräche und Vorstellungsbilder
verunstalten oder gestalten Ihr Leben!
Mental Diets
Buch, 1955
The Source
Der Ursprung
Vortrag, 1968
Seedtime and Harvest
Saat- und Erntezeit
Vortrag, 1956
Prayer, the Art of Believing
Das Gebet, die Kunst des Glaubens
Buch, 1945
Kapitel 1: Das Prinzip der Umkehrbarkeit
Kapitel 2: Das duale Wesen des Bewusstseins
Kapitel 3: Vorstellungskraft und Glaube
Kapitel 4: Gelenkte Träumerei
Kapitel 5: Das Gesetz der Gedankenübertragung
Kapitel 6: Frohe Botschaften
Kapitel 7: Das größte Gebet
The Spiritual Cause
Die spirituelle Ursache
Vortrag, 1968
36 Fragen und Antworten im Anschluss an einen Vortrag,
1948
Amazon:	978-1505614930
Buchhandel:	 978-3-7439-1839-9 (Tredition GmbH)
PDF:	 https://goo.gl/uSNra1
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 32 -
Neville auf den Punkt gebracht
Inhalt:
365 Passagen/Zitate aus Nevilles Büchern und Vorträgen
Bei Amazon als Taschenbuch und Kindle-E-Book
Taschenbuch: 	 978-1537717555
PDF:	 https://goo.gl/R3unAQ
E-Pub:	 https://goo.gl/QWzbR6
Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 33 -
Das erste Prinzip:
Sei still und wisse: ICH BIN Gott
Vorwort
	
Kapitel 1: 	 Ihr grenzenloser Wert	
Kapitel 2: 	 Missbraucht nicht seinen Namen 	
Kapitel 3: 	 Der Wunsch	
Kapitel 4: 	 Machen Sie Wein?	
Kapitel 5: 	 Gott erkennen	
Kapitel 6: 	 Alles ist Bewusstsein	
Kapitel 7: 	 Gerechtigkeit	
Kapitel 8: 	 Gottes vollkommener Wille	
Kapitel 9: 	 Seid Täter des Wortes	
Kapitel 10: 	 Die kostbare Perle	
Kapitel 11:	 Besinnung auf das Selbst	
Kapitel 12:	 Ihr Schicksal	
Kapitel 13:	 Ihre persönliche Autobiografie	
Kapitel 14:	 Der menschliche Geist	
Kapitel 15:	 Das Ich-Gefühl
Kapitel 16:	 Der Wein der Ewigkeit	
Kapitel 17:	 Wach auf, der du schläfst!	
Kapitel 18: 	 Das Gleichnis von der Perle	
Kapitel 19:	 Das Gesetz der gleichartigen Ernte	
Kapitel 20:	 Israel Regardie über Neville
	
Kurzbiografie
	
Bonus
		
Buchhandel:
Paperback:	978-3-7439-6119-7
Hardcover:	978-3-7439-6120-3
E-Book:	978-3-7439-6120-0
Pressenotiz

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

A Psicologia Analitica de Jung parte 2
A Psicologia Analitica de Jung  parte 2A Psicologia Analitica de Jung  parte 2
A Psicologia Analitica de Jung parte 2Prof. Paulo Ratki
 
Evangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e Celibato
Evangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e CelibatoEvangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e Celibato
Evangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e CelibatoAntonino Silva
 
Módulo 7 - Parte 1 (OM5).pdf
Módulo 7 - Parte 1 (OM5).pdfMódulo 7 - Parte 1 (OM5).pdf
Módulo 7 - Parte 1 (OM5).pdfAgradosMltiplos
 
Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo).
Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo). Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo).
Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo). Leonardo Pereira
 
PALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAO
PALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAOPALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAO
PALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAOMauro Santos
 
APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA
APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA
APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA Fatima Carvalho
 
História da hipnose ppt
História da hipnose pptHistória da hipnose ppt
História da hipnose pptLuis Mendes
 
Conhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhor
Conhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhorConhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhor
Conhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhorAdão Salles
 
Parábola do filho pródigo
Parábola do filho pródigoParábola do filho pródigo
Parábola do filho pródigoHelio Cruz
 
Aula 10 autoconhecimento
Aula 10   autoconhecimentoAula 10   autoconhecimento
Aula 10 autoconhecimentoFatoze
 
Capítulo 16 Não se pode servir a Deus e a Mamón
Capítulo 16 Não se pode servir a Deus e a MamónCapítulo 16 Não se pode servir a Deus e a Mamón
Capítulo 16 Não se pode servir a Deus e a MamónRoberta Andrade
 

Was ist angesagt? (20)

A Psicologia Analitica de Jung parte 2
A Psicologia Analitica de Jung  parte 2A Psicologia Analitica de Jung  parte 2
A Psicologia Analitica de Jung parte 2
 
Las 100 Reflexiones De La L
Las 100  Reflexiones De La  LLas 100  Reflexiones De La  L
Las 100 Reflexiones De La L
 
Evangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e Celibato
Evangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e CelibatoEvangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e Celibato
Evangeliza - Lei de Reprodução - Casamento e Celibato
 
Módulo 7 - Parte 1 (OM5).pdf
Módulo 7 - Parte 1 (OM5).pdfMódulo 7 - Parte 1 (OM5).pdf
Módulo 7 - Parte 1 (OM5).pdf
 
Es ist bereits so!
Es ist bereits so!Es ist bereits so!
Es ist bereits so!
 
Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo).
Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo). Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo).
Deus Mamom e o Evangelho ( segundo o espiritismo).
 
PALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAO
PALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAOPALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAO
PALESTRA - DESTRUICAO OU TRANSFORMACAO
 
pensamentos.pdf
pensamentos.pdfpensamentos.pdf
pensamentos.pdf
 
APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA
APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA
APEGO E LIBERTAÇÃO VISÃO ESPÍRITA
 
Instituto Espírita de Educação - Lei de Sociedade
Instituto Espírita de Educação - Lei de SociedadeInstituto Espírita de Educação - Lei de Sociedade
Instituto Espírita de Educação - Lei de Sociedade
 
História da hipnose ppt
História da hipnose pptHistória da hipnose ppt
História da hipnose ppt
 
Conhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhor
Conhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhorConhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhor
Conhece-te a Ti mesmo e relacione-se melhor
 
Parábola do filho pródigo
Parábola do filho pródigoParábola do filho pródigo
Parábola do filho pródigo
 
Autoconhecimento
AutoconhecimentoAutoconhecimento
Autoconhecimento
 
O SELF EM EXPANSAO VISÃO JUNG e JOANA.pptx
O SELF EM EXPANSAO VISÃO  JUNG e  JOANA.pptxO SELF EM EXPANSAO VISÃO  JUNG e  JOANA.pptx
O SELF EM EXPANSAO VISÃO JUNG e JOANA.pptx
 
Aula 10 autoconhecimento
Aula 10   autoconhecimentoAula 10   autoconhecimento
Aula 10 autoconhecimento
 
Autoconhecimento
AutoconhecimentoAutoconhecimento
Autoconhecimento
 
Conhece te a ti mesmo
Conhece te a ti mesmoConhece te a ti mesmo
Conhece te a ti mesmo
 
Capítulo 16 Não se pode servir a Deus e a Mamón
Capítulo 16 Não se pode servir a Deus e a MamónCapítulo 16 Não se pode servir a Deus e a Mamón
Capítulo 16 Não se pode servir a Deus e a Mamón
 
Aula M1 (09/06/2011) - Pensamento
Aula M1 (09/06/2011) - PensamentoAula M1 (09/06/2011) - Pensamento
Aula M1 (09/06/2011) - Pensamento
 

Andere mochten auch

Andere mochten auch (11)

Bewusstsein ist alles
Bewusstsein ist allesBewusstsein ist alles
Bewusstsein ist alles
 
Die Heckenschere der Rueckschau
Die Heckenschere der RueckschauDie Heckenschere der Rueckschau
Die Heckenschere der Rueckschau
 
Die geheime Psychologie biblischer Prinzipien
Die geheime Psychologie biblischer PrinzipienDie geheime Psychologie biblischer Prinzipien
Die geheime Psychologie biblischer Prinzipien
 
Richtig-oder-falsch-manifestieren
Richtig-oder-falsch-manifestierenRichtig-oder-falsch-manifestieren
Richtig-oder-falsch-manifestieren
 
Genauso hatte ich es mir ausgemalt
Genauso hatte ich es mir ausgemaltGenauso hatte ich es mir ausgemalt
Genauso hatte ich es mir ausgemalt
 
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder gestalten Sie Ihr Leben
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder gestalten Sie Ihr LebenUeber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder gestalten Sie Ihr Leben
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder gestalten Sie Ihr Leben
 
Holzweg
HolzwegHolzweg
Holzweg
 
Schnellere Wunscherfuellung
Schnellere WunscherfuellungSchnellere Wunscherfuellung
Schnellere Wunscherfuellung
 
Neville4 techniken
Neville4 technikenNeville4 techniken
Neville4 techniken
 
Systematisch-erfolgreicher
Systematisch-erfolgreicherSystematisch-erfolgreicher
Systematisch-erfolgreicher
 
Freiheit
FreiheitFreiheit
Freiheit
 

Ähnlich wie Das Wort - Vortrag von Neville Lancelot Goddard

Die geheime Psychologie biblischer Prinzipien
Die geheime Psychologie biblischer PrinzipienDie geheime Psychologie biblischer Prinzipien
Die geheime Psychologie biblischer PrinzipienBenno Schmid-Wilhelm
 
Die-Offenbarung-eines-Eingeweihten
Die-Offenbarung-eines-EingeweihtenDie-Offenbarung-eines-Eingeweihten
Die-Offenbarung-eines-EingeweihtenBenno Schmid-Wilhelm
 
Leseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber Persoenlichkeitsentfaltung
Leseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber PersoenlichkeitsentfaltungLeseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber Persoenlichkeitsentfaltung
Leseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber PersoenlichkeitsentfaltungBenno Schmid-Wilhelm
 
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...Benno Schmid-Wilhelm
 
Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!
Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!
Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!Benno Schmid-Wilhelm
 
Neville-Goddard-Geheimnis-der-Vorstellung
Neville-Goddard-Geheimnis-der-VorstellungNeville-Goddard-Geheimnis-der-Vorstellung
Neville-Goddard-Geheimnis-der-VorstellungBenno Schmid-Wilhelm
 
Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)
Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)
Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)Josef Ries
 
Frei und außergewöhnlich Leben
Frei und außergewöhnlich LebenFrei und außergewöhnlich Leben
Frei und außergewöhnlich LebenScholz Antje
 
DP01 Als Gott mich träumte
DP01 Als Gott mich träumte DP01 Als Gott mich träumte
DP01 Als Gott mich träumte Familie Pammer
 
12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren
12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren   12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren
12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren Freekidstories
 
Erfahrungen mit den Gesetzen des Universums
Erfahrungen mit den Gesetzen des UniversumsErfahrungen mit den Gesetzen des Universums
Erfahrungen mit den Gesetzen des UniversumsWalter Ritzer
 
Mir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. Russell
Mir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. RussellMir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. Russell
Mir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. RussellBenno Schmid-Wilhelm
 

Ähnlich wie Das Wort - Vortrag von Neville Lancelot Goddard (20)

Die geheime Psychologie biblischer Prinzipien
Die geheime Psychologie biblischer PrinzipienDie geheime Psychologie biblischer Prinzipien
Die geheime Psychologie biblischer Prinzipien
 
Zustand-namens-Jesus
Zustand-namens-JesusZustand-namens-Jesus
Zustand-namens-Jesus
 
23BuecherAufEinenBlick
23BuecherAufEinenBlick23BuecherAufEinenBlick
23BuecherAufEinenBlick
 
Die-Offenbarung-eines-Eingeweihten
Die-Offenbarung-eines-EingeweihtenDie-Offenbarung-eines-Eingeweihten
Die-Offenbarung-eines-Eingeweihten
 
Leseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber Persoenlichkeitsentfaltung
Leseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber PersoenlichkeitsentfaltungLeseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber Persoenlichkeitsentfaltung
Leseproben und Bezugslinks von 22 Buechern ueber Persoenlichkeitsentfaltung
 
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...
Ueber Selbstgespraeche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Sie...
 
Gedanken sind real
Gedanken sind realGedanken sind real
Gedanken sind real
 
Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!
Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!
Glauben Sie an sich und erreichen Sie alles, was Sie wollen!
 
Nevillekurzundbuendig
NevillekurzundbuendigNevillekurzundbuendig
Nevillekurzundbuendig
 
Neville-Goddard-Geheimnis-der-Vorstellung
Neville-Goddard-Geheimnis-der-VorstellungNeville-Goddard-Geheimnis-der-Vorstellung
Neville-Goddard-Geheimnis-der-Vorstellung
 
Rogers1980a
Rogers1980aRogers1980a
Rogers1980a
 
Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)
Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)
Die Seele der Steine von Firos Holterman ten Hove (Leseprobe)
 
Frei und außergewöhnlich Leben
Frei und außergewöhnlich LebenFrei und außergewöhnlich Leben
Frei und außergewöhnlich Leben
 
DP01 Als Gott mich träumte
DP01 Als Gott mich träumte DP01 Als Gott mich träumte
DP01 Als Gott mich träumte
 
Der Sprung ins Gewisse
Der Sprung ins GewisseDer Sprung ins Gewisse
Der Sprung ins Gewisse
 
Die Lehre
Die LehreDie Lehre
Die Lehre
 
12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren
12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren   12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren
12 Basis Grundsteine Kursus– Teil 3B: Gebet - Mit Gott kommunizieren
 
Erfahrungen mit den Gesetzen des Universums
Erfahrungen mit den Gesetzen des UniversumsErfahrungen mit den Gesetzen des Universums
Erfahrungen mit den Gesetzen des Universums
 
Mir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. Russell
Mir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. RussellMir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. Russell
Mir ergeht es wohl auf allen Wegen - Robert A. Russell
 
Weihnachten 08
Weihnachten 08Weihnachten 08
Weihnachten 08
 

Mehr von Benno Schmid-Wilhelm (20)

Sprung bonus-punkte
Sprung bonus-punkteSprung bonus-punkte
Sprung bonus-punkte
 
Der Sprung ins Gewisse
Der Sprung ins GewisseDer Sprung ins Gewisse
Der Sprung ins Gewisse
 
Die-6-Schreckgepenster-der-Angst
Die-6-Schreckgepenster-der-AngstDie-6-Schreckgepenster-der-Angst
Die-6-Schreckgepenster-der-Angst
 
Geld-will-unbedingt zu mir
Geld-will-unbedingt zu mirGeld-will-unbedingt zu mir
Geld-will-unbedingt zu mir
 
Arbeitsheft-Hamblin
Arbeitsheft-HamblinArbeitsheft-Hamblin
Arbeitsheft-Hamblin
 
Im-Zentrum-des-Seins
Im-Zentrum-des-SeinsIm-Zentrum-des-Seins
Im-Zentrum-des-Seins
 
Wer-erhalten-will-muss-geben
Wer-erhalten-will-muss-gebenWer-erhalten-will-muss-geben
Wer-erhalten-will-muss-geben
 
Fuelle-der-macht
Fuelle-der-machtFuelle-der-macht
Fuelle-der-macht
 
Inkubieren-Sie-den-Traum
Inkubieren-Sie-den-TraumInkubieren-Sie-den-Traum
Inkubieren-Sie-den-Traum
 
Vom-Endzustand-ausgehen
Vom-Endzustand-ausgehenVom-Endzustand-ausgehen
Vom-Endzustand-ausgehen
 
Affirmationen-von-Joseph-Murphy
Affirmationen-von-Joseph-MurphyAffirmationen-von-Joseph-Murphy
Affirmationen-von-Joseph-Murphy
 
Wie-wir-unsere-Vorstellungsbilder-verwirklichen
Wie-wir-unsere-Vorstellungsbilder-verwirklichenWie-wir-unsere-Vorstellungsbilder-verwirklichen
Wie-wir-unsere-Vorstellungsbilder-verwirklichen
 
Seien Sie immer guter Dinge
Seien Sie immer guter DingeSeien Sie immer guter Dinge
Seien Sie immer guter Dinge
 
Das allersonderbarste Geheimnis
Das allersonderbarste GeheimnisDas allersonderbarste Geheimnis
Das allersonderbarste Geheimnis
 
The-wonders-of-the-disciplined-imagination
The-wonders-of-the-disciplined-imaginationThe-wonders-of-the-disciplined-imagination
The-wonders-of-the-disciplined-imagination
 
Dorothea synopsis
Dorothea synopsisDorothea synopsis
Dorothea synopsis
 
Ab jetzt gelingt's
Ab jetzt gelingt'sAb jetzt gelingt's
Ab jetzt gelingt's
 
Anfangen und durchhalten
Anfangen und durchhaltenAnfangen und durchhalten
Anfangen und durchhalten
 
Intime liebe
Intime liebeIntime liebe
Intime liebe
 
Ab jetzt gelingt's
Ab jetzt gelingt'sAb jetzt gelingt's
Ab jetzt gelingt's
 

Das Wort - Vortrag von Neville Lancelot Goddard

  • 1. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 1 - Das Wort von Neville Lancelot Goddard Vortrag vom 2. März 1965 Im siebzehnten Kapitel lesen wir bei Lukas: „Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzi- ge entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: «Meister, hab Erbarmen mit uns». Als er sie sah, sag- te er zu ihnen: «Geht, zeigt euch den Priestern». Und während sie hingingen, wurden sie rein.“ Jedes Wort aus dem Evangelium ist eine Botschaft für uns, denn die Bibel ist nur das Wort Gottes, das nicht verschwiegen werden konnte und das sich auf keine an- dere Weise ausdrücken lässt. Es wurde denen zuteil, die dafür bereit waren. Mithilfe dieser kleinen Geschichte können wir, Sie und ich, unsere gesamte Welt verändern, wenn wir die wah- re Aussage herausziehen. Was will uns diese Geschichte sagen? Bei dem Wort „Aussätzige“ denken Sie wahrscheinlich an eine unreine Person, die von der menschlichen Ge- sellschaft ferngehalten wird und sich nicht unter die gesunden Menschen mischen darf, weil sie eine anste- ckende Krankheit hat. Aber Sie und ich, wir wurden gesellschaftlich, finanziell, intellektuell auf unzählige Weisen geächtet - wir sind die Aussätzigen.
  • 2. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 2 - Jesus sagte den Aussätzigen: „Zeigt euch den Pries- tern!“ Im Altertum waren nicht nur jene Priester, die die Menschen das Wort Gottes verkündeten, sondern diese Leute waren auch Ärzte, und geächtete Kranke brauchten eine besondere Bescheinigung, die es ihnen gestattete, sich unter andere Menschen zu begeben. Sie zeigen sich also den Priestern und falls diese Ihre Reinheit bescheinigten, dass Sie rein waren, durften Sie Kontakt mit anderen Menschen haben. „Während sie hingingen, wurden sie rein.“ Was für eine Geschichte! Wir - Sie und ich - wir haben vielleicht irgendein Prob- lem, sagen wir finanzieller Art. Wie können wir uns nun der tiefere Aussage dieser Ge- schichte bedienen, um uns von der Mangelsituation zu reinigen? Wie können wir materielle Sicherheit finden? Zum einen sehen wir hier eine Handlung: Um etwas Neues zu erzeugen, müssen wir das geistige Mobili- ar umstellen. Damit meine ich jene Menschen, die wir kennen. Wir haben Freunde, Bekannte und Verwandte, und jeder Einzelne steht für ein Möbelstück in unserem Geist. Jede Umstellung würde die Bedeutung verän- dern. Wenn ich heute ein gewisse Stellung innehätte und mir wünschte in eine höhere, verantwortungsvollere und besser bezahlte Stellung zu gelangen, würde ich mir vor meinem geistigen Auge ausmalen, wie ich bereits in die- ser angestrebten höheren Position wäre. Diese geistige Umstellung würde mich in Bezug auf Kollegen und an- dere Personen in dieser Firma automatisch verändern. Jeder würde mich anders wahrnehmen, denn auch ich würde sie anders wahrnehmen.
  • 3. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 3 - Frieren Sie dieses Vorstellungsbild eine kurze Zeit lang geistig ein; halten Sie es aufrecht. Machen Sie eine Mo- mentaufnahme. Ähnlich wie Sie bei einem Portraitfo- tografen eine Zeit lang stillhalten, halten Sie auch hier kurz still. Geistig halten Sie dieses innere Bild so lange aufrecht, bis Sie gleichsam eine mentale Aufnahme davon ma- chen können. Sehen Sie es sich mental an und atmen Sie so lange ein, bis Sie ein Gefühl der Erleichte- rung verspüren. Sie werden einen gewissen inneren Schauer spüren. Die Erleichterung gehört zu den am tiefsten empfun- denen Gefühlen. Wenn Sie zum Beispiel auf jemanden warten, sagen wir, auf Ihr Kind, und es dann zwar spät, aber doch endlich nach Hause kommt, fühlen Sie sich tief erleichtert. Zwei Stunden lang haben Sie gebangt und Sie waren immer nervöser geworden, aber jetzt hö- ren Sie die vertrauten Schritte im Treppenhaus und die Stimme Ihres Kindes. Es gibt keine Freude, die mit ei- ner solchen Erleichterung vergleichbar wäre. Sie wollen also Ihre Erlebniswelt vergrößern; Sie wollen über das bisher Gewohnte hinausgehen. Dazu müssen Sie Ihre geistigen Möbelstücke umstellen. Wenn Sie da- mit fertig sind, spüren Sie ein Gefühl der Befriedigung und eine Erleichterung. Danach tun Sie nichts weiter. Sie haben eine geistige Prägung vorgenommen, das genügt. Auf eine Art und Weise, die kein Mensch beschreiben kann, werden Sie dann über eine Ereigniskette geführt und Ihr Wunsch- bild wird sich zur rechten Zeit in Ihrer Welt verwirkli- chen.
  • 4. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 4 - Aber zunächst muss Ihr Vorstellungsbild keimen; erst dann kann es sich entfalten. Das also ist die Geschichte des Aussätzigen. Sie sind der Aussätzige; ich bin der Aussätzige. „Zeigt euch den Priestern!“ In der gesamten Bibel geht es um Vorstel- lungsbilder. Sie zeigen sich den Priestern nicht phy- sisch, die Rede ist von einer mentalen Reise. Wie würde ich mich fühlen, wenn es bereits so wäre? Wenn ich wirklich bereits von dieser Begrenzung befreit wäre, wem würde ich es dann sagen? In meinem Fall würde ich es meiner Frau und meiner Tochter sagen und ich würde mit meinen Freunden da- rüber reden. Genau das tue ich, jedoch in meiner Vor- stellung. Ich verhalte mich innerlich so, als wäre ich be- reits der Mensch, der ich sein will. All das spielt sich in meiner geistigen Innenwelt ab. Gott existiert und handelt nur in Menschen. Doch wer ist Gott? Gott ist meine eigene, wunderbare Vorstel- lungskraft. Einen anderen Gott gibt es nicht und sein Name lautet auf alle Zeiten: Ich bin! „Ich bin, der ich bin. Der Ich-bin hat mich zu euch gesandt“, heißt es bei 2, Mose 3,14. Also rufe ich vor meinem geistigen Auge eine gewisse Szene, einen angestrebten Zustand, auf und male mir diesen plastisch aus. Ich konzentriere mich auf dieses Vorstellungsbild und erstelle eine Momentaufnahme. Durch tiefes Einatmen präge ich es meinem Unterbe- wusstsein ein. Ich präge es mir selbst ein.
  • 5. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 5 - Gottes Wille ist nun mein Wille, und deshalb muss es zutage treten. Gestatten Sie mir, Ihnen von einer Begebenheit zu be- richten, welche Anfang der Fünfzigerjahre stattfand. Damals besuchte mich meine kleine Nichte. Sie war auf Barbados auf eine so genannte Mädchen-Oberschule gegangen. Das ist dort eigentlich die höchste Schulstu- fe. Wer eine solche Schule mit Auszeichnung absolviert, kann ohne weitere Prüfungen auf eine Universität wie Oxford oder Cambridge überwechseln. Zwei meiner Neffen haben das getan und sind heute Ärzte. Meine Nichte war also bei mir. Sie wollte Kranken- schwester werden und bewarb sich bei der St. Lu- ke‘s-Klinik in New York City. Das ist ein ausgezeich- neten Krankenhaus, aber die Oberschwester war von Anfang an voreingenommen und wollte meiner Nichte einreden, dass ihre schulische Vorbildung nicht ausrei- chen würde. Also suchte sie mich auf, ihre Eltern waren auch dabei, und Sally begann zu weinen. Ihre Mutter, meine einzige Schwester, fing ebenfalls zu weinen an. Und ich sagte etwas leichtfertig: „Sally, mein Kleines, du bist mit klaren Absichten hierher gekommen. Du wolltest einen wunderbaren amerikanischen Arzt hei- raten. Das ist dein eigentlicher Herzenswunsch. Ich werde also zusehen, dass sich dieser Wunsch erfüllt.“ Mein Schwager war so angespannt, dass er explodier- te. Er sagte: „Sally, ich werde dich zwei Jahre lang ir- gendwo hinschicken, wo du willst auf dieser Welt. Und nach zwei Jahren kommst du wieder nach Barbados. Du brauchst diese Stelle nicht.“
  • 6. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 6 - Was die finanzielle Seite betraf, hatte er sicherlich recht. Aber darum ging es Sally nicht. Sally wollte die Ausbil- dung zur Krankenschwester machen. Meine Frau sagte ihr: „Schau her, ich sag dir jetzt, was ich für dich tun werde. Wir gehen zu meinem Haus- arzt, der seine Praxis im Columbia Presbyterian Medi- cal Center hat. Das ist ein einflussreicher Mann. Dort bewirbst du dich neu, aber diesmal erzählst du nicht, dass du von einer staatlichen Mädchen-Oberschule kommst. In diesem Land versteht man das nicht. In England denkt man bei so etwas an Eton, das ist ein hervorragendes Internat, aber hier müssen wir eben andere Begriffe verwenden.“ Also hat sie ihre Schule umgetauft und besuchte dann die Columbia University. Dort gibt es eine Fakultät für Pflegeberufe und Sally schloss die Ausbildung ab. Dort lernte sie einen netten Arzt kennen - er war zwei Jahre älter als sie. Mittlerweile sind sie verheiratet und haben drei Kinder, das vierte ist unterwegs. Und alles, was ich getan hatte, als sie tränenüberstömt in meiner Woh- nung saß und ihre Mutter ebenfalls heulte, war, dass ich mir geistige vorgestellt hatte, dass Sally glücklich mit einem amerikanischen Arzt verheiratet war. Ein einzi- ges Mal tief eingeatmet und die Erleichterung verspürt, das war‘s. Ich kümmerte mich nicht darum, wie das im Einzelnen vor sich gehen sollte, ob sie die Ausbildung schaffte oder nicht. Und Sally lernte diesen wunderba- ren Mann kennen. Das ist das Bild des abgewiesenen Aussätzigen: „Du bist für unsere Schule nicht gut genug.“ Und dann winselst du um Gnade. Was ist Gnade?
  • 7. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 7 - Gnade ist gelebte Liebe. „Herr, lass Gnade walten!“ Gott ist Liebe, er ist deshalb gelebtes Tun. Sie selbst sind derjenige, der zum Tun aufgefordert wird, denn Gott wurde den Menschen gleich (Philipper 2,7). Sie wenden sich deshalb nicht an einen äußeren Gott, son- dern an sich selbst. Sie haben nun also Ihr Vorstellungsbild. Bauen Sie die- ses Bild vor Ihrem inneren Auge auf. Stellen Sie sich diesen Menschen so vor, wie Sie ihn sehen wollen. Spü- ren Sie die Freude, die Begeisterung, und glauben Sie an die Realität Ihres verwirktlichten Bildes. Dieses Vor- stellungsbild ist Gott in Aktion. Soweit die Geschichte. Für den oberflächlichen Betrach- ter ergibt sie keinen Sinn, doch wichtig ist, dass sie sich verwirklichte, nicht, was Außenstehende davon halten. Wenn ich mir selbst den Praxistest erbracht habe, ist die Meinung Anderer unerheblich. Dann kann ich diese Vorgehensweise ein ums andere Mal wiederholen. Sie unternehmen keine praktischen Schritte. Sie gehen lediglich geistig in die angestrebte Endsituation und „fotografieren“ innerlich ein Standbild dieser Endszene. Gehen Sie nicht mehr an den Anfang zurück; behalten Sie immer das Ende im Auge! Sie machen eine Auf- nahme von der Endszene, nicht vom Anfang, und dann entwickeln Sie sie. Alsdann werden Sie über eine Er- eigniskette zur praktischen Verwirklichung Ihres Vor- stellungsbildes, das Sie sich eingeprägt hatten, geführt. Um auf dieser Welt etwas Neues hervorzubringen, ver- schieben Sie die „Möbelstücke“ in Ihrem Geist wunsch- gemäß.
  • 8. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 8 - Bei Jesaja 55,11 steht geschrieben: „Also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein. Es soll nicht wieder leer zu mir zurückkehren, sondern das vollbrin- gen, was ich wollte und das durchführen, wozu ich es aussandte.“ Es soll nicht leer zu mir zurückkehren. Von welchem Wort ist hier die Rede? Das sind keine „Worte“, so wie wir sie heute verstehen; gemeint ist „die Bedeutung, der Sinn“. „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.“ Das griechische Wort „Logos“, das hier als „Wort“ übersetzt ist, bedeutet „Sinn“. Falls ich in einer fremden Sprache spräche und diese keinen Sinn ergäbe, könnte ich nichts ausdrücken, egal, wie oft ich die Sätze wiederholte. Wir brauchen ei- nen Sinn. Richtig wiedergegeben heißt diese Aussage deshalb: „Am Anfang war der Sinn und der Sinn war bei Gott, das heißt, bei der menschlichen Vorstellungs- kraft.“ Ich brauche mich nicht abzuplagen, um das gewünschte Ergebnis herbeizuführen. Das Leben selbst wird es mir bringen. Ich werde hierhin geführt, und dorthin, und diese kleinen Ereignisse bringen mich letztendlich zur Erfüllung meiner Prägung. Jeder besitzt die Freiheit, dies zu tun. Niemand kann es Ihnen verwehren. Manche werden Ihnen erzählen, dass sie es auf eine an- dere Weise vollbracht hätten. Sollen sie erzählen, wozu sie Lust haben. Sie, meine Damen und Herren, haben jetzt eine einfache Methode kennengelernt, die bibli- sche Methode. Vielleicht vergessen Sie die Ursache so- gar, sobald es dann so weit ist. Das ergeht vielen so.
  • 9. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 9 - Wenn es uns gut geht, neigen wir manchmal zur Über- heblichkeit und bilden uns ein, dass wir es auf eine an- dere Weise geschafft hätten. Wir genieren uns, unseren Mitmenschen die wahre Ursache zu verraten. Vielleicht sind wir auch nicht voll und ganz davon überzeugt, dass es unsere eigene Erfolgsüberzeugung war, welche das Endergebnis herbeibrachte. Also reden wir über die Mittel und Wege und zollen diesen unsere Anerken- nung. Wir lernten Herrn Schneider kennen und dieser stellte uns Herrn Meier vor, und dadurch stießen wir auf eine dritte Sache; also bilden wir uns ein, dass die- ser Umstand der Grund für unser Gelingen gewesen sei. Doch so ist es nicht; es musste so kommen. Ich könnte unzählige Beispiele dafür anführen. Ich den- ke zum Beispiel an mein Vater, wie er auf der Insel Bar- bados auf einem kleinen Grundstück stand, gerade mal 140.000 Quadratmeter groß. Er blickte auf das Meer hinaus. Vor kurzem hatte er von einer Dame, die mit ihren Schwestern zusammenlebte, eine Kuh erstanden. Die Schwestern besaßen eine Kuh, welche keine Milch mehr gab, und sie wussten, dass die Kuh entweder ein- gehen würde oder zum Metzger musste. Deshalb riefen sie meinen Vater, der mit solchen Dingen handelte. Er besaß einen Laden, wo es kein Fleisch gab, und handel- te dort mit allem Möglichen, was es in einem kleinen Laden so gab. Also gingen mein Vater und mein Bru- der Victor zu den Schwestern, machten ihr Angebot - welches angenommen wurde - und ließen die Kuh zum Schlachthaus transportieren. Und dieses Grundstück grenzte an einen herrlichen Strand und mein Vater sag- te zu meinem Bruder: „Wäre das nicht ein schöner Ort für ein Hotel?“ Das war das Bild, das ihm durch den Kopf ging.
  • 10. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 10 - Dann wandte er sich an die Damen und sagte: „Falls Sie je einen Verkauf erwägen sollten, geben Sie mir eine Chance!“ Das versprachen sie. Die Jahre zogen ins Land, zwei der Schwestern verstar- ben und für eine war es zu viel Arbeit. Also wollte sie verkaufen. Am Tag des Verkaufs war der Mann, der starkes Inte- resse am Grundstück gezeigt hatte, geschäftlich in Rio de Janeiro und hatte den Termin vergessen. Als er sich wieder daran erinnerte, und seinem Anwalt ein Tele- gramm schickte, war er bereits vierundzwanzig Stun- den zu spät dran. Mein Vater hatte es bereits gekauft. Heute steht dort ein wunderschönes Hotel. Es erstreckt sich nicht über das gesamte Grundstück, sondern ist mittlerweile von hübschen Häuschen umgeben. Aber das Hotel steht so dort, wie es sich mein Vater ausge- malt hatte. So geht der Schöpfungsprozess vor sich. Man hat Ih- nen erzählt, dass Gott die Welt durch das Wort erschuf. Damit ist der Sinn gemeint. Jemand ist vielleicht nicht in der Lage, etwas auszudrücken, aber er kann sich ein Bild von etwas machen. Dadurch prägt er es sich ein. Sehen Sie es klar vor Ihrem inneren Auge, prägen Sie es sich mit einem tiefen Atemzug ein, und gehen Sie ganz natürlich davon aus, dass es bereits erfüllt ist, genauso, wie es im Psalm 37 heißt: „Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue ihm; er wird es fügen!“
  • 11. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 11 - Begrenzen Sie sich dabei nicht selbst. Bei Gott ist alles möglich. Aber platzieren Sie ihn nicht irgendwo außen hin! Gott wurde Mensch, damit der Mensch Gott wer- den könne. Was immer der Mensch auch tut und wo er sich aufhält, weiß er doch immer, dass es ihn gibt, dass er ist. Ein Mensch könnte unter Gedächtnisschwund leiden, und nicht wissen, wo er ist und was er ist, aber er weiß zumindest immer, dass er da ist, dass es ihn gibt. Niemand kann vergessen, dass es ihn gibt. Das ist die Ichbinheit: Gott. Er führt den Menschen durch die Brennöfen der Er- fahrung und bringt ihn am Ende als er selbst hervor. Auch dies wird in der Heiligen Schrift beschrieben, aber die Menschen glauben es nicht. Die Menschen meinen, dass vor zweitausend Jahren irgendwelche wundersame Dinge geschehen seien. Nein, so ist es nicht! Es passiert ständig! Jesus Christus ist nur ein Muster, ein Portrait von Gottes Spiel. Es geht nicht um eine gynäkologisch seltsame Geburt; damit hat es nichts zu tun. Es hat mit Ihnen zu tun! Sie wurden auf eine andere Art geboren. Sie finden sich in Ihrem eigenen Schädel wach - das ist der erste Akt. Und Sie erkannten nicht, dass Sie tot waren. Doch jetzt erkennen Sie, dass es so gewesen sein muss, oder zumindest muss Sie jemand für tot gehalten haben, ansonsten hätte man Sie nicht in den Schädel gelegt. Denn Ihr Schädel wird zum Grab und in diesem Schädel erwachen Sie, um dort zu entdecken, dass er ein Grab ist. Dann kommen Sie aus diesem Schädel heraus, um den Symbolismus vorzufinden, so wie er in der Bibel beschrieben wird. Das Kind, von dem bei Lukas 2,12 die Rede ist, ist das Zeichen für dieses fantastische Ereignis ; es ist in Windeln gewickelt. Und man findet es.
  • 12. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 12 - Als Nächstes entwickelt sich alles in Ihnen. Es geschieht alles in Ihnen, außen geschieht gar nichts. Wenn Sie die biblischen Geschichten aufmerksam studieren, werden Sie merken, dass kein einziges Ereignis von einem Auge erblickt wurde; sondern immer nur von demjenigen, der die Erfahrung gemacht hatte. Ein Beispiel: Er entkam der Versuchung, kam in den Tempel und man gab ihm das Buch Jesaja. Er öffnete dieses Buch und las das 61. Kapitel. Zunächst nur ein paar Worte, einen Vers, dann das halbe Kapitel: „Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe, damit ich den Gefangenen die Ent- lassung und den Blinden das Augenlicht verkünde; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze, und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“ Dann schloss er die Buchrolle und gab sie dem Synago- gendiener zurück. Als er sich dann wieder setzte, sagte er zu dem Umstehenden: „Heute hat sich das Schrift- wort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“ Lesen Sie diese Dinge bei Lukas selbst nach, nicht durch diese kleine Passage. Er kommt aus der Wildnis, wo er alleine war. Wenn er dort alleine war, wie konnte dann jemand wissen, was sich ereignet hatte? Wie könnte dann jemand über seine Versuchungen schreiben? Wer könnte denn darüber schreiben, dass ich vierzig Tage lang irgendwo alleine war, außer mir selbst? Nur ich kann Ihnen darüber berichten, und Sie können es dann zu Papier bringen. Entweder ich erzähle ich davon oder Sie haben das Geheimnis auf irgendeine andere myste- riöse Weise entdeckt.
  • 13. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 13 - Doch so war es nicht. Ich, der es erlebt hat, habe Ih- nen darüber berichtet. Und Sie glauben mir, oder auch nicht. Und an diesem Tag wurde ich gesalbt. Ich wurde gesalbt und der Geist Gottes ruhte auf mir. Doch wer könnte darüber berichten, dass der Geist Gottes auf ihn niederkam? Doch nur der Betroffene selbst. Und dieser erzählt es Ihnen; andernfalls erfahren Sie es nicht. Es geht also um ein Schauspiel, das sich im Menschen selbst abspielt. Mit äußeren Ereignissen hat es nichts zu tun. Die Bibel ist von Anfang bis zum Ende eine Beschrei- bung des göttlichen Schauspiels, das sich im Menschen abspielt. Viele werden dies nicht glauben können. Doch das spielt keine Rolle. Leben Sie Ihr Leben, welches zu einem unabwendbaren Ende führen wird, und dann werden Sie selbst erfah- ren, dass Sie wiederhergestellt werden, dass Sie nicht tot sind, sondern dieselben Wirren durchmachen, die Sie auch im jetzigen Leben durchleben mussten. Und Sie hören immer wieder dieselbe Geschichte, bis Ihr Geist dann eines Tages fruchtbar genug ist, damit die- se Geschichte Wurzeln fassen kann. Dann fängt sie zu wachsen an, und Sie machen die Erfahrung. Doch das braucht seine Zeit, denn der Geist des Menschen ist bis- weilen hart wie Granit und lässt die Saat nicht keimen. Bei vielen Menschen fällt die Saat nicht auf fruchtbaren Boden. So wie es bei Matthäus heißt: „Ein Sämann ging zum Säen aufs Feld. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief genug war.
  • 14. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 14 - Als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, welche die Saat erstickten. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre.“ Es gibt auf dieser Erde hochgradig intelligente Men- schen, die im weltlichen Bereich sehr erfolgreich sind. Aber sie lehnen diese Aussagen ab. Das ist ihr gutes Recht. Versuchen Sie nicht einmal ansatzweise, diese Men- schen zu überzeugen. Lassen Sie sie nach ihrer Fasson glücklich werden, denn der Geist muss durch die Brennöfen geläutert werden. Auch diese Menschen werden sich dem Unausweichli- chen stellen müssen, genauso wie Stalin, der sich ein- bildete, er würde auf immer und ewig in seinem Körper bleiben, oder wie Chruschtschow, der sich für allmäch- tig hielt. Heute macht am sie zu Non-Personen gemacht und radiert sie aus. Doch in Wirklichkeit sind sie nicht tot. Sie wurden in ei- nem anderen Leben wiederhergestellt, und in die beste Ausgangsposition für ihre Zukunft gebracht, denn letzt- endlich muss der Boden für die Aufnahme von Gottes Wort bereitet werden. Dieses Wort beginnt mit dem Abraham gemachten Versprechen: „Ich komme wieder und du wirst einen Sohn haben.“
  • 15. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 15 - Und danach folgt die noch größere Entfaltung: zu Da- vid. „Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu den Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als dei- nen Nachfolger einsetzen.“ Dann folgt die Erfüllung dieser Verheißungen im Bewusstsein derer, die diese Geschichten vernommen haben und sie akzeptierten. Doch bis dahin sollten wir - im Wissen um diese Weis- heiten und im Glauben daran - unsere jetzige Welt schöner gestalten. Es spricht nichts gegen Geldbesitz. Es spricht nichts dagegen, auf dieser Welt etwas Schö- neres zu haben, als Sie jetzt besitzen. Lassen Sie es sich von niemandem ausreden! Lassen Sie sich auch von der Priesterschaft nicht be- grenzen. Hören Sie Gottes Wort. Er gibt Ihnen die Ent- scheidungsfreiheit. Wenn ich mich von hier nach dort bewege und dann zurückblicke, hat sich der Raum ver- ändert. Ich habe mich nicht abgemüht, ich habe keinen Klimmzüge gemacht. Ich habe lediglich Tag für Tag die frohe Botschaft für Andere gehört und mich in das Ge- fühl versetzt, gute Nachrichten zu hören. Etwa im Jahre 1941 oder 1942 wurde mir etwas klar. Mir wurde bewusst, dass ich etwas besaß, das sich neun- undneunzig Prozent der Menschen nicht im Traum vor- stellen könnten. Ich brauche es nicht, aber ich habe es. Sollte ich heute Nacht tot umfallen, wird es meine Frau haben, später meine Tochter. Machen Sie sich also keine Sorgen. Bei Gott ist alles möglich und Gott ist Ihre wunderbare menschliche Vor- stellungskraft.
  • 16. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 16 - Lassen Sie sich völlig in die gute Botschaft für andere Menschen hineinfallen. Vielleicht nennt man Sie einen Naivling, vielleicht einen Narren - es spielt keine Rol- le, in welche Schublade Sie gesteckt werden. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein. Sprechen Sie einfach weiterhin das Wort Gottes; damit ist Ihr Vorstellungs- bild gemeint, welches einen Sinn ergibt. Gehen Sie in- nerlich ganz natürlich davon aus, Sie brauchen keine hörbaren Worte dazu. Niemand kann Ihnen das Ergeb- nis verwehren. Ebenso wenig wie die Oberschwester in der St. Lu- ke‘s-Klinik meiner Nichte verwehren konnte, dass sich ihr Wunsch erfüllte. Die St.-Luke‘s Klinik ist sicherlich ein hervorragendes Krankenhaus, aber jeder Arzt wird Ihnen wohl bescheinigen, dass die Columbia-Univer- sität noch eine Stufe höher steht. Die Professoren dort sind allesamt Ärzte. Die Studenten erhalten eine vier- jährige Ausbildung. Nach menschlichen Ermessen hatte meine Nichte nicht die Chance eines Schneeballs im Feuer, um auf diese Universität zu kommen; ein Mädchen aus Barbados mit einem Internatsabschluss. Als ich sie damals neckisch aufzog und ihr sagte, sie würde einen amerikanischen Arzt heiraten - während sie schluchzend in meiner Wohnung saß - und ihr Vater unwirsch reagierte, wur- de etwas aufgebrochen. Zwei Jahre später brachte sie diesen jungen Praktikanten mit, einen netten Kerl. Die Woche darauf war er wieder da. Nach etwa einem hal- ben Dutzend Besuche wusste ich, dass sich hier etwas Ernstes anbahnte. Sie heirateten auf Barbados.
  • 17. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 17 - So also funktioniert das. Zerpflücken Sie es nicht mit dem Verstand! Der erste Schritt ist die geistige Umgestaltung, die Re- vision. Sie nehmen Ihre geistigen Möbelstücke und ar- rangieren sie um. Die meisten Menschen verrücken ihre Möbel niemals; vielleicht schieben sie das eine oder an- dere Möbelstück hie und da weg, um Staub zu saugen, aber im Grunde lassen sie die Möbel dort stehen, wo sie immer schon gestanden haben. Etwas anderes kommt ihnen gar nicht in den Sinn. Das ist eine Analogie für die geistige Festgefahrenheit dieser Menschen. Sie können alle Strukturen in Ihrem Geist verändern. Betrachten Sie diese Strukturen als mentale Möbelstü- cke. Jeder ist Ihr Möbelstück: Ihre Freunde und alle Umstände. Sie können sie so oft umarrangieren, wie es Ihnen beliebt - jeden Abend, wenn Ihnen danach zumu- te ist. Doch eigentlich ist das gar nicht nötig. Ein einiges Mal tief einatmen - das reicht. Es ist wie bei einer Schwangerschaft. Mit einer einzi- gen Befruchtung ist es getan. Mehrere Befruchtungen würden das Wachstum nicht beschleunigen. Von nun an geht alles seinen natürlichen Gang. „Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen. Die Weissagung wird erfüllt werden und nicht ausbleiben!“ (Habakuk, 2,3). Alles hat seine Zeit. Das Küken kommt nach drei Wo- chen, das Lamm nach fünf Monaten, das Baby nach neun, das Pferd nach zwölf Monaten. Doch zusätzliche Prägungen oder Befruchtungen bringen das Ergebnis nicht schneller herbei.
  • 18. Neville L. Goddard - Das Wort - Vortrag März 1965 - 18 - Einmal reicht. Und dann lassen Sie es in Ruhe und le- ben in der inneren Gewissheit, dass sich das Ergebnis zur rechten Zeit zeigen wird. Gehen Sie Ihren Alltags- verrichtungen nach und lassen Sie den Dingen ihren Lauf. Wir haben heute von den Aussätzigen gesprochen. Es waren derer zehn. Aber nur einer kam zurück und be- dankte sich. Und der Meister sagte: „Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die übrigen neun?“ Ich kann einem kleinen Kind beibringen, dass man Danke zu sagen hat. Das ist kinderleicht. Aber ich brau- che ihm normalerweise nicht beizubringen, wie es sich dankbar fühlt. Auf das Fühlen kommt es an! Wenn Sie nur Danke sa- gen, ohne es zu fühlen, handelt es sich um leere Worte. Spüren Sie deshalb die Dankbarkeit, dass Ihr Herzens- wunsch bereits erfüllt ist! Wenn Sie wirklich glauben, was Sie heute gehört haben, werden Sie auch aktiv werden. Sie werden sich „den Priestern zeigen“. Die „Priester“ sind in diesem Fall Ihre Mitmenschen, welche die Erfüllung Ihres Wunsches be- zeugen. Das ist die Bedeutung dieser kleinen biblischen Ge- schichte. Jede dieser Geschichten hat einen tieferen Sinn.
  • 19. Zuhörerfragen und Antworten - 19 - Fragen und Antworten im Anschluss an den Vortrag „Das Wort“: Frage: Bei Johannes steht: „Da sagten seine Brüder: «Geh fort von hier und zieh nach Judäa, damit auch deine Jünger die Taten sehen, die du vollbringst. Denn nie- mand, der öffentlich bekannt sein möchte, wirkt im Verborgenen.» Möchten Sie dazu etwas sagen? Antwort: Aus dem siebten Kapitel bei Johannes geht hervor, dass sie ihm nicht glaubten. Das ist eine Geschichte, die je- den Menschen auf dieser Welt betrifft. Sie werden in eine Familie hineingeboren und dort kennt man Ihre Schwächen und Grenzen, und das Schauspiel der Ewig- keit entfaltet sich in Ihnen. Und nicht einmal Ihr Ehe- partner, der Sie besser kennt als alle Anderen, würde auch nur einen Augenblick lang glauben, dass die Ge- schichte, die über Jesus erzählt wird, auf Sie zutreffen würde. In dieser Geschichte sagt er ihnen: „Meine Zeit ist noch nicht erfüllt, aber eure Zeit ist immer hier.“ Das ist für sich gesehen bereits eine gesamte Geschichte. Mit an- deren Worten: Es ist äußerst schwierig, den heute hier anwesenden Personen - oder auch den Milliarden auf diesem Planeten - zu erzählen, dass sie nur eine Hülle sind, und dass diese Hüllen dauerhafte Teile einer ewi- gen Struktur des Universums sind.
  • 20. Zuhörerfragen und Antworten - 20 - Sie sind nur beseelt - ihre Zeit ist immer hier; sie immer Teil der irdischen Welt. Er spricht also von einer völlig anderen Welt. Er sagte: „Meine Zeit ist noch nicht erfüllt“. Während er eine die- ser Hüllen trägt, ist er noch Teil dieser Welt. Aber hat einen Vorgeschmack auf eine künftige Welt erlebt und wartet geduldig darauf, diese Hülle - die nur irdischen Welt gehört - abzustreifen. Wer würde Ihnen auf dieser Welt glauben? Er wirkt nun im Verborgenen. Bei allen Unterfangen entwickeln sich die Dinge im Innern. Sie gehen also im Verborgenen hi- nein und im Verborgenen wieder hinaus, zurück in den Zustand, welcher Teil der ewigen Struktur des Univer- sums ist. Frage: Auf wen bezieht sich das Wort „Brüder“? Sind das die Elohim? Antwort: Nein. Alle sind meine Brüder. Er sagte: „Wer sind mei- ne Brüder? Wer ist meine Mutter?“ Jene nämlich, die das Wort Gottes hören und sich danach richten. Er lehnte es also ab, dass er nur einige Brüder habe. Vier von ihnen sind in der Schrift als Brüder und Schwestern genannt, zwar im Plural, aber nicht namentlich. Er hat- te also eine Familie. Er sagte: „Wir sind ...“, was sich auf eine Familie bezieht.
  • 21. Zuhörerfragen und Antworten - 21 - Aber er identifiziert sich nur mit dieser kleinen Familie, sondern in dieser Hülle mit jedem gottgleichen Men- schen auf der Welt. „Lasset uns den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen!“ Dieses Etwas in mir, das nach dem Ebenbild Gottes gemacht ist, das ist Je- sus Christus, das heißt: Gott. Es befindet sich in jedem Menschen und jeder Mensch wird eines Tages als Jesus Christus erwachen. Doch da die Menschen diese Hüllen tragen, können sie es nicht glauben; man hält Sie für verrückt, denn ihrer Meinung nach ist Jesus Christus ein Mann, der vor zweitausend Jahren gelebt hat. So hat man es ihnen beigebracht und etwas anderes können sie sich nicht vorstellen. Erst heute habe ich im Time-Magazin gelesen, dass man diese Woche diesen neuen kirchlichen Prinzen die Ehre erweist. Es handelt sich um siebenundzwanzig Männer. Bisher mussten sie sich niederwerfen und dem Papst die Füße küssen. Das wurde jetzt abgeschafft, was auch belegt, dass es ohnedies niemals richtig war. Der Fuß- kuss entfällt bei diesem Zeremoniell also künftig. Der Papst übergibt jetzt auch keinen Hut mehr; der Hut wird nach Hause geschickt; er wird sowieso nie getra- gen. Dort bleibt er, bis sein Besitzer stirbt und dann legt man ihm den Hut auf die Stirn. Sich niederzuwerfen, die sklavischte Haltung über- haupt. All das hat mit der Realität nicht das Geringste zu tun. Christus gestaltet sich im Menschen, selbst im Einfachsten, dem niemand eines Blickes würdigt.
  • 22. Zuhörerfragen und Antworten - 22 - Vor einigen Jahren kam mein kleiner Neffe nach New York City. Mein Sohn nahm ihn eines Abend mit auf Sauftour und sie versumpften. Mein Sohn war zwar äl- ter, aber sie waren beide noch Halbwüchsige. Sie gingen also von Bar von Bar und kamen etwa um zwei Uhr nachts nach Hause. Ich hörte das Gewürge im Badezimmer. Mein Neffe war katholisch, und er musste früh aufste- hen, um zur Messe zu gehen. Mir war klar, dass er ver- schlafen würde. Um etwa zehn Uhr kroch er aus den Federn und ich machte ihm einen Kaffee. Er sagte: „Ich muss in die Kirche gehen. Meine Mutter würde mir nie verzeihen, wenn ich den Kirchgang schwänzte. Ich muss es ihr schriftlich bestätigen.“ Der Kaffee brachte ihn wieder einigermaßen auf die Beine. Wir wohnten in der 55. Straße und die Kirche - St. Patrick‘s - steht an der Ecke 50. Straße und Fifth Avenue. Es war also kein weiter Weg. Es war ein herrlicher Morgen, und um etwa 10.30 Uhr marschierten wir in Richtung St. Patrick‘s-Kirche. Er schaffte es und zu seinem Leidwesen wurde ein Hoch- amt, also eine feierliche Form der Messe, gehalten. Kar- dinal Spellman höchstpersönlich hielt sie. Die Messe dauerte ziemlich lang, und - wieder zuhause - konnte er seiner Mutter in einem Brief berichten, dass er nicht nur eine normale Messe besucht hatte, sondern sogar ein Hochamt mit Kardinal Spellman. Damit war alles wieder gut, weil ihn seine Mutter für gesegnet hielt; vor der vorherigen Nacht erfuhr sie nichts.
  • 23. Zuhörerfragen und Antworten - 23 - Sehen Sie, ich bin jetzt fünfundfünzig Jahre alt. Die Hälfte meiner Familie ist katholisch, die andere Hälfte protestantisch. Aber sie vertragen sich alle gut mitein- ander. Anfangs waren wir alle Protestanten, aber nach und nach verliebten sich drei meiner Brüder in katholische Mädchen. Und da sie kinderreicher waren, als die pro- testantische Seite, ergab sich über zwei Generationen hinweg ein Verhältnis von 50:50. Wenn ich zuhause auf Barbados bin und solche Ge- schichten erzähle, hören die Katholiken weg. Für sie er- gibt das keinen Sinn. Aber die protestantische Seite verschließt sich ebenfalls. Ich bin der Einzige der wegzog. Die Anderen blieben auf den Barbados, waren fleißig und verdienten viel Geld. Nun, mein Vater war ein vorbildlicher Mann. Er machte keine Unterschiede, als es um Erbanteile ging. Und so erhielt der verlorene Sohn, der Tausende von Meilen entfernt lebte, denselben Anteil, wie alle übri- gen. Ich wurde im Testament nicht nur bedacht, son- dern erhielt einen wirklich bemerkenswerten Anteil. Als der verlorene Sohn nach Hause kam, wartete das Mast- kalb auf ihn.
  • 24. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 24 - Deutschsprachige Werke Genauso hatte ich es mir ausgemalt Feeling is the Secret - Vom Erfühlten zum Erfüllten Buch aus dem Jahre 1944 Kapitel 1: Das Gesetz und seine Wirkungsweise Kapitel 2: Der Schlaf Kapitel 3: Das Gebet Kapitel 4: Glauben heißt Erfühle Three Propositions - Drei Prämissen Vortrag aus dem Jahre 1954 At Your Command - Auf Dein Geheiß Buch aus dem Jahre 1939 How To Use Your Imagination - So nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft Vortrag aus dem Jahre 1955 - Siehe auch: https://goo.gl/YGVSfj ISBN: Amazon: 978-1505299533 Buchhandel: Taschenbuch: 978-3-74-1254-0 Gebundene Ausgabe: 978-3-7439-1255-7 E-Book: 978-3-7339-1256-4 PDF: https://goo.gl/e9yTbj E-Pub: https://goo.gl/cdksTZ
  • 25. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 25 - Bewusst-sein ist alles The Power of Awareness Buch aus dem Jahre 1952 Ich bin Das Bewusstsein Die Macht der erfolgsüberzeugten Vorwegnahme Der Wunsch Die Wahrheit, die Sie freimacht! Konzentrierte Aufmerksamkeit Die Geisteshaltung Verzicht auf das Böse Den Platz vorbereiten Die Schöpfung Eingriffsmöglichkeiten Subjektive Ausrichtung Hereinlassen Mühelosigkeit Die Krone der Mysterien Persönliche Ohnmacht Alles ist möglich! Seid Täter des Wortes! Das Wesentliche Gerechtigkeit Der freie Wille Konsequente Beharrlichkeit Acht praktische Beispiele Fehlanwendungen Der Glaube Das Schicksal Ehrerbietung Boni: Selbstbeobachtung, Zielfestlegung, Loslassen Bonus: Kostenlose Kurzlektionen Amazon: 978-1508778752 Buchhandel (Tredition GmbH): Taschenbuch: 978-7439-1566-4 Hardcover: 978-7439-1567-1 E-Book: 978-7439-1568-8 PDF: https://goo.gl/a4TPmh
  • 26. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 26 - Die geheime Psychologie biblischer Prinzipien Core Lectures Der Hauptteil enthält eine fünfteilige Vortragsreihe aus dem Jahre 1948 Lektion 1: Das Bewusstsein, die einzige Realität Der Name Gottes Judas und Tamar Jakob und Esau Moses Die Erfolgsformel Lektion 2: Annahmen verfestigen sich zu Tatsachen Jesus oder Barabbas Der Garten Gethesame Jericho und Rahab Der Tabernakel Das Gebet Mögliche Erscheinungen nach der Mentalübung Lektion 3: In der vierten Dimension denken Der Besessene Jaïrus und das tote Mädchen Der Teich von Bethesda Die Frau aus Samaria Geistige Nahrung Abdullah -- Wie ich zur Geisteswissenschaft kam Irdischer und spiritueller Blickwinkel Die Wirkung - Wie lange dauert es? Gebetstechnik
  • 27. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 27 - Die geheime Psychologie biblischer Prinzipien Lektion 4: Arbeiten Sie nur an sich selbst! Wer bin ich? - Ihr Selbstbild Abraham und die Magd Hagar Vollkommenheit - eine mystische Erfahrung Beten ist Hineinfühlen in den Endzustand Drei Gebetstechniken Die Gewohnheit, der unberittene Esel Lektion 5: Halten Sie Ihr Vorstellungsbild aufrecht! Was geht das dich an, Frau? Keine Opfergaben nötig Kurzformel für die Wunscherfüllung Was ist die dimensional größere Welt?9 Das Böcklein in der Muttermilch Amazon: 978-1508552413 E-Book (PDF): https://goo.gl/M1x9fT
  • 28. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 28 - Es ist bereits so - Allem Anschein zum Trotz Teil 1: The Law And The Promise - Das Gebot und die Verheißung Kommentierte Erfahrungsberichte von Besuchern von Nevilles Vorträgen: Kapitel 1: Die Vorstellung führt zur Realität Kapitel 2: Darin verweilen! Bau eines Wohn- und Bürogebäudes Bezug eines Traumhauses Kapitel 3: Das Rad zurückdrehen! Erfolgreicher Grundstücksverkauf Erfüllter Partnerwunsch Inkasso ohne Schwierigkeiten Heilung eines Rückenleidens Kapitel 4: Erdichtung gibt es nicht! Voraussage des Untergangs der Titanic Übernahme eines Tanzstudios Verwirklichung eines Romaninhalts Kapitel 5: Raffinierte Einfädelung Einkommenssteigerung durch geistige Rückschau Gewinn beim Pferderennen Kapitel 6: Visionäre Launen Erwerb einer seltenen Opernschallplatte Gewonnene Gerichtsverhandlung Wiederfinden entwendeten Inventars Kreuzfahrt
  • 29. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 29 - Es ist bereits so - Allem Anschein zum Trotz Kapitel 7: Stimmungen Unverhoffte Geldzuwendung Vorgezogenes Erbe Befreiung von Warzen Kapitel 8: Durch die Glasplatte spähen Heilung von einer Nervenbeschädigung Gesundung des Bruders Astralreise Kapitel 9: Sich hineinbegeben! Verkauf eines mehrstöckigen Hauses Europareise Rundumrenovierung eines Hauses Kapitel 10: Was nicht erscheint Gedankenübertragung von Großmutter auf Enkelin Verhaltensbesserung bei einem störenden Schüler Kapitel 11: Der Töpfer Geschäftlicher Erfolg einer Künstlerin Gratisbesuch einer Pantomimevorstellung Unerwarteter Großauftrag Kapitel 12: Geistige Verhaltensweisen Gedankenübertragung auf einen Bettler Gedankenübertragung auf die Schwiegermutter Inkasso eines Privatdarlehens
  • 30. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 30 - Es ist bereits so - Kapitel 13: Banalitäten Hutgeschenk Experiment mit Spatzen Kostenloses Gemälde Kapitel 14: Der schöpferische Augenblick Rasante Verwirklichung eines Vorstellungsbildes Sicherheit in Gefahrenlage Teil 2: Out Of This World - Nicht von dieser Welt Kapitel 1: Denken in der vierten Dimension Kapitel 2: Annahmen werden Tatsachen Zusammenfassung der Erfolgsformel Kapitel 3: Die Macht der Vorstellung Kapitel 4: Ändern Sie nur sich selbst! Ein mystisches Erlebnis Bonus: Über 100 Kurzlektionen (per E-Mail/Online), Anmeldelink und drei Beispiele Amazon: 978-1507746660 Taschenbuch: 978-3-7439-1641-8 Gebunden: 978-7439-1642-5 E-Book: 978-3-7439-1632-2 E-Pub: https://goo.gl/NtaeMT
  • 31. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 31 - Selbstgespräche und Vorstellungsbilder verunstalten oder gestalten Ihr Leben! Mental Diets Buch, 1955 The Source Der Ursprung Vortrag, 1968 Seedtime and Harvest Saat- und Erntezeit Vortrag, 1956 Prayer, the Art of Believing Das Gebet, die Kunst des Glaubens Buch, 1945 Kapitel 1: Das Prinzip der Umkehrbarkeit Kapitel 2: Das duale Wesen des Bewusstseins Kapitel 3: Vorstellungskraft und Glaube Kapitel 4: Gelenkte Träumerei Kapitel 5: Das Gesetz der Gedankenübertragung Kapitel 6: Frohe Botschaften Kapitel 7: Das größte Gebet The Spiritual Cause Die spirituelle Ursache Vortrag, 1968 36 Fragen und Antworten im Anschluss an einen Vortrag, 1948 Amazon: 978-1505614930 Buchhandel: 978-3-7439-1839-9 (Tredition GmbH) PDF: https://goo.gl/uSNra1
  • 32. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 32 - Neville auf den Punkt gebracht Inhalt: 365 Passagen/Zitate aus Nevilles Büchern und Vorträgen Bei Amazon als Taschenbuch und Kindle-E-Book Taschenbuch: 978-1537717555 PDF: https://goo.gl/R3unAQ E-Pub: https://goo.gl/QWzbR6
  • 33. Deutschsprachige Bücher von Neville Goddard - 33 - Das erste Prinzip: Sei still und wisse: ICH BIN Gott Vorwort Kapitel 1: Ihr grenzenloser Wert Kapitel 2: Missbraucht nicht seinen Namen Kapitel 3: Der Wunsch Kapitel 4: Machen Sie Wein? Kapitel 5: Gott erkennen Kapitel 6: Alles ist Bewusstsein Kapitel 7: Gerechtigkeit Kapitel 8: Gottes vollkommener Wille Kapitel 9: Seid Täter des Wortes Kapitel 10: Die kostbare Perle Kapitel 11: Besinnung auf das Selbst Kapitel 12: Ihr Schicksal Kapitel 13: Ihre persönliche Autobiografie Kapitel 14: Der menschliche Geist Kapitel 15: Das Ich-Gefühl Kapitel 16: Der Wein der Ewigkeit Kapitel 17: Wach auf, der du schläfst! Kapitel 18: Das Gleichnis von der Perle Kapitel 19: Das Gesetz der gleichartigen Ernte Kapitel 20: Israel Regardie über Neville Kurzbiografie Bonus Buchhandel: Paperback: 978-3-7439-6119-7 Hardcover: 978-3-7439-6120-3 E-Book: 978-3-7439-6120-0 Pressenotiz