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Europa in der Krise?
Das Meinungsbild der Deutschen
Repräsentative Meinungsumfrage im Auftrag des
Bundesverbandes deutscher Banken
März 2017
Die Deutschen sehen die Europäische Union
zunehmend in der Krise
Angesichts des BREXIT-Votums der Briten, zunehmender popu-
listischer und europakritischer Strömungen sowie wieder auf-
flammender Probleme der Euro-Zone beurteilen die Deutschen
den Zustand der EU heute deutlich kritischer als vor drei Jahren.
Zwar sieht eine knappe Mehrheit der Befragten (51%) die EU
weiterhin lediglich vor „größeren, aber lösbaren Problemen“,
doch der Anteil jener, die eine „ernste Krise“ erkennen, ist seit
2014 von 24 auf 45% gestiegen. Dass im europäischen Staaten-
verbund „im Großen und Ganzen alles in Ordnung“ sei, meint
hingegen – heute wie allerdings auch in früheren Jahren – nur
eine kleine Minderheit der Befragten.
2
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„In der Europäischen Union …“
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… ist im Großen und Ganzen alles in Ordnung
… gibt es größere, aber lösbare Probleme
… gibt es eine ernste Krise
weiß nicht/k.A.
Die Deutschen stehen zu Europa! Nutzen der EU
rückt mit Krisenanzeichen stärker ins Bewusstsein
Der europäischen Krisenstimmung zum Trotz zweifeln die
Deutschen nicht am Nutzen Europas. Im Gegenteil: Seit 2010
stieg der Anteil der Bürger, der meint, Deutschland profitiere von
seiner EU-Mitgliedschaft, von damals 23 auf heute 45%. Umge-
kehrt ist der Anteil jener, die vor allem Nachteile für das Land
befürchten, von 29 auf 14% zurückgegangen. Aktuelle Gefähr-
dungen der europäischen Integration durch nationale oder gar
nationalistische Strömungen sowie globale Instabilitäten, zuletzt
auch in den europäisch-amerikanischen Beziehungen, rücken die
Bedeutung Europas für Wirtschaft, Wohlstand und kulturelle
Selbstbehauptung eher stärker ins Bewusstsein der Deutschen.
4
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
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eher Vorteile
Vor- und Nachteile
eher Nachteile
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„Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union
bringt für Deutschland ...“
1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2011 2013 2014 2017
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Deutsche bedauern den BREXIT und bekräftigen
die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU
Sechs von zehn Deutschen bedauern die Entscheidung Groß-
britanniens, die Europäische Union zu verlassen; nur jeder
Zehnte begrüßt den Schritt, für rund ein Viertel spielt das
Thema keine Rolle. Indes hätte ein „D-Exit“ bei einer vergleich-
baren Volksabstimmung hierzulande keinerlei Aussichten auf
eine Mehrheit: Drei Viertel (75%) der Befragten würden sich bei
einem Referendum für den Verbleib Deutschlands in der EU aus-
sprechen. Nur jeweils jeder Zehnte würde für einen Austritt
votieren oder an der Abstimmung nicht teilnehmen. Die hohe
Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft ist bei Befragten aller
Parteipräferenzen festzustellen, mit Ausnahme der Anhänger
der AfD, von denen 42% für einen Austritt aus der Europäischen
Union stimmen würden.
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Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union
zu verlassen, …“
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bedauere ich
begrüße ich
spielt für mich keine Rolle
weiß nicht/k.A.
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Bei einer Volksabstimmung über die Mitgliedschaft
Deutschlands in der Europäischen Union würde ich …“
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für den Verbleib in der EU stimmen
für den Austritt stimmen
nicht an der Abstimmung teilnehmen
weiß nicht/k.A.
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Bei einer Volksabstimmung über die Mitgliedschaft
Deutschlands in der EU, würde ich … stimmen.“
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alle CDU/CSU SPD B'90/Die
Grünen
FDP Die Linke AfD
für den Verbleib in der EU
für den Austritt aus der EU
nach Parteipräferenz
Das Ansehen der Europäischen Union bei den
Bürgern hat sich leicht verbessert
In Übereinstimmung mit der gestiegenen Wertschätzung und
des wahrgenommenen Nutzens der deutschen EU-Mitglied-
schaft, hat sich auch das Ansehen, das die Europäische Union
bei den Bürgern hierzulande genießt, leicht verbessert. Nach der
Hälfte der Befragten 2009 und 57% im Jahr 2014 halten von der
EU aktuell 61% der Deutschen „viel“ (44%) oder „sehr viel“
(17%). Eine besonders positive Einstellung zur Europäischen
Union zeichnet die jüngeren Befragten im Alter von 18 bis 29
Jahren (79%) und 30 bis 39 Jahre (72%) aus. Eine besonders
europakritische Einstellung ist unter den Parteianhängern der
AfD festzustellen, von denen nur 27% von der EU „viel“ halten.
10
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Von der Europäischen Union halte ich …“
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sehr viel
viel
nicht so viel
gar nichts
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Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Von der EU halte ich sehr viel/viel.“
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alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J.
nach Altersgruppen
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Von der EU halte ich sehr viel/viel.“
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alle CDU/CSU SPD B'90/Die
Grünen
FDP Die Linke AfD
nach Parteipräferenz
Das Interesse der Deutschen an Europapolitik
stabilisiert sich auf höherem Niveau
Fast die Hälfte der Befragten (48%) gibt an, sich „stark“ (31%)
oder „sehr stark“ (17%) für Europapolitik zu interessieren. Das
Interesse ist damit ähnlich groß wie unmittelbar vor den Wahlen
zum Europäischen Parlament im Jahr 2014 und erheblich höher
als in den Jahren davor. Das anhaltende Interesse an der euro-
päischen Politik dürfte neben dem politischen Bedeutungs-
zuwachs der EU in den vergangenen Jahren auch auf die akuten
Probleme und europäischen Krisenthemen zurückzuführen sein.
Dabei fokussieren Anhänger eher europakritischer Parteien wie
Die Linke oder die AfD eher auf europäische Themen und sind
häufiger als andere Befragten der Meinung, dass sich die EU in
einer ernsten Krise befinde.
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Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Für Europapolitik interessiere ich mich …“
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sehr stark
stark
etwas
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Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Für Europapolitik interessiere ich
mich sehr stark.“
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alle CDU/CSU SPD B'90/Die
Grünen
FDP Die Linke AfD
nach Parteipräferenz
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„In der Europäischen Union gibt es …“
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alle CDU/CSU SPD B'90/Die
Grünen
FDP Die Linke AfD
… größere, aber lösbare Probleme … eine ernste Krise
nach Parteipräferenz
Deutsche treten für engere europäische Zusammen-
arbeit ein und bewerten Globalisierung positiver
Protektionistischen Tendenzen und Bestrebungen zur Renatio-
nalisierung erteilt die Mehrheit der Deutschen eine Absage. Nur
ein Viertel der Befragten (24%) möchte, dass die nach einem
BREXIT in der EU verbleibenden Staaten eigenständiger werden;
53% treten aber für eine dann stärkere Zusammenarbeit ein,
weitere 20% für die Beibehaltung des derzeitigen Kooperations-
niveaus. Auch dem internationalen Austausch stehen die
Deutschen mittlerweile positiver gegenüber. 36% der Befragten,
und damit so viele wie noch nie seit der Jahrtausendwende,
verbinden mit der Globalisierung vor allem Vorteile für Deutsch-
land. Der Anteil, der überwiegend Nachteile vermutet, ist hin-
gegen auf den niedrigsten Stand von 17% gesunken.
18
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Die Zusammenarbeit der verbleibenden Länder in
der Europäischen Union sollte künftig …“
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noch enger werden
wieder lockerer werden
so bleiben wie jetzt
weiß nicht/k.A.
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. 20
„Die Globalisierung bringt für Deutschland ...“
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eher Vorteile
Vor- und Nachteile
eher Nachteile
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4
Trotz anhaltender Probleme in der Währungs-
union halten die Deutschen dem Euro die Treue
Parallel zur positiveren Wahrnehmung der deutschen EU-Mit-
gliedschaft, ist auch die Zuversicht gestiegen, dass der Euro für
Deutschland vor allem Vorteile bringe. Nach 34% im Jahr 2014
sagen das nun 38%, während lediglich 19% (2014: 18%) von
überwiegenden Nachteilen ausgehen. Trotz zu verzeichnender
Rückgänge gegenüber 2014 steht zudem für weiterhin jeweils
deutliche Mehrheiten der Bürger fest, dass sich der Euro bisher
bewährt hat (63%; 2014: 66%) und langfristig erfolgreich sein
wird (57%; 2014: 66%). Dabei sind mit Blick auf die Zukunft
des Euro die jüngeren Befragten unter 30 Jahren mit 70%
besonders zuversichtlich.
21
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. 22
„Der Euro bringt alles in allem für Deutschland ...“
32
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Vorteile
Vor- und Nachteile
Nachteile
6/1999 2/2002 3/2003 9/2012 3/2014 2/2017
38
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Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Der Euro bringt für Deutschland vor allem …“
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alle CDU/CSU SPD B'90/Die
Grünen
FDP Die Linke AfD
Vorteile Nachteile
nach Parteipräferenz
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Der Euro …“
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ja
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weiß nicht
… hat sich bis-
lang bewährt.
… wird langfristig
erfolgreich sein.
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. 25
„Der Euro hat sich bislang …“
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Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Der Euro wird langfristig erfolgreich sein.“
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ja nein
3/20085/2001 2/2002 3/2003 10/2010 2/2011 9/2012 6/2013 3/2014 2/2017
Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent.
„Der Euro wird langfristig erfolgreich sein.“
27
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57
70
alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J.
nach Altersgruppen
28
Informationen zur Umfrage
Erhebungszeitraum: 9. bis 17. Februar 2017
Stichprobe: 984 Befragte (dt. Wohnbevölkerung) ab 18 Jahre
Erhebungsmethode: CATI - Computer-Assisted Telephone Interview
Auftraggeber: Bundesverband deutscher Banken, Berlin
Erhebungen seit 2013: GfK – Gesellschaft für Marktforschung, Nürnberg
frühere Erhebungen: ipos – Institut für praxisorientierte
Sozialforschung, Mannheim
Die Ergebnisse aller Studien sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung
in Deutschland. Alle Ergebnisse sind in Prozent angegeben. Fehlende
Prozentpunkte zu 100 % = „weiß nicht“/keine Angabe.

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Europa in der Krise? Das Meinungsbild der Deutschen

  • 1. Europa in der Krise? Das Meinungsbild der Deutschen Repräsentative Meinungsumfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken März 2017
  • 2. Die Deutschen sehen die Europäische Union zunehmend in der Krise Angesichts des BREXIT-Votums der Briten, zunehmender popu- listischer und europakritischer Strömungen sowie wieder auf- flammender Probleme der Euro-Zone beurteilen die Deutschen den Zustand der EU heute deutlich kritischer als vor drei Jahren. Zwar sieht eine knappe Mehrheit der Befragten (51%) die EU weiterhin lediglich vor „größeren, aber lösbaren Problemen“, doch der Anteil jener, die eine „ernste Krise“ erkennen, ist seit 2014 von 24 auf 45% gestiegen. Dass im europäischen Staaten- verbund „im Großen und Ganzen alles in Ordnung“ sei, meint hingegen – heute wie allerdings auch in früheren Jahren – nur eine kleine Minderheit der Befragten. 2
  • 3. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „In der Europäischen Union …“ 3 4 5 2 73 69 51 19 24 45 9/2006 3/2014 2/2017 2 5145 3 … ist im Großen und Ganzen alles in Ordnung … gibt es größere, aber lösbare Probleme … gibt es eine ernste Krise weiß nicht/k.A.
  • 4. Die Deutschen stehen zu Europa! Nutzen der EU rückt mit Krisenanzeichen stärker ins Bewusstsein Der europäischen Krisenstimmung zum Trotz zweifeln die Deutschen nicht am Nutzen Europas. Im Gegenteil: Seit 2010 stieg der Anteil der Bürger, der meint, Deutschland profitiere von seiner EU-Mitgliedschaft, von damals 23 auf heute 45%. Umge- kehrt ist der Anteil jener, die vor allem Nachteile für das Land befürchten, von 29 auf 14% zurückgegangen. Aktuelle Gefähr- dungen der europäischen Integration durch nationale oder gar nationalistische Strömungen sowie globale Instabilitäten, zuletzt auch in den europäisch-amerikanischen Beziehungen, rücken die Bedeutung Europas für Wirtschaft, Wohlstand und kulturelle Selbstbehauptung eher stärker ins Bewusstsein der Deutschen. 4
  • 5. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. 45 35 30 28 232423 22 3525 17 18 1818 39 44 46 40 45 4746 4444 4747 49 52 46 14 19 25 3029 24 2930 17 24 30 27 31 34 0 20 40 60 80 eher Vorteile Vor- und Nachteile eher Nachteile 5 „Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union bringt für Deutschland ...“ 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2011 2013 2014 2017 45 39 14 3
  • 6. Deutsche bedauern den BREXIT und bekräftigen die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU Sechs von zehn Deutschen bedauern die Entscheidung Groß- britanniens, die Europäische Union zu verlassen; nur jeder Zehnte begrüßt den Schritt, für rund ein Viertel spielt das Thema keine Rolle. Indes hätte ein „D-Exit“ bei einer vergleich- baren Volksabstimmung hierzulande keinerlei Aussichten auf eine Mehrheit: Drei Viertel (75%) der Befragten würden sich bei einem Referendum für den Verbleib Deutschlands in der EU aus- sprechen. Nur jeweils jeder Zehnte würde für einen Austritt votieren oder an der Abstimmung nicht teilnehmen. Die hohe Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft ist bei Befragten aller Parteipräferenzen festzustellen, mit Ausnahme der Anhänger der AfD, von denen 42% für einen Austritt aus der Europäischen Union stimmen würden. 6
  • 7. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, …“ 7 60 11 26 3 bedauere ich begrüße ich spielt für mich keine Rolle weiß nicht/k.A.
  • 8. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Bei einer Volksabstimmung über die Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union würde ich …“ 8 75 10 12 2 für den Verbleib in der EU stimmen für den Austritt stimmen nicht an der Abstimmung teilnehmen weiß nicht/k.A.
  • 9. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Bei einer Volksabstimmung über die Mitgliedschaft Deutschlands in der EU, würde ich … stimmen.“ 9 75 87 86 88 74 48 10 7 4 4 4 12 42 83 alle CDU/CSU SPD B'90/Die Grünen FDP Die Linke AfD für den Verbleib in der EU für den Austritt aus der EU nach Parteipräferenz
  • 10. Das Ansehen der Europäischen Union bei den Bürgern hat sich leicht verbessert In Übereinstimmung mit der gestiegenen Wertschätzung und des wahrgenommenen Nutzens der deutschen EU-Mitglied- schaft, hat sich auch das Ansehen, das die Europäische Union bei den Bürgern hierzulande genießt, leicht verbessert. Nach der Hälfte der Befragten 2009 und 57% im Jahr 2014 halten von der EU aktuell 61% der Deutschen „viel“ (44%) oder „sehr viel“ (17%). Eine besonders positive Einstellung zur Europäischen Union zeichnet die jüngeren Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahren (79%) und 30 bis 39 Jahre (72%) aus. Eine besonders europakritische Einstellung ist unter den Parteianhängern der AfD festzustellen, von denen nur 27% von der EU „viel“ halten. 10
  • 11. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Von der Europäischen Union halte ich …“ 11 12 6 13 17 39 44 44 44 40 40 33 29 9 8 8 9 9/2006 3/2009 3/2014 2/2017 sehr viel viel nicht so viel gar nichts 17 44 29 9
  • 12. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Von der EU halte ich sehr viel/viel.“ 12 61 72 55 56 55 79 alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J. nach Altersgruppen
  • 13. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Von der EU halte ich sehr viel/viel.“ 13 61 70 84 83 70 27 64 alle CDU/CSU SPD B'90/Die Grünen FDP Die Linke AfD nach Parteipräferenz
  • 14. Das Interesse der Deutschen an Europapolitik stabilisiert sich auf höherem Niveau Fast die Hälfte der Befragten (48%) gibt an, sich „stark“ (31%) oder „sehr stark“ (17%) für Europapolitik zu interessieren. Das Interesse ist damit ähnlich groß wie unmittelbar vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2014 und erheblich höher als in den Jahren davor. Das anhaltende Interesse an der euro- päischen Politik dürfte neben dem politischen Bedeutungs- zuwachs der EU in den vergangenen Jahren auch auf die akuten Probleme und europäischen Krisenthemen zurückzuführen sein. Dabei fokussieren Anhänger eher europakritischer Parteien wie Die Linke oder die AfD eher auf europäische Themen und sind häufiger als andere Befragten der Meinung, dass sich die EU in einer ernsten Krise befinde. 14
  • 15. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Für Europapolitik interessiere ich mich …“ 15 6 3 14 17 25 15 36 31 45 47 34 32 24 35 16 20 9/2006 3/2009 3/2014 2/2017 sehr stark stark etwas kaum/gar nicht 17 31 32 20
  • 16. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Für Europapolitik interessiere ich mich sehr stark.“ 16 17 15 22 25 34 31 12 alle CDU/CSU SPD B'90/Die Grünen FDP Die Linke AfD nach Parteipräferenz
  • 17. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „In der Europäischen Union gibt es …“ 17 51 60 63 55 37 38 45 37 37 36 44 54 62 58 alle CDU/CSU SPD B'90/Die Grünen FDP Die Linke AfD … größere, aber lösbare Probleme … eine ernste Krise nach Parteipräferenz
  • 18. Deutsche treten für engere europäische Zusammen- arbeit ein und bewerten Globalisierung positiver Protektionistischen Tendenzen und Bestrebungen zur Renatio- nalisierung erteilt die Mehrheit der Deutschen eine Absage. Nur ein Viertel der Befragten (24%) möchte, dass die nach einem BREXIT in der EU verbleibenden Staaten eigenständiger werden; 53% treten aber für eine dann stärkere Zusammenarbeit ein, weitere 20% für die Beibehaltung des derzeitigen Kooperations- niveaus. Auch dem internationalen Austausch stehen die Deutschen mittlerweile positiver gegenüber. 36% der Befragten, und damit so viele wie noch nie seit der Jahrtausendwende, verbinden mit der Globalisierung vor allem Vorteile für Deutsch- land. Der Anteil, der überwiegend Nachteile vermutet, ist hin- gegen auf den niedrigsten Stand von 17% gesunken. 18
  • 19. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Die Zusammenarbeit der verbleibenden Länder in der Europäischen Union sollte künftig …“ 19 53 24 20 3 noch enger werden wieder lockerer werden so bleiben wie jetzt weiß nicht/k.A.
  • 20. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. 20 „Die Globalisierung bringt für Deutschland ...“ 23 2119 21 20 25 21 26 36 43 41 39 47 47 46 52 50 44 25 18 32 32 23 22 19 21 17 0 20 40 60 80 eher Vorteile Vor- und Nachteile eher Nachteile 2000 2002 2004 2006 2008 2009 2010 2013 2017 36 44 17 4
  • 21. Trotz anhaltender Probleme in der Währungs- union halten die Deutschen dem Euro die Treue Parallel zur positiveren Wahrnehmung der deutschen EU-Mit- gliedschaft, ist auch die Zuversicht gestiegen, dass der Euro für Deutschland vor allem Vorteile bringe. Nach 34% im Jahr 2014 sagen das nun 38%, während lediglich 19% (2014: 18%) von überwiegenden Nachteilen ausgehen. Trotz zu verzeichnender Rückgänge gegenüber 2014 steht zudem für weiterhin jeweils deutliche Mehrheiten der Bürger fest, dass sich der Euro bisher bewährt hat (63%; 2014: 66%) und langfristig erfolgreich sein wird (57%; 2014: 66%). Dabei sind mit Blick auf die Zukunft des Euro die jüngeren Befragten unter 30 Jahren mit 70% besonders zuversichtlich. 21
  • 22. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. 22 „Der Euro bringt alles in allem für Deutschland ...“ 32 2321 34 38 31 39 35 44 45 41 19 18 40 31 33 20 0 20 40 60 80 Vorteile Vor- und Nachteile Nachteile 6/1999 2/2002 3/2003 9/2012 3/2014 2/2017 38 41 19 2
  • 23. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Der Euro bringt für Deutschland vor allem …“ 23 38 43 46 65 36 1819 16 7 14 11 30 37 46 alle CDU/CSU SPD B'90/Die Grünen FDP Die Linke AfD Vorteile Nachteile nach Parteipräferenz
  • 24. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Der Euro …“ 24 63 57 32 31 5 12 ja nein weiß nicht … hat sich bis- lang bewährt. … wird langfristig erfolgreich sein.
  • 25. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. 25 „Der Euro hat sich bislang …“ 44 49 43 48 54 66 63 50 54 48 54 45 31 32 0 20 40 60 80 100 bewährt nicht bewährt 4/2010 10/2010 2/2011 9/2012 6/2013 3/2014 2/2017
  • 26. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Der Euro wird langfristig erfolgreich sein.“ 26 57 66 55 60 78 7172 59 49 51 31 28 19 20 14 34 28 36 44 43 ja nein 3/20085/2001 2/2002 3/2003 10/2010 2/2011 9/2012 6/2013 3/2014 2/2017
  • 27. Quelle: Bankenverband/GfK; Februar 2017; Angaben in Prozent. „Der Euro wird langfristig erfolgreich sein.“ 27 57 61 49 50 57 70 alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J. nach Altersgruppen
  • 28. 28 Informationen zur Umfrage Erhebungszeitraum: 9. bis 17. Februar 2017 Stichprobe: 984 Befragte (dt. Wohnbevölkerung) ab 18 Jahre Erhebungsmethode: CATI - Computer-Assisted Telephone Interview Auftraggeber: Bundesverband deutscher Banken, Berlin Erhebungen seit 2013: GfK – Gesellschaft für Marktforschung, Nürnberg frühere Erhebungen: ipos – Institut für praxisorientierte Sozialforschung, Mannheim Die Ergebnisse aller Studien sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland. Alle Ergebnisse sind in Prozent angegeben. Fehlende Prozentpunkte zu 100 % = „weiß nicht“/keine Angabe.