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Die Corona-Krise als Katalysator: Kontaktloses Bezahlen auf dem Vormarsch

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Repräsentative Kurzumfrage im Auftrag des Bankenverbands

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
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Die Corona-Krise als Katalysator: Kontaktloses Bezahlen auf dem Vormarsch

  1. 1. Die Corona-Krise als Katalysator: Kontaktloses Bezahlen auf dem Vormarsch Repräsentative Kurzumfrage im Auftrag des Bankenverbands April 2020
  2. 2. Zentrale Ergebnisse Pandemie beschleunigt Trend zum bargeldlosen Bezahlen  Knapp über 60 Prozent der Deutschen zahlen – auch Corona-bedingt – inzwischen an Supermarkt- oder anderen Kassen mobil mit Karte oder Handy. Dabei hat rund ein Viertel der Befragten (26 Prozent) ihr Verhalten im Zuge der Corona-Krise geändert und verzichten nun in der Regel bewusst auf Barzahlungen. Weitere 35 Prozent hatten das bereits vor Ausbruch der Krise getan. Allerdings geben vier von zehn Befragten (37 Prozent) an, weiterhin genauso oft bar zu bezahlen wie vor der Krise.  Das Verhalten variiert erkennbar nach dem Alter: Unter den Befragten bis 50 Jahre gehört die jeweilige Mehrheit der Gruppe an, die bereits vor Ausbruch der Corona-Krise mehrheitlich mit Karte oder Handy bezahlt hat. Während in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen viele Befragte dem Wunsch des Einzelhandels gefolgt sind und nun aus hygienischen Gründen Barzahlungen vermeiden, haben die meisten Verbraucher über 60 Jahre ihr Verhalten diesbezüglich nicht verändert. 27.04.2020 2
  3. 3. „Seit der Corona-Krise habe ich bewusst auf Barzahlungen verzichtet.“ 27.04.2020 3 26 35 37 2 Ja Schon zuvor meist mit Karte Nein k.A. Frage: Haben Sie seit Beginn der Corona-Krise bewusst auf die Barzahlung in Geschäften verzichtet? 20 28 39 24 49 52 41 21 25 31 20 38 39 46 21 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J. Ja Schon zuvor meist mit Karte Nein
  4. 4. Zentrale Ergebnisse Zukünftige Nutzung Online-Banking  Die Corona-Krise ist für die Verbraucher bislang kein zusätzlicher Grund, auf Online-Banking umzusteigen. Lediglich zwei Prozent der Befragten geben an, wegen der bisherigen Erfahrungen aus der Krise künftig stärker Online-Banking nutzen zu wollen. Allerdings betreiben mit 55 Prozent auch heute schon die meisten Deutschen Online-Banking.  Vor allem in den jüngeren und mittleren Altersgruppen bis 50 Jahre nutzen bis zu drei Viertel der Befragten bereits Online-Banking, um ihre Bankgeschäfte abzuwickeln; bei den Befragten ab 60 Jahre bewegt sich dieser Anteil noch lediglich unter einem Drittel (31 Prozent). 27.04.2020 4
  5. 5. „Nach den Erfahrungen mit der Corona-Krise werde ich künftig stärker Online-Banking nutzen.“ 27.04.2020 5 43 2 54 1 Nein Ja Nutze es schon meist k.A. Frage: Werden Sie nach den Erfahrungen mit der Corona-Krise künftig stärker Online-Banking nutzen? 27 20 48 64 5 4 1 2 66 75 70 50 3130 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J. Nein Ja Nutze es schon meist
  6. 6. Informationen zur Umfrage Erhebungszeitraum: 3. bis 8. April 2020 Stichprobe: 1.010 Befragte ab 18 Jahren (deutsche Wohnbevölkerung) Erhebungsmethode: Repräsentative, telefonische Befragung (dual frame); CATI (Computer-Assisted Telephone Interview) Auftraggeber: Bundesverband deutscher Banken, Berlin Erhebung: KANTAR, Bielefeld Angaben in Prozent; rundungsbedingte Abweichungen in der Summe zu 100 Prozent möglich. 27.04.2020 6

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