Leipzig, 20. Mai 2017
Workshop
Agile Arbeitsweisen und HR
Die Workshop-Agenda
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Welche Methoden eignen sich für welche
„Problemklasse“?
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Von der ersten Idee
zum produktiven Produkt
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Die verschiedenen agilen Methoden eignen sich
im Produktlebenszyklus insbeso...
Scrum ist ein Framework für
Produktentwicklung und eigentlich ein simpler
PDCA-Zyklus
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Die Scrum-Rollen: Gewaltenteilung und Balance
von Interessenlagen
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Kanban
ein alternativer Weg zu Agilität
Der Begründer der Methode, David Anderson, war
vom Toyota Production System inspir...
Worauf fokussiert Kanban?
Das Regelwerk von Kanban ist sehr
einfach und basiert auf 4 einfachen
Grundprinzipien sowie 6 Ke...
Agiles Arbeiten basiert auf
Werten und Prinzipien
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Gruppenarbeit
für den
Praxistransfer
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Workshop-Ergebnisse
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Weiterführende Aspekte
für das Personalmanagement
Recruiting
 Wie beziehen wir die agilen Teams in die
Personalauswahl un...
Fazit
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HR hat eine
Schlüsselrolle als
Enabler und Begleiter
in der agilen Transition
eines Unternehmens!
Workshop-Abschluss
und Auswertung
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Literatur und Links
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 Der offizielle Scrum Guide, herausgegeben von den Erfindern von Scrum:
Jeff Sutherland, Ken Schwa...
Noch Fragen …
… dann fragen Sie mich doch!
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Birgit Mallow
Organisationsentwicklung und Prozessberatung
München
und
Dresd...
Birgit Mallow
17
Diplom-Informatikerin der Fachrichtung Psychologie
Management Consulting seit rund 20 Jahren
Organisation...
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HR Innovation Day 2017 - Workshop Agile Arbeitsweisen und HR

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Workshop von Birgit Mallow auf dem HR Innovation Day 2017 in Leipzig.
Es geht um die Fragen:
Wie kann HR Agile Arbeitsweisen für sich selbst nutzen?
Wie kann HR ein Unternehmen auf dem Weg der agilen Transition gut unterstützen?

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HR Innovation Day 2017 - Workshop Agile Arbeitsweisen und HR

  1. 1. Leipzig, 20. Mai 2017 Workshop Agile Arbeitsweisen und HR
  2. 2. Die Workshop-Agenda 2
  3. 3. Welche Methoden eignen sich für welche „Problemklasse“? 3
  4. 4. Von der ersten Idee zum produktiven Produkt 4 Die verschiedenen agilen Methoden eignen sich im Produktlebenszyklus insbesondere für bestimmte Phasen. Hier ein idealtypischer Ablauf:  Mit Design Thinking explorieren wir den Problemraum und entwickeln wir mit Prototypen die Produktidee konsequent aus Kundensicht.  Mit dem Lean StartUp Ansatz konkretisieren wir die Produktidee zum MVP (Minimum Viable Product = Produkt mit minimaler Funktionsausstattung, die noch einen Wert für den Kunden hat).  Haben wir die Produktidee soweit entwickelt, dass wir eine Product Vision formuliert und konkrete Anforderungen für das MVP initial formuliert haben, arbeiten wir mit Scrum weiter und entwickeln auslieferbare Produktinkremente.  Auch in der Phase der Wartung eines produktiven Systems können wir mit Scrum arbeiten. Viele Teams wechseln dann aber auch auf Kanban oder nutzen für Weiter- entwicklung und Wartung/Services die Kombination ScrumBan.
  5. 5. Scrum ist ein Framework für Produktentwicklung und eigentlich ein simpler PDCA-Zyklus 5
  6. 6. Die Scrum-Rollen: Gewaltenteilung und Balance von Interessenlagen 6
  7. 7. Kanban ein alternativer Weg zu Agilität Der Begründer der Methode, David Anderson, war vom Toyota Production System inspiriert, in dem Signalkarten, sogenannte Kanbans den Produktions- ablauf steuern. Anderson suchte nach alternativen Möglichkeiten für agiles Arbeiten und nach einem Ansatz, das Production Kanban in die Wissensarbeit zu übertragen. Kanban eignet sich für  Services / Dienstleistungen (bspw. in IT, HR, Marketing, Legal, Einkauf …)  Physische und Software-Produkte Mit dem ursprünglichen Kanban, das dem Fluss über Produktionsstationen einer Produktfertigung dient, hat IT-Kanban aber nur Weniges gemeinsam. Es ist neben dem Lean Production inspiriert von  Lean Product Development (Don Reinertsen)  Engpasstheorie (Eliyahu M. Goldratt)  Klassischem Risikomanagement 7
  8. 8. Worauf fokussiert Kanban? Das Regelwerk von Kanban ist sehr einfach und basiert auf 4 einfachen Grundprinzipien sowie 6 Kernpraktiken. Im Kern geht es darum, die Menge der Ergebnisse in einer Zeit zu erhöhen und dies mit möglichst kurzen Durchlaufzeiten. Um dies zu erreichen wird kein Mitarbeiter überplant, möglichst nur maximal 85% eingeplant. Die Menge an Arbeit, die gleichzeitig durch den Prozess läuft wird begrenzt, um besser mit Engpässen umgehen zu können und Multitasking zu vermeiden. 8
  9. 9. Agiles Arbeiten basiert auf Werten und Prinzipien 9
  10. 10. Gruppenarbeit für den Praxistransfer 10
  11. 11. Workshop-Ergebnisse 11
  12. 12. Weiterführende Aspekte für das Personalmanagement Recruiting  Wie beziehen wir die agilen Teams in die Personalauswahl und den Onboarding-Prozess ein? Sollen die Teams selbst entscheiden?  Welches sind gut geeignete Auswahlkriterien? Gilt nun am besten „Hire for attitude, train for skills“? Karrierewege und Mitarbeiterentwicklung  Welche Karrierewege bieten wir künftig unseren Führungskräften und Mitarbeitern an?  Sollen die selbstorganisierten Teams auch selbst über erforderliche Fortbildungsmaßnahmen entscheiden und dafür ein Team-Budget erhalten? Performancemanagement  Wie bewerten wir die Arbeit unserer Mitarbeiter in den cross-funktionalen selbstorganisierten Teams?  Wie halten wir es künftig überhaupt mit Mitarbeitergesprächen und Zielvereinbarungen? Gehälter und Boni  Transparenz ist uns ein hoher agiler Wert. Wollen wir künftig auch die Gehälter offen legen?  Wollen wir überhaupt noch Boni auszahlen? Sollen die Mitarbeiter über die Verteilung innerhalb ihres Teams selbst entscheiden? 12 HR-Bereiche in Unternehmen, die sich mit Agilen Arbeitsweisen befassen, kommen nicht umhin sich mit grundlegenden Fragen des Personalmanagements zu befassen. Dabei gibt es keine „Musterlösungen“. Jedes Unternehmen muss hier seinen eigenen Weg entwickeln – am besten auf agile Weise.
  13. 13. Fazit 13 HR hat eine Schlüsselrolle als Enabler und Begleiter in der agilen Transition eines Unternehmens!
  14. 14. Workshop-Abschluss und Auswertung 14
  15. 15. Literatur und Links 15  Der offizielle Scrum Guide, herausgegeben von den Erfindern von Scrum: Jeff Sutherland, Ken Schwaber, 2013: Der Scrum Guide. Der gültige Leitfaden für Scrum: Die Spielregeln. http://www.scrumguides.org/docs/scrumguide/v1/Scrum-Guide-DE.pdf#zoom=100  Malte Foegen: Der ultimative Scrum Guide 2.0 Malte Foegen ist Trainer der Scrum Alliance und stellt in diesem Buch viele Techniken und nützliche Hinweise aus der Praxis für die Praxis vor. Bestellbar über www.wibas.com oder über den Buchhandel  Siegfried Kaltenecker: Kanban in der IT Viele gute Tipps aus der Praxis für die Praxis. Und nicht nur für IT-Bereiche geeignet!  Malte Foegen, Christian Kaczmarek: Organisation in einer digitalen Zeit Ein Buch für die Gestaltung von reaktionsfähigen und schlanken Organisationen mit Hilfe von Scaled Agile & Lean Mustern. Bestellbar über www.wibas.com oder über den Buchhandel  Blog-Beiträge bspw.: - Agiles Schätzen: http://www.mallow-consulting.de/news-article/agiles-schaetzen/ - Time-Boxing: http://www.mallow-consulting.de/news-article/time-box/ - Selbstorganisation: http://www.mallow-consulting.de/news-article/selbstorganisation-braucht-selbstverantwortung/
  16. 16. Noch Fragen … … dann fragen Sie mich doch! 16 Birgit Mallow Organisationsentwicklung und Prozessberatung München und Dresden +49 171 / 276 42 61 bma@mallow-consulting.de www.mallow-consulting.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/birgit-mallow-b3812b49 XING: http://www.xing.com/profile/Birgit_Mallow Twitter: @BirgitMallow
  17. 17. Birgit Mallow 17 Diplom-Informatikerin der Fachrichtung Psychologie Management Consulting seit rund 20 Jahren Organisationsentwicklerin mit dem Fokus  Agile Facilitation für Agile Vorgehensweisen / Agile Organisation (Agile Coach, PSM, PSPO, SAFe Program Consultant (SPC4), …)  Transformationsprozesse & werteorientierter Kulturwandel (Akkreditierter CTT Consultant, Barrett Values Centre)  Business Process Management, agile BPM (OECB2) Projekterfahrungen (Auswahl)  Versicherung – IT-Service Management, Business Process Management  Fertigungsindustrie – Konzernweite Professionalisierung der IT, Aufbau der CIO-Organisation  Fertigungsindustrie – Business Process Management  Versicherung – Change Facilitation für den optimierten Schadenregulierungsprozess  Internationale Bank – Agile Entwicklung fachlicherBankprodukte, interim Scrum Master, Führungskräfte-Coaching  IT-Dienstleister – Konzeptuelle Vorbereitung agiler Skalierung  Auskunftei – Agile Skalierung  Beratungsteam – Agiler Beratungsprozess  StartUps – Basis schaffen für Wachstum in einer agilen Organisation  Vertriebsbereich – Agile Vorgehensweisen für den operativen Alltag  Fertigungsindustrie – Interim Scrum Master und Agile Coach, Vorbereitung agiler Skalierung  Energieunternehmen – Agile Coaching der Product Owner und Führungskräfte  Fertigungsunternehmen – Agile Facilitation zum Aufbau interner Agiler Coaches aus OE, Vertrieb/Marketing, Prod.-Vorber.  IT-Dienstleister – Führungskräfte entwickeln im Selbstversuch das unternehmenseigene agile Framework Trainerin und Themenentwicklerin im Team der „Consulting Werkstatt“

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