Digital Health
Dr. Bernhard Rohleder | Bitkom-Hauptgeschäftsführer
Berlin, 15. September 2016
Gesundheitsrecherche im Internet ist für viele selbstverständlich
Informieren Sie sich im Internet über Gesundheitsthemen?...
Top-Themen bei Gesundheitsrecherche: Ernährung und Symptome
3 Basis: Internetnutzer ab 14 Jahren, die sich im Internet übe...
Impressum checken und im Zweifel mehrere Quellen vergleichen
Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?*
4
Mir fällt...
Das Internet macht den Patienten mündiger
Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?*
5
Basis: Internetnutzer ab 14 ...
Großes Interesse an Telemedizin
Inwieweit können Sie sich vorstellen, die folgenden Verfahren im Krankheitsfall zu nutzen?...
Sorge vor Fehlbehandlung durch Online-Sprechstunde
Was wären für Sie persönlich die drei wichtigsten Nachteile der Online-...
+
Ohne Anfahrt und Wartezeit zum Arzt
Was wären für Sie persönlich die drei wichtigsten Vorteile der Online-Sprechstunde?*...
Würde ich auf jeden Fall
in Anspruch nehmen
34%
Würde ich nur für solche
Krankheiten in Anspruch nehmen,
die auch therapie...
10 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu« | Quelle: Bitkom Resear...
Mehrheit würde Gesundheitsdaten für Forschung bereitstellen
11 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Mehrfachnennungen möglic...
Große Offenheit gegenüber Medizin der Zukunft
12 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | Quelle: Bitkom Research
24%
24%
15%
37%...
Digitale Gesundheitsangebote müssen schnell ausgebaut werden
Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?*
13 Basis: B...
14 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu« | Quelle: Bitkom Resear...
Digital Health
Dr. Bernhard Rohleder | Bitkom-Hauptgeschäftsführer
Berlin, 15. September 2016
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Digital Health - Digitalisierung des Gesundheitswesens 2016

231 Aufrufe

Veröffentlicht am

Die Digitalisierung verändert die Medizin und das Gesundheitswesen von Grund auf. Schon heute nutzen viele Menschen Gesundheits-Apps und Fitnesstracker, um etwas für ihre Gesundheit zu tun. Doch digitale Anwendungen bergen noch weit größeres Potenzial für die Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten. So können beispielsweise mithilfe von Big-Data-Technologien individuell auf den Patienten zugeschnittene Medikamente hergestellt werden. Und dank Telemedizin werden chronisch kranke Menschen ihre Vitalwerte mit minimalem Aufwand von ihrem Arzt checken lassen, der bei Bedarf die Medikation anpassen kann. Mit den neuen Möglichkeiten gehen natürlich auch neue Fragen einher, etwa zu Themen wie Datenschutz oder Interoperabilität.

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Digital Health - Digitalisierung des Gesundheitswesens 2016

  1. 1. Digital Health Dr. Bernhard Rohleder | Bitkom-Hauptgeschäftsführer Berlin, 15. September 2016
  2. 2. Gesundheitsrecherche im Internet ist für viele selbstverständlich Informieren Sie sich im Internet über Gesundheitsthemen? Wenn ja, wie oft? 20% 44% 71% 57% 0% 40% 80% mindestens einmal pro Monat seltener als einmal pro Monat Frauen Männer 2 Basis: Internetnutzer ab 14 Jahren | Quelle: Bitkom Research 64% Ja
  3. 3. Top-Themen bei Gesundheitsrecherche: Ernährung und Symptome 3 Basis: Internetnutzer ab 14 Jahren, die sich im Internet über Gesundheitsthemen informieren | Quelle: Bitkom Research Über welche gesundheitsbezogenen Themen informieren Sie sich am häufigsten im Internet? 66% 48% 40% 37% 26% 59% 48% 34% 31% 29% 0% 20% 40% 60% 80% Gesunde Ernährung Fitness/Sport Umwelteinflüsse Vorsorge Sexualität und Partnerschaft Krankheitssymptome Alternative Behandlungsmethoden Spezifische Krankheiten (außer Kinderkrankheiten) Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen Konventionelle Behandlungsmethoden
  4. 4. Impressum checken und im Zweifel mehrere Quellen vergleichen Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?* 4 Mir fällt es schwer, aus der Fülle von Gesundheitsinformationen im Internet die seriösen von den unseriösen Quellen zu unterscheiden. Basis: Internetnutzer ab 14 Jahren, die sich im Internet über Gesundheitsthemen informieren | *Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu« Quelle: Bitkom Research Die Gesundheitsrecherche im Internet führt dazu, dass ich mir häufiger als früher Sorgen um meinen Gesundheitszustand mache.  Impressum checken (Wer ist Urheber der Informationen?)  Mehrere Quellen vergleichen  Auf die Ausgewogenheit der Informationen achten (Wird z.B. auf Risiken und Nebenwirkungen hingewiesen?)  Vorsicht bei werblichen Angeboten und unrealistischen Versprechen  Im Zweifel immer den Arzt aufsuchen 51% 20% Tipps zur Gesundheitsrecherche
  5. 5. Das Internet macht den Patienten mündiger Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?* 5 Basis: Internetnutzer ab 14 Jahren, die sich im Internet über Gesundheitsthemen informieren | *Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu« Quelle: Bitkom Research 24% Die Gesundheitsrecherche im Internet hilft mir, souveräner gegenüber meinem Arzt aufzutreten. Dank der Informationen, die ich im Internet zu Gesundheitsthemen finde, hat sich meine gesund- heitliche Versorgung verbessert, z.B. weil ich schneller als früher einen passenden Arzt finde. Die Internetrecherche hilft mir, meinen Arzt besser zu verstehen. 48% 74%
  6. 6. Großes Interesse an Telemedizin Inwieweit können Sie sich vorstellen, die folgenden Verfahren im Krankheitsfall zu nutzen? 6 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | Quelle: Bitkom Research Telemedizinische Überwachung des eigenen Gesundheitszustands 20% 39% Operationen, die von Spezialisten aus der Ferne unterstützt werden 14% 45% Online-Sprechstunde mit dem Arzt 17% 16% Würde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen Kann ich mir vorstellen, in Anspruch zu nehmen 59% 33% 59%
  7. 7. Sorge vor Fehlbehandlung durch Online-Sprechstunde Was wären für Sie persönlich die drei wichtigsten Nachteile der Online-Sprechstunde?* 7 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Mehrfachnennungen möglich | Quelle: Bitkom Research – Das Risiko der Fehlbehandlung steigt, z.B. weil eine körperliche Untersuchung entfällt. 67% Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient leidet. 52% Arzt und Patient müssen über technisches Know-how und technische Ausstattung verfügen. 43% Sensible Gesundheitsdaten könnten in falsche Hände geraten, wenn diese über das Internet übertragen werden. 41% Der Arzt wird wegen des reduzierten Aufwands häufiger als nötig konsultiert. 31%
  8. 8. + Ohne Anfahrt und Wartezeit zum Arzt Was wären für Sie persönlich die drei wichtigsten Vorteile der Online-Sprechstunde?* 8 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Mehrfachnennungen möglich | Quelle: Bitkom Research Der Zugang zu räumlich weit entfernten Ärzten wird erleichtert. 57% Die Wartezeit in der Praxis entfällt. 43% Die Zeit für die Anfahrt entfällt. 29% Die Kosten für die Anfahrt entfallen. 22% Der Arzt kann dank des reduzierten Aufwands häufiger als heute konsultiert werden. 14%
  9. 9. Würde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen 34% Würde ich nur für solche Krankheiten in Anspruch nehmen, die auch therapiert werden können 38% Drei Viertel wollen Erbgut vorsorglich untersuchen lassen 9 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | Quelle: Bitkom Research Würden Sie die Möglichkeit in Anspruch nehmen, Ihr Erbgut im Rahmen der Gesundheitsvorsorge auf Gesundheitsrisiken untersuchen zu lassen? 72% Ja
  10. 10. 10 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu« | Quelle: Bitkom Research Patienten haben Angst vor Missbrauch ihrer Daten Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu?* 82% Durch die Digitalisierung der Medizin steigt die Gefahr für den Missbrauch von Gesundheitsdaten.
  11. 11. Mehrheit würde Gesundheitsdaten für Forschung bereitstellen 11 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Mehrfachnennungen möglich | Quelle: Bitkom Research Vorausgesetzt, dass die Daten optimal geschützt sind: In welchen Fällen wären Sie grundsätzlich bereit, Ihre Patientendaten zur Verfügung zu stellen?* 75% Ja Wenn ich damit zur langfristigen Erforschung einer Krankheit beitragen kann 75% Wenn ich damit kurzfristig anderen Patienten helfen kann 61% Wenn damit Medikamente oder Therapien entwickelt werden, die auf mich persönlich zugeschnitten sind Wenn ich dafür finanziell entschädigt werde 44% 67%
  12. 12. Große Offenheit gegenüber Medizin der Zukunft 12 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | Quelle: Bitkom Research 24% 24% 15% 37% 26% 18% 50% 33% Inwieweit können Sie sich vorstellen, diese Instrumente bzw. Verfahren in Zukunft im Krankheitsfall in Anspruch zu nehmen? Kann ich mir vorstellen, in Anspruch zu nehmen Würde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen 61%Operations-Roboter Digitale Tabletten, die Information z.B. an ein Smartphone senden Unter die Haut implantierte Mikrochips zur Überwachung von Körperfunktionen
  13. 13. Digitale Gesundheitsangebote müssen schnell ausgebaut werden Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?* 13 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu« | Quelle: Bitkom Research Das deutsche Gesundheitssystem hinkt beim Thema Digitalisierung hinterher. 54%
  14. 14. 14 Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren | *Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu« | Quelle: Bitkom Research Für die Mehrheit überwiegen die Chancen der Digitalisierung Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?* 54% Digitale Gesundheitsangebote können dazu beitragen, dass ältere Menschen länger selbstständig sind. Die Digitalisierung der Medizin kann die Kosten im Gesundheitswesen verringern, z. B. durch Ferndiagnose und -behandlung. 44% 61% Die Digitalisierung der Medizin birgt unterm Strich mehr Chancen als Risiken.
  15. 15. Digital Health Dr. Bernhard Rohleder | Bitkom-Hauptgeschäftsführer Berlin, 15. September 2016

×