Werbe-Erfolg imKleinbetrieb
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www.cleverwerben.deWerbung im KleinbetriebWerbung im Klein- und Mittelbetrieb              So manch einer meiner Kunden ha...
www.cleverwerben.deMöbel FreitagAls vor einigen Jahren ein Einzelhändler, nennen wir ihn Herr Freitag, zu mir kam,sagte er...
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Werbeerfolg im kleinbetrieb

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Hier beschreibt H.J. Domenig wie Werbung im Kleinbetrieb funktioniert

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Werbeerfolg im kleinbetrieb

  1. 1. Werbe-Erfolg imKleinbetrieb
  2. 2. www.cleverwerben.deInhaltsverzeichnisWerbung im Kleinbetrieb 2Möbel-Freitag 3 Was haben Sie zu bieten? 4 Wer ist Ihre Zielgruppe? 7 Wie ist die Sicht des Kunden? 9 Was haben Sie bisher für Werbung gemacht? 13 Welche Ziele möchten Sie erreichen? 16Die 5 Schritte 17Das Konzept 18Die Stammkundengewinnung 19Neukundengewinnung 21Der Erfolg 22 Seite 1
  3. 3. www.cleverwerben.deWerbung im KleinbetriebWerbung im Klein- und Mittelbetrieb So manch einer meiner Kunden hat mirunterscheidet sich ganz wesentlich von der erzählt, dass er es mit einer Anzeige, einemWerbung für große Firmen und Marken. Flugblatt und mit einem KundenbriefDort wird die Werbung in Reichweite versucht hat, und keines hat einengemessen und es zählen das Image und der spürbaren Rücklauf gehabt. “Ergo –Bekanntheitsgrad. Im Klein- und Werbung bringt nichts, aber Werbung mussMittelbetrieb hingegen ist der direkte Erfolg halt einfach sein.” Falsch – aber das „Wie”einer Werbung entscheidend. Deshalb muss ist entscheidend. Werbung, richtigWerbung im Klein- und Mittelbetrieb angepackt, bringt dem Klein- undmessbar sein und auch gemessen werden. Mittelbetrieb sehr viel Erfolg. FolgendesKaum ein Klein- oder Mittelbetrieb kann es konstruierte Beispiel erzählt, wie aus einersich leisten, über Jahre hinweg Werbung zu scheinbar hoffnungslosen Situation mitbetreiben, nur damit er gesehen wird. Das fundiertem Werbe-Know-how einreicht nicht um zu verkaufen. Werbung ist florierendes Geschäft wurde.in diesem Bereich meist mit Verkauf überein bestimmtes Medium gleichzusetzen. Waszählt, ist der Werbeaufwand im Verhältniszum Umsatz und Ertrag. Gerade hierentscheidet die richtige Werbestrategie. Seite 2
  4. 4. www.cleverwerben.deMöbel FreitagAls vor einigen Jahren ein Einzelhändler, nennen wir ihn Herr Freitag, zu mir kam,sagte er:„Ich habe schon alles probiert, aber wenn „Ja, wenn Sie mir versprechen, dass das meine Umsätze weiterhin so zurück gehen, auch bei mir funktioniert?” muss ich den Laden schliessen. Was soll ich tun?” „Natürlich, es hat bei vielen meiner Kunden schon zu beachtlichen Ergebnissen„Es gibt fünf entscheidende Schritte, die wir geführt. Also, dann lassen Sie uns zusammen durchlaufen, um Ihre beginnen: Als erstes müssen wir Ihre Umsatzentwicklung ins Positive zu drehen. Struktur genau durchleuchten.“ Wenn Sie wollen, können wir gleich damit anfangen?” Seite 3
  5. 5. www.cleverwerben.deWas haben Sie zu bieten?„Warum, glauben Sie, kaufen Ihre “Es gibt immer einen, der billiger ist. Der Kundinnen und Kunden gerade bei Ihnen?” Preis ist immer die letzte Alternative. Sich über den Preis abzuheben, funktioniert„Ich biete ein breites Angebot zu fairen nur, wenn aussergewöhnliche Preisen.” Einkaufsquellen, zu denen garantiert kein anderer Zugang hat, erschlossen werden„O.k., aber das bieten andere auch. Was ist können, oder besonders niedrige Kosten das Besondere? Was hebt Sie von den gegenüber der Konkurrenz einen anderen ab?” auszeichnen.”“Ich habe ein modernes Geschäft an einer “O.k. ich denke, da muss ich länger darüber guten Lage, aber ich weiss schon, das nachdenken, was meine Firma absolut haben andere auch. Meine Schnäppchen- einzigartig macht.” Angebote sind besonders günstig, das hat kein anderer.” Seite 4
  6. 6. www.cleverwerben.deWas haben Sie zu bieten?„Ja. Suchen Sie nach Ihren Stärken, Ihren „Nein, das ist der Punkt, bei dem ich mich persönlichen Vorlieben und befragen Sie deutlich abhebe.” Kunden, was sie an Ihrem Geschäft besonders schätzen. Dann werden Sie „Und das ist auch Ihre persönliche Vorliebe, schnell feststellen, was Sie von anderen also das, was Sie in Zukunft machen unterscheidet und was Ihre Kunden nur bei möchten?“ Ihnen bekommen.” „Ja, das macht mir wirklich Spaß!”„Ich denke, das Besondere ist der Service, den ich biete. Wir sind besonders „In dem Bereich ist wahrscheinlich auch freundlich und bieten ausführliche noch eine gute Gewinnspanne zu erzielen, Beratungsgespräche. Das ist der Grund, oder?” warum die Stammkunden immer wieder zu mir kommen.” „Ach, es geht. Auch hier sind die Preise kaputt. Oft lassen sich Kunden von uns„Und Sie denken, dass keiner Ihrer beraten und kaufen dann genau das, was Mitbewerber auch nur annähernd einen wir empfohlen haben irgendwo zu einem ähnlichen Service bietet?” Sonderpreis.” Seite 5
  7. 7. www.cleverwerben.deWas haben Sie zu bieten?„O.k. – wenn Sie sich im Hochpreissegment „Ja ich weiß, und was kostet es Sie, wenn mit intensiver Beratung spezialisieren Ihre Kunden sich bei Ihnen beraten lassen wollen, dann werden wir Mittel und Wege und woanders kaufen? Service macht sich finden, dass Kunden, die beraten worden bezahlt. Und bedenken Sie, wie viel sind, auch bei Ihnen kaufen. Der Informationen Sie bekommen, wenn Sie außergewöhnliche Service darf nicht nach bei Ihren Kunden zuhause sind. Wäre da dem Beratungsgespräch aufhören, sondern zum Beispiel eine Vorortberatung nicht ein sollte da gerade anfangen. Denn nur wer exklusiver Service, den Sie Ihren kauft, soll in den Genuss des Produktes Stammkunden anbieten könnten?” inklusive Service kommen. Würde ein kostenloser Heimlieferdienst mit „Das würde mich auf jeden Fall von der Aufbauservice genügen, damit die Kunden, Konkurrenz abheben.” die bei Ihnen beraten worden sind, auch bei Ihnen kaufen?” „Wir müssen dem Kunden mehr bieten, als nur das Übliche. Dann verspürt er auch den„Ja schon, aber was glauben Sie, was mich inneren Drang wiederzukommen. das kostet?” Ok kommen wir zu Schritt 2.“ Seite 6
  8. 8. www.cleverwerben.deWer ist Ihre Zielgruppe?„Ach, wissen Sie, bei mir kann jeder kaufen. Typisch dafür ist auch die Inflation an Von der Schülerin bis zum Großvater.” neuen Zeitschriften, die heute jedes noch so absurde Thema mit einem Heft„Gut – in den letzten Jahren wurden die abdecken. Wir sollten gemeinsam Zielgruppen immer kleiner. Die versuchen herauszufinden, wer Massenkonsumgesellschaft der typischerweise bei Ihnen einkauft.” Nachkriegszeit ist abgelöst worden von einer Gesellschaft verschiedenster „Also meine Kunden kommen aus einem Interessen. Die einen geben ihr ganzes Geld Umkreis von 15-20 Kilometern. Die für Kleider aus und sparen dafür bei der meisten haben ein kleines Häuschen am Wohnung, beim Urlaub, beim Auto und Stadtrand und sind eher besser situiert. beim Essen. Die anderen geben all ihr Geld Wenn ich es mir recht überlege, sind die für ihr Eigenheim aus und sparen sonst meisten meiner Kunden weiblich und so überall. Der dritte investiert sein ganzes von 30 oder eher 35 Jahren an aufwärts. Geld in Freizeitvergnügen und hat für Natürlich habe ich auch Brautpaare und nichts anderes Geld übrig. Man kann heute junge Familien, die sich gerade einrichten. kaum mehr von Zielgruppen sprechen. Das sind eher Wohnungen in der Stadt. Seite 7
  9. 9. www.cleverwerben.deWer ist Ihre Zielgruppe?Sehr lukrativ sind Pärchen ohne Kinder, Susi ist Hausfrau und hat freie Hand beimeist Doppelverdiener zwischen 25 und der Einrichtung ihres Hauses. Martina und40. Und – nicht zu vergessen – gehören Martin bewohnen eine exklusiveArchitekten und Innenarchitekten zu Penthouse-Wohnung in der Stadt. Sie sindunseren besten Kunden.” beide berufstätig. Die Wohnungseinrichtung suchen sie„Toll, das ist schon eine sehr gute gemeinsam aus. Hans ist Architekt und Zielgruppendefinition. Lassen Sie uns Ihre betreibt sein Büro in der Stadt. Er baut potentielle Kunden personifizieren. Für die vornehmlich Einfamilienhäuser des erste Gruppe nehmen wir Helga. Sie ist 39 gehobenen Standards. Jahre alt, ihre Kinder sind schon fast Bitte sagen Sie mir noch, mit wem von erwachsen, sie bewohnt mit ihrem Mann diesen Sie am liebsten zusammen ein Einfamilienhaus am Stadtrand. Zu ihren arbeiten?” liebsten Hobbys gehört es, einzukaufen und ihr Haus einzurichten. Susi und Heinz „Die angenehmste Kundin ist Helga.” haben 2 Kinder im Alter von 3 und 4 Jahren. Heinz hat ein eigenes, gut „Gut, dann kommen wir zu Schritt drei.“ gehendes Geschäft. Seite 8
  10. 10. www.cleverwerben.deWie ist die Sicht des Kunden?„Angenommen Sie wären Helga. Lassen Sie Natürlich hat das einen ganzen Tag in uns einmal gemeinsam durch ihr Geschäft Anspruch genommen und Herr Freitag hat gehen und überlegen, was für Helga jeden Besuch genauestens dokumentiert, wirklich wichtig ist. Was sind ihre um auch noch später von den vielen Wünsche? Was würde ihr Einkaufserlebnis Erfahrungen profitieren zu können. Bei verbessern?” unserer nächsten Besprechung haben wir die Berichte ausgewertet. Ich fragte Herrn„Das ist ja interessant. Ich sehe mein Freitag: Geschäft aus einem ganz neuen Blickwinkel. Und als nächstes sehen wir “Was haben Sie also festgestellt?” uns mein Geschäft mit den Augen der anderen Zielgruppe an. „Alle Konkurrenzfirmen sehen fast gleich Ja, und danach besuchen wir die aus wie mein Geschäft. Die Beratung ist Konkurrenz und sehen diese aus dem überall recht freundlich. Es gibt eigentlich Blickwinkel der Zielgruppen. Das wird sehr keine wirklichen Unterschiede. Ich denke, aufschlussreich.” das ist für eine Kundin wie Helga ziemlich langweilig. Seite 9
  11. 11. www.cleverwerben.deWie ist die Sicht des Kunden?Ich muss Erlebnisse und Abwechslung „Wir könnten lackierte Metalboardsbieten, damit Helga immer wieder kommt. aufstellen und die Möbelstücke ausSie will vielleicht gar nicht immer etwas Magnetfolie ausschneiden, dann könnenkaufen, sondern nur bummeln, und das soll die Kunden mit einem abwischbaren Stiftihr Spaß machen.” ihren Grundriss aufzeichnen und die Möbelstücke herum schieben. Wäre das ein„O.k. – das ist eine tolle Erkenntnis. Wir toller Service?” werden ein paar Ideen ausarbeiten, wie wir Helga bei Laune halten können. Was ist „Sehr gut! Das müssen wir sofort realisieren, Ihnen weiter aufgefallen?” ich denke, so etwas habe ich noch nirgends gesehen.„Ich habe Kunden gesehen, die mit einem Aus der Sicht von Susi und Heinz habe ich Metermaß in der Hand versucht haben sich bemerkt, dass sie nur in Ruhe einkaufen vorzustellen, wie ein bestimmtes können, wenn ich ihre Kinder beschäftige. Möbelstück wohl in ihrer Wohnung Ich werde eine Kinderecke mit Spielsachen aussehen könnte. Es müsste doch etwas einrichten.” geben, um dies den Kunden zu vereinfachen.” Seite 10
  12. 12. www.cleverwerben.deWie ist die Sicht des Kunden?„Ja – das ist eine sehr gute Idee. Wenn wir Haben die Kinder Wertmarken für die Kinder so begeistern können, dass sie bestimmte Spiele zu Hause, dann wollen unbedingt wiederkommen möchten, sie unbedingt wieder hin. können wir auch Susi und Heinz als Aber kommen wir zu Martina und Martin. Stammkunden gewinnen. Beispielsweise Was ist Ihnen aus deren Sicht aufgefallen?” baut auch McDonalds seine Marketingstrategie darauf auf, dass die „Das ist schwierig. Natürlich gilt es auch Kinder unbedingt dahingehen wollen.” hier, eine Erlebniswelt zu schaffen. Aber sonst?“„Gut, ich werde ein Paradies für die Kinder schaffen. Mit den tollsten Spielsachen, „Ich vermute Martina und Martin möchten Rennautobahnen, Trampolin, und von was ganz besonders behandelt werden. Als VIP- Kinder sonst noch träumen.” Gäste sozusagen. Für sie sollten wir so etwas wie eine goldene Kundenkarte„Ja, und wir sollten den Kindern schaffen, die nur ausgewählte Kunden Plastikwertmarken geben für jede bekommen.” Kinderattraktion und zwar so viele, dass immer welche übrig bleiben. Seite 11
  13. 13. www.cleverwerben.deWie ist die Sicht des Kunden?„Ja das kann ich mir vorstellen. Diese Kunden speziell zu betreuen, lohnt sich bestimmt. Für die Architekten werde ich ein Planungsbüro einrichten, welches mit einer riesigen Prospektbibliothek und mit Musterordnern ausgestattet wird.”„Ja sehr gut. Dann lassen Sie uns jetzt zu Schritt 4 kommen.“ Seite 12
  14. 14. www.cleverwerben.deWas haben Sie bisherfür Ihre Werbung getan?„Ich habe regelmäßig in der Zeitung „Ja, das kann gut sein. Einzelne inseriert und auch Handzettel verteilen Werbeaktionen sind nur selten erfolgreich. lassen. An der lokalen Gewerbeausstellung So wie die Unternehmensstrategie stelle ich jedes Jahr aus. Dann langfristig geplant wird und aus vielen berücksichtige ich regelmäßig die einzelnen Komponenten besteht, so Schülerzeitungen und habe auch schon bei gehören auch für die erfolgreiche Werbung auf Stadtplänen mitgemacht. Werbekonzeption verschiedene Aber das hat nichts gebracht. Im Kino habe Einzelkomponenten dazu, die erst das ich auch schon Werbung gemacht.” Ganze ausmachen. Letztlich ist die Gesamtheit für den Erfolg verantwortlich.„War das jeweils ein Teil eines gesamten Aber sagen Sie mir noch: Was glauben Sie, Werbekonzeptes, oder haben Sie einfach war bisher Ihre erfolgreichste Werbung gemacht, wenn es wieder nötig Werbeaktion?” war?” „Das war mein 25jähriges Jubiläum. Da war„Ein Gesamtkonzept hatte ich bis jetzt noch richtig was los. Ich glaube, da hatten wir nie. Vielleicht war das der Grund, warum eigentlich ein gesamtes Werbemittelpaket bis jetzt die Werbung niemals richtig geschnürt.” gezogen hat.” Seite 13
  15. 15. www.cleverwerben.deWas haben Sie bisherfür Ihre Werbung getan?„Und was haben Sie bisher für Ihre Oftmals werden den Neukunden Stammkunden getan?” Sonderpreise, Prämien, Geschenke und noch viel mehr versprochen, und der„Die kommen einfach so. – Vielleicht lesen Stammkunde wird sozusagen bestraft, dass sie auch meine Inserate in der Zeitung.” er schon Kunde ist. Da muss streng darauf geachtet werden, dass dem Stammkunden„Fast in jedem Klein- und Mittelbetrieb wird bewiesen wird, wie wichtig er für das die Stammkundenbetreuung Unternehmen ist.” vernachlässigt. Fast 100% der Werbeausgaben werden in die „Und wie soll so etwas umgesetzt werden?” Neukundengewinnung investiert. Wenn aber ein Kunde einmal gekauft hat, wird er „Spezielle Angebote, nur für die sträflich vernachlässigt, und es werden Stammkunden, erzeugen eine starke wieder neue Kunden gesucht. Der Kunde, Bindung an Ihr Unternehmen. Ihre der einmal für das Angebot interessiert Informationen sollten immer zuerst an Ihre werden konnte, ist sehr viel leichter zu Stammkunden gehen und dann an die motivieren, wieder zu kaufen. Gerade hier Öffentlichkeit. kann mit geringen Kosten ein riesiges Potential ausgeschöpft werden. Seite 14
  16. 16. www.cleverwerben.deWas haben Sie bisherfür Ihre Werbung getan?So werden Ihre Stammkunden zuMeinungsmachern und dadurch – von unsrichtig informiert – zum Mund-zu-MundMarketinginstrument.Aber lassen Sie uns später noch einmaldarauf zurückkommen. Wir kommen jetzt zu Schritt 5." Seite 15
  17. 17. www.cleverwerben.deWelche Ziele möchten Sie erreichen?„Also, das wichtigste ist, die negative „Gut – darauf können wir aufbauen. Ich Umsatzentwicklung zu stoppen und werde bis zu unserem nächsten Treffen ein umzukehren.” Basiskonzept vorbereiten, mit dem wir dann weiterarbeiten können.”„Was heißt das konkret? Wollen Sie die Anzahl der Kunden erhöhen oder möchten Sie den Umsatz pro Kopf erhöhen? Wollen Sie die Stammkunden besser betreuen oder mehr Neukunden gewinnen? Wichtig ist, dass wir die Zielsetzung genau formulieren, so dass wir sie auch überprüfen können.”„Ja, eigentlich möchte ich das alles, aber das ist natürlich nicht konkret. Wenn ich bis Ende des Jahres 100 Neukunden gewinnen und, sagen wir, 30 Stammkunden aktivieren kann, dann wäre der erste Schritt getan.” Seite 16
  18. 18. www.cleverwerben.deDie 5-SchritteDie Basis für ein erfolgreiches Werbekonzept 1. Was ist das Besondere an Ihrem Produktsind die Antworten auf die fünf Fragen, die oder Geschäft?ich Herrn Freitag gestellt habe: 2. Wer sind Ihre Kunden? 3. Wie sieht Ihre Firma aus der Sicht des Kunden aus? 4. Welche Art der Werbung war bisher erfolgreich? 5. Was sind die konkreten Ziele? Seite 17
  19. 19. www.cleverwerben.deDas KonzeptDem Kunden musste nach außen sichtbar Besonders erfolgreich war die neuvermittelt werden, dass sich bei Möbel- eingeführte kostenlose Beratung beimFreitag „etwas” getan hat. Die Kunden zu Hause. Auch in denNeueröffnung nach der Umgestaltung des Verkaufsräumen wurde sichtbar, dass derVerkaufsraumes wurde werbewirksam Kunde hier wirklich König ist. Das eigensumgesetzt. Weil redaktionelle dafür geschulte Personal spürte den neuenZeitungsartikel 27-mal mehr Wind und zog motiviert mit.Aufmerksamkeit erregen als gleich grosseInserate, wurde besonderes Augenmerk aufdie Information der lokalen Presse gelegt,die bereitwillig unsere Presseberichte vor,während und nach der Eröffnungveröffentlichte. Die Produktbereinigungzugunsten der neuen serviceorientiertenBeratungslinie wurde von der Kundschaftsehr gut aufgenommen. Gerade dieAngebote für das kostenlose Liefern undAufbauen beschleunigte vieleKaufentscheidungen. Seite 18
  20. 20. www.cleverwerben.deDie StammkundengewinnungDas größte Potential schlummerte, wie In diesem Schreiben wurde betont, dassschon durch die Frage 4 in Erfahrung der Stammkunde die Information vor dergebracht, im passiven Kundenstamm der Veröffentlichung in den Medien erhält undFirma von Herrn Freitag. Das seit über 25 weil er als Stammkunde für dasJahren am Markt tätige Unternehmen war Unternehmen besonders wichtig ist, hat erweitläufig bekannt, hatte aber zu wenig Anrecht auf Geschenke, spezielleKundenbindung. Diese wurde in einem Vergünstigungen (zusätzlich 10% Rabatt).ersten Schritt zielgruppengerecht Auf Wunsch wurde ihm ein persönlicherverstärkt. Das gesamte Adressmaterial aus Einrichtungsberater zur Seite gestellt. ImLieferscheinen und Rechnungen, das in der zweiten Schreiben wurde zur EröffnungFirma vorhanden war, wurde dazu eingeladen, wieder mitaufbereitet. Zudem wurden ab sofort Spezialvergünstigungen für StammkundenKundenadressen durch regelmäßige (spezielle Eröffnungsangebote nur fürWettbewerbe und Prospektanforderungen Stammkunden und Gutscheine fürgesammelt. Alle Kunden aus diesem kostenloses Essen und Getränke). ImAdressenstamm wurden vor dem Umbau Verlauf des Jahres wurden dieangeschrieben und auf die Stammkunden durch einen NewsletterAusverkaufsstücke vor dem Umbau jeweils über Neuheiten und besondereaufmerksam gemacht. Serviceleistungen informiert. Seite 19
  21. 21. www.cleverwerben.deDie StammkundengewinnungDie Kundendatei ist mittlerweile soaufgebaut, dass zwischen besonders gutenKunden, Stammkunden undGelegenheitskunden unterschieden werdenkann. In der werblichen Ansprache wirdnach diesen drei Gruppen unterschieden.Ein Top-Kunde muss anders beworbenwerden als ein Gelegenheitskunde. Das Zielist es, aus den GelegenheitskundenStammkunden, aus Stammkunden Top-Kunden zu machen und die Top-Kunden zuhalten. Mit verhältnismässig geringemAufwand wurde hier bereits viel erreicht. Seite 20
  22. 22. www.cleverwerben.deNeukundengewinnungBei der Neukundengewinnung zielten wir Spezielle Ereignisse, wie ein Sonntags-darauf ab, nur die Kunden anzusprechen, Brunch mit kostenloser Beratung vondie zu der Neuausrichtung des Geschäftes namhaften Innenarchitekten und einempassen. Weg vom ”Wald-, Feld- und Fest mit Bungee-Sprungveranstaltung undWiesenkunden” hin zum prädestinierten zahlreichen Aktionen zeigten den neuenMöbel-Freitag-Kunden. Zentrales Thema Geist von Möbel-Freitag nach aussen.bei jeder Werbung ist die spezielle Stärke Ständig ändernde Mottos lassen dievon Möbel-Freitag. Die Planungshilfen, die Präsentation lebendig undbei jeder Ausstellungskombination abwechslungsreich erscheinen und fördernaufgestellt wurden, sind in so die Kundenbindung.Anzeigenkampagnen lustig undgleichzeitig spannend dargestellt worden.In gezielten Medien wurde auf dieKinderecke aufmerksam gemacht, die mitzu einem der grösstenFamilienanziehungsmagneten gewordenist. Der kostenlose Liefer- undAufstellservice wurde durch dieFahrzeugwerbung bekannt gemacht. Seite 21
  23. 23. www.cleverwerben.deDer ErfolgNoch im gleichen Jahr kam Herr Freitag zu mir und sagte:„Wir haben bereits jetzt die gesteckten Ziele Wenn hier und da ein Zahnrädchen leer in erreicht. Hätten Sie mir vor einem halben der Luft dreht, passiert gar nichts. Erst Jahr gesagt, dass ich heute über die durch das richtige Miteinander aller Eröffnung einer Filiale nachdenke, hätte einzelnen Rädchen funktioniert das ich Sie für verrückt erklärt. Was ist komplexe Ganze. Erinnern Sie sich an die eigentlich der wesentliche Unterschied Startbesprechung?” zwischen der Werbung, die ich früher gemacht habe, und der Werbung, wie wir „Ja natürlich, Sie haben mich stundenlang sie heute machen?” mit Ihren Fragen gelöchert.”„Es ist das Zusammenspiel aller Teile. Stellen „Genau. Ich musste mir erst ein Bild von Sie sich einmal eine Uhr vor. Unabhängig Ihrem Unternehmen verschaffen. Erst dann vom Preis funktioniert die Uhr nur, wenn konnte ich an der richtigen Stelle gezielte alle Zahnrädchen ineinander greifen. Massnahmen einsetzen, die durch unser direktes Feedback-System sofort feinjustiert Seite 22
  24. 24. www.cleverwerben.deDer Erfolgwerden konnten, genau wie beim Die einzelnen Werbemittel undUhrmacher. Das ist der Unterschied zu Maßnahmen sind die Zahnräder, die einefrüher. Permanente Kontrolle der einzelnen Werbemaschine zum erfolgreichen LaufenAktionen erlaubt uns, immer genauere und bringen.gezieltere Werbemaßnahmen zu ergreifen,den Kunden immer besser anzusprechen Ein Leitfaden der Ansatz Modulwerbungund mit immer weniger Aufwand immer von Hans Jürg Domenigmehr zu erreichen.” Überarbeitet 2010 – Ansatz Modulwerbung Ludwigshafen Seite 23

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