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Authentisches Social Media Storytelling – nur
spontan oder auch geplant?
Einer der grössten Stolpersteine im
Social Media Marketing liegt für viele
kleine bis mittlere Betriebe im
konsequenten und regelmässigen
Storytelling. Wer hat schon jeden Tag
Zeit, sich Beiträge auszudenken? Von
den guten Ideen mal ganz abgesehen?
Ja, Social Media soll authentisch sein.
Dazu gehört Spontaneität und
Flexibilität in der Umsetzung: Sie sollten immer mit offenen Augen durch Ihren
Betrieb laufen und nach interessanten Stories Ausschau halten, die spontan auf
Facebook oder Instagram erzählt werden können. Das kann ein besonders
schöner Sonnenaufgang sein, der erste Schnee oder die ersten Blumen, ein
überraschender Besuch, ein spontanes Geschenk etc.
Leider passiert in den meisten Betrieben nicht jeden Tag etwas Interessantes. Und
ausserdem gibt es auch noch einige andere Themen, die in Ihrem Storytelling eine
Rolle spielen sollten, wenn es auf Ihr Marketingkonto einzahlen soll.
Spontaneität in Social Media funktioniert daher am besten in Kombination mit
einer soliden, vorausgeplanten Grundlage aus Basis-Storytelling.
Tipps für Ihre Storytelling-Redaktionsplanung
Themen finden
Machen Sie eine Liste aus Themen, die zu Ihnen passen und überlegen Sie dazu:
• Was ist Ihre eigene Positionierung? Was sind Ihre besonderen Angebote, Ihre
speziellen Stärken, aus denen Sie Ihre ganz eigenen Geschichten erzählen
könnten?
• Was planen Sie in den nächsten Monaten an Events oder Marketing-Aktionen?
• Was interessiert Ihre Gäste an Ihnen? Tipp: Lesen Sie Ihre Bewertungen und
suchen Sie auf Facebook und Instagram nach Nutzer-Beiträgen zu Ihrem Betrieb.
• Welche allgemeinen Themen, wie Food, Mitarbeiter, Events, etc. könnten Ihre Fans
interessieren?
• Welche Geschichten erzählen Ihre Mitbewerber? Können Sie sich da etwas
abschauen und es auf Ihre eigene Weise interpretieren?
• Was liegt gerade allgemein, saisonal oder medial, im Trend?
Storytelling planen
Erstellen Sie einen groben Quartals- oder Jahreskalender, in den Sie wichtige
Themen, Events und Aktionen eintragen.
Planen Sie Storytelling-Tage (z.B. einmal pro Woche oder Monat) und bereiten Sie
Ihre Beiträge für die nächsten Tage oder Wochen vor. Verfassen Sie Ihre Beiträge
mit Text, Bild und ggfs Link und planen Sie für jeden Beitrag ein
Veröffentlichungsdatum in regelmässigen Abständen. Das können Sie für
Facebookbeiträge direkt auf Facebook oder auch im Creator Studio tun – dort
können Sie seit ein paar Monaten sogar Instagram-Beiträge vorausplanen.
So können Sie Ihr Basis-Storytelling effizient im Voraus planen. Wenn Sie dann im
laufenden Betrieb spontan eine interessante Story entdecken, die Ihnen und Ihren
Fans Spass machen und auf Ihr Marketing einzahlen würde – dann nur zu: Sie
dürfen und sollen gern auch spontan zusätzliche Beiträge veröffentlichen! Das
macht Ihr Facebook- und Instagram-Storytelling authentisch und lebendig.
Der Vorteil von regelmässigen Storytelling-Planungstagen: Sie kommen schnell in
den Erzählmodus, in den «Flow». Das Ganze fängt an, richtig Spass zu machen und
Sie entwickeln mehr und mehr Ideen für weitere Beiträge. Gesamthaft erledigen
Sie so weit mehr, als wenn Sie sich jeden Tag von Neuem hinsetzen und einzelne
Beiträge schreiben würden.
Tägliche Kontrolle der Beiträge (sind sie wie geplant veröffentlicht worden?) sowie
Community Management (Fragen und Kommentare beantworten) bleibt natürlich
Pflicht.
Mitarbeiter involvieren
Holen Sie Ihre Mitarbeitenden ins Social Media Boot. Besprechen Sie mit ihnen,
warum Sie Social Media machen. Was möchten Sie damit erreichen und wie
können Ihre Mitarbeitenden diese Ziele unterstützen? Holen Sie sich die Hilfe Ihrer
Mitarbeitenden – zumindest als Lieferanten von Ideen für Themen und
Geschichten und/oder für Fotos aus dem Betriebsalltag.
Noch besser: Bilden Sie ein festes Redaktionsteam, das sich regelmässig trifft, um
das bisherige Storytelling zu besprechen und aktuelle und künftige Themen und
Geschichten zu besprechen.
Controlling und Monitoring
Prüfen Sie regelmässig Ihre Statistiken, um zu sehen, was funktioniert und was
nicht funktioniert. Welche Beiträge haben so richtig «eingeschlagen», wo waren
die Reaktionen eher verhalten? Woran könnte es liegen – am Bild, am Text, an der
Veröffentlichungszeit, am Thema?
Achtung Beiträge zu gewissen Themen wie Events oder Angeboten werden selten
«durch die Decke gehen» und wenig Likes oder Kommentare erhalten. Das ist
normal und bedeutet nicht, dass diese Beiträge nicht auch wichtig sind und
gelesen werden!
Prüfen Sie auch regelmässig, was über Sie geschrieben wird, indem Sie den
Namen Ihres Betriebs auf Facebook oder Instagram suchen. Wenn Sie interessante
Nutzer-Beiträge finden, können Sie diese (mit Erlaubnis der Nutzer) auch weiter
teilen und so mit diesem «user generated content» Ihr Storytelling erweitern.
Material sammeln
Arbeiten Sie effektiv. Legen Sie sich digitale Ordner an mit Ideen für Geschichten,
mit Beiträgen, die besonders gut funktioniert haben und vor allem mit Foto- und
Video-Material für «Evergreen»-Themen, das Sie bei passender Gelegenheit
wieder verwenden können.
Sie sehen:
Spontaneität und Planung schliessen sich nicht gegenseitig aus, sondern sorgen
für ein Storytelling, das sowohl authentisch ist und Spass macht, als auch
wirksames Social Media Marketing ist.
Ich helfe Ihnen gern, Ihren strategischen Redaktionsplan zu entwerfen und/oder
Ihr Storytelling effektiv umzusetzen. Mit Workshops für Sie und Ihre Mitarbeitenden
oder mit direkter Umsetzung.
Gabriele Bryant
www.blumbryant.ch
Bild von DarkWorkX auf Pixabay

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  • 1. Authentisches Social Media Storytelling – nur spontan oder auch geplant? Einer der grössten Stolpersteine im Social Media Marketing liegt für viele kleine bis mittlere Betriebe im konsequenten und regelmässigen Storytelling. Wer hat schon jeden Tag Zeit, sich Beiträge auszudenken? Von den guten Ideen mal ganz abgesehen? Ja, Social Media soll authentisch sein. Dazu gehört Spontaneität und Flexibilität in der Umsetzung: Sie sollten immer mit offenen Augen durch Ihren Betrieb laufen und nach interessanten Stories Ausschau halten, die spontan auf Facebook oder Instagram erzählt werden können. Das kann ein besonders schöner Sonnenaufgang sein, der erste Schnee oder die ersten Blumen, ein überraschender Besuch, ein spontanes Geschenk etc. Leider passiert in den meisten Betrieben nicht jeden Tag etwas Interessantes. Und ausserdem gibt es auch noch einige andere Themen, die in Ihrem Storytelling eine Rolle spielen sollten, wenn es auf Ihr Marketingkonto einzahlen soll. Spontaneität in Social Media funktioniert daher am besten in Kombination mit einer soliden, vorausgeplanten Grundlage aus Basis-Storytelling. Tipps für Ihre Storytelling-Redaktionsplanung Themen finden Machen Sie eine Liste aus Themen, die zu Ihnen passen und überlegen Sie dazu: • Was ist Ihre eigene Positionierung? Was sind Ihre besonderen Angebote, Ihre speziellen Stärken, aus denen Sie Ihre ganz eigenen Geschichten erzählen könnten? • Was planen Sie in den nächsten Monaten an Events oder Marketing-Aktionen? • Was interessiert Ihre Gäste an Ihnen? Tipp: Lesen Sie Ihre Bewertungen und suchen Sie auf Facebook und Instagram nach Nutzer-Beiträgen zu Ihrem Betrieb. • Welche allgemeinen Themen, wie Food, Mitarbeiter, Events, etc. könnten Ihre Fans interessieren? • Welche Geschichten erzählen Ihre Mitbewerber? Können Sie sich da etwas abschauen und es auf Ihre eigene Weise interpretieren? • Was liegt gerade allgemein, saisonal oder medial, im Trend?
  • 2. Storytelling planen Erstellen Sie einen groben Quartals- oder Jahreskalender, in den Sie wichtige Themen, Events und Aktionen eintragen. Planen Sie Storytelling-Tage (z.B. einmal pro Woche oder Monat) und bereiten Sie Ihre Beiträge für die nächsten Tage oder Wochen vor. Verfassen Sie Ihre Beiträge mit Text, Bild und ggfs Link und planen Sie für jeden Beitrag ein Veröffentlichungsdatum in regelmässigen Abständen. Das können Sie für Facebookbeiträge direkt auf Facebook oder auch im Creator Studio tun – dort können Sie seit ein paar Monaten sogar Instagram-Beiträge vorausplanen. So können Sie Ihr Basis-Storytelling effizient im Voraus planen. Wenn Sie dann im laufenden Betrieb spontan eine interessante Story entdecken, die Ihnen und Ihren Fans Spass machen und auf Ihr Marketing einzahlen würde – dann nur zu: Sie dürfen und sollen gern auch spontan zusätzliche Beiträge veröffentlichen! Das macht Ihr Facebook- und Instagram-Storytelling authentisch und lebendig. Der Vorteil von regelmässigen Storytelling-Planungstagen: Sie kommen schnell in den Erzählmodus, in den «Flow». Das Ganze fängt an, richtig Spass zu machen und Sie entwickeln mehr und mehr Ideen für weitere Beiträge. Gesamthaft erledigen Sie so weit mehr, als wenn Sie sich jeden Tag von Neuem hinsetzen und einzelne Beiträge schreiben würden. Tägliche Kontrolle der Beiträge (sind sie wie geplant veröffentlicht worden?) sowie Community Management (Fragen und Kommentare beantworten) bleibt natürlich Pflicht. Mitarbeiter involvieren Holen Sie Ihre Mitarbeitenden ins Social Media Boot. Besprechen Sie mit ihnen, warum Sie Social Media machen. Was möchten Sie damit erreichen und wie können Ihre Mitarbeitenden diese Ziele unterstützen? Holen Sie sich die Hilfe Ihrer Mitarbeitenden – zumindest als Lieferanten von Ideen für Themen und Geschichten und/oder für Fotos aus dem Betriebsalltag. Noch besser: Bilden Sie ein festes Redaktionsteam, das sich regelmässig trifft, um das bisherige Storytelling zu besprechen und aktuelle und künftige Themen und Geschichten zu besprechen.
  • 3. Controlling und Monitoring Prüfen Sie regelmässig Ihre Statistiken, um zu sehen, was funktioniert und was nicht funktioniert. Welche Beiträge haben so richtig «eingeschlagen», wo waren die Reaktionen eher verhalten? Woran könnte es liegen – am Bild, am Text, an der Veröffentlichungszeit, am Thema? Achtung Beiträge zu gewissen Themen wie Events oder Angeboten werden selten «durch die Decke gehen» und wenig Likes oder Kommentare erhalten. Das ist normal und bedeutet nicht, dass diese Beiträge nicht auch wichtig sind und gelesen werden! Prüfen Sie auch regelmässig, was über Sie geschrieben wird, indem Sie den Namen Ihres Betriebs auf Facebook oder Instagram suchen. Wenn Sie interessante Nutzer-Beiträge finden, können Sie diese (mit Erlaubnis der Nutzer) auch weiter teilen und so mit diesem «user generated content» Ihr Storytelling erweitern. Material sammeln Arbeiten Sie effektiv. Legen Sie sich digitale Ordner an mit Ideen für Geschichten, mit Beiträgen, die besonders gut funktioniert haben und vor allem mit Foto- und Video-Material für «Evergreen»-Themen, das Sie bei passender Gelegenheit wieder verwenden können. Sie sehen: Spontaneität und Planung schliessen sich nicht gegenseitig aus, sondern sorgen für ein Storytelling, das sowohl authentisch ist und Spass macht, als auch wirksames Social Media Marketing ist. Ich helfe Ihnen gern, Ihren strategischen Redaktionsplan zu entwerfen und/oder Ihr Storytelling effektiv umzusetzen. Mit Workshops für Sie und Ihre Mitarbeitenden oder mit direkter Umsetzung. Gabriele Bryant www.blumbryant.ch Bild von DarkWorkX auf Pixabay