Trinkwasserverordnung             Anforderungen an die             TrinkwasserhygieneReferent: Peter Zeiler,          öffe...
Trinkwasserhygiene                           Trinkwasser ist ein LebensmittelNach DIN 2000 sollte Trinkwasser:- appetitlic...
Trinkwasserhygiene                               Welche Risiken treten auf?Der Verbraucher vertraut darauf, dass durch Tri...
Trinkwasserhygiene                                  Legionellen- Risiko der Erkrankung an Leginellose- Legionellen sind we...
Trinkwasserhygiene                         Wie vermehren sich Legionellen ?Wasser, das nicht fließt, wird nicht verbraucht...
TrinkwasserhygieneRegeln vom Bundesumweltamt für längere Perioden der Nichtbenutzung
TrinkwasserhygieneWie kann man verhindern, dass sich schädliche Legionellen-Kulturen bilden?  Sicherheitsmaßnahmen in der ...
Trinkwasserhygiene                                       Zusammenfassung- Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für ...
Trinkwasserhygiene             Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!                             www.zeiler-partner.deQuell...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Trinkwasserhygiene

1.190 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Technologie
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.190
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
326
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Trinkwasserhygiene

  1. 1. Trinkwasserverordnung Anforderungen an die TrinkwasserhygieneReferent: Peter Zeiler, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Sanitär und Heizung, IHK zu Köln
  2. 2. Trinkwasserhygiene Trinkwasser ist ein LebensmittelNach DIN 2000 sollte Trinkwasser:- appetitlich sein und zum Genuss anregen.- es muss farblos, klar, kühl sowie geruchlich und geschmacklich einwandfrei sein.- es muss keimarm sein und mindestens den gesetzlichen Anforderungen genügen.Das ist doch so … ODER ?
  3. 3. Trinkwasserhygiene Welche Risiken treten auf?Der Verbraucher vertraut darauf, dass durch Trinkwasser in seinem Haushalt keineGesundheitsschädigungen verursacht werden können.Der Versorger liefert kontrolliert einwandfreies Trinkwasser.Trinkwasser kann jedoch insbesondere in der Hausinstallation eine Reihe vonQualitätsbeeinträchtigungen in physikalischer, chemischer und mikrobiologischer Hinsichterfahren:- Verminderung der ästhetischen Qualität ( Geruchsbildung, Trübstoffbildung, Verfärbung )- Kaltwasser zu warm, wenig appetitlich, schal- Warmwasser zu kalt oder zu heiß- Vorkommen von erhöhten Gehalten an Schwermetallen ( Rost, Korrosion )- Vorkommen von erhöhter Biomasse und Krankheitserregern
  4. 4. Trinkwasserhygiene Legionellen- Risiko der Erkrankung an Leginellose- Legionellen sind weit verbreitete, stäbchenförmige bis rundliche aerobe Wasserbakterien Doch was verursacht Legionellen ?
  5. 5. Trinkwasserhygiene Wie vermehren sich Legionellen ?Wasser, das nicht fließt, wird nicht verbraucht, es stagniert. Dort bilden sich gernestäbchenförmige, bewegliche Bakterien: Legionellen.Die Stagnation von Trinkwasser ist der wohl wichtigste Faktor für Qualitätsbeeinträchtigungen inchemischer und mikrobiologischer Hinsicht.Der ideale natürliche Lebensraum der Legionellen ist warmes Wasser.Der Temperaturbereich, in dem sich Legionellen stark vermehren, liegt zwischen 30 C und 45 C.Legionellen verteilen sich im gesamten Wasserkreislauf des Hauses.Es ist nicht weiter schlimm, wenn sie im Trinkwasser sind und damit aufgenommen werden.Die Magensäure macht den Bakterien schnell den Garaus.Aber wenn die Legionellen in Klimaanlagen, Luftbefeuchtern oder in der Dusche mit demWasser zerstäubt und mit dem Wassernebel eingeatmet werden, kann es zu einer schwerenInfektion kommen.Die Empfehlung des Umweltbundesamtes zielt explizit auf die negativen Folgen einer Stagnationab, belässt die Verantwortung für einen regelmäßigen Wasseraustausch aber allein beim Nutzerder Anlage.
  6. 6. TrinkwasserhygieneRegeln vom Bundesumweltamt für längere Perioden der Nichtbenutzung
  7. 7. TrinkwasserhygieneWie kann man verhindern, dass sich schädliche Legionellen-Kulturen bilden? Sicherheitsmaßnahmen in der Trinkwasser-Hausinstallation lassen sich unterteilen in : Betriebstechnische Vorsichtsmaßnahmen - Erhöhung der Wassertemperatur im Trinkwassererwärmer ( min. 60 C ) - Erhöhung des Wasserverbrauches - Kontinuierliche, eventuell automatisierte Entnahme Bautechnische Vorsichtsmaßnahmen - Reduktion des Wasservolumens ( kleinerer Speicher, geringere Rohrdurchmesser ) - „Verschlankung“ des Rohrnetzes - Hydraulischer Abgleich der Zirkulation von Warmwassersystemen - Verbesserung der Wärmedämmung am Trinkwassererwärmer, keine ungedämmten Leitungen - Entnahmearmaturen mit Einzelsicherung Verfahrenstechnische Sanierungsmaßnahmen - Erhöhung der Wassertemperatur im Trinkwassererwärmer - Permanente Desinfektion des Trinkwassers - Zeitweise Desinfektion des Trinkwassers
  8. 8. Trinkwasserhygiene Zusammenfassung- Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für uns alle: frisch, klar, rein und gesund- Legionellen Konzentrationen im Trinkwasser sind lebensgefährlich- Untersuchung durch ein Labor ist keine Schikane, sie dient der eigenen Sicherheit- Verkeimte Anlagen sind nicht die Regel, also kein Grund zur Panik- Im Rahmen einer Begehung kann der Fachmann potentielle Risiken aufzeigen- Mit einfachen Maßnahmen kann das Risiko minimiert werden- Ihr Installateur ist in aller Regel qualifiziert : - die Begehung durchzuführen, - Risiken aufzuzeigen und - Vorschläge zu unterbreiten.- Anlagen freiwillig untersuchen und nicht „ Augen zu und durch „
  9. 9. Trinkwasserhygiene Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! www.zeiler-partner.deQuelle:-Kemper Trinkwasserhygiene

×