Hochschule Ingolstadt                               Stand: 22.04.2010  University of Applied Sciences  Esplanade 10, 85049...
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A) Übersicht über die Studiengänge mit örtlichem Auswahlverfahren oder Eignungs-   prüfung/Eignungsfeststellung Hochschule...
C) Verfahrensarten für den Hoch-                             Verfügung stehenden Studienplätze vorweg abgezogen           ...
- Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung vor dem          zweiten Vergabeverfahren beantragt werden, das nach  16.01.2002...
nachreichen (vorläufige Zeugnisse werden nicht aner-              rechts abgebildeten Muster. Eine Bescheinigung derkannt)...
Einheit Deutschlands (Einigungsvertrag) einer Be-      werden jedoch längstens bis Ende Oktober/Anfang     rufsausbildung ...
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bisherige Ausbildung und berufliche Tätigkeit sowie   3.3.8. Sonderanträge    zum angestrebten Berufsziel.    Die Begründu...
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Begründete Anträge                                           Maßstäben vorgehen, sollen folgende Grundsätze beiIn den folg...
beantragt und entsprechend belegt. Der Bewerber             genden Stellen (auch wenn sie ein Siegel führen):nimmt also an...
2. Anmeldung für mehrere Studiengänge                         Handwerksordnung abgelegten Meisterprüfung                  ...
ist, das arithmetische Mittel aus den Einzelnoten derFächer (ausgenommen Wahlfächer) des Abschluss-zeugnisses und der fach...
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  1. 1. Hochschule Ingolstadt Stand: 22.04.2010 University of Applied Sciences Esplanade 10, 85049 Ingolstadt INFORMATIONSBLATT über das Zulassungsverfahren an der Hochschule Ingolstadt im Wintersemester 2010/2011 sowie Sommersemester 2011 in zulassungsbeschränkten sowie nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen Bitte lesen Sie dieses Informationsblatt genau durch und beachten Sie vor dem Absenden des Zulassungsantrags folgende w i c h t i g e Punkte: Für die Anmeldung für das Sommersemester 2011 lesen Sie bitte zuerst Punkt D. 4 (siehe Seite 13).Die Zulassungsanträge für das am 01.10.2010 begin- Bewerbungen für höhere Semester sind nicht als Mehr-nende Wintersemester 2010/2011 müssen spätestens fachbewerbung möglich. Sofern Sie hier Bewerbungenam 15.06.2010 bei der Hochschule Ingolstadt eingegan- für mehrere Studiengänge einreichen, müssen sämtlichegen sein. Bitte beachten Sie, dass diese Frist eine Unterlagen jedem Zulassungsantrag beigelegt werden.AUSSCHLUSSFRIST ist. Der Poststempel genügt nicht. Verweise auf andere Zulassungsanträge oder frühere Bewerbungen können nicht beachtet werden.Sollten Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung (Abitur-zeugnis, Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife, Wenn Sie eine Zulassung erhalten, müssen Sie - ggf.Fachhochschulreife oder sonstige Hochschulzugangsbe- durch einen bevollmächtigten Vertreter - innerhalb derrechtigungen) erst in diesem Jahr erwerben, müssen Sie im Zulassungsbescheid genannten Frist die Annahmediese in amtlich beglaubigter Fotokopie bis des Studienplatzes erklären. Die Zulassung wird bei27.07.2010 unter Angabe ihrer Bewerbungsnummer Nichtbeachtung dieser Frist unwirksam.(bei Mehrfachbewerbungen unter Angabe der Be- Weisen Sie bitte die von Ihnen bevollmächtigte Personwerbungsnummer des Hauptantrages) nachreichen auf die Wichtigkeit der Termine hin. Versäumnisse der(s. S. 5). Vorläufige Zeugnisse werden nicht akzep- bevollmächtigten Person führen ebenso zum Verfah-tiert. Die Nichtvorlage der amtlich oder notariell rensausschluss wie eigene Versäumnisse.beglaubigten Kopie der Hochschulzugangsberechti-gung hat in jedem Fall den Ausschluss vom Aus- Wenn Sie den Studienplatz angenommen haben, müs-wahlverfahren zur Folge. sen Sie sich zu dem im Zulassungsbescheid genannten Termin an der Hochschule persönlich immatrikulierenIn Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, Ihre Bewer- (einschreiben). Die Zulassung wird unwirksam, wenn Siebung möglichst frühzeitig an die Hochschule Ingolstadt die Immatrikulation nicht vornehmen.zu senden. Sie erhalten nach dem Abschluss des elekt-ronischen Antrages eine E-Mail, die einen Link für Ihre Das Ergebnis des Auswahlverfahrens ist der Hoch-persönliche Statusseite im Internet beinhaltet. Dort er- schule Ingolstadt erst nach Ausdruck der Beschei-halten Sie alle weiteren nötigen Informationen zu Ihrem de, also kurz vor dem Versand bekannt. Fragen SieAntrag auf Zulassung. Voraussetzung ist, dass Sie im bitte nicht wegen möglicher ZulassungschancenAntrag eine richtige und aktuelle Emailadresse angeben. nach. Hierüber kann keine Auskunft erteilt werden.Zulässig sind nur f o r m g e r e c h t e Anträge. Bitte beachten Sie, dass in der Regel vor Studienbeginn,Per Fax und E-Mail gestellte Anträge sind unzuläs- also bei der Immatrikulation, der Abschluss einer fach-sig. Bei der Hochschule Ingolstadt ist die Anmel- praktischen Ausbildung nachgewiesen werden muss,dung nur Online möglich. sofern die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung oder eine andere Satzung der Hochschule Ingolstadt keineÜberprüfen Sie den Antrag und die Anlagen anderweitige Regelung trifft. Sie muss grundsätzlich der- insbesondere die Beglaubigung - (siehe D Allgemei- gewählten Fachrichtung entsprechen. Die fachpraktischene Hinweise) genau auf Vollständigkeit. Die Hochschule Ausbildung kann durch eine mindestens sechswöchigeist nicht verpflichtet und aufgrund der großen Bewerber- oder durch die jeweilige Studien- und Prüfungsordnungzahl in der Regel auch nicht in der Lage, Sie auf Fehler oder eine andere Satzung der Hochschule Ingolstadtoder fehlende Unterlagen aufmerksam zu machen. Bitte bestimmte Dauer, dem gewählten Studiengang entspre-fügen Sie nur tatsächlich notwendige Unterlagen bei. chende, praktische Tätigkeit ersetzt werden (Vorpraxis).Fehler bei der Antragstellung gehen zu Ihren Lasten. Dies gilt auch, wenn Sie nach Abschluss der Fachober- schule die Ausbildungsrichtung wechseln (siehe „Hin-In grundständigen Bachelorstudiengängen ist eine Mehr- weise zur Vorpraxis).fachbewerbung für Studienbeginner (Erstsemester)möglich. Sie können sich mit einem Antrag auf Zulas- Bitte legen Sie dem Zulassungsantrag keine Unterlagensung (Hauptantrag) für mehrere zur Auswahl vorgege- im Original, sondern nur amtlich beglaubigte Kopien bei.bene Studiengänge bewerben. Beachten Sie bitte even- Die Unterlagen verbleiben bei der Hochschule und wer-tuelle Besonderheiten der einzelnen Studiengänge bzw. den nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.Unterschiede in den erforderlichen fachpraktischenAusbildungen (Vorpraxis). Ggf. sind mehre-re/unterschiedliche Nachweise zur abgeleisteten fach-praktischen Ausbildung bzw. Vorpraxis beizufügen. 1
  2. 2. Inhaltsverzeichnis: SeiteA) Übersicht über die Studiengänge mit örtlichem Auswahlverfahren oder Eignungsprüfung/Eignungsfeststellung .......................................................................................................... 3B) Grenznoten in den Vergabeverfahren für zulassungsbeschränkte Fachhochschulstudiengänge an der Fachhochschule Ingolstadt im Wintersemester 2009/2010 sowie Sommersemester 2010 .......................... 3C) Verfahrensarten für den Hochschulzugang ..................................................................................................... 4 1. Studiengänge ohne Beschränkungen ........................................................................................................ 4 2. Studiengänge mit Eignungsprüfung oder Eignungsfeststellung ................................................................ 4 3. Örtliches Auswahlverfahren ....................................................................................................................... 4 3.1. Vergaberegeln und Auswahl der Bewerber ...................................................................................... 4 3.2. Zulassungsbeschränkte Studiengänge ............................................................................................. 4 3.3. Nähere Regelungen zum örtlichen Auswahlverfahren ...................................................................... 4 3.3.1. Sonderquote Fachoberschule ............................................................................................... 4 3.3.2. Wartezeit ............................................................................................................................... 4 3.3.3. a) Auswahl nach einem Dienst auf Grund früheren Zulassungsanspruchs (Vorwegzulassung) ............................................................................................................. 5 3.3.3. b) Zulassung zum Verbundstudium ................................................................................... 5 3.3.4. Der Zulassungsantrag ........................................................................................................... 5 a) Antragsfrist, Antragsform ............................................................................................... 5 b) Antragstellung, Antragsunterlagen ................................................................................. 5 3.3.5. Der Ablauf des weiteren Vergabeverfahrens ........................................................................ 7 a) Zulassungs- und Ablehnungsbescheide ........................................................................ 7 b) Nachrückverfahren ......................................................................................................... 7 c) Immatrikulation ............................................................................................................... 7 3.3.6. Besonderheiten des Verfahrens für Ausländer ..................................................................... 7 a) Ausländerquote .............................................................................................................. 7 b) Ausländische Vorbildungsnachweise ............................................................................. 7 (1) Allgemeines ............................................................................................................ 7 (2) Besonderheiten bei der Bewertung von Zeugnissen durch die Zeugnisanerkennungsstelle ................................................................................. 8 3.3.7. Zweitstudienbewerber ........................................................................................................... 8 a) Wer ist Zweitstudienbewerber? ...................................................................................... 8 b) Der Antrag und die Nachweise ....................................................................................... 8 c) Die Auswahl .................................................................................................................... 9 3.3.8. Sonderanträge ...................................................................................................................... 9 a) Härtefallantrag ................................................................................................................ 9 b) Nachteilsausgleich ........................................................................................................ 10 (1) Verbesserung der Durchschnittsnote ................................................................... 10 (2) Verbesserung der Wartezeit ................................................................................ 11D) Allgemeine Hinweise...................................................................................................................................... 12 1. Die Beglaubigung ..................................................................................................................................... 12 2. Anmeldung für mehrere Studiengänge .................................................................................................... 13 3. Anmeldung für höhere Semester ............................................................................................................. 13 4. Anmeldung für das Sommersemester 2011 ............................................................................................. 13E) Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige (Art. 45 BayHSchG) ............................................................. 13F) Rechtsgrundlagen .......................................................................................................................................... 14Merkblatt über die Krankenversicherung der Studenten .................................................................................... 15 2
  3. 3. A) Übersicht über die Studiengänge mit örtlichem Auswahlverfahren oder Eignungs- prüfung/Eignungsfeststellung Hochschule Ingolstadt – Grundständige Bachelorstudiengänge www.fh-ingolstadt.de Esplanade 10 85049 Ingolstadt Tel.: 0841/9348-137 Angebot im Wintersemester 2010/2011 BETRIEBSWIRTSCHAFT (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual FAHRZEUGTECHNIK (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual LUFTFAHRTTECHNIK (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual FLUG- UND FAHRZEUGINFORMATIK (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual INFORMATIK (Bachelor) INTERNATIONALES HANDELSMANAGMENT (Bachelor) Eignungsfeststellungsverfahren INTERNATIONAL RETAIL MANAGEMENT (Bachelor) Eignungsfeststellungsverfahren örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual MASCHINENBAU (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual MASCHINENBAU UND BERUFLICHE BILDUNG (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual MECHATRONIK (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual WIRTSCHAFTSINFORMATIK (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN (Bachelor) Angebot im Sommersemester 2011 Bitte beachten Sie die gesonderten Informationen für den doppelten Abiturjahrgang 2011 unter http://www.haw-ingolstadt.de/studium/studienangebote/doppelter-abiturjahrgang-2011.html BETRIEBSWIRTSCHAFT (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual INFORMATIK (Bachelor) örtliches Auswahlverfahren 10% WZ 90 % Qual WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN (Bachelor) WZ = Wartezeit Qual = Qualifikation (Durchschnittsnote im Zeugnis über die HochschulzugangsberechtigungB) Grenznoten in den Vergabeverfahren für zulassungsbeschränkte Fach- hochschulstudiengänge an der Hochschule Ingolstadt im Wintersemester 2009/2010 sowie Sommersemester 2010Studiengang – Wintersemester 2009/2010 Qualifikation Anzahl der Wartehalbjahre Quote Abi FOS Ausl. Abi/FOSBetriebswirtschaft 2,7 2,8 * 8Fahrzeugtechnik 2,7 3,0 * 6Informatik * * * *Maschinenbau 3,0 3,2 * 4Maschinenbau u. berufl. Bildung 3,5 3,8 * 2Mechatronik 3,6 3,8 * 2Wirtschaftsingenieurwesen 2,9 3,1 * 6* = alle Bewerber zugelassenStudiengang – Sommersemester 2010 Qualifikation Anzahl der Wartehalbjahre Quote Abi FOS Ausl. Abi/FOSBetriebswirtschaft 3,1 3,1 3,8 8Informatik ** ** ** **Wirtschaftsingenieurwesen ** ** ** **** = kein Angebot im Sommersemester 2010Nicht zulassungsbeschränkte FachhochschulstudiengängeIm Wintersemester 2010/2011 wird neben den unter Buchstaben A genannten Studiengängen auch der nicht zulassungs-beschränkte Studiengang Elektro- und Informationstechnik angeboten.In nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen ist ebenfalls eine frist- und formgerechte Anmeldung („Voranmeldung“) unbedingt erforderlich. Dies bedeu-tet, dass die Zulassungsanträge in nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen auch im Zeitraum vom 02.05.2010 bis spätestens 15.06.2010 (für dasWintersemester) bei der Hochschule Ingolstadt gestellt werden müssen. Anträge, die nach dem 15.06.2010 bei der Hochschule eingehen, können grundsätz-lich nicht mehr akzeptiert werden.Für die Antragsform und für die dem Antrag jeweils beizufügenden Unterlagen sowie die Aussagen zu den Terminen zum Verfahrensablauf für das Vergabe-verfahren, Versandtermin der Zulassungsbescheide u.a. gelten die nachstehenden Ausführungen. Der Teil Sonderanträge findet keine Anwendung, da dieGeltendmachung von Sonderanträgen (=Härtefallantrag oder Antrag auf Nachteilsausgleich) nur bei zulassungsbeschränkten Studiengängen möglich und beider Bewerbung für nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge nicht erforderlich ist 3
  4. 4. C) Verfahrensarten für den Hoch- Verfügung stehenden Studienplätze vorweg abgezogen werden für Bewerberinnen und Bewerber, die das Stu- schulzugang dium in einem Studiengang aufnehmen möchten, der so ausgestaltet ist, dass parallel zum Studium eine1. Studiengänge ohne Beschränkungen Berufsausbildung absolviert werden kann (Verbundstu- dium S.5).Soweit Studiengänge weder zulassungsbeschränkt sindnoch der Zugang das Bestehen einer Eignungsprü- Die übrigen Studienplätze, deren Zahl sich ggf. durchfung/Eignungsfeststellung voraussetzen, haben sich die nicht in Anspruch genommene Plätze aus den genann-Bewerber für den gewünschten Studiengang mit dem ten Quoten erhöht, werden an die Bewerber wie folgtvon der Hochschule Ingolstadt hierfür online bereitge- vergeben:stellten Zulassungsantrag vom 2. Mai bis15. Juni 2010 anzumelden. - 90 % nach Qualifikation (Auswahl nach Durch- schnittsnote im Zeugnis über die Hochschulzugangs-2. Studiengänge mit Eignungsprüfung berechtigung), - 10 % nach Wartezeit (Wartezeit nach Erwerb der oder Eignungsfeststellung Hochschulzugangsberechtigung).Bei Studiengängen mit Eignungsprüfung oder Ausnahme:Eignungsfeststellung (s. in Abschnitt A) setzt der Staatsangehörige eines anderen Mitgliedsstaates derZugang den Nachweis der Eignung voraus, der im Europäischen Union (EU) sind zulassungsrechtlich denRahmen einer Eignungsprüfung oder Eignungsfeststel- Deutschen gleichgestellt. Auch Ausländer und Staaten-lung zu führen ist. Anforderungen und Verfahren für lose, die nicht EU-Staatsangehörige sind, aber eineden jeweiligen Studiengang finden Sie unter www.haw- deutsche Hochschulzugangsberechtigung erworbeningolstadt.de  Studienangebot haben, sind im Vergabeverfahren den Deutschen gleichgestellt. Die übrigen Ausländer und Staatenlosen3. Örtliches Auswahlverfahren (EU-Staatsangehörige ausgenommen) werden nur nach der Qualifikation ausgewählt.3.1. Vergaberegeln und Auswahl der Bewerber 3.2. Zulassungsbeschränkte StudiengängeIn den zulassungsbeschränkten Studiengängen (sog.NC-Studiengängen) werden mehr Bewerber erwartet Eine Übersicht über die Studiengänge an der Fach-als Studienplätze verfügbar sind. Aus diesem Grund hochschule Ingolstadt, die zum Wintersemesterwird die Zulassung zu diesen Studiengängen be- 2010/2011 bzw. im Sommersemester 2011 in Form desschränkt und Studienbewerber werden nur bis zu der örtlichen Auswahlverfahrens zulassungsbeschränktfestgesetzten Zahl (Zulassungszahl) aufgenommen. sein werden, finden Sie auf der Seite 3.Die Vergabe der Studienplätze in den zulassungsbe- Die Grenzwerte des Wintersemester 2009/2010 bzw.schränkten Hochschule Ingolstadt erfolgt ausschließlich Sommersemester 2010 finden Sie auf der Seite 3. Sieim örtlichen Auswahlverfahren nach dem Bayerischen dienen lediglich zur Orientierung und lassen nur bedingtHochschulzulassungsgesetz (BayHZG), bei dem die Rückschlüsse auf die Grenzwerte des diesjährigenVergabe nach folgenden Regelungen erfolgt: Verfahrens zu.Zunächst erhalten gem. Art. 5 Abs. 2 i.V.m Art. 2 Satz 1 3.3. Nähere Regelungen zum örtlichen Auswahlver-u. 2 BayHZG die Bewerber einen Studienplatz, die fahrenbereits in einem früheren Vergabeverfahren zugelassenwaren, aber das Studium wegen Erfüllung einer Dienst- 3.3.1. Sonderquote Fachoberschulepflicht oder wegen Ableistung der praktischen Ver- Soweit Studienplätze nach der Durchschnittsnote ver-bundausbildung nicht aufnehmen konnten (sog. geben werden, wird eine Sonderquote für die BewerberVorwegzulasser s. S. 5). gebildet, die ihre Hochschulzugangsberechtigung anVon den verbleibenden Studienplätzen werden gem. einer Fachoberschule erworben haben. Der Anteil derArt. 5 Abs. 3 BayHZG folgende Quoten abgezogen Sonderquote an den Studienplätzen entspricht dem(Vorabquote): Anteil der Bewerber mit einer an einer Fachoberschule- 2 v.H. für Bewerberinnen und Bewerber, für die die erworbenen Hochschulzugangsberechtigung an der Ablehnung des Zulassungsantrags eine außerge- Gesamtzahl der Deutschen oder Deutschen gleichge- wöhnliche Härte bedeuten würde, (vgl. S. 9) stellten Bewerbern in dem betreffenden Studiengang.- 5 v.H. für ausländische Staatsangehörige und Staa- tenlose, soweit sie nicht Deutschen gleichgestellt 3.3.2. Wartezeit sind (Ausländerquote, vgl. S. 7).- 4 v.H. für Bewerberinnen und Bewerber, die in einem Bei der Auswahl nach Wartezeit wird der Rang der noch nicht abgeschlossenen Studiengang die Quali- Bewerber durch die Zahl der Halbjahre bestimmt, die fikation für das gewählte Studium erworben haben, seit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung- 4 v.H. für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits verstrichen sind. Zeiten eines Studiums an einer Hoch- ein Studium in einem anderen Studiengang abge- schule in der Bundesrepublik Deutschland sind warte- schlossen haben, (Zweitstudienquote, vgl. S. 8) zeitschädlich und werden bei der Wartezeit nicht be-- bis zu 5 v. H. für qualifizierte Berufstätige gemäß Art. rücksichtigt. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes, die über keine sonstige Studienberechtigung verfügen; die Möglich ist auch eine Verbesserung der Wartezeit, und Höhe des Vomhundertsatzes wird von den Hoch- zwar wird die Zahl der Halbjahre erhöht bei schulen durch Satzung festgelegt. (vgl. S. 13) - Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16.07.2007: um eins für je sechs Monate Berufsaus-In Fachhochschulstudiengängen können zusätzlich zu bildung, höchstens jedoch um zwei Halbjahre,den Vorabquoten nach Satz 1 weitere 4 v. H. der zur 4
  5. 5. - Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung vor dem zweiten Vergabeverfahren beantragt werden, das nach 16.01.2002: um eins für je sechs Monate Berufsaus- Beendigung des Dienstes durchgeführt wird. Ist der bildung, höchstens jedoch um vier Halbjahre Dienst noch nicht beendet, ist durch Bescheinigung glaubhaft zu machen, dass der Dienst bei einer Bewer-wenn der Bewerber vor dem Erwerb der Hochschulzu- bung für das Sommersemester bis zum 30. April odergangsberechtigung eine Berufsausbildung (außerhalb bei einer Bewerbung für das Wintersemester bis zumder Hochschule) abgeschlossen hat oder wegen Ableis- 31. Oktober beendet sein wird.tung eines Dienstes (s. S. 5) daran gehindert war, einen Durch die bevorzugte Zulassung erhalten Sie nachsolchen Abschluss zu erlangen. Dienstende erneut einen Studienplatz.Ein berufsqualifizierender Abschluss mit zweijährigerAusbildungsdauer gilt als nachgewiesen, wenn die 3.3.3. b) Zulassung zum VerbundstudiumHochschulzugangsberechtigung an einem Abendgym-nasium, einem Kolleg oder einer Berufsoberschule Bei einem Verbundstudium werden die praktische Aus-erworben worden ist. bildung in einem Betrieb und das Studium an der Fach- hochschule verbunden bzw. zeitgleich absolviert. ManEs werden höchstens 16 Halbjahre berücksichtigt. kann so einen akademischen Bachelorabschluss plus einen Berufsabschluss und Berufserfahrung mit einem3.3.3. a) Auswahl nach einem Dienst auf Grund Anteil von ca. 30 Monaten Theorie und ca. 24 Monatenfrüheren Zulassungsanspruchs (Vorwegzulassung) Praxis erwerben.Bewerberinnen und Bewerber, die Wird für einen Studiengang, der so ausgestaltet ist,- eine Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgeset- dass auch ein Verbundstudium absolviert werden kann,zes erfüllt oder eine solche Dienstpflicht oder entspre- ein örtliches Auswahlverfahren durchgeführt, sind diechende Dienstleistungen auf Zeit übernommen haben Studienplätze vorweg an Bewerberinnen und Bewerberbis zur Dauer von drei Jahren, zu vergeben, die am Verbundstudium teilnehmen und- mindestens zwei Jahre Entwicklungsdienst nach - die Berufsausbildung wie im Verbundstudium vor-dem Entwicklungshelfer-Gesetz geleistet haben, gesehen aufgenommen haben und- ein freiwilliges soziales Jahr nach dem Gesetz zur - zu Beginn oder während dieser BerufsausbildungFörderung eines freiwilligen sozialen Jahres oder ein für diesen Studiengang zugelassen wurden;freiwilliges ökologisches Jahr nach dem Gesetz zurFörderung eines freiwilligen ökologischen Jahres oder Dies gilt nicht, wenn zu einem dieser Zeitpunkte fürim Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten diesen Studiengang keine Zulassungszahl festgesetztModellprojekts geleistet haben oder war.- ein Kind unter 18 Jahren oder eine pflegebedürfti-ge Person aus dem Kreis der sonstigen Angehörigen 3.3.4. Der Zulassungsantragbis zur Dauer von drei Jahren betreut oder gepflegt a) Antragsfrist, Antragsformhaben, Anträge auf Zulassung zum Wintersemester 2010/2011werden in dem genannten Studiengang auf Grund müssen bis 15. Juni 2010 eingegangen sein. Diesefrüheren Zulassungsanspruchs ausgewählt, wenn sie Frist ist eine Ausschlussfrist. Bewerber, die diese Fristzu Beginn oder während eines Dienstes für diesen versäumen, nehmen nicht am ZulassungsverfahrenStudiengang zugelassen worden sind oder wenn zu teil. Die Anträge können auch persönlich bei der Hoch-Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studi- schule Ingolstadt abgegeben werden oder in den Brief-engang an der Hochschule keine Zulassungszahlen kasten eingelegt werden.festgesetzt waren. In diesem Fall muss eine Kopie des Die Bewerbung muss mit den von der HochschuleZulassungsbescheides vorgelegt werden. Ingolstadt zur Verfügung gestellten Anmeldeformularen erfolgen. Eine formlose Bewerbung ist nicht zulässig.Der von einem Deutschen gleichgestellten ausländi- Durch Telefax oder E-Mail übermittelte Zulassungs-schen Staatsangehörigen oder Staatenlosen geleistete anträge oder Nachweise werden nicht anerkannt.Dienst steht einem solchem Dienst gleich, wenn erdiesem gleichwertig ist. Änderungen und Ergänzungen des eingereichten An- trages, sind ebenfalls nur schriftlich unter Angabe derHinweise zur bevorzugten Zulassung: Bewerbernummer bis zum 15.06.2010 möglich; glei-Erhalten Sie bei Beginn oder während des Dienstes ches gilt für Sonderanträge (z. B. Härteantrag).einen Studienplatz, gilt folgendes:In der Regel können Sie den Studienplatz nicht in An- b) Antragstellung, Antragsunterlagenspruch nehmen; dafür haben Sie aber nach DienstendeAnspruch darauf, bevorzugt zugelassen zu werden. Die Bis 15.06.2010bevorzugte Zulassung soll den Studienbewerber vor müssen mit dem Zulassungsantrag folgende Unterla-einer evtl. Verschärfung der Auswahlgrenzen schützen gen eingereicht werden, um am Auswahlverfahrenund damit verhindern, dass ihm aus einer Dienstleis- teilzunehmen:tung Nachteile hinsichtlich seiner Ausbildungschancen ba) Hochschulzugangsberechtigung in amtlicherwachsen. oder notariell beglaubigter Ablichtung oder Ab-Sie können nur dann bevorzugt zugelassen werden, schrift. Beachten Sie bezüglich der Beglaubigungwenn Sie sich zu Beginn oder während des Dienstes die Hinweise auf Seite 12.tatsächlich beworben und eine Zulassung erhaltenhatten. Die sog. Vorwegzulassung erfolgt nur an der Nachreichungstermin für AbschlusszeugnisseHochschule, von der Sie einen Zulassungsbescheid Sofern Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung (nurerhalten hatten. für Zeugnisse, die im Jahr 2010 erworben werden) bisUm den Anspruch auf bevorzugte Zulassung zu ver- zum 15.06.2010 noch nicht in Händen haben, müssenwirklichen, müssen Sie sich nach Dienstende erneut mit Sie diese bis spätestensallen Unterlagen frist- und formgerecht bei der Hoch-schule bewerben. Die Auswahl muss spätestens zum 27.07.2010 5
  6. 6. nachreichen (vorläufige Zeugnisse werden nicht aner- rechts abgebildeten Muster. Eine Bescheinigung derkannt). Maßgebend ist der Eingang bei der Hochschu- Einsatzstelle genügt nicht.le. Die Unterlagen können auch persönlich abgegebenoder in den Briefkasten eingelegt werden. ______________ _ ______________Ausnahme: _______________ Ort, DatumNur Bewerbern, die ihre Hochschulzugangsberechti- _______________gung an einem Abendgymnasium, einem Institut zum Träger d. freiwilligen sozialen JahresErwerb der Hochschulreife (Kolleg), am Studienkollegbei den Fachhochschulen in Bayern oder aufgrund der Muster BescheinigungBegabtenprüfung oder durch die Vor- oder Abschluss- Hiermit wird bescheinigt, dassprüfung in einem bayerischen Fachhochschulstudien- Herr/Frau _______________________________________gang oder im Rahmen von Prüfungen an Fachakade- geb. am ________________ in ______________________mien erwerben und bis zum 27.07.2010 noch nicht in der Zeit vom _______________ bis_________________erhalten haben, kann auf Antrag eine Nachfrist, jedoch ein freiwilliges soziales Jahr – im Sinne des Gesetzes zurlängstens bis zum 31.07.2010 gewährt werden. Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres vom 17.8.1964 (BGBL.I.S. 640) in der derzeit gültigen Fassung – ableis-bb) tabellarischer Lebenslauf tet/abgeleistet hat. (ggf. Vordruck im Antragsformular verwenden) Die Bestimmungen des Gesetzes, insbesondere §1, wer- den/wurden * bei der Durchführung des freiwilligen sozialenDie nachstehend aufgeführten Unterlagen sind für die Jahres beachtet. _______________________Bearbeitung Ihrer Bewerbung nicht unbedingt erforder- Unterschriftlich, sie können aber Ihre Zulassungschancen erheb-lich verbessern. * Nichtzutreffendes streichenbc) ggf. Bescheinigung über Ableistung eines Dienstes Wer als zivilen Ersatzdienst einen anderen Dienst im Ausland gemäß § 14 d Zivildienstgesetz (ZDG) ableis-Auch bei Deutschen, die gleichzeitig eine ausländische tet oder abgeleistet hat, benötigt eine von dem aner-Staatsangehörigkeit besitzen oder besessen haben, kannten Träger ausgestellte Dienstzeitbescheinigung.wird ein im Ausland geleisteter Dienst berücksichtigt,sofern er mit einem deutschen Dienst vergleichbar ist. Die Betreuung/Pflege eines Kindes oder sonstigenAlle Angaben zum Dienst müssen durch Nachweis Angehörigen kann nur dann als Dienst anerkannt wer-(Original oder amtlich beglaubigte Kopie) beigelegt den, wenn sie in ihrem Umfang und ihrer Intensität mitwerden. den übrigen Diensten vergleichbar ist. Die Betreu- ung/Pflege muss mit einer eigenhändigen schriftlichenWenn Sie Ihren Dienst (siehe 3.3.3. a) zum Zeitpunkt Erklärung des Bewerbers nachgewiesen werden, ausder Bewerbung bereits abgeleistet haben, fügen Sie der hervorgeht, dass diese vollzeitbeanspruchendebitte einen amtlichen Nachweis über Beginn und Ende Tätigkeit von ihm ausgeübt wurde und keine anderedes Dienstes bei (Dienstzeitbescheinigung mit Dienst- Person zur Verfügung stand. Darüber hinaus sind imsiegelabdruck - bei maschinell erstellten Bescheini- Falle der Betreuung/Pflege eines Kindes alle Belegegungen ist das Dienstsiegel entbehrlich); ein Einberu- beizufügen, die Aufschluss über die Betreuungstätigkeitfungsbescheid alleine reicht nicht aus. geben (z. B. Geburtsurkunde, Meldebescheinigung,Falls Sie Ihren Wehr- oder Zivildienst noch leisten, ärztliches Attest). Im Falle der Betreuung/Pflege einesmüssen Sie eine Bescheinigung Ihrer Einheit bzw. sonstigen Angehörigen ist eine ärztliche BescheinigungBeschäftigungsstelle über Beginn und voraussichtli- beizufügen, die über Grund und Umfang der Pflegebe-ches Ende des Dienstes vorlegen (Vorläufige Dienst- dürftigkeit Aufschluss geben muss sowie eine Melde-zeitbescheinigung). bescheinigung der pflegebedürftigen Person. Aus den Unterlagen muss sich nachvollziehbar und glaubhaft ergeben, dass die Betreuung/Pflege in dem _______________ _______________ angegebenen Umfang ausgeübt wurde. _______________ Ort, Datum _______________ bd) ggf. Nachweis über abgeschlossene Berufsaus- Einheit/Dienststelle Muster bildung oder Berufstätigkeit Vorläufige Dienstzeitbescheinigung Haben Sie eine Berufsausbildung (außerhalb der für Wehrdienstleistende/Zivildienstleistende Hochschule) erfolgreich abgeschlossen ist dies durch deren Dienstzeit nach dem 30.4. bzw. 31.10. endet amtlich beglaubigte Kopie nachzuweisen, damit eine Herrn __________________________________________ Anrechnung auf die Wartezeit möglich ist. geb. am ________________ in ______________________ Folgende Berufsausbildungen werden berücksichtigt: wird hiermit bestätigt, dass er - Ausbildungsberufe, die in dem Verzeichnis der vom _____________ bis voraussichtlich _______________ anerkannten Ausbildungsberufe nach § 90 Abs. 3 Wehrdienst/Zivildienst leistet. Zur Aufnahme des Studiums Nr. 3 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) enthalten wird er bereits ab ________________ freigestellt. Die Bescheinigung gilt vorbehaltlich einer tatsächlichen sind, oder rechtlichen Änderung der Dienstleistungspflicht. - eine bundes- oder landesrechtlich geregelte Be- ______________________ rufsausbildung an einer öffentlichen oder staatlich Unterschrift Dienstsiegel genehmigten Berufsfachschule, Fachschule oder falls nicht geführt: Dienststempel Fachakademie, - eine abgeschlossene Ausbildung im einfachen oder mittleren Dienst der öffentlichen Verwaltung, - eine abgeschlossenen Berufsausbildung, die nachWer ein freiwilliges soziales Jahr ableistet oder ab- Art. 37 Abs. 1 oder 3 des Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschengeleistet hat, benötigt eine Bescheinigung nach dem Demokratischen Republik über die Herstellung der 6
  7. 7. Einheit Deutschlands (Einigungsvertrag) einer Be- werden jedoch längstens bis Ende Oktober/Anfang rufsausbildung der vorgenannten Ausbildungen November durchgeführt. gleichzustellen ist. Ein Losverfahren wird an bayerischen Fachhoch- schulen nicht durchgeführt.Eine im Ausland abgeschlossene Berufsausbildungkann nur mit einer zusätzlichen Bescheinigung über die c) ImmatrikulationGleichwertigkeit mit einer deutschen Berufsausbildungberücksichtigt werden, die von den für die deutsche Bewerber, die die Annahmeerklärung fristgerecht ein-Berufsausbildung zuständigen Stellen (z. B. Industrie- gesandt haben, müssen sich außerdem persönlich undund Handelskammer) ausgestellt wird. termingerecht bei der Hochschule Ingolstadt einschrei- ben. Die Einschreibungsfristen werden Ihnen mit demFolgende Nachweise sind ggf. erforderlich: Zulassungsbescheid mitgeteilt. Ihm entnehmen Sie- Bescheinigung der für die Berufsabschlussprüfung auch, welche Unterlagen zusätzlich dabei vorzulegen zuständigen Stelle (z. B. Gehilfenbrief, Gesellen- sind. Werden diese Unterlagen nicht vollständig und brief, Facharbeiterbrief u. ä.) in amtlich beglaubig- formgerecht vorgelegt, erfolgt keine Immatrikulation. ter Kopie Wird die Immatrikulation wegen Versäumung der Ein- schreibungsfrist oder Vorliegen von Immatrikulations- hindernissen (z. B. fehlender oder unzureichender Nachweis der einschlägigen geforderten Vorpraxis)3.3.5. Der Ablauf des weiteren Vergabeverfahrens abgelehnt, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.Bei dem Verfahren wird wie folgt vorgegangen: Fachpraktische Ausbildung/Vorpraxis:a) Zulassungs- und Ablehnungsbescheide Regelungen zur Vorpraxis werden in den Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge ge-Die Zulassungs- und Ablehnungsbescheide werden in troffen.der ersten Augusthälfte 2010 versandt. Ist eine Vorpraxis erforderlich, muss der AbschlussBewerber, die eine Zulassung erhalten, müssen bis einer fachpraktischen Ausbildung vor Studienbeginninnerhalb von 10 Tagen nach Versand der Zulassungs- nachgewiesen werden. Sie muss grundsätzlich derbescheide die Annahme des Studienplatzes erklären. gewählten Fachrichtung entsprechen. Die fachprakti-Eine entsprechende Annahmeerklärung erhalten Sie sche Ausbildung kann durch eine mindestensmit dem Zulassungsbescheid. sechswöchige oder durch die jeweilige Studien- undBitte übersenden Sie der Hochschule nur die An- Prüfungsordnung oder eine andere Satzung der Hoch-nahmeerklärung für den Studiengang, für den Sie schule Ingolstadt bestimmte Dauer, dem gewähltensich einschreiben werden. Studiengang entsprechende, praktische Tätigkeit er- setzt werden, die in der Regel vor StudienbeginnErklärt der Bewerber nicht innerhalb der Frist bei abzuleisten ist. (siehe „Hinweise zur Vorpraxis fürder Hochschule formgerecht die Annahme desStudienplatzes, wird der Zulassungsbescheid un- Studienbewerberinnen und Studienbewerber“)wirksam und der Bewerber vom weiteren Verfahren 3.3.6. Besonderheiten des Verfahrens für Ausländerausgeschlossen.Beachten Sie deshalb unbedingt diesen Termin. a) AusländerquoteEin Studienplatz, für den die Annahmeerklärung nicht In der Ausländerquote werden nur ausländische oderfristgerecht eingeht, wird an den nächstfolgenden, bis staatenlose Bewerber berücksichtigt, die nicht Staats-dahin nicht zugelassenen Bewerber vergeben. Die angehörige eines Mitgliedsstaates der EuropäischenAnnahmeerklärung kann auch persönlich abgegeben Union sind und die ihre Hochschulzugangsberechtigungoder bis zum im Zulassungsbescheid festgesetzten nicht in der Bundesrepublik Deutschland oder an einerZeitpunkt (bis 24 Uhr) in den Hausbriefkasten eingelegt deutschen Auslandsschule erworben haben. EU-werden. Staatsangehörige werden zulassungsrechtlich den Deutschen gleichgestellt.Bewerber, die sich wegen der Einberufung zumWehr- oder zivilen Ersatzdienst nicht einschreiben Für die Zulassung in der Ausländerquote sind 5 % derkönnen, brauchen keine Annahmeerklärung einzu- Studienplätze vorbehalten. Haben sich an einer Hoch-reichen, sondern legen der Anmeldung ggf. für das schule mehr Ausländer beworben, als innerhalb derSommersemester 2011 bzw. Wintersemester Quote von 5 % Studienplätze zur Verfügung stehen,2011/2012 den Zulassungsbescheid und eine werden die Bewerber nach Ihrer Befähigung (Durch-Dienstzeitbescheinigung bei (siehe auch Seite 5 schnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung) aus-3.3.3. a). gewählt. Wartezeit wird nicht angerechnet; auch Anträ- ge auf Anerkennung eines Härtefalles können nichtSorgen Sie dafür, dass Ihnen der Bescheid auch gestellt werden.tatsächlich zur Kenntnis gelangt. Stellen Sie z. B.im Falle eines Wohnungswechsels bei der Post b) Ausländische Vorbildungsnachweiseeinen Nachsendeantrag. Bedenken Sie weiter, dass (1) Allgemeinesder Versand der Bescheide in die Urlaubszeit fällt. Alle Bewerber, die ihre Vorbildungsnachweise (Zeug- nisse, Diplome) nicht in der Bundesrepublik Deutsch-b) Nachrückverfahren land erworben haben, müssen diese bei derDie nicht angenommenen Studienplätze werden in ZeugnisanerkennungsstelleNachrückverfahren an Bewerber vergeben, die im für den Freistaat BayernHauptverfahren einen (ggf. vorläufigen) Ablehnungsbe- Pündterplatz 5scheid erhalten haben. 80803 München, Tel.: 089/383849-0Nachrückverfahren finden solange statt, bis alle Studi-enplätze vergeben und angenommen worden sind; sie 7
  8. 8. zur Bewertung/Anerkennung vorlegen. Zusätzlich Studienbewerber für die Aufnahme eines Studiums anmuss die Festsetzung einer Durchschnittsnote Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland abge-beantragt werden. legt und bestanden werden. Die Vorbereitung auf die Feststellungsprüfung wird amDiese Bescheide bzw. Bescheinigungen müssen in Studienkolleg bei den Fachhochschulenamtlich beglaubigter Fotokopie oder im Original bis des Freistaates Bayernspätestens 27.07.2010 bei der Hochschule vorgelegt Friedrich-Streib-Straße 2werden. 96450 Coburg, Tel.: 09561/427060Der Zulassungsantrag muss unabhängig davon bis15.06.2010 bei der Hochschule eingegangen sein. durchgeführt. Nach Bestehen der Feststellungsprüfung ist die Imma-(2) Besonderheiten bei der Bewertung von Zeug- trikulation an einer bayerischen Fachhochschule mög- nissen durch die Zeugnisanerkennungsstelle lich. Sie ist jedoch vom Ergebnis des Auswahlverfah- rens abhängig. Zusätzlich ist der Nachweis über eineAlle ausländischen Studienbewerber, die an einer baye- sechs- bzw. zwölfwöchige, dem Studiengang entspre-rischen Fachhochschule studieren wollen, müssen chende, Vorpraxis vorzulegen, soweit dies in der jewei-folgende Unterlagen bei der Zeugnisanerkennungsstel- ligen Studien- und Prüfungsordnung oder einen ande-le vorlegen: ren Satzung der Hochschule Ingolstadt bestimmt ist. Sofern die Vorpraxis nicht in Deutschland abgeleistet1. Antrag mit Angabe der Staatsangehörigkeit und wurde, ist ein in die deutsche Sprache übersetzter des Studienwunsches (Formulare unter Nachweis vorzulegen. www.stmuk.bayern.de/zast erhältlich)2. Tabellarische Darstellung (Formular wie unter Nr. Studienbewerber aus der VR China müssen das 1) des Bildungsganges (Schullaufbahn) Original-Zertifikat der Akademischen Prüfstelle3. Bildungsnachweise im fremdsprachigen Original Beijing mit ihren Dokumenten beim Studienkolleg oder in amtlich beglaubigter Kopie des fremdspra- oder der Zeugnisanerkennungsstelle einreichen. chigen Originals Beglaubigte Kopien davon werden nicht akzeptiert.4. Kopie des Personalausweises oder Reisepasses5. Nachweis über eine eventuelle Namensänderung 3.3.7. Zweitstudienbewerber (z. B. Fotokopie der Heiratsurkunde), falls die Bil- dungsnachweise nicht auf den jetzigen Namen a) Wer ist Zweitstudienbewerber? ausgestellt sind. Bewerber, die bereits ein Studium an einer deutschenDirekter Hochschulzugang Hochschule abgeschlossen haben oder bis 27.07.2010 abschließen, können nur im Rahmen der erwähntenBewerber, deren Vorbildungsnachweise einen direkten Sonderquote von 4 % der Studienplätze zugelassenHochschulzugang ermöglichen, müssen eine Deutsch- werden.prüfung nachweisen, um eine Zulassung zu einer baye-rischen Fachhochschule zu erhalten. Sofern Sie bis 27.07.2010 nicht im Besitz des Ab-Anerkannt werden nur folgende Deutschprüfungen: schlusszeugnisses Ihres Erststudiums sind, werden Sie nicht in der Quote für Zweitstudienbewerber berück-1. Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonfe- sichtigt. renz - Zweite Stufe -2. Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang Ist die Zahl der Zweitstudienbewerber höher als in die- ausländischer Studienbewerber (DSH) mit einem ser Quote Plätze vorhanden, ist für die Zulassung die Ergebnis der Niveaustufe 2, Höhe der Messzahl ausschlaggebend, die aus dem3. Test Deutsch als Fremdsprache für ausländische Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums und Studienbewerber (TestDaF) mit einem Ergebnis, dem Grad der Bedeutung der Gründe für das Zweitstu- das in allen vier Teilprüfungen die TestDaF- dium gebildet wird (wissenschaftliche, berufliche oder Niveaustufe 3 ausweist. sonstige Gründe).4. Das Zeugnis der Prüfung zur Feststellung der Eine Zulassung von Zweitstudienbewerbern im Rah- Eignung ausländischer Studienbewerber für die men der Quote für Härtefälle kann nur dann in Frage Aufnahme eines Studiums an Hochschulen in der kommen, wenn besondere soziale und familiäre Um- Bundesrepublik Deutschland (Feststellungsprü- stände vorliegen, die in der Person des Bewerbers fung) begründet sind und die sofortige Aufnahme des Zweit-5. Nachweis deutscher Sprachkenntnisse, die durch studiums zwingend erfordern. bilaterale Abkommen oder sonstige von der KMK oder HRK getroffene Vereinbarungen als für die b) Der Antrag und die Nachweise Aufnahme eines Hochschulstudiums hinreichender Sprachnachweis anerkannt wurden Neben dem von der Hochschule Ingolstadt bereitge-6. Das Große und das Kleine Deutsche Sprachdiplom stellten Antragsformular und den darin aufgeführten sowie das Zeugnis der Zentralen Oberstufenprü- Unterlagen sind zusätzlich folgende Nachweise einzu- fung (ZOP) des Goethe-Instituts reichen:7. Die „Deutsche Sprachprüfung II“ des Sprachen- - beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses des und Dolmetscherinstituts München. Erststudiums (sämtliche Seiten); die Durch-Der Nachweis über die bestandene Deutschprüfung schnittsnote, mit der Sie Ihr Erststudium beendetmuss spätestens bei der Einschreibung (ca. Ende haben, muss im Abschlusszeugnis oder in einer be-September/Anfang Oktober) vorgelegt werden. sonderen Bescheinigung der Stelle nachgewiesen sein, die für die Ausstellung des Abschlusszeugnis-Hochschulzugang über Feststellungsprüfung ses zuständig ist. Andernfalls muss der schlechtesteBei der Einstufung „Hochschulzugang über Feststel- Leistungsgrad zu Grunde gelegt werden.lungsprüfung (Studienkolleg)“ muss vor Studienbeginn - formlose, ausführliche, schriftliche Begründungdie Prüfung zur Feststellung der Eignung ausländischer für Ihren Zweitstudienwunsch mit Angaben über die 8
  9. 9. bisherige Ausbildung und berufliche Tätigkeit sowie 3.3.8. Sonderanträge zum angestrebten Berufsziel. Die Begründung sollte abschließend alle Gesichts- a) Härtefallantrag punkte enthalten, die für Ihr Zweitstudium maßge- bend sind; die geltend gemachten Gründe sollten Im Rahmen der Quote für Härtefälle können nur Be- ausdrücklich genannt werden. werber zugelassen werden, für die die Nichtzulassung- beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberech- in dem gewünschten Studiengang eine außergewöhnli- tigung (Zeugnis der allgemeinen oder fachgebun- che Härte bedeuten würde. denen Hochschulreife bzw. der Fachhochschulrei- Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der fe). eigenen Person liegende, besondere soziale oder fami- liäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiumsc) Die Auswahl zwingend erfordern. Die Ablehnung des Zulassungsan- trages müsste für den Bewerber mit Nachteilen verbun-Die Rangfolge wird durch eine Messzahl bestimmt, die den sein, die bei Anlegung eines strengen Maßstabesaus dem Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudi- über das Maß der mit der Ablehnung üblicherweiseums und dem Grad der Bedeutung der Gründe für das verbundenen Nachteile erheblich hinausgehen. Bei derZweitstudium ermittelt wird. Entscheidung werden die Richtlinien der ZVS entspre- chend angewandt. Die Fachhochschulen in BayernDie Messzahl ist die Summe der Punktzahlen, die für halten für sog. Härtefälle 2 % der Studienplätze frei.das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums Werden mehr Härtefälle anerkannt, als Plätze in dieserund für den Grad der Bedeutung der Gründe für das Quote vorhanden sind, erfolgt die Auswahl nach demZweitstudium vergeben werden. Grad der außergewöhnlichen, insbesondere sozialen Härte. Diese Quote muss jedoch nicht ausgeschöpftFür das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudi- werden. Im Rahmen dieser Quote führt die Anerken-ums werden folgende Punktzahlen vergeben: nung eines Härtefallantrages ohne Berücksichtigung- Noten ,,ausgezeichnet” und ,,sehr gut” – 4 Punkte; von Auswahlkriterien (z. B. Durchschnittsnote, Warte-- Noten ,,gut” und ,,voll befriedigend” – 3 Punkte; zeit) unmittelbar zur Zulassung vor allen anderen Be-- Note ,,befriedigend” – 2 Punkte; werbern.- Note ,,ausreichend” – 1 Punkt. Der Antrag kommt daher nur für wenige Personen in Betracht. Nicht jede Beeinträchtigung, mag sie auch alsIst die Note der Abschlussprüfung des Erststudiums hart empfunden werden, rechtfertigt eine Zulassung alsnicht nachgewiesen, wird das Ergebnis der Abschluss- Härtefall. Vielmehr müssen in der Person des Bewer-prüfung mit 1 Punkt bewertet. bers so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass es ihm auch bei Anle-Nach dem Grad der Bedeutung der Gründe für das gung besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutetZweitstudium werden folgende Punktzahlen vergeben: werden kann, auch nur ein Jahr auf die Zulassung zu- ,,zwingende berufliche Gründe” – 9 Punkte; zwin- warten. Es muss also eine besondere Ausnahmesitua- gende berufliche Gründe liegen vor, wenn ein Beruf tion vorliegen. angestrebt wird, der nur aufgrund zweier abge- Die weitreichende Bedeutung einer positiven Härtefall- schlossener Studiengänge ausgeübt werden kann; entscheidung für diejenigen Bewerber, die wegen der- ,,wissenschaftliche Gründe” – 7 bis 11 Punkte; wis- Besetzung der Studienplätze durch Härtefälle nicht senschaftliche Gründe liegen vor, wenn im Hinblick mehr nach den allgemeinen Auswahlkriterien zugelas- auf eine spätere Tätigkeit in Wissenschaft und For- sen werden können, machen eine besonders kritische schung auf der Grundlage der bisherigen wissen- Prüfung der vorgetragenen Begründung und der vorge- schaftlichen und praktischen Tätigkeit eine weitere legten Nachweise notwendig. Der Härtefall ist durch wissenschaftliche Qualifikation in einem anderen entsprechende Belege (z. B. fachärztliches Gutachten) Studiengang angestrebt wird; nachzuweisen.- ,,besondere berufliche Gründe” – 7 Punkte; beson- Der Antrag und die Belege sind bis 15.06.2010 voll- dere berufliche Gründe liegen vor, wenn die berufli- ständig einzureichen. Später gestellte Anträge oder che Situation dadurch erheblich verbessert wird, später eingereichte Belege, die den Antrag begründen, dass der Abschluss des Zweitstudiums das Erststu- werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls können Gründe, dium sinnvoll ergänzt; die erst nach dem 15.06.2010 eintreten, in keinem Fall- ,,sonstige berufliche Gründe” – 4 Punkte; sonstige berücksichtigt werden. berufliche Gründe liegen vor, wenn das Zweitstudi- um auf Grund der beruflichen Situation aus sonsti- Begründete Anträge gen Gründen zu befürworten ist; In den folgenden, beispielhaft genannten Fällen kann- ,,keiner der vorgenannten Gründe” – 1 Punkt. einem Härtefallantrag in der Regel stattgegeben wer- den.Liegen wissenschaftliche Gründe vor, ist die Punktzahl 1. Besondere gesundheitliche Umstände des Be-innerhalb des Rahmens von 7 bis 11 Punkten davon werbers, die die sofortige Zulassung erfordern:abhängig, welches Gewicht die Gründe haben, welche 1.1 Bewerber leidet an einer Krankheit mit der Ten-Leistungen bisher erbracht worden sind und in welchem denz zur Verschlimmerung, die mit hoher Wahr-Maß die Gründe von allgemeinem Interesse sind. scheinlichkeit in Zukunft dazu führen wird, dass die Belastungen des Studiums nicht durchgestandenWird das Zweitstudium nach einer Familienphase zum werden können (fachärztliches Gutachten).Zwecke der Wiedereingliederung oder des Neuein- 1.2 Bewerber muss aus gesundheitlichen Gründenstiegs in das Berufsleben angestrebt, kann dieser Um- sein bisheriges Studium oder den bisherigen Berufstand unabhängig von der Bewertung des Vorhabens aufgeben; eine sinnvolle Überbrückung der Warte-und seiner Zuordnung zu einer der vorgenannten Fall- zeit ist aus diesen Gründen für ihn nicht möglichgruppen durch Gewährung eines Zuschlags von bis zu (fachärztliches Gutachten).2 Punkten bei der Messzahlbildung berücksichtigt wer- 1.3 Bewerber ist körperbehindert; er ist aufgrund sei-den. ner Behinderung entweder zu jeder anderen zu- 9
  10. 10. mutbaren Tätigkeit bis zur Zuweisung eines Studi- gewiesen, kann unter bestimmten Voraussetzungen der enplatzes außerstande oder gegenüber den nicht Zulassungsantrag mit einer verbesserten Durch- behinderten Studienbewerbern bei einer weiteren schnittsnote am Vergabeverfahren beteiligt werden. Verweisung auf die Wartezeit in unzumutbarer Beispiel: Weise benachteiligt (fachärztliches Gutachten). Herr C bewirbt sich zum Wintersemester 2008/2009 im Studiengang Maschinenbau. Die Durchschnittsnote imZu Nummern 1.1 - 1.3: Zeugnis der Fachhochschulreife, erworben im JahrDas Gutachten soll Aussagen über Entstehung, Schwe- 2004, beträgt 2,3. Er weist jedoch nach, dass er imre, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten der Erkran- zweiten Halbjahr 2004 einen schweren Verkehrsunfallkung sowie eine Prognose über den weiteren Krank- mit monatelangem Krankenhausaufenthalt erlitten hat.heitsverlauf enthalten und sollte auch für medizinische Aus den Zeugnissen vor dem Unfall (Durchschnittsnote:Laien nachvollziehbar sein. Als zusätzliche Nachweise 2,0) ist ersichtlich, dass Herr C ohne den folgenschwe-sind z. B. der Schwerbehindertenausweis, der Feststel- ren Unfall wahrscheinlich eine Durchschnittsnote vonlungsbescheid des Versorgungsamtes und der Aus- 2,0 erreicht hätte. Die Auswirkungen der unfallbeding-musterungsbescheid der Bundeswehr geeignet. ten Beeinträchtigung äußern sich so also in einer Ver-2. Besondere wirtschaftliche Notlage des Bewerbers, schlechterung der Durchschnittsnote im Fachhoch- jedoch nur bei einem Zusammentreffen mit Um- schulreifezeugnis von 0,3. Herr C wird deshalb mit der ständen der Nummern 1 und/oder 3 (zum Nach- Durchschnittsnote von 2,0 an der Auswahl beteiligt. weis geeignete Unterlagen). Falls im Studiengang Maschinenbau die Auswahlgren-3. Besondere familiäre oder soziale Umstände des ze bei 2,1 liegt, kann Herrn C ein Studienplatz zuge- Bewerbers, die die sofortige Zulassung erfordern wiesen werden. Bildet sich die Auswahlgrenze aber bei (zum Nachweis geeignete Unterlagen). 1,9, muss Herr C trotz verbesserter Durchschnittsnote4. Bewerber hat in einem früheren Semester eine abgelehnt werden. Zulassung für den genannten Studiengang erhal- Aus dem Beispiel können Sie entnehmen, dass der ten, konnte sie aber aus von ihm nicht zu vertre- Nachweis des Grundes (hier: monatelanger Kranken- tenden zwingenden Gründen (insbesondere hausaufenthalt) für die Begründung des Antrages nicht Krankheit) nicht in Anspruch nehmen, sofern kein ausreicht. Vielmehr muss zusätzlich nachgewiesen Vorwegzulasser (Nachweis des zwingenden Grun- werden, wie sich der Grund auf die Durchschnittsnote des, früherer Zulassungsbescheid). ausgewirkt hat. Die Auswirkungen können Sie, wie in dem angeführten Beispiel, durch Ihre SchulzeugnisseUnbegründete Anträge nachweisen. Es muss aber aus ihnen hervorgehen,Insbesondere in den folgenden Fällen hat der Antrag dass Sie vor dem Eintritt des belastenden Umstandesgrundsätzlich keinen Erfolg: bessere und danach schlechtere Noten erzielt haben.Zu1.: Gehen die Auswirkungen aus den Zeugnissen nicht- Ortsbindung wegen notwendiger häuslicher Pflege unmittelbar hervor, muss als weiterer Nachweis ein und Betreuung bei bestehender Erkrankung Gutachten der Schule (nicht einzelner Lehrer) beige-- bisheriges Studium oder Beruf musste aus gesund- bracht werden. heitlichen Gründen aufgegeben werden; eine Über- Fordern Sie das Gutachten so frühzeitig wie möglich brückung der Wartezeit ist jedoch möglich und zu- an, damit es bis 15.06.2010 bei der Fachhochschule mutbar vorliegt. Welchen Inhalt das Schulgutachten haben- Beschränkung in der Berufswahl infolge Krankheit; muss und welche Anforderungen an das Gutachten eine Überbrückung der Wartezeit ist jedoch möglich gestellt werden, bestimmen nachstehende Grundsätze. und zumutbar. Sie müssen Ihrem Antrag zusätzlich alle UnterlagenZu 2.: beifügen, auf die sich das Schulgutachten stützt, z. B.- Das Studium kann nicht aus privaten Mitteln finan- Zeugnisse und fachärztliche Gutachten. ziert werden. Auf ein Schulgutachten kann nur verzichtet werden,- künftiger Wegfall einer privaten Finanzierung des wenn die Schule nicht in der Lage ist, es zu erstellen. In Studiums bei weiterer Verzögerung des Studienbe- diesem Fall kommt das Gutachten eines sowohl päda- ginns gogischen als auch psychologisch ausgebildeten Sach-- die Finanzierung des Studiums ist begrenzt (z. B. verständigen in Betracht. Ihrem Antrag müssen Sie Erbvertrag, Testament, Zahlung von Waisengeld auch die Mitteilung der Schule darüber beifügen, dass oder Versorgungsbezügen der Bundeswehr); sie ist sie die Auswirkungen des Grundes nicht beurteilen und für den angestrebten Studiengang nicht mehr gesi- deshalb ein Schulgutachten nicht erstellen konnte. chert, wenn die Zulassung sich weiter verzögert. Legen Sie diese Mitteilung dem pädagogisch-Zu 3.: psychologischen Gutachter vor.- Bewerber ist verheiratet oder hat ein Kind Das Gutachten muss im pädagogischen Bereich eine- Vater oder Mutter oder beide Eltern sind krank oder Auswertung Ihrer Schulleistungen vor und nach Eintritt schwerbehindert des belastenden Umstandes enthalten. Aufbauend- Herkunft aus einer kinderreichen Familie; Geschwis- darauf muss der Gutachter die in der Psychologie zur ter befinden sich noch in Ausbildung Ermittlung von Intelligenz, Begabung, Persönlichkeits-- Bewerber ist Waise oder Halbwaise. struktur, Leistungsmotivation und Belastbarkeit einer Person entwickelten Testverfahren erkennbar anwen-b) Nachteilsausgleich den und in ihren Ergebnissen nachvollziehbar darstel- len. Der Gutachter muss schließlich als Ergebnis seiner(1) Verbesserung der Durchschnittsnote Untersuchungen Feststellungen treffen, aus denen sichBei der Vergabe der Studienplätze ist die Durch- der präzise Wert der Durchschnittsnote ergibt, die Sieschnittsnote ein wesentliches Auswahlkriterium. Daher erreicht hätten, wenn der Antragsgrund nicht eingetre-sollen Leistungsbeeinträchtigungen, die einen Bewer- ten wäre. Beachten Sie: Sie müssen Ihrem Antragber gehindert haben, beim Erwerb der Studienberechti- zusätzlich alle Unterlagen beifügen, auf die sich dasgung (z. B. Fachhochschulreife) eine bessere Durch- pädagogisch-psychologische Gutachten stützt, z. B.schnittsnote zu erreichen, ausgeglichen werden. Wer- Zeugnisse und fachärztliche Gutachten.den derartige Umstände und ihre Auswirkungen nach- 10
  11. 11. Begründete Anträge Maßstäben vorgehen, sollen folgende Grundsätze beiIn den folgenden, beispielhaft genannten Fällen kann der Erstellung solcher Gutachten beachtet werden:einem Antrag auf Verbesserung der Durchschnittsnotein der Regel stattgegeben werden: 1. Die Entscheidung dafür, ob sich die Schule, an der die Hochschulzugangsberechtigung erworben wor-1. Besondere soziale oder gesundheitliche Umstän- den ist, gutachtlich zu einem Antrag auf de des Bewerbers Nachteilsausgleich bei der Auswahl nach dem1.1 Längere krankheitsbedingte Abwesenheit vom Grad der Qualifikation äußert, trifft die Leitung der Unterricht während der letzten drei Jahre vor Er- Schule nach pflichtgemäßem Ermessen. Die Schu- werb der Hochschulzugangsberechtigung (fach- le kann die Erstellung eines Gutachtens ablehnen; ärztliches Gutachten) sie wird es insbesondere dann verweigern, wenn1.2 Schwerbehinderung von 50 oder mehr Prozent die für das Gutachten notwendigen Feststellungen (Schwerbehindertenausweis oder Feststellungs- wegen fehlender Kenntnisse über die zu begutach- bescheid des Versorgungsamtes) tende Person (z. B. zu kurze Dauer der Zugehörig-1.3 Längere schwere Krankheit des Bewerbers, soweit keit zur Schule) nicht erfolgen können. nicht durch Nummern 1.1 oder 1.2 erfasst oder 2. Das von der Schulleitung zu unterzeichnende vergleichbare besondere gesundheitliche Umstän- Schulgutachten muss enthalten: de (fachärztliches Gutachten) a) Eine kurze Beschreibung der Schullaufbahn1.4 Schwangerschaft der Bewerberin während der der Schülerin oder des Schülers; letzten drei Jahre vor Erwerb der Hochschulzu- b) Die Aufgabe der für eine etwaige Leistungs- gangsberechtigung (fachärztliche Bescheinigung beeinträchtigung maßgeblichen, nicht selbst oder Geburtsurkunde des Kindes) zu vertretenden Umstände nach Art und Dau-2. Besondere wirtschaftliche Umstände des Bewer- er; dabei muss sich die Schule auf nachge- bers (zum Nachweis geeignete Unterlagen) wiesene Tatsachen beschränken;3. Zuzug in die Bundesrepublik Deutschland c) Die Aufgabe zu erkennbaren und glaubhaft4. Besondere familiäre Umstände gemachten Auswirkungen jener Umstände auf4.1 Versorgung eigener minderjähriger Kinder, Ge- die Leistungen in den einzelnen Unterrichtsfä- schwister oder pflegebedürftiger Angehöriger (in chern nach dem Urteil der jeweiligen Fachleh- aufsteigender Linie) in den letzten drei Jahren vor rerkräfte; Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, falls d) Eine Klausel, wonach das Gutachten nur für andere Personen zur Betreuung nicht vorhanden die Vorlage bei der Zentralstelle für die Verga- waren (Geburtsurkunden des/r Kindes/der Ge- be von Studienplätzen bestimmt ist und nur für schwister in Verbindung mit geeigneten Nachwei- diesen Zweck verwendet werden darf. sen, dass andere Personen zur Betreuung nicht 3. Wenn die Schule davon überzeugt ist, dass die vorhanden waren – z. B. Bescheinigung des Sozi- geltend gemachten (nicht selbst zu vertretenden) alamtes bzw. Nachweis der Pflegebedürftigkeit) besonderen Umstände zu einer Beeinträchtigung4.2 Verlust eines Elternteils in den letzten drei Jahren der schulischen Leistungen geführt haben, so vor Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung muss unter der Berücksichtigung der langjährigen oder Verlust beider Eltern vor Erwerb der Hoch- Gesamtentwicklung der Leistungen für jedes in Be- schulzugangsberechtigung, sofern der Bewerber tracht kommende Unterrichtsfach glaubhaft festge- zu diesem Zeitpunkt ledig war und das 25. Le- stellt werden, innerhalb welcher Bandbreite eine bensjahr noch nicht vollendet hatte (Sterbeurkun- bessere Note bzw. eine höhere Punktzahl ohne je- de der Eltern und Erklärung über den damaligen ne Beeinträchtigung zu erwarten gewesen wäre. Familienstand). Die sich hieraus für die Hochschulzugangsberech-4.3 Mehrmaliger Schulwechsel in den letzten drei Jah- tigung ergebende Bandbreite, innerhalb derer die ren vor Erwerb der Hochschulzugangsberechti- bessere Gesamtdurchschnittsnote bzw. höhere gung wegen Umzugs der Eltern (Abgangszeugnis- Gesamtpunktzahl dann läge, ist anzugeben. se des Bewerbers und Meldebescheinigung der 4. Auf allgemeine Erfahrungstatsachen kann ein Eltern) Gutachten nur bei der Bescheinigung von gering-5. Zugehörigkeit zum A-, B- oder C-Kader der Bun- fügigen Leistungsdifferenzen gestützt werden. dessportfachverbände von mindestens einjähriger Die Anforderungen an die schlüssige Darstellung ununterbrochener Dauer während der letzten drei der Wirkungszusammenhänge müssen mit den Jahre vor Erwerb der Hochschulzugangsberechti- bescheinigten Noten bzw. Punktzahlbandbreite gung (Bescheinigung des zuständigen Bundes- steigen. sportfachverbandes). 5. Soweit im Einzelfall notwendig und möglich, kannUnbegründete Anträge eine an der Schule tätige oder für die Schule zu- ständige Schulpsychologin oder ein entsprechen-In den folgenden Fällen hat der Antrag grundsätzlich der Schulpsychologe bei der Erstellung des Gut-keinen Erfolg: achtens zugezogen werden.- Mitarbeit während der Schulzeit im elterlichen Haushalt, Geschäft oder Betrieb (2) Verbesserung der Wartezeit- Krankheit der Eltern In den Studiengängen der örtlichen Auswahlverfahren- Verlust eines Elternteils oder eines anderen nahen orientiert sich die Wartezeit an der Anzahl der Halbjah- Verwandten vor Erwerb der Hochschulzugangsbe- re, die seit dem Erwerb der Hochschulzugangsberech- rechtigung, sofern nicht Nr. 4.2 gegeben tigung (z. B. Fachhochschulreife) verstrichen sind. Bei- Zerwürfnis oder Scheidung der Eltern einem Studienbewerber können jedoch Umstände- Umzug der Eltern vor den letzten drei Jahren vor vorliegen, die er nicht zu vertreten hat, die aber den Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung. Erwerb der Studienberechtigung verzögert haben. DerGrundsätze für die Erstellung von Schulgutachten Bewerber wird dann weniger Wartezeit vorweisen. InDamit die Schulen, von denen Gutachten zu Anträgen diesem Fall kann bei der Auswahl nach Wartezeit einauf Nachteilsausgleich bei der Auswahl nach dem Grad früherer Zeitpunkt des Erwerbs der Studienberechti-der Qualifikation erbeten werden, nach vergleichbaren gung zugrunde gelegt werden, wenn der Bewerber dies 11
  12. 12. beantragt und entsprechend belegt. Der Bewerber genden Stellen (auch wenn sie ein Siegel führen):nimmt also an der Auswahl mit einer Wartezeit teil, die Rechtsanwälte, Vereine, Wirtschaftsprüfer, Buchführer.er voraussichtlich ohne die Verzögerung erreicht hätte.Beispiel: Eine nicht ordnungsgemäße Beglaubigung hat denFrau D. bewirbt sich zum Wintersemester 2002/2003. Verfahrensausschluss zur Folge.Ihre Hochschulzugangsberechtigung erwarb sie im Mai2001, so dass ihre Wartezeit zwei Halbjahre beträgt. Die amtliche Beglaubigung, die nur dann anerkanntFrau D. weist jedoch nach, dass sie die 12. Klasse werden kann, wenn sie von deutschen Behörden oderwegen Krankheit wiederholen musste. Ohne Wiederho- Notaren vorgenommen worden ist, muss, wie daslung der Klasse 12 hätte sie ihre Fachhochschulreife Muster auf dieser Seite zeigt, mindestens enthalten:bereits im Mai 2000 abgelegt und somit eine Wartezeit 1. einen Vermerk, der bescheinigt, dass die Kopie/von vier Halbjahren vorzuweisen. Frau D. wird deshalb Abschrift mit dem Original übereinstimmt (Be-mit einer Wartezeit von vier Halbjahren an der Auswahl glaubigungsvermerk),beteiligt. 2. die Unterschrift des Beglaubigenden undAuch hier gilt, dass der Nachweis des Grundes (im 3. den Abdruck des Dienstsiegels. Ein DienstsiegelBeispiel: Krankheit) für eine Anerkennung des Antrages enthält in der Regel ein Emblem. Ein einfachernicht ausreicht. Sie müssen zusätzlich nachweisen, Schriftstempel genügt nicht.dass sich durch diesen belastenden Umstand der Er- Genügt die Beglaubigung den genannten Anforderun-werb der Studienberechtigung verzögert hat; z. B. gen nicht, erkennt die Hochschule den Beleg nicht an.durch eine Bescheinigung Ihrer Schule über Grund und Bitte achten Sie selbst darauf, dass die BeglaubigungDauer der Verzögerung. der Form entspricht. Weisen Sie die Stelle, die die Beglaubigung vornimmt, auf die Form der Be-Begründete Anträge glaubigung hin.Es können sinngemäß die gleichen Gründe berücksich- Besteht die Kopie/Abschrift aus mehreren Einzelblät-tigt und anerkannt werden, die auch zu einer Verbesse- tern, muss nachgewiesen sein, dass jede Seite vonrung der Durchschnittsnote führen können, wobei hier derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur einejedoch der Zeitpunkt, zu dem der Nachteilsgrund einge- Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unter-treten ist, ohne Bedeutung ist. schrift versehen ist, sofern alle Blätter (z. B. schuppen- artig) übereinandergelegt, geheftet und so überstempeltDer Antrag auf Verbesserung der Wartezeit kann auch werden, dass auf jeder Seite ein Teil des Dienst-dann gestellt werden, wenn die Hochschulzugangsbe- siegelabdrucks erscheint (siehe Darstellung im linkenrechtigung auf dem Zweiten Bildungsweg erworben oberen Teil des Musters). Natürlich kann auch jedewurde und der hierdurch zwangsläufig erlittene Zeitver- Seite gesondert beglaubigt werden. Achten Sie inlust größer ist als die Wartezeit und der Nachteil nicht jedem Fall darauf, dass auf jeder Seite des Originals Ihrdurch die Wertverbesserung von vier Semestern bereits Name steht. Ist er nicht überall angegeben, muss er inabgegolten ist. die Beglaubigungsvermerke aufgenommen werden, zusammen mit einem Hinweis auf die Art der Urkunde.Legen Sie in allen Fällen eine Bescheinigung der Schu-le über Grund und Dauer der Verzögerung beim Erwerb Befinden sich auf der Vorder- und Rückseite einesder Studienberechtigung bei sowie alle sonstigen Bele- Blattes eine Kopie und kommt es auf den Inhalt beiderge, mit denen Sie den Nachteilsgrund nachweisen Seiten an, muss sich der Beglaubigungsvermerk auf diekönnen. Vorder- und Rückseite beziehen (z. B. „Hiermit wird beglaubigt, dass die vor-/umstehende Kopie mit dem Original übereinstimmt“). Ist dies nicht der Fall, müssenD) Allgemeine Hinweise Vorder- und Rückseite gesondert beglaubigt sein. An der Hochschule Ingolstadt werden k e i n e1. Die Beglaubigung Beglaubigungen vorgenommen.Alle Belege müssen in Form von amtlich beglaubig-ten Kopien beigefügt werden.Wenn sie amtliche Bescheinigungen einreichen, z. B.Bescheinigungen von Behörden, achten Sie darauf,dass diese Bescheinigungen im Original einen Dienst-siegelabdruck enthalten. Ausgenommen sind die durch Dienst-elektronische Datenverarbeitung erstellten Bescheini- siegel dergungen. Behörde ZeugnisFalls Sie sich bereits früher bei einer Hochschule derbeworben haben, kann auf die damals eingereichten FachhochschulreifeUnterlagen nicht zurückgegriffen werden. Auch wennSie bereits an einer Hochschule immatrikuliert sind, Hiermit wird amtlich beglaubigt, dass die vor-/umstehende Abschrift/ Ablichtung mit der vorgelegten Urschrift/Ausfertigung beglaubigten/kann auch auf die in Ihrem Akt befindlichen Belege einfachen Abschrift/Ablichtung übereinstimmtnicht zurückgegriffen werden. ________________________________,den _________________Fügen Sie Ihrem Zulassungsantrag k e i n e Original- Ort Datumdokumente bei, sondern nur amtlich beglaubigte Ko-pien. Auch Kopien von Bescheinigungen, die durchDatenverarbeitung erstellt worden sind, müssen amt- Behörde I.A. Dienst-lich beglaubigt sein. siegel Unterschrift der BehördeAmtlich beglaubigen kann jede öffentliche Stelle, die einDienstsiegel führt. Dies sind z. B. Behörden, Notare.Nicht anerkannt werden Beglaubigungen von fol- 12
  13. 13. 2. Anmeldung für mehrere Studiengänge Handwerksordnung abgelegten Meisterprüfung oderIn grundständigen Bachelorstudiengängen ist ab dem - Zeugnis über die bestandene, vom Staatsministe-Zulassungsverfahren für das Wintersemester rium für Unterricht und Kultus der Meisterprüfung2009/2010 eine Mehrfachbewerbung für Studien- gleichgestellte, nach den oben genannten Bestim-beginner (Erstsemester) möglich. Sie können sich mit mungen abgelegte berufliche Fortbildungsprüfungeinem Antrag auf Zulassung (Hauptantrag) für mehrere oderzur Auswahl vorgegebene Studiengänge bewerben. - Zeugnis über die bestandene AbschlussprüfungBeachten Sie bitte eventuelle Besonderheiten der ein- einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fach-zelnen Studiengänge bzw. Unterschiede in den erfor- schule oder Fachakademie.derlichen fachpraktischen Ausbildungen (Vorpraxis).Ggf. sind mehrere/unterschiedliche Nachweise zur Der allgemeine Zugang nach Satz 1 setzt voraus, dassabgeleisteten fachpraktischen Ausbildung bzw. Vorpra- ein Beratungsgespräch an der Hochschule absolviertxis beizufügen. wurde. Der Nachweis darüber ist den Bewerbungsun- terlagen beizufügen bzw. bis spätestens 15.03.2011Sollten Sie für zwei oder mehr Studiengänge eine Zu- nachzureichen. Das von einer anderen bayerischenlassung erhalten, schicken Sie der Hochschule bitte Hochschule bescheinigte Beratungsgespräch wirdnur die Annahmeerklärung für den Studiengang, für anerkannt, soweit es sich um denselben oder einen engden Sie sich einschreiben werden. verwandten Studiengang handelt. Unberührt bleibt das zusätzliche Bestehen einer Eig-Beachten Sie bitte, dass bei der Einschreibung die für nungsprüfung / eines Eignungsfeststellungsverfahrenseinen Studiengang erforderlichen Qualifikationsvoraus- falls diese/s für Studiengänge vorgesehen ist.setzungen erfüllt sein müssen: ggf. Vorpraxis vorStudienbeginn. Bei Absolventen und Absolventinnen der Meisterprü- fung sowie der der Meisterprüfung gleichgestellten3. Anmeldung für höhere Semester Abschlüsse wird für das Auswahlverfahren das arithme- tische Mittel aus den Einzelnoten der jeweiligen Prü- fungsteile und den fachspezifischen Einzelnoten dieserBewerbungen für höhere Semester sind nicht als Mehr- Prüfung herangezogen.fachbewerbung möglich (nur Einzelbewerbung). DieAnmeldung für höhere Semester im Wintersemester b) Fachgebundener Hochschulzugang für qualifi-2010/2011 findet ebenfalls bis 15.06.2010 statt. zierte BerufstätigeTeilweise bestehen auch für höhere Semester Zulas-sungsbeschränkungen. Hinweise dazu können Sie den Der fachgebundene Hochschulzugang zur Hochschule„Informationen zum Eintritt in ein höheres Studiense- wird nachgewiesen, wenn folgende Voraussetzungenmester“ entnehmen. erfüllt sind: - Erfolgreicher Abschluss einer nach den Bestim-4. Anmeldung für das Sommersemester mungen des Berufsbildungsgesetzes, der Hand- 2011 werksordnung, durch Bundes- oder Landesrecht ge- regelten mindestens zweijährigen BerufsausbildungDie Anmeldung für das Sommersemester 2011 findet in in einem zum angestrebten Studiengang fachlichder Zeit vom 16.11.2010 bis 15.01.2011 statt. In verwandten Bereich,welchen Studiengängen ein Studienbeginn im Som- - anschließende mindestens dreijährige hauptberufli-mersemester möglich ist, können Sie dem Infoblatt che Berufspraxis in einem zum angestrebten Studi-„Allgemeine Informationen für Studienbewerberinnen engang fachlich verwandten Bereich,und Studienbewerber“ entnehmen. - Absolvierung eines Beratungsgesprächs an der Hochschule, an der das Studium aufgenommenZusätzliche Informationen für den doppelten Abiturjahr- werden soll undgang 2011 finden Sie im Internet unter http://www.haw- - Bestehen einer besonderen Hochschulzugangsprü-ingolstadt.de/studium/studienangebote/doppelter- fung.abiturjahrgang-2011.html Ein fachlich verwandter Bereich ist gegeben, wenn dieDie Informationen und Hinweise dieses Informations- Berufsausbildung und die Berufspraxis jeweils hinrei-blattes gelten auch bei der Anmeldung für das Som- chende Zusammenhänge mit dem angestrebten Studi-mersemester 2011. engang aufweisen. Die Feststellung der fachlichen Verwandtschaft obliegt der Hochschule.Die Termine hinsichtlich der Antragsabgabe und derNachreichung von Unterlagen enden dann am Der fachgebundene Zugang setzt voraus, dass ein15.01.2011. Beratungsgespräch absolviert wurde. Der Nachweis darüber ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen bzw.E) Hochschulzugang für qualifizier- bis spätestens 15.03.2011 nachzureichen. Das von einer anderen bayerischen Hochschule bescheinigtete Berufstätige (Art. 45 Abs. 1 Beratungsgespräch wird anerkannt, soweit es sich umBayHSchG) denselben oder einen eng verwandten Studiengang handelt.a) Allgemeiner Hochschulzugang Unberührt bleibt das zusätzliche Bestehen einer Eig- nungsprüfung falls diese/s für Studiengänge vorgese-Der allgemeine Zugang zur Hochschule wird nachge- hen ist.wiesen durch ein im Freistaat Bayern erworbenes- Zeugnis über die bestandene, nach den Bestim- Bei Absolventinnen und Absolventen von Fachschulen mungen des Berufsbildungsgesetzes oder der und Fachakademien werden die Prüfungsgesamtnote oder, sofern keine Prüfungsgesamtnote ausgewiesen 13
  14. 14. ist, das arithmetische Mittel aus den Einzelnoten derFächer (ausgenommen Wahlfächer) des Abschluss-zeugnisses und der fachspezifischen Einzelnoten imAbschlusszeugnis berücksichtigt.Die Hochschule Ingolstadt führt eine Hochschulzu-gangsprüfung durch, die sich nach § 31b QUALV i.V.m.Art. 45 Abs. 2 BayHZG richtet. Näheres finden Sie inder Satzung für beruflich Qualifizierte.Informationen für beruflich Qualifizierte finden Sieauch unter http://www.haw-ingolstadt.de/studium/studienangebote/zulassung-zum-studium/meister-und-qualifizierte-berufstaetige.htmlF) RechtsgrundlagenFür die Zulassung in zulassungsbeschränkten Fach-hochschulstudiengängen sind insbesondere folgendeRechtsgrundlagen in ihrer jeweils gültigen Fassungmaßgebend*):a) Bayerisches Hochschulgesetz –BayHSchG (BayRS 2210-1-1-WFK)b) Qualifikationsverordnung (QualV) (BayRS 2210-1- 1-3-UK/WFK)c) Hochschulrahmengesetz (HRG)d) Staatsvertrag über die Vergabe von Studienplät- zen (BayRS 2210-8-1-WFK)e) Gesetz über die Hochschulzulassung in Bayern (Bayerisches Hochschulzulassungsgesetz – BayHZG - BayRS 2210-8-2-WFK)f) Verordnung über die Hochschulzulassung an den staatlichen Hochschulen in Bayern (Hochschulzu- lassungsverordnung – HZV - BayRS 2210-8-2-1-1- WFK)g) Satzung über die Zulassung zum Studium an der Fachhochschule Ingolstadt vom 27.07.2007 in der jeweils gültigen Fassungh) Satzung über das Immatrikulations-, Beurlau- bungs-, Rückmelde- und Exmatrikulationsverfah- ren an der Fachhochschule Ingolstadt (Immatriku- lationssatzung FHI) vom 08.02.2007 in der jeweils gültigen Fassung*) Fundstelle: Bayerische Rechtssammlung (BayRS) 14

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