Verhaltensbezogene Bewegungstherapie (VBT): Bindung an einen körperlich aktiven Lebensstil. Empfehlungen der AG Bewegungst...
?<br />Rückfall in<br /> alte Gewohnheiten<br />(Wagner, 2007)<br />Bewegung vor, während und nach der Reha<br />Stationär...
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9<br />Ich möchte mich mehr bewegen!<br /> Problem:  Motivation                   tatsächliches Verhalten<br />d<br />
(mod. n. Schwarzer, 2008)<br />
Hintergrund<br />Konzeptionell-<br />methodisches Vorgehen<br />Ergebnisse<br />Perspektiven<br />
Konzeptionell-<br />methodisches Vorgehen<br />(in Anlehnung an Hardemann et al., 2005)<br />
Schritt 1: Theoriegeleitete Bestimmung der Verhaltensdeterminanten<br /><ul><li>MoVo Prozessmodell (Fuchs, 2007)
Health Action Process Approach (Schwarzer, 2004)
Integratives Modell zur Motivation und Volition (Höner et al., 2004)</li></li></ul><li>2. Schritt: Identifikation der Inte...
Theoriebasierte und manualisierte Interventions-programme zur Steigerung der körperlichen Aktivität bei erwachsenen Person...
Einschlusskriterien: </li></ul>    a) internationale Metaanalysen, Übersichtsarbeiten<br />    b) RCT und NRCT aus dem deu...
Hintergrund<br />Methode<br />Ergebnisse<br />Perspektiven<br />
Schritt 1: 10 Determinanten körperlich-sportlicher Aktivitäten<br />Intention<br />Verhalten<br />
2. Schritt: 28 Techniken der VBT<br />Steigerung der Volition (7)<br />Steigerung der Motivation (21)<br />(Geidl et al., ...
Techniken zur Steigerung der Steigerung der Motivation<br />
Analyse des eigenen Bewegungsverhaltens<br />
Bekanntmachen mit den Bewegungsempfehlungen<br />
Techniken zur Steigerung der Volition<br />
Bewegungsplan formulieren<br />
Schritt 3: Zusammenfassung der Evidenz und Ableitung von Empfehlungen<br />Datenbasis: <br /><ul><li> eine Metaanalyse (Co...
 zwei nationale randomisierte Interventionsstudien (Lippke et al. 2004, Sniehotta et al., 2006, Sniehotta et al., 2005)
drei nationale nicht-randomisierte Kontrollgruppenstudien (Sudeck, 2006, Höner et al. ,2009, Fuchs et al., 2010)</li></li>...
Welche Technik/en ist/sind am effektivsten? <br />+ 48 Minuten<br />
Selbstbeobachtung anleiten und einsetzen<br />
Vielfältige Bewegungserfahrungen generieren<br />
Belohnung einsetzen<br />
Feedback über die Bewegungsleistung geben<br />
Vertragsvereinbarungen  einsetzen<br />
Techniken zur Steigerung der Volition<br />
Informationen über Weiterführungsmöglichkeiten anbieten<br />13<br />14<br />
Bewegungsplan - Barrieren - Bewältigungsplan<br />
VinCet: Integration von volitionalen Techniken in die BT in der stationäre Rehabilitation<br />+ 19min<br />+ 30min<br />(...
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Geidl 2011 Verhaltensbezogene Bewegungstherapie

  1. 1. Verhaltensbezogene Bewegungstherapie (VBT): Bindung an einen körperlich aktiven Lebensstil. Empfehlungen der AG Bewegungstherapie der DGRW<br />Geidl, W.2, Hofmann, J.2, Göhner, W.1,3, Sudeck, G.1,4 & Pfeifer, K.1,2<br />1AG Bewegungstherapie der DGRW<br />2Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Sportwissenschaft und Sport, Arbeitsbereich Bewegung und Gesundheit<br />3Katholische Hochschule Freiburg<br />4Universität Bern, Institut für Sportwissenschaft<br />AG Bewegungstherapie<br />
  2. 2. ?<br />Rückfall in<br /> alte Gewohnheiten<br />(Wagner, 2007)<br />Bewegung vor, während und nach der Reha<br />Stationäre Reha<br />Ø 9,4 h BT / Woche<br />(Brüggemann et al., 2010)<br />Sitzender Lebensstil<br />(Plotnikoff et al., 2006)<br />
  3. 3. ?<br />Bewegung vor, während und nach der Reha<br />?<br />
  4. 4. 9<br />Ich möchte mich mehr bewegen!<br /> Problem: Motivation tatsächliches Verhalten<br />d<br />
  5. 5. (mod. n. Schwarzer, 2008)<br />
  6. 6. Hintergrund<br />Konzeptionell-<br />methodisches Vorgehen<br />Ergebnisse<br />Perspektiven<br />
  7. 7. Konzeptionell-<br />methodisches Vorgehen<br />(in Anlehnung an Hardemann et al., 2005)<br />
  8. 8. Schritt 1: Theoriegeleitete Bestimmung der Verhaltensdeterminanten<br /><ul><li>MoVo Prozessmodell (Fuchs, 2007)
  9. 9. Health Action Process Approach (Schwarzer, 2004)
  10. 10. Integratives Modell zur Motivation und Volition (Höner et al., 2004)</li></li></ul><li>2. Schritt: Identifikation der Interventionstechniken<br />Datenbasis:<br /><ul><li>Internationale Übersichtsarbeiten
  11. 11. Theoriebasierte und manualisierte Interventions-programme zur Steigerung der körperlichen Aktivität bei erwachsenen Personen mit einer chronischen Erkrankung im deutschen Rehabilitationssetting</li></li></ul><li>3. Schritt: Zusammenfassung der Evidenz - Systematische narrative Übersichtsarbeit<br /><ul><li>Datenbanken: Scopus, Medline, DIMDI
  12. 12. Einschlusskriterien: </li></ul> a) internationale Metaanalysen, Übersichtsarbeiten<br /> b) RCT und NRCT aus dem deutschen Rehasetting<br /><ul><li>Suchzeitraum:</li></ul> für a) Jan 2000 - Dez 2008<br /> für b) Jan 2000 - Dez 2010 <br />
  13. 13. Hintergrund<br />Methode<br />Ergebnisse<br />Perspektiven<br />
  14. 14. Schritt 1: 10 Determinanten körperlich-sportlicher Aktivitäten<br />Intention<br />Verhalten<br />
  15. 15. 2. Schritt: 28 Techniken der VBT<br />Steigerung der Volition (7)<br />Steigerung der Motivation (21)<br />(Geidl et al., in Druck)<br />
  16. 16. Techniken zur Steigerung der Steigerung der Motivation<br />
  17. 17. Analyse des eigenen Bewegungsverhaltens<br />
  18. 18. Bekanntmachen mit den Bewegungsempfehlungen<br />
  19. 19. Techniken zur Steigerung der Volition<br />
  20. 20. Bewegungsplan formulieren<br />
  21. 21. Schritt 3: Zusammenfassung der Evidenz und Ableitung von Empfehlungen<br />Datenbasis: <br /><ul><li> eine Metaanalyse (Conn et al., 2008)
  22. 22. zwei nationale randomisierte Interventionsstudien (Lippke et al. 2004, Sniehotta et al., 2006, Sniehotta et al., 2005)
  23. 23. drei nationale nicht-randomisierte Kontrollgruppenstudien (Sudeck, 2006, Höner et al. ,2009, Fuchs et al., 2010)</li></li></ul><li>+ 48 Minuten<br />
  24. 24. Welche Technik/en ist/sind am effektivsten? <br />+ 48 Minuten<br />
  25. 25. Selbstbeobachtung anleiten und einsetzen<br />
  26. 26. Vielfältige Bewegungserfahrungen generieren<br />
  27. 27. Belohnung einsetzen<br />
  28. 28. Feedback über die Bewegungsleistung geben<br />
  29. 29. Vertragsvereinbarungen einsetzen<br />
  30. 30. Techniken zur Steigerung der Volition<br />
  31. 31. Informationen über Weiterführungsmöglichkeiten anbieten<br />13<br />14<br />
  32. 32. Bewegungsplan - Barrieren - Bewältigungsplan<br />
  33. 33. VinCet: Integration von volitionalen Techniken in die BT in der stationäre Rehabilitation<br />+ 19min<br />+ 30min<br />(Höner al., 2009)<br />
  34. 34. EvidenzbasierteEmpfehlungen der AG Bewegungstherapie<br /><ul><li>Kombinierter Einsatz verschiedener verhaltensbezogener Techniken:
  35. 35. Selbstbeobachtung und Selbstbeobachtungsmaterialien in Kombination mit
  36. 36. Vertragsvereinbarungen, vielfältige Bewegungserfahrungen generieren, Feedback über die eigene Bewegungsleistung und Einsatz von Belohnungen (I, A)
  37. 37. Kombination von Handlungs- und Bewältigungsplänen zur Aufnahme KA nach Reha (I, A)
  38. 38. Handlungs-/Bewältigungsplanung und aktive Handlungskontrolle zur Aufnahme und langfristigen Aufrechterhaltung von KA nach Reha (I, B)
  39. 39. Integration kombinierter motivationaler und volitionaler Techniken in die Bewegungstherapie ist wirksam zur Förderung der KA (I, C)
  40. 40. für optimale Steigerung der körperlichen Aktivität zur selben Zeit keine andere gesundheitsrelevante Verhaltensweisen ändern (IIa, A) </li></ul>(Geidl et al., in Druck)<br />
  41. 41. Dankeschön!<br />Wolfgang Geidl<br />AG Bewegungstherapie<br />
  42. 42. Literatur <br /> <br />Brüggemann, S., & Sewöster, D. (2010). Bewegungstherapeutische Versorgung in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung. Bewegungstherapie & Gesundheitssport, 26(6), 266-269.<br />Conn, V. S., Hafdahl, A. R., Brown, S. A., & Brown, L. M. (2008). Meta-analysisofpatienteducationinterventionstoincreasephysicalactivityamongchronicallyilladults. Patient Education andCounseling, 70(2), 157-172.<br />Fuchs, R. (2007). Das MoVo-Modell als theoretische Grundlage für Programme der Gesundheitsverhaltensänderung. In R. Fuchs, W. Göhner & H. Seelig (Eds.), Aufbau eines körperlich aktiven Lebensstils (pp. 317-325). Göttingen: Hogrefe.<br />Fuchs, R., Göhner, W., Seelig, H., Fleitz, A., Mahler, C., & Schittich, I. (2010). Lebensstil-integrierte sportliche Aktivität. Ergebnisse der MoVo-LISA Interventionsstudie. Bewegungstherapie und Gesundheitssport 26, 1-7.<br />Geidl, W., Hofmann, J., Sudeck, G., Göhner, W., & Pfeifer, K. (in Druck). Empfehlungen der AG Bewegungstherapie der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften: Verhaltensbezogene Bewegungstherapie. Bindung an einen körperlich aktiven Lebensstil. Die Rehabilitation.<br />Höner O, Sudeck G. Förderung von Sport- und Bewegungsaktivitäten: Evaluation eines Interventionsprogramms in der kardiologischen Rehabilitation. Niederhausen: Schors, 2009.<br />Hardeman, W., Sutton, S., Griffin, S., Johnston, M., White, A., Wareham, N. J., et al. (2005). A causalmodellingapproachtothedevelopmentoftheory-basedbehaviourchangeprogrammesfortrialevaluation. Health Education Research, 20(6), 676-687.<br />Höner, O., & Sudeck, G. (2009). Förderung von Sport- und Bewegungsaktivitäten: Evaluation eines Interventionsprogramms in der kardiologischen Rehabilitation. Niederhausen: Schors.<br />Höner, O., Sudeck, G., & Willimczik, K. (2004). Instrumentelle Bewegungsaktivitäten von Herzinfarktpatienten. Ein integratives Modell zur Motivation und Volition. Zeitschrift fur Gesundheitspsychologie, 12(1), 1-10.<br />Lippke, S., Ziegelmann, J. P., & Schwarzer, R. (2004). Behavioralintentionsandactionplans promote physicalexercise: A longitudinal studywithorthopedicrehabilitationpatients. Journal of Sport andExercisePsychology, 26(3), 470-483.<br />Plotnikoff, R. C., Taylor, L. M., Wilson, P. M., Courneya, K. S., Sigal, R. J., Birkett, N., et al. (2006). Factorsassociatedwithphysicalactivity in Canadianadultswithdiabetes. Medicineand Science in Sports andExercise, 38(8), 1526-1534.<br />Schwarzer, R. (2004). Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Eine Einführung in die Gesundheitspsychologie. Göttingen: Hogrefe.<br />Schwarzer, R., Lippke, S., & Ziegelmann, J. P. (2008). Healthactionprocessapproach. A researchagendaatthe Freie Universität Berlin toexamineand promote healthbehaviorchange. Zeitschrift fur Gesundheitspsychologie, 16(3), 157-160.<br />Sniehotta, F., Scholz, U., & Schwarzer, R. (2006). Action plansandcopingplansforphysicalexercise: A longitudinal interventionstudy in cardiacrehabilitation. British Journal ofHealthPsychology, 11(1), 23-37.<br />Sniehotta, F. F., Scholz, U., Schwarzer, R., Fuhrmann, B., Kiwus, U., & Völler, H. (2005). Long-termeffectsoftwopsychologicalinterventions on physicalexerciseandself-regulationfollowingcoronaryrehabilitation. International Journal ofBehavioralMedicine, 12(4), 244-255.<br />Sudeck, G. (2006). Motivation und Volition in der Sport- und Bewegungstherapie - Konzeptualisierung und Evaluierung eines Interventionskonzepts zur Förderung sportlicher Aktivitäten im Alltag. Hamburg: Czwalina.<br />Wagner, P. (2007). Beginnen, Dabeibleiben und Aufhören. In R. Fuchs, W. Göhner & H. Seelig (Eds.), Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils (pp. 71-88). Göttingen: Hogrefe.<br />Bildnachweis<br />13. http://www.mycanaria.com/wp-content/fitnessstudio-san-agustin.jpg<br />14. http://www.lauftreff-tv-schwanewede.de/img/lt_gruppe1.jpg<br /> <br /> <br /> <br />

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