16 wohnraum-fuer-alle_geppert

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  1. 1. Wohnraum für Alle Jetzt mehr Wohnraum für unser Land Herausforderungen durch verstärkten Zuzug aus Sicht der privaten Immobilienwirtschaft „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  2. 2. Wohnraum für Alle Unterbringungsphasen unterscheiden • Erstaufnahme • Übergangswohnen in Gemeinschaftsunterkünften • Dauerhaftes, bezahlbares Wohnen „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  3. 3. Wohnraum für Alle Dauerhaftes, bezahlbares Wohnen • Anerkannte Flüchtlinge können ihren Wohnort frei wählen • Auf Wunschliste werden kaum Gemeinschaftsunterkünfte stehen „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  4. 4. Wohnraum für Alle Dauerhaftes, bezahlbares Wohnen • Nachfrage nach kostengünstigen Mietwohnungen in Ballungszentren • Ballungszentren werden zu Zuwanderungshochburgen • Auch ohne die Flüchtlingswelle hat sich in diesen Wohnraummangelgebiete dringender Nachhol- und Änderungsbedarf aufgestaut „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  5. 5. Wohnraum für Alle • Augenmerk muss auf den Wohnungsneubau und Nachverdichtungen im Bestand und damit weg von Erstaufnahme und Gemeinschaftswohnen gelenkt werden • Wohnungsmarkt im unteren und mittleren Preissegment muss die eigentliche Aufgabe der Integration übernehmen „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  6. 6. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  7. 7. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  8. 8. Wohnraum für Alle • Bei gleichen Rahmenbedingungen werden nur die gleichen Wohnungen wie bisher entstehen können: • Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen zu Mietpreisen über 10 €/m2 „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  9. 9. Wohnraum für Alle • Selbst wenn es mehr Bauland, schnellere Baugenehmigungen oder mehr Fördergelder gibt „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  10. 10. Wohnraum für Alle Mietwohnungsbau muss wieder konkurrenzfähig zum Eigentumswohnungsbau werden • Steuerliche Rahmenbedingungen • Kostentreiber „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  11. 11. Wohnraum für Alle Steuerliche Rahmenbedingungen I Verteilung der Bauwerkskosten 2000 und 2014 „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft 53,7% 46,3% Rohbau Ausbau 45,9% 54,1%
  12. 12. Wohnraum für Alle Steuerliche Rahmenbedingungen I • Mittlere Nutzungsdauer beträgt mittlerweile 36 Jahre • Anpassung der linearen steuerlichen Abschreibung auf mind. 3 Prozent • Sonder-Abschreibung für den (Sozialen) Mietwohnungsbau in Gebieten mit Mietpreisbremse: Regionalisierte degressive AfA „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft
  13. 13. Wohnraum für Alle Kostentreiber „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft + 3 90 100 110 120 130 140 Index Januar 2000 = 100 Lebenshaltungskosten Baupreisindex für Wohngebäude (Destatis) - ohne Qualitäts- und Anforderungsveränderungen Bauwerkskostenindex für Wohngebäude (ARGE) - mit Qualitäts- und Anforderungsveränderungen +27 % + 6 + 27 Preis- entwicklung + 25 + 36 + 27 + 9 EnEV (2002 bis 2014) WSchV 1995/ HeizAnlV (bis 2002) + EEWärmeG (ab 2009) zusätzliche Anforderungen [KG 300/400] EnEV ab 2016 + EEWärmeG Quelle: Statistisches Bundesamt, Controlling ARGE eV und Erhebungen in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft
  14. 14. Wohnraum für Alle Kostentreiber „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft + 3 90 100 110 120 130 140 Index Januar 2000 = 100 Lebenshaltungskosten Baupreisindex für Wohngebäude (Destatis) - ohne Qualitäts- und Anforderungsveränderungen Bauwerkskostenindex für Wohngebäude (ARGE) - mit Qualitäts- und Anforderungsveränderungen +27 % + 6 + 27 Preis- entwicklung + 25 + 36 + 27 + 9 EnEV (2002 bis 2014) WSchV 1995/ HeizAnlV (bis 2002) + EEWärmeG (ab 2009) zusätzliche Anforderungen [KG 300/400] EnEV ab 2016 + EEWärmeG Quelle: Statistisches Bundesamt, Controlling ARGE eV und Erhebungen in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft
  15. 15. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft Quelle: ARGE Kiel; Studie Bestandsersatz 2.0 • Der deutsche Wohngebäudebestand weist einen Anteil von 23 % des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland bzw. ca. 590 TWh p.a. auf • Davon entfallen: • 15% auf den EZF/ZFH- Bestand (rd. 385 TWh p.a.) • 8% auf den MFH-Bestand (rd. 205 TWh p.a.) Beispiel EnEV I
  16. 16. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft Beispiel EnEV II • 2014 betrug der MFH-Gebäudebestand in Deutschland 3.133.678 Gebäude mit einem Endenergieverbrauch (Raumwärme, Warmwasser) von 8% am Gesamtendenergieverbrauch in Deutschland • Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 11.358 Wohngebäude fertiggestellt
  17. 17. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft Beispiel EnEV II • Bei Fortschreibung der aktuellen Bautätigkeit (MFH) würde eine Aussetzung der EnEV-Novelle ein Endenergieeinsparpotential von rd. 0,02% ungenutzt lassen • Die Energiewende wird im Bestand und bei Ein- und Zweifamilienhäusern entschieden. Nicht im Neubau und erst recht nicht im MFH Neubau
  18. 18. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft Potenziale zur Nachverdichtung im Bestand nutzen • keine, bzw. kaum Erschließungskosten • Hürden zur Erlangung der Baugenehmigung möglichst niedrig halten • Schutz vor extremen Forderungen bspw. Stellplatzsatzungen
  19. 19. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft Fazit • Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern erfolgt mehr als alles andere über die Wohnsituation • Wir brauchen jetzt mehr dauerhaften Wohnraum für Alle!
  20. 20. Wohnraum für Alle „Jetzt mehr Wohnraum für unser Land“ – Positionen der privaten Immobilienwirtschaft Fazit • Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern erfolgt mehr als alles andere über die Wohnsituation • Wir brauchen jetzt mehr dauerhaften Wohnraum für Alle!

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