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Teilabschnitt des Textes von Claus Verfürth:

Effizienzsteigerung und Personalabbau hat für viele Leute oft dieselbe Bedeutung, so Claus Verfürth.

Das Beispiel der APO Bank zeigt, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun haben muss, nämlich dass eine Verbesserung der Abläufe nicht zwangsläufig eine Kündigung bedeutet.

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Ein text von claus verfuerth aus dem jahr 2004 umstrukturierung anstelle von verminderung

  1. 1. Ein Text von Claus Verfürth aus dem Jahr 2004 Umstrukturierung anstelle von VerminderungClaus Verfürth Umstrukturierung anstelle von VerminderungTeilabschnitt des Textes von Claus Verfürth:Effizienzsteigerung und Personalabbau hat für viele Leute oft dieselbe Bedeutung, soClaus Verfürth.Das Beispiel der APO Bank zeigt, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tunhaben muss, nämlich dass eine Verbesserung der Abläufe nicht zwangsläufig eineKündigung bedeutet.In Deutschland besitzt die APO-Bank insgesamt über 46 Filialstandorte, welche sichin ihrem Aufbau organisatorisch ähneln: Es existieren neben den Filialleitern Teamsvon Kundenberatern mit je zwei Mitarbeitern, Vermögensanlageberater, dasFilialsekretariat und das Serviceteam. Aufgaben wie die Kontoführung, derZahlungsverkehr, die Kasse und der gesamte Schalterbereich wird vom Serviceteamdurchgeführt.Eine Ausgliederung der Arbeitsaufgaben aus den Serviceteams in zentrale regionaleEinheiten wurde 1994 vom Vorstand entschieden. In die eigene TochtergesellschaftAPO-Data Service GmbH, kurz apodata, wurden die fünf entstandenen RegionalenServicezentren, von denen die Bank heute fünf betreibt, überführt.Damit in den Filialen über 100 Mitarbeiterkapazitäten frei werden, werden in diesemJahr weitere Aufgabenpakete aus den Serviceteams in die apodata verlagert. ClausVerfürth, Direktor Personal bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, erläutert,dass die APO-Bank in solchen Fällen einen anderen Weg als andere Bankeneinschlägt, welche ihren Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen würden.Als so genannte „Teamassistenz“ werden die eingesparten Mitarbeiterkapazitäten ausden Serviceteams in einen neuen Bereich der Bank integriert werden. Im Vertriebsind diese den Kundenberaterteams zugeordnet und unterstützen ihre Arbeit in derKundenberatung.Claus Verfürth erklärt den Hintergrund für diese Maßnahme, nämlich dass dieeigentliche Aufgabe der Kundenberater, also dem Vertrieb von Produkten undDienstleistungen, durch eine Vielzahl von administrativen Aufgaben beansprucht unddadurch gehindert werden ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen. In derVergangenheit war zudem ein Kundenberater oft nicht erreichbar, weil er eineVielzahl von Beratungsgesprächen führen musste. Ansprechpartner ist nun derzuverlässige Teamassistent, welchen der Kunde jederzeit kontaktieren kann.Ein Assistent wurde jedem Kundenberaterteam zugeordnet, welche von zwei auf drei
  2. 2. Mitarbeiter aufgestockt wurden. In der Gruppe übernehmen sie die Koordination,bereiten die Gespräche vor und nach und entlasten den Kundenberater von seinenadministrativen Aufgaben. Um den Kundenberatern die Arbeit abzunehmen, stehendie Assistenten als Telefonansprechpartner zur Verfügung und können die Fragen derKunden direkt beantworten oder ihr Anliegen aufnehmen. Die Assistenten bereiten alldiese Informationen vor, welche eine möglichst schnelle Reaktion der Kundenberaterermöglicht.Hundert Teamassistenten wurden dafür benötigt, damit hundert Kundenberaterteamsdurch die Umstrukturierung und Aufstockung geschaffen werden konnten.„Um den Wegfall von Tätigkeiten personalneutral zu lösen ergab sich rein rechnerisch dieMöglichkeit, dass die freiwerdenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus denServiceteams in die Teamassistenz versetzt werden konnten. Nach den Vorstellungen derBank sind die Aufgaben eines Serviceteammitarbeiters nicht vergleichbar mit denTätigkeitsfeldern eines Teamassistenten und so musste man sich die Frage stellen, wieman die neue Aufgabe vorbereitet“, erklärt Claus Verfürth.Die Durchführung einer bankweiten Analyse der notwendigen Personalentwicklung kam1998 der APO-Bank zu Gute. In den folgenden Jahren wurden nach und nach diestrukturierten Fragebögen abgearbeitet, wodurch der individuellePersonalentwicklungsbedarf mit jedem Filialmitarbeiter vor Ort ermittelt wurde. DieMitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollten nicht nur in ihrer speziellen Funktion geschultwerden. Den Personalverantwortlichen um Claus Verfürth war es ebenso wichtig, dasssie auch auf weiterführende andere Aufgaben in der Bank vorbereitet wurden, damit siediese auch übernehmen konnten.Dieser Text wurde im Jahr 2004 von Claus Verfürth verfasst.Weitere Texte von Claus Verfürth finden interessierte Leser aus den Webseiten:Claus Verfürth auf BranchensofortmeldungundClaus Verfürth auf wordpress
  3. 3. Ein Text von Claus Verfürth aus dem Jahr 2004 Umstrukturierung anstelle von VerminderungSchlagworte: Claus Verfürth, Claus Verfürth - Info, Claus Verfürth Apobank, Claus Verfürth –Deutschland, Claus Verfürth Bank, Claus Verfürth Vorstand, Claus Verfuerth, Verfürth, Verfuerth

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