Crossmediale Angebote zwischen Hype und Haltbarkeit

1.084 Aufrufe

Veröffentlicht am

Vortrag auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Hochschulkommunikation am 26. September 2014 in Konstanz

Veröffentlicht in: Marketing
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.084
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
602
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Crossmediale Angebote zwischen Hype und Haltbarkeit

  1. 1. Crossmediale Angebote im Netz zwischen Hype und Haltbarkeit Journalistenakademie Stuttgart Peter Welchering Vortragender: Peter Welchering
  2. 2. Was Sie mit Social Media crossmedial machen können: Themen- und Nachrichtenüberblick recherchieren Wissenschaftler als Interviewpartner etablieren Netzwerken Pressemitteilungen distribuieren Hintergrundwissen vermarkten Austausch mit Hörern, Lesern, Zuschauern Austausch mit Journalisten Kompetenz des eigenen Hauses darstellen Print-Produkte Ihrer Hochschule stärken
  3. 3. Aktuelle crossmediale Angebote im Web • Online-Ticker • Live-Ticker • Podcast • Vodcast • Bildergalerie • Cartoon-Cast • Audio-Slideshow • Regional-Wiki, Themen-Wiki, Microsites • Twitter-Kanal • Weblog vernetzt über QR-Codes und URLs
  4. 4. Online-Ticker und Twitter-Kanal
  5. 5. Die Twitter-Tweeds erscheinen dank einer kleinen HTML-Routine auch auf der eigenen Homepage
  6. 6. Live-Ticker und die Kompetenz der Experten im eigenen Hause
  7. 7. Podcast: Audio- und Video-Inhalte, die via Internet distribuiert werden Audio-Slideshow oder Picturecast: Animierte Bilder mit unterlegtem Sprechertext und teilweise Musik Vodcast: Video-Podcast Web-TV: Videokanal mit regelmäßig aktualisierten Beiträgen z.T. auf Plattformen wie Facebook, Google+ oder Youtube, Vimeo Oder eingebettet in Blogs Audiocast
  8. 8. Als Stilform für Vodcasts sehr beliebt: das Interview
  9. 9. Der Comic-Cast etabliert sich gerade:
  10. 10. Der Cartoon-Cast eignet sich auch als virale Anwendung ganz vorzüglich
  11. 11. Auch als Kommunikation über Seminarangebote
  12. 12. Eine Slideshow hier in ein Videoformat gewandelt
  13. 13. Blogs helfen auch beim Themenmarketing
  14. 14. Regional-Wikis, Themen-Wikis
  15. 15. Eine von vielen Social-Media-Novizen gern gewählte Kombination:
  16. 16. und was Social Media sonst noch für den Journalisten Version 2.0 bedeutet • Kanaldenken • Persönliches Newsdesk • In Geschichten denken, nicht in Produkten • Mit Texten, Bildern, Atmos, O-Tönen, Musik erzählen • Communities und spitze Zielgruppen bedienen • Erzählerische (dramaturgische) und technische Kompetenzen entwickeln • Stilformen aus Print, Hörfunk, Fernsehen, Fotoberichterstattung unter dem Konvergenzpunkt „Wort“ zusammen bringen • In enger Vernetzung arbeiten
  17. 17. Der Social Media Experte braucht einen digitalen Werkzeugkasten • Multimedia-Player (VLC-Player) • FTP-Client (Filezilla, WS-FTP) • Audioschnittprogramm (Audacity, Audition) • Tool für Videokonvertierung (MPEG Streamclip, Camtasia, Format Factory) • Verarbeitung der Metadaten (Mediainfo) • Tool für Bildbearbeitung (Pixlr, Paint Shop, Gimp, Photoshop) • Ggf. Animationsprogramm, Videoschnitt, Composing-Tool
  18. 18. Was brauche ich für die Produktion • Mikrofon (150 EUR) • Aufnahmegerät (700 bis 1100 EUR) • Digitalkamera (700 EUR) • Videokamera (3500 EUR) • Laptop oder PC (ab 800 EUR) • Audio-Schnittprogramm (300 EUR) • Video-Schnittprogramm (bis 1300 EUR) • Slide-Programm (60 bis 90 EUR) • Animationssoftware (200 bis 1300 EUR) • Bildbearbeitungssoftware (70 bis 1200 EUR) • Und eine Idee für die Geschichte (unbezahlbar?)
  19. 19. Newsdesk-Tool: Die Bufferapp
  20. 20. Aktuelle Podcasting- Angebote im Netz • Video-Podcast • Picturecast • Audio-Cast • Cartoon-Cast
  21. 21. Wettbewerbskriterien • Exklusivität • Aktualität • Nutzen • Nähe • Unterhaltung • Identifikation • Information
  22. 22. Die Anforderungen • Geschichten inszenieren • Blatt-, Web- und Themenplanung • Trimediale Qualitätsmarke inszenieren • Ganzheitliche Aufbereitung von Geschichten über verschiedene Kanäle als unterschiedliche Medienprodukte
  23. 23. Redaktioneller Arbeitsalltag • Beiträge inszenieren, statt schreiben • Dramaturgie und Komposition bestimmen den Erfolg oder Misserfolg einer Geschichte • Die Inszenierung sorgt für Aufmerksamkeit • Der Nutzwert sorgt für Treue • Autoren und Desk-Redakteure bestimmen den Kommunikationsalltag auch in der Hochschule
  24. 24. Die kommunikativen Kernkompetenzen • Vermittlungskompetenz wird multimedial • Sachkompetenz wird segmentiert • Journalistische und PR-Kompetenz wird breiter • Soziale Orientierung gewinnt an Bedeutung • Die Gesetze der mehrkanaligen Kommunikation bestimmen über den Erfolg oder Misserfolg
  25. 25. Aber bedenken Sie: Ein miserabler Beitrag reicht aus, um ihr Renommee im Netz gründlich zu zerstören – das Netz vergisst nichts!
  26. 26. Kritik, Anregungen, Fragen ? peter@welchering.de auf Twitter: @welchering www.welchering.de oder voice to voice: 0171-5135624 Die Charts wurden mit den Web-Tools von infogr.am erstellt

×