Nationaler Innovationspark:Machbarkeitsstudie für denStandort Biel/BienneMit einem Statusbericht zur Initiative für eineSt...
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Die Vision einer Stiftung                                       Inhalt    Forschung Schweiz und des    Nationalen Innovati...
Vorstand Verein Machbarkeit                                                                             Stiftung Forschung...
Management Summary    ¬ Die Schweiz ist Spitze im Entdecken von neuem Wissen:    …                                        ...
Management Summary     Breit abgestützte Trägerschaft für die Ambition und            En matière de recherche et de découv...
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Nationaler Innovationspark     Vision     ¬ Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Hoch-         für eine Umnutzung...
Rückwirkungen auf die Stiftung Forschung Schweiz                  von Lehre und Forschung im Bereich Innovation unterstütz...
Auftrag     Ausgangslage                                                   »   Gemeinsame Nutzung von teuren Geräten und e...
Bedarfsabklärung August–Dezember 2009                             ZeitZentrum und weitere bestehende Forschungs- und      ...
Machbarkeitsstudie nationaler Innovationspark Biel/Bienne
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Nationaler Innovationspark:

Machbarkeitsstudie für den
Standort Biel/Bienne
Mit einem Statusbericht zur Initiative für eine Stiftung Forschung Schweiz

September 2010

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Machbarkeitsstudie nationaler Innovationspark Biel/Bienne

  1. 1. Nationaler Innovationspark:Machbarkeitsstudie für denStandort Biel/BienneMit einem Statusbericht zur Initiative für eineStiftung Forschung SchweizSeptember 2010Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz
  2. 2. Nationaler Innovationspark:Machbarkeitsstudie für denStandort Biel/BienneMit einem Statusbericht zur Initiative für eineStiftung Forschung SchweizSeptember 2010Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz 3
  3. 3. Die Vision einer Stiftung Inhalt Forschung Schweiz und des Nationalen Innovationsparks ¬ In die Stiftung Forschung Schweiz soll der Bund freiwer- Vorwort 7 dende oder brachliegende Liegenschaften der Schweizer Armee einbringen. Die Stiftung nutzt diese Areale langfristig Management Summary 8 gewinnbringend zugunsten von Bildung, Forschung und Innovation in der Schweiz. Sie fungiert insbesondere als Nationaler Innovationspark: Vision 14 Trägerin eines nationalen Innovationsparks, welche Unternehmen und Universitäten eine optimale Plattform Auftrag 18 für ihre Forschungs- und Innova-tionsaktivitäten in der Konzeption des Nationalen Innovationsparks Biel/Bienne 27 Schweiz bietet. Inhaltliche Konzeption 27 Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2007 weist nach, dass Elemente und Bausteine 36 das Gelände des heute noch militärisch genutzten Flug- Räumliche Entwicklung 43 platzes Dübendorf optimale Voraussetzungen bietet, um Parkmanagement 58 einen nationalen Innovationspark gewinnbringend betrei- Realisierungsetappen 60 ben zu können. Das Gebiet ist hinsichtlich Lage, Grösse und Verkehrsanbindung schweizweit einzigartig. Auch Finanzierung 79 regionale Ableger des nationalen Innovationsparks sind denkbar. Bewertung 81 In seinem Bericht vom 14. März 2008 bewertet der Bundes- Erfolgsfaktoren und Machbarkeit 82 rat die Idee der Stiftung Forschung Schweiz und eines nationalen Innovationsparks sehr positiv. Nach Meinung des Dokumente und Quellen 84 Bundesrates soll der Bund der Stiftung das Land in Düben- dorf im Baurecht zur Verfügung stellen und gleichzeitig die Abkürzungsverzeichnis 85 Baurechtszinsen erlassen. Trotzdem verzichtet der Bund nicht auf einen Return on Investment: Aus der Vermarktung Impressum 86 des attraktiven Standortes zu marktüblichen Preisen erwirtschaftet die Stiftung mittel- und langfristig Gewinne, welche dem Bund und seinen Forschungsförderagenturen (z.B. SNF und KTI) zufliessen sollen. Der Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz peilt die Gründung der Stiftung Forschung Schweiz im Verlauf 2014 an. Bis zur Gründung der Stiftung Forschung Schweiz treibt der Verein die Realisierung der Vision eines natio- nalen Innovationsparks voran und übernimmt eine Dreh- scheibenfunktion für alle notwendigen Entwicklungs- schritte (politischer Entscheidungsprozess, Raumplanung, Vermarktung etc.).4 5
  4. 4. Vorstand Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz Vorwort ¬ Die Schweiz ist Spitze im Entdecken von neuem Wissen: möglichst eng an der Vorgabe der ersten Machbarkeitsstudie Kaum ein anderes Land meldet jährlich so viele Patente an für Dübendorf zu halten und die Konzepte für beide Vorstand Verein Machbarkeit Stiftung Forschung wie sie. Wenn es aber um die Umsetzung des neuen Wissens Standorte integrierend aufeinander abzustimmen. Unter Schweiz in konkrete Produkte geht, dann fällt die Schweiz zurück. dieser Prämisse untersucht die vorliegende Studie die Prof. Dr. Peter Gomez, Präsident Schweizer Börse SWX Dieser unterkritische Austausch zwischen Realwirtschaft Machbarkeit eines Nationalen Innovationsparks Biel/ und Forschung ist für die Wissensgesellschaft Schweiz ein Bienne. Ruedi Noser, Unternehmer, Nationalrat FDP/ZH latentes Problem: Heute und in Zukunft sind wir darauf Dr. Fritz Schiesser, Präsident des ETH-Rates angewiesen, aus unseren Erfindungen wirtschaftliche Nachdem wir in einer ersten Phase davon ausgegangen sind, Erfolge in der gesamten Wertschöpfungskette zu generie- den Standort als «Ergänzung» zum Standort Dübendorf zu Dr. Thomas von Waldkirch, Präsident Stiftung Technopark Zürich ren. Zudem besteht eine reale Gefahr darin, dass in Zeiten betrachten, haben wir unsere Ansicht im Laufe der Arbeiten Dr. Elmar Wiederin, Senior Partner und Verwaltungsratspräsident mit schlechter Haushaltslage die öffentlichen Investitionen revidiert: Unsere Absicht ist es nun, die Standorte Düben- The Boston Consulting Group (Schweiz) in die Forschung reduziert werden. Wir müssen deshalb dorf und Biel/Bienne als gleichwertige Elemente unter dem Instrumente schaffen, welche die Forschungsfinanzierung Dach der Stiftung Forschung Schweiz weiter zu konkretisie- Martin Bäumle, Unternehmer, Nationalrat Grünliberale/ZH durch die öffentliche Hand langfristig unterstützen. ren. Der Einbezug von Biel hat für die Idee des nationalen Franz Eberhard, ehm. Direktor des Amtes für Städtebau der Stadt Zürich Innovationsparks zudem einen positiven Aspekt: Während in Dübendorf ein funktionierendes Innovationsquartier mit Ein nationaler Innovationspark schafft eine Plattform für Arbeiten, Freizeit und Wohnen erst noch geschaffen werden gemeinsame Forschungs- und Innovationsaktivitäten von muss, präsentiert sich Biel/Bienne schon heute als kreative Schweizer und internationalen Unternehmen zusammen mit Stadt. Dank Landreserven an zentraler Lage kann hier ein den Universitäten und Fachhochschulen. Damit sollen zum Nukleus für den Innovationspark schnell in die Realität einen mehr internationale Forschungsarbeitsplätze in die umgesetzt werden. Mit den ersten Schritten am Standort Schweiz geholt werden, zum anderen können in einem Biel/Bienne können somit wertvolle Erfahrungen gesammelt Innovationspark gerade auch die vielen dynamischen Schweizer werden, welche für die Konkretisierung des Standorts KMUs eine Struktur für die Kooperation mit Hochschulin- Dübendorf erfolgsfördernd sind. stituten finden. Ein nationaler Innovationspark grenzt sich dadurch wesentlich von den vielen regionalen Technoparks ab, die vor allem Jungunternehmen als Gründerzentren Im Gegenzug bietet «Dübendorf» für «Biel» einen ausge- dienen. zeichneten Zugang zu einem internationalen Netzwerk. Es ist dieses Miteinander von lokalen Stärken, das aus der Idee eines nationalen Innovationsparks ein Erfolgsprodukt Unsere ursprüngliche Vision ist die eines nationalen Innova- machen soll. tionsparks am Standort Dübendorf: Mit dem Areal des Flugplatzes Dübendorf steht eine optimal erschlossene, riesige Landreserve im Herzen des Wirtschaftsraums Zürich zur Verfügung. Diese Vision verfolgen wir unver- mindert weiter. Wir haben aber erkannt, dass für die nationale Verankerung des Projektes ein oder zwei Zweig- stellen in anderen Regionen der Schweiz sinnvoll sind. Deshalb riefen wir dazu auf, weitere mögliche Standorte zu evaluieren. Unter anderen trat die Volkswirtschaftdirektion des Kantons Bern auf uns zu mit der Absicht, diese Evaluati- on in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Biel und dem Verein durchzuführen. Ziel war es, die Abklärungen6 7
  5. 5. Management Summary ¬ Die Schweiz ist Spitze im Entdecken von neuem Wissen: … Universität Bern sowie von weiteren Instituten der Dabei sind drei Voraussetzungen herausgearbeitet worden, a) Das Parkmanagment Kaum ein anderes Land meldet jährlich so viele Patente an umliegenden Kantone. die für die Umsetzung des vorgeschlagenen Konzepts für b) Der Bau eines Innovationszentrums wie sie. Aber wenn es um die Umsetzung des neuen Wissens einen Nationalen Innovationspark Biel/Bienne in der » Das Innovationszentrum mit Räumlichkeiten für die in konkrete Produkte geht, dann fällt die Schweiz zurück. vorliegenden Machbarkeitsstudie grundlegend sind: Die Studie geht von einer Kernzone (Nukleus) in unmittel- Ansiedlung von Spin-offs und Start-ups aus der Region, Ein nationaler Innovationspark schafft eine Plattform für barer Nähe zum Bahnhof und (die Zustimmung der SBB Living Labs und Innovationszellen. » Der Entscheid des Kantons Bern, im Rahmen der gemeinsame Forschungs- und Innovationsaktivitäten von vorbehalten) einer Werkzone auf dem Areal des Güterbahn- geplanten Konzentration der Berner Fachhochschule Schweizer und internationalen Unternehmen sowie Univer- » Das Begegnungs- und Besucherzentrum aufbauend auf hofs SBB in der Grössenordnung von 50’000 bis 80’000 m 2 den Standort Biel zu erhalten und möglichst auszubauen. sitäten und Fachhochschulen. Die Vision einer Stiftung der gemeinsamen Nutzung durch die Studenten und mittelfristig verfügbarer Fläche für den Innovationspark Forschung Schweiz fusst auf der ursprünglichen Idee, auf Dozenten aus dem Lern- und Forschungszentrum und » Eine aktive Beteiligung der Universität Bern und der Biel aus. Weitere Landreserven stehen im Bözingenfeld-West dem Areal des Flugplatzes Dübendorf einen nationalen den Akteuren im Innovationszentrum. Institute der umliegenden Kantone und somit Einbezug zur Verfügung. Die Errichtung eines Innovationszentrums Innovationspark zu etablieren. der Forschung als Ergänzung zum Schwerpunkt mit ca. 5’000 m2 Nutzfläche wird mit ca. 16 Millionen » Das Parkmanagement nimmt die Rolle der Koordination Entwicklung/Anwendung der Berner Fachhochschule. Franken Baukosten ohne Mieterausbau veranschlagt. Für Mit der vom Bundesrat vorgeschlagenen Totalrevision des und der Stakeholder-Betreuung wahr. dieses Startvorhaben soll ein privater Investor gewonnen Bundesgesetzes zur Förderung der Forschung und Innovati- » Die Gründung der Stiftung Forschung Schweiz nach Der Park bietet somit nicht alleine Angebote für Jungunter- werden. Die Finanzierung von weiteren Kosten, wie insbeson- on (FIFG) soll dazu die gesetzliche Grundlage geschaffen dem Beschluss von National- und Ständerat zur ge- nehmer, sondern auch Angebote für KMUs und für Grossun- dere das Parkmanagement, wird als Teil des Stiftungszwecks werden. In der vorliegenden Studie wird die Idee, unter dem planten Totalrevision des Bundesgesetzes über die ternehmen. Dazu gehören die Innovationszellen und die der Stiftung Forschung Schweiz unter dem Titel Innovations- Dach der Stiftung Forschung Schweiz in Biel einen zweiten Förderung der Forschung und Innovation (FIFG). Living Labs oder auch ein rascher Zugang zu Labordienstlei- förderung verstanden und entsprechend finanziert. Standort neben Dübendorf für den nationalen Innovations- stungen inklusive einer kompetenten Interpretation der Im Rahmen der Studie wird davon ausgegangen, dass diese park zu schaffen, auf ihre Machbarkeit geprüft. Das in dieser Studie erstellte Konzept für einen Nationalen Messergebnisse. Der nationale Innovationspark versteht sich Voraussetzungen bis 2013/2014 erfüllt sind. Innovationspark Biel/Bienne weist eine Reihe von Erfolgs- Der Nationale Innovationspark Biel/Bienne strebt die also als Plattform, welche den Zugang zu akademischem Damit ergeben sich für den Nationalen Innovationspark faktoren für das Vorhaben aus. Im Zentrum steht die Schaffung eines Innovationsökosystems an, welches auf den Wissen und Forschungsresultaten verbessert. Biel/Bienne folgende Entwicklungsschritte: gemeinsame Ambition der Stiftung Forschung Schweiz, des bestehenden Stärken der Region aufbaut und in seiner Die Atmosphäre ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Kantons Bern, der Stadt Biel, der Wirtschaftscluster und der Reifephase gesamtschweizerische Ausstrahlung erreichen » Startphase 2010–2013 Dieser sogenannte Groove ist ein weicher Faktor, der nicht privaten Investoren, die sich am Park beteiligen wollen. Im soll. Mit dem Projekt entsteht die einmalige Chance, eine exakt geplant und vorgegeben werden kann. Er entsteht » Umsetzungsphase 2014–2018 Weiteren sind das: ganzheitliche Initiative zu starten, welche auf dem heutigen einerseits durch die Art und Weise, wie sich die Personen Zeitgeist der Zusammenarbeit aufbaut, um Innovation und » Betriebsphase ab 2019 Zentraler Standort mit Landreserven verhalten und wie sie miteinander umgehen. Anderseits wird Werte zu schaffen. der Groove bestimmt durch die Mischung und Heterogeni- Für die Startphase wird vorgeschlagen, dass der Verein » Der Nationale Innovationspark Biel/Bienne braucht die Der Nationale Innovationspark Biel/Bienne versteht sich tät der beteiligten Personen. Diese Parameter müssen durch Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz eine Task Force Berner Fachhochschule und die Universität Bern als das Parkmanagement beeinflusst und gesteuert werden. benennt, die die Aufgabe hat, die Idee eines Nationalen Partner und Nachbar. » als Innovationsnukleus für die Stadt und die Region Biel, Innovationsparks Biel/Bienne weiter zu verfolgen. Zu ihren Eine Besonderheit des Standortes Biel ist die Integration in » Der Nukleus des Innovationsparks funktioniert nur an » als Magnet für lokale und regionale Stakeholder aus wichtigsten Aufgaben gehört die Gründung eines strate- eine gewachsene und sich weiterentwickelnde Stadt. Der einem zentralen Standort. Wirtschaft und Wissenschaft, gischen Fördergremiums mit Persönlichkeiten aus Wirt- Vorschlag weicht damit von der Idee eines Innovationsparks schaft, Wissenschaft und Verwaltung, die Mitarbeit bei der » Das Areal des Güterbahnhofs SBB und gegebenenfalls » als Element eines nationalen und internationalen auf der grünen Wiese als geschlossenes Geviert ab, indem Erarbeitung eines Masterplans und die Pflege sowie die das Areal Bözingenfeld-West stellen Landreserven dar Innovationsnetzwerks, die Stadt Biel als Rahmen für den Innovationspark gefasst Stärkung des im Rahmen der Studie aufgebauten Netz- und sollen mittelfristig als Werkzone für produzierende wird. Aufgrund der Kleinräumigkeit ist dennoch die Nähe » als Brücke zwischen der Deutschschweiz und der werks. Betriebe und/oder der Erweiterung der Forschungs- und der Elemente des Innovationsparks zueinander und damit Romandie. Entwicklungsfazilitäten dienen. die Voraussetzung für den Gedankenaustausch und den Die Finanzierung der Plattform Nationaler Innovationspark Der Nationale Innovationspark Biel/Bienne besteht aus vier Groove gegeben. Im Rahmen der städtebaulichen Studie Biel/Bienne setzt ein gemeinsames Handeln des Kantons Klare strategische Ausrichtung Hauptelementen. Sie ergänzen sich gegenseitig und stehen wird vorgeschlagen, die Entwicklung des Innovationsparks Bern und der Stiftung Forschung Schweiz als den Trägern » Mix aus neuen und etablierten Firmen. in intensivem Austausch miteinander: am Standort Bahnhof-See zu starten und (die Zustimmung der involvierten Institutionen voraus. der SBB vorbehalten) Teile des Güterbahnhofs SBB sowie » Bekanntheit als Ort, wo Collaborative Innovation gelebt » Das Lern- und Forschungszentrum bestehend aus der Aus Sicht der Stiftung Forschung Schweiz ergeben sich zwei das Bözingenfeld-West als Erweiterungszone einzuplanen. wird. Berner Fachhochschule und Forschungsprojekten der Elemente, deren Finanzierung gesichert werden muss:8 9
  6. 6. Management Summary Breit abgestützte Trägerschaft für die Ambition und En matière de recherche et de découvertes scientifiques, la » Le centre d’innovation dont l’espace est destiné à weites Netzwerk Suisse est à la pointe: peu d’autres pays déposent autant de l’implantation d’entreprises créées par essaimage et de brevets qu’elle par an. Le bât blesse en revanche lorsqu’il s’agit start ups de la région, de living labs et de cellules » Ambition getragen durch die Stiftung Forschung Schweiz, de concrétiser ces découvertes pour en tirer des produits. Un d’innovation. den Kanton Bern, die Stadt Biel, die Wirtschaftscluster parc national d’innovation favoriserait les partenariats pour la und die privaten Investoren, die sich am Park beteiligen » Le centre de rencontre et d’accueil des visiteurs, conçu recherche et l’innovation entre des entreprises suisses et wollen. pour être partagé aussi bien par les étudiants et les internationales ainsi que des universités et des hautes écoles enseignants du centre d’enseignement et de recherche » Weites Netzwerk mit den Universitäten Neuenburg, spécialisées. Le concept de la Fondation Recherche Suisse que par les acteurs du centre d’innovation. Fribourg, EPFL, ETHZ, EMPA, dem CSEM, den repose sur l’idée initiale d’un parc national d’innovation établi umliegenden Fachhochschulen, den umliegenden sur le site de l’aérodrome de Dübendorf. » L’organisation en charge de la gestion du parc pour la Technoparks, innoBE, STI, Finanzdienstleistern, SNF, coordination et l’accompagnement des acteurs présents La révision totale de la loi fédérale sur l’encouragement de la KTI, etc. sur le parc. recherche et de l’innovation (LERI) proposée par le Conseil Starkes Parkmanagement fédéral viserait à créer les bases légales appropriées pour un Le parc propose non seulement aux jeunes entrepreneurs tel projet. La présente étude a pour objet l’opportunité de mais aussi aux PME et aux grandes entreprises l’accès direct » Entscheidungsfreiheit und -kompetenz im Rahmen von l’ouverture à Bienne d’un deuxième site pour le parc notamment à des cellules d’innovation, des living labs ou vorgegebenen Zielen. d’innovation, en plus de celui de Dübendorf, sous l’égide de encore à des prestations d’analyses en laboratoire doublées » Intelligente Lösungen in Bezug auf Städtebau und la Fondation Recherche Suisse. d’une interprétation compétente des résultats mesurés. Le Architektur. parc national d’innovation facilite ce faisant l’accès au savoir Le parc national d’innovation de Biel/Bienne se propose de académique et aux résultats des recherches. » Gemeinsamer Masterplan von Stadt Biel, Berner créer un écosystème favorable à l’innovation, fondé sur les Fachhochschule, Universität Bern und dem Verein atouts effectifs de la région et à même de rayonner dans L’atmosphère qui règne dans le parc représente un facteur Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz. toute la Suisse durant sa phase de maturité. Cette opportu- essentiel pour son succès. Cette ambiance, une variable par nité unique permet de lancer une initiative globale misant définition mouvante, échappe aux prédictions et à une » Koordination und Synergien mit den anderen Standor- sur la tendance actuelle à la collaboration comme source de planification exacte. Elle naît du comportement des per- ten des nationalen Innovationsparks. création de valeur et d’innovation. sonnes en présence et de leur interaction. Elle dépend Wie im Bericht dargestellt bietet Biel hervorragende également du mélange et de l’hétérogénéité des personnes Le parc national d’innovation de Biel/Bienne se conçoit wirtschaftliche Voraussetzungen für einen nationalen concernées. L’organisation en charge de la gestion du parc comme Innovationspark. Notwendig wäre aber eine Stärkung des doit, autant que faire se peut, influer sur ces paramètres et Standorts in Bezug auf Lehre und Forschung durch die » un centre d’innovation pour la ville et la région de Bienne, les piloter. Berner Fachhochschule und die Universität Bern und die » un site attrayant pour des acteurs locaux et régionaux de L’une des particularités du site de Bienne réside dans son Institute der umliegenden Kantone. l’économie et des sciences, intégration à une ville déjà bien développée et dont l’expan- Im Rahmen der Studie haben die Autoren aufgezeigt, dass sion se poursuit. Cette proposition s’écarte ce faisant de » un maillon des réseaux d’innovation national et l’idée d’un parc d’innovation telle une enclave dans un pré » Biel der richtige Standort für einen nationalen Innova- international, vert. Les limites imposées par l’espace choisi, en rapprochant tionspark ist, » un pont entre la Suisse alémanique et la Romandie. les différents éléments les uns des autres, encourage » in Biel und der Region ein Interesse an einem solchen l’échange d’idées et la bonne ambiance. L’étude d’urbanisme Le parc national d’innovation Biel/Bienne s’articule autour Projekt besteht und eine für das langfristige Überleben propose le site Gare-Lac comme point de départ de la de quatre éléments principaux étroitement imbriqués: kritische Grösse erreicht werden kann, réalisation du parc et, en cas d’approbation par les CFF, » Le centre d’enseignement et de recherche, constitué par d’intégrer des parties de la gare de marchandises CFF ainsi » ein Nationaler Innovationspark Biel/Bienne das Potenti- la Haute école spécialisée bernoise et les projets de que des Champs-de-Boujean dans la planification en vue al für eine Stärkung der regionalen Wirtschaft hat und recherches menés par l’Université de Berne et d’autres d’une extension du site. auch auf nationaler Ebene einen substanziellen Beitrag instituts des cantons voisins. zur Innovationsförderung leisten kann.10 11
  7. 7. Trois conditions sont indispensables à la concrétisation du » la gestion du parc » Reconnaissance en tant que haut-lieu de l’innovation projet de parc national d’innovation Biel/Bienne tel que basée sur la collaboration. » la construction du centre d’innovation suggéré dans la présente étude de faisabilité : Un projet et un réseau étendu largement étayés L’étude part de l’idée d’un parc d’innovation à Bienne » La décision du canton de Berne de conserver et d’aménager composé d’un centre névralgique à proximité immédiate de » Le projet est porté par la Fondation Recherche Suisse, le le plus possible le site de Bienne en vue du regroupement la gare et d’une zone de travail sur le site de la gare de canton de Berne, la ville de Bienne, les clusters écono- de la Haute école spécialisée bernoise. marchandises CFF dont la surface disponible à moyen terme miques et les investisseurs privés intéressés à une » Une participation active de l’Université de Berne et des avoisinerait les 50 000 à 80 000 m2. Les Champs-de-Bou- participation dans le parc. instituts des cantons voisins couplée à l’intégration de la jean constituent une réserve de terrain ultérieure. La » Le réseau étendu compte déjà les universités de Neuchâtel recherche à l’axe « développement / application » adopté construction du centre d’innovation, d’une surface utile et Fribourg, l’EPFL, l’EPFZ, l’EMPA, le CSEM, les par la Haute école spécialisée bernoise. d’environ 5000 m2, coûterait environ 16 millions de francs, hautes écoles spécialisées et les parcs technologiques sans compter l’aménagement à la charge du locataire. Ce » L’institution de la Fondation Recherche Suisse d’après avoisinants, innoBE, STI, les acteurs financiers, le FNS, projet de base implique de gagner un investisseur privé à l’arrêté du Conseil national et du Conseil des Etats à la CTI, etc. notre cause. Les autres coûts, tels que ceux engendrés par la propos de la révision totale de la loi fédérale sur l’encou- gestion du parc, font partie intégrante du but de la Fonda- Organisation forte pour la gestion du parc ragement de la recherche et de l’innovation (LERI). tion Recherche Suisse sous son aspect d’encouragement de » Liberté et compétence en matière décisionnelle dans le L’étude part du principe que ces conditions seront mises en l’innovation et sont financés par celle-ci à ce même titre. cadre des objectifs fixés. place d’ici 2013/2014. Le programme établi par la présente étude pour un parc » Solutions intelligentes en matière d’urbanisme et Le parc national d’innovation de Biel/Bienne devrait par national d’innovation Biel/Bienne dégage une série de d’architecture. conséquent voir le jour selon les étapes suivantes: facteurs de succès. L’ambition commune à la Fondation Recherche Suisse, au canton de Berne, à la ville de Bienne, » Plan directeur élaboré en commun entre la ville de » Phase de lancement: de 2010 à 2013 aux clusters économiques et aux investisseurs privés Bienne, la Haute école spécialisée bernoise, l’Université » Phase de réalisation: de 2014 à 2018 intéressés à une participation dans le parc se révèle tout a fait de Berne et l’Association Faisabilité d’une Fondation centrale. Les autres atouts du projet sont : Recherche Suisse. » Phase d’exploitation: à partir de 2019 Un site d’implantation centrale avec des réserves de terrain » Coordination et mise à profit des synergies avec les Durant la phase de lancement, l’Association Faisabilité d’une autres sites du parc national d’innovation. Fondation Recherche Suisse devrait nommer un groupe de » Le parc national d’innovation Biel/Bienne a besoin de la travail dont la mission serait de concrétiser l’idée d’un parc Haute-école spécialisée bernoise et de l’Université de Confirmant le rapport, Bienne offre des conditions écono- national d’innovation à Biel/Bienne. Il assumerait principale- Berne comme partenaires et voisins. miques remarquables pour un parc national d’innovation. En ment les tâches de création d’un comité stratégique d’encoura- revanche, le renforcement des composantes de l’enseignement » Le centre névralgique du parc d’innovation déploie ses gement composé de personnalités issues de l’économie, des et de la recherche par la Haute école bernoise, l’Université de activités sur un site unique. sciences et de l’administration ainsi que de collaboration à Berne et les instituts des cantons voisins est nécessaire. l’élaboration d’un plan directeur sans oublier l’entretien et la » Le site de la gare de marchandises CFF (en cas d’appro L’étude démontre que consolidation du réseau mis en place lors de l’étude. bation par les CFF) et, au besoin, le site des Champs-de- Boujean ouest constituent des réserves de terrain sur » Bienne est le site adéquat pour un parc national d’innovation, Le financement de la plate-forme du parc d’innovation de lesquels pourront s’implanter à moyen terme des Biel/Bienne suppose une étroite collaboration entre le » l’intérêt pour ce projet est fort tant à Bienne que dans la entreprises de production et/ou des établissements canton de Berne et la Fondation Recherche Suisse, en tant région et que la taille critique pour la viabilité du projet à supplémentaires dédiés à la recherche et au développement. qu’autorités de tutelle des institutions appelées à participer long terme peut être atteinte, au projet. Une direction stratégique clairement définie » le parc national d’innovation Biel/Bienne est en mesure Du point de vue de la Fondation Recherche Suisse, deux » Mélange entre entreprises nouvelles et entreprises de fortifier l’économie régionale et peut apporter une éléments requièrent une garantie de financement: établies. contribution substantielle à l’encouragement de l’innova- tion au plan national.12 13
  8. 8. Nationaler Innovationspark Vision ¬ Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Hoch- für eine Umnutzung zur Verfügung stehen. Das Areal Ein Konzept – mehrere Standorte Politischer Prozess auf der Ebene Bund schulen und Wirtschaft wird in der Schweiz bereits mit gehört dem Bund und könnte von diesem einem neuen Der Standort Biel/Bienne soll im Einklang mit dem 15.03.06 Postulat «Gründung einer Stiftung Forschung verschiedenen Initiativen gefördert. Was jedoch fehlt sind Verwendungszweck zugeführt werden. Dabei ist das Areal Gesamtkonzept des nationalen Innovationsparks definiert und Schweiz» der FDP-Fraktion. Der Bundesrat wird Orte, an denen Schweizer und internationalen Unterneh- so gross, dass für einen Innovationspark mit internationaler entwickelt werden. Die vorliegende Konzeption bezüglich der beauftragt, die Machbarkeit einer Stiftung zur men zusammen mit den Universitäten und Fachhochschulen Ausstrahlung nur gerade ein Drittel der gesamten Fläche Ausrichtung, Finanzierung und dem Parkmanagement erfolgt Festigung und zum Ausbau der Konkurrenzfähig- eine Plattform für ihre gemeinsamen Forschungs- und benötigt würde. Die übrigen zwei Drittel stünden als jedoch in einem ersten Schritt so, dass er auch ohne Bezug zum keit des Forschungs- und Innovationsstandorts Innovationsaktivitäten finden. Ein Schweizer Innovations- strategische Reserve für künftige Generationen zur Standort Dübendorf bestehen kann. Dabei ergeben sich Schweiz zu prüfen. park mit internationaler Ausstrahlung kann genau das Verfügung und könnten der Bevölkerung als Erholungs- gleichzeitig neue Aspekte, die wiederum Rückschlüsse auf die leisten: Unter dem Dach des nationalen Innovationsparks raum dienen. Die Konzeption eines Innovationsparks auf 19.09.07 Motion «Einrichtung eines Parc d’innovation Konzeption des Standorts Dübendorf ermöglichen. soll die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung diesem Gelände wurde in einer Machbarkeitsstudie im suisse» der FDP-Fraktion. Der Bundesrat soll über die industrielle Fertigung bis hin zur Anwendung September 2007 umfassend formuliert und der Nachweis Die Aktivitäten des nationalen Innovationsparks werden beauftragt werden, die gesetzlichen Grundlagen abgedeckt sein. erbracht, dass das Gelände die Voraussetzungen für einen räumlich an wenigen Orten konzentriert und in einem für Einrichtung eines nationalen Innovationsparks international erfolgreichen Forschungs- und Innovations- Netzwerk von zwei oder drei Standorten in der Schweiz zu schaffen. Als Trägerschaft des nationalen Innovationsparks ist eine standort erfüllt. Ein nationaler Innovationspark lässt sich organisiert – abhängig davon, wo das erforderliche Know-how privatrechtliche Stiftung angedacht, die Stiftung Forschung 14.03.08 Bericht des Bundesrates «Zur Gründung einer hier organisatorisch und wirtschaftlich umsetzen. heute bereits vorhanden ist. So könnte zum Beispiel ein Schweiz. Der Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Stiftung Forschung Schweiz» in Beantwortung des internationales Medizintechnik-Unternehmen am Standort Schweiz setzt sich für deren Realisierung und für Bekannt- Die Standortgemeinden des Flugplatzes Dübendorf stehen Postulates vom 15.03.2006. Der Bundesrat beurteilt Dübendorf von einer Forschungszusammenarbeit mit dem machung der Vision eines nationalen Innovationsparks ein. der Idee eines Innovationsparks positiv gegenüber. Der Ball die Idee grundsätzlich positiv und zeigt die Universitätsspital Zürich profitieren und gleichzeitig für die Bis zur Gründung der definitiven Trägerschaft übernimmt auf regionaler Ebene liegt derzeit beim Kanton Zürich, Rahmenbedingungen aus Sicht des Bundes auf. Erstellung von Prototypen den Zugang zum Feinmechanik- der Verein eine Drehscheibenfunktion für alle notwendigen welcher die raumplanerischen Vorgaben definieren muss. Know-how in der Region Biel nutzen. 18.09.08 Legislaturplanung 2007–2011: Im Bereich Bildung, Entwicklungsschritte (politischer Entscheidungsprozess, Der Kanton führt zu diesem Zweck Testplanungen für das Forschung und Innovation wird als Massnahme die Raumplanung, Vermarktung etc.). Areal durch und prüft die Einrichtung von Sonderzonen. Aufgabe des Parkmanagements an verschiedenen Standorten Schaffung der gesetzlichen Grundlagen für eine Auf Bundesebene ist mit der laufenden Totalrevision des ist es, für alle Interessengruppen regional, national und Die Idee des nationalen Innovationsparks hat ihren Ur- Stiftung Forschung Schweiz aufgeführt. Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) die international eine Plattform für das Zusammenwirken zu sprung in einem Postulat der freisinnig-demokratischen Schaffung der gesetzlichen Grundlagen initiiert. schaffen. Das Projekt geht damit weit über die bestehenden, in 09.03.09 Annahme der Motion «Einrichtung eines Parc Fraktion (NR Ruedi Noser) vom März 2006. Darin wird der der Regel regional oder kantonal finanzierten Technoparks als d’innovation suisse» durch den Nationalrat mit 124 Bundesrat aufgefordert, die Idee einer Stiftung abzuklären, Im Oktober 2008 publizierte der Verein einen Statusbericht Gründerzentren für Jungunternehmen hinaus – vielmehr zu 60 Stimmen bei sieben Enthaltungen (Befür- in welche nicht mehr genutztes Volksvermögen wie etwa und eine Vertiefungsstudie für mögliche Themenschwer- ergänzt es diese Aktivitäten auf nationaler Ebene mit dem worter aus der ganzen Schweiz, die SVP-Fraktion brachliegende Grundstücke überführt werden können. punkte eines nationalen Innovationsparks. Damals wurde Anspruch, Schweizer Forschung und Innovation international lehnt geschlossen ab). Am 4. April 2009 nimmt der Durch die gewinnbringende Umnutzung der Liegen- bereits mit dem Gedanken gespielt, dem Standort Düben- ein prägnantes Gesicht zu geben. Ständerat die Motion einstimmig an. schaften kann der Forschungsplatz Schweiz in zweifacher dorf mindestens eine Zweigstelle anzugliedern. Die Walliser Hinsicht gestärkt werden: Erstens werden dem System von Gemeinden Raron und Turtmann nahmen die Idee auf und 28.02.10 Abschluss der Vernehmlassung zur Totalrevision Bildung, Forschung und Innovation die Landreserven des legten im Juni 2009 eine Machbarkeitsstudie für eine des Bundesgesetzes über die Förderung der Bundes zur Verfügung gestellt. Zweitens sollen die langfri- Zweigstelle in der Westschweiz vor. Diese sieht einen Forschung und Innovation (FIFG). Mit dem neu stigen Gewinne der Stiftung über bestehende Förderagen- Schwerpunkt für Energie in Turtmann und einen für geschaffenen sechsten Abschnitt über einen turen (z.B. SNF und KTI) sowie über die direkte Förderung alpines Risikomanagement in Raron vor. «Schweizerischen Innovationspark» werden die von Lehre und Forschung an den Universitäten und Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes Auch im Kanton Bern wurde die Möglichkeit für einen Fachhochschulen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit erweitert. Standort geprüft und schon bald ein Fokus auf die Stadt Biel beitragen. gelegt, eine Stadt an der Schnittstelle zwischen Deutsch- 01.09.10 Ergebnisbericht der Vernehmlassung über die Das Herzstück des nationalen Innovationsparks ist auf dem schweiz und Romandie. Die vorliegende Studie für den Totalrevision des Bundesgesetzes über die Areal des Flugplatzes Dübendorf angedacht. Mit dem Standort Biel/Bienne wurde von der Volkswirtschaftsdirek- Förderung der Forschung und Innovation (FIFG). Ablauf der Konzession für den Flugbetrieb und der Freigabe tion des Kantons Bern sowie der Stadt Biel vorgeschlagen durch das Militär wird das Areal voraussichtlich Ende 2014 und mitfinanziert. Die Vision des nationalen Innovationsparks: Ein Konzept mit mehreren Standorten14 15
  9. 9. Rückwirkungen auf die Stiftung Forschung Schweiz von Lehre und Forschung im Bereich Innovation unterstützt, zum Beispiel durch die Finanzierung des Parkmanagements. Es Ursprünglich war geplant, dass die Stiftung die aus den ist jedoch nicht vorgesehen, dass die Stiftung als Investorin Organisation Stiftung Forschung Schweiz Liegenschaften resultierenden Erträge an die bestehenden weder in Gebäude noch in Unternehmen (z.B. Startups) Forschungsförderungsagenturen (z.B. SNF und KTI) über- auftritt. Sie gestaltet vielmehr die Plattform, auf der private führt. Durch die Öffnung der Idee auf eine Zahl von zusätz- Investoren einen Anreiz bekommen, sich an Unternehmen und Patronatskomitee Gönnerforum lichen Standorten neben Dübendorf muss der Stiftungszweck Gebäuden für die Innovationsförderung zu beteiligen. gegenüber der bisherigen Planung angepasst werden. Konkret soll es möglich sein, dass die Stiftung Forschung Schweiz ihre Dem Management der Standorte des nationalen Innovati- Revisionsstelle Stiftungsrat Finanzausschuss Einnahmen aus der Nutzung von Land im Besitz onsparks muss deshalb im Organigramm der Stiftung der Eidgenossenschaft nicht nur an die Förderinstitutionen des Forschung Schweiz speziell Rechnung getragen werden. Bundes leistet, sondern damit auch die weiteren Standorte bei Geschäftsführung Management- der Entwicklung, der Innovationsförderung und der Förderung ebene Forschung/ Promotion Management Innovation nationaler Innovationspark Standorte nationaler Innovationspark Beiträge an Förderinstitutionen des Bundes e Park- Immobilien- äg (z.B. SNF, KTI) itr Management entwicklung Be und FM (LQQDKPHQ aus Einnahmen DXV 9HUJDEH von Vergabe YRQ Baurechten 6WLIWXQJ /DQG LP %HVLW] GHU %DXUHFKWHQ )RUVFKXQJ (LGJHQRVVHQVFKDIW 6FKZHL] Zusammenarbeits- Kompetenz- Förder- Beauftragte Beauftragte Beauftragte Be ebene itr äg Regionale Standorte zentrum institutionen Firma/Firmen Firma/Firmen Firma/Firmen e Innovation des Bundes Partner- Partner- Innovationsförderung organisationen organisationen Förderung Lehre und Forschung im Bereich Innovation Bau und Betrieb der Gebäude: Investoren und Mieter Mittelfluss aus der Stiftung Forschung Schweiz16 17
  10. 10. Auftrag Ausgangslage » Gemeinsame Nutzung von teuren Geräten und ent- sprechende Spezialisten (Messung und Interpretation der Ergebnisse); Idee von gemeinsam genutzten Labors ¬ Das vorliegende Konzept für einen Nationalen Innovati- (inkl. Fachhochschule oder allenfalls darin integriert), onspark Biel/Bienne unter dem Dach der zu gründenden eventuell attraktiver Platz für bestehende Anbieter von Stiftung Forschung Schweiz ist das Ergebnis einer inten- Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur. siven Diskussion zwischen den Autoren und den Auftragge- » Cluster-Orientierung (regional, national, international). bern. Ausgangspunkt war ein persönliches Gespräch zwischen Nationalrat Ruedi Noser, Präsident des Vereins » Institutionalisierte Zusammenarbeit auf nationaler Ebene. Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz, und Regierungs- rat Andreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, am 23. September 2008. In diesem Gespräch Konzentration der Berner Fachhochschule auf wenige wurde die Möglichkeit eines Standorts für einen Innovations- Standorte park im Kanton Bern erläutert. In der daraus folgenden Ein wichtiger Input für die vorliegende Machbarkeitsstudie Eingabe der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern sind die Bestrebungen der bernischen Kantonsregierung, vom 19. März 2009 an den Verein wurde Biel als Standort die Berner Fachhochschule längerfristig auf wenige Stand- vorgeschlagen. Als Gründe wurden insbesondere die Dichte orte zu konzentrieren. Der Regierungsrat «anerkennt die von High Tech-Unternehmen, die Nähe zu Wissenschaft Notwendigkeit und die Dringlichkeit einer Konzentration, und Forschung und die durch die Cluster-Organisationen damit die BFH (Berner Fachhochschule) auch in Zukunft im etablierte WTT-Kultur, die Zweisprachigkeit, die verkehrs- Wettbewerb zwischen den Schweizer Fachhochschulen um günstige Lage und die Verfügbarkeit von strategischen Studierende und Dozierende bestehen kann».1 Deshalb Landreserven genannt. Im nachfolgend erarbeiteten «Bericht wurde die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion beauftragt, über die Vorabklärung Swiss Innovation Park, Ergänzungs- in Zusammenarbeit mit der Erziehungsdirektion und der standort Bern» vom 31. Juli 2009 («Bericht Vorabklärung») Berner Fachhochschule bis Herbst 2010 verschiedene wird die Machbarkeit folgendermassen eingeschätzt: «Offen Varianten für eine Konzentration zu prüfen. ist die Realisierung eines Campus durch eine Zusammenle- gung mehrerer Fachhochschulstandorte. Um das Ziel Die vorliegende Machbarkeitsstudie beruht in wesentlichen «Standort für die Innovation» zu erreichen, scheint die Teilen darauf, dass wichtige Teile der Berner Fachhochschule Baulandreserven Grösse Eigentum Status Etablierung eines solchen Campus eine Vorbedingung. Er (inkl. Innovationsmanagement) in Biel konzentriert werden, wäre der regionale «Kraftort», ohne dass dabei die Komplexität des anstehenden politischen 1. Bahnhof-See ca. 100’000 m2 ca. 80% Stadt Biel, Rest Privatbesitz ca. 50% sofort baureif dessen Leistungsfähigkeit auch erlaubt, mit dem nationalen Prozesses negiert werden soll. Die Auswirkungen der 2. Güterbahnhof SBB ca. 50’000–80’000 m2 100% SBB Entwicklungsstrategie bei SBB in Prüfung1 Innovationspark in einen aktiven Austausch zu treten.» Entscheidungen bezüglich des Standortes Biel für die 3. Bözingenfeld-West ca. 100’000 m2 100% Stadt Biel ca. 50% baureif, Restfläche reserviert Berner Fachhochschule mit Blick auf die Ansiedlung eines Zentral für die Machbarkeit des Ergänzungsstandortes sind nationalen Innovationsparks in Biel werden am Schluss des Strategische Landreserven in der Stadt Biel Quelle: Stadt Biel gemäss dem Bericht die folgenden Erfolgsfaktoren: vorliegenden Berichtes noch einmal diskutiert. » The Place to Be für Hochschulabsolventen: der Innova- 1 Die SBB hat einer Beplanung eines Teils des Areals zugestimmt, wobei die Ergebnisse keinerlei Verpflichtungen der SBB gegenüber Dritten tionspark bietet interessante Arbeit und öffnet wissen- 1 begründen können. Medienmitteilung des Regierungsrats des Kantons Bern vom schaftliche und wirtschaftliche Karrieren. Ein Fach- 22. Oktober 2009 hochschul-Campus und die Ansiedlung von univer- sitären Forschungsinstituten spielen deshalb eine entscheidende Rolle.18 19
  11. 11. Bedarfsabklärung August–Dezember 2009 ZeitZentrum und weitere bestehende Forschungs- und Testplattformen Spin-off-Park Bildungszentren sollen in der Planung angemessen » Für Unternehmen zugängliche Laborinfrastrukturen » Weiteres Angebot im Nationalen Innovationspark Biel/ berücksichtigt werden. und Testanlagen für Mehrfachnutzung sind interessant. Bienne: Platz für Spin-offs und Jungunternehmen. Im Zeitraum August bis Dezember 2009 wurden 22 » Ein Innovationspark ist kein Ersatz für die Förderung Interviews mit Interessenten und möglichen Stakeholdern » Wichtig sind nicht nur die Geräte, sondern auch die » Diesbezüglich besteht ein Bedarf nach Coaching und von traditionellen Berufen. aus dem Raum Biel und Bern geführt. Sie wurden um eine Personen, welche Messresultate interpretieren können. weiterer punktueller Unterstützung. Beurteilung des Konzepts gemäss dem «Bericht Vorabklä- » Keine kantonale Abgrenzung; auch die Beziehungen zu Dies setzt Erfahrung und Kommunikationsfähigkeit bzw. rung» gebeten. Die nachfolgende Zusammenstellung von den Nachbarkantonen und dem umgebenden Ausland -bereitschaft voraus («Dienstleistungs-Mentalität»). Aussagen entstammt dem «Bericht Bedarfsabklärung & müssen gepflegt werden. Standort-Management » Eventuell bestehende Hemmschwellen müssen gezielt erste Ideen zur Grobkonzeption für das Projekt Swiss » Die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und abgebaut werden: aktives Marketing und turnusmässige » Für die Entwicklung des Parks sind professionelles Innovation Park Biel/Bienne» vom 23. Dezember 2009 Industrie muss ausgebaut werden. Es muss eine (neue) Nachfrage bei Unternehmen. Management, Branding, Leaderfiguren und Groove von («Bericht Bedarfsabklärung») zu Handen der Volkswirt- Kultur entstehen, die mit «Kultur des Helfens» um- entscheidender Bedeutung. Eine unternehmerische schaftsdirektion des Kantons Bern und des Vereins Mach- » Eine zentrale Anlaufstelle für Labordienstleistungen, die schrieben wurde. Kultur wird gefordert mit dem Anspruch, Top Class zu sein. barkeit Stiftung Forschung Schweiz. Für die Klärung von Kontakte vermittelt und langes Suchen vermeidet, allfälligen Details bestehen für alle Gespräche entspre- » Einbezug der Stiftung für technologische Innovation wurde mehrmals gefordert. Diese sollte auch über » Persönlichkeit Leiter/in Standortmanagement: Er- chende Aktennotizen. (STI) prüfen. Kontakte in die übrige Forschungslandschaft Schweiz fahrung in der Industrie, Charisma, Durchsetzungs- verfügen. vermögen und Ausdauer. Spontane Gesamtbeurteilung » Möglichkeit zum Kauf der Grundstücke muss geprüft werden (Grundsatzfrage für Park und einzelne Unter- » Der Nutzen für etablierte Unternehmen ist teilweise be- » Bewusstsein für die Sorgen und Nöte der Jungunternehmer. » Die Idee und das Grobkonzept werden von den nehmen). schränkt, weil sich diese Firmen schon eingerichtet haben. Stakeholdern praktisch durchwegs als interessant und in die richtige Richtung zielend taxiert. » Sicherung der Vertraulichkeit (Verhinderung von » Steigende Nachfrage nach unabhängigen Messungen. Zielgruppen Betriebsspionage) ist notwendig. » Der Innovationspark muss ein Ort sein, wo Fähigkeiten » Firmen aus dem High Tech-Bereich. gebündelt und vernetzt werden können. Die gegenseitige WTT-Leistungen Befruchtung ist wichtig. » Innovationszellen von Grossunternehmen. Berner Fachhochschule als Nukleus (BFH-Campus) » Reine Vermittlung/Vernetzung von Personen aus der » Klare Abgrenzung zwischen den Standorten in Düben- » Empfindlichkeiten müssen berücksichtigt werden: » Der Nutzen der Konzentration wäre eine gegenseitige Wissenschaft und Wirtschaft ist nicht so wichtig, dorf und Biel/Bienne ist sehr wichtig. Aber: «Biel» Berührungsängste von KMUs gegenüber grossen Befruchtung zwischen dem Campus der Berner schlaue Leute finden sich sowieso (über Internet usw.). braucht «Dübendorf». Firmen; grosse Firmen suchen Nähe zu Firmen mit Fachhochschule und dem Nationalen Innovationspark » Der Schutz des geistigen Eigentums sollte möglichst gleicher Struktur. » Bei der thematischen Abgrenzung müssen Branchen/ Biel/Bienne. einfach geregelt sein. Evtl. Kompensation erst, wenn Anwendungen im Zentrum stehen und nicht Techno- » Es gilt den Groove der HTL Biel («Spirit of Bienne») ein nachweisbarer Erfolg eingetreten ist. logien. Das Gewicht muss auf technische Innovation wiederzubeleben. Standort, räumliches Angebot gelegt werden. » Angebot von Spezialkursen, z.B. zum Thema » Die kritische Grösse muss ermittelt und angestrebt Produktzertifizierung/-zulassung, Reinraumtechnik » Standort Biel ist aus Sicht Industrie und Firmen sehr gut » Der Nationale Innovationspark Biel/Bienne muss sich werden, damit die Infrastruktur auch zweckmässig etc., die auf die Interessen der vertretenen Clusters geeignet, weil hier eine Konzentration von Unter- vom ETH-Bereich klar abgrenzen. Ein Vorschlag dazu gestaltet werden kann (vom Labor bis zur Aula). zugeschnitten sind. nehmen in der Präzisionstechnik, Elektronik, Uhren, ist die Konzentration auf Produktion (Manufacturing). Mechatronik vorliegt. Dieser Bereich ist in der Schweiz nicht ausreichend » Der Campus der Berner Fachhochschule und der » WTT-Idee: Möglichkeit für Sabbatical/befristete besetzt. Nationale Innovationspark Biel/Bienne müssen an einem Auszeit vom Berufsalltag an der Fachhochschule/ » Besondere Stärke: zwei Sprachen und vor allem auch gemeinsamen Standort sein. Der Campus alleine reicht Universität schaffen. zwei Kulturen, welche sich gegenseitig ergänzen und » Der Einbezug des Bereichs Gestaltung und Kunst der nicht als Innovationspool. bereichern. Berner Fachhochschule könnte mithelfen, Kreativitäts- » Auch ein Thema: Übertrag von Erfahrung auf nach- prozesse zu fördern. » Der Innovationspark braucht interessante Firmen ent- folgende Generationen. » Die Kultur von Biel ist ideal für Entwicklungsprojekte weder von Aussen oder als Spin-off aus der Berner («Nid lugg la»). » TT-Novatech, creapole, innodel, EPFL, CSEM, Neode, Fachhochschule.20 21

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