DAS BRAUCHT KEIN
SCHWEIN
ADAPTION VON INNOVATIONEN
Von /Dr. Volker Göbbels @VolkerGoebbels
WORUM GEHTS?
WOW, IST DAS COOL!!11elf
Das braucht doch kein Mensch.
Und wozu das gut sein soll, weiß ich auch nicht!
GRUNDLAGE: SOZIOLOGIE
Soziologie erforscht alle Aspekte des
sozialen Zusammenlebens der Menschen in
Gemeinschaften und Ges...
EVERETT ROGERS
DIFFUSION OF INNOVATIONS, 1962
100
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Marketshare%
Innovators
2.5 %
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Adopters
13.5 %
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HENRIK VEJLGAARD
ANATOMY OF A TREND, 2007
MARKETING: MOORE
CROSSING THE CHASM
KLASSIFIZIERUNG VON
INNOVATIONEN
Ablauf der Innovation: kontinuierlich vs. disruptiv
Ebenen der Entscheidung: kaufmännisch...
MECHANISMUS DER ADAPTION
KLASSISCHER ANSATZ
Einzelpersonen entscheiden sich unabhängig
Entscheidung nach Abwägung der Vor-...
DISRUPTIVE INNOVATIONEN
MARKETING: GEOFFREY MOORE ↝
Änderung der Kommunikation an der Lücke:
Links/Vorher (Visionäre): Coo...
MECHANISMUS DER ADAPTION
KRITIK AN DER KONTINUIERLICHEN THEORIE
Der unabhängige Entscheidungsprozeß kann niemals zu
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WOZU DAS ALLES?
Technische Innovationen wie Wearables sind disruptiv
Das Verhalten mancher Menschen wirkt auf andere
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WAS HAT DAS MIT IT ZU TUN?
Beobachten, was passiert
Modelle für Mechanismen werden abgeleitet
Wie überprüft man so ein Mod...
SIMULATION DURCH ZELLULÄRE
AUTOMATEN
ROBERT AXELROD, 1997
Robert Axelrod entwickelte 1997 ein System, bestehend aus
einem ...
AXELROD MODELL
ALGORITHMUS
1. Lege ein Feld aus Individuen (z.B. 50×50) an
2. Wähle eines per Zufall aus
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MÖGLICHE ENDZUSTÄNDE
Komplette Homogenität, alle Individuen sind gleich
Wenige große Flächen, sog. cultural...
AXELROD MODELL
Größe: 30×30, Anzahl Features: 3, max. Wert: 6, Threshold: 0,1, 100.000 Iterationen
Built with p5.js
AXELROD MODEL
VARIATIONEN
Abstoßung bei wenig Übereinstimmung: ein Feature, daß
beide Individuen gemeinsam haben, wird geä...
DAS ENDE IST NAH!!
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LITERATUR
Everett Rogers, "Diffusion of innovations", 1962
Henrik Vejlgaard, "Anatomy of a trend", 2007
Martin Raymond, "T...
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Das braucht kein Schwein - Adaption von Innovationen

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Topics touched: Diffusion of Innovations (Everett Rogers), Crossing the Chasm (Geoffrey Moore), Biased Transmission (Joseph Henrich), Propagation of Innovations (Robert Axelrod)

Veröffentlicht in: Wissenschaft
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Das braucht kein Schwein - Adaption von Innovationen

  1. 1. DAS BRAUCHT KEIN SCHWEIN ADAPTION VON INNOVATIONEN Von /Dr. Volker Göbbels @VolkerGoebbels
  2. 2. WORUM GEHTS? WOW, IST DAS COOL!!11elf Das braucht doch kein Mensch. Und wozu das gut sein soll, weiß ich auch nicht!
  3. 3. GRUNDLAGE: SOZIOLOGIE Soziologie erforscht alle Aspekte des sozialen Zusammenlebens der Menschen in Gemeinschaften und Gesellschaften Quelle: Internet
  4. 4. EVERETT ROGERS DIFFUSION OF INNOVATIONS, 1962 100 75 50 25 0 Marketshare% Innovators 2.5 % Early Adopters 13.5 % Early Majority 34 % Late Majority 34 % Laggards 16 %
  5. 5. HENRIK VEJLGAARD ANATOMY OF A TREND, 2007
  6. 6. MARKETING: MOORE CROSSING THE CHASM
  7. 7. KLASSIFIZIERUNG VON INNOVATIONEN Ablauf der Innovation: kontinuierlich vs. disruptiv Ebenen der Entscheidung: kaufmännisch vs. kulturell Erwartungen der Akteure: Visionäre vs. Pragmatiker Schade: fast nie "reine" Formen!
  8. 8. MECHANISMUS DER ADAPTION KLASSISCHER ANSATZ Einzelpersonen entscheiden sich unabhängig Entscheidung nach Abwägung der Vor- und Nachteile cost-of-change
  9. 9. DISRUPTIVE INNOVATIONEN MARKETING: GEOFFREY MOORE ↝ Änderung der Kommunikation an der Lücke: Links/Vorher (Visionäre): Coolness und Potential Rechts/Nachher (Pragmatiker): Narrative über praktischen Einsatz Zielmärkte definieren Ein Segment als Sprungbrett für das nächste
  10. 10. MECHANISMUS DER ADAPTION KRITIK AN DER KONTINUIERLICHEN THEORIE Der unabhängige Entscheidungsprozeß kann niemals zu einer "S-Kurve" führen Es entstehen "R-Kurven" Kombination zweier Mechanismen erzeugt eine S-Kurve: individuelle cost-of-change/benefit-Abwägung "biased transmission"
  11. 11. WOZU DAS ALLES? Technische Innovationen wie Wearables sind disruptiv Das Verhalten mancher Menschen wirkt auf andere sonderbar. Warum? Wie kann man verstehen, wie disruptive Innovationen eine Population erobern oder eben nicht? Kann man das Verständnis der Vorgänge nutzen?
  12. 12. WAS HAT DAS MIT IT ZU TUN? Beobachten, was passiert Modelle für Mechanismen werden abgeleitet Wie überprüft man so ein Modell? Man simuliert es! Laßt die Soziologen nicht damit alleine!
  13. 13. SIMULATION DURCH ZELLULÄRE AUTOMATEN ROBERT AXELROD, 1997 Robert Axelrod entwickelte 1997 ein System, bestehend aus einem Netz zellulärer Automaten, die eine Popuplation simulieren. Jedes Individuum hat dabei einen Satz Eigenschaften (Features), ausgedrückt als Tupel/Vektor von Zahlen. Durch Interaktion übernehmen Individuen Features ihrer Nachbarn.
  14. 14. AXELROD MODELL ALGORITHMUS 1. Lege ein Feld aus Individuen (z.B. 50×50) an 2. Wähle eines per Zufall aus 3. Wähle einen zufälligen Nachbarn (N,S,O,W) 4. Bestimme ihre Ähnlichkeit, daraus die Wahrscheinlichkeit einer Interaktion 5. Falls wahrscheinlich: übernehme ein zufälliges Feature des Nachbarn 6. Zurück zu 2. so oft man möchte
  15. 15. AXELROD MODELL MÖGLICHE ENDZUSTÄNDE Komplette Homogenität, alle Individuen sind gleich Wenige große Flächen, sog. cultural domains Komplettes Chaos
  16. 16. AXELROD MODELL Größe: 30×30, Anzahl Features: 3, max. Wert: 6, Threshold: 0,1, 100.000 Iterationen Built with p5.js
  17. 17. AXELROD MODEL VARIATIONEN Abstoßung bei wenig Übereinstimmung: ein Feature, daß beide Individuen gemeinsam haben, wird geändert Zusätzlicher Einfluß: Massenmedien soziale Netze biased transmission long-range Wechselwirkung (Small World Model, Jon Kleinberg)
  18. 18. DAS ENDE IST NAH!! Credits go to: reveal.js für das Javascript Slide Framework Farbpaletteneditor für die JavaScript Version von Processing für Processing (indirekt) http://paletton.com http://p5js.org https://processing.org
  19. 19. LITERATUR Everett Rogers, "Diffusion of innovations", 1962 Henrik Vejlgaard, "Anatomy of a trend", 2007 Martin Raymond, "The Trend Forecaster's Handbook", 2010 Robert Axelrod, "The Dissemination of Culture", J. Confl. Res., Vol. 41 Nr. 2, 1997 Joseph Henrich, "Cultural Transmission and the Diffusion of Innovations", Am. Anthropologist 2001, 103(4) 992-1013 Scott Ambler, "Crossing the Chasm", Dr. Dobbs Journal Geoffrey Moore, "Crossing the Chasm", 1991

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