Theaterzeitung feb 2015

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Journal du Théâtre de Bâle Fevrier 2015

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Theaterzeitung feb 2015

  1. 1. theaterzeitung Februar ballett Die Liebe kann tanzen / IT’s a game SCHAUSPIEL Der Zauberberg / Die Wildente / Fellinicittà / Kasimir und Karoline / Romeo und Julia / Sex? Aber mit Vergnügen! OPER Daphne / Don Pasquale / Otello / Médée Editorial����������������������������������������������������������������������������� 1 schauspiel: Romeo und Julia������������������������������������������� 2 oper: Daphne����������������������������������������������������������������������� 3 Ballett: It’s a game ����������������������������������������������������������� 4 Junges Schauspiel: Ergebnisse Theaterlabor ������������� 5 repertoire��������������������������������������������������������������������������� 6 vermischtes ����������������������������������������������������������������������� 8 pas de deux������������������������������������������������������������������������� 9 agenda Februar ����������������������������������������������������������������10 P.P. CH-4410Liestal Post CH AG 2014/ 2015 Editorial WORUM ES GEHT: oFFEN ZU BLEIBENEs sind Zeiten wie diese, in denen wir bedauern, dass das Theater ein langsamer Apparat ist. Weil wir uns dem Aufschrei anschliessen möchten, den Spielplan umwerfen, etwas aufführen, das sich eindeutig verhält zu den schrecklichen Ereignissen in Paris. Aber wir haben unsere Planung, unsere Premie- ren; eine neue Inszenierung macht man nicht in drei Wochen. Das ist letzten Endes gut so, denn es erlaubt einen zweiten Blick auf die Stoffe, mit denen wir uns beschäftigen. Und wir stellen fest: die virulenten The- men werden verhandelt. Wir spielen «Romeo und Julia», die Geschichte einer unmöglichen Liebe zwischen zwei Kindern verfeindeter Familien; es könnten verfeindete Religionen, verfeindete Nationen sein. Wir spielen «Otello» und «Medée»: zwei Werke, die von Aussensei- tern erzählen; was es bedeutet, ein Fremder in der Gesellschaft zu sein, ein Barbar. Die aber auch erzäh- len: es ist nicht die Anwesenheit des Fremden an sich, die notwendig zur Katastrophe führt; nicht das Miss- trauen, die Ablehnung der anderen. Die befördern die Katastrophe, aber verursachen sie nicht. Es braucht das Böse und den Hass, es braucht die Bereitschaft zur Ver- nichtung aus Rache. Otello wird durch die Intrige des Jago vernichtet; bei Medea sind es die ureigenen Abgründe, die aus der verletzten Frau eine Mörderin machen. Es ist wohl das, was uns hilflos macht gegen- über dieser Form des Terrors im 21. Jahrhundert: mit Entsetzen stehen wir vor diesem unbändigen Hass und Vernichtungswillen, der sich nicht schert um unsere aufgeklärten Werte. Und es fällt nicht leicht, offen zu bleiben im Angesicht des Schreckens; nicht zu verallge- meinern, nicht in Sippenhaft zu nehmen. Eins der Bilder dieser Tage versieht ein Foto des Mörders, der den hilf- los am Boden liegenden muslimischen Polizisten erschiesst mit der Aufschrift: In case you are confused – this is a terrorist (mit Pfeil) – this is a muslim (mit Pfeil zum Polizisten). Wenn es uns als Künstler gelingen könnte, zu dieser Differenzierung beizutragen, indem wir Geschichten erzählen, die diese Differenzierung leisten, zeigen, wo das Übel beginnt und wo wir es auf- halten könnten – dann ist ein klein wenig erreicht. sg Einbruch der Nacht
  2. 2. 28. Januar 2015 2 50 p r e m i e r e n f e b r u a r SChauspiel HALB TOTLACHEN MIT SHAKESPEAREEinträge zu «Romeo und Julia» RUMSBUMS Zwei sehen sich. Fallen sofort in Liebe. Drei Stunden später schon verheiratet. Heimlich. Da Familien verfeindet. Weil er einen ihrer Vettern meu- chelte, muss er weg aus der Stadt. Sie soll einen ande- ren heiraten. Pater, der sie heimlich traute, weiss Aus- weg, weil er einst den unkonzessionierten Ausschank toxischer Getränke betrieb. Pater also gibt dem Mädel Gift, das zum Scheintod führt. Ab in Grabkammer, wo sie aus Scheintod erwachen und ihren Liebsten erwar- ten soll. Der kann aber über Scheintod nicht informiert werden, da Brief des Paters ihn nicht erreicht im Exil. Kehrt heimlich heim, findet seine Geliebte scheinbar tot, säuft auch Gift, stirbt, sie erwacht aus Scheintod, sieht ihren Liebsten richtig tot, stürzt sich in einen Dolch. Der Titel? «Romeo und Julia». Besserer Titel: «Rumsbums und Zackzack». Gilt als berühmteste Liebe- stragödie der Welt. (G. Stadelmeier) UNERKLÄRLICH Ich weiss nicht, was die Leute an der Liebe so grossartig finden, ich meine: Jeder Trottel kann sich verlieben. (H. Scholz, Paarberater) UNBESTRITTEN Alle Tragödien enden mit dem Tod, alle Komödien mit der Ehe. (G. Byron) Wer eine Tragödie überlebt hat, ist nicht ihr Held gewesen. (S. Lec) UNERTRÄGLICH Die Liebe stirbt, oder die Liebenden sterben; das sind die Möglichkeiten, mit denen Shakespeare arbeitet. Das komische Genie des Autors konnte jene katastrophale Morgendämme- rung, die Tod und Finsternis bringt, nicht aufhalten. Mit nur wenigen Änderungen hätte Shakespeare «Romeo und Julia» in ein heiteres Stück verwandeln können. Den jungen Liebenden hätte die Flucht nach Mantua gelingen können, und sie wären nicht den unglückseli- gen Verhältnissen oder schlechtem Timing oder kosmo- logischen Antagonismen zum Opfer gefallen. Aber eine solche Travestie wäre uns unerträglich. Shakespeare versagte sich in «Romeo und Julia» alle Ironie, mit Aus- nahme der Ironie des Schicksals, dafür nahm er sich eine Erkenntnis zu Herzen, nämlich, dass wir andau- ernd Verabredungen einhalten, die wir nicht getroffen haben. Wir müssen alle unsere Kräfte aufbieten und Shakespeare so genau lesen, wie wir nur können, aber immer in dem Bewusstsein, dass seine Stücke uns ent- schieden besser lesen. Sie lesen uns. Definitiv. (H. Bloom) UH!UH! We don’t have forever / Uh, Baby day- light’s wasting / You better kiss me / Before our time has run out / Mmm yeah / Nobody sees what we see / They’re just hopelessly gazing, uh / Uh, Baby take me / Before they turn the lights out / Before our time has run out (XO von Beyoncé, auf kidzworld.com zum beliebtes- ten Lovesong 2014 gekürt) UNTOT Dieses Wort hat Kon- junktur. Die Untoten, das sind natürlich die Zombies, in 35 ziemlich guten und 2000 schlechten Filmen, in Comics und Romanen. Aber «untot» drückt auch ein eigenartiges, ausuferndes Empfinden der Zeit aus. Da-Sein und doch nicht Da-Sein; Dasein und doch kein Dasein. Man denkt an radikal Entwürdigte, an Men- schen jenseits ihrer Geschichte, an Leute, die sich halb zu Tode schuften, und Leute, die sich halb zu Tode amü- sieren. Sterben ist peinlich, weil es den beiden Grund- prinzipien der postdemokratischen, postbürgerlichen Gesellschaft widerspricht: Effizienz und Unterhaltung. Sterben bringt nichts ein und ist in aller Regel nicht lus- tig. Sterben ist nicht positiv und nicht simplified. So gibt es einen gewaltigen Zorn nicht nur auf das Sterben, son- dern auch auf den Sterbenden (wir trauen ihm zu, dass er nicht einmal richtig stirbt und dann als Zombie wie- derkommt). Und immer denkt man, ein ganz klein wenig, auch an sich selbst mit. Bin ich/ist Ich schon kontami- niert vom Untod? (M. Metz und G. Seesslen) ÜBERLE- BEN Survival Guide in Zombieland : 1. Fitness 2. Dop- pelt hält besser 3. Vorsicht auf dem Klo 4. Gusseiserne Bratpfannen 5. Reise leicht 6. Such dir einen knallhar- ten Partner 7. Bowlingkugeln 8. Sei (k)ein Held 9. Halte dir den Rücken frei 10. Geniesse die kleinen Dinge 11. Schweizer Taschenmesser. (R. Fleischer) Die Texte sind redaktionell bearbeitet. aa  donnerstag 12.02. 20.00 Schauspielhaus  Montag 16.02. 20.00 Schauspielhaus  Donnerstag 19.02. 20.00 Schauspielhaus  Samstag 21.02. 20.00 Schauspielhaus Shakespeare in love with Shakespeare in love with Shakespeare in love with Shakespeare in love with Shakespeare in love with Shakespeare in love with…
  3. 3. 28. Januar 2015 3 51 p r e m i e r e n F E B R U A R Oper BeidenWurzelndes verworrenenLebensChristof Loy inszeniert Richard Strauss’ bukolische Tragödie «Daphne», Tomáš Hanus leitet das Sinfonieorchester Basel Amliebstenmöchteichimmermichselbstkomponieren. (RichardStrauss) «Obleib, geliebter Tag!», die junge und schöne Daphne ängstigt sich vor dem Abend; dieser bringt das rituelle Dionysos-Fest. Alle Dorfbewohner feiern die natürliche Vereinigung des Lebendigen. Daphne fürchtet die Exzesse des Fests und alle eroti- schen Annäherungen, sie liebt anders als die Menschen ihrer Umgebung. Der Hirte Leukippos, einst Daphnes Kindheitsgefährte, umwirbt sie vergeblich. Wie auch ein anderer: Der Gott Apoll, er erscheint als Schäfer ver- kleidet zum Fest und begehrt die junge Frau. Im eifer- süchtigen Streit um Daphne tötet der Gott Leukippos. Daphnes Klagen um den toten Leukippos berührt Apoll und der bittet den Gottvater Zeus um Vergebung. Während Leukippos zum Olymp fährt, kehrt Daphne als immergrüner Lorbeerbaum verwandelt ins ewige Leben der von ihr so geliebten Natur zurück. «Mehr Gleichmass im Versbau, möglichstes Vermei- den weiblicher Endsilben, Vermeidung der kleinen, meist überflüssigen Füllwörter, Vermeidung von Neben- sätzen, die mit indem und während etc. beginnen – Sie sehen ja, wie ich es meine – ich deklamiere mir Alles, wie es am besten zu componieren wäre. Halten Sie sich bitte aber nicht streng an meine Textierung! Verbessern Sie selbst nach dem von mir angedeuteten Schema!» So schreibt der bedeutendste deutschsprachige Komponist seiner Tage an seinen neuen Librettisten Joseph Gregor. Der ist bereits der dritte Textdichter für Richard Strauss und tritt ein schweres Erbe an; keine Geringeren als Hugo von Hoffmannsthal und Stefan Zweig, unbestritten führende Literaten der ersten Jahr- hunderthälfte, waren die Vorgänger Gregors. Mit Nach- druck arbeitet Strauss ab 1935 an seinem neuen Opus «Daphne». Die Themenwahl durch den Komponisten ist wohl- überlegt und kennzeichnet Strauss’ Selbstverständnis. Im Anschluss an Richard Wagner sieht er sich als legiti- mer Endpunkt aller Entwicklung der Musiktheaterge- schichte. Der Mythos von Daphne, er erfuhr seine wohl berühmteste Verschriftlichung in Ovids «Metamorpho- sen», steht am Beginn der Operngeschichte. Jacopo Peris Werk «La Dafne favola drammatica» von 1598 gilt heute gemeinhin als eine der ersten Opern überhaupt und 1627 lieferte Heinrich Schütz die Musik für Martin Opitz’ Text «Dafne» – ein frühes deutschsprachiges Musiktheaterwerk. In nur einen Akt haben Strauss und Gregor den «Daphne»-Mythos gefasst. Die «bukolische Tragödie», so ihr Untertitel, ist ein programmatischer Zirkelschlag durch die Musikgeschichte und ein Ausnahmekunst- werk in Richard Strauss’ Schaffen. Woher rührt der Befund? Die grossräumigsten Themen und Motive ver- arbeitet der Komponist; sein eigenwilliges Bild der «Wurzeln Europas» überführt er in die musikalische Sprache der Spätromantik nach Wagner. «Daphne» bie- tet die «Quersumme» des Strauss’schen Künstlertums. Das Werk referiert auf Friedrich Nietzsches Philoso- pheme über apollinische und dionysische Wirkungs- mächte im Menschen, auf den Gegensatz von Natur und Kultur und darin zuletzt die Fragen nach dem Schönen und der Natur des Kunstwerkes. Mit psychologischen Schraffierungen der Figuren verbinden Strauss und Gregor den Liebesdiskurs der romantischen Oper mit dem erotischen Begehren, damit verbundener Angst, dem Scheitern der Liebe, innerer Gespaltenheit und der Sehnsucht nach Einheit und Erlösung. All dies vor dem Hintergrund des tragischen Kampfes des Men- schen Leukippos mit dem Gott Apoll. Richard Strauss ist einer der wichtigsten deutsch- sprachigen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts und zählt zugleich, durch seine tätige Unterstützung des deutschen Faschismus, zu den umstritten­en und belasteten Figuren der neueren Musiktheaterge- schichte. Am Theater Basel übernimmt mit Christof Loy einer der interessantesten Opernregisseure und zugleich ausgewiesener Kenner der Werke Richard Strauss’ die Inszenierung dieses Abends. Loys Arbeiten finden, durch ihre genaue Analyse von Musik und Text, Antwor- ten auf die mythisch-sphärischen Gedankengebäude der Strauss’schen Werke und sind gleichermassen überraschende wie sinnfällige Interpretationen. Seine Deutung von Strauss «Die Frau ohne Schatten», 2011 bei den Salzburger Festspielen, gehört sicherlich zu den aufsehenerregendsten Strauss-Inszenierungen unserer Tage. Nachdem er in der Saison 2012 Andrea Lorenzo Scartazzinis «Der Sandmann» in Szene setzte, tritt Christof Loy nun erneut am Theater Basel in Erscheinung. Das Publikum darf sich auf eine präzise und spannende Interpretation der mitunter düsteren Tiefendimensionen von Werk und Komponist – jener Strauss’schen Welt aus Antike, Moderne, Weltfluch und unbedingtem Kunstwollen – freuen. Am Dirigentenpult steht, in Basel ebenfalls seit «Der Sandmann» bekannt, der tschechische Dirigent Tomáš Hanus und leitet das Sinfonieorchester Basel. SB Matinée Zur Einstimmung auf die anstehende Premiere ist das Publikum zur Matinée mit Beteiligten der Produktion eingeladen. Sonntag, 8. Februar 2015, 11:00 Uhr, Theater Basel, Nachtcafé.  FREITAG 13.02. 19.30 GROSSE BÜHNE  DIENSTAG 17.02. 19.30 GROSSE BÜHNE  DONNERSTAG 19.02. 19.30 GROSSE BÜHNE Ein Dionysos-Fest wenige Jahre nach dem Tod Friedrich Nietzsches
  4. 4. 28. Januar 2015 4 52 p r e m i e r e n F E B R U A R Ballett Einblick in den TheateralltagDas Education Projekt «It’s a game» des Ballett Basel 2015 wird erstmals wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Ein Erfahrungsbericht der Studentin Nadine Maeder, die ihre ­Masterarbeit ­darüber schreibt. Wie gewohnt startete das Education Projekt nach den Sommerferien. Initiiert und finanziert durch die Abteilung Kultur der Stadt Basel soll das Education Projekt einen Beitrag zur kulterellen Bildung in der Schule leisten. Die 4. Klasse der Lehrerin Prisca Schür- mann steht am 25. August vor der Aula des Bläsi Schul- hauses bereit für den ersten Tanzworkshop. Bereits anfangs Juni haben sich die drei Choreogra- phen Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet und Richard Wherlock vom Ballett Basel der Klasse vorgestellt und die Schüler mental auf das Tanzprojekt vorbereitet. Das Ziel war es, in der Zeit zwischen August 2014 und Feb- ruar 2015 ein Tanzstück zu kreieren. Dafür trifft sich die Klasse in wöchentlichen Workshops, an drei Intensiv­ wochenenden und für zwei intensive Wochen direkt vor der Premiere mit den professionellen Kunstschaffen- den. Das Tanzprojekt soll ein spezielles Erlebnis wer- den. Zusätzlich wird das diesjährige Education Projekt durch meine Masterarbeit am Departement für Sport Bewegung und Gesundheit (DSBG) der Universität Basel erstmals wissenschaftlich begleitet. So durfte auch ich mich bereits Anfang Juni zusammen mit der Projektlei- tung der Klasse vorstellen. Nach Rücksprache mit den Eltern und den Lehrerinnen, durfte ich von August bis November jede Woche dabei sein und die Kinder beim Tanzworkshop filmen. Aus dem Filmmaterial wurden kurze Zusammenschnitte kreiert, die als Grundlage für Kleingruppendiskussionen dienten. Die Gesprächs­ inhalte wurden schliesslich für meine Masterarbeit ver- wendet. Für den ersten Workshop sind nicht nur Béatrice und Adrien anwesend, sondern auch die Lehrerinnen und Irena Müller (Verantwortliche der Education Pro- jekte) sind als Zuschauer mit dabei. Wie sich später in den Gruppengesprächen zeigte, war die Situation mit so vielen unbekannten Gesichtern für die Kinder sehr spannend, aufregend und löste bei vielen unruhige Neugierde aus. Trotz der Aufregung schafften es Béat- rice und Adrien, durch spielerische Improvisationsauf- gaben die Aufmerksamkeit der Kinder zu gewinnen. Neben den Tanzworkshops durften die Kinder in den ersten Wochen des Projekts das Theater Basel besuchen. So konnten sie sich nicht nur besser vorstellen, wo sie im kommenden Februar ihre Aufführung haben würden, sondern bekamen auch einen Einblick in den Theaterall- tag. Der Theaterbesuch ist ein wichtiger Bestandteil des Education Projekts. Die Kinder haben so die Möglichkeit, die Kunstform Tanz nicht nur praktisch, sondern auch visuell zu erleben. Diversität, Kreativität, Familiarität Ab dem dritten Workshop wurde die Gruppe durch zehn Sportstudierende des DSBG verstärkt. Wie auch in den vergangenen Jahren befinden sich die Studie- renden zum Zeitpunkt des Projekts im Endspurt ihres Bachelorstudiums in Sport Sciences oder Exercise and Health Sciences. Die Erweiterung der Gruppe durch die «unbekannten Grossen» bedeutete erneute Aufregung, die dank der Erfahrung der Leiter schnell beruhigt wer- den konnte. Nun galt es einen Weg zu finden, jedes Gruppenmitglied zu fordern, ohne jemanden zu über- fordern. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der Altersunterschied in der bestehenden Gruppe nun ca. 10–12 Jahre betrug. Das erste von drei Intensivwochenenden fand bereits Ende November statt. Der Fortschritt im tänze- rischen Bereich, aber auch im sozialen Miteinander der gesamten Gruppe war deutlich. Das folgende Zitat von Béatrice Goetz aus dem Workshop nach dem Wochen- ende unterstreicht das Geschehene: «Übers Wochen- ende seid ihr zu einem Ensemble geworden». Bei den Kindern wurde durch das Dazukommen von jungen Erwachsenen Aufregung und zum Teil auch Schüchternheit ausgelöst. Durch das gemeinsame Spie- len, Bewegen und Kreieren in den Workshops bekam man diese blockierenden Gefühle jedoch schnell in den Griff. Ein Kind beschrieb die Entwicklung der Gruppe wie folgt: «Ich finde es toll, dass wir wie eine grosse Familie sind!» (Zitat aus einer Gruppendiskussion) Vom einfachen Namenschreiben mit Körperteilen in der Luft bis hin zu komplexen Hebefiguren mit den Sportstudenten haben die Kinder einen einzigartigen Prozess durchlebt, der mit der Aufführung von «It’s a game» seinen Höhepunkt erreichen wird. Das Stück wird Anfangs Februar im Foyer des Theater Basels an drei Terminen präsentiert. Mit Hilfe des Filmzusammen- schnitts als Stimulus konnten die Kinder ihre Fort- schritte in verschiedenen Bereichen erkennen und in der Gruppendiskussion selbstreflektierend beschrei- ben. Deshalb ist kulturelle Bildung für Kinder wichtig: besondere Erlebnisse werden ermöglicht und bleiben den Kindern lange in Erinnerung. Nm  Mittwoch 11.02 19.00 foyer Grosse Bühne  Donnerstag 12.02. 11.00 foyer Grosse Bühne  Donnerstag 12.02. 14.00 foyer Grosse Bühne Bei den Proben zu «It’s a game»: Schülerinnen und Schüler tragen einen Studenten Partner des Ballett Basel
  5. 5. 28. Januar 2015 5 53 Junges SChauspiel «In was für einer Welt leben wir eigentlich?»Das Theaterlabor hinterfragt die Spielregeln unserer Gesellschaft. Und interveniert. Das «Theaterlabor» ist ein Spielclub des Jungen Schauspiel. Dieser läuft zwar über eine ganze Spiel- zeit, will aber am Ende kein fertiges Produkt aus­ spucken, sondern wird sich mehrmals im Jahr mit klei- nen Sequenzen und Aktionen präsentieren. Überall, wo es uns interessiert, im Probenraum, auf einer Open Stage, auf der Strasse… Prozessorientiert statt produktorientiert steht ganz oben auf der Liste der Ideen. Was da sonst noch so steht, entscheiden die Spieler. Es ist ein Raum zum Experimentieren. Mit verschiedenen Herangehenswei- sen wollen wir neue Formen des Theaters und der Art und Weise, wie sich Theater präsentieren kann, entde- cken. Es wird gemacht, was die Spieler wollen. Ob the- matische Inszenierung, szenische Lesung, umgekehrte Herangehensweisen, Improtheater oder Tanzsolos, die Spieler bringen ihre Wünsche und Ideen ein. Und Sie entscheiden. Bedingungslos und knallhart. In Form gebracht wird das Ganze dann von der Spielleiterin Mona-Bawani Mühlhausen. In der aktuellen Etappe überlegten sich die sechs Spieler: «Im Theater kannst du ausdrücken, was du der Welt schon immer mal sagen wolltest!» Also los, lass uns grosse Reden schwingen, die Fahne hissen, auf den Thron steigen, den eine Bühne bietet … Aber was wollen wir der Welt eigentlich sagen? Und was ist eigentlich die Welt, unsere Gesellschaft? Im Zwiegespräch mit dieser Gesellschaft, Auge um Auge, Zahn um Zahn, wurde klar, dass wir der Welt eigentlich weniger etwas sagen wollen, sondern sie viel mehr fragen wollen. Hinterfragen. Warum muss immer alles so schnell gehen? Wer bestimmt, wer ins Bild passt und wer nicht? Woher kommt die Angst vor dem Frem- den? Wenn das Leben ein Spiel ist, wer bestimmt die Spielregeln? Wer definiert mich? Und was, wenn ich schwul bin? Was heisst Erfolg haben? Warum ist «Wie geht’s dir?» zu einer Floskel geworden? Kann ich noch sein, ohne zu tun? Wie viel unverplante Zeit planst du dir ein? Wann ist genug? Warum immer die anderen? Warum ändern wir nichts? Hunderte Fragen, Antworten, die sich im Kreis dre- hen. Und was machen wir jetzt damit? Rausgehen. Euch fragen. Uns fragen. Wir wollen, dass ihr euch unsere Fragen stellt. Wollen die Spielregeln brechen. Und machen damit die Stadt zur Bühne. Es entsteht eine Serie von Aktionen unter dem Titel «In was für einer Welt leben wir eigentlich?» An 4 Termi- nen, zu 4 Themen, an 4 verschiedenen Orten in Basel Stadt wird es Interventionen im öffentlichen Raum geben. Also haltet Augen und Ohren offen, wenn ihr an fol- genden Daten durch eure Stadt spaziert: Di 03.02., Fr 06.02. Mit: Nadine Schmid, Yanick Kaufmann, Sylvia Hirt, Milena Förster, Angelo Breda und Lisa Bruder Nähere Informationen unter: mona-bawani@gmx.de Achtung!AbMitteFebruarwidmetsichdasTheaterlaboreinem neuenThemaundistsomitwiederoffenfürNeueinsteiger! mm Der Schritt auf die Strasse
  6. 6. 28. Januar 2015 6 54 I M R E P E R T O I R E Februar Médée von Marc-Antoine Charpentier, am 01/08/14/20.02.2015 Der Zauberberg nach Thomas Mann, am 04/05/09/12/14/17/19.02.2015 Die Wildente von Henrik Ibsen, am 30.01./08/13/15/17.02.2015
  7. 7. 28. Januar 2015 7 55 I M R E P E R T O I R E Februar Don Pasquale von Gaetano Donizetti, am 22.02.2015 Otello von Giuseppe Verdi, am 31.01./15/18.02.2015Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth, am 18/20.02.2015 Die Liebe kann tanzen von Stephan Thoss, am 30.01./07/12/16/21.02.2015Red du mir von Liebe! von Philippe Claudel, am 01/02.02.2015 Fellinicittà von I pelati delicati, am 07/20.02.2015
  8. 8. 28. Januar 2015 8 56 D Suechi nach dr magische Larve Frau Fasnacht, die wohl berühmteste Frau von Basel, ist auch International gefragt. So soll sie im nächsten Jahr versuchen die wichtigsten fas- nächtlichen Anlässe auf der ganzen Welt zusam- menzufassen, um Synergien nutzen zu können. Weil sie somit an der Basler-Fasnacht nicht teil- nehmen kann sucht sie eine Stellvertretung, wel- che ihre Amtsgeschäfte wahrnehmen soll. Via Zei- tungsinserat such sie nun eine Stellvertretung. Aline Roth meldet sich auf dieses Inserat hin bei Frau Fasnacht – in der Meinung es sei ein Ferien- job denn sie hat keine Ahnung von Fasnacht – wird sie von Willhelm, dem Assistenten von Frau Fasnacht, an der Tür begrüsst. Wie sich Aline in die Fasnachtswelt einarbeitet, wie sie die magische Larve wieder findet und wie sie sich gegen den Intriganten Willhelm durch- setzt das wird in der Geschichte des Kinder-Cha- rivari 2015 gezeigt.  Sa 31. Januar 2015, 14.00 Uhr So 1. Februar 2015, 14.30 Uhr Sa 7. Februar 2015, 14.00 Uhr 17.00 Uhr So 8. Februar 2015, 11.00 Uhr 14.30 Uhr Kleine Bühne • Text: Christoph Knöll, Jacquelin Christ Knöll, Jugendliche aus dem Ensemble; Bühne: Christoph Knöll, Kostüme: Antije Biniasch, Produktionsleitung: Bernhard Stutz; Regie, Regieassistenz: Arthur Kimmerle, Ramona Schwarz; Musikalische Leitung: Edith Habra- ken; Obmann: Bernhard Stutz • Mit: Lara Schenk, Mia Kirsch, Etienne Bumann, Lucien Jaskulski, Vanessa Schöpfer, Lorenzo Maiolino, Fiona Benz, Simona Gal- lacchi, Sereina Weissen, Kidane Syfrig, Siri Kirsch, Laetitia Bevilacaua, Liana Egloff, Raphael Rüegg, Nicola Linkohr, Maurus Voltz; Mitwirkende Gruppen: Guggemuusig -Barba- rossa Binggis, Jungi VKBk SMEH Marim- ba-Schule Edith Habraken Kinder-Charivari Tod in Venedig kult.kino und Theater Basel setzen auch in dieser Spielzeit die Zusammenarbeit fort. Zu ausgewähl- ten Produktionen des Theater Basel veranstaltet kult.kino spezielle Filmvorführungen. Damit sol- len ausgesuchte Aspekte vertieft und von einer Gesprächen von Beteiligten Einblicke in die Arbeit der Vorstellungen und Projekte möglich gemacht und so neue Sichtweisen auf die jewei- lige Vorführung kreiert. Der Komponist Gustav von Aschenbach, der sich in einer Krise befindet, reist nach Venedig. Wäh- rend er im Hotel wartet, fällt sein Blick auf den schönen Knaben Tadzio. Einige Tage später sieht Aschenbach Tadzio am Strand spielen und wird bei dem Anblick zu Teilen einer Komposition ins- piriert. Ohne jemals mit ihm zu sprechen, entwi- ckelt Aschenbach eine Obsession und verfolgt ihn und seine Familie heimlich durch die Stadt. Immer mehr verliert er sich in seinen Gefühlen und Tagträumen.  So 1. Februar 2015, 11.00 Uhr, kult.kino atelier • Im Anschluss Gespräch mit Beteiligten der Produktion Atmosphères Görgy Ligeti war einer der wenigen Komponisten der Avantgarde mit Publikumserfolg. Sein Orches- terwerk «Atmosphères» setzte 1961 neue stilisti- sche Massstäbe. Er habe versucht, so der Kompo- nist, «das strukturelle kompositorische Denken, das das motivisch-thematische ablöste, zu über- winden und durch eine neue Formvorstellung zu verwirklichen». Zur grossen Bekanntheit von «Atmosphères» hat nicht zuletzt der Stanley-Ku- brick-Film «2001 – A Space Odyssey» von 1968 bei- getragen. Nur wenige Jahre zuvor entstand Schostakowitschs 10. Sinfonie. Es war Schostako- witschs erste sinfonische Arbeit seit 1945 und seit seiner Demütigung durch die «antiformalisti- schen» Säuberungen von 1948, als ihm beschie- den wurde, seine 8. Sinfonie sei «kein musikali- sches Werk, sondern eine Komposition, die mit Musik überhaupt nichts zu tun habe». Die 10. Sin- fonie ist in einer von Leiden geprägten pessimis- Kult.kino + Theater Basel Sinfonieorchester Basel tischen Grundstimmung gehalten, die erst am Ende durchbrochen wird. So ganz anders noch klingt die Ernsthaftigkeit und Trauer, in der Lud- wig van Beethoven sein 3. Klavierkonzert erklin- gen lässt. Es ist sein einziges in einer Moll-Tonart und jenes, mit dem er die geltenden Grenzen der Gattung sprengte.  Mi 4. Februar 2015, 19.30 Uhr, Musiksaal des Stadtcasinos Basel • 18.45 Uhr: Einführung durch Annelis Berger • Mit: Francesco Piemontesi (Klavier), David Afkham (Leitung) und dem Sinfonieorchester Basel MidiMusique Yuriko Sekiguchi Hänni, Schlagzeug und das Naturtrompetenensemble «Trummet» spielen Werke von Des McNutty, Claude Babelon, Pierre- luigi Billone, François Auguste Dauverné, Dieter Dyk, Benjamin Britten, Yannis Xenakis u.a.  Sa 7. Februar 2015, 11.00 Uhr, Foyer Grosse Bühne • Mit: Julian Zimmermann, Josquin Piguet, Henry Moderlak, Mike Diprose, Rainier Chételat, Nathaniel Wood, Dieter Dyk DORA oder Die sexuellen ­Neurosen ­unserer Eltern Dora ist 18 und voller Entdeckungsfreude. Ihre beruhigenden Mediakamente hat ihre Mutter Kristin erst kürzlich abgesetzt. Ungebremst stürzt sich die geistig behinderte junge Frau nun ins Leben und findet Gefallen an einem Mann. Bald haben die beiden spontan Sex – zum Schrecken von Kristin. Dora trifft sich ohne das Wissen ihrer Eltern weiterhin mit dem zwielichten Mann, der sichtlich von ihrer befreiten Sinnlichkeit angetan ist. Während ihre Mutter sich vergeblich ein zwei- tes Kind wünscht, wird Dora schwanger. «Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern» basiert auf dem erfolgreichen Theater- stück von Lukas Bärfuss. Sensibel hat die mehr- fach ausgezeichnete Regisseurin Stina Werenfels Konzert kult.kino («Nachbeben») den Stoff in einen Film von grosser visueller Kraft umgesetzt. Besondere Intensität gewinnt ihr Werk dadurch, dass sie immer wieder Doras Blick auf die Welt zeigt und damit zwei Wahrnehmungen nebeneinander stellt: jene der jungen Frau und jene ihrer Umgebung. Ein intensiver Film, direkt und unverblümt, herausragend gespielt, mit eindringlichen Bildern - eine Sternstunde des Kinos.  Fr 20. Februar 2015, 18.30 Uhr, kult.kino atelier • anschliessendes Gespräch mit der ­Regisseurin Stina Werenfels und dem Co-­ Autor Boris Treyer Romeo und Julia Sieben grandiose Produktionen hat das Bol- schoi-Ballett in Moskau dieses Jahr im Programm, eines davon ist «Romeo und Julia». William Shake- speares zeitlose Geschichte wurde mit einer atemberaubenden Choreografie von Sergej Pro- kofjew und viel geliebter Theatermusik von Juri Grigorowitsch auf die Bühne gebracht. Mit seinen berühmten Melodien ist die Geschichte der unmöglichen Liebe ein immerwährender Favorit und eines der bekanntesten Ballette der Welt.  So 8. März 2015, 16 Uhr, Pathé Küchlin • Musik: Sergej Prokofjew • Choreografie: Juri Grigorowitsch Live aus Moskau Vermischtes Februar Eine Residenz der Atlas Stiftung Seniorenresidenz Südpark Meret Oppenheim-Strasse 62, 4053 Basel, Telefon 061 366 55 55 www.residenz-suedpark.ch «Im Ernstfall ist schnell Hilfe da.» Dr. Alfred Hartmann, Jahrgang 1924, Jurist. Er zog Anfang 2014 aus seinem Einfamilienhaus auf dem Bruderholz in die Seniorenresidenz Südpark um. anzeige Wahl­ abonnement Sie haben die Möglichkeit, Ihr indi­ viduelles Theaterabonnement zu gestalten. Der Kauf des Wahlabon- nents ist während der Spielzeit jederzeit möglich. Je nach Anzahl der gewählten Produktionen bietet Ihnen das Wahlabonnement Rabatte bis zu 20% an.  bis 6 Vorstellungen: 10 % Rabatt  7–9 Vorstellungen: 15 % Rabatt  10 Vorstellungen: 20 % Rabatt Bitte beachten Sie: Premieren und Fremdveranstaltungen sind nicht Bestandteile des Abonnements. Die Billettkasse berät Sie gerne. www.theater-basel.ch/wahlabo
  9. 9. 28. Januar 2015 9 57 Pas de deux «Ich war überwältigt»Fünf Fragen an Nathalie Pfister, Requisiteurin in Ausbildung, und Zachary Altmann, Sänger und Mitglied des Opernstudios «OperAvenir» Wie war deine erste Begegnung mit dem Theater Basel? Nathalie Pfister: Zu meiner Schulzeit hatte ich ein Schülerabonnement und bin oft mit meiner Klasse ins Theater. Die erste Produktion, die ich hier gesehen habe, war das Ballett «A Swan Lake». Das erste Stück, welches mich aber voll gepackt hat, war «Enron». Die Bühne sah sehr aufwändig und schön gestaltet aus. Danach waren wir auch noch an eine Führung hinter die Kulissen. Da wusste ich, dass ich mal am Theater arbeiten will. Zachary Altmann: Ich landete in der Schweiz und hatte genau einen Tag Zeit bevor ich am Theater anfing. Aufgrund meines riesigen Jetlags bekam ich von der Stadt leider relativ wenig mit. Ich konnte praktisch kein Deutsch, wusste nicht wo das Theater genau ist und kannte mich in der Stadt überhaupt nicht aus. Als ich dann beim Theater ankam, war ich überwältigt. Ein Dreispartenhaus mit Oper, Ballett und Schauspiel kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zudem hatte ich nicht gedacht, dass das Gebäude so gross ist. Was wolltest du werden, als du noch ein Kind warst? N: Ich wollte Kindergärtnerin werden, weil man im Kindergarten viel Basteln kann. Dieser Wunsch hielt sich aber nicht lange. Die Freude am Basteln ist den- noch geblieben. Danach gab es keine konkreten Berufs- wünsche mehr – bis ich mit der Klasse ins Theater ging. Zuerst wollte ich Szenenbild studieren und konnte hier am Theater auch als Bühnenbildpraktikantin arbeiten. Danach bin ich in die Requisiten-Abteilung gekommen, wusste, dass ich richtig bin und hatte das Glück eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Z: Man hat mir gesagt, dass ich als Kind immer den Wunsch hatte ein Elefant zu sein, aber ich weiss nicht mehr warum. Ich fand das Tier einfach toll und hatte viele verschiedene Plüsch-Elefanten. Irgendwann wollte ich auch mal Peter Pan sein. Meinen ersten kon- kreten Berufswunsch hatte ich mit neun Jahren. Ich wollte Sänger am Broadway werden und konnte zu dem Zeitpunkt bereits «Evita» auswendig. Welches sind deine Lieblingsorte in Basel? N: Der Rheinhafen bei Kleinhüningen. Ich gehe dort oft spazieren, oder im Sommer an der Landestelle Kaf- fee trinken. Ich mag die industrielle Atmosphäre und die Leute sind auch alle sehr angenehm. Dazu kommt, dass die Gegend bei jeder Tageszeit und Lichtstimmung schön aussieht. Z: Der Rhein und alles was es drum herum gibt. Die Buvetten im Sommer, aber auch der Blick von der Pfalz auf Kleinbasel. Ansonsten hab ich von der Stadt leider noch nicht so viel gesehen. Ich habe aber vor, mir noch ganz viele Orte und Quartiere anzuschauen. Mit welcher Persönlichkeit würdest du gerne mal einen Tag verbringen? N: Didier Burkhalter oder Byung-Chul Han. Bei Burk- halter interessiert mich sein Alltag im Bundeshaus. Zudem würde ich gerne von ihm wissen wie es war Wla- dimir Putin zu treffen. Eine so einnehmende Person, mit einer so charismatischen Ausstrahlung. Von Byung- Chul Han lese ich im Moment das Buch «Müdigkeitsge- sellschaft». Er ist ein sehr interessanter Autor mit span- nenden Ansätzen. Für mich wäre interessant wie er als Privatperson ist. Also am liebsten einfach mit ihm bei einem Kaffee über Gott und die Welt plaudern. Z: Beyoncé Knowles. Mich interessiert wie eine so erfolgreiche Person, die immer im Mittelpunkt steht, ihren Alltag in den Griff bekommt. Sie macht ja nicht nur erfolgreich Musik, sie hat auch ein eigenes Label und daneben noch ein Privatleben. Ich habe grossen Respekt vor ihr und ihrer Arbeit und würde sie gern einen Tag lang begleiten … oder Barack Obama. Der hat sicher auch einen spannenden Arbeitstag. Frage von Zachary Altmann an Nathalie Pfister: Was willst du später einmal beruflich machen, nachdem du deine Ausbildung abgeschlossen hast? N: Mir gefällt es hier sehr. Ich kann mir gut vorstellen beim Theater zu bleiben. Es reizt mich aber auch mal als Requisiteurin beim Film zu arbeiten und auch ausser- halb der Schweiz tätig zu sein. Frage von Nathalie Pfister an Zachary Altmann: Bist du zum ersten Mal fix an einem Theater? Z: Nein, ich war zwei Jahre lang Teil des einzig festen Ensembles in ganz Amerika, der Opera San José in Kali- fornien. So etwas gibt es dort sonst nicht. Normaler- weise werden dort immer wieder neue Personen für einzelne Produktionen zusammengestellt. Die Compa- gnien sterben in Amerika langsam aus. Deshalb freut es mich, mit einem festen Ensemble zu arbeiten. NathaliePfister.GeborenundaufgewachseninBasel.Besuchte dasWirtschaftsgymnasiumimGellert.Siearbeitetedanachals PraktikantinimBühnenbildsowiealsAushilfeinderRequisite desTheaterBasel.Seit2013arbeitetNathaliePfisteralsRequi- siteurin in Ausbildung am Theater Basel. Sie absolviert ihre AusbildunganderEvent-AkademieinBaden-Baden. Zachary Altmann. Geboren und aufgewachsen in New York. AusbildunganderManhattanSchoolofMusic.ErgewannAus- zeichnungenderMarilynHorneFoundationundbeidenMet- ropolitanOperaNationalCouncilDistrictAuditions.Ersang an der Opera San Jose, am New Yorker Poisson Rouge, der GothamChamberOpera,derForthWorthOperaundderSara- sota Opera. Im Sommer 2014 sang er Astolfo in Donizettis «Lucrezia Borgia» und Marullo in Verdis «Rigoletto» beim Caramoor Festival. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Zachary Alt- mannMitglieddesOpernstudios«OperAvenir»,undisthieru.a. in«Otello»,«DonPasquale»und«RapeofLucretia»zuhören. Das Gespräch führte Moritz Weisskopf Nathalie Pfister und Zachary Altman Adressen und Kontakte Direktor: Georges Delnon Verwaltungsdirektorin: Danièle Gross Redaktion: Direktion, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Anita Augustin-Huber (AA), Simon Berger (SB), Georges Delnon (GD), Bettina Ehrlich (BE), Bettina Fischer (BF), Martin Frank (MF), Stephanie Gräve (SG), Nadine Maeder (NM), Mona-Bawani Mühlhau- sen (MM), Ute Vollmar (UV), Moritz Weisskopf, Martin Wigger (MW) Koordination und Schlussredaktion: Stephanie Gräve Gestaltungskonzept: Ludovic Balland Typograhy Cabinet, Basel Satz: Grafik Theater Basel Fotografie: Hans Jörg Michel (S.6, 7), Ismael Lorenzo (S.4, 7), Simon Hallström (S.7), Judith Schlosser (S.6), Peter Schnetz (S.7), Tanja Dorendorf / T+T Fotografie (S.7) Für die Unterstützung danken wir freundlich: Partner des Ballett Basel: Billettkasse: Telefon +41/(0)61-295 11 33; www.theater-basel.ch Öffnungszeiten der Billettkasse Theaterplatz: Mo – Sa: 11.00 –19.00 Uhr Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Der Vorverkauf für die Vorstellungen auf der Grossen Bühne beginnt drei Monate vor der Vorstellung. Für alle anderen Vorstellungen vier Wochen im Voraus. Studenten, Schüler und Lehrlinge (bis zum 30. Lebensjahr) bezahlen für alle Vorstellungen nur die Hälfte. Eine Viertelstunde vor Vorstellungsbeginn kosten alle Plätze für Studenten, Schüler und Lehrlinge nur noch chf 19.– (bzw. chf 26.– für Vorstellungen der Preisklassen 5 bis 8; exkl. Gastspiele und Silvestervorstellungen). Vorverkauf auch: Kulturbüro Riehen, Baselstrasse 43, Kantonsbibliothek Baselland Liestal, Emma Herwegh-Platz 4 Aktuelle Spielplaninformationen: www.theater-basel.ch — Änderungen vorbehalten Theater Basel, Postfach, CH - 4010 Basel Grosse Bühne, Kleine Bühne, Nachtcafé; Theaterstrasse 7, 4051 Basel Schauspielhaus; Steinentorstrasse 7, 4051 Basel / Klosterberg 6; Klosterberg 6, 4051 Basel Medienpartner anzeige Gastro­ nomisches Winter­ angebot Kartoffel-Steinpilz-Cremesuppe mit Thymian CHF 8.– • Nüsslisalat mit Ei, Croûtons und Speckwürfelchen* CHF 13.– • Lunette al Tartuffo (Runde Ravioli mit Trüffel gefüllt, dazu Trüffelöl und Parmigiano Reggiano) CHF 24.– Diese Speisen können vor jeder Abendvorstellung auf der Grossen Bühne eine Stunde vor Vorstellungs­ beginn bestellt ­werden. Angebot gültig bis zum 28.02.2015 Reservationen und Anfragen unter:  +41/(0)61-295 15 51 gastronomie@theater-basel.ch *Fleischherkunft: CH
  10. 10. 28. Januar 2015 10 58 Do  19.02.  19.30 Daphne Oper von Richard Strauss Grosse Bühne Gem. Wochentag-Abo und freier Verkauf Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Basler Theater  20.00 Romeo und Julia Schauspiel von William Shakespeare Schauspielhaus Donnerstag-Abo Schauspiel und freier Verkauf  20.00 Der Zauberberg Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann Kleine Bühne Freier Verkauf  22.00–01.00 Bar aux fous Foyer Schauspielhaus Eintritt frei Fr  20.02.  19.30–22.15 Médée Oper von Marc-Antoine Charpentier Grosse Bühne Freitag-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf Presenting-Sponsor: IWB  20.00–22.30 Fellinicittà oder eine halbe Stunde Glück I Pelati Delicati Schauspielhaus Freier Verkauf  20.00–21.30 derniere Kasimir und Karoline Schauspiel von Ödön von Horváth Kleine Bühne Freier Verkauf Sa  21.02.  19.30–21.40 Die Liebe kann tanzen Ballett von Stephan Thoss (UA) Grosse Bühne 18.45 Einführung Freier Verkauf Partner des Ballett Basel: BLKB  20.00 Romeo und Julia Schauspiel von William Shakespeare Schauspielhaus Samstag-Abo Grosse Bühne Serie 1 und freier Verkauf So  22.02.  18.30–21.00 Don Pasquale Dramma buffo in drei Akten von Gaetano Donizetti Dichtung nach Angelo Anelli von G.D. Ruffini und dem Komponisten. in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Grosse Bühne Freier Verkauf Musikalische Leitung: Martín Baeza-Rubio; Regie und Bühne: Massimo Rocchi; Bühnenbildmitarbeit: Jean-Marc Desbonnets; Kostüme: Catherine Voeffray; Video und Bildwelt: Sean Wirz; Dramaturgie: Simon Berger; Mit: Agata Wilewska, Andrew Murphy, Gianfranco Montresor, Noel Hernandez, Kang Wang, dem Chor des Theater Basel sowie der Basel Sinfonietta Presenting-Sponsor: Novartis Mo  23.02.  19.30–23.15 Comité-Schnitzelbängg Grosse Bühne / Schauspielhaus Freier Verkauf Mi  25.02.  19.30–23.15 Comité-Schnitzelbängg Grosse Bühne / Schauspielhaus Freier Verkauf Sa  28.02.  19.00–23.30 Comité-Schnitzelbängg Grosse Bühne / Schauspielhaus Freier Verkauf So  01.02.  11.00–12.30 gastspiel Kinder-Charivari D’Suechi nach dr magische Larve Kleine Bühne Geschlossene Vorstellung  11.00 Tod in Venedig Film von Luchino Visconti (1971) kult.kino.atelier Verkauf über kult.kino  14.30–16.00 gastspiel Kinder-Charivari D’Suechi nach dr magische Larve Kleine Bühne Freier Verkauf  18.30–21.15 Médée Tragédie mise en musique in fünf Akten von Marc-Antoine Charpentier Libretto von Thomas Corneille in französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Grosse Bühne 17.45 Einführung Sonntag-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf Musikalische Leitung: Andrea Marcon/Karel Valter; Regie: Nicolas Brieger; Bühne: Raimund Bauer; Kostüme: Bettina Walter; Licht: Alexander Koppelmann; Dramaturgie: Werner Hintze; Mit: Solenn’ Lavanant-Linke, Agata Wilewska/ Meike Hartmann, Silke Gäng, Alice Borciani/Amalia Montero/Yukie Sato, Jenny Högström, Anders J. Dahlin, Luca Tittoto, Robin Adams/Eung Kwang Lee, Tiago Pinheiro Oliveira, Dan Dunkelblum, Ismael Arróniz, Dan Dunkelblum/Tiago Pinheiro Oliveira, dem La Cetra Vokalensemble und dem La Cetra Barockorchester Basel Presenting-Sponsor: IWB  19.00–20.10 Red Du mir von Liebe! Deutschsprachige Erstaufführung Foyer Schauspielhaus Freier Verkauf Regie: Ulrich Lampen; Licht: Roland Edrich; Mit: Claudia Jahn, Vincent Leittersdorf, Michael Amman (Musiker) Mo  02.02.  20.00–21.10 Red Du mir von Liebe! Foyer Schauspielhaus Freier Verkauf Di  03.02.  20.00 Schluss.Endlich Junges Schauspiel Kleine Bühne Freier Verkauf Regie: Sarah Speiser; Mit: Yasmin Ahmed, Pablo Arnaiz, Nadja Bruder, Jennifer Kohler, Fabienne Krebs, Sabrina Lisi, Manuel Miglioretto, Celine Müller, Hülya Oezmen, Florence Schlumberger, Annatina Strub Mi  04.02.  20.00 Der Zauberberg Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann Kleine Bühne Theaterverein 4 und freier Verkauf Regie: Thom Luz; Musikalische Leitung: Mathias Weibel; Bühne: Stephan Weber; Licht und Kostüme: Tina Bleuler; Dramaturgie: Bettina Ehrlich; Mit: Zoe Hutmacher, Chantal Le Moign, Cathrin Störmer, Vera von Gunten, Martin Gantenbein, Sebastian Ledesma, Markus Mathis, Daniele Pintaudi, Silvester von Hösslin, Mathias Weibel Do  05.02.  20.00 Der Zauberberg Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann Kleine Bühne 19.15 Einführung Donnerstag-Abo Schauspiel und fr. Verkauf  22.00–01.00 Bar aux fous Foyer Schauspielhaus Eintritt frei Sa  07.02.  11.00 gastspiel MidiMusique Foyer Grosse Bühne Eintritt frei  14.00–15.30 gastspiel  17.00–18.30 Kinder-Charivari D’Suechi nach dr magische Larve Kleine Bühne Freier Verkauf  19.30–21.40 Die Liebe kann tanzen Ballett von Stephan Thoss (UA) Grosse Bühne 18.45 Einführung Samstag-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf Choreographie, Bühne, Kostüme: Stephan Thoss; Musikalische Leitung: Timothy Henty/ Thomas Herzog; Dramaturgie: Bettina Fischer; Mit: dem Ballett Basel und dem Sinfonieorchester Basel Partner des Ballett Basel: BLKB  20.00-22.30 Fellinicittà oder eine halbe Stunde Glück I Pelati Delicati Schauspielhaus Freier Verkauf Regie: Andrea Bettini, Christian Vetsch; Mit: Andrea Bettini, Basso Salerno, Zoe Hutmacher, Julian Hackenberg, Statistinnen und Statisten des Theater Basel und den Musikern: Hannes Fankhauser, Reto Bischofberger, Stefan Rüfenacht So  08.02.  11.00–12.30 gastspiel Kinder-Charivari D’Suechi nach dr magische Larve Kleine Bühne Freier Verkauf  14.30–16.00 gastspiel Kinder-Charivari D’Suechi nach dr magische Larve Kleine Bühne Freier Verkauf  16.00–17.50 Die Wildente Schauspiel von Henrik Ibsen Schauspielhaus Sonntag-Nachmittag-Abo Grosse Bühne Serie 1 und freier Verkauf Regie: Amélie Niermeyer; Bühne: Nikolaus Porz; Kostüme: Annelis Vanlaere; Video: Franziska Nyffeler; Musik: Fabian Kalker; Mit: Inga Eickemeier, Elisa Plüss, Christiane Rossbach, Andrea Bettini, Dieter Mann, Florian ­Müller-Morungen, Martin Hug, Götz Schulte  18.30–21.15 Médée Oper von Marc-Antoine Charpentier Grosse Bühne Freier Verkauf Presenting-Sponsor: IWB Mo  09.02.  20.00 Der Zauberberg Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann Kleine Bühne Theaterverein 1 und freier Verkauf Mi  11.02.  19.00 premiere It’s a game Education-Projekte Region Basel / Ballett Basel Foyer Grosse Bühne Freier Verkauf Künstlerische Leitung: Richard Wherlock, Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet; Choreographie und Workshops: Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet; Choreographische Assistenz: Natalie Mathys; Musik/Live DJ: Janiv Oron; Sound: Permi Jhooti; Bühnenbild: Marion Menziger; Kostüme: Jessica Kube; Projektleitung: Catherine Brunet, Irena Müller-Brozovic; Mit: Schülerinnen und Schülern der Klasse 4c Bläsischulhaus Basel sowie Studierenden des Departements für Sport, Bewegung und Gesundheit Uni Basel Partner des Ballett Basel: BLKB  20.00–21.00 Simulacrum Frau – oder wie Frau wirklich ist Kleine Bühne Freier Verkauf Regie: Juliane Schwerdtner; Kostüme: Céline Meyer; Mit: Rahel Ackermann Hui, Lisa Bruder, Marcella Coman, Arminda Da-Costa, Inês Da-Costa, Rebekka Holzer, Fatime Imeri, Andrea Kaiser, Paula Messerli, Christina Weber Do  12.02.  11.00  14.00 It’s a game Education –Projekte Region Basel / Ballett Basel Foyer Grosse Bühne Freier Verkauf  19.30–21.40 Die Liebe kann tanzen Ballett von Stephan Thoss Uraufführung Grosse Bühne Donnerstag-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf Partner des Ballett Basel: BLKB  20.00 premiere Romeo und Julia Schauspiel von William Shakespeare Schauspielhaus Premieren-Abo Schauspiel und freier Verkauf Regie: Barbara-David Brüesch; Bühne: Stéphane Laimé; Kostüme: Heidi Walter; Musik: Christian Müller, Chrischi Weber; Kampfchoreographie: Klaus Figge; Dramatur- gie: Anita Augustin; Mit: Simon Bauer, David Berger, Philippe Graff, Dirk Glodde, Julian Hackenberg, Claudia Jahn, Mathis Künzler, Katka Kurze, Vincent Leittersdorf, Judith Strößenreuter  20.00 Der Zauberberg Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann Kleine Bühne Theaterverein 2 und freier Verkauf Fr  13.02.  19.30 premiere Daphne Bukolische Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss Dichtung von Joseph Gregor in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Grosse Bühne Premieren-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf Musikalische Leitung: Tomáš Hanus / Giuliano Betta; Regie: Christof Loy; BüWhne: Annette Kurz; Kostüme: Ursula Renzenbrink; Choreo- graphie: Thomas Wilhelm; Dramaturgie: Thomas Jonigk, Simon Berger; Mit: Hanna Schwarz, Agneta Eichenholz, Meike Hartmann, Aidan Ferguson, Thorsten Grümbel, Rolf Romei, Marco Jentzsch, Andrew Murphy, Laurent Galabru/Zachary Altman,Vivian Zatta Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Basler Theater  20.00–21.50 Die Wildente Schauspiel von Henrik Ibsen Schauspielhaus Freitag-Abo Grosse Bühne Serie 1 und freier Verkauf Sa  14.02.  19.30–22.15 Médée Oper von Marc-Antoine Charpentier Grosse Bühne 18.45 Einführung Schnupper-Abo und freier Verkauf Presenting-Sponsor: IWB  19.30–21.30 abo français Le Misanthrope Une piece de Molière Schauspielhaus Abo français und freier Verkauf  20.00 Der Zauberberg Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann Kleine Bühne Freier Verkauf So  15.02.  16.00–17.50 Die Wildente Schauspiel von Henrik Ibsen Schauspielhaus Sonntag-Nachmittag-Abo Grosse Bühne Serie 2 und freier Verkauf  18.30–21.15 Otello Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi Libretto von Arrigo Boito nach dem gleichnamigen Schauspiel von William Shakespeare in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Grosse Bühne Freier Verkauf Musikalische Leitung: Gabriel Feltz / Giuliano Betta; Regie: Calixto Bieito; Bühne: Susanne Gschwender; Kostüme: Ingo Krügler; Licht: Michael Bauer; Chor: Henryk Polus; Dramaturgie: Ute Vollmar; Mit: Sunyoung Seo, Rita Ahonen, Kristian Benedikt/Rafael Rojas, Olafur Sigurdarson, Markus Nykänen, Karl- Heinz Brandt, Pavel Kudinov, Zachary Altman sowie dem Chor und Extrachor des Theater Basel und dem Sinfonieorchester Basel Mo  16.02.  19.30–21.40 Die Liebe kann tanzen Ballett von Stephan Thoss (UA) Grosse Bühne 18.45 Einführung Montag-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf Partner des Ballett Basel: BLKB  20.00 Romeo und Julia Schauspiel von William Shakespeare Schauspielhaus Montag-Abo Schauspiel und freier Verkauf Di  17.02.  19.30 Daphne Oper von Richard Strauss Grosse Bühne Dienstag-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Basler Theater  20.00–21.50 Die Wildente Schauspiel von Henrik Ibsen Schauspielhaus Freier Verkauf  20.00 Der Zauberberg Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann Kleine Bühne 19.15 Einführung Freier Verkauf Mi  18.02.  19.30–22.15 Otello Oper von Giuseppe Verdi Grosse Bühne 18.45 Einführung durch den Dirigenten Gabriel Feltz Mittwoch-Abo Grosse Bühne und freier Verkauf  20.00 Sex? Aber mit Vergnügen! Ein Soloabend mit Andrea Bettini Schauspielhaus Freier Verkauf Regie: Christian Vetsch; Mit: Andrea Bettini  20.00–21.30 Kasimir und Karoline Schauspiel von Ödön von Horváth In Zusammenarbeit mit der Ulrike Quade Company Amsterdam Kleine Bühne Freier Verkauf Regie: Ulrike Quade; Bühne: Floriaan Ganzevoort; Kostüme: Jacqueline Steijlen; Musik: Jannik Giger, Lukas Huber; Choreographie: Joost Vrouenraets; Puppenbau: Matt Jackson; Dramaturgie: Martin Wigger; Mit: Inga Eickemeier, Cat Smits, Judith Strößenreuter, Ivan Blagajcevic, Philippe Graff, Lukas Huber, Martin Hug, Florian Müller-Morungen, Raakesh Sukesh Agenda Februar

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