KURZFASSUNG- BERLINER MAUERFALL

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KURZFASSUNG im PRÄSENS - BERLINER MAUERFALL

Arbeitsblatt dazu : Text ins Präteritum setzen

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KURZFASSUNG- BERLINER MAUERFALL

  1. 1. Zwischen 1949 und 1990 ist Deutschland ein geteiltes Land.
  2. 2. Zwei Territorien - zwei Flaggen - zwei Länder, aber nur ein Volk geteilt durch eine Grenze.
  3. 3. Die BRD liegt im Westen und die DDR liegt im Osten.
  4. 4. Die Deutschen in der BRD und die Deutschen in der DDR leben also getrennt voneinander.
  5. 5. Die beiden Deutschen Staaten haben auch unterschiedliche Staatsflaggen.
  6. 6. Der Staat im Westen, die Bundesrepublik Deutschland (BRD), hat die gleiche Flagge wie Deutschland heute – eine Flagge mit den Farben Schwarz-Rot-Gold. Diese Farben sind ein Symbol für die Einheit Deutschlands.
  7. 7. Der Staat im Osten, die Deutsche Demokratische Republik (DDR), hat auch eine Flagge mit den Farben Schwarz-Rot-Gold. Auch hier sind die Farben ein Symbol für die Einheit Deutschlands. Aber die DDR ist ein sozialistischer Staat.
  8. 8. Diesem Staat ist auch die Einheit zwischen Bauern, Arbeitern und Intelligenz wichtig. Deshalb gibt es auf der Flagge der DDR ein rundes Zeichen.
  9. 9. Das Wappen der DDR mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz.
  10. 10. Der Ährenkranz symbolisiert die Bauern, der Hammer die Arbeiter und der Zirkel die Akademiker.
  11. 11. Am 7. 10. 1949 gründet man die DDR.
  12. 12. Am 3. 10. 1990 löst man die DDR auf.
  13. 13. Von 1961 bis 1989 teilt die Berliner Mauer die Stadt Berlin.
  14. 14. „Wir sind das Volk!“ „Wir wollen keine Mauer!“
  15. 15. Zwischen 1949 und 1961 ziehen ca. 2,6 Millionen Menschen aus der DDR und Ost-Berlin nach Westdeutschland um.
  16. 16. Sie gehen in die BRD und kehren nicht wieder in die DDR zurück.
  17. 17. Deshalb baut die DDR im Jahr 1961 eine 155 km lange Mauer rund um West-Berlin.
  18. 18. Die Mauer… ein Riβ durch die Herzen, ein Riβ durch die Familien, ein Riβ durch die Deutschen, ein Riβ durch das Land...
  19. 19. Auf der Seite der BRD malen die West-Berliner die Mauer bunt an.
  20. 20. Die Mauer gefällt den meisten Menschen in der DDR überhaupt nicht.
  21. 21. Polizisten und Soldaten bewachen die Grenze zwischen der DDR und der BRD sehr streng.
  22. 22. Einige Menschen versuchen zu fliehen. Die Soldaten und Polizisten der DDR schieβen dann manchmal auf diese Menschen.
  23. 23. Es gibt viele Fluchtversuche von Menschen, die nicht in der DDR bleiben wollen. Sie versuchen heimlich in die BRD zu fliehen.
  24. 24. 15.August.1961 Der erste Volkspolizist,der über die Grenze springt. Dabei wird er zufällig fotografiert und dieses Foto geht um die Welt. Viele DDR-Bürger werden daraufhin Grenzsoldaten mit der Hoffnung größere Chancen zur Flucht zu haben.
  25. 25. Conrad Schumann
  26. 26. 17.August.1962 Peter Fechter, 18 Jahre, will über die Grenze fliehen und wird angeschossen.
  27. 27. Er liegt 50 Min. im Graben und winselt um Hilfe, bis er schließlich verblutet, weil niemand ihm hilft. Er stirbt und das Volk ist wütend und wirft Steine gegen die Grenzposten .
  28. 28. Peter Fechter - Skulptur
  29. 29. Nino Bravo komponiert das Lied „Libre“ als Hommage an Peter Fechter.
  30. 30. 1964 Die größte Massenflucht gelingt in einem selbstgegrabenen Tunnel, dieser ist 45m lang und hat eine Tiefe von 12m.
  31. 31. Nach einem halben Jahr harter Arbeit können schließlich 57 Menschen durch diesen Tunnel fliehen.
  32. 32. Filmtipp : Der Tunnel
  33. 33. Zwischen 1961 und 1989 sterben an der Grenze zwischen der BRD und der DDR über 130 Menschen.
  34. 34. Das Haus am Checkpoint Charly hingegen gibt die Zahl der Mauertoten mit über 200 an. Man zählt auch die Menschen, die durch Sprünge aus dem Fenster oder beim Durchschwimmen eines Flusses ums Leben kommen.
  35. 35. Im Jahr 1989 demonstrieren die Menschen in der DDR immer wieder.
  36. 36. Hunderttausende demonstrieren am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz für Reformen und Demokratie in Ost-Berlin.
  37. 37. Schließlich reisst man die Mauer wieder ab.
  38. 38. Eine Reise in den Westen? Das ist für die meisten DDR-Bürger unmöglich.
  39. 39. Reisefreiheit bedeutet, dass jeder Mensch das Recht hat, sein eigenes Land zu verlassen und wieder zurückkehren zu dürfen.
  40. 40. Manche Staaten schränken die Reisefreiheit ihrer Bürger ein.
  41. 41. Ein Beispiel dafür ist die DDR. In der DDR ist es verboten, das Land zu verlassen, wenn man keine Genehmigung dafür hat.
  42. 42. Der DDR-Bürger hat eine ambivalente Haltung seinem Land gegenüber, denn es gibt Dinge, die den Menschen gefallen aber auch Dinge, die ihnen nicht gefallen, wie z.Bsp , keine Reisefreiheit zu haben.
  43. 43. Wenn ein Bürger ohne Genehmigung das Land verlässt, nennt man das Republikflucht.
  44. 44. Am 2. Mai 1989 beginnt Ungarn die Grenzanlagen zu Österreich abzubauen.
  45. 45. Der Abbau der Grenzanlagen zwischen Österreich und Ungarn gilt als der Anfang der Auflösung der innerdeutschen Grenze.
  46. 46. Plötzlich bekommt der eiserne Vorhang ein Schlupfloch und tausende Menschen kehren ihrem Land den Rücken.
  47. 47. Trabi auf Beinen im Garten der Deutschen Botschaft in Prag.
  48. 48. Die Montagsdemonstrationen sind Massendemonstrationen, die ursprünglich in Leipzig, später auch in anderen Städten der DDR stattfinden.
  49. 49. Die Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche sind immer wieder Ausgangspunkt für oppositionelle Montagsdemonstrationen.
  50. 50. Mit dem Ruf "Wir sind das Volk" melden sich Woche für Woche hunderttausende DDR-Bürger zu Wort und protestieren gegen die politischen Verhältnisse.
  51. 51. Ziel ist eine friedliche, demokratische Neuordnung und das Ende der SED-Herrschaft.
  52. 52. Die erste Montagsdemonstration findet am 4. September 1989 auf dem Nikolaikirchhof statt.
  53. 53. Die Demonstranten tragen einige Plakate und fordern Presse-, Demonstrations-und Reisefreiheit.
  54. 54. Die Sicherheitskräfte der DDR gehen in Leipzig teilweise mit Gewalt gegen die Demonstrierenden vor.
  55. 55. Die Sicherheitskräfte der DDR versuchen mit brutaler Gewalt und Verhaftungen weitere Montagsdemonstrationen in Leipzig zu verhindern.
  56. 56. Die friedlichen Montagsdemonstrationen finden aber weiter statt.
  57. 57. Die fällt, nach mehr als 28 Jahren, in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989.
  58. 58. Zur Öffnung der Mauer führen Demonstrationen und die Forderung nach Reisefreiheit, aber auch die permanente Republikflucht vieler DDR-Bürger.
  59. 59. Die Grenze ist offen, keine Pass-kontrolle mehr – jubelnde DDR-Bürger strömen Richtung West- Berlin und werden herzlich empfangen.
  60. 60. Eine Trabi-Kolonne fährt am 10.November 1989 in Richtung West-Berlin vorbei am Checkpoint Charlie.
  61. 61. Die DDR-Bürger werden von der Bevölkerung West-Berlins begeistert empfangen.
  62. 62. Die meisten Kneipen in der Nähe der Mauer geben spontan Freibier aus und auf dem Kurfürstendamm gibt es ein großes Fest mit hupenden Autos und wildfremden Menschen, die sich umarmen.
  63. 63. In dieser Nacht klettern auch viele West-Berliner auf die Mauer, und das bis dahin unerreichbare Brandenburger Tor ist daraufhin für jedermann zugänglich.
  64. 64. Viele Menschen tanzen auf der vor dem Brandenburger Tor.
  65. 65. Mit dem Mauerfall gibt es eine große Euphorie. Tausende strömen über die Grenze, um einen Blick in den Westen zu werfen, oder sogar gleich für immer dort zu bleiben.
  66. 66. Der Tag des Mauerfalls ist ein Tag der gemischten Gefühle: Der Freude über die neue Freiheit steht die Angst vor dem Unbekannten gegenüber.
  67. 67. Zum Zeitpunkt des Mauerfalls haben aber auch viele Menschen Angst, das Altbekannte zu verlieren – auch wenn sie einer Wiedervereinigung Deutschlands grundsätzlich positiv gegenüberstehen.
  68. 68. Manche glauben nicht, dass die Grenze für lange offen bleiben würde. Und manche glauben sogar an die Notwendigkeit der Mauer.
  69. 69. Man hat die Mauer abgerissen, aber wie kann man die Mauern im Kopf abreiβen?
  70. 70. Autor der Texte Dirk Reifenberg adaptiert von Maria Vaz König Unterrichtseinheit der DW : Der Mauerfall PPt–Ausarbeitung: Maria Vaz König

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