30.11.2013 Studientag zum 6. Zentrum mit Heinz Grill
Es war ein sehr unterschiedliches Publikum anwesend: Italiener, Perso...
sind nur eine Reflektion dieser großen Harmonie. Kunst: die große Harmonie in die irdische Welt bringen.
Die Architektur s...
Wie sieht das 6. Zentrum aus? Es ist füllig, klar, frei. Die Konzentration ist eine Arbeit, die außerhalb des
Körpers stat...
mit seelischen Gesetzmäßigkeiten. Durch Konzentration und Unterscheidungsbildung entwickelt man die
Erkenntnisse und gleic...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Sechtes zentrum 30.11.2013 uli

711 Aufrufe

Veröffentlicht am

6. Zentrum, ajna cakra, yoga, drittes auge

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
711
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
149
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
6
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Sechtes zentrum 30.11.2013 uli

  1. 1. 30.11.2013 Studientag zum 6. Zentrum mit Heinz Grill Es war ein sehr unterschiedliches Publikum anwesend: Italiener, Personen, die zum ersten Mal dort waren und langjährige Schüler. Heinz Grill wollte deswegen zunächst einmal die Begriffe klären, da sie für viele Anwesende sicher neu und ungewohnt waren. Wenn die Begriffe unklar bleiben, Schlagworte bleiben, kann sich kein Verständnis einstellen. Man kann Türen und Fenster einfach öffnen und schließen, eincakra nicht. Man stellt es sich oft vor, dass man es so etwa je nach Laune und Befinden öffnen oder schließen könnte. Oder: jemand anderes sollte es tun (z.B. ein Therapeut). Einflüsse auf eincakra gibt es schon. Den physischen Körper kann man öffnen, den Astralleib nicht, er unterliegt anderen Gesetzen. Es ist ein üblicher Fehler, zu denken, dass die feinstofflichen oder seelischen Anteile den materiellen Gesetzen unterliegen. Die direkte Wahrnehmung der cakra in der Kontemplation ist normalerweise nicht möglich.Aber durch das Studium von Projektion und der Konzentration des Gedankens wird man auf die Substanz im 6. Zentrum aufmerksam, darauf, welche Substanzen entstehen. Dadurch lernt man es kennen. Der Gedanke wird als reale Wirklichkeit genommen und als solche erlebt. Dies ist stärkstes Mittel für eine Stabilisierung, z.B. bei Depression, oder allgemein für die gemütshafte Stabilisierung. In der Regel tun wir jedoch das Gegenteil, z. B. bei Yoga, Meditation. Frage aus dem Publikum: wenn wir bei der Arbeit einen Antrag ausfüllen müssen und evtl. nur eine Stunde Zeit haben, lenken wir gesamte Konzentration auf diese Arbeit. Das scheint mir aber etwas anderes zu sein… Ja, das ist so. Auch spielende Kinder können ganz konzentriert sein, im weitesten Sinne kann man sich auch auf einen spannenden Film konzentrieren. Das ist aber noch nicht das, dass man bewusst einen Gedanken hineingestaltet, dass man die Schöpferkraft mit dem konkreten Gedanken anwendet. Es ist ohne Gedanke. Das ist der Unterschied. Der Gedanke macht die Aktivität frei. Ein Gedanke wäre es: ich möchte jetzt ½ Stunde einen Text durcharbeiten. Ein bereits unabhängigerer Gedanke ist es: Ich studiere einen Text, weil ich über dieses Thema in zwei Wochen ein Referat halten will. Hier kommt der Wille, das Motiv, die eigene Absicht dazu. Das Studium wird fruchtbarer. Das Studieren ist nur möglich, wenn man einen Gedanken für das Objekt hat. Normalerweise bleibt der Gedanke ein Nominativ, ein Name. Z.B. sehen wirden Ofen hier im Raum und denken uns: ja das ist ein Ofen. „Ofen“ ist hier nur ein Name, eine Information. Jetzt kommt die Konzentrationsentwicklung: Wahrnehmung und Gedankenbildung = ich bilde mir eine Anschauung, Anschauungsbildung. Wie sieht der Ofen aus? Er hat zwei Teile, eine Rundung, eine bestimmte Höhe und Breite, er ist evtl. warm etc. Immer wieder hinschauen, dann wird die Anschauung besser. Dann erbaut man den Ofen in der Erinnerung. Man bildet sich damit eine Vorstellung, Vorstellungsbildung. Man erahnt evtl. schon eine Idee hinter dem Ofen. Ist er zufällig dort hingebaut? Er hängt mit der Dachfensterform zusammen. Dann kann man den Ofen betrachten mit der Idee der Proportionen im Raum. Dies kann man dann wieder in der Erinnerung aufbauen. Was geht dabei in der Seele vor? Es entsteht ein Wiederaufleben des Ofens als Bild. Wo befindet sich dieses Bild? Es ist außerhalb der Person, es ist vor der Stirn. Es ist ein gedankliches Erschaffen. Das Bild lebt im Äther. Zum Schaffen eines Bildes benötigen wir Gedanken, ohne Gedanken ist es nicht möglich. Es existiert nun etwas, es ist nicht „nichts“. Es entstehtein Äther. Dieser schützt und stabilisiert. Der Ofen ist eine harmonische Erscheinung. Arte (ital. „Kunst“), Armonia (Harmonie) und Aritmetica (Arithmetik) haben dieselbe Wortwurzel. Platon sagt: Die Harmonie ist im Kosmos, die irdischen Formen
  2. 2. sind nur eine Reflektion dieser großen Harmonie. Kunst: die große Harmonie in die irdische Welt bringen. Die Architektur soll z.B. eine Idee des Kosmos ausdrücken. Bei Plato und Pythagoras: Studium der übersinnlichen Gesetze führt zu Harmonie. Heutiger Harmoniebegriff ist eher: Bequemlichkeit, Genuss. Harmonie bedeutet: in Verbindung bringen. Verbindung der baulichen Elemente geschah früher nach kosmischen Gesetzmäßigkeiten, wie der Arithmetik. Heute nach Funktionalität, Bequemlichkeit. Heute kennt man die Gesetzmäßigkeiten der Gedankenbildung nicht mehr. Die Entwicklung des 6. Zentrums geschieht eher zufällig. Der Arbeitgeber kommt z.B. kurz vor Feierabend und verlangt, dass man eine Lösung für ein Problem unter den Mitarbeitern und daher verminderter Produktivität in der Firma findet. Hierzu muss man sich Gedanken machen die geeignet sind, die Situation zu verbessern und muss diese in die Umsetzung führen. Das ist ein Gedankenbildeprozeß, der das 6. Zentrum betrifft. Man neigt aber dazu, zu denken: wann istendlich Feierabend? Dann kann ich etwas für mich selbst tun und meditieren, um das 6. Zentrum zu entwickeln… Längere Zeit bei der Sache bleiben. Die Sache, das Objekt sollte frei von mir sein, sie sollte keinen „Gewinn“ für mich bringen, im Sinne, dass ich zugreifen möchte. (Beim Ofen könnte man sagen: Es ist wichtig, dass der Ofen warm ist, warum sollte ich ihn betrachten? Die Betrachtung bringt keinen direkten Gewinn für mich.) Wir führen damit Gedanken in das Leben hinein. Es entsteht eine feine Ätherschicht. Die Übung organisiert, ordnet, schafft Äther, erbaut ihn. Das merken wir, wenn wir das Objekt wieder in die Erinnerung bringen. Es lebt dann als Äther vor uns, es gibt einen Abdruck bis hinein in die Gefühle und schafft Empfindungen. Was geschieht, wenn man eine Frage zum Erinnerungsbild dazunimmt? Der schmerzliche Zugriff der Sinne weicht, das Objekt zentriert sich, es kristallisiert sozusagen, beginnt wie eine Sonne zu strahlen. Wenn die Sonne am Himmel aufgeht, entsteht auch Ruhe, ein Gefühl von Freiheit. Das Objekt strahlt aus sich selbst heraus, es gibt keine Bindung an das Objekt. Der Körper weicht zurück. Es ist wie eine „Erleuchtung“, eine Beleuchtung, die im Außen ist. Im Inneren des Menschen entsteht damit ein warmes, ruhiges Licht. Wenn wir ein Objekt ergreifen wollen, verlieren wir es. Wir müssen es frei lassen. Steiner sagte: im Nachtodlichen kommt es darauf an, welche Gedanken man der Umwelt entgegen gebracht hat. (ob überhaupt, wie). Wenn die Begriffe leer geblieben sind, konnte sich kein Verständnis und keine Beziehung mit den Objekten einstellen. Nach dem Tod träte man dann in eine leere Welt ein. Die Begriffe zu füllen, dadurch dass man sich wahre und der Logik entsprechenden Gedanken und Vorstellungen dazu bildet, wird von spirituellen Lehrern als bleibender Wert auch für die nachtodliche Welt gesehen. Im Arbeitsleben nimmt man die Gedanken der Arbeitsstelle oft einfach mit nach Hause. Erschöpfungserscheinungen und Burnout sind heute oft vorhanden. Man kennt die Gesetzmäßigkeiten nicht. Eine Assoziation beinhaltet keinen Gedanken. (Beim Intellektualismus handelt es sich um formale, willensbetonte Gedankenformen, er orientiert sich an der äußeren Form des Gedankens und nimmt ihn nicht als Wesen wahr. Empfindungen zum Gedanken und zum Objekt existieren kaum, er will das Objekt willensmäßig in den Griff bekommen.) Eine Projektion ist, wenn einem anderen etwas aufoktroyiert wird. Bei der Konzentration gibt es eine Anschauungsbildung, dann eine Gedankenbildung. Aus dieser entstehen Empfindungen, Gefühle. Es wird Äther erzeugt. Es handelt sich um ein schaffendes Prinzip.
  3. 3. Wie sieht das 6. Zentrum aus? Es ist füllig, klar, frei. Die Konzentration ist eine Arbeit, die außerhalb des Körpers stattfindet, es ist eine Bewegung, die man mit Gedanken vollbringt. Diese beobachtet man. = Bild des 6. Zentrums. Man nimmt den Gedanken als Realität. Als nächster Schritt: man kann ihn lenken, beeinflussen, bemerken, ob er richtig oder falsch liegt, man kann ihn wieder zurücklenken auf das Objekt. Man bemerkt hier die eigene Kraft, man bemerkt, dass das Ich ätherische Kräfte steuern kann. Das ist eine Grundbasis für die Hellsichtigkeit. Dass und wie das geschieht, kann man ins bewusste Erleben bringen. Man bemerkt: es gibt ein Ich, man besitzt ein schöpferisches Selbst. Das konzentrierte Denken lockert den an Fakten orientierten Intellektualismus auf. Aussehen des 6. Zentrums: Es ist wie eine Spirale. Bei der Konzentration dreht sie sich im Uhrzeigersinn und geht zentriert bis in das Innerste der physische Organisation. Wir sind dann aktiv und zum Objekt ausgerichtet. Wenn nicht, richtet sich das Bewußtsein zurück auf die Person, die Spirale dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn und ihre Bewegung verliert sich somit im Außen. Das ist sozusagen der Normalzustand. Die Anschauungsbildung ist unterbrochen durch Assoziationen, Projektionen, Lügen, Emotionen. Wir verlieren die Kräfte und sind gleichzeitig zu stark bei uns selbst, zu stark an unseren Körper gebunden. Es entstehen Schwäche, Depression, Stress, usw. Wichtig ist die Anschauung, dass das Gehirn eine Reflektionsstelle für die Gedanken ist, dass ein Gedanke ein geistiges Wesen ist. Wenn wir denken, das Gehirn sei die Produktionsstelle der Gedanken, können wir keine freie Anschauung bilden. Oft gibt es Begriffe, auf die man wie ein rotes Tuch reagiert und dann nicht mehr die Anschauung bildet. (evtl. Beispiel: Mutterliebe ist die einzig wahre Liebe: widerrufe! Oder von Asterix). Man sollte Konzentrationsobjekte nehmen, mit denen man nicht verstrickt ist, wie z.B. persönliche Probleme, oder Personen, mit denen man sich im Streit befindet. Bei Verdauungsunregelmäßigkeiten: hier bestehen oft vielfältige, tiefgehende Störungen, oft zur Seite der Diarrhoe oder zur Obstipation. Es wirkt beruhigend auf die parasympathischen Nervenfasern, wenn über längere Zeit die Aufmerksamkeit auf ein Objekt aufrechterhalten wird. Hat tonisierende, ordnende Wirkung auf sie. Einmal am Tag üben, unwesentlich welches Objekt. Wen Kinder betroffen sind, können die Eltern diese Aktivität leisten, die Wirkung überträgt sich auf die Kinder. Wenn wir eine gute Vorstellung einer Sache haben, entsteht sie als Fähigkeit in uns. Man kann beispielsweise Tugenden erforschen und verstärken. Man legt sie im Äther an, Engel kreieren sie in der Folge. Tugenden wie Mut, Großzügigkeit, Toleranz. Vorgehen am Beispiel von „Liebe“ „Amore“: Zunächst müssen wir uns klar werden, was wir meinen, eine Begriffsbestimmung leisten. Wir bringen damit die Begriffe aus dem subjektiven Gefühl heraus. Man könnte verschiedene Personen fragen, was sie unter „Liebe“ verstehen. Der eine wird sagen: „Liebe ist Zärtlichkeit“, ein anderer „man muss sie leben, man kann nicht darüber sprechen“, ein anderer „Liebe ist Leidenschaft“, ein anderer „Liebe sind Ideale, Visionen“, wieder ein anderer: „Liebe ist Selbstlosigkeit, anderen helfen“. Die Ansichten sind hier sehr vielfältig. Als nächsten Schritt sollten wir uns fragen: „Was will ich? Wie will ich Liebe leben?“ Diese Fragestellung schafft Freiheit. „Wie ist Liebe z.B. in den Evangelien gemeint?“. Wir haben in diesem Kurs das Prinzip des 6. Zentrums und das Wesen der Projektion untersucht und kennengelernt. Diese Forschung und Gedankenbildung ist Liebe. Es ist unmöglich zu sagen „Ein bisschen mehr Liebe bitte, Josef!“ (Man könnte dann fragen: Was meinst du damit konkret?). Genauso unmöglich ist es, zu sagen: öffne dein 6. Zentrum. Hier vermischt man physische
  4. 4. mit seelischen Gesetzmäßigkeiten. Durch Konzentration und Unterscheidungsbildung entwickelt man die Erkenntnisse und gleichzeitig seelische Fähigkeiten. Zur Textarbeit nahmen wir einen Gedanken aus dem Buch von Heinz Grill: Die Signaturen der Planeten und die seelisch-geistige Entwicklung in der Pädagogik: „Jupiter – der meditative Gedanke Ein Gedanke ist wie eine eigene Lichtquelle, die frei aus sich selbst zu leuchten vermag. Existiert der Gedanke, so wird er leuchten, existiert er aber nicht, so kann er auch kein Licht nach außen senden. Der Gedanke entzündet gleichzeitig ein Ideal, denn er veranschaulicht eine höhere Wirklichkeit, die in der Weltenschöpfung zur Entfaltung kommen möchte. Ein Gedanke gehört der Welt des Seins an und diese ist uneigennützig, ungebunden, immateriell und dennoch auf reale Weise existent. So ist ein Gedanke vorhanden, nur ist er niemals auf materielle Weise vorhanden, er lebt und strahlt auf seine ihm gemäße geistige Weise. Indem der Gedanke durch sein Existentsein auf der Ebene des Geistes vorhanden ist, wirkt er wie eine sensible Realität und Kraftquelle durch sich selbst. Der Gedanke wirkt dann am intensivsten und souveränsten, wenn er ohne menschliche emotionale Beeinflussung und Manipulation frei gedacht wird.“ Für die Asanastunde war das Thema vorgeschlagen: Wo willst du mit einer Korrektur hin (wie ist das Ideal einer Stellung) und wie erreichst du es, dass der Übende diesem Ideal näher kommt? Zusammenfassung nach Mitschrift im Studientag von Uli Grooten

×