Web 2.0 & Sprachunterricht Aktiv statt Passiv? Einzelne Zutaten – selbst ein Menü kreieren? Oder doch nur im Regen stehen?
WWW – Web 2.0 – Web 3.0 <ul><li>Ursprünglicher Gedanke WWW: Partizipation
Tim Berners-Lee 1989 CERN (Genf)
Grundprinzip: Hypertext
Lange Zeit statisch, dokumentenbasiert </li></ul>
Web 3.0 am Horizont <ul><li>Web 2.0: Tim O'Reilly 2005, nutzerbasiert
Web 3.0: social semantic web, Daten maschinen-lesbar, -interpretierbar, -strukturierbar, „Internet der Dinge“ </li></ul>
Web 3.0 <ul><li>Netz „weiß“, was Begriffe bedeuten (semantic): Das ist ein Personenname, dies ein Ort, dies eine Handlung
Problem der Relevanz: Beispiel Google-Suche „Wann wurde die Berliner Mauer gebaut“: ca. 200.000 Treffer, erster Treffer br...
Internet der Dinge: jedes Ding hat IP, intelligente Verknüpfung (Logistik, Kühlschrank, intelligente Energieversorgung...)
Noch Zukunft – aber schnelle Entwicklung </li></ul>
Buzzwords Web 2.0 <ul><li>„Mitmachnetz“
Social Software
Nutzergenerierte Inhalte
Communities
Kollaboration
Response
Multimedia
... </li></ul><ul><li>Wiki
Blog
Vidlog / Vlog
Podcasts
Shared Office
Medienportale
Mashups </li></ul>
Buzzwords Web 2.0
Buzzwords Web 2.0
Kerntechniken: RSS <ul><li>Really Simple Syndication
Ermöglicht Abonnement von Inhalten (zB Blogs)
Aggregator / E-Mail-Client / Dynamische Lesezeichen Firefox / Google Reader... </li></ul>
Kerntechniken: Tagging <ul><li>Verschlagwortung
Social tagging – folksonomy
del.icio.us, flickr... </li></ul>
Kerntechniken: Mashup / API <ul><li>Einzelne Bestandteile können (und sollen) neu gemischt werden
Möglich durch API / embedded code
Einfache Beispiele: </li><ul><li>Persönliche Startseiten wie iGoogle
Google Maps etc.
Youtube </li></ul></ul>
Web 2.0 – jenseits der Buzzwords und durch die Schul-Brille <ul><li>„Mitmachnetz“ - Nutzer wird zu (Mit-)Autor, trägt Inha...
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Web20 im Fremdsprachenunterricht

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Präsentation für die Web 2.0-Seminare für das Goetheinstitut (Locarno, Rovereto, Bergamo), Herbst 2009

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Web20 im Fremdsprachenunterricht

  1. 1. Web 2.0 & Sprachunterricht Aktiv statt Passiv? Einzelne Zutaten – selbst ein Menü kreieren? Oder doch nur im Regen stehen?
  2. 2. WWW – Web 2.0 – Web 3.0 <ul><li>Ursprünglicher Gedanke WWW: Partizipation
  3. 3. Tim Berners-Lee 1989 CERN (Genf)
  4. 4. Grundprinzip: Hypertext
  5. 5. Lange Zeit statisch, dokumentenbasiert </li></ul>
  6. 6. Web 3.0 am Horizont <ul><li>Web 2.0: Tim O'Reilly 2005, nutzerbasiert
  7. 7. Web 3.0: social semantic web, Daten maschinen-lesbar, -interpretierbar, -strukturierbar, „Internet der Dinge“ </li></ul>
  8. 8. Web 3.0 <ul><li>Netz „weiß“, was Begriffe bedeuten (semantic): Das ist ein Personenname, dies ein Ort, dies eine Handlung
  9. 9. Problem der Relevanz: Beispiel Google-Suche „Wann wurde die Berliner Mauer gebaut“: ca. 200.000 Treffer, erster Treffer bringt Info im vorletzten Satz. Bsp.: Suchmaschine Sempria
  10. 10. Internet der Dinge: jedes Ding hat IP, intelligente Verknüpfung (Logistik, Kühlschrank, intelligente Energieversorgung...)
  11. 11. Noch Zukunft – aber schnelle Entwicklung </li></ul>
  12. 12. Buzzwords Web 2.0 <ul><li>„Mitmachnetz“
  13. 13. Social Software
  14. 14. Nutzergenerierte Inhalte
  15. 15. Communities
  16. 16. Kollaboration
  17. 17. Response
  18. 18. Multimedia
  19. 19. ... </li></ul><ul><li>Wiki
  20. 20. Blog
  21. 21. Vidlog / Vlog
  22. 22. Podcasts
  23. 23. Shared Office
  24. 24. Medienportale
  25. 25. Mashups </li></ul>
  26. 26. Buzzwords Web 2.0
  27. 27. Buzzwords Web 2.0
  28. 28. Kerntechniken: RSS <ul><li>Really Simple Syndication
  29. 29. Ermöglicht Abonnement von Inhalten (zB Blogs)
  30. 30. Aggregator / E-Mail-Client / Dynamische Lesezeichen Firefox / Google Reader... </li></ul>
  31. 31. Kerntechniken: Tagging <ul><li>Verschlagwortung
  32. 32. Social tagging – folksonomy
  33. 33. del.icio.us, flickr... </li></ul>
  34. 34. Kerntechniken: Mashup / API <ul><li>Einzelne Bestandteile können (und sollen) neu gemischt werden
  35. 35. Möglich durch API / embedded code
  36. 36. Einfache Beispiele: </li><ul><li>Persönliche Startseiten wie iGoogle
  37. 37. Google Maps etc.
  38. 38. Youtube </li></ul></ul>
  39. 39. Web 2.0 – jenseits der Buzzwords und durch die Schul-Brille <ul><li>„Mitmachnetz“ - Nutzer wird zu (Mit-)Autor, trägt Inhalte bei
  40. 40. User generated content – inzwischen sogar Geschäftsmodelle!
  41. 41. Software i.d. R. frei, kostenlos, leicht nutzbar, netzbasiert
  42. 42. Anwendungen lassen sich an eigene Bedürfnisse anwenden
  43. 43. Interaktivität, Multimedialität, Teamarbeit
  44. 44. Baustein / Büffet - „Mashup“ Basis: RSS / Tagging / API </li></ul>
  45. 45. Wiki
  46. 46. Wiki <ul><li>Eine der ersten social softwares , bevor Schlagwort Web 2.0 die Runde machte (1995)
  47. 47. Ursprünglich für Teamarbeit (verteiltes Programmieren): gemeinsame Wissensbasis, Diskussion, Versionskontrolle, interne und externe Verlinkung
  48. 48. Schnelle Popularität: Wikipedia, Dokumentationen, Erfahrungsaustausch </li></ul>
  49. 49. Wiki <ul><li>Beispiele </li><ul><li>Wikipedia http://de.wikipedia.org
  50. 50. ZUM-Wiki http://wiki.zum.de/Deutsch_als_Fremdsprache
  51. 51. Wikitravel http://wikitravel.org/de
  52. 52. ... </li></ul></ul>
  53. 53. Wiki & Schule
  54. 54. Wiki: Unterrichtsbeispiele <ul><li>Filmbehandlung „East is East“: Rechercheaufgaben, Lerntagebücher, kreative Schreibaufgaben
  55. 55. Lehrgang zum formalen Schreiben (5-Schritt-Modell)
  56. 56. http://wiki.klemm-site.de/wiki </li></ul>
  57. 57. Wiki selbst versuchen <ul><li>Eigeninstallation </li><ul><li>Z.B. als Teil der Schulwebsite (vgl. http://www.angergymnasium.jena.de )
  58. 58. Geeignete Software Mediawiki
  59. 59. Administration! </li></ul></ul><ul><li>Gehostetes Wiki </li><ul><li>z.B. http://wikispaces.com
  60. 60. z.B. http://wetpaint.com </li></ul></ul>
  61. 61. Blogging <ul><li>Von Weblog, seit 1997
  62. 62. Gutteil sinnentleerte Selbstdarstellung, aber auch anspruchsvoller Journalismus
  63. 63. Webbasiert, chronologisch
  64. 64. Bildblog, Jochen English, deutschlern.net </li></ul>
  65. 65. Blogging – ein musterhaftes Beispiel <ul><li>BSP Droste-Hülshoff „Nach hundert Jahren“
  66. 66. http://www.nach100jahren.de/
  67. 67. Grimme-Preis, zweckdienlicher Einsatz Mash-Ups </li></ul>
  68. 68. Blogging – Ein Unterrichtsbeispiel <ul><li>Begleitung Ganzlektüre im Englischunterricht der Oberstufe
  69. 69. Hornby „ A long way down“
  70. 70. Vorarbeit LMS Moodle, dann Blog
  71. 71. Grundsatzentscheidung: Individuelle Blogs vs. Kollaboratives Blog </li></ul>
  72. 72. Blogging – Ein Unterrichtsbeispiel <ul><li>Projekt einer Referendarin
  73. 73. Behandlung eines Kinderbuchs in Klasse 6 (!)
  74. 74. „Die Insel der blauen Delphine“
  75. 75. Kapitelzusammenfassungen, Personen, Kritiken, Lexikon, Illustrationen
  76. 76. http://angergymnasium.wordpress.com </li></ul>
  77. 77. Blogging - Installationsbasis <ul><li>Populäre Blog-Software Wordpress (wordpress.org)
  78. 78. Eigeninstallation & -betrieb schmerzfrei möglich
  79. 79. Komfortables Hosting-Angebot: de.wordpress.com / wordpress.com
  80. 80. Mehrnutzerfähig, geeignete Administrationswerkzeuge
  81. 81. Blogroll, tagging, mash-up-Tools </li></ul>
  82. 82. Blog + Audio = Podcast <ul><li>Abonnierbares Radio
  83. 83. Absolut ideal für FSU!
  84. 84. Hörverstehen, Binnendifferenzierung
  85. 85. Bereitstellen begleitenden Unterrichtsmaterials! </li></ul>
  86. 86. Podcast – Das Prinzip
  87. 87. Podcasts bekommen <ul><li>Online – meist Begleitblog / Shownotes
  88. 88. Alternativ: Podcatcher / Aggregator: Software muss sog. RSS-Feed empfangen und auswerten können
  89. 89. Sollte auf Podcast Directories zugreifen können (iTunes, podcastalley.com...) </li></ul>
  90. 90. Podcasts bekommen <ul><li>Sollte automatisiert auf mp3-Player zuspielen können
  91. 91. Ideal (nicht nur) für iPods - iTunes
  92. 92. Sonst breite Auswahl auch an OpenSource-Software, z.B. jpodder oder Juice </li></ul>
  93. 93. Podcasts verfügbar machen <ul><li>Als Audio-CD: Brennprogramme ermöglichen Erstellen „normaler“ Audio-CD aus geeigneten Audio-Dateien (auch mp3)
  94. 94. Komfortabel: mp3-Player, statt Kopfhörer Aktivboxen anschließen </li></ul>
  95. 95. Podcasts verteilen <ul><li>Bsp: Sammlung per Protopage http://protopage.com/schoolmaster
  96. 96. http://protopage.com/dafcasts
  97. 97. Lernplattform (Moodle, lo-net usw.)
  98. 98. Weload (IQSH) </li></ul>
  99. 99. Podcasts selbst produzieren <ul><li>Als Audiodateien lokal aufnehmen, dann z.B. in Blog einfügen (Software: Audacity, castblaster, Podcast Station)
  100. 100. Direkt online: podomatic.com </li></ul>
  101. 101. Mündliche Kommunikation <ul><li>Geeignete Plattform: Voxopop </li><ul><li>Sogenannte „Talkgroups“ (ähnlich Audioforen)
  102. 102. Einzelne Diskussionsstränge mit Impuls und Antworten sind möglich, Gruppenfunktionen usw.
  103. 103. Sehr gute Einführung bei Slideshare
  104. 104. ZB Kettengeschichten, kurze Monologe, peer feedback... </li></ul></ul>
  105. 105. Gemeinsames Arbeiten an Dokumenten <ul><li>„shared office“
  106. 106. Bsp: GoogleDocs (Hausaufgaben, Umfragen, Schreibübungen!)
  107. 107. Mindmaps: bubbl.us
  108. 108. Timelines: xtimeline.com
  109. 109. Dateiablage: box.net, humyo.com </li></ul>
  110. 110. Kreatives Schreiben <ul><li>Portrayl.com – verzweigte Fortsetzungs-geschichten
  111. 111. voicethread.com – vertonte Bildergeschichten
  112. 112. slideshare.net – ppt online stellen
  113. 113. plotbot.com – Screenplays schreiben
  114. 114. „Schreibkonferenzen“ z.B. mit mediabird </li></ul>
  115. 115. Internetressourcen sammeln <ul><li>Social Bookmarking
  116. 116. http:/del.icio.us
  117. 117. Tags, share
  118. 118. Eigene URL, zB http://del.icio.us/uk63/medialk11
  119. 119. Links für diese Veranstaltung: http://del.icio.us/uk63/web2.0 </li></ul>
  120. 120. Rundumschlag: andere interessante Anwendungen <ul><li>GoogleMaps – Eigene Inhalte einstellen (Fotos, Text, Wikipedia-Links)
  121. 121. Google-Kalender: abonnierbarer Schulkalender!
  122. 122. Audiotools: odeo, podomatic usw.
  123. 123. Kollaborative „Workspaces“
  124. 124. Bildbearbeitung (photoshop.com/express) usw.usf.
  125. 125. Ständiges Kommen und Gehen: „Beta“ </li></ul>
  126. 126. Mashup & Moodle <ul><li>Viele Web 2.0 – Anwendungen lassen sich per embedded code auch in Moodle integrieren
  127. 127. In Ressourcentyp „Text mit Editor“ Editor auf html stellen, Code einfügen
  128. 128. Alternative: Block html (Vorsicht: Layout-Probleme)
  129. 129. Problem: Keine Übergabe Login-Daten, kein bidirektionaler Datenfluss
  130. 130. Trotzdem reizvoll :-) </li></ul>
  131. 131. Communities für Lerner <ul><li>Schnelle Entwicklung in Richtung multifunktionaler Plattformen für Communities (bei Bedarf geschlossen) </li><ul><li>GoogleApps: Mail, Kalender, Talk, Kontakte, Text, Sites
  132. 132. Microsoft [email_address] : ähnlich, dazu SkyDrive
  133. 133. Mixxt: Schnelle Plattform mit Blogs, Foren, Wiki, Dateiablage, Redaktionssystem </li></ul></ul>
  134. 134. Fundgrube für den FSU <ul><li>Online-Lernprogramme </li><ul><li>quizlet.com
  135. 135. vokker.net </li></ul></ul>
  136. 136. Danke & Mehr... <ul><li>Linksammlung zum Thema: http://del.icio.us/uk63/web2.0
  137. 137. Web 2.0 Sammelalbum http://www.web2null.de/
  138. 138. Umfangreiche Bibliographie: http://www.box.net/shared/oj5wq4ygck
  139. 139. Themenheft Web 2.0 – Computer und Unterricht 66/2007
  140. 140. Themenheft Web 2.0 Praxis Fremdsprachenunterricht 01/2008
  141. 141. Themenfeld bei lehrer-online.de http://lehrer-online.de/web20.php </li></ul>
  142. 142. Kontakt <ul><li>Diese Präsentation: http://www.box.net/shared/hqysnopgnr
  143. 143. Kontakt: </li><ul><li>http://www.klemm-site.de
  144. 144. http://eventualitaetswabe.de
  145. 145. [email_address] </li></ul></ul>

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