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Methode zum Sichtbarmachen von Fähigheiten, didaktisches Instrument für Jugendliche, selbständiges Lernen, eigenständiges Lernen

Veröffentlicht in: Bildung, Reisen, Unterhaltung & Humor
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  1. 1. Fotostory
  2. 2. Deutsches Jugendinstitut e.V. Arbeitsstelle Halle Ulrike Richter Projekt ICONET www.iconet-eu.net www.dji.de/iconet
  3. 3. Projekt ICONET ✦ Welche Fähigkeiten erwerben Jugendliche in informellen Kontexten? ✦ Wie können Jugendliche ihre Fähigkeiten erkennen? ✦ Wie können Jugendliche die erkannten Fähigkeiten für ihre Berufswahl nutzen?
  4. 4. ICONET Zielgruppen 11 Partner aus 7 EU- Ländern ✦ Jugendliche Strafgefangene (RO, FR) ✦ Migranten Brasilien (PT) ✦ Arbeitslose (GR) ✦ Jugendliche mit Beeinträchtigungen (AT) ✦ Schüler/innen in BO und BV (GB, DE)
  5. 5. ICONET Hintergrund ✦ Welche Gelegenheiten gibt es in den Bereichen der BO und BV für informelles Lernen? ✦ Was lernen Jugendliche im Praktikum? Welche sozialen, personalen, fachlichen Fähigkeiten?
  6. 6. Vorbild ICOVET-Projekt ✦ Instrument Interviewleitfaden für Berater/ innen im Übergang: Was lernen Jugendliche außerhalb des Unterrichts? ✦ Aktivitäten außerhalb der Schule ✦ 7 Bereiche: Freizeit, Familie, Jobs, Engagement, besondere Lebenssituation ...
  7. 7. 3-Schritte 1.Genaue Beschreibung der Aktivität, der Tätigkeiten: Was genau tust du? 2.Beschreibung der Fähigkeiten: Was hast du dabei gelernt? Welche Fähigkeiten und Eigenschaften brauchst du, um genau das tun zu können? 3.Sammeln: Gibt es Fähigkeiten und Eigenschaften, die regelmäßig auftauchen? -> Dokumentation
  8. 8. Fotostory - Wozu? ✦ Die Jugendlichen können ihren persönlichen Lernweg nachvollziehen. ✦ Sie reflektieren ihre Lernschritte. ✦ Sie lernen, ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. ✦ Sie werden gegenüber Dritten auskunftsfähig.
  9. 9. Fotostory - Wie? ✦ Attraktive Medien: Fotohandy, digitale Kamera, Computer ✦ Reflexion des eigenen Lernens ✦ anhand von Fotos die eigene „Geschichte“ erzählen
  10. 10. Ablauf (1) 1. Im Betrieb, in der Werkstatt: Jugendliche fotografieren in der Praxis ... ๏ Arbeitsplatz, Umgebung, Werkzeuge ๏ Tätigkeiten, Arbeitsschritte ๏ Ergebnisse, Produkte ...
  11. 11. Ablauf (2) 2. Fotos auf Computer übertragen 3. Fotos auswählen für die Präsentation 4. Arbeitsblatt je Foto bearbeiten
  12. 12. Arbeitsblatt Gehört zu Foto ..... Produkt, Ergebnis, Tätigkeit .... Was genau hast du hergestellt? Was hast du gemacht? Was hast du dabei gelernt? Welche Arbeitsschritte bist du gegangen? Welche Tätigkeiten? Welche Fähigkeiten brauchst du dazu? Wie schätzt du die genannten Fähigkeiten ein? kann ich sehr gut kann ich gut daran muss ich noch arbeiten
  13. 13. Ablauf (3) 5. Präsentation der Erfahrungen in einer Fotostory ๏ Was hast du genau gemacht? Was hast du dabei gelernt? Wie gut kannst du das? ๏ vor der Klasse, Nachfragen wichtig 6. Ablage der Fotos in einem Portfolio, Berufswahlpass, Praktikumsmappe etc.
  14. 14. Ergebnisse ✦ Erprobt in zwei Bildungsinstitutionen - Sekundarschule: 8./9. Klassen Schülerpraktikum - Berufsschule: BGJ-Klasse ✦ Ausführliche Vor- und Nachbereitung des Praktikums „Du kannst überall etwas lernen“ ✦ Unsichtbares wird sichtbar - auch für Unbeteiligte ✦ Die eigene Aufregung bezwingen: vor anderen über die eigenen Fähigkeiten sprechen ✦ Spaß und Abwechslung
  15. 15. Was braucht es? ✦ Engagement: Lehrer/innen, die sich dafür einsetzen ✦ Mutige Schüler, die über ihren Schatten springen wollen ✦ Kameras für alle, viele Fotos zum Auswählen ✦ ausgedruckte Fotos für die Mappe zum Vorzeigen ✦ ca. 100 EUR pro Klasse
  16. 16. Transfer Ihre Rückmeldung zum Konzept Wie kann die „Fotostory“ auf Ihren Bereich übertragen werden?
  17. 17. Ihre Rückmeldung zum Konzept ✦ Welche Einsatzmöglichkeiten sehen Sie? Welche Varianten und Verknüpfungen sind vorstellbar? ✦ Was ist hinderlich? Welche Grenzen sehen Sie bei der Übertragung? ✦ Welche weitergehenden Informationen benötigen Sie, um sich mit der Methode vertraut zu machen? ✦ Welche Art der Unterstützung wünschen Sie sich?
  18. 18. Gutes Gelingen!

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