Ban Ki-moon ruft zu einer dringenden Lösung für die Sahara-Frage und zur Öffnung der Grenzenzwischen Marokko und Algerien ...
Er bestand auf die Notwendigkeit der Beilegung der Sahara-Frage im Rahmen einer breiterenStrategie des Sahels, erachtend, ...
In seiner Behandlung der Herstellung des Vertrauens begrüßte er den Ausbau des Programms desAustausches der familiären Bes...
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Ban ki moon ruft zu einer dringenden lösung für die sahara-frage und zur öffnung der grenzen zwischen marokko und algerien auf

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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Herr Ban Ki-moon, rief zu „einer dringenden Lösung“ der Sahara-Frage auf Grund „der Instabilität und der Unsicherheit“ im Sahel auf, zur Öffnung der Grenzen zwischen Marokko und Algerien einladend.

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Ban ki moon ruft zu einer dringenden lösung für die sahara-frage und zur öffnung der grenzen zwischen marokko und algerien auf

  1. 1. Ban Ki-moon ruft zu einer dringenden Lösung für die Sahara-Frage und zur Öffnung der Grenzenzwischen Marokko und Algerien aufDer Generalsekretär der Vereinten Nationen, Herr Ban Ki-moon, rief zu „einer dringenden Lösung“der Sahara-Frage auf Grund „der Instabilität und der Unsicherheit“ im Sahel auf, zur Öffnung derGrenzen zwischen Marokko und Algerien einladend.Der Generalsekretär versicherte in seinem letzten Bericht über die Sahara, der am Montag in NewYork veröffentlicht wurde, dass „das Grassieren der Unstabilität und der Unsicherheit im Sahel einedringende Lösung für diesen langandauernden Konflikt nötig macht“.Der Generalsekretär drückte in seinem Bericht „seine Beunruhigung“ bezüglich der Mission derMINURSO, versichernd, dass „die Operationen im Norden Malis langfristig die Region bedrohenwürden“.Er erläuterte in diesem Zusammenhang „das kontinuierliche Annullieren der nächtlichenOperationen der Minurso, da sie Gefahren ausgesetzt ist, auf Grund der Infiltration bewaffneterElemente und der Koordinationslücken bezugnehmend auf die regionale Sicherheit“.Der Generalsekretär der Vereinten Nationen erinnerte an die Entführung dreier europäischerHumanitärer in den Lagern von Tinduf im Oktober 2011 und an die Einberufung 17 Rettungskräfte indiesen Lagern.Er sagte, dass „alle Regierungen, womit anlässlich des Besuchs seines SonderbeauftragtenChristopher Ross in die Region konsultiert wurde, seriöse Angst bezüglich der Gefahren gehegthaben, die Ergebnis des laufenden Kampfes in Mali sind, und ihrer Auswirkung auf die Region undihrer Beitrag zum Extremismus der Bewohner der Lager von Tinduf“.Er fügte hinzu, dass „es höchste Zeit ist, dass die Parteien eine Lösung anzukurbeln haben, die sichder Förderung der internationalen Gemeinschaft erfreut, die Parteien dazu aufrufend, in wahrhaftigeVerhandlungen hineingehen zu sollen“, um diesem artifiziellen Konflikt ein Ende zu bereiten.Er sagte jedoch, dass es noch Probleme existieren, die eine politische gerechte dauerhafte undgegenseitig akzeptierte Lösung behindern, sodass kein Fortschritt diesbezüglich erzielt wurde,angesichts dessen, dass jede Partei an ihrer Position festhält.Er erachtete, dass „dieser Konflikt einen Hindernis für die maghrebinische Integration konstituiert,die mehr denn je notwendig ist, um den gemeinsamen Herausforderungen Herr zu werden, was dieInstabilität und die Unsicherheit in der Region anbetrifft“.Er bestand darauf, dass sein Sonderbeauftragter weiter „das Ankurbeln der Beziehungen zwischenMarokko und Algerien fördern wird“, die beiden Parteien dazu aufrufend, „die Bemühungen zuverstärken, um ihre Beziehungen zu verbessern und die Grenzen zu öffnen, im Interesse der Regionim Allgemeinen und der internationalen Gemeinschaft im Besonderen“.Er sagte, dass Christopher Ross die Bemühungen verstärken wird, „um Marokko und Algerien zuermutigen, ihre bilateralen Beziehungen zu verbessern, auf der Basis der ministeriellen Besuche undder Prioritäten, die seitens seiner Majestät des Königs Mohammed VI und des Präsidenten Bouteflikafestgesetzt wurden“.
  2. 2. Er bestand auf die Notwendigkeit der Beilegung der Sahara-Frage im Rahmen einer breiterenStrategie des Sahels, erachtend, dass der Konflikt „in einer Linie ein Konflikt ist, der den NordenAfrikas betrifft“.Auf Grund dessen hielt Herr Ban Ki-moon „die regionale Komplementarität“ für notwendig und diesdurch die Verfestigung der Union des arabischen Maghreb, die „ein wichtiges Element“ konstituiert,„um der momentanen Instabilität Herr zu werden und einen wirtschaftlichen, kommerziellen undsozialen Fortschritt zu erzielen“.Er hegte „sein Vertrauen, dass der Fortschritt in diesem Bereich dazu verhelfen wird, das Vertrauenzwischen den Parteien zu verbessern und die Bedingungen für die Beilegung der Sahara-Fragebereitzustellen“.Bezugnehmend auf die Zählung, versicherte er, dass „das Hochkommissariat für Flüchtlingeentsprechend der Empfehlungen in seinem Bericht vom vergangenen 5. April und der letztenResolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen dazu aufgerufen wurde, eine Zählung derFlüchtlinge in diesen Lagern vorzunehmen, in Übereinstimmung mit dessen Mission und Prinzipien,und seinen Dialog mit dem Gastland fortzusetzen, wie es in der Resolution 2044/2012 verlangt wird.In seiner Behandlung der Menschenrechte wies er auf die königliche Rede vom 6. November 2012hin, wo seine Majestät der König Mohammed VI „die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufenhat, sich stark zu engagieren, um den Leiden unserer Söhne in Tinduf im algerischen Hoheitsgebietein Ende zu bereiten, wo die Unterdrückung, die Hoffnungslosigkeit und die Entbehrung in ihrerstärksten Form die Oberhand haben, in verschmähter Verletzung der elementarstenMenschenrechte“.Herr Ban Ki-moon bestand in diesem Zusammenhang auf „die Kollaboration Marokkos mit denbesonderen Maßnahmen des Menschenrechtsrates“ und wies auf die letzten Empfehlungen desnationalen Rates für Menschenrechte hin, die „förderungswürdig sind“.Er erwähnte, dass seine Majestät die objektive Vorbereitung der Berichte des nationalen Rates fürMenschenrechte gelobt hat.In diesem Kontext qualifizierte Ban Ki-moon als „positive Entwicklung“ die Schaffung des nationalenRates für Menschenrechte und seiner regionalen Antennen, versichernd, dass die marokkanischenBehörden „den Zugang zu den besonderen Maßnahmen der Vereinten Nationen erleichtert haben“.In diesem Zusammenhang begrüßte Ban Ki-moon „die marokkanischen Bemühungen zurVerbesserung der sozialen Bedingungen in der Sahara-Region“ und dass er „Kenntnis von der neuenStrategie der regionalen Entwicklung des Königreichs in den südlichen Provinzen genommen hat“.Er wies darauf hin, dass das Modell der regionalen Entwicklung des Wirtschafts-,Sozial-und-Umweltrates „darauf abzielt, die lokalen Bewohner in die Lage zu versetzen, sich ihrenwirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten zu erfreuen und die Bedingungen vorzubereiten,um die marokkanische Autonomie-Initiative zwecks der Verhandlung in den Vereinten Nationen zumErfolg zu bringen“.
  3. 3. In seiner Behandlung der Herstellung des Vertrauens begrüßte er den Ausbau des Programms desAustausches der familiären Besuche, das ermöglicht hat, die Zahl der Profitierenden zuverdreifachen, sowie die Abhaltung eines kulturellen Studientages.Auf einer anderen Ebene wies er auf den kontinuierlichen Fortschritt im Bereich der Entminung hin.Der Generalsekretär schloss mit einer Empfehlung zur Verlängerung der Mission der Minurso für eineweitere zwölfmonatige Periode ab.Quellen:http://www.corcas.comhttp://www.sahara-online.nethttp://www.sahara-culture.comhttp://www.sahara-villes.comhttp://www.sahara-developpement.comhttp://www.sahara-social.com

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