Personalentwicklung 2.0 - Status-Quo 2014

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2014er Auflage der „Social Media Personalentwicklung“-Studienreihe an der Wiesbaden Business School

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Personalentwicklung 2.0 - Status-Quo 2014

  1. 1. Personalentwicklung 2.0 Status Quo 2014 Studie der Wiesbaden Business School 2. Auflage, 2014 Prof. Dr. Thorsten Petry Lehrstuhl Organisation & Personalmanagement Wiesbaden Business School Hochschule RheinMain University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim
  2. 2. Nach 2012 hat die Wiesbaden Business School in 2014 zum 2. Mal erhoben, welche Rolle Social Media in der Personalentwicklung spielen Ausgangsituation & Zielsetzung Ausgangssituation • Klassisches Wissensmanagement war und ist aber wenig erfolgreich • Verschiedene Megatrends erhöhen die Bedeutung von Wissen und Lernen (z.B. GenY, Demographie, Wissensgesellschaft, zunehmende Komplexität & Dynamik) • Neue Technologien (insb. Social Media) ermöglichen neue Ansätze der PE • In 2012 wurde Social Media moderat in der Personalentwicklung genutzt, • es wurde aber mit einem deutlichen Wachstum gerechnet Prof. Dr. Thorsten Petry Zielsetzung Ziel der Studie war es, folgende Forschungsfragen zu beantworten: • Inwieweit wird Social Media 2014 (vs. 2012) in der PE eingesetzt? • Welche Ziele werden 2014 (vs. 2012) verfolgt? • Was kann Social Media in der PE potenziell leisten? • Was sind die Erwartungen für die zukünftige Relevanz von Social Media in der PE? • Wie sieht PE zukünftig aus (PE 2.0)? 2
  3. 3. Der Einsatz von Social Media in der Personalentwicklung nimmt weiterhin zu Social Media Einsatz in der PE Stand 2012 Stand 2014 Social Media-basierte Personalentwicklung wird NICHT angeboten 40% Social Media-basierte Personalentwicklung wird angeboten Prof. Dr. Thorsten Petry 3 n = 235 60% Social Media-basierte Personalentwicklung wird NICHT angeboten 28% Frage: Was bietet Ihr Unternehmen im Bereich Personalentwicklung in Verbindung mit Social Media heute an? 72% Social Media-basierte Personalentwicklung wird angeboten n = 156
  4. 4. Social Media spielt auch 2014 in den meisten Unternehmen keine dominante Rolle in der Personalentwicklung Top 5 Ansätze der PE in Unternehmen Learning by doing am Arbeitsplatz Interne Communities mit physischen Treffen Prof. Dr. Thorsten Petry 4 9% 2% n = 156 Frontalunterricht (intern) Frontalunterricht (extern) Coaching / Mentoring Interaktive Workshops Frage: Wie findet in Ihrem Unternehmen Personalentwicklung heute primär statt? Max. 5 Nennungen 24% 22% 15% Bücher / Fachzeitschriften E-Learning (ohne Social Media) Sonstiges 78% 60% 56% Social Media-basiert Job Rotation 53% 46% 38% … aber doch eine größere Rolle als in 2012 (damals 11%)
  5. 5. Die wichtigsten Ziele des Social Media Einsatzes in der Personal-entwicklung sind Wissensvermittlung und -speicherung Ziele des Social Media Einsatzes in der PE Wissen vermitteln Wissen speichern Eigenverantwortung fördern Bedürfnisorientiertes Lernen unterstützen Informelles Lernen ausbauen 34% Wissensträger vernetzen Arbeitgeberattaraktivität steigern High Potentials fördern Change Management unterstützen 13% Learning Nuggets anbieten 11% Prof. Dr. Thorsten Petry 5 Sonstiges 18% 1% 33% 23% 42% 52% 48% 41% Frage: Mit welchen Zielen setzt Ihr Unternehmen derzeit Social Media in der Personalentwicklung ein? Mehrfachantworten möglich, n = 104. vs. 2012 + 6 % - 3 % + 5 % + 9 % + 9 % + 8 % - 9 % +/-0 % + 2 % + 2 % - 2 %
  6. 6. Als Social Media-basierte Personalentwicklungsansätze werden am häufigsten unternehmenseigene Wikis und Soziale Netzwerke angeboten Ansätze des Social Media Einsatzes in der PE Unternehmenseigene Social Media-Trainingsspiele Unternehmenseigene Apps, Blogs, Videos oder Podcasts Prof. Dr. Thorsten Petry 6 Unternehmenseigenes Wiki Unternehmenseigenes Social Network Externe Social Media-Trainingsspiele Rahmenstrukturen zum leichten Aufbau von internen Communities Externe Apps, Blogs, Videos oder Podcasts Sonstiges Frage: Was bietet Ihr Unternehmen im Bereich Personalentwicklung in Verbindung mit Social Media heute an? 46% 39% 34% 30% 29% 23% 21% 2% n = 112
  7. 7. Als größtes Hindernis des Social Media Einsatzes in der PE wird – wie in 2012 – das unklare Kosten/Nutzen-Verhältnis gesehen Hindernisse des Social Media Einsatzes in der PE Unklares Kosten/Nutzen-Verhältnis 56% Qualitätsrisiko nutzergenerierter Inhalte 47% Anonymitätsgefühl bei den Nutzern 42% Datensicherheit ist nicht gewährleistet 39% Verlust der Steuerungshoheit 21% Prof. Dr. Thorsten Petry 7 Hohe Investitionen nötig 12% Sonstiges 6% Ich sehe keine Risiken 5% Frage: Worin sehen Sie Risiken im Bereich Personalentwicklung in Verbindung mit Social Media? n = 156
  8. 8. Für die Zukunft rechnen 87% mit einer weiteren Zunahme der Bedeutung von Social Media in der Personalentwicklung Erwartete Entwicklung des Social Media-Einsatzes in der PE 6% 7% … sinken … auf heutigem Prof. Dr. Thorsten Petry 8 36% ... stark steigen 51% Niveau bleiben … leicht steigen Frage: Wie schätzen Sie die Entwicklung von Social Media im Bereich Personalentwicklung generell ein? Die Bedeutung wird … n = 156
  9. 9. Social Media wird die klassischen Personalentwicklungsansätze auch zukünftig nicht vollständig verdrängen PE mit und ohne Social Media NEIN, Social Media werden traditionelle PE-Ansätze nicht vollständig ersetzen Prof. Dr. Thorsten Petry 9 JA, Social Media werden traditionelle PE-Ansätze vollständig ersetzen 13% 87% Leichte Steigerung gegenüber 2012 (9%) n = 156 Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Social Media traditionelle PE-Ansätze vollständig ersetzt, also klassische Klassenräume wegfallen?
  10. 10. Gerne können Sie Kontakt zum Autor aufnehmen Kontakt Prof. Dr. Thorsten Petry 10 Prof. Dr. Thorsten Petry Lehrstuhl Organisation & Personalmanagement Wiesbaden Business School / Hochschule RheinMain thorsten.petry@hs-rm.de

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