Medizinsche Grundversorgung,
mobile Healthcamps und Aufbau
einer hygienischen Infrastruktur im
Tsum Valley, Nepal
Verein zur globalen Armutsbekämpfung &
Förderung der sozialen und edukativen
Entfaltung
Chay Ya Austria – wer wir sind
• „Chay Ya“ tibetisch für „Let´s do it“
• Gegründet 2011 in Vorarlberg, erste Projekte
20...
Finanzierung
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und Verwaltung wird von den
Mitgliedern privat bezahlt
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MITGLIEDER (der harte Kern)
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Kurz über mich
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Geographische Lage Tsum Valley
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Problemstellung Tsum Valley
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Was bisher geschah I
• 2009/2012 Versorgung von 4 Dorfschulen mit
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Was bisher geschah II
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gütern (Hygieneartikel, Medikamente,
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Eindrücke des Projekts April 2012
25 Maultiere / 6 Tagesmärsche
Lebenssituation im Tsum
Offene Kochstellen/Lungenkrankheiten
Kinder & Erwachsene leiden Großteils an:
• Läusen
• Würmern
• Krätze
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Trinkwas...
Läuse & Schmutz
Krätze
Mobile Healtcamps (2500-3250m)
Hilfe auch am Weg
Verteilung von Hygieneartikel
Ein gutes Gefühl, wirklich helfen zu können
PLÄNE & HAUPTZIELE
Hauptziele I
• Aufbau einer medizinischen Grundversorgung der tibetisch-
stammenden Bevölkerung im Hoch-Himalaya im oberen...
Hauptziele II
• Ausbildung der Einheimischen:
- Unterstützung der Schulen nähe Nile durch
Unterrichtsmaterial für Kinder
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Wie gehen wir vor?
• 3-Jährige Ausbildung von zwei einheimischen
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Wie gehen wir vor?
• Der Bau von Toiletten, Brunnen und rauchfreien
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Medizinsche Grundversorgung, mobile Healthcamps und Aufbau einer hygienischen Infrastruktur im Tsum Valley, Nepal

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Chay Ya Austria: Projektübersicht

  1. 1. Medizinsche Grundversorgung, mobile Healthcamps und Aufbau einer hygienischen Infrastruktur im Tsum Valley, Nepal
  2. 2. Verein zur globalen Armutsbekämpfung & Förderung der sozialen und edukativen Entfaltung
  3. 3. Chay Ya Austria – wer wir sind • „Chay Ya“ tibetisch für „Let´s do it“ • Gegründet 2011 in Vorarlberg, erste Projekte 2009 in Nepal • Bestehend aus StudentInnen, ÄrztInnen, KrankenpflegerInnen, Arbeitnehmer-Innen aus der Steiermark, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg
  4. 4. Finanzierung • Flüge, Unterkunft, Lebenshaltungskosten und Verwaltung wird von den Mitgliedern privat bezahlt • Finanzierung durch: Private Spenden, Patenschaften, Landesregierungen
  5. 5. MITGLIEDER (der harte Kern) Von Links nach Rechts: Ravi Timasine (nepalesischer Arzt) – Sabine Klotz (Gründerin und Obfrau) Viera Pieh (österr. Ärztin) – Henryk Pieh (österr. Arzt) – Patrick Forster (Stellv. Obmann) (nicht am Foto: Alice Hanser (österr. Krankenpflegerin), Kamal Thapa (nepal. Ökologe), Werner Wirth (ö. Informatiker), Martin Hanser (ö. Psychatr. Dipl.Krankenpfleger), Julia Denk (ö. Physiotherapeutin), Alexander Trinkl (ö. Arbeitnehmer), Veronika Klotz (ö.Hauptschullehrerin)
  6. 6. Kurz über mich • Name: Sabine Klotz, 28 Jahre alt • Gründerin & Projektleiterin von Chay-Ya Austria • Studentin der Internationalen Entwicklung & Südasienkunde, gute Hindi- Sprachkenntnisse • Mehrmalige Reisen nach Südasien, Spezialgebiet Indien & Nepal • ehemalige Pfadfinderin der Gruppe Hinterbregenzerwald/Bezau • Soziale Engagement durch Aktionen der Pfadis geprägt – z.b.Weihnachtsmarkt für rumänische Kinder  „Jeden Tag eine gute Tat“
  7. 7. Geographische Lage Tsum Valley
  8. 8. Problemstellung Tsum Valley • extrem abgelegene Lage - Region liegt vier bis sieben Tagesmärsche von der nächsten Verkehrsanbindung / Grenze Tibet • Politisches Chaos nach 10-jährigem Bürgerkrieg (bis 2006) – Staat kümmert sich nicht um abgelegene Gebiete • Keine Einkommensquellen, nur Subsistenzwirtschaft – kaum genug Nahrung zum Überleben (nur Kartoffeln und Gerste)
  9. 9. Problemstellung Tsum Valley • Schlechte schulische Ausbildung der Bevölkerung – keinerlei hygienische Kenntnisse • Keine sanitären Anlagen oder sauberes Trinkwasser • Vehemente Gesundheitsprobleme durch verschmutztes Trinkwasser, offene Kochstellen, fehlende Hygiene (Läuse, Krätze, Tuberkulose, Dehydrierung durch Durchfall)
  10. 10. Problemstellung Tsum Valley • Keine ärztliche Versorgung im Tsum Valley • Großteil der Menschen lebt über 3000 / 4000 Höhenmetern, Weg zum nur teilweise besetzten Healthpost 1 Tag, Wege zum nächsten Arzt min. 4 Tage  Arzt ist nicht leistbar • Hohe Kinder- und Müttersterblichkeitsrate
  11. 11. Problemstellung Tsum Valley • Zwar staatliche „Gesundheitsposten“ auf 2500 Meter im Dorf Chumling, sind jedoch fast nie besetzt, da die rauen Lebensbedingungen die städtischen Kranken-schwestern wieder zurück ins Kathmandutal treiben  sprechen einheimische Sprache nicht Einheimische nutzen Einrichtung kaum
  12. 12. Was bisher geschah I • 2009/2012 Versorgung von 4 Dorfschulen mit Wasserfiltern/Unterrichtsmaterial (Stifte,Bücher,Hefte,Rucksäcke,Malfarben, Globus etc.)  über 250 Kinder mit Hilfe erreicht • April 2012 Mobiles „Gratis-Healthcamp“ mit drei Ärzten  Versorgung von über 500 Menschen
  13. 13. Was bisher geschah II • Insgesamt Transport von 1,5 Tonnen Hilfs- gütern (Hygieneartikel, Medikamente, Wasserfilter, Toiletten-Baumaterial für Schulen) • 25 Maultiere • 6 Tagesmärsche auf 4000 Meter + 4 Tage Rückmarsch
  14. 14. Eindrücke des Projekts April 2012
  15. 15. 25 Maultiere / 6 Tagesmärsche
  16. 16. Lebenssituation im Tsum
  17. 17. Offene Kochstellen/Lungenkrankheiten
  18. 18. Kinder & Erwachsene leiden Großteils an: • Läusen • Würmern • Krätze Mangelnde Hygiene, Bäche sind Toiletten und Trinkwasser zugleich Lungenkrankheiten permanentes Einatmen von Rauch, offene Kochstellen ohne Abzug
  19. 19. Läuse & Schmutz
  20. 20. Krätze
  21. 21. Mobile Healtcamps (2500-3250m)
  22. 22. Hilfe auch am Weg
  23. 23. Verteilung von Hygieneartikel
  24. 24. Ein gutes Gefühl, wirklich helfen zu können
  25. 25. PLÄNE & HAUPTZIELE
  26. 26. Hauptziele I • Aufbau einer medizinischen Grundversorgung der tibetisch- stammenden Bevölkerung im Hoch-Himalaya im oberen Tsum Valley / Grenze Tibet • Aufbau und Ausstattung (Medikamente, med. Ausrüstung) eines Healthposts im Dorf Nile (Oberes Tsum Valley) • Verfügbarkeit von einheimischen, medizinisch ausgebildetem Personal • Schaffung einer hygienischen Infrastruktur (sanitäre Anlagen, sauberes Trinkwasser, rauchfreie Kochstellen) in Nile (quasi als Vorzeige-Dorf) damit andere Dörfer dem Beispiel folgen
  27. 27. Hauptziele II • Ausbildung der Einheimischen: - Unterstützung der Schulen nähe Nile durch Unterrichtsmaterial für Kinder - Hygienische Schulungen - Unterweisung von Einheimischen im Bau von *Toiletten *Rauchfreien Kochstellen/Öfen * Brunnen / sauberen Trinkwasserquellen  Generierung neuer Einkommensmöglichkeiten
  28. 28. Wie gehen wir vor? • 3-Jährige Ausbildung von zwei einheimischen medizinischen Pflegers (m/w) – die die Tsum-Sprache sprechen und freiwillig im Tsum Valley bleiben • Bis Abschluss der Ausbildung wir 1x jährlich ein mobiles med. Healthcamp inkl. Hygiene-schulungen für einen Monat das Tsum Valley versorgen • Aufbau und Ausstattung (Medikamente, med. Ausrüstung) eines Healthposts in Nile (Oberes Tsum Valley) • 5-Jährige Finanzierung des Gehalts (80 Euro) der Pfleger bis Einheimische finanziell auf eigenen Beinen stehen
  29. 29. Wie gehen wir vor? • Der Bau von Toiletten, Brunnen und rauchfreien Öfen in Nile (und das Abhalten von Workshops dazu mit den Einheimischen) trägt zu zwei Dingen bei: • 1: Durch sauberes Trinkwasser, rauchfreie Öfen und sanitäre Anlagen sinkt die Erkrankungsrate der Bevölkerung vehement • 2: Durch Wissenstransfer werden neue Einkommensmöglichkeiten für die einheimische Bevölkerung generiert – der Healthpost und die Medikamente können selbst finanziert werden
  30. 30. Nachhaltigkeit I • Selbstfinanzierte medizinische Grundversorgung • Verbessertes Gesundheits- und Hygienebewusstsein • Reduzierung von Krankheiten durch hygienische Infrastruktur (sanitäre Anlagen, rauchfreie Öfen, sauberes Trinkwasser) • Hygienische Infrastruktur einfach zu warten • Senkung der Mutter-Kind-Sterblichkeit • Neue Verdienstmöglichkeiten • Finanzielle Unabhängigkeit
  31. 31. Nachhaltigkeit II • Durch Abhalten von Workshops durch Einheimische mit Personen aus anderen Dörfern (die wegen dem Healthpost nach Nile kommen) soll ein Wissenstransfer stattfinden  Eigeninitiative zum Bau einer hygienischen Infrastruktur auch in den umliegenden Dörfern  Multiplikation von Wissen
  32. 32. 43 „Logic Model“ – med. Grundversorgung Tsum Valley K O N T E X T P R O B L E M Inputs Ergebnis Effekte/ Wirkungen Was wird investiert? Zeit Geld Expertise Kontakte etc. Was wird getan? *Med. Ausbildung - 2 Einheimische/r -3 Jahre *Aufbau von Gesundheitsposten in Nile * Ankauf Medikamente * Abhalten Hygiene- Schulungen&Notfallcamps 1xJahr bis mediz. Personal fertig ausgebildet * Bau von -Rauchfreien Öfen -Sanitären Anlagen -Brunnen *Knowledge-Sharing, Abhalten Schulungen – Bau Öfen etc. *Workshops mit anderen Dörfern Med. Wissen Medizinsche Grundversorg. Werthaltun- gen (Wissen über Gesundh.- Auswirkung von Öfen, Sanitäre Anl.) Sensibili- sierung (Hygiene) Finanz. mög- Lichkeit der Medis & Personal Weitergabe Med. Wissen Permanente Med. Grundver- sorgung Aktivitäten werden von Ein- heimischen in Eigenregie durgeführt Entscheidungen werden gesund- heitsrelevant getroffen Selbstfinanzierte Med. Grundver- Sorgung Verbessertes Gesundheitsbe- Wusstsein – Erhöhte Bildung Reduzierte Krankheitsfälle Senkung Mutter- Kind-Todesrate Neue Verdienst- Möglichkeit Finanzielle Un- Abhängigkeit Wissenstransfer in andere Dörfer Unmittelbar Mittelfristig Langfristig Produkte der Aktivitäten *Ausgebildetes med. Personal * Aufgebauter Gesundheitsposten in Nile inkl. Medis * Abgehaltene Hygiene-Schulungen& Notfallcamps * Aufgebaute --Rauchfreien Öfen -Sanitären Anlagen -Brunnen *Knowledge-Transfer Bau Öfen etc. *Generierung Ein- kommen * Wissenstransfer in andere Dörfer Aktivitäten

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