Gmw08 Jadinetal Lernsituationen

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Präsentation auf der GMW 2008

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Gmw08 Jadinetal Lernsituationen

  1. 1. Formelle und informelle Lernsituationen aus Sicht österreichischer Studierender Tanja Jadin, Christoph Richter, Eva Zöserl FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien
  2. 2. Facetten des Lernens Formelles Lernen Institutionell, stark strukturiert, Abschluss durch ein Zertifikat im Rahmen von Bildungsinstitutionen © T. Jadin Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 2
  3. 3. Facetten des Lernens Informelles Lernen Geringe Strukturierung, kein Abschlusszertifikat © T. Jadin Lernen im Museum. Im Bild: Jüdisches Museum, Berlin Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 3
  4. 4. Metaphern des Lernens Lernen in Form von Wissensaneignung Individuell, Fakten erlernen, Prozedurales Wissen, Wissensvermittlung http://www.flickr.com/photos/ninawoeltgen/212606948/ © ninaaa © T. Jadin Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 4
  5. 5. Metaphern des Lernens Lernen durch Partizipation Kollaborative Wissensaneignung © FH Oberösterreich, Campus Hagenberg Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 5
  6. 6. Metaphern des Lernens Lernen durch Wissensgenerierung Knowledge Creation (Paavola, Lipponen & Hakkarainen, 2004), Knowledge building (Bereiter, 2002) Kollaborative Weiterentwicklung von geteilten Artefakten © FH Oberösterreich, Campus Hagenberg Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 6
  7. 7. Lernen ist… …vielfältig, alltäglich, lebensbegleitend, …. ABER was bedeutet Lernen für die Studierenden? http://www.pixelio.de/details.php?image_id=220146&mode=search © K.-U. Gerhardt, ger.hardt / pixelio, Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 7
  8. 8. Fragestellungen Welche formellen und informellen Lernsituationen stehen im Mittelpunkt des Studienalltags? In welchem Kontext finden diese Lernsituationen statt? Welche Medien kommen in welchem Ausmaß in den verschiedenen Lernkontexten und -situationen zum Einsatz? Welche Rolle spielen Web 2.0 Medien beim Lernen? Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 8
  9. 9. Methode Online-Befragung Stichprobe N = 770; 66,2% Frauen, 33,8% Männer Alter: M = 23,7 (SD = 5,4) Berufstätige Studierende: 53,7 % arbeiten neben dem Studium, M = 19,19 (SD = 13,4) Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 9
  10. 10. Lernsituationen Welche formellen und informellen Lernsituationen stehen im Mittelpunkt des Studienalltags? Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 10
  11. 11. Ergebnisse: Lernsituationen Vorbereitung auf eine Prüfung 11,2 38,8 Praktische Erfahrungen sammeln 16,2 18,3 9,5 An einem Projekt arbeiten 7,9 Etwas lesen 17,5 Informell 6,5 17,1 Formell Mit anderen diskutieren 6,4 9,0 Probleme lösen 4,7 0 10 20 30 40 50 Bedeutsamkeit der Lernsituationen in Prozentangaben Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 11
  12. 12. Ergebnisse: Lernkontext Lernen in Form von Wissensaneignung Vorbereitung auf eine Prüfung Kontextvariablen Formell % Informell % Person Alleine 83,9 Alleine 51,2 Ort Zu Hause 68,6 Zu Hause 32,6 Medium Buch 70,6 Buch 46,5 Relevantes Medium: Formell und informell: Buch (Aber: hier ist für 12,8 % ein Medium im informellen Bereich nicht relevant, im formellen Bereich nennen 6 % „nicht relevant“) Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 12
  13. 13. Ergebnisse: Lernkontext Lernen durch Partizipation Mit anderen diskutieren Kontextvariablen Formell % Informell % Person Studienkollegen 100 Freunde 90,2 Ort Uni/FH 53,1 Zu Hause 43,2 Medium Chat 34,7 E-Mail 22,7 Relevantes Medium: Formell: Chat (Aber: hier ist für 49 % ein Medium nicht relevant) Informell: E-Mail (Aber: hier ist für 43,9 % ein Medium nicht relevant) Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 13
  14. 14. Ergebnisse: Lernkontext Lernen durch Wissensgenerierung An einem Projekt arbeiten Kontextvariablen Formell % Informell % Person Studienkollegen 88,5 Arbeitskollegen 46,6 Ort Uni/FH 70,5 In der Arbeit 50,7 Medium Suchmaschine 83,6 E-Mail 68,5 Relevantes Medium: Formell: Suchmaschine (Aber: hier ist für 6,6 % ein Medium nicht relevant) Informell: E-Mail (Aber: hier ist für 11 % ein Medium nicht relevant) Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 14
  15. 15. Bedeutsamkeit der Medien beim Lernen Welche Medien kommen in welchem Ausmaß in den verschiedenen Lernkontexten und -situationen zum Einsatz? Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 15
  16. 16. Verteilung der Medien über die drei Metaphern des Lernens Wissens- Wissens- aneignung Partizipation generierung formell informell formell informell formell informell Traditionelle Informationsmedien 74,1 72,9 46 31,1 66,7 45,8 Internetbasierte 69,4 51,1 54,9 31,4 73,2 55,2 Informationsmedien Internetbasierte 37,4 33,6 41,7 37,2 60,1 58,5 Kommunikationsmedien Office Programme 29,6 15,3 36,6 23,6 45,8 34,9 Kein Medium 10,2 17,9 31,5 46,3 18,3 24,1 Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 16
  17. 17. Bedeutsamkeit von Medien beim Lernen Wissensaneignung: die traditionellen Informationsmedien dominieren Partizipation: Kommunikationsmedien und face- to-face stehen im Vordergrund Wissensgenerierung: ein breites Spektrum an Mediennutzung ist erkennbar. Mehrere Medien werden genannt. Zunehmende Bedeutung von internetbasierten Kommunikationsmedien Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 17
  18. 18. Lernen mit Web 2.0 Welche Rolle spielen Web 2.0 Medien beim Lernen? Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 18
  19. 19. Allgemeine Mediennutzung 58,5 e-mails schreiben 38,5 3 58,5 Suchmaschine 39,3 2,2 34,9 Chat 28 12,1 19,5 Angaben in Lernplattform 46,2 Prozent 14,2 10,1 Wiki lesen 54,8 28,1 8,4 Diskussionsforum 24 25,2 0 10 20 30 40 50 60 70 monatlich wöchentlich täglich Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 19
  20. 20. Partizipative Web 2.0 Nutzung - allgemein Bilder online 0,7 5,8 stellen 23,6 0,7 Blog schreiben 3,1 6,7 0,5 Wiki schreiben 2,2 Angaben in 7,3 Prozent 0,4 Videos online 1,7 stellen 3,7 Audiobeiträge 0,3 1 online stellen 1,3 0 5 10 15 20 25 monatlich wöchentlich täglich Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 20
  21. 21. Web 2.0 Medien im Lernkontext: Formell 9,2 Communityplattform 6,0 9,9 25,5 Forum 14,9 18,6 49 E-Mail 31,1 19,9 27,5 Chat 14,9 11,5 Angaben in 2 RSS 1,3 Prozent 0,8 7,2 Podcast, Video, Audio 3,0 4,5 5,9 Weblog 3,0 1,8 43,1 Wiki/Wikipedia 31,5 47,4 38,6 Online Bibl./Archive 29,4 33,5 64,1 Suchmaschine 43,8 55,0 53,6 Buch 37,0 69,6 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 Wissensaneignung Partizipation Wissensgenerierung Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 21
  22. 22. Web 2.0 Medien im Lernkontext: Informell 9,0 Communityplattform 7,8 7,6 27,8 Forum 11,5 17,2 47,2 E-Mail 31,4 18,3 21,2 Chat 11,8 9,2 3,3 RSS 1,4 Angaben in 1,9 7,1 Prozent Podcast, Video, Audio 4,7 6,1 9,0 Weblog 3,0 5,3 25,5 Wiki/Wikipedia 15,9 35,1 21,2 Online Bibl./Archive 10,5 26,3 47,6 Suchmaschine 27,7 32,5 39,3 Buch 22,6 62,6 0 10 20 30 40 50 60 70 Wissensaneignung Partizipation Wissensgenerierung Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 22
  23. 23. Implikationen für die Hochschullehre Lernsituationen in der Hochschule Medien sind Teil des Studienalltags Eine differenzierte Betrachtung bzgl. Web 2.0 ist notwendig Integration von neuen Medien in den Hochschulunterricht – flexibles Angebot Zur Förderung von Wissensgenierungsprozessen ist ein vielfältiges Medienangebot notwendig. Kommunikationsmedien kommt eine besondere Bedeutung zu. Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 23
  24. 24. Kontakt Tanja.Jadin@fh-hagenberg.at Christoph.Richter@fh-hagenberg.at Eva.Zoeserl@fh-hagenberg.at Research Group Knowledge Media GMW 2008 - Krems S. 24

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