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Nachhaltigkeit in der Tourismuswirtschaft
- Begriffe, Umsetzung, Beispiele -
bbw Hochschule Berlin
15.7.2013, Dr. Thoma...
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Einführung
• Breite Diskussion des Begriffs „Nachhaltigkeit“ (Sustainability) in der Öffentlichkeit
und Wissenschaft in ...
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Eine Postkarte aus Mexiko!
Eine typische Fern-Reise
Fahrt zum Flughafen
Flugreise mit Fernziel
14 Tage All-inclusive im
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Eine Postkarte vom Ostsee-Urlaub!
Mit viel Gepäck im Auto
an die Ostsee
14 Tage in der 3-Sterne-
Ferienwohnung mit viel
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Inhalt: Nachhaltigkeit in der Tourismuswirtschaft
Einführung und RelevanzA
Grundlagen der TourismuswirtschaftB
Nachhalti...
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Grundlagen der TourismuswirtschaftB
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Eine breite Definition des Begriffs Tourismus als Grundlage
Worum geht es im Tourismus?
Wohnort Tourismus Destination
Hi...
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Tourismus umfasst viele Wirtschaftsbereiche
Nachhaltigkeit sollte sich auf eine möglichst weit gefasste Tourismuswirtsch...
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Anbieter innerhalb der Tourismuswirtschaft
Touristische Angebote lassen sich folgenden Unternehmensgruppen zuordnen:
Oft...
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Die Bedeutung der Tourismuswirtschaft: Ausgewählte Kennzahlen (1)
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Die Bedeutung der Tourismuswirtschaft: Ausgewählte Kennzahlen (2)
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Nachhaltigkeit: Begriff und UmsetzungsansätzeC
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UN Definition des Begriffs „Nachhaltige Tourismuswirtschaft“
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Hohe Tourismus-Nachfrage, starkes Wachstum und zunehmende
Tourismus-Kritik bereiten Nachhaltigkeitsansätze vor
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Nachhaltige Tourismuswirtschaft orientiert sich an drei Zielen
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Ökonomie Gesellschaft
Quelle: Eigene Darstellung...
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Zurück zu den Eingangsbeispielen:
Vergleich der Nachhaltigkeit
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Herausforderungen für die Umsetzung: Ein einfacher Vergleich ist nur
bei quantifizierbaren Einzelkriterien möglich
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Der Gesamtvergleich von touristischen Leistungen in Bezug auf
Nachhaltig ist nur schwer operationalisierbar
Ökologie –
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Angebieterseite
Integration nachhaltiger Ziele in die
Unternehmensstrategie
Einführung eines Nachhaltigkeits Audits, in
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„Sanftes Reisen“ als pragmatischer Umsetzungsansatz im Tourismus
Hartes Reisen
Massentourismus
Wenig Zeit
Schnelle Verke...
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Beispiele aus der TourismuswirtschaftD
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Angebotsseite: Nachhaltigkeitsprogramme am Beispiel der TUI AG
Klare Zielvorgaben
Konzernweiter Plan zur
Erreichung von ...
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Angebotsseite: Nachhaltigkeitsprogramme am Beispiel der TUI AG
Definierte Umsetzung
Konkrete Ziele von 2013-2015
10 Mio....
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Angebotsseite: Forum Anders Reisen e.V.
Dachverband
Zusammenschluss von 130
Reiseveranstaltern, die einem
konsequentem n...
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Angebotsseite: Beispiele aus der Tourismuswirtschaft (2)
Verankerung in den Vereinsgrundsätzen
- Dem forum anders reisen...
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Gütesiegel und nachhaltige Initiativen in der Tourismuswirtschaft
Auch Angebote kleinerer Marktakteure haben sich etabli...
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Beurteilung des Konzeptes und Lessons LearnedE
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Nachhaltigkeit: Anwendbarkeit in der Tourismuswirtschaft sinnvoll,
praktische Umsetzung bisher nur in geringem Ausmaß er...
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• Tourism industry and tourists, both must re-think offers and travel
needs towards a sustainable development
• Example ...
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Summary and lessons learned:
• Due to the complex value chain over several industries and countries and a lack
of standa...
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Backup und LiteraturF
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Literatursammlung:
• BMWI, Wirtschaftsfaktor Tourismus Deutschland, 2012
• Deutscher Reiseverband: Fakten und Zahlen zum...
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Vielen Dank
Dr. Thomas Kloubert
Mobil: + 49 178 8661108
thomaskloubert@gmail.com
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Nachhaltigkeit in der Tourismus-Wirtschaft (Sustainability in Tourism Industry)

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• Breite Diskussion des Begriffs „Nachhaltigkeit“ (Sustainability) in der Öffentlichkeit
und Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten auch im Tourismusbereich
• Erste Annäherung an Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip zur
Ressourcenschonung über zwei typische Reise-Beispiele deutscher Konsumenten
Wichtige Fragestellungen:
• Was macht eine nachhaltige Tourismuswirtschaft eigentlich aus?
• Wie läßt sich Nachhaltigkeit praktisch umsetzen?
• Wer bietet nachhaltige Reisen an und wer nutzt die Angebote?

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  • Kurze Vorstellung, Diplom Kaufmann in Köln, Promotion an LMU München zum Thema Marketing für Strom und Gas. Verschiedene Stationen in Touristik Spannendes Thema und sehr breites Thema Nachhaltigkeit 12,7 Mio. Einträge – Bundestagswahl nur 7 Mio. Einträge Sustainability 104 Mio Einträge Intro über Begriff und Titel Fragen ans Auditorium wer Nachhaltigkeit oder Tourismuswirtschaft definieren kann Mini„Themensammlung“ Überleitung zur Tourismuswirtschaft
  • Spannendes Thema und sehr breites Thema: Hat sich schon jemand hier mit dem Thema beschäftigt? Im Internet schon… Nachhaltigkeit 12,7 Mio. Einträge – Bundestagswahl nur 7 Mio. Einträge Sustainability 104 Mio Einträge Wichtigeres Thema als die Politik und das auch noch auf die Tourismuswirtschaft übertragen… Fragen ans Auditorium wer Nachhaltigkeit oder Tourismuswirtschaft definieren kann Mini„Themensammlung“ Überleitung zu den beiden Beispielen…
  • Intro und interessante Fragestellungen, Nachhaltigkeit  ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligenSystems im Vordergrund steht Potential zum Megatrend oder idealistische Nische? Überleitung auf die Agenda:
  • Eine Traumreise von Familie 0,9 Mio deutsche Urlauber reisten nach Mittelamerika oder in die Karibik in 2007 7.200 kg CO2
  • 1,4 Mio Urlaubsreisen der Deutschen nach Rügen in 2007 Ferienwohnung oder Hotel, meist Anreise mit PKW
  • Kurze Einführung ins Thema, Klärung der Lernziele Überleitung auf Tourismuswirtschaft allgemein Nachhaltigkeit, Definition Beispiele, Praxisanwendbarkeit, Bewertung, Tops und Flops Bewertung Nachhaltigkeit in der Tourismuswirtschaft als Konzept insgesamt Lernziele nochmal kurz wiederholen Klärung Rahmenbedingungen der Tourismuswirtschaft Ableitung eines einheitlichen Begriffsverständnisses für Nachhaltigkeit und Tourismuswirtschaft und Erkennen der Vielfältigkeit des Begriffs Nachhaltigkeit Klärung der Praxisrelevanz des Nachhaltigkeitsbegriffs und Übertragung auf die Tourismuswirtschaft Diskussion von Anwendungsmöglichkeiten und Praxisbeispielen Beurteilung
  • Reisen als Vergnügen, als Urlaub mit ersten Anfängen im späten 19 Jahrhundert, also um 1870, Tourismus: Begriff begründet aus dem französischen Tour, Erste Pauschalreise durch Thomas Cook 18?? Erste größere touristische Reisen durch Forscher, durch Alpinisten, Kulturschaffende Eng verwandt mit Reise, Fremdenverkehr, Reiseverkehr Abgrenzung einer Tour vom Begriff der Reise durch die Rückkehr an den Ausgangspunkt, Geschäfts und Privatreisen, Tages und Übernachtungsreisen. Ähnliche Definition: United Nations World Travel Organisation: „Ein Tourist ist ein Reisender, der eine Reise zu einem Hauptziel außerhalb seiner gewohnten Umgebung für weniger als ein Jahr unternimmt und sich dort zu Freizeit-, Geschäfts- oder bestimmten anderen persönlichen Zwecken aufhält, aber nicht in diesem Land dafür entlohnt wird. Reisen, die von Touristen unternommen werden, sind touristische Reisen. Tourismus bezieht sich auf die Aktivitäten von Touristen.“
  • Einordnung der Tourismuswirtschaft in die Gesamtwirtschaft zeigt breite Schnittstellen zu verwandten Branchen Intensive und integrative Verflechtungen in anderen Industrien wie Hotellerie, Gastronomie, Verkehrswirtschaft, Automobilbranche, Airlinebranche, Einzelhandel Gesamtwirtschaftliche Effekte aus Sicht der Volkwirtschaft sind nur schwer einschätzbar oder operationalisierbar, verschiedene Definitionen (Nachfragemethode, Angebotsmethode), Multiplikatorwirkungen etc. Für die spätere Betrachtung der Nachhaltigkeit ist die Unterscheidung zwischen Geschäftsreisen und privaten Reisen nicht wichtig, da Nachhaltigkeit auf beide zutreffen kann. Sehr breites Wirtschaftsfeld mit vielen Grenzbereichen… Eigentlich müsste sich Nachhaltigkeit auf alles beziehen… Eine Herausforderung! Lassen Sie uns doch einmal anschauen, welche Anbieter es in Tourismuswirtschaft eigentlich gibt? Überleitung Anbieter
  • Anbieter, eine Vielfalt an Geschäftsmodellen, Leistungsträgern, Unternehmen, Kulturen, Ländern etc. Beispiel Mexiko Beispiel Ostsee Aussage: Vielfalt der Anbieter erkennen… Überleitung zu Facts and Figures und der Bedeutung der Tourismuswirtschaft in Deutschland: Ziel: Immense wirtschaftliche Leistung zu erfassen
  • Überblick über die Bedeutung der Tourismuswirtschaft in Deutschland anhand ausgewählter Kennzahlen 1) 2) I. International definierte touristische Produkte: 1. Beherbergungsleistungen 2. Gaststättenleistungen 3. Eisenbahnleistungen (nur Personenverkehr) 4. Straßen- und Nahverkehrsleistungen (nur Personenverkehr) 5. Schifffahrtsleistungen (nur Personenverkehr) 6. Luftfahrtleistungen (nur Personenverkehr) 7. Leistungen für Mietfahrzeuge 8. Reisebüros & -veranstalter 9. Sport, Erholung, Freizeit und Kultur II. Sonstige touristische Produkte: 10. Ausstellungen und Messen 11. Vorsorge- und Rehakliniken 12. Lebensmittel 13. Wohnmobile & Wohnwagen 14. Treibstoff 15. Fahrräder III.Alle restlichen Güter und Dienstleistungen (69 Mrd). 16. restliche Güter 17. restliche Dienstleistungen 3) Der direkte Beitrag des Wirtschaftsfaktors Tourismus zur Bruttowertschöpfung (4,4%) ist vergleichbar mit dem des Baugewerbes (4,3%), des Erziehungs- und Unterrichtswesens (4,6%) oder der freiberuflichen und technischen Dienstleister (4,6%). Die durch Wirtschaftszweige wie etwa der Automobilindustrie (2,3%) oder der Finanzwirtschaft (2,5%) unmittelbar erzeugte Bruttowertschöpfung kommt auf deutlich kleinere Anteile. Die Bruttowertschöpfung gibt den Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen an, abzüglich der sogenannten Vorleistungen. Das sind alle Waren und Dienstleistungen, die während der Produktion verarbeitet oder verbraucht wurden.
  • Überblick über die Bedeutung der Tourismuswirtschaft in Deutschland anhand ausgewählter Kennzahlen Weitere Kennzahlen zeigen wie präsent das Thema Reisen in der Wirtschaft und bei den Konsumenten ist. Sie haben nun gesehen, wie breit die Tourismuswirtschaft eigentlich ist, wie verflochten einzelne Bereiche sind und Welche wirtschaftliche Leistung jetzt nachhaltig werden soll … Überleitung Nachhaltigkeit: Wie soll nun dieses Weitverzweigte System von Angebot und Nachfrage nachhaltiger werden. Was heißt das überhaupt… nachhaltig. Wir müssen nun detaillierter uns dem Begriff der Nachhaltigkeit nähern. Überleitung Nachhaltigkeit Definition
  • Ergänzend wird angemerkt, dass die Messbarkeit und Operationalisierung sehr schwierig ist.
  • Was zeigt dieses Chart: Sehr starkes Wachstum der Tourismuswirtschaft in Europa, Allein die Reisetätigkeit durch Urlaubsreisen hat sich verdreifacht, die Geschäftsreisen kommen hier noch dazu… Immer mehr kritische Themen kommen auf… Handtuchkriege, Umweltprobleme, immer weniger Ausstausch mit den Einheimischen Immer weniger wirtschaftliche Effekte im Land. Öko-Bewegung mit Wurzeln in den 70ern Wichtige Veröffentlichungen, Ressourcen als Thema kommt auf, Club of Rome, Brundtlandbericht 1987: Als  Brundtland-Bericht  wird ein Bericht mit dem Titel „Our Common Future“ („Unsere gemeinsame Zukunft“) bezeichnet, den 1987 die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung („Brundtland-Kommission“) veröffentlichte. Die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland hatte in dieser Kommission den Vorsitz. Der Bericht ist für seine Definition des BegriffsNachhaltige Entwicklung bekannt Klima Konferenz 1992 Übertragung auf Tourismuswirtschaft liegt nahe Überleitung auf UN Definition UN Definition:
  • Basierend auf der Definition der UN hat sich im deutschsprachigen Raum das sog. Drei Säulen Modell verbreitet, das versucht Ökologie, Ökonomie und Gesellschaftliche Zielgrößen in Übereinstimmung zu bringen. Bewahrung lebensnotwendiger Ökologischer Prozesse und Konservierung der bestehenden Systeme ist ein vielen unterschiedlichen Ausgestaltungen oder Beispielen gemeinsam. Sehr ähnlich dem Vorgehen eines guten Investors, der langfristig Erträge aus einer Investition sehen möchte. Frage ans Plenum, wie das Modell ankommt, wo Schwierigkeiten entstehen könnten?
  • Mexiko und Ostsee Urlaub Kurze Erklärung. Allerdings: Hier nur ein Zielkriterium, Wie setzt man also diese Komplexität des Drei Säulen Modells um? Was müssen Anbieter tun, was müssen Nachfrager tun?
  • Studie von Invent Tourismus, Öko-Institut Freiburg Die traditionellen Gewohnheitsurlauber  (16 Prozent aller Reisenden) Die traditionellen Gewohnheitsurlauber sind geprägt von einer bescheidenen Grundhaltung, nach innen auf die Familie gerichtet und auf Sicherheit bedacht. Dieser Typ hat ein traditionelles Weltbild - sowohl, was das Rollenverhältnis von Männern und Frauen angeht, als auch in Bezug auf die Kindererziehung. In dieser Gruppe ist der Anteil älterer Jahrgänge hoch: 55 Prozent sind älter als 60, Frauen sind mit 60 Prozent überdurchschnittlich vertreten. Über die Hälfte lebt verheiratet mit dem Partner oder der Partnerin zusammen, überdurchschnittlich groß ist auch der Anteil der Verwitweten. Die traditionellen Gewohnheitsurlauber haben überwiegend niedrige Bildungsabschlüsse und verfügen über niedrige Einkommen. Über 70 Prozent sind nicht oder nicht mehr berufstätig. Traditionelle Gewohnheitsurlauber zieht es im Urlaub nicht in die Fremde. Sie fahren dahin, wo sie sich auskennen und sicher fühlen, am liebsten immer wieder an den gleichen Ort, gerne auch innerhalb Deutschlands. Damit verhält sich diese Zielgruppe - wenn auch unbewusst - im Urlaub umweltfreundlicher als die meisten anderen Zielgruppen. Präsentation zur Zielgruppe (pdf-Download; 174 kB)   Zum Seitenanfang   Die Kinder- und Familienorientierten  (14 Prozent) Der Alltag der Kinder- und Familienorientierten ist stark von Stress und Überforderung geprägt. Alles dreht sich um die Familie und die Erziehung der Kinder. Zwei Drittel der Kinder- und Familienorientierten sind Frauen. Der Altersschwerpunkt liegt bei den 30- bis 50-Jährigen. Die meisten in der Gruppe haben einen niedrigen oder mittleren Bildungsabschluss und verfügen über mittlere bis höhere Einkommen. Kinder- und Familien-Orientierte wählen ihr Urlaubsziel nach dessen Kinder- und Familienfreundlichkeit aus. Das bedeutet für sie nicht nur angemessene Preise, sondern auch gezielte Angebote und Animation für den Nachwuchs. Sie sollen die Eltern entlasten und ermöglichen, dass sie im Urlaub Erholung finden und Zeit für sich haben. Daneben spielen Sicherheit des Urlaubsziels und Sauberkeit der Unterkunft eine wichtige Rolle. Besonders beliebt in dieser Gruppe ist ein Sommerurlaub am See oder am Strand. Präsentation zur Zielgruppe  (pdf-Download; 174 kB)   Zum Seitenanfang   Sonne-, Strand-, Pauschalurlauber  (20 Prozent) Bei den Sonne-, Strand-, Pauschal-Urlaubern ist fast jeder zweite über 50, Frauen sind leicht überrepräsentiert, 90 Prozent leben allein oder in einem Zwei-Personen-Haushalt, 40 Prozent arbeiten nicht oder nicht mehr. Im Vergleich zum Durchschnitt aller Reisenden gibt es in dieser Gruppe mehr niedrigere Bildungsabschlüsse und kleinere Einkommen.  Diese Zielgruppe kann sich zwar keinen gehobenen Lebensstandard leisten, legt aber großen Wert darauf, einen guten Eindruck zu machen. Daher spielen äußeres Erscheinungsbild und Statussymbole eine wichtige Rolle. Typisch für diese Zielgruppe ist der Wunsch nach etwas "Besonderem", solange es sich innerhalb eines erschwinglichen, allgemein akzeptierten Rahmens abspielt. Urlauber aus dieser Gruppe suchen in den Ferien vor allem Sommer, Sonne, Strand und Erholung - andere Urlaubsarten sind eindeutig nachrangig. Urlaub ist stets auch eine Preisfrage, sie sind leicht ansprechbar für besonders günstige Angebote und Schnäppchen-Reisen, so dass die Destination bei einem besonders preiswerten Angebot sogar zweitrangig werden kann. Folgerichtig buchen Sonne-Strand-Pauschal-Urlauber gern All-inclusive, weil das die Kosten kalkulierbar und vergleichbar macht. Nahezu die Hälfte der Sonne-, Strand-, Pauschal-Urlauber verbringt die Ferien im Mittelmeerraum. Diese Region bietet Sonnengarantie, zudem sind die Reisen in der Regel günstiger als exotische Ziele. Die Zielgruppe fährt im Jahr meist nur einmal in Urlaub, umso wichtiger ist dann vor Ort ein umfassender Service, so dass sich der Reisende um nichts kümmern muss. Umweltschutz oder soziale Aspekte spielen für diesen Typ so gut wie keine Rolle. Präsentation zur Zielgruppe  (pdf-Download; 174 kB)   Zum Seitenanfang   Die Jungen Fun- und Action-Urlauber  (11 Prozent) Die Fun- und Action-Urlauber sind die jüngste Zielgruppe im deutschen Reisemarkt: Fast die Hälfte ist unter 30. Zwei Drittel dieses Typs sind Männer, knapp drei Viertel sind ledig, mehr als die Hälfte zudem Single. Junge Fun- und Action-Urlauber haben häufiger als der Durchschnitt einen mittleren Schulabschluss, sie sind oft noch in der Ausbildung und verfügen daher meist nur über ein niedriges oder mittleres Einkommen. Ihr Lebensstil ist gekennzeichnet durch den Drang nach Neuem und Trendigem in allen Bereichen. Typisch ist eine ich-bezogene und lustbetonte Grundeinstellung, gekoppelt mit einer ausgeprägten Technikaffinität. Ein Leben ohne Internet und Handy wäre für diese Zielgruppe kaum vorstellbar. Auch in den Ferien erwartet dieser Urlaubs-Typ Abwechslung und Abenteuer. Tagsüber sucht er Action am Strand und bei Trendsportarten, die Nächte gehören Disco und Kneipe. Rund ein Viertel dieses Typs fährt allein in den Urlaub, viele nutzen Reisen als Gelegenheit, neue Leute kennen zu lernen. Dabei ist eine ausführliche Reiseplanung unwichtig, sie wählen lieber unter günstigen Last-Minute-Angeboten und Schnäppchen. Fast die Hälfte aller Reisen gehen in den Mittelmeerraum, jede siebte Reise ist eine Fernreise. Bei den Urlaubsarten dominiert eindeutig der preiswerte Strandurlaub mit Nachtleben, aber auch Städte- und Shoppingfahrten, Sport- und Fitnessreisen stehen hoch im Kurs. Attraktiv sind zudem alle Angebote, die dem jeweiligen Trend entsprechen oder die Zugang zu neuen Technologien ermöglichen: Mietfahrräder mit GPS-System und Hotels mit Internetanschluss im Zimmer erhöhen für diese Zielgruppe das Erlebnis im Urlaub. Für umwelt- und sozialverträgliche Reisen ist diese Zielgruppe nicht ansprechbar: Ökologie ist schlichtweg nicht "in". Präsentation zur Zielgruppe  (pdf-Download; 174 kB)   Zum Seitenanfang   Die unkonventionellen Entdecker  (10 Prozent) Bei den unkonventionellen Entdeckern lebt jeder Dritte ledig und ohne Partner, in über 80 Prozent der Haushalte gibt es keine Kinder unter 18 Jahren. In dieser Gruppe sind höhere Bildungsabschlüsse überdurchschnittlich oft vertreten, fast jeder zweite ist ganztags berufstätig. Die unkonventionellen Entdecker haben eine individualistische und aufgeschlossene Grundeinstellung. Sie lehnen konventionelle Werte und Lebensstile ab, wehren sich gegen Anpassung und lassen sich durch Vorschriften und Normen nicht von ihrem Weg abbringen. Im Urlaub sind unkonventionelle Entdecker neugierig auf alles Unbekannte. Sie tauchen gern auf eigene Faust in das Leben fremder Kulturen ein - und das am liebsten abseits des Touristenrummels. Für ein möglichst authentisches Urlaubserlebnis sind sie bereit, auf bestimmte Annehmlichkeiten zu verzichten. Sicherheit spielt für diese Gruppe keine Rolle; gerade die Unberechenbarkeit birgt oft Überraschungen, die dieser Urlaubstyp zu schätzen weiß. Präsentation zur Zielgruppe  (pdf-Download; 174 kB)   Zum Seitenanfang   Die anspruchsvollen Kulturreisenden  (15 Prozent) Bei den anspruchsvollen Kulturreisenden handelt es sich um das Segment der jung gebliebenen Älteren. Zwei Drittel sind älter als 50, der Großteil lebt verheiratet, die meisten haben einen hohen Bildungsabschluss, jeder zweite ist nicht oder nicht mehr berufstätig. Anspruchsvolle Kulturreisende sind bestrebt, sich weiterzubilden und körperlich und geistig fit zu bleiben. Der Lebensstil ist geprägt von einem ausgesprochenen Interesse an Kultur und einem gewissen Engagement für sozial schlechter Gestellte. Diese Gruppe zeichnet sich durch Offenheit und Toleranz und die Ablehnung traditioneller Werte aus. Im Urlaub genießen anspruchsvolle Kulturreisende kulturelle Vielfalt und wollen sie möglichst authentisch erleben. Dazu gehört die landestypische Küche, aber auch das Gespräch mit den Einheimischen, soweit möglich in der jeweiligen Sprache. Urlaub ist für diese Gruppe nicht Synonym für Erholung, sondern für neue Eindrücke und Wissenserweiterung. Dieser Typus zeigt großes Interesse für die Verhältnisse vor Ort. Seine Empathie, gekoppelt mit seiner gehobenen Bildung, macht ihn aufgeschlossen für Fragen der ökologischen und sozialen Gerechtigkeit. Präsentation zur Zielgruppe  (pdf-Download; 174 kB)   Zum Seitenanfang   Die Natur- und Outdoor-Urlauber  (14 Prozent) Bei den Natur- und Outdoor-Urlaubern sind Männer und Frauen zu gleichen Teilen vertreten, mit einem leichten Trend zu mittleren und jüngeren Altersgruppen. Sie leben überdurchschnittlich oft in Drei- und Vierpersonenhaushalten und nur selten allein. Die meisten haben einen mittleren oder höheren Schulabschluss und sind berufstätig, viele verfügen über höhere Einkommen. Natur- und Outdoor-Urlauber zeigen kulturelles Interesse und soziales Engagement. Ihre Grundeinstellungen sind geprägt von starkem Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und die Familie und sie sind sensibel gegenüber sozialen Fragen. Natur- und Outdoor-Urlauber interessieren sich zudem für den Zustand von Natur und Umwelt - allerdings unterscheiden sie sich deutlich von den "Ökos" der 70er und 80er Jahre. Sie zeigen vielmehr ein neues Ökologieverständnis, das von dem Wunsch dominiert wird, eine möglichst intakte und gesunde Umwelt zu genießen und für eigene Aktivitäten zu nutzen. In den Ferien suchen sie für sich und die Familie authentische Erlebnisse in möglichst unberührter Natur. Sie sind durchaus bereit, dafür auch mehr Geld auszugeben. Diese Urlauber sind damit eine Zielgruppe für "bewusstes" Reisen: Eine unbelastete Umwelt akzeptieren sie als Voraussetzung für persönlichen Naturgenuss, Wohlbefinden und gesunde Ernährung. Die Zielgruppe ist im Urlaub zwar aktiver als andere Reisende, viele beschränken ihre Outdoor-Aktivitäten aber auf gemäßigte Formen wie Wandern, Fahrradtouren und Ausflüge. Erholen und Genießen in qualitativ hochwertiger Umgebung ist für die meisten außerdem genauso wichtig wie Aktivsein: Wellness und gesunde, regionale Küche sind bei dieser Zielgruppe ausgesprochen beliebt.
  • Vergleich ist nur als eine Sammlung zu betrachten und nicht erschöpfend, Viele zum Teil weiche Begriffe, die typische Sachverhalte beschreiben. Massentourismus mit standardisierten Angeboten auf breiten Geschmack ausgerichtet, Warmwasser Tourismus In der regel werden die schnellsten Verkehrsmittel gewählt, Auto, Flugzeug, weniger Bahn um möglichst wenig Reiseanstrengung und viel Zeit am Zielort zu haben. Hoher Planungsgrad, feste Zeiträume, klares Reiseprogramm, wenig Flexibilität Üblicher Lebensstil (Essen, Kleidungsstil, Ansprüche) wird auf Reisezeit übertragen (Bsp. Schinkenstraße) Bequem, wenig geistige und körperliche Anstrengung Kaum Auseinandersetzung mit Destinationsumfeld, wenig kulturelle Erfahrung Ressourcen werden zwar nicht extra verschwendet, sie sind gar nicht relevant Laut: Freiheit/Freizeit wird bewusst ausgelebt, wenig Rücksichtsnahme Sanftes Reisen: Das Gegenteil, ggf. mit Zuhörern erarbeiten Frage ins Publikum, kurze Statements
  • Internationale Ratingagenturen und Nachhaltigkeitsanalysten bestätigen uns überzeugende Ergebnisse auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit: Als einziges Touristikunternehmen weltweit im Subsektor Travel & Tourism ist die TUI AG im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World gelistet. Darüber hinaus behauptet die TUI ihre Position in den internationalen Ethik-Indices FTSE4Good, ASPI Eurozone und dem Ethibel Excellence Index. Die Mitgliedschaft in diesen bedeutenden Finanzmarkt-Indices für Nachhaltiges Investment zeigt, dass die TUI konzernweit die Geschäftspolitik in Einklang mit den Anforderungen an ein global nachhaltig und verantwortlich wirtschaftendes Unternehmen zu bringen versteht. Partnerschaften: Econsense Econsense (Nachhaltigkeitsinitiative der Deutschen Wirtschaft) Futouris Tour Operators Initiative Sustainability Leadership
  • Unser Leitbild Die Mitglieder des forum anders reisen streben eine Tourismusform an, die langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht für ortsansässige Gemeinschaften sein soll (nachhaltiger Tourismus). Konkret bedeutet dies, dass Nachhaltigkeit eine wesentliche Vorgabe für die Angebote unserer Veranstalter ist. Sie entwickeln nachweislich umweltschonende und sozialverträgliche Reisen von besonderer Qualität, die auch wirtschaftlich realisierbar sind. Und auch am Markt sind diese Angebote zukunftsfähig: In der Tourismusbranche gelten unsere Veranstalter als Trendsetter für innovative Reiseideen.  Unsere Ziele Wir setzen uns ein für die weitere Verbesserung und Verbreitung eines Reiseangebotes gemäß den Grundsätzen eines nachhaltigen Tourismus. Das forum anders reisen bringt sich aktiv in gesellschaftliche und politische Debatten ein. Auf Messen, Veranstaltern und über die Medien ermutigen wir dazu, einen neuen, zukunftsfähigen Tourismus zu entdecken. Das forum anders reisen engagiert sich dafür, dass die Freude am Reisen nicht zu Lasten der Menschen in den Urlaubsländern geht.  Unsere Maßstäbe Kriterienkatalog Die Mitglieder des forum anders reisen verpflichten sich zur Einhaltung eines umfassenden Kriterienkatalogs für umwelt- und sozialverträgliches Reisen. Hier haben wir definiert, was ein nachhaltiges Reiseangebot ist. Der Kriterienkatalog weist ökonomische, ökologische und soziale Dimensionen einer Reise genauso aus wie die Verantwortung gegenüber dem Reisenden. Corporate Social Responsibility (CSR) im Tourismus Alle Mitglieder im forum anders reisen verpflichten sich zu einem einheitlichen und verbindlichen CSR-Prozess. CSR steht für Corporate Social Responsibility und bezeichnet den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung. Alle Unternehmensbereiche werden regelmäßig auf deren Nachhaltigkeit hin geprüft. Der CSR-Bericht (Nachhaltigkeitsbericht) gibt messbar und nachprüfbar Auskunft darüber, welche soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung ein Unternehmen in seiner Geschäftstätigkeit übernimmt. Das reicht vom Papierverbrauch im Büro bis zur Unterkunft im Reiseland. Die Berichte werden von einem unabhängigen Zertifizierungsrat geprüft. Erreicht der Veranstalter dabei alle festgesetzten Werte, erhält er ein Zertifikat. Vergleich Veranstalter: TUI, 4,7 Mrd. Schauinsland 300 Mio, Aida Cruises 560 Mio.
  • Allerdings ist festzuhalte, dass die meisten dieser Initiativen und Gütesiegel bisher nicht in besonderem Maße bekannt geworden, geschweige denn einen anerkannten Standard darstellen.
  • Intro über Begriff und Titel Fragen ans Auditorium wer Nachhaltigkeit oder Tourismuswirtschaft definieren kann Erste „Themensammlung“ Überleitung zur Tourismuswirtschaft
  • Freizeit und Reiseverhalten ist stark vom Bildungsniveau einer Gesellschaft abhängig
  • Nachhaltigkeit in der Tourismus-Wirtschaft (Sustainability in Tourism Industry)

    1. 1. 1| Nachhaltigkeit in der Tourismuswirtschaft - Begriffe, Umsetzung, Beispiele - bbw Hochschule Berlin 15.7.2013, Dr. Thomas Kloubert
    2. 2. | Einführung • Breite Diskussion des Begriffs „Nachhaltigkeit“ (Sustainability) in der Öffentlichkeit und Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten auch im Tourismusbereich • Erste Annäherung an Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip zur Ressourcenschonung über zwei typische Reise-Beispiele deutscher Konsumenten Wichtige Fragestellungen: • Was macht eine nachhaltige Tourismuswirtschaft eigentlich aus? • Wie läßt sich Nachhaltigkeit praktisch umsetzen? • Wer bietet nachhaltige Reisen an und wer nutzt die Angebote? Begriffliche Klärung und Definition sinnvoll
    3. 3. | Eine Postkarte aus Mexiko! Eine typische Fern-Reise Fahrt zum Flughafen Flugreise mit Fernziel 14 Tage All-inclusive im klimatisierten Hotel Nutzung großer Gartenanlage an der bebauten Küste Tages-Ausflüge, Trip mit dem Motorboot Tauchkurs, Tennis-Stunden, Jet-Ski, Gala Dinner Abende mit Köstlichkeiten aus aller Welt Shopping in der Hotelanlage
    4. 4. | Eine Postkarte vom Ostsee-Urlaub! Mit viel Gepäck im Auto an die Ostsee 14 Tage in der 3-Sterne- Ferienwohnung mit viel Komfort am Deich Tages-Ausflüge, Freizeit- park, Sommer-Rodelbahn, Spaß-Bad bei Regen, Ausflug mit dem Fährschiff Leih-Fahrräder bieten Mobilität vor Ort Selbstverpflegung mit gelegentlichen Restaurant- besuchen Shopping in der Fußgänger- Zone des Seebads
    5. 5. | Inhalt: Nachhaltigkeit in der Tourismuswirtschaft Einführung und RelevanzA Grundlagen der TourismuswirtschaftB Nachhaltigkeit: Begriff und UmsetzungsansätzeC Beispiele aus der TourismuswirtschaftD Beurteilung des Konzeptes und Lessons LearnedE
    6. 6. | Grundlagen der TourismuswirtschaftB
    7. 7. | Eine breite Definition des Begriffs Tourismus als Grundlage Worum geht es im Tourismus? Wohnort Tourismus Destination Hinfahrt Rückfahrt Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Mundt, Einführung in den Tourismus, 2001, S. 2 Begriff: „Der Oberbegriff Tourismus bezeichnet alle Reisen, die den zeitweiligen Aufenthalt an einer Destination einschließen und bei denen die Rückfahrt Bestandteil der Reise ist.“ Beispiele: Geschäftsreisen, Besuch von Verwandten und Freunden, Urlaub auf einer Insel, Studienreise nach Paris, Theaterbesuch mit Übernachtung in Hamburg
    8. 8. | Tourismus umfasst viele Wirtschaftsbereiche Nachhaltigkeit sollte sich auf eine möglichst weit gefasste Tourismuswirtschaft beziehen Tourismus- wirtschaft Unterkunft Gastronomie Verkehrs- träger Touristik Reiseveranstalter, Reisevertrieb Andere Wirtschaftsbereiche Andere Wirtschaftsbereiche Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Mundt, Einführung in den Tourismus, 2001, S. 358 Nachhaltigkeit
    9. 9. | Anbieter innerhalb der Tourismuswirtschaft Touristische Angebote lassen sich folgenden Unternehmensgruppen zuordnen: Oftmals kombinierte Angebote verschiedener Anbieter (Pauschalreise) Verkehrsträger Eisenbahnunternehmen Airlines (Linie/Charter/low cost) Flughäfen Mietwagenunternehmen Busunternehmen Reedereien Beherbergung/Gastronomie Hotelketten Einzel-Hotels Gastronomiebetriebe Systemgastronomie/Ketten Freizeit/Aktivitäten Reiseveranstalter/-vertrieb Reisebüros Reisebüro-Ketten Reiseveranstalter Vertriebseinheiten einzelner Anbieter Online-Vermittler mit eingeschränktem Angebot Portale mit Universal- Angebot Destinationen Städte Länder Urlaubsgebiete/Regionen Attraktionen Veranstaltungen/Events Einkaufszentren
    10. 10. | Die Bedeutung der Tourismuswirtschaft: Ausgewählte Kennzahlen (1) 278 Mrd. Euro Konsumausgaben für Angebote der Tourismusanbieter: • Davon kommen 87% von inländischen Reisenden und 13% von ausländischen Touristen. • Der Anteil der Privatreisen beträgt 79%. Die privaten Anlässe sind demnach deutlich stärker vertreten. • Von den gesamten Konsumausgaben entfallen 75% (209 Mrd. ) auf Leistungen der touristischen Anbieter, 69 Mrd. Euro werden für Einkäufe oder Dienstleistungen zumeist im Einzelhandel (Shopping) ausgeben. • 4,4%: Der Anteil an der direkten Bruttowertschöpfung der deutschen Wirtschaft (Im Vergleich: Maschinenbau 3,2%; Großhandel 4,3%, Baugewerbe 4,3 %) • 7%: Der direkte Anteil an den Erwerbstätigen (Im Vergleich: Maschinenbau 2,6%, Großhandel 4,1%, Baugewerbe 3,0%) Quelle: BMWI, Wirtschaftsfaktor Tourismus Deutschland, 2012
    11. 11. | Die Bedeutung der Tourismuswirtschaft: Ausgewählte Kennzahlen (2) • 10.000: Zahl der Reisebüros in Deutschland • 2500: Reiseveranstalter in Deutschland • 53 Mio.: Zahl der Reisenden in Deutschland • 407 Mio.: Übernachtungen von In- und Ausländern • 36.000: Hotels in Deutschland • 10,8 Mio.: Zahl der Gästeankünfte in Berlin (6,1 in München, 5,6 in Hamburg) • 2,6 Mrd.: Passagiere der Eisenbahnen in Deutschland • 10,3 Tage: Dauer der durchschnittlichen Urlaubsreise Quelle: Deutscher Reiseverband: Fakten und Zahlen zum deutschen Reisemarkt, 2012, diverse Einzelstudien und Quellen, jeweils pro Jahr
    12. 12. | Nachhaltigkeit: Begriff und UmsetzungsansätzeC
    13. 13. | UN Definition des Begriffs „Nachhaltige Tourismuswirtschaft“ Quelle: www.unep.org/resourceefficiency/Home/Business/SectoralActivities/Tourism/tabid/78766/Default.aspx "Sustainability principles refer to the environmental, economic and socio-cultural aspects of tourism development. A suitable balance must be established between these three dimensions to guarantee its long-term sustainability“ (United Nations Environment Programme, 2013)
    14. 14. | Hohe Tourismus-Nachfrage, starkes Wachstum und zunehmende Tourismus-Kritik bereiten Nachhaltigkeitsansätze vor Reiseintensität 1954-2009 in % * 24 30 39 40 52,5 57 66,8 78,1 74,4 75,775,3 55,3 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 1954 1959 1964 1969 1974 1979 1984 1989 1994 1999 2004 2009 * Quelle: Pompl, Touristikmanagement, 1997; Reiseanalyse; FUR Reiseanalyse. Reiseintensität: Anteil der Bevölkerung mit mindestens einer Urlaubsreise von 5 Tagen im Kalenderjahr 2) Industrielles Wachstum der Tourismuswirtschaft - Starker Anstieg der Reiseaktivitäten in Europa - Entstehung des Massentourismus Mittelmeer u. Alpen - Massives Wachstum von Bauprojekten in Destinationen - Anstieg von Flugreisen - Starke Investitionstätigkeiten 3) Zunehmende Tourismuskritik - Überlastung und Abhängigkeit der Destinationen - Entstehung der Ökologiebewegung in den 70er Jahren - Club of Rome 1972, Brundtlandbericht 1987 - UN-Konferenz und Rio-Klimakonferenz 1992, - Zunehmendes Umweltbewusstsein auch bei Reisen 1) Anstieg der Reiseintensität
    15. 15. | Nachhaltige Tourismuswirtschaft orientiert sich an drei Zielen Ökologie Ökonomie Gesellschaft Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Klauer, Nachhaltigkeit 1999, S. 86; Kirstges, Sanfter Tourismus, 2003, S.22 - Minimierung des Ressourcenverbrauchs - Umweltschutz - Reduktion von Treibhausgasemissionen Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit Nachhaltige Tourismus- wirtschaft Grundgemeinsamkeit aller Ansätze: Langfristige Bewahrung der Ressourcen - Integration der Bevölkerung - Kultureller Austausch - Zufriedenheit von Reisenden und Bereisten - Stärkung der Region - Beschäftigung - Wertschöpfung
    16. 16. | Zurück zu den Eingangsbeispielen: Vergleich der Nachhaltigkeit
    17. 17. | Herausforderungen für die Umsetzung: Ein einfacher Vergleich ist nur bei quantifizierbaren Einzelkriterien möglich Beispiel: Vergleich Treibhausgas-Emissionen von Reisen in kg pro Person 58 216 258 297 422 1221 1224 7218 0 1000 2000 3000 4000 5000 6000 7000 8000 All-Inclusive, Mexiko Flugzeug, 14 Tage, 2 Pers. Standurlaub, Mallorca Flugzeug, 14 Tage, 3 Pers. Ski-Urlaub, Österreich PKW, 7 Tage, 1 Pers. Kururlaub, Allgäu Bahn, 10 Tage, 3 Pers. Familienurlaub, Ostsee PKW, 14 Tage, 4 Pers. Kultururlaub, Südtirol Bus, 5 Tage, 2 Pers. Urlaub zu Hause PKW, 14 Tage, 4 Pers. Kreuzfahrt, Mittelmeer Flugz./Schiff, 7 Tage, 2 Pers. Kalkulation p.P. mit: Anreise/Abreise Unterkunft Verpflegung Aktivitäten Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Berechnung des WWF Deutschland, Der touristische Klima-Fußabdruck, 2009
    18. 18. | Der Gesamtvergleich von touristischen Leistungen in Bezug auf Nachhaltig ist nur schwer operationalisierbar Ökologie – Ökonomie + Gesellschaft? Ökologie + Ökonomie - Gesellschaft ?
    19. 19. | Angebieterseite Integration nachhaltiger Ziele in die Unternehmensstrategie Einführung eines Nachhaltigkeits Audits, in Form einer detaillierten Prüfung aller Wertschöpfungstufen und Einkaufsprozesse auf Nachhaltigkeit Entwicklung spezieller Angebotsformen, die auf nachhaltigen Prinzipien beruhen (Einzelne Angebote, Angebots-Kataloge, Zusatzleistungen oder Optionen) Optimierung in kleinen Schritten und Details Förderung von nachhaltigen Initiativen in vor- oder nachgelagerten Stufen und Integration von Kompensationsprogrammen Nachfragerseite Überprüfung der eigenen Reisevorstellungen und Ansprüche Überprüfung der Notwendigkeit der Nutzung einzelner Verkehrsmittel und Unterkunftsmöglichkeiten Gezielte Information zu nachhaltigen Urlaubsformen in allen einzelnen Elementen einer Reise Auswahl der Anbieter, die glaubhaft nachhaltige Prozesse nachweisen können (z.B. Hotels, Gastronomie) Nutzung von Gütesiegeln zur vereinfachten Orientierung und Auswahl Nachhaltigkeit Ökologie Wirtschaft Gesellschaft Umsetzung der Nachhaltigkeits-Ansätze in der Tourismuswirtschaft als Herausforderung für Unternehmen und Konsumenten
    20. 20. | „Sanftes Reisen“ als pragmatischer Umsetzungsansatz im Tourismus Hartes Reisen Massentourismus Wenig Zeit Schnelle Verkehrsmittel Fester Reiseablauf/hoher Planungsgrad Gewohnter Lebenstil Bequem Wenig Vorbereitung Kaum Fremdsprachennutzung Ressourcen-Verbrauch nicht relevant Laut Sanftes Reisen Individuelle Einzelreisen Viel Zeit Angemessene Verkehrsmittel Spontane Entscheidungen Neuer Lebensstil (destinationsgeprägt) Aktiv, anstrengend Ausführliche Beschäftigung und Vorbereitung Fremdsprachennutzung oder -erlernung Bewußte Nutzung von Ressourcen Leise Quelle: In Anlehnung an Jungk, Wieviel Touristen pro Hektar Land, Geo, 10/1980, S. 154; Schloemer, Nachhaltiger Tourismus, 1988, S. 11
    21. 21. | Beispiele aus der TourismuswirtschaftD
    22. 22. | Angebotsseite: Nachhaltigkeitsprogramme am Beispiel der TUI AG Klare Zielvorgaben Konzernweiter Plan zur Erreichung von definierten nachhaltigen Zielen Erklärung des Vorstands Im Geschäftsbericht der AG erfolgt regelmäßige Bericht- erstattung Jährliches Magazin Schwerpunkte Nachhaltigkeit: -Umwelt - Produkt - Mitarbeiter - Gesellschaft Diverse Partnerschaften
    23. 23. | Angebotsseite: Nachhaltigkeitsprogramme am Beispiel der TUI AG Definierte Umsetzung Konkrete Ziele von 2013-2015 10 Mio. Kunden in zertifizierten Hotels, Ausbau der grünen Hotelbetriebe Senkung CO2 Emissionen, Einsparungen bei Wasser und Strom in allen Gesellschaften Erklärtes internes Image Ziel, Förderung von Mitarbeitern, Vielfalt und Work Life Balance Erklärtes externes Image Ziel, Unterstützung von Initiativen und Projekten
    24. 24. | Angebotsseite: Forum Anders Reisen e.V. Dachverband Zusammenschluss von 130 Reiseveranstaltern, die einem konsequentem nachhaltigen Kriterienkatalog folgen Ziele sind demnach ökologischen, wirtschaftlichen und sozial/ ethischen Ansprüchen gerecht zu werden Produktangebot orientiert sich an gelernten Einteilungen und versucht vielfältige Alternativen zu bieten 2011 wurden 101.000 Kunden gezählt, Umsatz des Forums liegt bei 140 Mio. Euro Detaillierter Kriterienkatalog, zur Prüfung der Mitglieder und der Angebote
    25. 25. | Angebotsseite: Beispiele aus der Tourismuswirtschaft (2) Verankerung in den Vereinsgrundsätzen - Dem forum anders reisen gehören Reiseveranstalter an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Reisen mit besonderer Qualität anzubieten. Diese Qualität zeichnet sich sowohl durch einen besonders intensiven Erlebnis- und/oder Erholungswert der Reisen aus, als auch durch umweltverträgliche und sozialverantwortliche Aspekte, die sowohl bei der Planung als auch bei der Durchführung der Reisen im Mittelpunkt stehen. - Grundsätze eines umweltverträglichen Tourismus sind die Schonung bzw. der Erhalt natürlicher Ressourcen (Boden, Wasser, Luft, Flora und Fauna), die in einer möglichst umweltfreundlichen Anreise, Unterkünften und Aktivitäten umgesetzt werden. Aktivitäten, die der Umwelt durch z.B. einen unverhältnismäßig hohen Einsatz von Energie oder nicht umweltfreundliche Treibstoffe übermäßigen Schaden zufügen, werden nicht angeboten. -Sozialverträglicher Tourismus bedeutet die Achtung der Gesellschaft, der Kultur sowie der Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung im Reiseland, und achtet auf die Partizipation der Einheimischen hinsichtlich struktureller sowie wirtschaftlicher Einflüsse. Detaillierter Kriterienkatalog 1. Mobilität 1.1. An- und Abreise 1.2. Transportmittel vor Ort 2. Destination 2.1. Umweltschutz und Denkmalschutz 2.2. Lokale Bevölkerung 3. Partner im Zielgebiet 3.1. Unterkünfte & Verpflegung 3.2. Reiseleitung 3.3. Agenturen 4. Außenkommunikation 4.1. Verantwortung gegenüber dem Kunden 4.2. Kundeninformationen 5. Unternehmen 5.1. Büroökologie 5.2. Mitarbeitendenverantwortung 6. Evaluierung der Einhaltung der Kriterien und CSR-Prozess - Quelle: http://forumandersreisen.de/content/dokumente/Kriterienkatalog_far_de.pdf Forum Anders Reisen: Die Prinzipien der Nachhaltigkeit werden in Grundsätzen des Vereins und über Prüfkriterien bei den Mitgliedsunternehmen sichergestellt
    26. 26. | Gütesiegel und nachhaltige Initiativen in der Tourismuswirtschaft Auch Angebote kleinerer Marktakteure haben sich etabliert: Kompensationszahlungen / Klimaausgleich Standards der Bio-Verordnung, Schwerpunkt Gastronomie Gütesiegel für besonders ökologische Hotels Mindeststandards für Wasserqualität und Standqualität Europäisches Umweltzeichen für Unterkünfte Mobilität ohne PKW, Informationsplattform, Pauschalreisen Atmosfair Bio-Hotels Viabono Blaue Flagge Eco-Label Tourism Reiselust/VCD Reisekompass Flug Hotel Hotel Strände Hotel Mobilität ReisebereichName Beschreibung
    27. 27. | Beurteilung des Konzeptes und Lessons LearnedE
    28. 28. | Nachhaltigkeit: Anwendbarkeit in der Tourismuswirtschaft sinnvoll, praktische Umsetzung bisher nur in geringem Ausmaß erfolgt Bewertung der Nachhaltigkeitsansätze: • In der Tourismuswirtschaft ist aufgrund der vielfältigen Anbieter und Produktstrukturen die Umsetzung der Ansätze besonders herausfordernd. • Nur wenige Anbieter haben nachhaltige Ansätze aufgenommen, das Nachfragepotential und Marktvolumen ist noch gering. • Als Leitlinie und Leitmotiv für ökologische Modernisierung ist Nachhaltigkeit insgesamt sinnvoll und notwendig.
    29. 29. | • Tourism industry and tourists, both must re-think offers and travel needs towards a sustainable development • Example of big and smaller players show a big potential of usefull implementation modells • Sustainability principles refer to the environmental, economic and socio-cultural aspects of tourism development. • A suitable balance must be established between these three dimensions to guarantee its long-term sustainability • Tourists are people traveling to and staying in places outside their usual environment (for not more than one consecutive year) for leisure, business and other purposes. Implementation of sustainable principles Definition of Sustainable Tourism Definiton of Tourism Summary and lessons learned:
    30. 30. | Summary and lessons learned: • Due to the complex value chain over several industries and countries and a lack of standards, the implementation of sustainable principles will be difficult and will take a long time, step by step. • Direct market potential and volume, the variety of offers, consumer awareness and need for booking sustainable business trips or holiday packages is still small. • Sustainability will be a major issue for a modern tourism industry, which takes care for ressources, destinations, protection of the environment and economic targets as well.
    31. 31. | Backup und LiteraturF
    32. 32. | Literatursammlung: • BMWI, Wirtschaftsfaktor Tourismus Deutschland, 2012 • Deutscher Reiseverband: Fakten und Zahlen zum deutschen Reisemarkt, 2012 • Jungk: Wieviel Touristen pro Hektar Land?, Geo, 10/1980, S. 154 • Klauer: „Was ist Nachhaltigkeit und wie kann man eine nachhaltige Entwicklung erreichen?“ Zeitschrift für angewandte Umweltforschung Heft 12(1), 1999, S. 86–97. • Lübbert: Tourism Ecolabel, 2001, S. 75 • Mundt, Tourismus, 2001, S. 2 • Nusser: Nachhaltiger Tourismus, 2007, S.38 • Pompl, Touristikmanagement, 1997 • Schloemer: Nachhaltiger Tourismus, 1988, S. 11 • unep.org/invent-tourismus.de/forumandersreisen.de • WWF Deutschland: Der touristische Klima-Fußabdruck, 2009
    33. 33. | Vielen Dank Dr. Thomas Kloubert Mobil: + 49 178 8661108 thomaskloubert@gmail.com

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