KARRIEREENTWICKLUNGUND WEITERBILDUNGkelly Global workforce index™120,000 people31 countriesrelease:APRIL2013
DAS ULTIMATIVE TOOL FÜR DIE BEFÖRDERUNGWARUM FORTBILDEN?BELIEBTESTE FORTBILDUNGSART57% 47% 42%DIE GENERATION Y WIRD DURCH ...
3Kelly Global Workforce Index™Abschnitt 1:4	Einführung5	 Motivation für Weiterbildung6	 Motivation für Weiterbildung(nach ...
4Kelly Global Workforce Index™KOMPETENZEN UND WEITERBILDUNG IM WANDELABSCHNITT 1Weiterbildung ist eine Investition. Arbeit...
5Kelly Global Workforce Index™MOTIVATION FÜR WEITERBILDUNGBei der Frage nach der Hauptmotivationfür den Erwerb neuer Fähig...
6Kelly Global Workforce Index™MOTIVATION FÜR WEITERBILDUNG (NACH GENERATION)Aus Sicht der Arbeitgeber ist dieVerbesserung ...
7Kelly Global Workforce Index™MOTIVATION FÜR WEITERBILDUNG (NACH REGION)Der Zusammenhang zwischenSchulungsangeboten undMit...
8Kelly Global Workforce Index™UMSCHULEN ODER NICHT? (NACH REGION)Die Arbeitsmärkte sind seit einigenJahren starken Turbule...
9Kelly Global Workforce Index™UMSCHULEN ODER NICHT? (NACH LAND)Rund um den Globus gibt es ganzverschiedene Ansätze für Sch...
10Kelly Global Workforce Index™AKTIV AUF DER SUCHE (NACH TÄTIGKEIT)Ob Menschen bereit sind, Neueszu lernen und sich weiter...
11Kelly Global Workforce Index™Schulungen sind dann sinnvoll, wenn sie für die jeweiligen Teilnehmer relevant und praxisbe...
12Kelly Global Workforce Index™Für 70 % der Studienteilnehmer sinddirekt im Beruf erworbene Erfahrungendie bevorzugte Art,...
13Kelly Global Workforce Index™Schulungen und Fortbildungen könnenverschiedene Formen annehmen. Malerfolgen sie direkt am ...
14Kelly Global Workforce Index™Untersucht man die für den beruflichen Erfolgwichtigen Kompetenzen etwas genauer, zeigt sic...
15Kelly Global Workforce Index™Gerade unter den besonders qualifiziertenFachkräften, den MINT-Fachkräften(Mathematik, Info...
16Kelly Global Workforce Index™fazitAUFBAU EINER NACHHALTIGENKOMPETENZGRUNDLAGEWie wir unsere Fähigkeiten erwerben und ent...
17Kelly Global Workforce Index™ÜBER KELLY SERVICES®Kelly Services, Inc. (NASDAQ: KELYA, KELYB) ist ein weltweit führender ...
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KGWI 2013 Topic 1 Report CH DE

  1. 1. KARRIEREENTWICKLUNGUND WEITERBILDUNGkelly Global workforce index™120,000 people31 countriesrelease:APRIL2013
  2. 2. DAS ULTIMATIVE TOOL FÜR DIE BEFÖRDERUNGWARUM FORTBILDEN?BELIEBTESTE FORTBILDUNGSART57% 47% 42%DIE GENERATION Y WIRD DURCH DIE AUSSICHT AUF EINEBEFÖRDERUNG BEIM AKTUELLEN ARBEITGEBER STÄRKERMOTIVIERT ALS DIE ÄLTEREN GENERATIONEN.Generation Y63%Generation X57%Baby Boomers50%Beförderung beimaktuellenArbeitgeber Der Hauptgrund für Weiterbildung in Amerika und im Raum Asien-Pazifikist es, eine Beförderung beim aktuellen Arbeitgeber zu erhalten. In EMEAstrebt etwa die Hälfte nach einer Beförderung und fühlt sich durch einenArbeitgeberwechsel ebenso motiviert wie durch neue Aufgaben.Vorankommenbei einem neuenArbeitgeberNeue AufgabenübernehmenBildung steht nicht mehr notgedrungen am Anfang der Karriereund liegt auch nicht nur in der Verantwortung des Arbeitgebers.Immer mehr Angestellte erkennen, dass lebenslanges Lernenwichtig für die Karriere ist.48%66%68%EMEAEMEAAPACAPACAMERICASAMERICASBILDEN SICH FÜR EINE BEFÖRDERUNGBEIM AKTUELLEN ARBEITGEBER WEITER, NACH REGIONWeiterführendes TrainingLernen durch ErfahrungSeminare/WebinareWAHRSCHEINLICHMathemathik—28%UNWAHRSCHEINLICHWELCHEFACHBEREICHEBILDEN SICHFÜR NEUEAUFGABENWEITER?Ingenieurwesen—26%IT—26%18% - Wissenschaft19%—Gesundheit22%—Bildung58%70%26%%60der Angestellten weltweit suchenaktiv nach Weiterbildungs-maßnahmen oder denkendarüber nach.
  3. 3. 3Kelly Global Workforce Index™Abschnitt 1:4 Einführung5 Motivation für Weiterbildung6 Motivation für Weiterbildung(nach Generation)7 Motivation für Weiterbildung(nach Region)8 Umschulen oder nicht? (nach Region)9 Umschulen oder nicht? (nach Land)10 Aktiv auf der Suche (nach Tätigkeit)Abschnitt 2:11 Einführung12 Die beliebtesten Artender Weiterbildung13 Zufriedenheit mitMitarbeiterschulungen14 Die Kompetenzlücke schließen15 Fachkompetenzen ausbauen16 FazitINHALTIm Kelly Global Workforce Index (KGWI)2013 fließen die Ergebnisse unserer Umfragezusammen, die wir unter mehr als 120.000Angestellten in 31 Ländern der RegionenAmerika, EMEA und APAC durchgeführt haben.Die jährliche Studie untersucht dieArbeitswelten von heute – und die vielfältigenProbleme und Herausforderungen fürArbeitnehmer weltweit. BesonderesAugenmerk richten wir dabei auf dieunterschiedlichen Perspektiven inverschiedenen Generationen, Branchen,Tätigkeitsfeldern und Kompetenzbereichen.2013 wurden im KGWI unter anderemfolgende Themen untersucht:• Karriereentwicklung und Weiterbildung• Motivation und Bindung von Mitarbeitern• Soziale Medien und Technologie• Mobilität weltweit• Veränderungen am ArbeitsplatzDER KELLY GLOBAL WORKFORCE INDEX 2013In dieser ersten Ausgabe dreht sich alles um dasThema Karriereentwicklung und Weiterbildung.Die Bedeutung von Schulungen undFortbildungsmaßnahmen verändert sich: Immermehr Angestellte nehmen ihre Karriereplanungund Qualifizierung selbst in die Hand.Lag die Verantwortung fürMitarbeiterentwicklung einst beimArbeitgeber, bestimmen heute zunehmenddie Arbeitnehmer, wie Schulungen gestaltet,angeboten und finanziert werden.Gleichzeitig gibt es für Unternehmen, dieangesichts der hohen Mitarbeiterfluktuation umihre Investitionen in Weiterbildung fürchten,eine gute Nachricht: Für die Mehrheit derBerufstätigen ist der Wunsch, beim aktuellenArbeitgeber zu bleiben und voranzukommen,die Hauptmotivation, sich weiter zu qualifizieren.Hinweis: Regionale Unterschiede bei den Ergebnissen sind zum Teil auf die generationsspezifischeZusammensetzung der Umfrageteilnehmer zurückzuführen: In der Region Asien-Pazifik istdie Generation Y stärker vertreten (53 % APAC, 35 % Amerika, 48 % EMEA).
  4. 4. 4Kelly Global Workforce Index™KOMPETENZEN UND WEITERBILDUNG IM WANDELABSCHNITT 1Weiterbildung ist eine Investition. Arbeitnehmer investieren damit in eine Ausweitung ihrerKompetenzen und Verdienstchancen, während Unternehmen langfristig die Produktivitätsteigern wollen.Der Impuls, Schulungsmaßnahmen zu ergreifen, kann vom Angestellten, vom Arbeitgeberoder beiden ausgehen. Manche Arbeitgeber fürchten allerdings, um den „Ertrag“ solcherMaßnahmen gebracht zu werden, wenn die betreffenden Mitarbeiter das Unternehmenverlassen und ihre neu erworbenen Kenntnisse andernorts einbringen.Gleichzeitig erkennen die Arbeitnehmer von heute, wie wichtig diese Investition in ihreZukunft ist – und setzen sich klare Ziele, wie die ideale Weiterbildung im Sinne ihrerKarrierepläne auszusehen hat.
  5. 5. 5Kelly Global Workforce Index™MOTIVATION FÜR WEITERBILDUNGBei der Frage nach der Hauptmotivationfür den Erwerb neuer Fähigkeiten oderdie Teilnahme an Schulungen nenntder größte Teil der Arbeitnehmer (57%) Aufstiegschancen beim derzeitigenArbeitgeber. Für 47 % der Befragtensind die Chancen auf einen beruflichenAufstieg in anderen Unternehmender Antrieb, und 42 % gaben an, sichfür einen kompletten Wechsel desTätigkeitsfelds zu interessieren.Kurz gesagt, möchte die Mehrheitder Angestellten im aktuellen Jobbleiben – und sich dafür weiterbilden.Ein kleinerer, aber nicht unbedeutenderAnteil, möchte sich Optionen außerhalbder aktuellen Stelle offen halten.Was motiviert Sie, neue Fähigkeiten zu erlernen oder an Fortbildungen teilzunehmen? (% weltweit, mehrere Antworten zulässig)Aufstieg beim derzeitigenArbeitgeberBeförderung/Aufstiegschancenin einem anderen UnternehmenErschließung einesneuen TätigkeitsfeldsSelbst Unternehmer /GeschäftsinhaberwerdenAndere57%47%42%20%9%
  6. 6. 6Kelly Global Workforce Index™MOTIVATION FÜR WEITERBILDUNG (NACH GENERATION)Aus Sicht der Arbeitgeber ist dieVerbesserung der Mitarbeiterbindungganz klar ein Hauptargument fürInvestitionen in Weiterbildung. DieWahrscheinlichkeit einer steigendenBindung ist jedoch möglicherweisenicht überall gleich hoch. Denn aufArbeitnehmerseite gibt es klareGenerationsunterschiede bei derMotivation. So ist die Aussicht aufAufstiegschancen beim aktuellenArbeitgeber für die Generation Yein deutlich wichtigerer Antriebals für Vertreter der GenerationX und der Baby-Boomer.Was motiviert Sie, neue Fähigkeiten zu erlernen oder an Fortbildungen teilzunehmen? (% nach Generation, mehrere Antworten zulässig)0%10%20%30%40%50%60%70%80%AndereSelbst Unternehmer/Geschäftsinhaber werdenErschließung einesneuen TätigkeitsfeldsBeförderung/Aufstiegschancen ineinem anderen UnternehmenAufstieg beimderzeitigen ArbeitgeberBaby BoomersGeneration XGeneration Y
  7. 7. 7Kelly Global Workforce Index™MOTIVATION FÜR WEITERBILDUNG (NACH REGION)Der Zusammenhang zwischenSchulungsangeboten undMitarbeiterbindung fällt je nach Regionunterschiedlich stark aus. In Amerikaund dem asiatisch-pazifischen Raumsind Aufstiegschancen beim derzeitigenArbeitgeber der Hauptgrund, aus demArbeitnehmer sich fortbilden. Hier habenUnternehmen also eine gute Chance, dasssich die Investitionen in ihre Mitarbeiterfür sie amortisieren. In der Region EMEAhingegen sind fortbildungsinteressierteAngestellte nicht unbedingt daraufbedacht, beim aktuellen Arbeitgeber zubleiben. Der Wunsch, das Unternehmenoder direkt das gesamte Tätigkeitsfeldzu wechseln, ist hier fast gleich hoch.Die Motivation, Weiterbildungsangeboteals Sprungbrett für eigeneUnternehmensgründungen zu nutzen,ist in der Region APAC deutlich höherals in Amerika und der EMEA-Region.Was motiviert Sie, neue Fähigkeiten zu erlernen oder an Fortbildungen teilzunehmen? (% nach Region, mehrere Antworten zulässig)0%10%20%30%40%50%60%70%80%AndereSelbst Unternehmer/Geschäftsinhaber werdenErschließung einesneuen TätigkeitsfeldsBeförderung/Aufstiegschancenin einem anderen UnternehmenAufstieg beimderzeitigen ArbeitgeberAPACEMEAAmerika
  8. 8. 8Kelly Global Workforce Index™UMSCHULEN ODER NICHT? (NACH REGION)Die Arbeitsmärkte sind seit einigenJahren starken Turbulenzenunterworfen. Budgets für dieberufliche Weiterentwicklung wurdenin Unternehmen immer mehr gestutzt.Das Ergebnis: Viele Arbeitnehmerkümmern sich heute stärker selbst umihre Karriereplanung und verlassensich, was die eigenen Qualifikationenbetrifft, weniger auf ihre Arbeitgeber.Weltweit sind 60 % der Arbeitgeberentweder aktiv auf der Suche nachWeiterbildungsmöglichkeiten oderSchulungen (23 %) oder denkenzumindest darüber nach (37 %) – mitdem Ziel, das Tätigkeitsfeld zu wechseln.Besonders stark ist dieser Drang imasiatisch-pazifischen Raum: Hier spielen69 % der Befragten mit dem Gedankenan eine berufliche Neuorientierung odersind schon ganz konkret auf der Suche.Suchen Sie derzeit nach Weiterbildungs- oder Schulungsangeboten, um in ein neuesTätigkeitsfeldzu wechseln, oder denken Sie darüber nach? (% nach Region)Nicht auf der Suche nachWeiterbildungsmöglichkeiten/denke nicht darüber nachSuche aktiv nachWeiterbildungsmöglichkeiten/denke darüber nachALLE LÄNDERAMERIKAEMEAAPAC40% 60%45% 55%41% 59%31% 69%
  9. 9. 9Kelly Global Workforce Index™UMSCHULEN ODER NICHT? (NACH LAND)Rund um den Globus gibt es ganzverschiedene Ansätze für Schulungenund berufliche Weiterentwicklung.Gerade in Schwellenländern wirdderzeit gezielt und umfassend amKompetenzausbau gearbeitet, währendeinige der wohlhabendsten Nationenin Sachen Fortbildung zurückfallen.An vorderster Stelle liegt Russland:Hier planen unglaubliche 92 %,sich auf die eine oder andere Artweiterzubilden. Ebenfalls stark sindThailand, Mexiko, Brasilien, Indonesien,Puerto Rico und Malaysia.Am geringsten ist der Weiterbildungswillein Frankreich, den USA, derSchweiz und Schweden.Suchen Sie derzeit nach Weiterbildungs- oder Schulungsangeboten, um in ein neues Tätigkeitsfeldzu wechseln, oder denken Sie darüber nach? (% der „Ja“-Angaben, nach Land)92%83%80%79%78%76%76%74%74%71%68%67%67%67%66%66%64%64%62%61%60%59%57%57%55%53%53%47%38%EMAPAm20406080100FrankreichUSASchweizSchwedenNorwegenGroßbritannienDeutschlandIndienKanadaDänemarkNeuseelandHongKongAustralienItalienSingapurSüdafrikaNiederlandePolenPortugalIrlandUngarnChinaMalaysiaPuertoRicoIndonesienBrasilienMexikoRusslandThailand
  10. 10. 10Kelly Global Workforce Index™AKTIV AUF DER SUCHE (NACH TÄTIGKEIT)Ob Menschen bereit sind, Neueszu lernen und sich weiterzubilden,hängt von einer ganzen Reihe vonFaktoren ab: der Dynamik innerhalb derBranche, der Wettbewerbsintensitätauf dem Stellenmarkt oder auchder Wahrscheinlichkeit, dass sichdie Bildungsinvestition in Formeiner besseren Bezahlung odereiner Beförderung rentiert.Unter den (technischen) Fachkräftenbilden sich vor allem diejenigenaus den Bereichen Mathematik,Ingenieurswesen und IT mit großemEifer fort. Am schwächsten istder Drang zur Weiterqualifikationin den Naturwissenschaften, imGesundheits- und Bildungswesen.Suchen Sie derzeit nach Weiterbildungs- oder Schulungsangeboten, um in ein neuesTätigkeitsfeld zu wechseln? (% der Ja-Angaben, nach Tätigkeit, weltweit)28% 26% 26% 25% 25% 24% 23% 23% 22% 19% 18%1015202530Natur-wissenschaftenGesundheits-wesenBildungMarketingFinanzen/BuchhaltungRechtUnternehmens-sicherheitVertriebITIngenieur-wesenMathematik
  11. 11. 11Kelly Global Workforce Index™Schulungen sind dann sinnvoll, wenn sie für die jeweiligen Teilnehmer relevant und praxisbezogensind. Weiterbildungen um ihrer selbst willen hingegen sind wenig erfolgversprechend.Immer mehr Angestellte erkennen heute, wie wichtig ein selbstständiges und vor allemkontinuierliches Lernen ist. So nimmt auch das Bewusstsein für unterschiedliche Arten vonWeiterbildung zu.Anscheinend wissen moderne Arbeitskräfte selbst am besten, welche Maßnahmen zurWeiterentwicklung ihrer Kompetenzen besonders geeignet sind.Für die meisten ist das praxisorientierte Lernen im Arbeitsalltag die wünschenswerteste Variante –denn hierbei wird ganz konkret trainiert, was für die jeweilige Aufgabenstellung erforderlich ist.ERFOLGREICH IN WEITERBILDUNG INVESTIERENAbschnitt 2
  12. 12. 12Kelly Global Workforce Index™Für 70 % der Studienteilnehmer sinddirekt im Beruf erworbene Erfahrungendie bevorzugte Art, sich weiterzubilden.Erst mit deutlichen Abstand folgendie „andauernden Weiterbildungs-und Schulungsmaßnahmen“, dievon 58 % favorisiert werden.Alle weiteren Möglichkeiten derberuflichen Weiterentwicklung– Zertifizierungen, Seminare,Webinare, Mentoren-Programme,Arbeitsplatzteilung, Mitgliedschaftenin Berufsverbänden usw. –sind auf der Beliebtheitsskalarelativ weit abgeschlagen.Für Arbeitgeber zeigt sich, dassausgeklügelte und kostspieligeSchulungsangebote zur beruflichenEntwicklung möglicherweise längstnicht so gut ankommen wie handfesteErfahrungen am Arbeitsplatz.DIE BELIEBTESTEN ARTEN DER WEITERBILDUNGWelche der folgenden Methoden für Ihre berufliche Weiterentwicklung sind für Siebesonders wünschenswert (% weltweit, mehrere Antworten zulässig)Direkte Erfahrungenam ArbeitsplatzAndauerndeWeiterbildungen/SchulungenProfessionelleZertifizierungSeminare/WebinarBesondere/anspruchsvolle/wechselndeHerausforderungenStrukturierteMentoren-ProgrammeArbeitsplatz-teilungMitgliedschaftin Berufs-verbändenAndere70%58%31%26%19%19%18%16%2%
  13. 13. 13Kelly Global Workforce Index™Schulungen und Fortbildungen könnenverschiedene Formen annehmen. Malerfolgen sie direkt am Arbeitsplatz, maldurch fachlich versierte Kollegen odereigens dafür beauftragte Institutionen.Was die Effektivität der von Arbeitgeberngebotenen Weiterbildungsmaßnahmenbetrifft, zeigen sich die Angestelltenweltweit recht zufrieden. Etwas überdie Hälfte (54 %) stimmen der Aussagezu, dass das Schulungsangebot inihrem Unternehmen wirkungsvoll zumAusbau ihrer Kompetenzen beiträgt.Besonders unter der Generation Y findenarbeitgeberseitig angebotene SchulungenAnklang (58 %), bei der Generation X(53 %) und den Baby-Boomern (48 %)fällt die Zustimmung geringer aus.ZUFRIEDENHEIT MIT MITARBEITERSCHULUNGENDie von Ihrem Arbeitgeber angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten helfen Ihnen, Ihre Kompetenzen zuerweitern und Ihre Karriere voranzutreiben. (%-Anteil der „Stimme zu“- und „Stimme voll zu“-Angaben)GENERATION Y GENERATION X58% 53%BABY BOOMERS GLOBAL45% 54%
  14. 14. 14Kelly Global Workforce Index™Untersucht man die für den beruflichen Erfolgwichtigen Kompetenzen etwas genauer, zeigt sich,dass Angestellte eine Reihe von „Soft-Skills“ alsgrundlegend für den Unternehmenserfolg sehen.An erster Stelle steht hier Zusammenarbeit/Teamwork (von 77 % genannt), gefolgt vonder Fähigkeit, aktiv zuzuhören (72 %), demOrganisationstalent und der Liebe zum Detail (70%) sowie der verbalen Kommunikation (69 %).In den gängigsten Soft-Skills halten die meistenArbeitnehmer sich für durchaus beschlagen. DieFrage nach den Fähigkeiten, die sie unbedingtausbauen müssen, beantworteten die meistenmit „Fremdsprachenkenntnissen“ (64 %),gefolgt von „Führungskompetenz/Initiative“(41 %) und „Kreativität/Innovativität“ (37 %).Interessant wäre natürlich zu wissen, ob dieArbeitnehmer grundsätzlich wirklich so kompetentin den meisten wichtigen Soft-Skills sind, wie siedenken – und ob einige Schulungsmaßnahmennicht vielleicht deplatziert sind.DIE KOMPETENZLÜCKE SCHLIESSENFähigkeiten, die als „wichtig“ für den beruflichen Erfolg gesehen werden, im Gegensatzzu Fähigkeiten, bei denen Entwicklungsbedarf besteht (%, weltweit)0%20%40%60%80%100%Fremdsprachen-kenntnisseKreativität/InnovationSchriftlicheKommunikationFührungskompetenz/InitiativeVerbaleKommunikationOrganisationstalent/Liebe zum DetailAktivesZuhörenZusammenarbeit/TeamworkWichtige FähigkeitenEntwicklungsbedarf
  15. 15. 15Kelly Global Workforce Index™Gerade unter den besonders qualifiziertenFachkräften, den MINT-Fachkräften(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft,Technik), sind bestimmte Fähigkeiten für dasberufliche Vorankommen unerlässlich. AlsVoraussetzungen für den Berufserfolg werdenhier Kompetenzen wie „Analytisches/kritischesDenken“ (80 %), „Evaluierung, Analyse undFehlerbehebung“ (79 %) und die Fähigkeit zurLösung komplexer Probleme (75 %) genannt.Wie sich schon bei den Soft-Skills zeigte,ist auch die Selbsteinschätzung der MINT-Kräfte, was diese wichtigen Fachkompetenzenbetrifft, durchaus selbstbewusst.Stärkeren Weiterbildungsbedarf sehen MINT-Kräfte in den komplexeren, technisch geprägtenDisziplinen – Mathematik, Kalkulationen, Messungenund Monitoring (45 %) sowie bei technischenSystemen, Computern und Software (52 %).Da MINT-Kräfte weltweit stark gefragt sind, sindnatürlich auch ihre Wünsche und Einschätzungender eigenen Stärken und Fähigkeiten mitausschlaggebend für das Weiterbildungsangebot.FACHKOMPETENZEN AUSBAUENTechnische Fähigkeiten, die als „wichtig“ für den beruflichen Erfolg gesehen werden, im Gegensatz zuFähigkeiten, bei denen Entwicklungsbedarf besteht (% der MINT-Fachkräfte weltweit)0%20%40%60%80%100%Mathematik, Kalkulationen,Messungen, MonitoringTechnische Systeme,Computer, SoftwareLösungkomplexer ProblemeEvaluierung, Analyse,FehlerbehebungAnalytisches/kritisches DenkenWichtige FähigkeitenEntwicklungsbedarf
  16. 16. 16Kelly Global Workforce Index™fazitAUFBAU EINER NACHHALTIGENKOMPETENZGRUNDLAGEWie wir unsere Fähigkeiten erwerben und entwickeln, hat sich in den letzten 20 Jahrenradikal verändert. Kompetenzen sind nicht mehr der „Ausgangspunkt“ einer Karriere.Vielmehr sind Karrierewege heute von einer kontinuierlichen Entwicklung und ErneuerungDie eigenen Fähigkeiten immer weiterverbessern und ausbauen – das ist für diepersönliche wie auch für die beruflicheEntwicklung heute unerlässlich. Gleichzeitigist „lebenslanges Lernen“ natürlich auchim Hinblick auf die gesamte Belegschaftwichtig: Als Fundament für ein effizientesund produktives Unternehmen.Längst sind nicht mehr die Arbeitgeber alleinfür Kompetenzmanagement und -Entwicklungverantwortlich. Mitarbeiter erkennen, dasssie diesen wichtigen Aspekt ihrer Karriereselbst in die Hand nehmen müssen. Dasssie strategisch planen müssen, welcheInvestitionen sie in die Entwicklung ihresgeistigen und beruflichen Kapitals tätigen.Klar ist außerdem, dass persönlicheEntscheidungsmöglichkeiten überWeiterbildung und die berufliche Entwicklungheute ein essenzieller Aspekt gesunderArbeitsverhältnisse sind: Sie wirken sichin ganz erheblichem Maße auf die Moral,Leistung und Treue der Mitarbeiter aus.
  17. 17. 17Kelly Global Workforce Index™ÜBER KELLY SERVICES®Kelly Services, Inc. (NASDAQ: KELYA, KELYB) ist ein weltweit führender Anbieter von Personallösungen.Kelly® bietet ein umfangreiches Leistungsspektrum sowohl für Outsourcinglösungen undPersonalberatung als auch für Dienstleistungen von der Arbeitnehmerüberlassung über temp-to-hirebis zur Festanstellung. Für einen weltweiten Kundenstamm vermittelt Kelly jährlich über 560.000Arbeitsplätze. Der Umsatz 2012 betrug 5,5 Milliarden US-Dollar. Besuchen Sie www.kellyservices.comund vernetzen Sie sich mit uns auf Facebook, LinkedIn und Twitter.ÜBER DEN KELLY GLOBAL WORKFORCE INDEXDer Kelly Global Workforce Index ist eine jährlich durchgeführte Meinungsumfrage zum ThemaArbeit und Arbeitsplatz. An der Umfrage für 2013 nahmen über 122.000 Menschen aus denRegionen Amerika, EMEA und APAC teil. Die Studie wurde von der RDA Group im Auftrag vonKelly Services durchgeführt.EXITAn Equal Opportunity Employer © 2013 Kelly Serviceskellyservices.com

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