Think big, think forward:    Drei Texte, um die festgefahrene Urheberrechtsdebatte weiterzubringenSession auf dem Future M...
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1. Dirk von Gehlen:Mashup – Lob der Kopie      ‣Kopie als Kulturtechnik: „Wir      können nicht nicht kopieren“      ‣Digi...
1. Dirk von Gehlen:Mashup – Lob der Kopie      ‣Kultur als Software - ein      neuer Begriff des Originals      ‣Kultur ni...
1. Dirk von Gehlen:Mashup – Lob der Kopie      ‣Lobenswerte Kopie      ‣„Ich finde die Kulturflatrate      beschissen, abe...
2. Lawrence Lessig:    Free Culture    ‣Eine Freie Kultur unterstützt    und schützt Schaffende und    Innovatoren durch d...
2. Lawrence Lessig:    Free Culture    ‣Ausdehnung und    Verlängerung des Copyrights    ‣Das Copyright ist von einem    b...
2. Lawrence Lessig:    Free Culture    ‣Diese überregulierte Kultur    wird Industrie und Kreativität    generell Schaden ...
3. Till Kreutzer:    Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem       Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Die kulturelle Re...
3. Till Kreutzer:    Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem       Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Der Wandel von Mä...
3. Till Kreutzer:    Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem       Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Urheberrecht 2037...
3. Till Kreutzer:    Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem       Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣„Rechte, die nich...
3. Till Kreutzer:   Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem      Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Werden Kopien von M...
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Fmc sessionsvorschlag think big think forward

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Seesion auf dem Futuremusiccamp FMC 2012

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  • erstes FMC, erstes Barcamp, \nUrheberrechtsdebatte festgefahren, verhärtete Fronten, falsche Argumente\nRe:publica 2012 und Konferenz „Kreatives Schaffen in der digitalen Welt“: Vielzahl an Interessen, komplexe Thematik aber viele Betroffene, \nProblem: Urheberrechtsverletzungen sind durch die Digitalisierung an der Tagesordnung\nLeonard Dobusch: „Das Urheberrecht muss wieder unwichtig werden.“\nDrei Texte, die das Thema groß angehen\n
  • erstes FMC, erstes Barcamp, \nUrheberrechtsdebatte festgefahren, verhärtete Fronten, falsche Argumente\nRe:publica 2012 und Konferenz „Kreatives Schaffen in der digitalen Welt“: Vielzahl an Interessen, komplexe Thematik aber viele Betroffene, \nProblem: Urheberrechtsverletzungen sind durch die Digitalisierung an der Tagesordnung\nLeonard Dobusch: „Das Urheberrecht muss wieder unwichtig werden.“\nDrei Texte, die das Thema groß angehen\n
  • 2011, DVG Journalist und Herausgeber von jetzt.de (SZ), Buch selbst ist ein Mashup, \n\n- Kopieren liegt in unserer Natur\n- Herunterbrechen auf 2 Punkte - darauf aufbauen.\n- Read-Only-Society zur Read-Write-Society (Lessig)\n- Prosument (Lessig)\n- Begriffe: Raubkopie, digitaler Diebstahl, geistiges Eigentum\n\n
  • Vorschläge:\n- Kultur als Software denken, neue Versionen/Updates \n- Kulturgüter, wie Musikstücke, können nicht mehr als fertige Produkte verkauft werden; Nutzer ist Teil des Entstehungsprozesses\n- Original und Kopie immer öfter nicht zu unterscheiden\n\n\n\n
  • - Lobenswerte Kopie: 1. Benennung der Quellenangaben 2. neuer Zusammenhang 3. Eigenschöpferisches Element\n- plädiert für pauschale Vergütungssysteme, wie sie heute bereits über die Leermedienabgabe und die GEMA funktionieren\n\n
  • 2004, Lessig Rechtsprofessor in Harvard, Free Culture unter CC-Lizenz verfügbar, Lessig ist Gründer von CC\n\n- lange hatten wir eine Freie Kultur\n- Urheberrecht sollte das umsetzen\n- heute: Der Urheber hat eine so weitreichende Kontrolle, dass er immer um Erlaubnis gefragt werden muss\n
  • - Geschichte des Copyrights (heute Bearbeitungen geschützt, 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, weitreichende Rechte für Verwerter (einige nennen es „Verwertungsrecht“)\n- Balance zwischen den Interessen von \n- Copyright-Wars: Klagen gegen Privatpersonen und Anbieter, Kampagnen gegen das Kopieren (Kassette, CD-Brenner, FileSharing)\n
  • Aussicht\nCreative Commons gegründet\n
  • Boris Groys: Der Künstler als Konsument \n
  • Dr. Till Kreutzer, Jurist, Mitgründer von irights.info \n- Abschied von der Kontrollidee, Die normative Kraft des Faktischen hat sich durchgesetzt\n- alte und neue Marktteilnehmer, Diversifizierungstendenzen sind gut für den Markt\n- Viele Flüsse, das heißt nicht, dass die Musikwirtschaft verschwindet\n\n\n\n
  • - \n- Interessen, die vom Grund her gleichwertig sind!\n- Schaffung eines Ordnungsrahmen, eher offener als noch konkreter und präziser, wegen dynamischer Sachverhalte → Fair Use!\n\n\n
  • Zurück zum eigentlichen Zweck staatlicher Regulierung: Rechtssetzung statt Rechtsdurchsetzung!\n- Monopolrechte, die man nicht durchsetzen kann, haben Kollateralschäden und das erkennen auch die Akteure\n\n\n
  • Vision gegen den Kulturpessimismus - mehr Optimismus!\n
  • Fmc sessionsvorschlag think big think forward

    1. 1. Think big, think forward: Drei Texte, um die festgefahrene Urheberrechtsdebatte weiterzubringenSession auf dem Future Music Camp 2012 Philip Stade @FreieKultur http://freiekulturundmusik.wordpress.com/ Student an der HfMT Köln
    2. 2. VS
    3. 3. 1. Dirk von Gehlen:Mashup – Lob der Kopie ‣Kopie als Kulturtechnik: „Wir können nicht nicht kopieren“ ‣Digitale Kopie + Loslösung der Information vom Datenträger ‣Beteiligungs-/Remixkultur ‣„Prosument“ ‣Kritik an Begriffen
    4. 4. 1. Dirk von Gehlen:Mashup – Lob der Kopie ‣Kultur als Software - ein neuer Begriff des Originals ‣Kultur nicht in Produkten sondern in Prozessen denken ‣Originalität ist nicht binär sondern skaliert ‣Kollaboratives Kulturschaffen
    5. 5. 1. Dirk von Gehlen:Mashup – Lob der Kopie ‣Lobenswerte Kopie ‣„Ich finde die Kulturflatrate beschissen, aber es gibt keine bessere Lösung“
    6. 6. 2. Lawrence Lessig: Free Culture ‣Eine Freie Kultur unterstützt und schützt Schaffende und Innovatoren durch die Einräumung limitierter Rechte. ‣Das Ziel ist es, so frei wie möglich von der Kontrolle der Vergangenheit zu sein ‣Gegenteil: Erlaubniskultur
    7. 7. 2. Lawrence Lessig: Free Culture ‣Ausdehnung und Verlängerung des Copyrights ‣Das Copyright ist von einem balancierten zu einem unbalancierten Recht geworden. ‣Freie Kultur ist zunehmend das Opfer des Krieges gegen Piraterie.
    8. 8. 2. Lawrence Lessig: Free Culture ‣Diese überregulierte Kultur wird Industrie und Kreativität generell Schaden zu fügen. ‣Wir können eine freie Kultur in das 21. Jahrhundert tragen, ohne dass Künstler verlieren und das Potential digitaler Technologien zerstört wird.
    9. 9. 3. Till Kreutzer: Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Die kulturelle Realität‣Anzahl an Kreativgütern so hoch wie noch nie‣90% aller Kreativgüter sind frei im Netz verfügbar‣Große Bedeutung der creative economy
    10. 10. 3. Till Kreutzer: Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Der Wandel von Märkten undGeschäftsmodellen‣Abschied von der Kontrollidee‣Differenzierte Anbieterstrukturen‣Multiple Einnahmequellen‣Man muss auf das Einzige setzen, was man nichtkopieren kann: Den Service.‣Zugangskontrolle wird zur technischenRegulierung
    11. 11. 3. Till Kreutzer: Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Urheberrecht 2037‣bleibt ein wesentliches Instrument, kann abernicht mehr „Urheberrecht“ heißen‣Ausgleichsinstrument zwischen den Interessen‣Schaffung eines Ordnungsrahmen, eher offenerals noch konkreter‣Privatpersonen sind nicht mehr vomUrheberrecht betroffen
    12. 12. 3. Till Kreutzer: Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣„Rechte, die nicht akzeptiertwerden, sind wertlos!“‣Rechtssetzung statt Rechtsdurchsetzung‣Weniger und kürzere Monopolrechte‣Urhebervertragsrecht wird gegen Buy-outgestärkt‣Haltung: Kopieren wird eh gemacht, aber es wirdzentral Geld eingenommen und verteilt
    13. 13. 3. Till Kreutzer: Urheberrecht 2037 – Eine Vision wider dem Kulturpessimismus (Re:publica 2012)‣Werden Kopien von Musik in einigenJahren aus dem Netz verschwinden?‣Nein! = Konsens, um sich konstruktivdamit auseinander zu setzen.‣Abkehr von derBrachialkonfrontation

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