Das Internet in der Politik                                     Erfahrungen und TrendsToni Richard Crisolli, Projektbüro B...
Politische Kampagne 2.0 auf dem WestbalkanInternet-Technologien in der politischen Bildung (WB)             Was funktionie...
Politische Kampagne 2.0 auf dem               WestbalkanToni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad   Zagreb, 13.03.2012
Vor 2010 galt meistens:• „Wir brauchen das (Internet), weil die anderen das auch haben.“• Das Internet ist die „Spielwiese...
Die aktuelle Lage:• Grundsätzlich nutzen alle relevanten politischen Akteure und  Institutionen das Internet aktiv – selte...
Kroatien   2009 – 2012
Präsidentschaftswahlen                      2009 - 2010Ivo Josipović                            Milan BandićSPD           ...
Advertisement AgenturDer e-PräsidentKroatiens         Bruketa & Žinić                  http://bruketa-zinic.com
Parlamentswahlen 2010 - 2011                                Advertisement Agenturhttp://www.kukuriku.org         Bruketa &...
http://www.kukuriku.hr
7. Parlamentswahlen                          2011Zoran Milanović                          Jadranka KosorKukuriku          ...
• Leitmotiv der Kampagne war der „Plan 21“.• Der Dialog mit den Bürgern/Wählern war ein  Schlüsselelement der Kampagne – i...
Schwächen der Kukuriku Online-Kampagne• SDP und IDS trugen die Online-Kampagne• Neue Kontaktdaten gingen nur an die SDP• 3...
#politikahr
#politikahr
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Aus Kukuriku mach VRH:   Die ersten 50 Tage
Serbische Parlamentswahlen 2011
Positiv:Die LDP von Cedomir Jovanovic ist seit 2005 die fähigste Partei imBereich Online-KommunikationAls Oppositionsparte...
Negativ:Cedomir Jovanovic ist selbst Internetscheu(kein persönliche Accounts auf Twitter, FB, etc.)Online-Kompetenz ruht a...
Preokret, der (plötzliche) „Wandel“bei der Online-Kommunikation der LDP• Das „Duell“ zwischen Jovanovic und Dodik haben 2....
Internet-Technologien in der           politischen Bildung (WB)Toni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad   Zagreb, 13.03....
Seit 2009 in der Erprobungsphase, ergänzt E-SEM das     politische Bildungsangebot unserer Stiftung.
Projekte mit Internetkomponenten 2009 - 2012E-SEM: 21 Blended-/e-Learning Seminare mit 700+ TeilnehmernRegionale Seminare ...
Projekte 2009 - 2012Verschiedene Trainings-Programme mit Partnern (seit 2010)• Schulung für das zentrale Online-Team und f...
Video-Beiträge• „Liberale Partner im Gespräch“ (seit 2011)• Alte Image Video (Deutsch/Serbisch)Film projekte von Partnern•...
Technische Innovationen                 in der StiftungToni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad   Zagreb, 13.03.2012
Community & Content
Ausblick: Die neue Lernplattform und die Integrationin die neue Liberale Community• Das neue Lernangebot wird in die liber...
Sichtbarkeit und IntegrationIn der Liberalen Community können Nutzer ein Profil anlegen, Nachrichtenversenden, Kontakte kn...
Das neue SoftwarekonzeptDas Software-Konzept der Universum Kommunikation und Medien AG für dieLernangebote der Stiftung be...
Vielen Dank!                           Ihre Fragen?Toni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad   Zagreb, 13.03.2012
Das Internet in der Politik - Erfahrungen der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
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A presentation about online campaigns in Serbia and Croatia between 2009 and 2012.

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  1. 1. Das Internet in der Politik Erfahrungen und TrendsToni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad Zagreb, 13.03.2012Twitter: @tonicrisolli, toni.crisolli@fnst.org, Facebook: facebook.com/toni.crisolli,
  2. 2. Politische Kampagne 2.0 auf dem WestbalkanInternet-Technologien in der politischen Bildung (WB) Was funktioniert gut und was nicht? Technische Innovationen in der StiftungToni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad Zagreb, 13.03.2012
  3. 3. Politische Kampagne 2.0 auf dem WestbalkanToni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad Zagreb, 13.03.2012
  4. 4. Vor 2010 galt meistens:• „Wir brauchen das (Internet), weil die anderen das auch haben.“• Das Internet ist die „Spielwiese“ der Jugend.• Online Reputation ≠ Offline Reputation• Re-Aktiv anstatt Pro-Aktiv• Paid Ads anstatt SEO• Analytics … was ist denn das?• Keyword- Bewusstsein (positive o. negativ) unbekannt
  5. 5. Die aktuelle Lage:• Grundsätzlich nutzen alle relevanten politischen Akteure und Institutionen das Internet aktiv – selten jedoch korrekt.• Bei den aktuellen Wahlen (2010-2012) war/ist das Social Web zentrales Element in der Kampagne.• Mehr und mehr Politiker sind online (Bojan Djuric LDP)• Twitter und Facebook sind die dominanten sozialen Plattformen• Schlüsselbegriffe sind härter umkämpft• Externes Know-How ist begehrt• Potential von SEO wird zu selten (konsequent) genutzt
  6. 6. Kroatien 2009 – 2012
  7. 7. Präsidentschaftswahlen 2009 - 2010Ivo Josipović Milan BandićSPD Unabhängiger1,339,385 27. Dezember 2009 Kandidat60.26% 10. Januar 2010 883,222 39.74%
  8. 8. Advertisement AgenturDer e-PräsidentKroatiens Bruketa & Žinić http://bruketa-zinic.com
  9. 9. Parlamentswahlen 2010 - 2011 Advertisement Agenturhttp://www.kukuriku.org Bruketa & Žinić http://bruketa-zinic.com
  10. 10. http://www.kukuriku.hr
  11. 11. 7. Parlamentswahlen 2011Zoran Milanović Jadranka KosorKukuriku HDZ Koalition958,312 04. Dezember 2011 569,78140.0% - 151 Sitze - 23.8%81 Sitze (+18) 47 Sitze (-18)
  12. 12. • Leitmotiv der Kampagne war der „Plan 21“.• Der Dialog mit den Bürgern/Wählern war ein Schlüsselelement der Kampagne – in der Theorie.• „Wir sind für Euch immer erreichbar … fragt uns!“• „Seht, wir haben nichts zu verstecken und wir haben einen Plan für Kroatien!“• Die Kukuriku war nach außen gewandt,• die HDZ nach innen.• „Keep calm and carry on!“ – Kukuriku
  13. 13. Schwächen der Kukuriku Online-Kampagne• SDP und IDS trugen die Online-Kampagne• Neue Kontaktdaten gingen nur an die SDP• 350.000 vs. 100.000 Besucher im letzten Monat• Online-Teams kennen die Inhalte nicht• Kein Antwortkatalog – 08/15 Antworten• Mehr Schein als Sein
  14. 14. #politikahr
  15. 15. #politikahr
  16. 16. #politikahr Vjesnik
  17. 17. Aus Kukuriku mach VRH: Die ersten 50 Tage
  18. 18. Serbische Parlamentswahlen 2011
  19. 19. Positiv:Die LDP von Cedomir Jovanovic ist seit 2005 die fähigste Partei imBereich Online-KommunikationAls Oppositionspartei nutzt sie das Internet als Alternative zutraditionellen Medien (TV, Print, …)Hauptzielgruppen ist jung. Diese nutzt das Internet aktiv(Digital Natives)Die Partei hat(te) fähige Leute im Online-Team. Baut aktuell neueregionale Online-Teams auf.2011 konnten LDP-Mitglieder den Parteivorsitzenden onlinewählen.500% vs 500% bei den letzten Wahlen
  20. 20. Negativ:Cedomir Jovanovic ist selbst Internetscheu(kein persönliche Accounts auf Twitter, FB, etc.)Online-Kompetenz ruht auf wenigen SchulternLDP ruhte sich zu lange auf den eigenen Erfolgen ausOnline-Kompetenz/-Infrastruktur außerhalb Belgrads sind viel zuschwach, bzw. nicht vorhandenInkonsequente Außendarstellung im InternetKeine richtige 2-Way-Kommunikation mit Bürgern – SM als NewsTicker
  21. 21. Preokret, der (plötzliche) „Wandel“bei der Online-Kommunikation der LDP• Das „Duell“ zwischen Jovanovic und Dodik haben 2.5 Millionen Menschen im Internet verfolgt. Das war für Jovanovic der Moment der Einsicht. (Feb 2012)• Wenige Monate vor den Wahlen soll nun eine neue Strategie umgesetzt und eine neue Online-Kampagne, samt Plattform, auf die Beine gestellt werden.• „Eingekauftes Know-How“ ergänzt/ersetzt das eigene zentrale Online-Team.• Alle Profile auf den größten sozialen Plattformen wurden komplett überarbeitet (250 FB-Profile wurden auf 33 FB-Seiten zusammengefügt). Diese stehen unter „Kontrolle“ der Zentrale.
  22. 22. Internet-Technologien in der politischen Bildung (WB)Toni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad Zagreb, 13.03.2012
  23. 23. Seit 2009 in der Erprobungsphase, ergänzt E-SEM das politische Bildungsangebot unserer Stiftung.
  24. 24. Projekte mit Internetkomponenten 2009 - 2012E-SEM: 21 Blended-/e-Learning Seminare mit 700+ TeilnehmernRegionale Seminare zu den Themen: EU-Integration, Regionalpolitik, Liberalismus, Soziale Medien in derPolitik, ELF, …ELF Projekte 2011 – 2012 – 2013• Political Communication in the Age of Social Media Revolution• Corporate-Level Marketing in Liberal Advocacy (Follow-up)• 2013 Follow-upELF 2012 Partnerschaft• FNSt unterstützt ELF Projekte der e-Alademija in Litauen
  25. 25. Projekte 2009 - 2012Verschiedene Trainings-Programme mit Partnern (seit 2010)• Schulung für das zentrale Online-Team und für die Analytik- Abteilung der LDP (2010)• „Medien-Training und Online-Kommunikation in der Politik“ (2010)• „Politische Kommunikation in der digitalen Welt“ (SEO) (2011)• „Der Arabische Frühling“ – Vorträge auf Basis der IOK der VA (2011)Reine Online-Seminare• IFLRY – LDP: „Digital Tools in Politics“ (2009)LibeK – Politische Akademie• Thema: Online-Kommunikation und die Liberale Gesellschaft (2012)• Online-Live-Vorträge zu verschiedenen Themen mit int. Referenten
  26. 26. Video-Beiträge• „Liberale Partner im Gespräch“ (seit 2011)• Alte Image Video (Deutsch/Serbisch)Film projekte von Partnern• “Wirtschaft in Drei Lektionen” (Katalaksija)• “Antworten der Freiheit” (LibeK)• “Frei und Verantwortlich” (LibeK)Podcasts• Mehrteilige Podcastreihe zu aktuellen Thenmen Produktionsphase (UEF, Andrew Duff)Aufarbeitung von analogen Inhalten• Radiosendungen über liberale Denker• Publikationen (Historikerdialog) und Publikationen
  27. 27. Technische Innovationen in der StiftungToni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad Zagreb, 13.03.2012
  28. 28. Community & Content
  29. 29. Ausblick: Die neue Lernplattform und die Integrationin die neue Liberale Community• Das neue Lernangebot wird in die liberale Community integriert werden, die voraussichtlich Mitte des Jahres 2012 in Betrieb genommen wird.• Die aktuellen und künftigen Lernangebote der Stiftung (Virtuelle Akademie, eAcademy, E-SEM, regionale/internationale Angebote, etc.) werden als Netzwerke Bestandteil der liberalen Community, welche die gleiche Optik und Netzwerkstruktur wie die einzelnen Netzwerke aufweist.• Das niedrigschwellige liberale Social Web soll seinen Mitgliedern zahlreiche Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten bieten.• Nutzer der Internetangebote der Stiftung können sich künftig über alle liberalen Websites einloggen, in denen das Loginfenster des liberalen Social Web eingebettet ist.
  30. 30. Sichtbarkeit und IntegrationIn der Liberalen Community können Nutzer ein Profil anlegen, Nachrichtenversenden, Kontakte knüpfen, Gruppen suchen, beitreten und anlegen.Im Activity-Stream werden die Aktivitäten innerhalb des Netzwerks angezeigt.Beispiel: • Als Mitglied des Netzwerks E-SEM erfährt der Nutzer über eine Ankündigung im Activity-Stream von einer internationalen Online- Konferenz der Stiftung. • Über den Link in der Ankündigung kann sich der Nutzer für die Veranstaltung und das Netzwerk anmelden. • Fortan kann der Nutzer in der Community-Umgebung die Inhalte (Gruppen, Mitglieder, Nachrichten etc.) des Netzwerks sehen. • Er kann, muss aber nicht, auch Mitglied eines liberalen Netzwerks (z.B. FDP) und weiterer Netzwerkangebote werden.
  31. 31. Das neue SoftwarekonzeptDas Software-Konzept der Universum Kommunikation und Medien AG für dieLernangebote der Stiftung besteht aus mehreren Modulen, die miteinanderinteragieren und dabei ihre jeweiligen Vorteile und Funktionen voll ausspielenkönnen. Zum Einsatz kommen folgende Module auf Open Source-Basis: • Drupal – als CMS für Websites (z.B. freiheit.org und regionale Untergliederungen) • Wordpress – als Blog-Software • Elgg – als Community-Software • Confluence – als Wiki-System für das gemeinsame kollaborative Arbeiten • Moodle – als Lernmanagement System (LMS) • Phorum – als mehrsprachige Foren-Software mit Übersetzungsfunktion • Etherpad – als Tool für gemeinsames kollaboratives Arbeiten • Adobe Connect – als synchrones Tool für Webinare, Live-Meetings und Konferenzen
  32. 32. Vielen Dank! Ihre Fragen?Toni Richard Crisolli, Projektbüro Belgrad Zagreb, 13.03.2012

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