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Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
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Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen

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In der Studie „Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen“ haben Prof. Dr. Thorsten Petry von der Wiesbaden Business School, HR-Networx und der Online-Personalberater Talential ...

In der Studie „Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen“ haben Prof. Dr. Thorsten Petry von der Wiesbaden Business School, HR-Networx und der Online-Personalberater Talential untersucht, inwieweit sich der seit einigen Jahren durch Wissenschaft und Praxis geisternde „Enterprise 2.0“-Ansatz bei deutschen Unternehmen wiederfindet.

Mehr Informationen zum Thema Enterprise 2.0 finden Sie bei der Managementberatung embrander unter http://www.embrander.de/consulting/schwerpunkt-enterprise-2-0/

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  • 1. Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen Studie der Wiesbaden Business School in Kooperation mit Talential & Networx Holding
  • 2. Inhalt 1. Ausgangssituation 2. Zielsetzung und Teilnehmer 3. Kernergebnisse (Auswahl) 4. Fazit Prof. Dr. Thorsten Petry 2
  • 3. Social Media Seiten dominieren heute das Internet Ausgangssituation – Relevanz 03/2006 06/2010 1. Yahoo 1. Google 2. Microsoft 2. Facebook 3. MSN 3. YouTube 4. Google 4. Yahoo 5. AOL 5. Live 6. Ebay 6. Wikipedia 7. Mapquest 7. Baidu 8. Amazon 8. Blogger 9. Real 9. MSN 10. Myspace 10. QQ Quelle: Nielsen//NetRatings Quelle: http://www.alexa.com Basierend auf Unique Visitors Basierend auf Unique Visitors Prof. Dr. Thorsten Petry 3
  • 4. „Enterprise 2.0“ beschreibt den geschäftlichen Einsatz von Social Media zur Steigerung von Effektivität und Effizienz von Unternehmen Ausgangssituation – Abgrenzung zu Web 2.0 Social Media Unternehmens- Unternehmens- extern intern Web 2.0 Enterprise 2.0 • 2003 erstmalig im CIO Magazin erwähnt • Begriff wurde 2006 von Andrew McAfee • 2005 durch Tim O‘Reilly populär geprägt gemacht • Begriff beschreibt Einsatz von Social • Begriff beschreibt veränderte Nutzung Media / Web 2.0 im Unternehmen bzw. des Internets im Kontakt zu Geschäftspartnern und Kunden • Internet-Nutzer generieren, bear-beiten und verteilen Inhalte selbst • Einsatzbereiche: Innen- und Außen- kommunikation, Wissensmanagement, • Ausprägungsformen: Wikis, Webblogs, Geschäftsprozessoptimierung, Projekt- Webforen, Soziale Netzwerke etc. koordination etc. Interaktive Effektivitäts- & Nutzung des Effizienz- Internet steigerung Prof. Dr. Thorsten Petry 4
  • 5. Enterprise 2.0 endet aber nicht mit dem Einsatz von Social Media sondern erfordert auch organisatorischen & kulturellen Wandel Ausgangssituation – Kombination von Technologie & kulturellem Wandel Einsatz von Technologien & Tools Organisatorischer & kultureller Wandel + Prof. Dr. Thorsten Petry 5
  • 6. Inhalt 1. Ausgangssituation 2. Zielsetzung und Teilnehmer 3. Kernergebnisse (Auswahl) 4. Fazit Prof. Dr. Thorsten Petry 6
  • 7. Die Studie fokussiert auf die organisatorischen & kulturellen Konsequenzen der Entwicklung zu einem „Enterprise 2.0“-Unternehmen Zielsetzung Zielkategorie Konkrete Forschungsfragen • Was verstehen Unternehmen unter „Enterprise 2.0“? Verständnis • Wie bedeutend wird der Kulturwandel angesehen? • Wie viele Unternehmen beschäftigen sich mit E2.0? Entwicklungsstand • Wie weit sind die Unternehmen bei der Umsetzung? • Welche Ziele verfolgen Unternehmen damit? Zielsetzung • Wird das vorhandene Potenzial genutzt? Organisatorische & • Welche orga. & kultur. Veränderungen werden erwartet? kulturelle • Welche Veränderungen sind bereits realisiert? Konsequenzen • Welche Faktoren sind besonders wichtig für den Erfolg? Erfolgsfaktoren • Wo liegen die Risiken? Prof. Dr. Thorsten Petry 7
  • 8. Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Aussagen von 281 Teilnehmern Teilnehmer Überblick der Teilnehmer nach Branchensektoren Ergänzende Erläuterungen • Unternehmensgröße: 437 Rückläufer gesamt − 56% >500 Mitarbeiter Sonstiges − 44% <500 MA (KMU) Öffentlicher Sektor 7% 9% • Standorte: − 43% nur national Produktion 16% − 57% international 281 • Funktionsbereich: 68% − 42% HR/Personal Dienstleistung − 16% Geschäftsführung − 8% Marketing/PR Nicht vollständig − … 156 auswertbare • Geschlecht: Datensätze − 47% weiblich − 53% männlich Prof. Dr. Thorsten Petry 8
  • 9. Inhalt 1. Ausgangssituation 2. Zielsetzung und Teilnehmer 3. Kernergebnisse (Auswahl) 4. Fazit Prof. Dr. Thorsten Petry 9
  • 10. Der Mehrheit der Teilnehmer ist der Begriff „Enterprise 2.0“ bekannt – allerdings kann ihn weniger als ein Drittel auch definieren Kernergebnisse – Kenntnis des Begriffs „Enterprise 2.0“ Nein Kenne und 14% verstehe den Begriff 31% Habe den Begriff schon gehört, kann mir aber nichts 23% Konkretes darunter vorstellen 32% Kenne den Begriff, könnte ihn aber nicht definieren Frage: „ Kennen Sie den Begriff "Enterprise 2.0"?“ Prof. Dr. Thorsten Petry 10
  • 11. Für die meisten Teilnehmer ist „Enterprise 2.0“ gleichbedeutend mit dem geschäftlichen Einsatz von Web 2.0 Konzepten und Technologien Kernergebnisse – Inhaltliches Verständnis Einsatz von Web 2.0 -Technologien 80% im Unternehmen Einsatz von Web 2.0-Technologien 61% in der Stakeholder-Kommunikation Wandel der Unternehmenskultur 55% hin zu einer offenen Innen- und Außenkommunikation Direkte Beteiligung der Mitarbeiter 50% bei der Erstellung, Bearbeitung und Verteilung von Informationen Ansatz zur Aktivierung der im Unternehmen 49% vorhandenen "kollektiven Intelligenz“ Ermöglichung eines ungehinderten Wissensaustauschs 49% Nutzung des Web 2.0 durch Unternehmen 49% zu Marketing- und PR-Zwecken Unternehmen die Web 2.0 Technologie 19% bereitstellen (z.B. Facebook, Twitter) Sonstiges 3% Frage: „ Welche der folgenden Aussagen definieren den Begriff "Enterprise 2.0" Ihrer Meinung nach (Mehrfachnennungen möglich)“ Prof. Dr. Thorsten Petry 11
  • 12. Teilnehmer die Enterprise 2.0 "kennen und verstehen", sehen einen Kulturwandel jedoch in starkem Maße als einen wesentlichen Teil an Kernergebnisse – Inhaltliches Verständnis & Reifegrad Zustimmung zu kulturellen Aspekten von Teilnehmern die den Begriff kennen und verstehen … • Teilnehmer die den Begriff „Enterprise 2.0“ Wandel der Unternehmenskultur wirklich verstehen, hin zu einer offenen Innen- und 81% erkennen in viel Außenkommunikation stärkerem Maße die kulturellen Aspekte Direkte Beteiligung der Mitarbeiter • Die gleiche Erkenntnis bei der Erstellung, Bearbeitung und 74% Verteilung von Informationen zeigt sich, wenn nur die Unternehmen betrachtet werden, die mindestens Ansatz zur Aktivierung der im Unternehmen seit 2007 Enterprise 2.0 77% vorhandenen "kollektiven Intelligenz“ Aktivitäten durchführen • Scheinbar bedarf es eines gewissen Ermöglichung eines ungehinderten Wissensaustauschs 82% „Enterprise E2.0“- Reifegrades … Frage: „ Welche der folgenden Aussagen definieren den Begriff "Enterprise 2.0" Ihrer Meinung nach (Mehrfachnennungen möglich)“ Prof. Dr. Thorsten Petry 12
  • 13. Die Mehrheit der Studienteilnehmer befasst sich aktuell bereits mit dem Thema Enterprise 2.0 – aber nur in 17% systematisch gesteuert Kernergebnisse – Aktive Auseinandersetzung mit Enterprise 2.0 Nein, damit befassen wir uns bewusst nicht. Ja, das Thema wird 11% systematisch gesteuert 17% Nein, über das Thema haben wir uns noch keine Gedanken gemacht 26% 29% Ja, aber nur situationsbezogen, nicht systematisch gesteuert 16% Ja, wir befinden uns aktuell in der Planung Frage: „Befasst sich Ihr Unternehmen aktiv mit dem Thema "Enterprise 2.0"? “ Prof. Dr. Thorsten Petry 13
  • 14. Enterprise 2.0 zielt primär auf Wissen und Innovation – es dient nicht der Befriedigung von Mitarbeiterinteressen Kernergebnisse – Zielsetzung von Enterprise 2.0 Verfügbarmachen von implizitem Wissen 51% Verbesserung der Speicherung von Wissen/Informationen 49% Erhöhung der Innovationsfähigkeit 39% Verbesserung des Unternehmens-Image (extern) 39% Identifikation und Aktivierung ungenutzter Potentiale der Mitarbeiter 37% Verbesserung der internen Abstimmung 36% Verbesserung der Rekrutierung neuer Mitarbeiter 31% Engere Kundenbindung, direktere Kundenkommunikation 27% Erhöhung der Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unter 23% Verbesserung der Mitarbeitermotivation 14% Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit 10% Verbesserung der Work-Life-Balance der Mitarbeiter 7% Sonstiges 3% Frage: „Welche Ziele verfolgt ihr Unternehmen beim Thema "Enterprise 2.0" (Maximal 5 Nennungen)?“ Prof. Dr. Thorsten Petry 14
  • 15. Die erwarteten organisatorischen & kulturellen Konsequenzen sind erst zum Teil realisiert Kernergebnisse – Realisierte organisatorische & kulturelle Konsequenzen Offenere Kommunikation 63% 48% Offenerer Informationszugang 53% 30% Intensivere bereichs- und abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit 48% 29% Verbesserte Innovationskultur 41% 13% Mehr Möglichkeiten zum virtuellen Arbeiten 31% 29% Höherer Grad an autonomer Selbststeuerung 29% 17% Weniger physische Meetings 26% 22% Weniger Abstimmungsschleifen 23% 15% "Verschwimmende" Trennung zw. Privat- & Berufsleben 20% 25% Stärker dezentrale externe Kommunikation 17% 9% Flachere Hierarchien 13% 5% Stärker kooperativerer Führungsstil 11% 6% Mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten bei strategischen Entscheidungen 10% Erwartet 8% Förderung von Unternehmertum 9% Realisiert 6% Sonstiges 2% 2% Frage: „Welche Veränderungen in der Unternehmenskultur konnten Sie als Folge der Entwicklung in Richtung "Enterprise 2.0" bereits feststellen (Maximal 5 Nennungen)?“ Prof. Dr. Thorsten Petry 15
  • 16. Inhalt 1. Ausgangssituation 2. Zielsetzung und Teilnehmer 3. Kernergebnisse (Auswahl) 4. Fazit Prof. Dr. Thorsten Petry 16
  • 17. Die Kernergebnisse der Studie lassen sich folgendermaßen zusammenfassen Fazit – Kernergebnisse • Viele kennen Enterprise 2.0 – aber nur wenige verstehen es wirklich • Insb. seit 2008 sind mehr und mehr Unternehmen in dem Bereich aktiv – aber das vorhandene Potenzial ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft • Es gibt unterschiedliche Enterprise 2.0 Reifegrade – nur „reife“ E2.0 Unternehmen erkennen die volle Bedeutung des „Kulturaspekts“ • Primäres Ziel von Enterprise 2.0 Vorhaben ist die Aktivierung des im Unternehmen vorhandenen Wissens und der kollektiven Intelligenz • Kritische Erfolgsfaktoren der Umsetzung – neben dem kulturellen Wandel – sind: Vorleben durch die Unternehmensführung Definition klarer Verantwortlichkeiten Sicherung der Kontrolle Prof. Dr. Thorsten Petry 17
  • 18. Zusammenfassend lässt sich folgende Definition von Enterprise 2.0 aufstellen Fazit – Enterprise 2.0 Definition „Enterprise 2.0“ bezeichnet Unternehmen, die Social Media bzw. Web 2.0 Konzepte und Technologien intern bzw. im Kontakt zu Geschäftspartnern und Kunden einsetzen. Durch die direkte Beteiligung der verschiedenen Stakeholder bei der Erstellung, Bearbeitung und Verteilung von Informationen und Wissen soll die kollektive Intelligenz verfügbar gemacht werden. Die Umwandlung zu einem „Enterprise 2.0“ geht einher mit einem Kulturwandel in Richtung einer offenen Innen- und Außenkommunikation. Prof. Dr. Thorsten Petry 18
  • 19. Gerne können Sie Kontakt zu uns aufnehmen Kontakt / Autoren Prof. Dr. Thorsten Petry Wissenschaftliche Lehrstuhl Organisation & Personalmanagement Projektleitung Wiesbaden Business School / Hochschule RheinMain thorsten.petry@hs-rm.de Florian Schreckenbach Praxispartner Geschäftsführer Talential GmbH presse@talential.com Tjalf Nienaber Geschäftsführer networx Holding GmbH tjalf.nienaber@networx.info Rüdiger Gärtner Projektteam Hartwin Hantke Mark Matthies Martin Vaßen Leonard Wille Prof. Dr. Thorsten Petry 19
  • 20. Sie wollen mehr erfahren? Ergebnisbericht Dann fordern Sie kostenlos und unverbindlich den kompletten Ergebnisbericht an. Gehen Sie dazu einfach auf www.talential.com/corporate und klicken rechts unter den Bildern auf „Informationen anfordern“. Prof. Dr. Thorsten Petry 20