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Obama mit Internet-Vorsprung vor McCain Quelle:  DLD.
Fundraising im Internet 200 Mio. US-Dollar Spenden wurden online eingeworben
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Bedeutung von Themen und Botschaften? drei
Warum Themen-Gewichtung wichtig ist... und andere Faktoren ... Gesamtbewertung einer Partei / eines Kandidaten Außenpoliti...
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Fazit: Wesentliche Gründe für den Wahlsieg Wechselstimmung Unzufriedenheit mit Bush / Change  Kandidaten Obama / Biden vs....
<ul><li>Vielen Dank! </li></ul>
Ansprechpartner Communication Performance Management Prof. Dr. Frank Brettschneider Universität Hohenheim Zentrum für Komm...
Literatur und Dokumentation <ul><li>Frank Brettschneider: Die Medienwahl 2002: Themenmanagement und Berichterstattung. In:...
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Von Obama lernen heißt siegen lernen? Web 2.0 und klassische Massenmedien im Wahlkampf

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Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim analysiert Barack Obamas Wahlkampfstrategie und vor allem die Frage, ob Teile davon auf Deutschland übertragbar sind. Was waren die Erfolgsfaktoren? Wie stellen sich Kandidaten erfolgreich dem Dialog im Social Web, überzeugen dort Multiplikatoren? Warum bleiben traditionelle Medien wichtig, wie spielen sie mit den neuen, dialogorientierten Kanälen zusammen?

Veröffentlicht in: News & Politik
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Von Obama lernen heißt siegen lernen? Web 2.0 und klassische Massenmedien im Wahlkampf

  1. 1. DemokratieZweiNull - Wahlkampf im Web Sympra, DPRG, MFG Baden-Württemberg Stuttgart, 25. März 2009 Von Obama lernen heißt siegen lernen? Web 2.0 und klassische Massenmedien im Wahlkampf Prof. Dr. Frank Brettschneider www.uni-hohenheim.de/komm/
  2. 2. Der Wahlsieg 2008 knapp 67 Millionen Stimmen (McCain: knapp 59 Millionen) 53 Prozent der Wählerstimmen 365 vs. 173 Wahlmännerstimmen
  3. 3. Fragen <ul><li>Wahlkampf 2.0: Welche Bedeutung hat das Internet für den Wahlerfolg? </li></ul>2. Wirklich alles anders? Sind die traditionellen Massenmedien bedeutungslos geworden? 3. Das A und O des Wahlerfolgs: Wie wichtig sind Themen und Botschaften ?
  4. 4. Bedeutung des Internet? eins
  5. 5. Wahlkampf 2.0: Erfolgsbedingungen <ul><li>Präsenz : Orchestrierte Kommunikation in allen relevanten Kanälen des Web 2.0 </li></ul>2. Inhalt : Aktualität, permanente Pflege und Professionalität 3. Synchronisierung : Bezug zu Massenmedien 4. Wille : ehrliche Absicht, mit den Wählern zu interagieren
  6. 6. Orchestrierte Kommunikation im Web
  7. 7. My.BarackObama.com
  8. 8. Obama auf twitter
  9. 9. Obama auf YouTube
  10. 10. Obama mit Internet-Vorsprung vor McCain Quelle: DLD.
  11. 11. Fundraising im Internet 200 Mio. US-Dollar Spenden wurden online eingeworben
  12. 12. Bedeutung der traditionellen Massenmedien? zwei
  13. 13. Massenmedien sind für die politische Meinungsbildung zentral Wähler - Einstellungen - Verhalten Massenmedien und Journalisten Parteien und Politiker unmittelbare Eindrücke; Internet massenmedial vermittelte Eindrücke Internet: Interaktion
  14. 14. Massenmedien sind für die politische Meinungsbildung zentral Wähler - Einstellungen - Verhalten Parteien und Politiker unmittelbare Eindrücke; Internet massenmedial vermittelte Eindrücke Internet: Interaktion „ Medienrealität“ Massenmedien und Journalisten Selektion und Interpretation Themen- Management
  15. 15. Obama und McCain: Fernsehnachrichten und Wählerstimmung 8/19 9/1 10/1 10/23 neutral Pro Obama Pro McCain TV Umfragen Parteitag Demokraten Parteitag Republikaner 1. TV-Duell 3. TV-Duell Quellen: Media Tenor (TV), Gallup (Umfragen); Universität Hohenheim.
  16. 16. Medientendenz und Wahlabsicht vor der Bundestagswahl 2002 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 0 -5 -10 Medientendenz 40 50 60 Wahlabsicht in % Wahlabsicht: Union + FDP Wahlabsicht: SPD + Grüne Medien: Union + FDP Medien: SPD + Grüne September August Juli Juni Mai Quellen: Media Tenor (TV), FGW (Umfragen); Universität Hohenheim.
  17. 17. Medientendenz und Wahlabsicht vor der Bundestagswahl 2005 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 0 10 20 -10 -20 -30 TV-Tendenz 30 40 TV: SPD TV: Union Juli August September Juni Umfragen: SPD Umfragen: Union Union präsen- tiert Team TV- „ Duell“ Wahlabsicht in % Quellen: Media Tenor (TV), FGW (Umfragen); Universität Hohenheim.
  18. 18. Bedeutung von Themen und Botschaften? drei
  19. 19. Warum Themen-Gewichtung wichtig ist... und andere Faktoren ... Gesamtbewertung einer Partei / eines Kandidaten Außenpolitik Umwelt- politik Wirtschafts- politik Sozialpolitik
  20. 20. Phasen des Themenmanagement-Prozesses Prof. Dr. Frank Brettschneider Themen werden ähnlich geplant wie Budgets, Ressourcen und Ziele. Identifizieren Priorisieren Kommunizieren Evaluieren
  21. 21. <ul><li>Erfolgsfaktoren </li></ul><ul><li>einfach kommunizieren / Soundbites </li></ul><ul><li>durchgängig kommunizieren (message control) </li></ul><ul><li>emotionalisieren (mit Themen + Bildern) </li></ul><ul><li>Botschaften visualisieren / „Sight beats Sound“ </li></ul><ul><li>immer auf Kernbotschaften beziehen </li></ul><ul><li>Botschaften permanent wiederholen </li></ul><ul><li>Schnell sein / „Speed kills“ / „Rapid Response“ </li></ul><ul><li>Das „Pulver“ nicht frühzeitig verbrauchen. </li></ul>Prof. Dr. Frank Brettschneider Umsetzung Kommunizieren
  22. 22. Botschaften und Bilder
  23. 25. Botschaften und Bilder
  24. 28. Panne
  25. 29. Bundestagswahl 2002
  26. 32. Inszenierung mit Bildern
  27. 33. Elbeflut und Wahlkampf 2002
  28. 34. Inszenierung mit Bildern
  29. 35. Fazit: Wesentliche Gründe für den Wahlsieg Wechselstimmung Unzufriedenheit mit Bush / Change Kandidaten Obama / Biden vs. McCain / Palin Themen Finanzmarktkrise / Hope Ressourcen Freiwillige, Spenden Kommunikation Internet, Massenmedien Botschaft Yes, we can
  30. 36. <ul><li>Vielen Dank! </li></ul>
  31. 37. Ansprechpartner Communication Performance Management Prof. Dr. Frank Brettschneider Universität Hohenheim Zentrum für Kommunikationscontrolling und Performance Management Fruwirthstraße 46 70599 Stuttgart Tel. 0711-459-24030 www.uni-hohenheim.de/komm-con/ © Copyright 2009 Dieses Dokument vom Zentrum für Kommunikationscontrolling und Performance Management bleibt bis zu einer ausdrücklichen Übertragung von Nutzungsrechten Eigentum des Zentrums. Jede Bearbeitung, Verwertung, Vervielfältigung und/oder gewerbsmäßige Verbreitung des Werkes ist nur mit Einverständnis des Zentrums für Kommunikationscontrolling und Performance Management zulässig.
  32. 38. Literatur und Dokumentation <ul><li>Frank Brettschneider: Die Medienwahl 2002: Themenmanagement und Berichterstattung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 2002, B49-50, S. 36-47. </li></ul><ul><li>Volltext unter: http://www.bpb.de/publikationen/5DPS5H,0,0,Die_Medienwahl_ 2002:_Themenmanagement_und_Berichterstattung.html </li></ul><ul><li>Frank Brettschneider: Wahlkampf und Medienberichterstattung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 2005, B51-52, S. 19-26. </li></ul><ul><li>Volltext unter: http://www.bpb.de/publikationen/VDL87V,0,0,Bundestags-wahlkampf_und_Medienberichterstattung.html </li></ul><ul><li>Frank Brettschneider; Markus Rettich: Medieneinflüsse auf das Wähler-verhalten. In: Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oscar W.; Weßels, Bernhard (Hrsg.): Wahlen und Wähler. Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2002. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005, S. 157-185. </li></ul><ul><li>Frank Brettschneider; Bernd Ostermann: Vom Kommunikations-Controlling zum Communication Performance Management. Ein ganzheitlicher Lösungs-ansatz eröffnet der Wirkungsmessung neue Möglichkeiten. In: Media Tenor 13, 155, 2006, S. 80-84. </li></ul><ul><li>Volltext unter: https://komm-con.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/ komm/PDFs/Komm-Con/Brettschneider_Ostermann.pdf </li></ul>

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