Der Weg zur Liberalisierung des                                                                    Welthandelssystem      ...
1. VORGESCHICHTE DES WELTWEITEN HANDELS1.1. Der Welthandel zwischen den Weltkriegen1.2. Entwicklung im Rahmen des GATT 194...
Der Weg zur Liberalisierung des Agrarsektors         im Welthandelssystem2. DAS AKTUELLE AGRARÜBEREINKOMMEN2.1. Der Marktz...
Der Weg zur Liberalisierung des Agrarsektors          im Welthandelssystem 3.ÜBERBLICK ÜBER DIE AGRARVERHANDLUNGEN DER   D...
1.1. Der Welthandel zwischen den Weltkriegen.•   Die Mitgliedstaaten der aktuellen EG haben schon in den    20er Jahren mi...
1.2. Entwicklung im Rahmen des GATT 1947.• Mit dem GATT im Jahr 1947 sollte der allgemeine Lebensstandardverbessert, und d...
1.3. Die Situation nach den 50er Jahren bis zur Uruguay    Runde.•   Viele ehemalige Kolonien wollten ihre wirtschaftliche...
1.3. Die Situation nach den 50er Jahren bis zur Uruguay    Runde.•   Die Landwirtschaftsprogramme der USA und die gemeinsa...
2.1. Der MarktzugangGemäß Art. 4.2 Agrarabkommen verpflichten sich die WTO –Mitglieder, keine neuen nichttarifären Handels...
2.2. Die internen Unterstützungsmaßnahmen2.2.1. Die Green Box-MaßnahmenDiese Kategorie enthält alle Stützungsmaßnahmen, di...
2.2. Die internen Unterstützungsmaßnahmen2.2.2. Die Blue Box-MaßnahmenInstrumente zur internen Stützung (Direktzahlungen),...
2.2. Die internen Unterstützungsmaßnahmen2.2.3. Die Amber Box-Maßnahmen.In die Amber Box fallen Maßnahmen, die einen Produ...
EU – HAUSHALTPLAN 2008
LANDWIRTSCHAFT IN DER EU
2. DAS AKTUELLE AGRARÜBEREINKOMMEN   Die Exporterstattungen waren ein wichtiges Instrument   der Agrarpolitik der Industr...
3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.1. Das Mandat von Art. 20  Neue Verhandlungen mussten aufgenommen ...
3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.2. Position der EU Ein weiterer Zollabbau soll die einzelnen  sen...
3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.3. Position der USA und Cairns Gruppe Sie bestehen auf die schnel...
3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.4. Position der Entwicklungsländer Der vollständige Abbau von dir...
VIELEN DANK FÜR IHRE  AUFMERKSAMKEIT
Der Weg zur Liberalisierung des  Agrarsektors im Welt-handelssystem
Der Weg zur Liberalisierung des  Agrarsektors im Welt-handelssystem
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Der Weg zur Liberalisierung des Agrarsektors im Welt-handelssystem

382 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Business
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
382
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
5
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Der Weg zur Liberalisierung des Agrarsektors im Welt-handelssystem

  1. 1. Der Weg zur Liberalisierung des Welthandelssystem Agrarsektors imHerausforderungen an das Welthandelsrecht und die Doha Development Agenda Aufbaustudium Europäisches und Internationales Recht Sulay Yarina Paéz Abadía Universität Bremen
  2. 2. 1. VORGESCHICHTE DES WELTWEITEN HANDELS1.1. Der Welthandel zwischen den Weltkriegen1.2. Entwicklung im Rahmen des GATT 19471.3. Die Situation nach der 50er Jahren bis zur Uruguay Runde
  3. 3. Der Weg zur Liberalisierung des Agrarsektors im Welthandelssystem2. DAS AKTUELLE AGRARÜBEREINKOMMEN2.1. Der Marktzugang2.2. Die internen Unterstützungsmaßnahmen2.2.1. Die Green Box - Maßnahmen2.2.2. Die Blue Box - Maßnahmen2.2.3. Die Amber Box - Maßnahmen.2.3. Die Ausfuhrsubventionen
  4. 4. Der Weg zur Liberalisierung des Agrarsektors im Welthandelssystem 3.ÜBERBLICK ÜBER DIE AGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE 3.1. Das Mandat von Art. 20 3.2. Position der EU 3.3. Position der USA und Cairns Gruppe 3.4. Position der Entwicklungsländer.
  5. 5. 1.1. Der Welthandel zwischen den Weltkriegen.• Die Mitgliedstaaten der aktuellen EG haben schon in den 20er Jahren mit dem Agrarprotektionismus angefangen. (GATT, IWF)• Ende des zweiten Weltkriegs starteten die USA im Rahmen der Vereinten Nationen (UN) mehrere initiativen zur Neuregelung der Weltwirtschaft. (Interessen der USA eigene Wettbewerbsvorteile umzusetzen, Überproduktionen abzubauen und neue Absatzmärkte zu finden)
  6. 6. 1.2. Entwicklung im Rahmen des GATT 1947.• Mit dem GATT im Jahr 1947 sollte der allgemeine Lebensstandardverbessert, und die Förderung des Wirtschaftwachstums und dieBeschäftigung, als auch die Steigerung der Realeinkommen durchdie Intensivierung des internationalen Güteraustauschs erreichtwerden.• Das durchschnittliche Zollniveau wurde seit 1947 von 47% auf ca. 4 % gesenkt.• Exportsubventionen für Industrieprodukte wurden verboten. Für Grundstoffe (primary products), wurde lediglich vereinbart, Exportsubventionen zu vermeiden.
  7. 7. 1.3. Die Situation nach den 50er Jahren bis zur Uruguay Runde.• Viele ehemalige Kolonien wollten ihre wirtschaftliche bzw. industrielle Entwicklung beschleunigen, um möglichst bald einen wettbewerbsfähigen Stand der Technik, Bildung und Infrastruktur zu erreichen. (50 er und 60er)• Steigerung der Zinssätze den Dollar (70er)• In den 80er Jahren machte Mexiko die Schuldenkrise öffentlich.
  8. 8. 1.3. Die Situation nach den 50er Jahren bis zur Uruguay Runde.• Die Landwirtschaftsprogramme der USA und die gemeinsame Agrarpolitik der europäischen Gemeinschaft (GAP) nehmen bis heute eine zentrale Stellung ein, und sind zum Verständnis ihrer Positionen in multi-, pluri- und bilateralen Agrarverhandlungen unumgänglich.• In dem Haberler-Report (1964) wurden die nationalen Agrarpolitiken der GATT-Vertragsparteien als wichtigste Ursache für die eingeschränkten Wachstumspotentiale im internationalen Agrarhandel benannt.• Der Bericht empfahl dringend, Ausgleichszahlungen (deficiency payments) gegenüber Interventionszahlungen den Vorrang zu geben.
  9. 9. 2.1. Der MarktzugangGemäß Art. 4.2 Agrarabkommen verpflichten sich die WTO –Mitglieder, keine neuen nichttarifären Handelsbeschränkungen zuerrichten. Durch die Tarifizierung soll die Transparenz erhöht, unddie handelsverzerrenden Wirkungen vermindert werden.• Eine weitere Bestimmung des AoA ist die Regelung desMindestmarktzugangs für ausländische Produkte.•Viele Länder etablierten ein Zollquoten-System, wodurch auf einProdukt zwei verschiedene Zölle erhoben werden können.
  10. 10. 2.2. Die internen Unterstützungsmaßnahmen2.2.1. Die Green Box-MaßnahmenDiese Kategorie enthält alle Stützungsmaßnahmen, die keine odernur geringe Handelsverzerrungen auf die Produktion haben.Die heimischen Stützungen sollten im Rahmen regional, sozial undumweltpolitisch motivierter staatlicher Maßnahmen bereitgestelltwerden und sich nicht als Preisstützung auswirken, wobei dieentstehenden Kosten nicht auf die Konsumenten geschoben werdensollten.Die EU benutzt den Ausdruck „Multifunktionalität“. DieMultifunktionalität beschreibt den grundlegenden Zusammenhangzwischen umweltgerechter Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit,räumlicher Ausgewogenheit, Landschafts- und Umweltschutz sowieErnährungssicherheit.
  11. 11. 2.2. Die internen Unterstützungsmaßnahmen2.2.2. Die Blue Box-MaßnahmenInstrumente zur internen Stützung (Direktzahlungen), die einenProduktionsanreiz ausüben, die aber zusammen mitproduktionsbeschränkenden Maßnahmen angewendet werden.Beispiele hierfür sind etwa Tierprämien für Mutterkühe, Kalbinnen,Schlachtprämien oder Erzeugungsbeiträge und Flächenprämien fürGetreide, Mais oder Öl und kurz & bündig – WTO Eiweißpflanzen.
  12. 12. 2.2. Die internen Unterstützungsmaßnahmen2.2.3. Die Amber Box-Maßnahmen.In die Amber Box fallen Maßnahmen, die einen Produktionsanreizauslösen und daher als marktverzerrend gelten. Sie sind verboten,wie z.B. Marktpreisstützungen, Direktzahlungen und sonstigeBeihilfe.Das AMS (=aggregierte Stützungsmaß) entspricht dem Unterschiedzwischen den internen Preisen und den Weltmarktpreisenmultipliziert mit dem Produktionsvolumen, sowie den produktions-und absatzsteigernden Subventionen.
  13. 13. EU – HAUSHALTPLAN 2008
  14. 14. LANDWIRTSCHAFT IN DER EU
  15. 15. 2. DAS AKTUELLE AGRARÜBEREINKOMMEN  Die Exporterstattungen waren ein wichtiges Instrument der Agrarpolitik der Industrieländer um die Differenz zwischen höheren Inlandspreisen und niedrigerem Weltmarktpreis auszugleichen.  Relevant ist dies insbesondere im Agrarbereich, der im Übereinkommen über die Landwirtschaft vom 15. April 1994 einer Sonderregelung unterworfen ist, und statt einem generellen Verbot auf den schrittweise Abbau von Subventionen zielt.
  16. 16. 3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.1. Das Mandat von Art. 20 Neue Verhandlungen mussten aufgenommen werden um die Liberalisierungsprozesse kontinuierlich weiterzuführen und die schrittweise Beseitigung und Stützungs- und Schutzmaßnahmen zu verfolgen.Folgende Punkte sollen dabei berücksichtigt werden:1. Die bis zu diesem Zeitpunkt gewonnenen Erfahrungen bei der Durchführung der Senkungsverpflichtungen2. Die Auswirkungen auf den Weltagrarhandel3. Bestimmte nicht handelsbezogene Anliegen4. Die Frage, welche Verpflichtungen weiterhin notwendig sind, um das oben erwähnte Ziel zu erreichen.
  17. 17. 3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.2. Position der EU Ein weiterer Zollabbau soll die einzelnen sensiblen Produktbereiche berücksichtigen. Die EU ist bereit, die Stützungen der „Amber Box“ zu senken, wenn die Konzepte der „Blue- bzw. Green Box“ weitergeführt werden. Weiterhin ist sie bereit, Ausfuhrsubventionen zu senken, sofern alle Stützungsmaßnahmen dieser Art gleich behandelt werden.
  18. 18. 3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.3. Position der USA und Cairns Gruppe Sie bestehen auf die schnelle Liberalisierung des Weltagrarhandels. Ihre Forderungen beinhalten die totale Abschaffung sämtlicher Exportsubventionen und internen Stützungsmaßnahmen sowie die Erweiterung von Importkontingenten. Dies setzt die völlige Auflösung der „Blue Box“ voraus, und soll somit einen verbesserten Marktzugang schaffen. Zu der Verpflichtung staatlicher Handelsunternehmen zu marktgerechtem Verhalten erklären sie sich bereit, nicht aber zu deren Abschaffung.
  19. 19. 3. ÜBERBLICK ÜBER DIEAGRARVERHANDLUNGEN DER DOHA RUNDE3.4. Position der Entwicklungsländer Der vollständige Abbau von direkten und indirekten Exporthilfen soll jede Form von Dumping verhindern. Das „Farbboxsystem“ soll durch eine Kategorie „Allgemeine Beihilfen“ ersetzt werden. Diese allgemeinen Beihilfen wären in allen Ländern auf 10 Prozent des Produktionswertes zu begrenzen. Des weiteren fordern sie die „Development Box“.
  20. 20. VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT

×