Herzlich Willkommen  Wärmeanwendungen
WärmeanwendungenAltbekannt zur Linderung von Beschwerden des Bewegungsapparates •   Hinweise aus der Steinzeit •   Ägypten...
Wärmeanwendungen – was ist eigentlich „Wärme“?Wärme allgemein   umgangssprachlicher Begriff für „thermische Energie“   a...
Wärmeregulation – hoher hierarchischer Stellenwert
Wärmeanwendungen – wie wirkt „Wärme“?!Allgemein    a. direkte Entspannung der Muskulatur (Reflex), Schmerzlinderung (Refle...
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trocken           feucht         Konvektion         Strahlung         KonduktionFango, Bad
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Wärmeanwendung – warum ist Strahlungswärme angenehm? Wärmeapplikation fast ausschließlich über die Haut  » Hauteigentempe...
Wärmeanwendung – warum ist Strahlungswärme angenehm?Wärmeabwehrreaktion der Haut    » normale Reaktion der Haut auf einen ...
Infrarotstrahlung•   aus einem schmalen Bereich am IR‐A/B‐Übergang können bis zu 5% der Strahlung     bis 4 mm in die Haut...
Infrarotstrahlung• Elektromagnetische Strahlung (780 nm – 1.Mio nm)  • Die Einteilung in IR‐A, B und C ist historisch bedi...
Wie kommt die Wärme in die „Tiefe“ ‐ WärmeregulationAnforderungen bei Hitze: » Kühlung der Haut, Abgabe „innerer Wärme“ üb...
Herzkreislaufbelastung – Wärmeregulation• 5 ‐ 10°C Temperaturerhöhung = 2 – 3facher Stoffwechsel• 5 ‐ 10°C Temperaturerhöh...
Herzkreislaufbelastung – Beispiel Sauna Umgebungsluft oberhalb der  Thermoneutralzone (TNZ)   » der Organismus nimmt über...
Herzkreislaufbelastung – Beispiel Physiotherm die Temperatur der Umgebungsluft liegt im „thermisch neutralen“ Bereich (TN...
Forschung – Sicherheitsstudie                           1. Die Anwendung ist sicher und angenehm                          ...
Forschung – Wärmeabwehr, Wärmefluss und Wärmeeintrag•   Automatische Anpassung der Bestrahlungsstärke an die Hauttemperatu...
Wissenschaftlich abgesichert – Grundlagenstudie1. das Physiotherm Prinzip ist einer einfachen IR‐Wärmekabine überlegen2. e...
Fragen – Sicherheitshinweise (ÖNORM)• Bei Schwangerschaft, Erkrankungen (wie z.B. Sensibilitätsstörungen auch nach   Behan...
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!Und wenn Sie noch Fragen haben…
Fragen – Physiotherm – wie anwenden?1.    Sitzposition anpassen2.    Thermoneutralzone abschätzen        »   28 – 35°C  (T...
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Wäremetherapie dr. otto pecher

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Wohlbefinden und Heilung durch Wärmetherapie.

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Wäremetherapie dr. otto pecher

  1. 1. Herzlich Willkommen Wärmeanwendungen
  2. 2. WärmeanwendungenAltbekannt zur Linderung von Beschwerden des Bewegungsapparates • Hinweise aus der Steinzeit • Ägypten • Römisches Reich • Mittelalter Sonderform der Wärmeanwendung • Künstliches Fieber (über 38°C) • Toxine (Coley toxine 1893) • Technische Verfahren • Heckel, Ardenne (GHT) • Oncotherm, Celsius4 2, BSD (locoregional)Wärmeanwendungen sind durch die Zunahme chronischer Erkrankungen als Baustein multimodaler Therapiekonzepte wieder verstärkt im Blickfeld 
  3. 3. Wärmeanwendungen – was ist eigentlich „Wärme“?Wärme allgemein  umgangssprachlicher Begriff für „thermische Energie“  auf molekularer Ebene ist Wärme Schwingung (Beispiel: kochendes Wasser)  jede Materie gibt ein Spektrum elektromagnetischer Strahlung ab, entsprechend ihrer  Oberflächentemperatur (Plancksches  Strahlungsgesetz)Mensch und Wärme  alle  Stoffwechselvorgänge sind temperaturabhängig  die Körperkerntemperatur muss konstant gehalten werden (Homöothermie)   durch „Nahrungsverbrennung“ entsteht im Normalfall ein „Mehr“ an Wärme • im Schlaf ca. 80 Watt, unter Tags bei normaler Tätigkeit 150 ‐ 200  Watt • der Körper muss Wärme an die Umwelt abgeben – 40% über Infrarot‐C‐Strahlung  Körper und Wärmetransport • der Wärmeaustausch mit der Umwelt erfolgt über Haut (90%) und Atemwege (10%) • in der Haut erfolgt der Wärmetransport nur durch direkte Wärmeleitung (Konduktion) • der Wärmetransport im Körper läuft ausschließlich über das Blut (Konvektion)  der Mensch hat kein absolutes Temperaturempfinden  Verletzungswarnung bei 43 ‐ 46°C Hauteigentemperatur
  4. 4. Wärmeregulation – hoher hierarchischer Stellenwert
  5. 5. Wärmeanwendungen – wie wirkt „Wärme“?!Allgemein a. direkte Entspannung der Muskulatur (Reflex), Schmerzlinderung (Reflex) b. Erhöhung der Durchblutung c. Verbesserung der Perfusion und Diffusionsstreckenverlängerung d. Erhöhung der Stoffwechsels durch Temperaturerhöhung (+ 5 – 10°C = 2 ‐ 3facher Stoffwechsel = van‘t Hoffsche Regel) e. Effekte auf die PsycheKombinierte Effekte  Kutiviszerale Reflexe (Warm‐Kalt‐Stimulation; Kneipp)  Wärmeregulation über Evaporation  Diaphoretische Effekte (Entgiftung, „Entschlackung“) • Blutplasma • Blutplasma und Gewebe  Permeabilitätsänderung der Haut – topische Anwendungen • Erden, Moor, Phytohormone, Mineralien, Vitamine, Öle  etc.
  6. 6. Wärmeanwendungen – Regulationsmechanismen nutzenlokale und locoregionale Wärmeanwendung » Konduktion (Heizkissen, Wärmflasche, heiße Rolle, Fango, Paraffin, Ultraschall) » Konvektion (strömende heiße Luft, fließendes warmes Wasser) » Strahlung (lokale Bestrahlungen mit Radiowellen und Infrarotstrahlung)lokale Hyperthermie (Onkologie) » Radiowellen Ganzkörperwärmeanwendungen (Konvektion und Strahlung) » Anwendungen im Sinne Kneipp  » oberhalb der Thermoneutralzone, Wärmeabwehrmechanismen teilweise  oder ganz blockiert, Nettowärmeaufnahme » Durchwärmungsanwendungen » (lokale Wärmezufuhr in thermoneutraler Umgebung – Niedertemperatur‐ Infrarottechnologie;  WOAN‐Therapie) » Hyperthermie (künstliches Fieber über 38,5°C) über Stunden (Intensivmedizin)
  7. 7. trocken feucht Konvektion Strahlung KonduktionFango, Bad
  8. 8. Wärmeanwendungen – wie kann man Wärme zuführen? drei mögliche Arten des „Wärmeübertrags“ auf den Menschen 1. durch direkte Kontaktwärmeleitung (Konduktion) » Wärmflasche, Lavakissen, Heizkissen, stehendes Wasser, Moor, Fango, Kachelofen 2. durch Konvektion » Bewegte Medien (Luft, fließendes Wasser) 3. durch elektromagnetische Strahlung » Infrarotstrahlung (oberflächlich),  Radiowellen (problematisch,  Medizin)
  9. 9. Wärmeanwendung – warum ist Strahlungswärme angenehm? Wärmeapplikation fast ausschließlich über die Haut » Hauteigentemperatur ist der limitierende Faktor • Funktion aus Wärmefluss (Bestrahlungsstärke, Wärmeleitzahl) und • Wärmeabwehrreaktion der Haut (Durchblutung, Konvektion, Abstrahlung und Verdunstung (Schweiß) thermal injury 510 480 450 420 390 360 Exposition time 330 300 270 Minuten 240 210 180 150 120 90 60 30 0 42,1 43 43,9 44,8 45,7 46,6 47,5 48,4 49,3 50,2 51,1 skin temperature
  10. 10. Wärmeanwendung – warum ist Strahlungswärme angenehm?Wärmeabwehrreaktion der Haut » normale Reaktion der Haut auf einen Wärmereiz = Kühlung • Öffnung der Blutgefäße – das Blut kühlt die Haut • Schweißbildung (Verdunstungskälte) ermöglicht zusätzliche Kühlung » Behinderung der Wärmeabwehrreaktion durch: • mechanisch verminderte Hautdurchblutung (Druck, Narben) • vegetativ verminderte Hautdurchblutung  (Kälte, Nervosität, Polyneuropathie, Querschnittslähmungen) • behinderte Schweißbildung und Verdunstung (Abdecken, Narben) • Chillfaktor (Konvektion)Vorteile der Wärmeapplikation durch Infrarotstrahlung » IR behindert die Wärmeregulation der Haut am wenigsten • arbeitet berührungslos (kein Druck und kein Abdecken) • kann leicht reguliert werden » Dennoch zu beachten:  • Bestrahlungsgrenzwerte müssen eingehalten werden • Hauteigentemperatur darf nicht zu hoch steigen
  11. 11. Infrarotstrahlung• aus einem schmalen Bereich am IR‐A/B‐Übergang können bis zu 5% der Strahlung  bis 4 mm in die Haut eindringen (Hautkrebs, Hautalterung?) » 95% werden in der oberen Hautschicht absorbiert. » „Tiefenwärme“ ist durch die Strahlungsart nicht begründbar• Wichtig für die Hautbelastung: » Bestrahlungsstärke (maximal bis 80‐100mW/cm2); Auge (maximal 8‐10mW/cm2) » Hauteigentemperatur maximal bis 43°C
  12. 12. Infrarotstrahlung• Elektromagnetische Strahlung (780 nm – 1.Mio nm) • Die Einteilung in IR‐A, B und C ist historisch bedingt • Verdopplung der Temperatur = 16fache Bestrahlungsstärke • Halber Abstand = 4fache Bestrahlungsstärke  (Kugelstrahlermodell)• Thermische Effekte • Beim Auftreffen der Photonen auf Materie wird Energie übertragen, auch auf Luft • jeder IR‐Bereich wird in der Haut absorbiert und in Wärme umgewandelt  • Nicht thermische Effekte sind umstritten und bisher nicht nachgewiesen • Es gibt keine Wellness‐, Therapie‐, Arthrose‐ oder Medizinstrahler • Es gibt keine A‐, B‐ oder C‐Strahler • Spektrum hängt allein von der Oberflächentemperatur ab (A‐Anteil erst ab 1700°C) • A‐Anteil für Wärmeeintrag unerheblich (AUC unter 1%) aber ggf. mit Risiko• Medizin / Onkologie: wassergefiltertes IR oder Radiowellen oder Pyrogene • Es geht  um Temperatur und nicht um die Art, wie Temperatur erzeugt wird • Künstliches Fieber nur in der Hand des Arztes (Intesivmedizin) • IR‐Kabinen können und dürfen das nicht leisten
  13. 13. Wie kommt die Wärme in die „Tiefe“ ‐ WärmeregulationAnforderungen bei Hitze: » Kühlung der Haut, Abgabe „innerer Wärme“ über die Haut (IR‐C, Konvektion, Evaporation) » Verhinderung einer Erhöhung der Körperkerntemperatur  Reaktion: » massive Erhöhung der Hautdurchblutung, große Blutumverteilung » Verminderung des Blutrückstroms zum Körperkern (Überhitzung verhindern)Anforderungen bei Kälte: » Wärmeverlust an die Umgebung vermindern, ggf. erhöhte Wärmeproduktion  Reaktion: » aktive Minderdurchblutung der Peripherie und Haut, Zentralisierung » Stoffwechselerhöhung (biochemische Verbrennung), Muskelzittern, MuskelarbeitDie „thermisch neutrale Umgebung“ oder „Thermoneutralzone“ (TNZ) • bei ca. 28 ‐ 35°C Lufttemperatur befindet sich ein unbekleideter ruhender Mensch im  thermischen Gleichgewicht (Wärmeabgabe und Wärmeaufnahme über die Haut) • die Wärmeregulation ist in „Ruhe“, es ist kein Energieeinsatz notwendig • die Wärmeaufnahme‐ bzw. Wärmeabgabemöglichkeit über die Haut ist optimal
  14. 14. Herzkreislaufbelastung – Wärmeregulation• 5 ‐ 10°C Temperaturerhöhung = 2 – 3facher Stoffwechsel• 5 ‐ 10°C Temperaturerhöhung = 5 ‐ 10% mehr Diffusion in das Gewebe• in der Thermoneutralzone ist der Energieverbrauch des Körpers am geringsten
  15. 15. Herzkreislaufbelastung – Beispiel Sauna Umgebungsluft oberhalb der  Thermoneutralzone (TNZ) » der Organismus nimmt über die gesamte Haut mehr Wärme auf, als er abgeben kann » Wärme wird aus der gesamten Haut dem Körperinnern zugeführt (Anstieg der KKT droht) » daher: Blutrückstrom zum Körperinneren muss reduziert werden Blutumverteilung erfolgt schnell die Körperkerntemperatur bleibt zunächst konstant bei ca. 37°C » Umverteilung großer Blutmengen in die Haut (bis zu 2 Liter), 3faches Herzminutenvolumen » Drosselung des Blutrückstroms ist nur einige Minuten möglich (Kreislauf) » danach schneller Anstieg der Körperkerntemperatur bis in den Fieberbereich (über 38,5°C) » Keine Durchwärmung! bei rechtzeitigem Verlassen gute Reizanwendung (Kneipp: Warm‐Kalt‐Ruhe‐Wechsel) bei Lufttemperaturen von 50 – 60°C nur gradueller Unterschied – kein prinzipieller
  16. 16. Herzkreislaufbelastung – Beispiel Physiotherm die Temperatur der Umgebungsluft liegt im „thermisch neutralen“ Bereich (TNZ) » Wärmezufuhr nur im Rückenbereich (max. 12% Hautoberfläche) über direkte Infrarotbestrahlung » zunächst nur lokale Erweiterung der Blutgefäße mit Durchblutungssteigerung » Wärme wird vom Rückenbereich ins Körperinnere transportiert » Blutrückstrom zum Körperinneren muss nicht reduziert werden von Beginn, kontinuierlicher und langsamer Anstieg der Körperkerntemperatur » (+ 0,2 – 0,3°C / 30 Minuten) es wird kein künstliches Fieber erzeugt » mit steigender Körperkerntemperatur wird schrittweise die Durchblutung der Peripherie zur  Wärmeabgabe erhöht „Durchwärmung von Innen nach Außen“  » Verschiebung der Isothermen durch natürliche Wärmeregulation Alternative: die japanische WAON‐Therapie
  17. 17. Forschung – Sicherheitsstudie 1. Die Anwendung ist sicher und angenehm » die Hauttemperatur bleibt ca. 2,5°C unter dem kritischen 1‐Stundenwert (45,7°C) » die Hautrötung verblasst nach 2 Stunden (lt. Lit. sind bis 24h unproblematisch) » die Befindlichkeit wurde mit „sehr gut“ bewertet 37,6 37,5 44 44 43 37,4 42 43 OSL 41 OSR USL Temperatur [°C] 42 37,3 40 USRTemperatur [°C] 39 SBL 95% CI 41 SBR 38 37,2 ML 40 37 MR TR 36 37,1 39 35 38 34 37,0 33 37 32 36,9 31 36 0 10 20 30 40 36,8 00:00 00:10 00:20 00:30 00:40 Zeit [m in] Zeit [hh:mm] KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe KernTe mp-0 mp-5 mp-10 mp-15 mp-20 mp-25 mp-30 mp-35 mp-0 mp-5 mp-10 mp-15 mp-20 mp-25 mp-30 mp-35 2. Die Wärmeregulationsreaktion belegt „Durchwärmung von Innen nach Außen“ 3. Die Grenzwerte zur Bestrahlungsstärke (strenger EU‐Entwurf) werden eingehalten  bzw. unterschritten (100mW/cm2 Haut und 10mW/cm2 Auge) • In: Reiter, B. et al. Hyperthermie – Symposium aus Anlass des 80. Jahrestages der Verleihung des Nobelpreises für Medizin an Julius Wagner‐Jauregg. Forsch Komplementärmedizin 2007; 14:365‐370
  18. 18. Forschung – Wärmeabwehr, Wärmefluss und Wärmeeintrag• Automatische Anpassung der Bestrahlungsstärke an die Hauttemperatur• Hauttemperatur: Funktion aus Wärmefluss und Wärmeabwehrreaktion • Graphik rechts: Reflexionsanteil (angezeigte Temperatur) abgezogen • Graphik links:  ca. 2°C weniger = tatsächliche Hauttemperatur
  19. 19. Wissenschaftlich abgesichert – Grundlagenstudie1. das Physiotherm Prinzip ist einer einfachen IR‐Wärmekabine überlegen2. es kombiniert lokale und den ganzen Körper betreffende Wirkungen3. die ein‐ und mehrmalige Anwendung des Physiotherm Prinzips » führt zur Muskelentspannung » führt zu einer Verbesserung der Gewebedurchblutung und Gewebeversorgung » erhöht die Körperkerntemperatur im Mittel um 0,2 – 0,3°C » verbessert den Stoffwechsel » erhöht schmerzlindernde Botenstoffe (ß‐Endorphin) und trägt zur Schmerzlinderung bei  » erhöht den Cortisolspiegel und trägt zur Erhöhung der Stressresistenz bei » harmonisiert das Immunsystem (moduliert)4. die mehrmalige Anwendung des Physiotherm Prinzips » steigert den Grundumsatz » senkt tendenziell den Blutdruck und den Ruhepuls » ist mit einem milden (Herzkreislauf‐) Trainingsreiz zu vergleichen5. keine nennenswerte Belastung des Herzkreislaufsystems6. bei bestimmungsgemäßen Gebrauch keine Risiken7. zur Gesundheitsvorsorge sinnvoll, bietet sich in der Sportmedizin sowie Geriatrie an
  20. 20. Fragen – Sicherheitshinweise (ÖNORM)• Bei Schwangerschaft, Erkrankungen (wie z.B. Sensibilitätsstörungen auch nach  Behandlungen der Haut, Lähmungen, Epilepsie, Bluthochdruck, Narben im  Rückenbereich, Implantate mit außen liegendem Zugang) oder der Einnahme von Medikamenten (insbesondere bei der Einnahme von  Medikamenten welche das Wärmeempfinden beeinträchtigen können), sprechen  Sie bitte vor der Benützung der Kabine mit Ihrem Arzt und rufen Sie die Med.‐ Wiss.‐Abteilung der Physiotherm an.• Bitte verzichten Sie auf die Anwendung bei Fieber, akuten Infektionen und  Entzündungen, frischen Verletzungen, Thrombosen, unter Alkohol‐ oder  Drogeneinfluss sowie nach einem Saunabesuch, Sonnenbad oder Solariumsbesuch. 
  21. 21. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!Und wenn Sie noch Fragen haben…
  22. 22. Fragen – Physiotherm – wie anwenden?1. Sitzposition anpassen2. Thermoneutralzone abschätzen » 28 – 35°C  (Thermoneutralzone)3. Kabine vorheizen auf Thermoneutralzone, ca. 28°C4. Strahler danach abkühlen lassen, erst vor den abgekühlten Strahler setzen5. 5 Minuten bei 40‐50% Leistung Haut aufwärmen, 80% erst nach 15‐20 Minuten, bei  Frauen oder Patienten mit Medikamenten oder chronischen Erkrankungen ggf.  maximal nur 70%6. Der Körper d.h. die Wärmeregulation wir trainiert, nach einer gewissen Zeit  kann die  Anwendung schrittweise „schärfer“ gestaltet werden.7. vorgegebene Programme sind grobe Vorschläge » Aktivierende und beruhigende Anwendung » Vorbereitung und Regeneration8. kein Brennen, kein Kribbeln, Hautrötung 2h9. Schwitzen ist kein Kriterium » Frauen Schwitzen später (relativ größere Hautoberfläche) » Schwitzen kann trainiert werden10. nicht lesen, sondern entspannen und abschalten11. ggf. Ruhephase (Kälte an Kopf und Füßen meiden)12. danach warm duschen
  23. 23. Fragen – und darüber hinaus…• Pathophysiologische Gemeinsamkeiten finden sich bei vielen Erkrankungen• 70% der in Behandlung stehenden Patienten leiden unter Gefäßerkrankungen und /  oder Stoffwechselerkrankungen• Sie können selbst die Ursache sein, oder sind eine Folge der Grunderkrankung und /  oder verschlimmern den Krankheitsverlauf und verstärken sich gegenseitig » Durchblutungsstörungen im Gewebe, „Übersäuerung“ , Stoffwechselstörungen » entzündliche Reaktionen, Verschlechterung von Durchblutung und Stoffwechsel  » Schmerzen, depressive Verstimmung, Bewegungs‐ bzw. Aktivitätseinschränkung » Psychosozialer Stress, Burnout• Die Verbesserung der Durchblutung und Gewebeversorgung sowie die Anregung  des Stoffwechsels sind daher in der Prävention sinnvoll und können ein wertvoller  Baustein individualisierter Therapiekonzepte bei vielen Erkrankungen sein.

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