Laßt die Kinder zu mir kommenDer KirchenboteEvangelische KirchengemeindenPartenheim und VendersheimSommer 2013
2InhaltImpressum 	 2Vorwort	 3Natur fördert Lernen	 4Unterstellplatz für Kinderwagen	 530 Jahre Kooperation	 530- Jahre Ju...
3Liebe Leserin, lieber Leser,wir Erwachsenen fühlen uns oft genug hinund her gerissen zwischen Leistungsden-ken und dem Wu...
4Natur fördert das LernenPädagogische Gedanken zum AussengeländeFür Kinder ist es besonders anfangs wichtig, mitallen ihre...
55Neuer Unterstellplatz für KinderwagenIm Rahmen der Umgestaltung des Kindergar-ten-Außengeländes war ein Unterstellplatz ...
6In diesem Jahr wird der evangelische Kindergarten Partenheim 30 Jahre alt.Dies ist für die Kirchengemeinde Partenheim Anl...
730 Jahre EvangelischerKindergarten Partenheim
8Der Kindergarten im Wandel der Zeit1983 	Eröffnung des neuen eingrup-pigen Kindergartens für 25Kinder1987 Ein Brand zerst...
9Zum 13. Mal laden verschiedene PartenheimerOrtsvereine und die evangelische Kirchenge-meinde recht herzlich ein, zu einem...
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1226.05.2013	 09:00	 Gottesdienst	 Für die eigene Gemeinde29.05.2013	 14:30	 Andacht mit der Betreuungsgruppe der Sozialst...
13Gottesdienste undVeranstaltungen inVendersheim26.05.2013	 10:15	 Gottesdienst	 Für die eigene Gemeinde29.05.2013	 15:00	...
1414Konfirmation – was ist das eigentlich?DieKonfirmationgehtaufdenStraßburgerRefor-mator Martin Bucer zurück und ist ein ...
15Weltgebetstag der KinderIch war fremd – ihr habt mich aufgenommenEine Reise durch FranreichAm Samstag, den 20.04. 2013 h...
16Ohne Bindung - Keine Bildung!So gelingt für Kinder und Eltern die Eingewöh-nung in eine Kindertagesstätte!Kinder die in ...
17Aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnentwicklungs-forschung und der Entwicklungspsychologie be-legen, dass Kinder neue Lern...
Kirchentag Hamburg – Soviel du brauchst2. Mose 16,18Am 30. April 2013 fuhren wir frohgelaunt nachHamburg zum 34. Deutschen...
schend der Diskussion zu folgen, stimmte trotzallem aber auch sehr nachdenklich, wie wir imnormalen Alltag mit Behinderung...
29.05.1937	 Mathilde	 Brummer	 Hintergasse 13	 76	 Jahre05.06.1940	 Ingeborg	 Franzmann	 Vordergasse 31	 73	 Jahre06.06.19...
211. Geh aus, mein Herz, und suche Freudin dieser lieben Sommerzeitan deines Gottes Gaben;Schau an der schönen Gärten Zier...
22Mittwochscafè PartenheimDas nächste Mittwochscafe findet am 19.Juni 2013 bei hoffentlich schönem Wetter um 15:30 Uhrim G...
Termine undregelmäßige VeranstaltungenBeratung für Eltern, Kinder und Jugendlichenach Vereinbarungevangelischer Kindergart...
Wingertsheisje-Rundgang4. August 2013Gemarkung Partenheim11:00 Uhr Gottesdienstam Himmelbergsheisje undÖffnung der Heisjer...
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  1. 1. Laßt die Kinder zu mir kommenDer KirchenboteEvangelische KirchengemeindenPartenheim und VendersheimSommer 2013
  2. 2. 2InhaltImpressum 2Vorwort 3Natur fördert Lernen 4Unterstellplatz für Kinderwagen 530 Jahre Kooperation 530- Jahre Jubelfest 6Kinderhilfe Philippinen 830 Jahre Geschichte 8Wingertsheisjewanderung 9Danksagung Konfirmation 10Gottesdienste Partenheim 12Gottesdienste Vendersheim 13Flatty lädt ein 13Konfirmation - was ist das 14Weltgebtstag für Kinder 15Ohne Bindung - keine Bildung 16Kirchentag Hamburg 18Herzlichen Glückwunsch 20Geh aus mein Herz 21Gemeindenachmittag 22Mittwochscafé 22Termine 23Wingertsheisjer 24ImpressumHerausgeberEvangelische KirchengemeindenPartenheim und VendersheimVordergasse 48, 55288 PartenheimTel. 0 67 32 89 88 / Fax 0 67 32 96 31 58www.partenheim-evangelisch.deevangelisch@partenheim.dewww.vendersheim-evangelisch.depfarramt@vendersheim-evangelisch.dePfarrerin Sylvia Winterbergwinterberg@partenheim.dePfarrer Harald Esders-Winterberg (V.i.S.d.P.)esders@partenheim.de0 15 1 22 27 26 11Pfarrbüro: Waltraud Appenheimerpfarramt@partenheim-evangelisch.deBürostunden:dienstags 16.30 - 19.00 Uhr undmittwochs 8.00 - 11.30 UhrKollektenkonten:Partenheim: 55190000 271251043Vendersheim: 55190000 271253015Kirchenvorstand PartenheimVorsitzender: Horst RunkelTel. 0 67 32 26 63Horst-Runkel@t-online.deKirchenvorstand Vendersheimstellv. Vorsitzender:Günter HofmannEvangelischer Kindergarten PartenheimAm Sportplatz 7Leiterin: Mariette Brunner-BastTel. 0 67 32 17 03kindergarten@partenheim.deEvangelisch-Kommunales JugendbüroAlexandra ScheffelSchulstrasse 10, Stadecken-Elsheim06130/6450www.jugendbuero.comDer Kirchenbote wird in alle Haushalte inPartenheim und Vendersheim verteilt.Auflage: 1100 ExemplareDruckerei Eckoldt IngelheimRedaktionsschluss: 15 8. 2013
  3. 3. 3Liebe Leserin, lieber Leser,wir Erwachsenen fühlen uns oft genug hinund her gerissen zwischen Leistungsden-ken und dem Wunsch nach Entspannungund Loslassen. Unser schlechtes Gewissengegenüber den Kindern und Jugendlichenin familiären Gemeinschaften macht unsschwach und angreifbar – die Nerven liegenblank. Wir sehen über manches hinweg, wasfrüher einmal wichtig war: gutes Benehmenbei Tisch ist nicht so wichtig wie Ruhe beimAbendessen. Höflichkeit gegenüber ande-ren ist weniger wichtig, als schnell bedientzu werden. Kindern die Achtung vor ande-ren Lebewesen zu erklären braucht Zeit und– gutes Beispiel. Kinder, die keine Grenzenim Zusammenleben mit anderen spüren,die vermittelt bekommen, dass sie ein Rechtdarauf haben, alles zu besitzen, fallen insBodenlose, wenn sie merken, dass das nichtstimmt. Ohne spürbare Grenzen führen alleWege ins Nichts. Freiheit misst sich immerauch an der Freiheit, die wir anderen lassen.Solche Grenzen im täglichen Zusammenle-ben zu setzen fällt in unserer Zeit vielleichtschwerer, als Generationen vor uns. Zu weitund offen scheint die ‚online‘ oder ‚cyber‘-Welt. Zu schnell und vielfältig die Kommuni-kation auf allen Plattformen. Ohne Mühenkönnen wir weltweit am Leben teilhaben.Das gilt oft genug auch schon für unsere Kin-der. ‚Lasset die Kinder zu mir zu kommen undwehret ihnen nicht, denn solchen gehört dasHimmelreich.‘ Damit ist, denke ich, ein Wegbezeichnet,überalldashinweg,KinderErnstzu nehmen, Kinder als unsere Hoffnung, un-sere Zukunft anzusehen.Seit30JahrenistdiesimPartenheimerEvan-gelischen Kindergarten nun Alltagsgeschäftund tägliche Herausforderung zugleich.Kindern einen Rahmen, ein Zuhause, Gren-zen zu geben und gleichzeitig Spielräume zugeben. Spielräume zum Erleben, ErfahrenErlernen, Spielräume mit Ecken und Kanten,Spielräume mit Licht und Schatten, Spielräu-me mit Höhen und Tiefen, Spielräume zumLachen und zum Traurig sein.Es geht dabei nicht darum grenzenlos behü-tet und betüttelt zu sein, sondern es gehtums Ausprobieren, ums Fühlen, Entdeckenund Schmecken. Wir Großen wissen dochschon wie Sandkuchen schmeckt!Gesunde Spielräume lehren das Leben -eben mit Ecken und Kanten, Höhen und Tie-fen, lachen und weinen und mit Begrenzt-heiten und Grenzen.Und so ist auch der Spruch von Jesus ausdem Lukusevangelium zu verstehen:Kinder wollen lernen, sind neugierig undwissbegierig, Kinder probieren, Kinder strei-ten und verzeihn! Oft genug können wirdoch darin von Kindern lernen!Hier liegt der Auftrag auch an uns: KindernVorbild zu sein – sie zum Wachstum undReifen anzuregen, hin zu verantwortlichenMitgliedern unserer Gesellschaft:- ihnen die Werte unserer christlichenKultur nahe zu bringen.- ihnen Freiraum und Möglichkeiten fürein möglichst unbeschwertes Kindsein zubieten.Und vielleicht das Wichtigste: ihnen so zubegegnen, wie Jesus der Christus es selbstgetan hat: mit Liebe, die sie als Personenernst nimmt. So wird Reich Gottes hier undjetzt auf unserer alten Erde werden. So kön-nen unsere Kinder ein Segen sein für dieseWelt – weil sie, weil wir alle gesegnet sind.In diesem Sinne wünschen Ihnen gesegneteZeiten Ihre
  4. 4. 4Natur fördert das LernenPädagogische Gedanken zum AussengeländeFür Kinder ist es besonders anfangs wichtig, mitallen ihren Sinnen Erfahrungen zu sammeln. Sowurde in der modernen Forschung nachgewie-sen, dass Bewegung nicht nur die körperlichenFunktionen, sondern ebenso das Denken, dieGefühle, sowie gesellschaftliches Verhalten, för-dert.Ein weiterer Aspekt, der in der Erziehung nichtvernachlässigt werden darf, ist der Kontakt mitder freien Natur, welcher   eine gesunde Ent-wicklung unterstützt. In den Bildungs- und Er-ziehungsempfehlungen für Kindertagesstättenin Rheinland-Pfalz (2004) wird zum Beispiel, umdie Bewegungsfreude der Kinder zu unterstüt-zen, ein großzügiges Angebot an Spiel- und Be-wegungsmöglichkeiten gefordert. Diese Forde-rung können industriell gefertigte Spielgeräte inder Regel nicht alle erfüllen, da sie aufgrund ih-rer Beschaffenheit eine bestimmte Nutzung vor-geben. Somit können sie den natürlichen Bewe-gungsdrang der Kinder nicht nachhaltig stärken.Ein weiterer Hauptaspekt ist das Fördern undAkzeptieren von Gefühlen durch soziale Erfah-rungen, die heimische, natürliche Umgebungund künstlerisches Lernen. Dadurch werdenEigenständigkeit, Fantasie, Schönheitssinn, Ge-meinschaftssinn und Selbstbewusstsein gefes-tigt.Das Spielen in der Natur zum Beispiel bewirktautomatisch, dass Kinder lernen die Natur zuachten und zu bewahren und sich somit ein Bildvon der Welt machen.Diese früh erhaltene Grunderfahrung, welcheauch durch religiöse Bildung gefördert wird, unddas Wissen um die Welt behalten Kinder ihr Le-ben lang im Gedächtnis.Bei diesem naturnahen und bewegungsfreudi-gen Lernen spielen auch Kommunikation undWechselbeziehungen zwischen den Kindern undihrem Umfeld eine zentrale Rolle. Wissen wirdausgetauscht, Fragen werden gestellt, Lösungenwerden gemeinsam gesucht, Erfahrungen aus-getauscht. Sprachliche Kenntnisse sind eng mitpersönlicher Weiterentwicklung und Einzigartig-keit verbunden und sind ein wichtiger Punkt ineiner immer stärker weltoffenen Gesellschaft.Das naturnahe Lernen bietet noch einen wei-teren Aspekt der Erziehung: Kinder lernen, sichnicht auf geschlechtsspezifische Rollen festzule-gen, sondern frei von diesen eigene Sichtweisenzu entwickeln.Zum Beispiel werden auch Technik, Mathema-tik und Naturwissenschaften, mit Blick auf dasmenschliche Zusammenleben, betrachtet. Eswerden wie zufällig Entdeckungen am Objektgemacht, welche immer wieder neue Fragenaufwerfen. Im Einklang mit der Natur findet mandurch Beobachtungen Erklärungen für bestimm-te Ereignisse.Man forscht und versucht, über das (Be)greifen,zu Erkenntnissen und Schlussfolgerungen zu ge-langen.Jedes Objekt regt erst einmal dazu an, W-Fragenzu stellen. Je mehr man sich mit dem jeweiligenObjektbeschäftigt,destokomplexerwerdendie-se Fragen. Durch Bauen mit diesen natürlichenMaterialien können Schlussfolgerungen gezogenwerden, die ebenso die Mathematik, Geome-trie, Physik einbeziehen. Diese Lerneindrückegibt es kostenlos, aufgrund der Einzigartigkeitder Natur. Jeder Stein sieht anders aus, es lassensich keine zwei absolut gleichen Objekte in derNatur finden.Diese Bewegung in der freien Natur fördert dasLernen und selbstständige Forschen.Fasst man das alles zusammen, ergibt sich eineng verbundenes Netz, in dem keiner der obengenannten Bausteine alleine abläuft, sondernalles zusammenhängt. Dieses Netz fördert dieBereiche des Lernens, welche Kindern das le-benslange Lernen ermöglichen.www.ffs-hohenahr.de
  5. 5. 55Neuer Unterstellplatz für KinderwagenIm Rahmen der Umgestaltung des Kindergar-ten-Außengeländes war ein Unterstellplatz fürBuggy und Kinderwagen mit auf der Agenda.Gerade bei Regen ist es wichtig, den Eltern beimBringen und Abholen eine überdachten Platz fürdie Kinderwägen anbieten zu können.Wir danken Herrn Klaus Weber, der ehrenamt-lich mit viel fachmännischem Geschick, diesesVorhaben umsetzt hat.30 Jahre Kooperation30 Jahre evangelischer Kindergarten in Parten-heim bedeutet auch 30 Jahre Kooperation mitder bürgerlichen Gemeinde Partenheim.Das Grundstück, auf dem unser Kindergartengebaut ist, steht im Eigentum der evangelischenKirchengemeinde, das Gebäude hat die Ortsge-meinde gebaut. Die laufenden Verwaltungsar-beiten liegen in der Verantwortung der evangeli-schen Kirchengemeinde.Das bedeutet, dass die Kirchengemeinde unddie Ortsgemeinde gemeinsam Verantwortungfür unseren Kindergarten zu tragen haben.Der Kindergarten ist damit ein wichtiger „Bau-stein“ und Bestandteil in unserer Gemeindear-beit.Das bedeutet zum einen eine Herausforderungfür eine christliche Gemeinde, dass sie Ihre Zieleund Verantwortung für das christliche Leben inder Gemeinde bereits bei den Kleinsten vermit-teln kann. Zum anderen ist es die Möglichkeit,eine Verbindung zu schaffen, zwischen Alt undJung, zwischen Menschen die schon lange in derGemeinde wohnen und den Menschen, die neuzu uns in die Gemeinde hinzuziehen. Aber esgibt uns auch die Möglichkeit, Verbindungen zuschaffen zu Menschen, die einen anderen Glau-ben haben.So ist es immer wieder ein neuer Ansporn undauch eine Freude (für den Träger und die Erzie-herinnen), die vielfältigen Aufgaben anzupackenund zu bewältigen.30 Jahre evangelischer Kindergarten, eine langeZeit, einige der heutigen Eltern, die ihre Kinderin unsere Einrichtung bringen, waren bereitsselbst als Kinder in unserem Kindergarten. Siekönnen also sagen: wir kennen unsere Einrich-tung bereits von Kindesbeinen an und habenalle Entwicklungsstufen in dieser Zeit mehr oderweniger intensiv miterlebt.Die Evangelische Kirchengemeinde bedankt sichbei der Ortsgemeinde Partenheim für das guteMiteinander über den gesamten Zeitraum beiallen zuständigen Bürgermeistern und Gemein-deräten, die in dieser Zeit für die Gemeinde tätigwaren.Ich und der Kirchenvorstand hoffen und wün-schen uns, dass unser evangelischer Kindergar-ten Partenheim mit seinem Personal und allenanderen Menschen, die für ihn verantwortlichsind, weiterhin gute und gedeihliche Arbeit leis-ten zum Wohle der Kinder in unserer Gemeinde.Dass uns dies alles gelingen möge, dafür bittenwir um Gottes Beistand.Horst Runkel, Vors. Kirchenvorstand
  6. 6. 6In diesem Jahr wird der evangelische Kindergarten Partenheim 30 Jahre alt.Dies ist für die Kirchengemeinde Partenheim Anlass, im Rahmen des diesjäh-rigen Kindergartenfestes, diesen Geburtstag mit der gesamten Gemeinde zufeiern.Wir laden Sie zu unserem Jubiläumsgottesdienst am 16.6.2013 um 13.30Uhr auf dem Gelände des evangelischen Kindergarten recht herzlich ein.Im Anschluss findet ein buntes Sommerfestprogramm statt.Dazu haben Sie Gelegenheit, sich von der Vielfalt des neuen Aussengeländesbegeistern zu lassen.Kaffee und Kuchen, Essen und Getränke erwarten Sie.Wir bieten Ihnen in diesem Jahr das Essen unseres neuen Zulieferers, der Fa.Fasig, Sprendlingen an.Evangelische Kirchengemeinde Partenheim
  7. 7. 730 Jahre EvangelischerKindergarten Partenheim
  8. 8. 8Der Kindergarten im Wandel der Zeit1983 Eröffnung des neuen eingrup-pigen Kindergartens für 25Kinder1987 Ein Brand zerstörte den Kin-dergarten bis auf die Grund-mauern1988 Wiederaufbau und Eröffnungeines zweigruppigen Kinder-gartens für 50 Kinder1991 Anbau und Eröffnung derdritten Kindergartengruppe1998 Erste Ganztagsplätze mit war-mem Mittagessen2001 Konzeptionsumwandlung„offene Gruppen“Gruppenräume werden zuFunktionsräumen. Alle Kinderbespielen das ganze Haus.2007 Öffnung einer Kindergarten-gruppe in eine altersgemisch-te Gruppe mit Aufnahme vonKindern unter 3 Jahren2012 Neugestaltung des gesamtenAußengeländes8LiebeFreundeder Kinder-hilfe Philip-pinen,warten Sienicht, bisdie Münzen abgeschafft werden, holen Sie dasKleingeld aus dem Portemonnaie und spendenes der "Kinderhilfe". Sie wissen schon: der kleineVerein mit der grossen Effizienz.Im letzten "Kirchenboten" hatte ich Sie schon in-formiert, welche Kosten in unserem Kinderdorfanfallen.Heute nun möchte ich Ihnen zeigen, dass derVerein auch ausserhalb des Kinderdorfes nochweiter karitativtätig ist. Unterstützung durch die "KinderhilfePhilippinen" erfuhren bereits Schulen, Kinder-gärten und Provinzkrankenhäuser im Einzugsbe-reich des Dorfes. Ein Schwerpunkt z.B. war dasKrankenhaus in Maasin, der Provinzhauptstadt.Es befand sich in einem erbärmlichen Zustand.Ein kaputtes Dach, freiliegende elektrische Lei-tungen, unhygienische Zustände und verschlis-sene Betten machten eine menschenwürdigeBehandlung fast unmöglich. Doch eine hoheEinzelspende eines Förderers der "Kinderhilfe"machten Sanierungsarbeiten möglich, sodassheute freundliche Wandmalereien mit "Mainzel-männchen" den kleinen Patienten die Angst voreinem Krankenhausaufenthalt nehmen.Darüberhinaus wird der besonders bedürftigeTeil der Bevölkerung nach Prüfung der Sachlagemit notwendigen Medikamenten versorgt.Viele notleidende Mütter kommen auch mit ih-ren kranken Kindern auf dem Arm zum Kinder-dorf und bitten um Hilfe, die ihnen auch nichtversagt wird. Nicht selten fährt unser Dorfleiter,Herr Schneidt, mit Muter und Kind auf der Fäh-re nach Cebu, der Nachbarinsel, wo die Kinderauch operiert werden können.Leider ist das alles nicht umsonst zu haben, da-rum bite ich Sie hier noch einmal. Geben Sie Ih-rem Herzen und Ihrem Geldbeutel einen Stossund spenden Sie. Auch kleine Beträge sind will-kommen.Ihr Dietrich PröhlSpendenkonto 240Sparkasse Mainz BLZ 5505012030 Jahre EvangelischerKindergarten Partenheim
  9. 9. 9Zum 13. Mal laden verschiedene PartenheimerOrtsvereine und die evangelische Kirchenge-meinde recht herzlich ein, zu einem Rundwegvon 7,5 km durch Wiesen, Felder und Weinber-ge. Sie können das neue Umlegungsgebiet be-sichtigen und bei vier Häuschen einkehren.Die Wege sind überwiegend befestigt und sehrgut ausgeschildert, teilweise entlang des ‚Ja-kobs-Pilgerweges‘. Jedes Häuschen bietet Essenund Trinken an und hält einige Überraschungenfür Sie bereit. Den herrlichen Blick ins Selztal,zum Rheingau und in den Taunus können Siekostenlos genießen und sich dabei wunderbarerholen.Eröffnet wird der Rundgang mit einem Gottes-dienst um 11:00 Uhr am Himmelbergsheisje.Anschließend können Sie sich dort mit Essenund Trinken für den weiteren Wanderweg stär-ken.Alle Häuschen sind bis 18.00 Uhr für Besucher/innen geöffnet. Für alle, die den Weg nicht lau-fen können, stehen Schlepper und Planwagenbereit. Die Abfahrt ist an der Weed sowie an derSaulheimerStraßegegenüberdemFriedhofundzwar um 10:30 Uhr, 11:00 Uhr, 12:00 Uhr, 13:00Uhr, 14:00 Uhr und 15:00 Uhr. Das Kirchentaxifährt ebenfalls um 10:30 Uhr an der Weed so-wie an der Saulheimer Straße ab. Die Rückfahrterfolgt nach Absprache.Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch. Hiltrud Runkel13. Partenheimer „Wingertsheisje – Rundgang“
  10. 10. 1010
  11. 11. 11
  12. 12. 1226.05.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde29.05.2013 14:30 Andacht mit der Betreuungsgruppe der Sozialstation 02.06.2013 10:15 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde08.06.2013 13:00 Gottesdienst mit Trauung Für die eigene Gemeinde09.06.2013 20:00 Treffpunktgottesdienst 100Lichter Für die eigene Gemeinde16.06.2013 13:30 Sommerfest Evangelischer Kindergarten Für die eigene Gemeinde19.06.2013 15:30 Mittwochscafé mit Gemeindenachmittag 23.06.2013 09:00 Gottesdienst Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen27.06.2013 14:30 Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation 29.06.2013 10:30 Flatty lädt ein! 29.06.2013 14:00 Gottesdienst mit Trauung und Taufe Für die eigene Gemeinde30.06.2013 10:15 Gottesdienst mit Taufe07.07.2013 10:15 Gottesdienst mit Abendmahl Für die Verbreitung der Bibel in der Welt (Bibelwerk Stuttgart)14.07.2013 09:00 Gottesdienst Für die Hessische Lutherstiftung21.07.2013 10:15 Gottesdienst mit Taufe Für die eigene Gemeinde28.07.2013 09:00 Gottesdienst Für die Stiftung „Für das Leben“04.08.2013 11:00 Wingertsheisjewanderung Für die eigene Gemeinde11.08.2013 10:15 Gottesdienst mit Abendmahl Für das Versöhnungswerk „Zeichen der Hoffnung“14.08.2013 15:30 Mittwochscafé 18.08.2013 10:15 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde18.08.2013 11:00 Flatty lädt ein! - Schulhoffest in Vendersheim 19.08.2013 8:00 Schulanfangsgottesdienst 20.08.2013 9:00 Einschulungsgottesdienst 25.08.2013 09:00 Gottesdienst Für die Kinder- und Familienerholung28.08.2013 14:30 Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation 01.09.2013 10:15 Kerbe-Gottesdienst Für die eigene GemeindeGottesdienste und Veranstaltungen in Partenheim
  13. 13. 13Gottesdienste undVeranstaltungen inVendersheim26.05.2013 10:15 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde29.05.2013 15:00 Gemeindenachmittag 02.06.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde08.06.2013 18:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde16.06.2013 10:15 Gottesdienst Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen16.06.2013 14:30 Pilgerandacht 19.06.2013 15:30 Gemeindenachmittag beim Mittwochscafé in Partenheim 23.06.2013 10:15 Goldene Konfirmation Für die eigene Gemeinde29.06.2013 10:30 Flatty lädt ein! in Partenheim30.06.2013 9:00 Gottesdienst Für die Verbreitung der Bibel in der Welt03.07.2013 15:00 Gemeindenachmittag 07.07.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde14.07.2013 10:15 Gottesdienst Für die Hessische Lutherstiftung21.07.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde28.07.2013 10:15 Gottesdienst Für die Stiftung „Für das Leben“04.08.2013 11:00 Wingertsheisjewanderung Gemarkung Partenheim07.08.2013 15:00 Gemeindenachmittag 11.08.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde18.08.2013 11:00 Flatty lädt ein! - Schulhoffest 25.08.2013 10:15 Gottesdienst Für die Kinder- und Familienerholung31.08.2013 18:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde29. Juni 2013Evangelische KirchePartenheimSoSoSpiSpa18. August 2013Evangelische KircheVendersheim... Schulhoffest
  14. 14. 1414Konfirmation – was ist das eigentlich?DieKonfirmationgehtaufdenStraßburgerRefor-mator Martin Bucer zurück und ist ein Kernstückder Reformation. Grundsätze zur Konfirmationwurden erstmals 1539 in der sogenannten hes-sischen „Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung“formuliert. Danach ist die Konfirmation zunächsteine Bestätigung der Taufe.Die Konfirmationszeit ist eine Zeit,in der Jugend-liche nach Orientierung suchen. Denn sie fällt ineine sehr spannende Phase des Lebens: die Pu-bertät.Konfirmation heißt „Ja“ sagen zum eigenenGlauben. Doch wie können Jugendliche „Ja“ zumGlauben sagen, wenn sie oft nicht einmal „Ja“ zusich selbst sagen können? Während der Konfir-mationszeit beschäftigen sich die jungen Men-schen mit ihrem Selbstbild, aber auch mit ihremBild von Gott. Es geht um Suchen und um Fin-den. Um Annehmen und um Angenommensein.Bei ihrer Konfirmation werden die Jugendlichendurch Handauflegung der Pfarrerin oder desPfarrers unter den Segen Gottes gestellt. Siebekommen ihren eigenen Bibelspruch, der siedurchs Leben begleitet.Auch Jugendliche, die noch nicht getauft sind,können an den Konfi-Stunden teilnehmen. DieTaufe findet dann während der Konfirmations-zeit statt. Das kommt heute übrigens gar nichtselten vor. Weil viele Eltern sich ganz bewusstdafür entschieden haben, ihren Kindern die Ent-scheidung, ob sie getauft werden wollen, selbstzu überlassen.Die Konfirmation will jungen Menschen dabeihelfen, mündige Christinnen und Christen zuwerden. Die Fragen, die sich mit der Konfirmati-on verbinden, sind vielfältig und gehen tief. Weilsie sich um den Sinn des Lebens drehen. Anderesind scheinbar einfach, aber nicht immer einfachzu beantworten. Zum Beispiel: Wer bestimmt,wer zum Fest eingeladen wird? Und wen kannman mit wem an einen Tisch setzen?Zur Konfirmation gehört auch, dass die Jugendli-chen ein tieferes Verständnis von der Bedeutungdes Abendmahls entwickeln. Wurde man frü-her erst mit der Konfirmation zum Abendmahlzugelassen, lernen viele Konfirmandinnen undKonfirmanden es heute schon vorher kennen.Zum Beispiel in Form eines Kinderabendmahls,das von vielen Gemeinden angeboten wird. Al-lerdings ist die Abendmahlfeier im Konfirmati-onsgottesdienst immer noch etwas Besonderes.Denn zum ersten Mal nehmen die jungen Men-schen in eigener Verantwortung daran teilMit der Konfirmation kann man als jungerMensch selbst Taufpatin oder Taufpate werden.Durch ein solches Patenamt können die Jugend-lichen das weitergeben, was sie selbst in ihrerKonfirmationszeit erfahren haben. Sie begleitenihr Patenkind mindestens so lange, bis diesesselbst zur Konfirmation geht. Damit endet dannoffiziell das Patenamt.Die Konfirmationszeit möchte auch dazu bei-tragen, dass die Jugendlichen die Kirche in ihrerVielfalt kennenlernen. Sie will ihnen Möglich-keiten eröffnen, sich selbst als willkommenesMitglied zu verstehen und einzubringen. DieKonfirmandinnen und Konfirmanden sollen er-fahren, dass sie von Gott und von der Gemeindeangenommen sind. Denn eine lebendige Kircheschließt nicht aus, sondern ein.
  15. 15. 15Weltgebetstag der KinderIch war fremd – ihr habt mich aufgenommenEine Reise durch FranreichAm Samstag, den 20.04. 2013 hatte Pfarre-rin Sylvia Winterbergmit ihrem Team alleKinder zur Kinderkirchemit Flatty eingeladen.Thema der Kinderkirchewar der Weltgebetstagaus Frankreich „ Ich warfremd – ihr habt michaufgenommen“. Ge-meinsam mit zwei Mäd-chen aus Frankreich, Ju-lie und Jeanne aus demElsass haben wir einigeRegionen von Frankreichkennengelernt. Zu jederRegion wurden Bilderangeschaut. So reistenwir zuerst nach Parisund Umland, dem Zent-rum von Frankreich mitseinem Eifelturm. Anschließend lernten dieKinder den Nord-Osten kennen, den Süd-Osten,wo viele Menschen Urlaub machen, sowie Kor-sika und die Überseegebiete, und den Süd-undNordwesten. Von allen Regionen wurden Puzz-leteile und passende Gegenstände aufgelegt,so dass später das Land Frankreich zu erkennenwar. Viele Kinder wussten bereits wo Frankreichliegt und haben auch schon Urlaub dort ver-bracht, jedoch waren die Überseedepartementsunbekannt, doch diese wurden schnell auf demGlobus gefunden.So gibt es auch viele französische Kinder dieanders ausschauen als wir hier in Deutschland.Der Gottesdienst rund um das Thema „Ich warfremd – ihr habt mich aufgenommen“ ermun-terte die Kinder zu erzählen, wo sie schon ein-mal fremd waren und wie man sich dann fühlt,wenn man aufgenommen wird. Diese frohe Bot-schaft von Jesus wurde in den schönen Liedern,verschiedenen Workshops, mit gutem franzö-sischem Essen und den biblischen Geschichtenabgerundet. Nach einem Schlussgebet und demSegen wurden die Kinder wieder von „Flatty“der Kinderkirche bis zum nächsten Treffen ver-abschiedet.Hiltrud Runkel
  16. 16. 16Ohne Bindung - Keine Bildung!So gelingt für Kinder und Eltern die Eingewöh-nung in eine Kindertagesstätte!Kinder die in den Kitas aufgenommen werden,sind immer jünger. Der Gesetzgeber schafft die-se Möglichkeiten, Eltern nehmen diese Aufnah-me in Anspruch.Was aber bedeutet diese Aufnahme für dieKleinsten?Der Soziologe Hans-Joachim Laewen sagt: „Esist eine große Anpassungsleistung für kleineKinder, sich an eine fremde Umgebung und an-dere Personen zu gewöhnen.“ Er hat 1988 einpädagogisches Konzept zur Eingewöhnung vonKindern unter drei Jahren entwickelt, das späterunter dem Namen „Berliner Modell“ deutsch-landweit Schule machte. Laewen fand in einemForschungsprojekt einer Berliner Tageskrippeheraus, dass es einen Zusammenhang zwischenelterlicher Begleitung und dem weiteren Verlaufdes Kita-Aufenthaltes gab: „Kinder, die währendder Eingewöhnung nicht von Mutter oder Vaterbegleitet wurden, waren später viermal häufi-ger krank und lagen in ihrer kognitiven Entwick-lung deutlich zurück.“ Die Erklärung zu dieser Er-kenntnis liefert die Bindungstheorie; die besagt,dass Kinder von ihrer Geburt an eine besondersenge Beziehung zu den Erwachsenen entwi-ckeln, mit denen sie intensiven Kontakt haben,im Regelfall zu den Eltern.Im Zeitalter des Rechtsanspruches für EinjährigeKinder ab 2013, und mit Blick auf Krippenkinder, die deutlich jünger sind, gilt dies auch für päd-agogische Fachkräfte. Sie nehmen die Stelle derErsatzbezugsperson ein.Geraten Kinder also in Situationen, die Unbe-hagen oder Angst auslösen, wie eine fremdeUmgebung oder ein oder mehrere fremde Per-sonen, suchen sie Schutz und Trost bei diesenBezugspersonen. Sind diese abwesend odernicht ausreichend präsent, müssen sich die Klei-nen allein wieder ins Gleichgewicht bringen.Eine Aufgabe die bei Kleinkindern großen Stressauslöst. Daher heißt es beim Eintritt in die Kita:Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen, denn los-lassen fällt nicht nur Kindern schwer.Hier ist die Bezugserzieherin in großem Maßegefordert. Ziel des ,Berliner Modells‘ ist es demKind Zeit und Raum zu geben, eine Ersatzbin-dung zu einer Bezugsperson, der Erzieherin,aufzubauen und langsam wachsen zu lassen.Sie kennen das Sprichwort: Keine Pflanze, Gras-halm oder Ästchen wächst schneller, wenn mandaran zieht. Jedoch ein guter Nährboden ist hilf-reich für Wachstum und Entwicklung.Dies gilt auch für unsere Kinder. Schritt fürSchritt Vertrauen aufbauen, ist ein Prozess derein bis drei Wochen , manchmal auch längerdauern kann. Diesen Zeitraum müssen Elternbeim Wiedereinstig in den Beruf einplanen.In der ersten Phase bleiben Vater oder Mut-ter täglich etwa eine Stunde im Gruppenraum.Das Kind macht sich mit der neuen Umgebung,der Bezugserzieherin und den anderen Kindernvertraut „ohne Druck, in seinem Tempo.“ Papaoder Mama sitzen am Rand der Gruppe undbeobachten, greifen aber nicht aktiv in das Ge-schehen ein. Eltern sind der sichere Anker wodas Kind auftanken kann. Manchmal ist garkein direkter physischer Kontakt nötig. Kindernreicht oft ein liebevoller Blickkontakt um sich zuvergewissern dass Mama da ist. Daher sollenEltern während ihres Aufenthaltes auch vermei-den, Zeitung zu lesen oder schnell mal eine SMSbeantworten, oder sich mit der Erzieherin un-terhalten. Die Aufmerksamkeit von Eltern undErzieherin bekommt zu jeder Zeit das Kind. DieBezugserzieherin knüpft in dieser Zeit vorsichtigund geduldig erste Kontakt zum Kind.In der Regel erfolgt eine erste Trennung zwi-schen Mutter/Vater und Kind am vierten Tag.Weint das Kind und krabbelt oder läuft zur Tür,versucht die Bezugserzieherin zu beruhigen undzu trösten. Gelingt das, ist die erste Hürde ge-schafft. Ist das Kind stark verunsichert, wird dieMutter/der Vater sofort wieder geholt und dieTrennung wird vertagt. Hier kommt der Bezugs-
  17. 17. 17Aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnentwicklungs-forschung und der Entwicklungspsychologie be-legen, dass Kinder neue Lerninhalte dann besseraufnehmen, wenn sie sich geborgen fühlen undeine positive und intensive emotionale Bindungzu der vermittelnden Person besteht. Die emoti-onale Verbundenheitmit der Betreuungs-person und den an-deren Kindern, sowiedas Gefühl von Ge-borgenheit, sind diebesten Vorausset-zungen für die intel-lektuelle Entwicklungder betreuten Kinder.Sie werden in ihrerangeborenen Lustam Entdecken undGestalten gefördert.Und zum Schluss:Dies gilt nicht nur fürKinder unter Drei,sondern gilt für alleKinder, die sich ineiner neuen Umge-bung, Situation zu-rechtfinden müssen.Literaturhinweise: K. Gebauer, G. Hüther: Kinder brauchen Wurzeln,Walterverlag Düsseldorf 2011 ISBN-10: 3843600171Irit Wyrobnik, Wie man ein Kind stärken kann: EinHandbuch für Kita und Familie, Vandenhoeck & Rup-recht 2012 ISBN-10: 3525701349Heidi-Ingeborg RunkelPädagogisch/Therapeutische Fachkrafterzieherin als Beszugsperson eine elementareRolle zu. Sie muss nicht nur eine gute und ver-trauensvolleBeziehungzumKindaufbauen,son-dern auch den Eltern Sicherheit und Vertrauenschenken; gerade wenn die Eingewöhnung desKindes nicht sofort problemlos verläuft. AuchEltern wird viel ab-verlangt. Sie ge-ben ihr Kind, daswertvollste wassie besitzen, oftzum ersten Malin fremde Hände.Daher ist ein gutesVertrauensverhält-nis zu den Elternsehr wichtig. El-tern müssen sichunbedingt daraufverlassen können,dass es ihrem Kindwährend ihrerAbwesenheit gutgeht, dass ihr Kindangenommen, be-hütet und begleitetwird.Manche Kinderentwickeln denTrennungsschmerzerst nach Tagen oder Wochen. Das erfordert vonErzieherinnen viel Feingefühl und Know-how. Sieist in den ersten Wochen in besonderem Maßefür das neue Kind da, begleitet es, hilft ihm sichzurechtzufinden und führt es behutsam im Um-gang mit den anderen Kindern.Die Bindungstheorie gehört zu den unverzicht-baren Grundlagen in der Pädagogik und die Ein-schätzung, eine schnelle, abrupte Trennung seider behutsamen vorzuziehen, gehört über 20JahrenachdemEntstehendes,BerlinerModells‘bestenfalls ins Museum der Erziehungswissen-schaften.Tipps für die Eingewöhnung:Informieren sie sich bei der Anmeldung in die Kita überdas Eingewöhnungskonzept.Vereinbaren sie mit ihrem Kind und der Bezugserziehe-rin ein Verabschiedungsritual(z.B. Ein Bilderbuch gemeinsam anschauen, du kannstmir am Fenster noch mal winken oder Ähnliches).Schenken sie ihrem Kind die Zeit, die es für die Einge-wöhnung und das Loslassen benötigt.Schleichen sie sich nicht einfach weg. Verabschiedensie sich immer von ihrem Kind und sagen sie ihm wannsie wiederkommen. Halten sie sich unbedingt an dieseVereinbarung.Das hilft bei Trennungsschmerz: ein Lieblingskuschel-tier, ein Schnuffeltuch, Schnuller, ect.Steigern sie langsam die Betreuungszeiten in der Kita,damit das Kind möglichst sanft in seine neue Umge-bung hineinwächst.Halten sie intensiven Kontakt zu Bezugserzieherin.
  18. 18. Kirchentag Hamburg – Soviel du brauchst2. Mose 16,18Am 30. April 2013 fuhren wir frohgelaunt nachHamburg zum 34. Deutschen Evangelischen Kir-chentag. So hatten wir Zeit, uns schon einmaldie Stadt anzusehen und uns auf den Kirchentageinzustimmen.„Soviel Du brauchst“ war die Losung des Kir-chentages, der vom 1. Bis 5. Mai 2013 in Ham-burg gefeiert wurde. Gott sorgt für Dich, es ist soviel da, wie Du brauchst. Gebrauche aber nur soviel, wie da ist.Wir besuchten als erstes den Eröffnungsgottes-dienst in der Hamburger Hafencity „Am Strand-kai“ und waren beeindruckt von den vielenMenschen, die diesen Gottesdienst besuchten.ErstandunterdemLeitmotiv:GottesVolkistaufdem Weg in die Freiheit. Die Menschen bekom-men Manna, Brot vom Himmel - Proviant „so-viel du brauchst“, (2 Mose 16, 11 – 18).Die Fragen nach dem, was Menschen brauchenund was Gott ihnen schenkt, standen im Mittel-punkt. Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs konntein ihrer Predigt des Kirchentagsthemas die Men-schen begeistern, jedoch auch nachdenklichwerden lassen. Der Gottesdienst endete mit deroffiziellen Eröffnung des 34. Protestantentref-fens durch Gerhard Robbers, Präsident des Kir-chentages. Anschließend hörten wir noch denWorten und Grüßen von Bundespräsident Joa-chim Gauck zur Eröffnung des Kirchentages zu.Danach besuchten wir den Abend der Begeg-nung und begaben uns zum Abendsegen mitLichtermeer an der Binnenalster. Es ist immerwieder ein wunderschönes Erlebnis, wenn sichtausende Menschen mit ihren Kerzen zumAbendsegen treffen, es ganz still wird und allegemeinsam singen und beten. Ab Donnerstagfanden dann die vielen über 2500 Veranstaltun-gen statt, die wir uns auf 620 Programmheftsei-ten aussuchen konnten.Da ist es schwer, eine Wahl zu treffen. Es gab füralle Bereiche interessante Podiumsdiskussionenund Vorträge, auch das Entspannen und Ausru-hen kam nicht zu kurz.Sehr interessant war eine Podiumsdiskussionmit Bundespräsident Dr. Joachim Gauck, Samu-el Koch, Schauspielstudent und Monika Labru-ier, Geschäftsführerin Inklusionsdienstleister.Markus Lanz leitete die sehr offene Gesprächs-runde. Samuel Koch berichtete von seinem Le-ben nach dem Unfall und auch ein von Geburt
  19. 19. schend der Diskussion zu folgen, stimmte trotzallem aber auch sehr nachdenklich, wie wir imnormalen Alltag mit Behinderungen umgehen.Am Samstagabend besuchten wir mit noch ei-nigen anderen Partenheimerinnen die Veran-staltung „Soul Feel du brauchst“ mit Dr. Eckartvon Hirschhausen, Kabarettist. Was nützt es, dieganze Welt zu gewinnen und Schaden an deinereigenen Seele zu nehmen? Wir konnten vielePolitiker einmal aus der Nähe kennenlernen undhören, wie sie auf spontane Fragen des Publi-kums reagieren.Der Höhepunkt war dann der feierliche Schluss-gottesdienst mit vielen Bläsern und Chorgesang.Es ist schon ein beeindruckendes Erlebnis, wenn130.000 Menschen zusammen beten, singen,Abendmahl feiern und alles friedlich abläuft. DiePredigt hielt der englische Bischof Nick Baines.Sein Thema war auch „was und wie viel Men-schen brauchen“. Es gäbe noch vieles Interes-sante zu berichten.So endete mitten im Grünen, im HamburgerStadtpark, bei strahlendem Sonnenschein der34. Deutsche Evangelische Kirchentag.Hiltrud Runkel19an behinderter Pfarrer schilderte mit einer zu-versichtlichen und positiven Einstellung viele Be-gebenheiten aus seinem Leben. Es war herzerfri-
  20. 20. 29.05.1937 Mathilde Brummer Hintergasse 13 76 Jahre05.06.1940 Ingeborg Franzmann Vordergasse 31 73 Jahre06.06.1937 Heinrich Held Vordergasse 71 76 Jahre06.06.1935 Irene Weigand Obere Zwerchgasse 5 78 Jahre13.06.1939 Günther Schmahl Hintergasse 51 74 Jahre14.06.1932 Paul Wingert Talweg 5 81 Jahre16.06.1941 Bernd Runkel Mittelgasse 13 72 Jahre16.06.1930 Georg Lickhardt Hintergasse 17 83 Jahre21.06.1937 Johanna Held Schulstraße 5 76 Jahre25.06.1941 Dieter Klippel Hintergasse 27 72 Jahre26.06.1926 Gerda Walldorf Mittelgasse 18 87 Jahre26.06.1925 Friedrich Runkel Vordergasse 15 88 Jahre28.06.1928 Franz Hering Saulheimer Straße 1 85 Jahre01.07.1939 Erhard Freund Hintergasse 73 74 Jahre01.07.1933 Horst Kappler Von-Wambold-Straße 1 80 Jahre01.07.1926 Benno Jung Stiegelpfad 6 87 Jahre20.07.1930 Erhard Lenz Vordergasse 29 83 Jahre24.07.1937 Margot Janz Am Weiher 16 76 Jahre29.07.1932 Emmi Eppelmann Mittelgasse 12 81 Jahre29.07.1928 Hilde Blum Vordergasse 92 85 Jahre30.07.1926 Appollonia Franzmann Schmiedgasse 13 87 Jahre02.08.1941 Klaus Leweling Lohweg 1 72 Jahre04.08.1942 Karola Gebhard Hintergasse 53 71 Jahre10.08.1942 Elfriede Runkel Heerstraße 43 71 Jahre14.08.1941 Otto Steinringer Freih.-V.Wallbrunn-Straße 11 72 Jahre16.08.1924 Anna Fischer Vordergasse 14 89 Jahre19.08.1918 Anna Ullmer Mittelgasse 17 95 Jahre23.08.1938 Hermann Hildenbrand Schlossgasse 7 75 Jahre24.08.1943 Wilfried Freitag An der Mauer 23 70 Jahre25.08.1925 Jakob Schulmeyer Schulstraße 3 88 Jahre28.08.1932 Hans Nehrbaß Raiffeisenstraße 10 81 Jahre14.06.1939 Helga Metzger Hauptstraße 54 74 Jahre18.06.1931 Elfriede Brückbauer Hauptstraße 16 82 Jahre03.07.1942 Karl Freitag Untergasse 14 71 Jahre04.07.1939 Wolfdieter Giesche Bremerturmgasse 4 74 Jahre27.07.1932 Günter Köpsel Bremerturmgasse 10 81 Jahre06.08.1927 Anna Diefenthäler Hauptstraße 16 86 JahreHerzlichen Glückwunsch!Liebe Jubilare, sollten Sie Einwände gegen die Veröffentlichung Ihres Geburts-tages im Kirchenboten haben, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Telefon 8988.Vielen Dank20Herzlichen Glückwunsch!
  21. 21. 211. Geh aus, mein Herz, und suche Freudin dieser lieben Sommerzeitan deines Gottes Gaben;Schau an der schönen Gärten Zier,und siehe, wie sie mir und dirsich ausgeschmücket haben.2. Die Bäume stehen voller Laub,das Erdreich decket seinen Staubmit einem grünen Kleide.Narzissus und die Tulipan,die ziehen sich viel schöner an,als Salomonis Seide.3. Die Lerche schwingt sich in die Luft,das Täublein fleucht aus seiner Kluftund macht sich in die Wälder,Die hochbegabte Nachtigallergötzt und füllt mit ihrem SchallBerg, Hügel, Thal und Felder.4. Die Glucke führt ihr Völklein aus,der Storch baut und bewohnt sein Haus,das Schwälblein speist ihr’ Jungen,Der schnelle Hirsch, das leichte Rehist froh, und kommt aus seiner Höhins tiefe Gras gesprungen.5. Die Bächlein rauschen in dem Sand,und mahlen sich und ihren Randmit schattenreichen Myrthen,Die Wiesen liegen hart dabei,und klingen ganz von Lustgeschreider Schaf und ihrer Hirten.6. Die unverdroßne Bienenschaarzeucht hin und her, sucht hier und darihr’ edle Honigspeise,Des süßen Weinstocks starker Saftkriegt täglich neue Stärk und Kraftin seinem schwachen Reise.7. Der Weizen wächset mit Gewalt,darüber jauchzet jung und alt,und rühmt die große GüteDes, der so überflüßig labt,und mit so manchem Gut begabtdas menschliche Gemüthe.8. Ich selbsten kann und mag nicht ruhn,des großen Gottes großes Thunerweckt mir alle Sinnen:Ich singe mit, wenn alles singt,und laße, was dem Höchsten klingt,aus meinem Herzen rinnen.9. Ach, denk ich, bist du hie so schön,und läßt dus uns so lieblich gehnauf dieser armen Erden,Was will doch wohl nach dieser Weltdort in dem reichen Himmelszeltund güldnem Schloße werden?12. Doch will ich gleichwohl, weil ich nochhier trage dieses Leibes Joch,auch nicht gar stille schweigen,Mein Herze soll sich fort und fortan diesem und an allem Ortzu deinem Lobe neigen.13. Hilf nur und segne meinen Geistmit Segen, der vom Himmel fleußt,daß ich dir stetig blühe!Gib, daß der Sommer deiner Gnadin meiner Seelen früh und spatviel Glaubensfrücht erziehe.14. Mach in mir deinem Geiste Raum,daß ich dir werd ein guter Baum,und laß mich wohl bekleiben:Verleihe, daß zu deinem Ruhmich deines Gartens schöne Blumund Pflanze möge bleiben.„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“Jetzt kommt hoffentlich der Sommer, auf den wir alle schon so lange warten. Warme Tage, laueSommerabende, Zeit zum Grillen und Feiern im Freien. Viele Vereine feiern ihre Sommerfeste undfreuen sich an der herrlichen Natur. Endlich können wir wieder viel im Freien sein und müssen nichtin den Häusern unsere Zeit verbringen. Bald beginnen die Sommerferien, alle sonst so festgelegtenTermine ruhen und wir können uns alle einmal richtig ausruhen und entspannen.Das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ drückt all die Lebensfreude aus, die Menscheninnerlich spüren. Es fängt damit an, dass wir all die Schönheit sehen, die in Gottes Schöpfung zufinden ist. Das Erdreich im grünen Kleide, die Bäume voller Laub, sogar Narzissen und Tulpen kön-nen wir uns in ihrer Farbenpracht vorstellen, auch wenn sie im Frühling schon verblüht sind. Auchdie Tierwelt wird ebenfalls besungen. Schöner als in den Strophen von Paul Gerhardt, können wirnicht ausdrücken, was wir als Christ oder Christin von Gott erbitten und Gott möchte mit uns Got-tesdienst feiern im Garten der Schöpfung, voller Freude und Verantwortungsbewusstsein.Hiltrud Runkel
  22. 22. 22Mittwochscafè PartenheimDas nächste Mittwochscafe findet am 19.Juni 2013 bei hoffentlich schönem Wetter um 15:30 Uhrim Garten des evangelischen Pfarrhauses in Partenheim statt. Hierzu laden wir alle Vendershei-mer/innen recht herzlich ein. Wie gewohnt werden wir zuerst eine kleine Andacht haben, einigeLieder singen und dann bei Kaffee und Kuchen und Gesprächen den Nachmittag ausklingen lassen.Die nächsten Termine für das Mittwochscafe sind geplant für den 14. August, den 18. Septemberund den 23. Oktober jeweils um 15:30 Uhr. Wenn Sie gerne zu Hause abgeholt werden möchten,melden Sie sich bitte im Pfarramt Tel. 8988 oder bei Hiltrud Runkel Tel. 2663.Wir wünschen Ihnen allen eine schöne und gesegnete Sommerzeit. Hiltrud Runkel und Pfrin.Sylvia WinterbergGemeindenachmittag VendersheimAm Mittwoch 29. Mai 2013, 3. Juli 2013, 7. August 2013 um 15:00h - 17:00h in der EvangelischenKirche Vendersheim, sowie am 19. Juni 2013 15:30h beim Mittwochscafé im Pfarrgarten Parten-heimSie möchten gerne zu Hause abgeholt werden? Kein Problem - bitte melden Sie sich im Pfarramt8988, bei Frau Erdmann 63302 oder bei Frau Petra Harth 8350
  23. 23. Termine undregelmäßige VeranstaltungenBeratung für Eltern, Kinder und Jugendlichenach Vereinbarungevangelischer Kindergarten PartenheimBürostundendienstags 16.30 - 19.00h undmittwochs 8.00 - 11.30hGemeindebüchereimittwochs 16:30 - 18:30 hGemeindenachmittag Vendersheim29. 5. 2013, 3. 7. 2013, 7. 8. Evangelische KircheGrundkurse KonfirmationsunterrichtGemeindehaus Partenheimbitte die Einladungsschreiben beachten!Biblische Geschichten (2016)17:00h GemeindehausWas gilt für uns? (2015)17:00h GemeindehausGemeinde - was ist das? (2014)17:00h GemeindehausKirchenchor Partenheimmontags, 20:00, GemeindehausKirchenvorstandssitzung in Partenheim11. 6.; 21. 6. 19:30h GemeindehausKirchenvorstandssitzung in Vendersheim12.6.. 19:30h Evangelische KircheKonfirmationsunterricht29.6. 9:00h Gemeindehaus Partenheim14.9. 9:00h Gemeindehaus JugenheimKrabbelgruppemittwochs 9:30 - 10:30 h GemeindehausMittwochscafé PartenheimMittwoch 19. 6.; 14.8. 15:30h Gemeindehaus23TaufenRuben DeutschmannYannis DankertLana-Celine Schmidtalle PartenheimBestattungenReinhard FranzmannElfriede Conradi, geb. EinsfeldElse Appenheimer, geb. Hinkelalle PartenheimMargarethe Kochgeb. WeinheimerVendersheimVertretungwährend der Sommerferienvom 5. Juli bis 2. August:Pfarrerin Karin Becker, Appenheim,06725/992170
  24. 24. Wingertsheisje-Rundgang4. August 2013Gemarkung Partenheim11:00 Uhr Gottesdienstam Himmelbergsheisje undÖffnung der Heisjer bis 18:00 UhrMusikalische Umrahmung an den „Wingertsheisjer“Partenheimer Landfrauen, Kulturforum Partenheim,evangelische Kirchengemeinde Partenheim,Gesangverein 1883 Partenheim e.V.

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