Evangelischer KindergartenPartenheim 1983-2013
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3Suchen & FindenGrüße & Wünsche	4-6Daten & Personen	7-9Brief & Siegel	11Rituale & Fragen	11Stock & Stein	12-13Eisverkäufer...
430 Jahre evangelischer Kindergarten PartenheimIn diesem Jahr feiert der evangelische Kindergarten Partenheimseinen 30. Ge...
5Euer Ja sei ein JaSeiteinemhalbenJahrsindunsereTöchtervolljährig.EinwichtigerTagfür sie und für uns auch. Wir sind jetzt ...
6Liebe Eltern, liebe Leserin, lieber Leser,auch wir möchten anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kigasunser Wort an Si...
7Träger des KindergartensBetriebsträger des Kindergartens ist die Evangelische Kirchenge-meinde Partenheim.Bauträger des K...
8FroschgruppeDieFroschgruppenkinderwerdenvonClaudiaBurgundAngelaWallatbetreut.FischgruppeDie Fischgruppenkinder werden von...
9BewegungsangeboteBrenda Höhne ist unsere Fachkraft im Bereich Motorik/Psychomo-torik. Sie arbeitet gruppenübergreifend im...
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Fragen & RitualeKinder sind Fragende: Sie stellen offen und direkt ihre Fragen nachdem „warum“ und „wozu“. Ihr Leben ist t...
Stock & SteinIm letzten Jahr wurde im Zusammenwirken der Ortsgemeinde undder Kirchengemeinde der Garten neu angelegt.Die b...
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Eisverkäufer & PrinzessinAuf dem Sofa gibt es Platz um Bücher anzuschauen, Geschichtenzu erzählen und es ist auch ein Plat...
15Bunter Gockel & Schöner Regenbogen„Indianer heißen wir, aus fernen Landen kommen wir…“ dieses Liedbegleitete uns über vi...
Drunter & DrüberSich mit, in und durch Bewegung entwickeln, heißt auch, bedeutsa-me Lebenskompetenzen und Lebenserfahrunge...
17Somit wird das bereits vorhandene Interesse vertieft oder einemThema neue Aspekte hinzugefügt.Durch den renovierten Bewe...
Schere & KleberIm Kreativraum werden Kinder durch ein vielfältiges Materialange-bot zum fantasievollen Gestalten angeregt....
19Im Kreativraum befindet sich außerdem noch ein Regal mit PuzzelnundTischspielenfür alleAltersgruppen. Puzzelntrainiertdi...
Tigerenten & ...In der Tigerentengruppe werden unsere jüngsten Kinder betreut.Der liebevoll eingerichtete Gruppenraum, mit...
21Ein Kreativbereich regt zum Experimentieren mit Farben, Kleister,Schere und Knete an.Eine Koch- und Puppenecke regt zu e...
... SchulkinderDie ganzheitliche Entwicklung eines jeden Kindes beginnt mit derGeburt. Dennoch ist das letzte Jahr im Kind...
23Kunst & KinderDas diesjährige Jahresthema heißt „Kunst mit Kindern“. Das Auspro-bieren und Experimentieren mit Farben un...
Eins & EinsIn unterschiedlichen Lebenssituationen begegnen die Kinder ma-thematischen Einheiten. Das Jahr hat 12 Monate, w...
25Eisbären & SkaterDas Turnangebot der Schulkinder ist ein zeitlich festgelegtes Bewe-gungsangebot in Kooperation mit der ...
26Frühstück & ...Unser Frühstücksbereich befindet sich im Flur vor der Froschgrup-pe und in der Küche. An warmen Tagen nut...
27... MittagessenDas Mittagessen wird täglich von der Metzgerei Fasig in Sprendlin-gen frisch zubereitet und in Warmhaltec...
Sprechen & HörenDie Fördermaßnahmen richten sich an Kinder, die in der deutschenSprache einen besonders hohen Förderbedarf...
29Singen & MusizierenWir singen gerne! Darum sind singen und musizieren feste Bestand-teileinunseremAlltag.Morgensum9.00Uh...
Jahr & JahrChronik der Entstehung und Entwicklung des Kindergartens der evangelischen Kirchengemeinde Partenheimvon Horst ...
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33Weiterentwicklung unseres Kindergartens in den letzten zehn Jahren:Und wieder ging die Entwicklung weiter: Für die Ganzt...
Beratungsangebot fürEltern, Kinder und JugendlicheFrau Claudia Schulze vomDiakonischen Werk Worms-Alzey,bietet in Abstände...
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Jubiläumszeitung 30 Jahre Evangelischer Kindergarten Partenheim 1983 - 2013

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30 jahre2

  1. 1. Evangelischer KindergartenPartenheim 1983-2013
  2. 2. 2
  3. 3. 3Suchen & FindenGrüße & Wünsche 4-6Daten & Personen 7-9Brief & Siegel 11Rituale & Fragen 11Stock & Stein 12-13Eisverkäufer & Prinzessin 14Bunter Gockel & Schöner Regenbogen 15Drunter & Drüber 16-17* Bewegungskindergarten 17Schere & Kleber 18-19Tigerenten & ... 20-21... Schulkinder 22Kunst & Kinder 23Eins & Eins 24Eisbären & Skater 25Frühstück & ... 26... Mittagessen 27Sprechen & Hören 28Singen & Musizieren 29 Jahr & Jahr 30-32Jahr & Jahr II 33Dies & Das 34ImpressumHerausgeberEvangelische Kirchengemeinde PartenheimVorsitzender Kirchenvorstand: Horst Runkel (V.i.S.d.P.)Vordergasse 48, 55288 PartenheimTel. 0 67 32 89 88 / Fax 0 67 32 96 31 58www.partenheim-evangelisch.deevangelisch@partenheim.deEvangelischer Kindergarten PartenheimAm Sportplatz 7, 55288 PartenheimTel. 0 67 32 17 03kindergarten@partenheim.dekindergarten.partenheim.de
  4. 4. 430 Jahre evangelischer Kindergarten PartenheimIn diesem Jahr feiert der evangelische Kindergarten Partenheimseinen 30. Geburtstag. Dreißig Jahre Kindergarten in unserer evan-gelischen Kirchengemeinde. Dreißig Jahre im Dienste für den Nach-wuchs in unserer Gemeinde.Von einer damaligen eingruppigen Einrichtung hat sich bis heuteviel verändert. Das Gebäude wurde vergrößert, die Gruppenzahl hatsich erhöht, das Angebot in der Einrichtung hat sich mehrmals ver-ändert. Heute gibt es Ganztagsangebote, es gibt Mittagessen undSchlafmöglichkeiten. Für die Mitarbeiterinnen, für die evangelischeKirchengemeinde und für die Ortsgemeinde gab es immer wiederneue Herausforderungen, die den veränderten Verhältnissen ange-passt werden mussten. So auch die letzte größere Veränderung imJahre 2012 mit der Umgestaltung unseres Außengeländes, das nachdreißig Jahren dringend einer Neugestaltung bedurfte. Durch dieseUmgestaltung hat sich auch das Konzept der Einrichtung verändert.Das neue naturnahe Konzept beinhaltet auch, dass bei der Pflegeund Erhaltung des Geländes alle Erzieherinnen und die Kinder ge-meinsam mit eingebunden sind.Wir können in unserer Evangelischen Kirchengemeinde stolz sein,die Trägerschaft dieser Einrichtung zu haben. Ich wünsche allen Be-suchern und Gästen viel Freude und Spaß bei unserem 30-jährigenJubiläumsfest.Horst RunkelVorsitzender Kirchenvorstandevangelische Kirchengemeinde Partenheim
  5. 5. 5Euer Ja sei ein JaSeiteinemhalbenJahrsindunsereTöchtervolljährig.EinwichtigerTagfür sie und für uns auch. Wir sind jetzt keine Erziehungsberechtigtenmehr, müssen, ja dürfen keine Entschuldigungen oder anderes mehrschreiben. Das können sie nun selber. Und sie, sie müssen jetzt erstmal erspüren, was das heißt: Volljährig zu sein.Erwachsen. Verantwortlich zu sein für sich selbst und für andere. Garnicht so einfach. Eine Lust kann das sein, klar, aber eben auch eineziemliche Last. Dann nämlich, wenn es nicht gut läuft. Wenn ich etwaFehler gemacht, anderen womöglich sogar geschadet habe. Seltsam,wie viele dann lieber nicht erwachsen sein wollen.Wie oft gibt es da Ausreden zu hören, wenn etwas geschehen ist. Alldie Versuche, die Verantwortung abzuschieben, auf die unglücklicheSituation, die widrigen Verhältnisse, im schlimmsten Fall auf die An-deren.EuerJaseieinJaundeuerNeineinNein.StehtsogarschoninderBibel.Erwachsen sein heißt nicht nur, seinen eigenen Kompass gefunden zuhaben. Einen Maßstab dafür, was richtig und falsch ist. Was geht undwasgarnicht.Esheißtauch,fürdieeigenenErfolgewieFehlleistungendie Verantwortung übernehmen zu können. Sich für Erfolge feiern zulassen,dazugehörtnichtviel.AberfürMisserfolgeodergarFehlerein-zustehen, das verlangt Format und Größe. Erwachsen, menschlich reifist mensch wahrscheinlich erst dann, wenn auch das beherrscht wird.Das Leben so zu lehren, dass junge Menschen ihre Verantwortung an-nehmenkönnen,dasfängtnichtmit18an,auchnichtmitderEinschu-lung, das beginnt, wenn das Leben beginnt und hört wohl auch erstmit diesem Leben auf.Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein. Kindern davon zu erzählen,Kindern das vorzuleben ist ein wichtiges Ziel evangelischer Erziehung,gerade auch in unserem Kindergarten. Darauf legen wir großen Wert,denn hier werden die Grundlagen für ein gelingendes Leben gelegt.Wir wünschen allen Menschen unserer Einrichtung, Kindern, Eltern,Erzieherinnen, Trägern Gottes Segen dazu!
  6. 6. 6Liebe Eltern, liebe Leserin, lieber Leser,auch wir möchten anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kigasunser Wort an Sie richten und einmal über das Kindergartenjahr ausunserer Sicht berichten.Wir unterstützen das Team bei der Organisation und Durchführungvon Festen, wie z.B. St. Martin oder das Sommerfest.Außerdem liegt der Kindersachenbasar, der 2 mal jährlich stattfin-det, mittlerweile in der Hand des Elternbeirats.Auch fungieren wir als Motivator, wenn es um die Mithilfe von Ih-nen als Eltern geht.Wir hängen z.B. Listen für Kuchenspenden aus oder sprechen Sieggf. auch persönlich an, wenn der Kindergarten Ihre Unterstützungbenötigt.Jedoch in der Hauptaufgabe sehen wir uns als Bindeglied zwischenEltern und Erziehern und werden oft als Sprachrohr genutzt.Stets leiten wir Anregungen und Wünsche, die von Ihnen an uns he-rangetragen werden, an das Kigateam weiter.In regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Sitzungen mit Mitglie-dern des Kirchenvorstandes, mit Herrn Pfarrer Esders-Winterbergund der Kindergartenleitung, tragen wir Ihre Themen und Wünschevor.Wenn sich das Kindergartenjahr dem Ende nähert, werden wir alsElternbeirat noch einmal aktiv und suchen nach Ihnen, liebe Eltern,als Nachfolger für unser Amt.Wir hoffen, dass wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeitgeben konnten und wünschen uns weiterhin Ihr Vertrauen und IhreOffenheit gegenüber dem Elternbeirat.Allen ein schönes JubiläumsfestIhr Elternbeirat
  7. 7. 7Träger des KindergartensBetriebsträger des Kindergartens ist die Evangelische Kirchenge-meinde Partenheim.Bauträger des Kindergartens ist die Ortsgemeinde Partenheim.ÖffnungszeitenVor- und Nachmittagsbetreuung7.30 Uhr – 12.30 UhrGanztagsbetreuung7.30 Uhr – 16.00 UhrGanztagsbetreuungDer Kindergarten hat eine Betriebsgenehmigung von 24 Ganztags-plätzen. Die Eltern können die Plätze je nach Bedarf an 5 Tagen, 3Tagen oder 2 Tagen in Anspruch nehmen.Die pädagogischen FachkräfteIm pädagogischen Team arbeiten 8 festangestellte Erzie-herinnen mit unterschiedlichen Wochenarbeitszeiten von20 bis 40 WochenstundenLeitungMariette Brunner-Bast ist die Leiterin.Im pädagogischen Bereich arbeitet sie gruppenübergreifend mitden Vorschulkindern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die musikalischeFrüherziehung und die Projektgruppe Inlineskaten.Marion Baumgärtner ist die stellvertretende Leiterin.Im pädagogischen Bereich arbeitet sie in der Tigerentengruppe.KindergartengruppenDer Kindergarten hat eine Betriebsgenehmigung für 65 Kinder. ImMoment beleben 62 Kinder unser Haus und Garten.Die Kinder von 3 – 6 Jahren werden in zwei Kindergartengruppen, derFrosch- und der Fischgruppe, betreut. Eine Kindergartengruppe kann biszu 25 Kinder aufnehmen. Morgens beim Ankommen bis 9.00 Uhr und um11.15 Uhr in der Stammgruppenzeit treffen sich die Kinder in ihrem festenGruppenverband. In der Freispielzeit und am Nachmittag spielen die Kin-der gruppenübergreifend in allen Räumen und im Garten.Daten & Personen
  8. 8. 8FroschgruppeDieFroschgruppenkinderwerdenvonClaudiaBurgundAngelaWallatbetreut.FischgruppeDie Fischgruppenkinder werden von Esther Niemeyer undDagmar Freund betreut.Tigerentengruppe12 Kleinkinder von 1 ½ bis 3 Jahre Jahren werden von Anette Hen-rich und Marion Baumgärtner in der Tigerentengruppe betreut. DieKinder leben in ihrem festen Gruppenverband mit ihren vertrautenBezugspersonen.
  9. 9. 9BewegungsangeboteBrenda Höhne ist unsere Fachkraft im Bereich Motorik/Psychomo-torik. Sie arbeitet gruppenübergreifend im Kindergartenbereich.PraktikantJanathan Sarangan ist bis zum Sommer Praktikant im freiwilligen so-zialen Jahr und sammelt Eindrücke und Erfahrungen in der Arbeitmit den Kindern.VertretungskräfteBei personellen Engpässen im Krankheitsfall unterstützen Tanja Zöl-ler und Isabel Weinfurtner das Team. Frau Zöller ist Erzieherin undFrau Weinfurtner ist Ergotherapeutin.HauswirtschaftskräfteDoris Buchmann und Ina Weinel sorgen für Sauberkeit und Hygienein Küche und Haus. Besonders rund ums Essen gilt es den Vorgabendes Gesundheitsamtes Rechnung zu tragen. Im hauswirtschaftli-chen Bereich müssen Listen über die Temperatur der Speisen undHygienepläne rund ums Putzen geführt werden.Ehrenamtlicher MitarbeiterKlaus Görke (Diplom Sportlehrer) leitet zusammen mit MarietteBrunner-Bast das ProjektInline skaten für die VorschulkinderVerwaltungDie Gemeindesekretärin Waltraud Appenheimer ist zweimal wö-chentlich im evangelischen Gemeindebüro anzutreffen. In ihren Ar-beitsbereich fallen auch Verwaltungstätigkeiten für den Kindergar-ten. Jeden Mittwoch werden Rechnungen oder sonstige Unterlagenvon ihr bearbeitet. Auch farbige Kopien oder Fotos druckt sie füruns aus.HausmeisterFür kleinere Reparaturen im Haus und die Pflege des Gartens sinddieAngestelltenderOrtsgemeindePartenheimEgbertHessmerundVolker Held verantwortlich.
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  11. 11. Fragen & RitualeKinder sind Fragende: Sie stellen offen und direkt ihre Fragen nachdem „warum“ und „wozu“. Ihr Leben ist tief verwurzelt im Jetzt undHier. Sie bestaunen alles was lebt und stellen zugleich Fragen nachdem Sterben und Tod. Ihre Frage nach Gott ist allgegenwärtig.Durch altersangemessene und in den pädagogischen Alltag einge-bettete religiöse Angebote unterstützen wir die Kinder in ihrer reli-giösen Entwicklung.Bei einem Segenslied im Morgenkreis legen wir den Tag in Got-tes Hände. Im Tischgebet vor dem Essen danken wir für alles waswächst und uns ernährt. Solche Rituale geleiten uns durch den Tag,die Wochen und das Jahr. Kindgemäß feiern wir mit den Kindern diekirchlichen Feste wie Weihnachten, Ostern und Erntedank.Wir hören Geschichten von Menschen wie St. Martin, der im ganzbesonderen Maße den Menschen zugewandt war. Im täglichen Mit-einander üben wir Verantwortung zu übernehmen, sich für Schwä-chere einzusetzen, fair miteinander umzugehen und finden Regelnfür ein gelingendes Miteinander.In Familiengottesdiensten erleben wir uns als Teil der evangelischenKirchengemeinde. In biblischen Geschichten hören die Kinder vonder Liebe Gottes, von Schuld und Vergebung, von angenommen undgeliebt sein. Dies sind vertrauensbildende Grunderfahrungen, dieKinder ein Leben lang in sich tragen.11
  12. 12. Stock & SteinIm letzten Jahr wurde im Zusammenwirken der Ortsgemeinde undder Kirchengemeinde der Garten neu angelegt.Die beauftragte FFS (Forschungsstelle Frei und Spielraumgestaltung)entwickelte mit Vertretern der Ortsgemeinde und des Kirchenvor-standes, den Kindern, Team und Eltern einen gemeinsamen Planfür einen naturnahen Garten. Eingebettet in unsere über viele Jahreeingewachsene Gartenanlage entstanden spannende Bewegungs-,Spiel- und Experimentierbereiche, wie Kletterwand, Hangrutsche,Baumhaus, Feuerstelle, Hängematten, Sträucher und Büsche.Offene Materialien wie Steine, Wasser, Sand und Bretter könnenimmer wieder verändert werden und fördern das kreative Spiel derKinder. In den Hochbeeten haben die Kinder mit ihren Erzieherin-nen Weizen und Karotten eingesät, Blumenzwiebeln gesteckt, Salat-pflänzchen groß gezogen. In der Kräuterschnecke duften Rosmarin,Sauerampfer sowie Minze und werden gerne im Vorbeigehen ver-nascht. Aus winzigen Samenkörnern sind riesengroße Sonnenblumengewachsen, die über den Gartenzaun ragen.Gerne übernehmen die Kinder mit den Erwachsenen zusammen diePflege, beobachten und staunen, wie aus den kleinen SamenkörnernGemüse, Blumen und Korn wachsen. Sie lernen Verantwortung zuübernehmen und erkennen die Wichtigkeit von Sonne, Wind und Re-gen, für alles was wächst und gedeiht. In kleinen Kochaktionen wirddas Geerntete vorbereitet und gemeinsam gegessen.Der Wechsel der Jahreszeiten regt die Sinne an und birgt auch immerwieder neue Spielimpulse. Die Kinder sammeln Kastanien, Blätterwerden zusammenkehrt und zu großen Blätterbergen aufgeschüt-tet, Nüsse geerntet und geknackt, Schneekugeln gerollt und zu einerSchneeburg aufgetürmt. Wir gehen zu allen Jahreszeiten und bei je-dem Wetter in den Garten.Durch die Bewegungsfreude der Kinder wird ihre Muskulatur gestärktund sie werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Das Spiel imGarten fördert die ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Die Entwick-lung motorischer Fähigkeiten stehen im engen Zusammenhang mitder Ausbildung sämtlicher Hirnfunktionen.12
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  14. 14. Eisverkäufer & PrinzessinAuf dem Sofa gibt es Platz um Bücher anzuschauen, Geschichtenzu erzählen und es ist auch ein Platz um sich einzukuscheln oder zubeobachten, was im Zimmer passiert.In der Verkleidungsecke kann man in andere Rollen schlüpfen undso spielen „als ob“, z. B. wird am unteren Fenster der Puppenecke„Eis verkauft“ und so werden aus Tüchern und Verkleidungsutensi-lien leckere Eisbecher. Oben in der Puppenecke spielen die KinderSituationen aus dem Alltäglichen nach, ob es zum Beispiel eine Ge-burtstagsgesellschaft ist oder die Familie in Urlaub fährt.In der Mitte des Rollenspielraumes holen die Kinder die gestapeltenStühle und richten sie so an, dass sie eine Bustour machen können.Aber plötzlich wird aus dem Bus ein Kino, weil andere Kinder dazugekommen sind.In der Bauecke können die Kinder mit den unterschiedlichen Bau-und Konstruktionsmaterialien vielfältige geometrische und mathe-matische Grunderfahrungen machen. Mit den kleinen Holzfigurenwird z. B. ein Zoo aufgebaut, mit den Bauklötzen entsteht eineriesige Burganlage, oder die Eisenbahn wird von ein paar Kindernaufgebaut – bleibt stehen, weil die Kinder frühstücken gehen – undandere Kinder bauen daran weiter und verändern sie.Der Rollenspielraum ermöglicht es den Kindern diese Erfahrungendurch die räumlichen Gegebenheiten zu machen, es gibt „Räume imRaum“. Das Puppenhaus, die Bauecke und die Vorleseecke.Schon kleine Kinder imitieren in ihrer individuellen Weise ihr Gegen-über. Nachahmung oder Imitation bilden den Anfang von Verständi-gung. Die Kinder haben hier die Möglichkeit nachzuahmen was siein ihrer Umwelt wahrnehmen. Dabei wiederholen sie dieses oderverändern das Erlebte. Sie füllen es somit mit ihrem eigenen Erle-ben und können so Konflikte besser verarbeiten und lösen.14
  15. 15. 15Bunter Gockel & Schöner Regenbogen„Indianer heißen wir, aus fernen Landen kommen wir…“ dieses Liedbegleitete uns über viele Wochen im Morgenkreis. Anlass zum The-ma Indianer gaben uns die Kinder in ihren Rollenspielen.Auch für uns Erwachsene klingt dies nach Freiheit und Abenteuer.Wer erinnert sich nicht an spannende Indianerspiele mit gegneri-schen Cowboys und anschließender Versöhnung mit der Friedens-pfeife.Zu Beginn berichteten die Kinder bei den Stammestreffen, was siealles über Indianer wissen. Hierbei kam ein selbstangefertigter Rede-stock zum Einsatz. Nur wer diesen in der Hand hielt, hatte das Wort.Auf kindgerechte Weise näherten wir uns Stück für Stück der india-nischen Kultur.Fragen wie: Wo lebten die Indianer? Wovon ernährten sie sich? Wie sah ihre Kleidung aus? Was spielten die Kinder?galt es anhand von Kinderliteratur zu beantworten.Großen Spaß bereitete es den Kindern sich Indianernamen zu gebenund diese ins Spiel einzubeziehen. Bunter Gockel, Schnelles Pferdund Schöner Regenbogen sind nur einige Beispiele.Indianertänze, Basteln von Federschmuck und Ketten vervollstän-digten das Thema. Im Garten kochte ein deftiger Bohneneintopf amLagerfeuer. Knuspriges Indianerbrot mit selbstgeernteten Kräuternschmeckte allen hervorragend.Die Fastnachtsfeier bot den Rothäuten Gelegenheit im Tipi Dorf zuspielen, und sich als echter Indianer zu fühlen. Dieser aufregendeTag endete mit einer Kinovorstellung. Hierbei entführte der IndianerYakari die kleinen Zuschauer in seine Welt.Viele Eltern stellten uns passende Materialien wie Bücher, Köcher,Pfeil und Bogen zur Verfügung und halfen dabei, dass die Kinder ihrErfahrungsfeld in vielfacher Hinsicht erweitern konnten.Das Thema wurde so mit allen Sinnen erlebt.GernesehensichdieKinderFotosausdieserabenteuerlichenZeitan.
  16. 16. Drunter & DrüberSich mit, in und durch Bewegung entwickeln, heißt auch, bedeutsa-me Lebenskompetenzen und Lebenserfahrungen zu sammeln.Der Bewegungsraum oder Turnraum wird von den Kindern sehr ger-ne in Anspruch genommen. Er ist offen für alle Altersgruppen in dertäglichen Freispielzeit und am Nachmittag. Ganz wie Bedürfnis, Be-wegungsdrang, Spielinteresse der Kinder es erfordert.DieKinder erlebenunderlernenihrenKörperwahrzunehmen,hier-bei experimentieren sie mit ihrem Körper und lernen verschiedeneBewegungsgrundformen wie Springen, Rollen, Schaukeln, Kriechen,Klettern, Balancieren.Im Bewegungsraum haben die Kinder die Möglichkeit ihren Bewe-gungsdrang voll auszuleben, sie experimentieren mit unterschiedli-chen Materialien wie z.B. Bälle, Seile, Wolle, Kegeln, Reifen, Wäsche-klammern, die ihnen frei zur Verfügung stehen.Mit den weichen Schaumelementen bauen die Kinder sehr gerne.Zur Zeit ist das ‚Höhle bauen‘ aktuell. Hier erlernen sie, wie hochkann ich bauen, ohne dass es umfällt, aber auch wie bekomme ichein Dach auf die Höhle, ohne dass sie einstürzt.Im vorhandenen Bällebad sind die Kinder gerne mal im Meer undangeln Fische, bis sie ein großes Schiff sehen und sich dann auf ei-ner Insel befinden. Den Fantasien und Spielideen sind keine Grenzengesetzt.Die Raum- und Materialausstatung richtet sich nach den täglichenBedürfnissen und Themen der Kinder. Dieses können an einem Tagdas Thema Fußball sein und am nächsten Tag sind es Prinzessinnen.Da ist auch eine große Bewegungsinsel, in der die Kinder auf großeSchatzsuche gehen. Die Kinder können hier spielerisch und fantasie-voll ihre körperlichen Grenzen testen.Wollen die Kinder zum Thema Piratenschiff spielen und benötigenein Schiff,Paddel sowiedieKanonen wird versucht,die themenbezo-genen Materialien bereitzustellen. So können die Kinderideen aus-gelebt werden und es gibt immer wieder Neues zu endecken.16
  17. 17. 17Somit wird das bereits vorhandene Interesse vertieft oder einemThema neue Aspekte hinzugefügt.Durch den renovierten Bewegungsraum besteht nun die Möglich-keit,verschiedeneSchaukel-undKletterelementegleichzeitiganderneu angebrachten Schiene zu befestigen.BewegungskindergartenBewegung gehört im Kleinkindalter zu den ele-mentaren Ausdrucksformen der Kinder. Ren-nen, springen, klettern, balancieren – wo im-mer Kinder die Möglichkeit haben, erobern sieihre Umwelt mit ihrem ganzen Körper. Sie schu-len ihre Wahrnehmung, die Grundlage jeglichenLernens ist.Aufgrund seiner bewegungsfreundlichen Raum-gestaltung, dem großen naturnahen Garten, derbesonderen Qualifikation der Erzieherinnen imBereich Motorik und Psychomotorik und den fes-ten Sportangeboten im Wochenablauf wurde derKindergarten im Jahre 2011 mit dem Qualitäts-siegel „Bewegungskindergarten Rheinland-Pfalz“ausgezeichnet.
  18. 18. Schere & KleberIm Kreativraum werden Kinder durch ein vielfältiges Materialange-bot zum fantasievollen Gestalten angeregt.Neben dem Malen mit weichen Buntstiften, Wachsstiften und Was-serfarben gibt es auch die Möglichkeit, großflächige Bilder auf Tape-tenrollen an die Wand zu malen.Sehr beliebt sind auch Schere, Kleber und bunte Papiersorten. Klei-ne Kinder üben die Handhabung und Funktionsweise der Schere,in dem sie Schnipsel abschneiden und aufkleben. Dabei lernt dasKind seine Kraft durch den entsprechenden Druck auf die Kleberfla-sche immer differenzierter einzusetzen. Ältere Kinder malen schongegenständlich und schneiden gezielt auf der Linie aus, wobei dieKoordination von Auge und Hand geschult wird.Kinder können zum kreativen Gestalten fast alles gebrauchen. AusToilettenpapierrollen und ein paar leeren Schachteln entsteht einLKW oder eine Raumstation.Um aus einer Idee im Kopf etwas Reales entstehen zu lassen, eig-net sich auch Knetmasse sehr gut. Während jüngere Kinder durchdrücken, schlagen, rollen und schneiden der Knete wichtige Materi-al- und Körpererfahrungen machen und die Freude am Tun im Vor-dergrund steht, ist älteren Kindern auch das entstandene Produktwichtig.Neben dem „freien Gestalten“ werden auch regelmäßig Bastelpro-jekte zu bestimmten Themen umgesetzt.Dabei fördern wir die Kinder entsprechend ihrem individuellenEntwicklungsstand, in dem wir Anregungen geben oder beim Aus-schneiden unterstützen, achten aber darauf, dass dem Kind genü-gend Freiraum zur eigenen Ausdrucksweise und individuellen Ge-staltung bleibt.Aus diesem Grund verzichten wir so weit wie möglich auf die Ver-wendung von Schablonen.18
  19. 19. 19Im Kreativraum befindet sich außerdem noch ein Regal mit PuzzelnundTischspielenfür alleAltersgruppen. PuzzelntrainiertdievisuelleWahrnehmung und die Feinmotorik der Finger.Finden sich mehrere Kinder zu einem Tischspiel zusammen, müssensie sich unter anderem absprechen wer welche Farbe nimmt undwer anfangen darf. Dadurch wird das soziale Miteinander geübt. DieKinder lernen außerdem, sich an die Spielregeln zu halten, sich zukonzentrieren und die nötige Ausdauer aufzubringen, um das Spielbis zum Ende durchzuhalten.Wer gewinnt kann sich freuen, aber auch die Verlierer lernen für ihrLeben, indem die eigene Frustrationstoleranz erweitert wird.
  20. 20. Tigerenten & ...In der Tigerentengruppe werden unsere jüngsten Kinder betreut.Der liebevoll eingerichtete Gruppenraum, mit interessanten undanregenden Materialien bietet den Kindern die Möglichkeit, sichpositiv zu entwickeln.Besonders wichtig ist in dieser Altersgruppe eine gute und für dasKind möglichst stressfreie Eingewöhnung. Neue Eltern müssen sichdeshalb bei der Aufnahme ihres Kindes in den ersten Wochen vielZeit nehmen, denn das Kind bestimmt, wie schnell die vollständigeIntegration in die Gruppe erfolgt.An den ersten drei Tagen begleitet die Bezugsperson das Kind übereinen festgelegten Zeitraum, am vierten Tag findet die erste kurzeTrennung statt. In den nächsten Tagen wird dies immer weiter aus-gebaut, bis das neue Kind den ganzen Vormittag allein bewältigenkann.In dieser wichtigen Anfangszeit versuchen die Erzieherinnen, AnetteHenrich und Marion Baumgärtner, eine Beziehung zum Kind aufzu-bauen. Dazu ist viel Einfühlungsvermögen und Geduld gefragt, dasie oftmals die ersten Bezugspersonen außerhalb der Familie sindund sehr sensible und persönliche Aufgaben, wie zum Beispiel dasWickeln, übernehmen.Gelingt eine gute und angstfreie Eingewöhnung, steht einer fröh-lichen und unbeschwerten Kindergartenzeit nichts mehr im Wege.Die Beziehungsarbeit nimmt aber auch im weiteren Verlauf einenbreiten Raum in der Betreuung so junger Kinder ein. Denn nur einKind das gerne in den Kindergarten kommt und sich geborgen fühlt,kann sich körperlich und geistig altersgerecht entwickeln.Die Raumausstattung ist sehr vielfältig, damit sich unsere Kleinstenje nach Bedürfnis und Entwicklungsstand entsprechend beschäfti-gen können. Besonderer Beliebtheit erfreut sich eine veränderbareBewegungslandschaft, die dem großen Bewegungsdrang unsererTigerenten entgegenkommt. Die verschiedenen Ebenen schulen be-sonders das Gleichgewicht und die Grobmotorik.20
  21. 21. 21Ein Kreativbereich regt zum Experimentieren mit Farben, Kleister,Schere und Knete an.Eine Koch- und Puppenecke regt zu ersten Rollenspielen an. Natür-lich gibt es auch Gelegenheit zu puzzeln, sich ein Bilderbuch vorle-sen zu lassen oder einfach nur mit den Erzieherinnen zu kuscheln.Eine Bauecke bietet kleinen Baumeistern Raum, eine Eisenbahn zubauen oder mit geometrischen Schaumstoffmodulen oder Autos zuspielen.Bei jeder Aktivität wie z.B. dem gemeinsamen Frühstück wird na-türlich sehr viel mit den Kindern gesprochen, da sich in der Zeit vordem dritten Lebensjahr der Wortschatz und die Grammatik ent-scheidend entwickeln.Sind die Tigerentenkinder emotional, motorisch und in ihrer Selb-ständigkeit so gut aufgestellt, dass sie den Alltag in den Kindergar-tengruppen bewältigen können, was in der Regel um das dritteLebensjahr der Fall ist, werden sie langsam und behutsam an ihreneue Gruppe herangeführt.
  22. 22. ... SchulkinderDie ganzheitliche Entwicklung eines jeden Kindes beginnt mit derGeburt. Dennoch ist das letzte Jahr im Kindergarten etwas Beson-ders. In ihrem letzten Kindergartenjahr nehmen sich die Vorschul-kinder als „die Großen“ wahr. Bei gruppenübergreifenden Projektenund Angeboten in ihrer Altersgruppe entwickeln sie ein besonderesZusammengehörigkeitsgefühl. Angebote und Aktivitäten werden in-haltlich und vom Schwierigkeitsgrad auf ihr Alter abgestimmt. Zielist die ganzheitliche Förderung und Vernetzung einzelner Entwick-lungsbereiche wie der Wahrnehmung, der Sprache, des Sozialver-haltens, der Selbständigkeit, der kognitiven und mathematischenEntwicklung.In der altershomogenen Gruppe treffen sich die Kinder aus beidenGruppen einmal in der Woche im Schulkindertreff. In vielfältigenThemen und Projekten greifen wir die alters- und entwicklungsbe-dingten Bedürfnisse der Vorschulkinder auf. Wir suchen mit denKindern nach Möglichkeiten und Lernstrategien, die ihnen helfen,ihren Fragen nach zu gehen. Dabei sind Bücher, das Internet, Filme,Ausstellungen und vor allem die Begegnung mit Menschen wichtigund interessant.22
  23. 23. 23Kunst & KinderDas diesjährige Jahresthema heißt „Kunst mit Kindern“. Das Auspro-bieren und Experimentieren mit Farben und Formen steht im Vor-dergrund. Beim kreativen Gestalten können die Kinder ihre Gedan-ken und Gefühle zum Ausdruck bringen.In verschiedenen Sequenzen füllen wir das Thema ganzheitlich undmit allen Sinnen aus z.B.• Experimentieren mit verschiedenen Farb-und Maltechniken• Kennen lernen verschiedener Künstler und deren Kunststilen wie z.B. Miro, Friedrich Hundertwasser• Besuch im Landesmuseum Mainz mit einer interessanten Führung der Museumspädagogin• Besuch eines Ateliers und experimentieren mit Kreidestiften auf schwarzem Tonpapier
  24. 24. Eins & EinsIn unterschiedlichen Lebenssituationen begegnen die Kinder ma-thematischen Einheiten. Das Jahr hat 12 Monate, wir erleben vierJahreszeiten, die Woche hat sieben Tage. Jeder Tag hat seine immerwiederkehrende feste Struktur:Aufstehen, Frühstücken, in den Kindergarten gehen, Mittagessenusw. Am Mittagstisch decken wir den Tisch für 12 Kinder. Beim Wür-felspiel zählen wir die Punkte und rücken weiter.Mathematik gehört zu unserer Lebenswelt. Die meisten Kinder ha-ben ein hohes Interesse am Zählen, Zuordnen, Vergleichen und Sor-tieren. In spielerischer, ganzheitlicher Form greifen wir die Neugier-de der Kinder an Zahlen, Mengen, Formen und Symbolen auf. Wirhüpfen unsere Telefonnummer auf einem Riesenhandy am Boden,suchen Dreiecke, Quadrate, Kreise und Rechtecke in unserem Grup-penraum, legen Zahlenreihen an und verändern sie, backen unsereLieblingszahl usw. So machen die Kinder Grunderfahrungen und bil-den Vorläuferfertigkeiten für das schulische mathematische Lernen.24
  25. 25. 25Eisbären & SkaterDas Turnangebot der Schulkinder ist ein zeitlich festgelegtes Bewe-gungsangebot in Kooperation mit der Sportgemeinde Partenheim,an einem Vormittag in der St. Georgenhalle Partenheim oder aufSpielplätzen.Durch die große Halle und die vielen verschiedenen Bewegungsma-terialien besteht die Möglichkeit den Bewegungsdrang voll auszu-leben.Es gibt geplante angeleitete Aktivitäten, die gezielt bestimmte mo-torische Fähigkeiten fördern und ausbauen. Gerne erleben wir auchdie Themen vom Schulkindertreff, z.B. Zahlenland, mein Körper inForm von Bewegung.Aktuelle Themen, die die Kinder derzeit beschäftigen, versuchen wirgemeinsam in Form von Bewegung umzusetzen.Zum Beispiel: ‚Den kleinen Eisbären‘. Den haben die Kinder wohl alsBuch oder als Film gesehen. Gemeinsam haben wir dann überlegt,wie man dieses Thema in Bewegung umsetzen könnte.Fachbücher und Bewegungsfortbildungen haben uns geholfen, ge-meinsam die Welt der Eisbären zu leben. So geben uns die Themender Kinder immer wieder neue Anregungen und Ideen Bewegung ineiner anderen Form auszuleben.An schönen Tagen erleben wir Bewegung auch gerne mal in der frei-en Natur, indem wir Spaziergänge in einer anderen Form machenoder Spielplätze besuchen.InlineskatenMusik dröhnt aus der Musikbox. Zu fetzigen Rhythmen flitzen dieKinder auf ihren Skates durch die St. Georgenhalle.Bewegungsfreudige Kinder können im letzten Kindergartenjahr dasInlineskaten erlernen. Gleiten, Fallen, Bremsen und Speeden lernendie Kinder spielerisch und mit viel Spaß und Freude.
  26. 26. 26Frühstück & ...Unser Frühstücksbereich befindet sich im Flur vor der Froschgrup-pe und in der Küche. An warmen Tagen nutzen wir unser schönesAußengelände und frühstücken auf der Terrasse, was für die Kinderetwas Besonderes ist.Nach dem Morgenkreis von 09:30 – 10:45 Uhr treffen sich die Kin-der oft auch mit ihren Freunden beim Frühstück.Wir legen viel Wert auf ein gesundes Frühstück, z. B. Obst, Gemü-serohkost, belegte Brote, Müsli, Joghurt, Quark und als Getränk Ap-felsaftschorle. Zur Müllvermeidung ist uns wichtig, dass die Kinderdie Lebensmittel in Plastikdosen mitbringen.Im Laufe des Vormittags werden die Kinder immer wieder ans Früh-stück erinnert, weil sie oft so in ihr Spiel vertieft sind, dass sie diesesungern unterbrechen möchten.Wenn man die Kinder an den Frühstückstischen beobachtet, kannmanmancheserkennen.Oftentstehenuntereinanderintensiveundinteressante Gespräche. Gerade die Dreijährigen, die sich noch unsi-cher fühlen, nehmen das Frühstück als Rückzugsmöglichkeit an. Siesitzen einfach nur da und beobachten das Treiben um sich herum,dabei gerät das Frühstück zur Nebensache.Wir möchten, dass die Kinder selbständiges Handeln lernen. Daswird erreicht, indem sie z. B. Becher, Teller und Schälchen holen undauch wieder wegbringen, sich und kleineren Kindern Saft einschen-ken und ihren Frühstücksplatz sauber hinterlassen. Auch das sozialeVerhalten anderen Kindern gegenüber ist uns wichtig. Dazu gehö-ren Hilfsbereitschaft und das Teilen mit anderen Kindern, die einmalwenig oder nichts dabei haben.
  27. 27. 27... MittagessenDas Mittagessen wird täglich von der Metzgerei Fasig in Sprendlin-gen frisch zubereitet und in Warmhaltecontainern angeliefert.Um 12.30 Uhr treffen sich die Kinder in zwei festen Gruppen, ummit ihrer Erzieherin in einer gemütlichen, familiären Atmosphäre zuessen.Es ist uns dabei sehr wichtig, dass die Kinder Sozialverhalten undSelbständigkeit erlernen. Das heißt vor und nach dem Essen wer-den die Hände gewaschen, jedes Kind sucht sich einen Platz undversucht je nach Alter und motorischer Geschicklichkeit mit Messerund Gabel zu essen. Große Kinder helfen kleineren, beispielsweisebeim Einschenken der Getränke.Besonderes Augenmerk legen wir auf das Erkennen der eigenen Be-dürfnisse. Das heißt, habe ich nur wenig Hunger oder schmeckt miretwas nicht, nehme ich mir weniger und wenn ich satt bin, muss ichnicht alles aufessen.Nach dem Mittagessen spielen die Kinder dann bis 14.00 Uhr in ih-rer Essensgruppe. Das können Tischspiele, Rollenspiele oder auchkreatives Gestalten sein.Für kleinere Kinder besteht die Möglichkeit in unserem heimeligenSternenzimmer ein Mittagsschläfchen zu halten.
  28. 28. Sprechen & HörenDie Fördermaßnahmen richten sich an Kinder, die in der deutschenSprache einen besonders hohen Förderbedarf haben, insbesonderean die Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist.Ebenso an Kinder, die mit ihren aktuellen Sprachfähigkeiten nocheine zusätzliche Unterstützung benötigen, diese wegen ihrer nöti-gen Intensität nicht im Alltag des Kindergartens abgedeckt werdenkann.Die Kinder lernen spielerisch Sprache, Wörter und Laute zu entde-cken. Mit vielen Bildern, Bewegungs- und Singspielen bekommensie nicht nur Einblicke in die Welt der Laute, sondern auch Freudeam Umgang mit Sprache vermittelt.Über das Anfassen, Berühren und Verstehen vergrößern die Kinderihre Sprachschätze und erkennen neue Verbindungen.Die Sprachfördermaßnahmen umfassen keine therapeutische Be-handlung von Störungen und Beeinträchtigungen der Sprachent-wicklung und des Sprechens.Bei den Spielen geht es nicht darum herauszufinden wer der oderdie Beste ist. Die Kinder üben dabei andere ausreden zu lassen, aufschwächere Rücksicht zu nehmen. Ruhigere Kinder üben sich aus-zudrücken.Wir sprechen gemeinsam über die Jahresthemen, Frühling, Som-mer, Herbst und Winter, was ist ein Apfel, wie er aussieht und wasman damit alles machen kann. Es gibt unendlich viel zu entdecken.Durchgeführt wird das Sprachförderprogramm von Frau Höhne.28
  29. 29. 29Singen & MusizierenWir singen gerne! Darum sind singen und musizieren feste Bestand-teileinunseremAlltag.Morgensum9.00UhrtreffensichalleKinderim Morgenkreis. In der Gemeinschaft mit allen Kindern und Erzie-herinnen stimmen wir uns auf den Tag ein. Den Geburtstagskin-dern singen wir ein Ständchen und mit einem Guten-Morgen-Liedbegrüßen wir den Tag. Themen und Projekte werden musikalischbegleitet. Zu allen Jahreszeiten gibt es schöne Kinderlieder, die wirzusammen singen. Laute und mitreißende Lieder, aber auch leiseoder traurige Texte besingen unsere Gefühle und Stimmungen. Wirerfahren, dass zusammen singen schöner klingt als alleine und er-leben uns täglich als Gemeinschaft. Die Kinder machen erste Er-fahrungen mit rhythmischen Instrumenten und erleben Spaß undFreude beim gemeinsamen Musizieren. Unbemerkt lernen die Kin-der die Texte und erweitern ihre Sprachkenntnisse.Im Jahre 2010 bekam der Kindergarten die Auszeichnung ‚Felix‘ fürbesondere Leistung in der musikalischen Früherziehung. Die Aus-zeichnung ist ein Gütesiegel des Deutschen Chorverbandes in Ko-operation mit dem Chorverband der evangelischen Kirche in Hessenund Nassau.
  30. 30. Jahr & JahrChronik der Entstehung und Entwicklung des Kindergartens der evangelischen Kirchengemeinde Partenheimvon Horst Runkel, aus: Festschrift 20 Jahre Evangelischer Kindergarten Partenheim 200330
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  33. 33. 33Weiterentwicklung unseres Kindergartens in den letzten zehn Jahren:Und wieder ging die Entwicklung weiter: Für die Ganztagsbetreuung musste auch für ein Mittagessengesorgt werden. Da in der Einrichtung zwar eine Küche vorhanden ist, diese aber nicht für eine Herstel-lung des Mittagessens ausreicht, wird das tägliche Essen durch einen Fremdlieferanten geliefert. Somitkonnten wir für unsere Kita (Kindertagesstätte) die Übermittagbetreuung sicherstellen.Im Jahr 2009 hat sich unsere Einrichtung dem Qualitätsentwicklungsprogramm (QE) unserer Landes-kirche (EKHN) angeschlossen und einen Selbstevaluationsprozess durchgeführt. Dieser wird in regel-mäßigen Abständen immer wieder überprüft und überarbeitet.In den Jahren 2010 und 2011 hat die Einrichtung für ihre Aktivitäten und spezielle Arbeit Auszeichnun-gen vom Deutschen Chorverband (‚Felix‘) und vom Rheinhessischen Turnerbund („Bewegungskinder-garten“) erhalten.Aufgrund des Wandels in unserer Gesellschaft ergab sich in dieser Zeit die Nachfrage nach Kinder-gartenplätzen für Kinder unter drei Jahren. Durch eine Umstrukturierung in den Abläufen unsererEinrichtung konnten wir diese Nachfragen bald in das Angebot unserer Einrichtung aufnehmen undumsetzen.Durch die Aufnahme der Kinder unter drei Jahren stellte man fest, dass für diese Altersgruppe imAußenbereich keine altersgerechten Spielmöglichkeiten vorhanden waren. So stellte man erstmals imJahr 2010 zusammen mit der Ortsgemeinde Partenheim Überlegungen zur Anpassung und Umgestal-tung des Kindergartenaußengeländes an.Nach vielen Vorgesprächen und Planungen zusammen mit der Forschungsstelle für Frei- und Spiel-raumplanung (FFS) wurde dann das große Projekt im Jahr 2012 in die Tat umgesetzt. Nach dreimona-tiger Bauzeit konnte dann das neu gestaltete Außengelände der Kindertagesstätte im August 2012 of-fiziell zur Nutzung übergeben werden. Dieses große Projekt beinhaltet in seinem Konzept, dass Kindergemeinsam mit ihren Erzieherinnen das Gelände betreuen und täglich neu erkunden sollen. Auch dasGelände hinter dem Gebäude, das als Biotop belassen wurde, soll von den Kindern als Erlebnisland imnaturnahen Bereich genutzt werden.Auch diese große Aktion ist für alle zufriedenstellend beendet worden. Warten wir nun auf neue Din-ge, die uns die Zukunft bringt.Der Chronist wünscht der evangelischen Kirchengemeinde und der Kindertagesstätte mit seinem Per-sonal weiterhin eine kontinuierliche Entwicklung der Einrichtung und Gottes Segen für die Zukunft.Jahr & Jahr IIChronik der Entwicklung des Kindergartens der evangelischenKirchengemeinde Partenheim seit 2003von Horst Runkel
  34. 34. Beratungsangebot fürEltern, Kinder und JugendlicheFrau Claudia Schulze vomDiakonischen Werk Worms-Alzey,bietet in Abständen von ca. 6 WochenBeratungsgespräche in unseremKindergarten an. Die Beratung istvertraulich und kostenfrei. DieGesprächstermine koordiniert dieLeitung des Kindergartens.Erziehungsberechtigte können inallen denkbaren Fragen der ErziehungBeratung erfahren.Eltern bekommen Informationenzu Fragen der Entwicklung und zuBesonderheiten von Lebensphasen, wieetwa der Pubertät. In schwierigenLebensphasen von Trennung undScheidung bzw. neue Partnerschaftkann Unterstützung erfahrbar werden.Kinder und Jugendliche könnenunabhängig von ihren Eltern, in einemvertraulichen Gespräch, Fragenzu Ängsten und Unsicherheiten,Freundschaft und Sexualität stellen.Projekttag:Gewaltprävention„Kinder stark machen“ ist das Zieldes Projekttages mit Frau LydiaWeyerhäuser (Kinderschutzfachkraft).Mit Büchern, Gesprächenund Rollenspielen lernen dieVorschulkinder Handlungsstrategienkennen, um sich in bedrohlichenSituationen zu schützen oderangemessen zu reagieren. Das Projektwird finanziell vom Ministerium fürBildung unterstützt.Abschlussfahrtund Grillfestmit den FamilienAm Ende des letzten Kindergartenjahresunternehmen die Kinder einenTagesausflug mit ihren Erzieherinnen.Anschließend treffen sich die Familienzu einem Abschlussgrillfest imKindergarten. Gemeinsam schauenwir Bilder und Fotos an, die an dievergangenen Jahre erinnern. Mit einemweinenden und einem lachenden Augenehmen wir bewusst Abschied. In denvergangenen Jahren sind wir uns vertrautgeworden und haben vieles erlebt undgelernt, um gut vorbereitet den neuenLebensabschnitt zu beginnen.34
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  36. 36. EvangelischerKindergartenPartenheimEvangelischeKirchengemeindePartenheim

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