Unterstützer                               Mamas Kebab Haus,                                           Feilitzschstr. 7, 8...
Aktueller Stand 06.05.2011, 10:52 h: 1029
Thesenpapier – der Münchner FreiheitSchwabing als ViertelEs gab Zeiten, da war Schwabing kulturelles Zentrum Münchens. In ...
machen wir unsere Dönerspieße selbst und kaufen sie nicht tiefgefroren ein.“ Einen neuenLaden an einer anderen Stelle wird...
Schwabing - ein GefühlSchwabing. Nicht das, was es mal war, gar keine Frage. Der Zahn der Zeit ist, wie andernorts,die Wei...
Die Situation an der Feilitzschstraße spiegelt eine wünschenswerte Gesellschaftwieder - diese wollen wir zusammmenbringen!...
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  1. 1. Unterstützer Mamas Kebab Haus, Feilitzschstr. 7, 80802 MünchenTheater, Restaurants, Nachtclubs,Kneipen und Einzelhändler aus dem Münchner Lach- und Schiessgesellschaft,Viertel Ursulastraße 9, 80802 MünchenAbseits, Marktstraße 3, 80802 München Rationaltheater, Hesseloherstraße 18, 80802 MünchenAlles Wurst, Nikolaiplatz 3, 80802München Ringelnatz, Haimhauserstr. 8, 80802 MünchenCafé Ringelnatz, Haimhauserstr. 8, 80802München Schwabinger 7, Feilitzschstr. 9, 80802 MünchenDrugstore, Feilitzschstraße 12, 80802München Schwabinger Podium, Wagnerstraße 1, 80802 MünchenGrünes Eck, Marktstraße 16, 80802München Tight Shop, Feilitzschstr. 9, 80802 MünchenGummizelle, Feilitzschstr. 15, 80802München Zum neuen Hut, Feilitzschstr. 11, 80802 MünchenKickz, Feilitzschstr. 1, 80802 München Vereinsheim, Occamstraße 8, 80802Lustspielhaus, Occamstr. 8, 80802 MünchenMünchenOrganisationen, Institutionen, MedienParteien jetzt.deUrbanauten www.urbanauten.de mucbookCorso Leopold www.corso-leopold.de zeitjung.deKunst im Kellerwww.biedersteiner.de/kunstimkeller/ Einzelpersonensub-bavaria www.sub-bavaria.de Zehra SpindlerGrüne Jugend München www.gjm.deUnser Viertel unserviertel.blogsport.de
  2. 2. Aktueller Stand 06.05.2011, 10:52 h: 1029
  3. 3. Thesenpapier – der Münchner FreiheitSchwabing als ViertelEs gab Zeiten, da war Schwabing kulturelles Zentrum Münchens. In denletzten Jahren haben nun andere Stadtteile Münchens, wie etwaHaidhausen oder das Glockenbachviertel mit dem Gebiet rund um denGärtnerplatz Schwabing als Kultur- und Ausgehviertel den Rang streitiggemacht. Während Schwabing mehr und mehr zum historischenForschungsgegenstand wird, wird die kulturelle Zukunft Münchens inanderen Stadtteilen beschritten. Der Aufwertungsprozess der Wohnungen und derAustausch der Bewohnerschaft gilt in Schwabing als weitestgehend abgeschlossen.Dies ist eine falsche Annahme. Sollten der Monopolkinokomplex und die Schwabinger 7durch den Luxusbau der Hamburgerischen Immobilien Handlung kommen, so werden wireine ganz andere Qualität an Verdrängung erleben.Es wird nicht mehr um "soziale Aufwertung" gehen, sondern es wird eine massiveVerdrängung stattfinden. Keine Verdrängung von Obdachlosen, keine Verdrängung dersogenannten "Unterschicht", sondern eine Verdrängung der heute in Schwabing lebendenBevölkerung.In Schwabing gibt es momentan noch Überbleibsel des Schwabings aus vergangenen Zeiten.Mit dem Monopolkino befindet sich mitten in Schwabing eines der etabliertestenProgrammkinos Münchens. Die Betreiber haben bereits eine Neue Bleibe am Nordbadgefunden. Im Dunstkreis des von der Stadt geplanten "Kreativviertels" wie es die Stadt rundum Dachauer und Schwere-Reiterstraße versucht zu planen, siedeln sich bereits jetztaufstrebende preisgekrönte kreative Unternehmen an, obwohl dass Kreativviertel noch garnicht fertig ist. Das Kreativviertel wird in einem deutschlandweit einmaligen Zusammenspielvon Kulturreferat und Baureferat geplant. Warum soll das die Ausnahme sein und nicht dieRegel?Die Macher des Monopoltheaters haben sich bereits entschieden, den Stadtteil zu verlassenund investieren schon seit Monaten in ihren Plan B, da sie bislang noch keinen starkenPartner an Ihrer Seite hatten.Ein Preisgekröntes Kino verlässt die Feilitzschstraße.Die Feilitzschstraße ist auch immer ein Ort der Münchner Subkultur gewesen. Das MünchnerHip-Hop-Mode-Label KICKZ.COM beispielsweise begann dort 1993 mit ein paar T-Shirts, dievon der Ladefläche eines Pick-Up Trucks verkauft wurden, ihren sagenhaften Aufstieg zurinternationalen Go-To-Marke für alle Basketball-Begeisterten mit Filialen in jeder großendeutschen Stadt. Der Besitzer des Mighty Weeny, den wohl jeder Graffiti-Sprüher kennt,denkt schon länger darüber nach, Schwabing zu verlassen.Der Betreiber von Mamaʼs Kebabhaus Hasan Arslan sagt: „Wir versuchen seit 20 Jahren, denbesten Döner in München zu verkaufen. Im Gegensatz zu vielen anderen Dönerbuden
  4. 4. machen wir unsere Dönerspieße selbst und kaufen sie nicht tiefgefroren ein.“ Einen neuenLaden an einer anderen Stelle wird er nicht aufmachen. Er wird in seine ostanatolischeHeimat zurückkehren, falls die Feilitzschstraße 7 abgerissen werden würde. Da im neuenHaus keine Gaststätten mehr vorgesehen sind, stehen die Sterne für US-Systemgastronomien in der Straße gut.Das Monopol"Das Metropol ist ein Haus mit langer Tradition. Schon 1910 wurden hier Filme gezeigt – diedamalige Lichtburg bot rund 800 Plätze. Der Neubau 1949 hatte dann bereits die zwei Säleim ersten Stock, die auch heute bespielt werden. Nach einer Reihe sehr unterschiedlicherBetreiber kam dann mit Christian Pfeil ein Mann, der großen Wert auf Filmkunst legt undsein Engagement so weit treibt, dass er stets auf die nervige (aber einträgliche) Werbungauf seinen Leinwänden verzichtet hat. „Kino macht so viel Arbeit und so wenig Gewinn“,sagte er im Gespräch mit der tz, aber nicht im Grimm – „bei allem macht es aber doch sehrviel Spaß.“2008 bekam das Monopol den Schwabinger Kunstpreis verliehen. "Hat der Schwabinger Kunstpreis noch eine Zukunft?Der Schwabinger Kunstpreis wird seit 1961 jährlich vom Kulturreferat der Stadt München anPersonen oder Institutionen, die ihren Sitz im Münchner Stadtteil Schwabing haben oderderen Leistungen „im Sinne der Schwabinger Tradition“ erbracht wurden, verliehen.Die letzten Preisträger waren:2011 2007Till Hoffmann (Veranstalter) Klaus Lemke (Filmemacher)Edmund Puchner (Bildhauer) Jochen Schölch (Metropoltheater)Ehrenpreis: Hans Daucher Ehrenpreis: Joe Kienemann2010 2006Dominik Graf (Regisseur) Gabriella Lorenz (Journalistin)Zé do Rock (Autor) Galerie Spektrum: Marianne SchliwinskiEhrenpreis: Konstantin Wecker und Jürgen Eickhoff Ehrenpreis: Wolfgang Roucka (Galerist2009 und Fotograf)Joachim Jung (Bildender Künstler)Klaus Kreuzeder (Saxophonist) 2005Ehrenpreis: Rotraut Susanne Berner Brigitta Rambeck (Malerin und Autorin) Renate Vogel (Schwabinger Podium)2008 Ehrenpreis: Buchhandlung LehmkuhlChristian Pfeil (Monopol Kino)Gisela Schneeberger (Schauspielerin)Ehrenpreis: Christian Stückl
  5. 5. Schwabing - ein GefühlSchwabing. Nicht das, was es mal war, gar keine Frage. Der Zahn der Zeit ist, wie andernorts,die Weichspülpolitur des Geldes. Eine (traurige) Geschichte, die jetzt um ein besonderstristes Kapitel erweitert soll: Schwabing steht vor der Situation, sein trotz allerNeutralisierung noch immer intaktes „Herz“ (so schrieb die tz) zu verlieren.Auf dem Spiel steht nichts Geringeres als der Charme, der die Feilitzschstraße, ihreSeitenstraßen und deren Gässchenkneipen belebt – der Charme, der Schwabing zu demmacht, was es ist: Einem angenehm zeitlosen, eben nicht vollverglasten und verstahltenTummelplatz menschlicher Bewegung. Schwabing bezog seine Eigenheit und seinenkreativen Spielraum aus der bunten, offenen Mischung verschiedenster Menschen undLebensentwürfe. Das Münchner "Leben und leben lassen" wurde, wenn nicht in Schwabing,wo dann geprägt?Eine Stadt aber, die unkontrollierbare, weil kreative Freiräume gern wegretourschiert oderihnen zumindest nicht hinterhertrauert, verlöre ein vitales Zentralgestirn dessen, wasSchwabing in letzten, erhaltenswerten Resten noch immer angenehm vom grauen Nichtsabhebt und für viele Münchner erst attraktiv macht: Auch Kneipenkultur, Nachtkultur –jawohl, richtig gelesen: Kultur – Nachtleben, überhaupt Leben abseits des Wohnens. Es gehtum die vielen kleinen Dramen, für die die Schwabinger 7 und überhaupt Schwabing dieBühne bietet. Es geht um das traditionsreiche Liebhaber-Kino „Monopol“, das seit jeher fürKino mit Anspruch steht, für Filmkultur statt groflächige Berieselung. In München ein raresKleinod für Cineasten.Die Alternative, die diesen Namen nicht verdient: Eine gesichtslose Wohnresidenz für dieWenigen. So und nicht anders wird Charakter vernichtet. Das ist die neue "MünchnerFreiheit": Freiheit für die privatwirtschaftliche Ausschlachtung dessen, was von der echten,einstigen Münchner Freiheit noch übrig ist – der Freiheit, die Freiraum für Tradition undLebenskultur zugleich ist. Schützenswerte Güter, in der Sprache der Wirtschaft stellen siekeinen Wert dar. Es bedarf der Initiative der Stadt, sie zu erhalten. Und die Stadt, das sindzuerst die Menschen, die darin wohnen. Wir Münchner. Es ist noch längst kein toterGrabstein, der da wegtransportiert werden soll.Stadtentwicklung? Oder die Abwärtsspirale eines Viertels zur Wohngegend!Unter der Prämisse der Wohnraumverdichtung werden in München Luxusquartieregeschaffen. Das Quartier "Die Lehnbachgärten" nördlich des Hauptbahnhofes ist einParadebeispiel dafür, was beim Umbau zum Luxusquartier entsteht: Eine tote Gegend.Rettet die Münchner Freiheit wird verhindern, dass aus Altschwabing ein Luxusquartier wird.Wir werden zusammen mit allen Münchnerinnen und Münchnern Schwabing verteidigen.Unter der Prämisse der sozialen Aufwertung werden Bevölkerungsschichten verdrängt.Die Ausquartierung der Bevölkerung führt zu immer stärker werdenden sozialen Konflikten.
  6. 6. Die Situation an der Feilitzschstraße spiegelt eine wünschenswerte Gesellschaftwieder - diese wollen wir zusammmenbringen!Eine heterogene Gesellschaft hat verschiedene Bereiche.Der eine braucht die Schwabinger 7, der andere geht ins Monopol. Und vielleicht verirrt sichein Gast der Schwabinger 7 auch mal ins Monopol-Kino, und erweitert so, für sich, seinenHorizont - oder vielleicht geht ein Besucher des Kinos auch mal in die Schwabinger 7, umetwas anderes zu erleben, um auch schon mal den Film im Monopolkino vergessen zukönnen.Um zu verstehen, welche Probleme es in unserer Gesellschaft gibt, die sonst, wo es geht,ausgeblendet werden. Für diese Erfahrung gibt es keinen ehrlicheren Ort als dieses schwarzeLoch.Kneipenbesucher sollen hier nicht als Trunkenbolde dargestellt werden, die sonst nichtsmachen und die Kinobesucher nicht als solche, die besser sind.Was erreicht werden muss: Die Zusammensetzung eines funktionierenden Viertels ist dasWichtige, es muss für alle Schichten Unterhaltungsmöglichkeiten geben. Und das allerWichtigste: es muss ein Austausch dabei sein. Ansonsten entstehen zwei homogeneGruppen. Die Habenden und die Nichthabenden. Die sich öffnende Schere.Die "Münchner Freiheit" ist auch deine Freiheit!Altschwabing ist auch eine Angelegenheit aller GiesingeInnen!Altschwabing ist auch eine Angelegenheit aller Haidhausener!Altschwabing ist auch eine Angelegenheit aller HerrschingerInnen!Altschwabing ist auch eine Angelegenheit aller GrafingerInnen!Altschwabing ist auch eine Angelegenheit aller HamburgerInnen!Altschwabing ist auch eine Angelegenheit aller BerlinerInnen!Denn Altschwabing ist auch deine Angelegenheit!Die Zukunft Altschwabings, die Zukunft Münchens und der Region!Unsere Zukunft wird in Schwabing verteidigt werden!Unsere Zukunft wird in Altschwabing entschieden werden. München, den 06.05.2011

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